Dietmar Friedhoff

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Dietmar Friedhoff (* 18. Juni 1966 in Hagen/Westfalen) ist ein deutscher Politiker (AfD). Er ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedhoff absolvierte eine Lehre zum Funkelektroniker und leistete anschließend seinen Grundwehrdienst ab. Nach der Fachhochschulreife begann Friedhoff ein Studium der Elektrotechnik, das er als Diplom-Ingenieur (FH) abschloss. Er war dann in verschiedenen Unternehmen im Vertrieb, zuletzt als Vertriebstrainer, tätig.

Friedhoff ist geschieden und hat zwei Töchter.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedhoff trat 2013 in die AfD ein. Er ist stellvertretender Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Hannover Land und Beisitzer im Vorstand des AfD-Stadtverbandes Neustadt am Rübenberge.

Er kritisiert die Windenergiepolitik und lehnt Windparks wie im Neustädter Land ab. Er will sich für Energieeffizienz und für das Projekt Die energieautarke Stadt einsetzen. In der Agrarpolitik will Friedhoff mittelgroße Betriebe fördern und nicht die industrielle Landwirtschaft. Er fordert einen Abbau der Auflagen für Landwirte. Friedhoff tritt für ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild ein. Er plädiert für den Zuzug von Arbeitskräften, „die uns etwas bringen.“[1]

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedhoff gehört seit den Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016 dem Stadtrat von Neustadt am Rübenberge an und ist dort Vorsitzender der AfD-Fraktion.

Seit 2017 ist Friedhoff Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Bundestagswahl 2017 trat er als Direktkandidat im Bundestagswahlkreis Hannover-Land I an, zog aber über die Landesliste Niedersachsen in den Bundestag ein.

Verfassungsschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bundesamt für Verfassungsschutz nennt Friedhoff namentlich in seinem Gutachten, welches die Einstufung der AfD als Prüffall begründet. Dort wird seine Aussage zitiert, dass Kanzlerin Merkel das deutsche Volk "auslöschen" wolle und man dies "radikal" bekämpfen müsse.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Presse, Hannover, Niedersachsen, Germany: Friedhoff geht freiwillig in die Opposition. Abgerufen am 26. September 2017.
  2. netzpolitik.org: Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD. 28. Januar 2019, abgerufen am 6. November 2019.