Dieter Birr

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Dieter Birr (2013)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Maschine
  DE 13 28.03.2014 (5 Wo.)
Neubeginner
  DE 12 07.10.2016 (4 Wo.)
Rock Legenden Vol. 2 (mit Karat, City und Matthias Reim)
  DE 23 13.10.2017 (… Wo.)
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Dieter „Maschine“ Birr (* 18. März 1944 in Köslin/Pommern) ist ein deutscher Sänger, Gitarrist und Komponist. Er ist langjähriges Mitglied der 2016 aufgelösten Rockband Puhdys.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieter Birr wurde als Universalschleifer ausgebildet und brachte sich gleichzeitig selbst das Gitarrespielen bei. 1966 bis 1972 studierte er Tanzmusik, Musiktheorie und Gitarre an der Musikschule Friedrichshain in Ost-Berlin. Bis 1969 war er Mitglied der Bands Telestars, Luniks (unter anderem mit Fritz Puppel), Jupiters und Evgeni-Kantschew-Quintett. 1969 wurde er Frontmann der Puhdys, die zur kommerziell erfolgreichsten Rockband der DDR-Geschichte wurden. Birr komponierte rund 250 Lieder für die Band.[2] Seinen Spitznamen „Maschine“ erhielt er, nachdem Bandkollege Peter Meyer ihn als „Fressmaschine“ bezeichnet hatte.[3]

1974 war Birr in einer Nebenrolle im DEFA-Film Wahlverwandtschaften zu sehen.

1986 erschien bei Amiga sein erstes Soloalbum, Intim, das kommerziell nicht erfolgreich war.[4] Zwischenzeitlich war er Textdichter, unter anderem für Dunja Rajter und die Wildecker Herzbuben.[5]

An seinem 2014 erschienenen zweiten Soloalbum, Maschine genannt, wirkten Julia Neigel, Wolfgang Niedecken und Toni Krahl als Duettpartner mit. Das Album enthält neben neuen Stücken einige Neuaufnahmen bekannter Puhdys-Hits, darunter Geh zu ihr und Wenn ein Mensch lebt aus den 1970er Jahren. Ebenfalls zu seinem 70. Geburtstag 2014 erschien Birrs Autobiografie Maschine – Die Biografie.

2016 erschien nach dem Bandende der Puhdys das dritte Soloalbum Neubeginner.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Birr lebt in Neuenhagen bei Berlin und ist seit 1979 in zweiter Ehe verheiratet. Er hat zwei Kinder. Sein Sohn Andy Birr ist Gitarrist und Schlagzeuger der Popband Bell, Book & Candle.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie (Soloalben)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1986: Intim (Amiga)
  • 2014: Maschine (Universal)
  • 2016: Neubeginner (Heart of Berlin)

Autobiografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dieter Birr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartverfolgung bei musicline.de
  2. Maschine – Wenn ein Mensch lebt. Der Tagesspiegel vom 18. März 2014, abgerufen am 9. April 2014
  3. Porträt auf der Website der Puhdys, abgerufen am 9. April 2014
  4. Götz Hintze: Rocklexikon der DDR. 2. Auflage. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-303-9, S. 235.
  5. Die Endlosband. pnn.de vom 3. Januar 2009, abgerufen am 5. Oktober 2016