Dietersheim

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Dietersheim in Mittelfranken. Zum gleichnamigen Ortsteil von Eching in Oberbayern siehe Dietersheim (Eching), Zum gleichnamigen Stadtteil von Bingen am Rhein siehe Bingen-Dietersheim.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dietersheim
Dietersheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dietersheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 33′ N, 10° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Höhe: 299 m ü. NHN
Fläche: 31,21 km²
Einwohner: 2218 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91463
Vorwahl: 09161
Kfz-Kennzeichen: NEA, SEF, UFF
Gemeindeschlüssel: 09 5 75 119
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 7
91463 Dietersheim
Webpräsenz: www.dietersheim.de
Bürgermeister: Robert Christensen (CSU)
Lage der Gemeinde Dietersheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Landkreis Kitzingen Landkreis Würzburg Landkreis Fürth Landkreis Ansbach Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bamberg Gerhardshofen Bad Windsheim Baudenbach Burgbernheim Burghaslach Dachsbach Diespeck Dietersheim Emskirchen Ergersheim (Mittelfranken) Gallmersgarten Gollhofen Gutenstetten Hagenbüchach Hemmersheim Illesheim Ippesheim Ipsheim Langenfeld (Mittelfranken) Marktbergel Markt Erlbach Markt Nordheim Markt Taschendorf Münchsteinach Neuhof an der Zenn Neustadt an der Aisch Oberickelsheim Obernzenn Osing (Freimarkung) Simmershofen Sugenheim Trautskirchen Uehlfeld Uffenheim Weigenheim Wilhelmsdorf (Mittelfranken) Scheinfeld OberscheinfeldKarte
Über dieses Bild

Dietersheim ist eine Gemeinde im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Mittelfranken.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Markus im Ortsteil Dottenheim

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach, Ipsheim.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hat elf Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Zeit der Stammesherzogtümer lag der Ort im Herzogtum Franken. Der heutige Ortsteil Dottenheim wurde nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges der Zufluchtsort zahlreicher protestantischer Glaubensvertriebener aus Österreich, die hier maßgeblich zum Wiederaufbau beitrugen.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1970 wurden Teile der aufgelösten Gemeinde Oberroßbach eingegliedert. Am 1. Januar 1972 kam Beerbach hinzu. Altheim, Dottenheim und Walddachsbach, die aus dem aufgelösten Landkreis Uffenheim stammten, kamen am 1. Juli 1972 hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus 14 Mitgliedern.

(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenbeschreibung: „Geviert von Silber und Schwarz mit aufgelegtem roten Schild, darin ein silberner Widderkopf mit goldenen Hörnern, in zwei und zwei goldener Schrägbalken.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altheimer Zauberkeller, eine Kleinkunstbühne

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Dietersheim

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dietersheim liegt an der Bahnstrecke Neustadt (Aisch)–Steinach bei Rothenburg und ist über die B 470 an das Straßennetz angeschlossen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günter Schwanhäußer (1928–2014), Unternehmer („Schwan-Stabilo“), lebte lange Zeit im Ortsteil Altheim

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hausenhof gibt es eine Camphill-Gemeinschaft

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dietersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1450&attr=590&modus=automat&tempus=20110609/175435&hodie=20110609/181019
  3. Eberhard Krauß: Exulanten im Evang.-Luth. Dekanat Neustadt an der Aisch. Nürnberg 2012 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 27), passim. ISBN 978-3-929865-32-5
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 536.