Digital Audio Broadcasting in Deutschland

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Dieser Artikel beschreibt das Digital Audio Broadcasting (DAB) speziell in Deutschland, für allgemeingültige Informationen zum Standard, siehe den Artikel Digital Audio Broadcasting.

Entwickelt wurde DAB in der EU in den Jahren 1987 bis 2000. Erste Sender nahmen ab 1999 den Regelbetrieb in Deutschland auf. Ab 2001 wurde der Begriff Digital Radio eingeführt und ein orangefarbenes Logo kreiert. Im Zusammenhang mit dem Neustart von DAB+ im August 2011 wurde die getrennte Schreibweise ersetzt durch die neue Schreibung in einem Wort; auch das Logo wurde abgelöst. Dieser Schritt ist insofern etwas problematisch, als Digitalradio gleichzeitig ein Oberbegriff für unterschiedliche digitale Übertragungswege von Hörfunk ist, der beispielsweise auch Internetradio, Radio über DVB und DRM (Digital Radio Mondiale) umfasst.

Aufgrund fehlender Marktdurchdringung wurde DAB in Deutschland seit August 2011 sukzessive abgeschaltet und durch das inkompatible DAB+ ersetzt, was mehr Sender erlaubt, aber auch neue Geräte nötig machte.

Einführung von DAB in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die unterschiedlichen Interessen der einzelnen an DAB beteiligten und interessierten Partner zu koordinieren und um eine Einführungsstrategie für DAB zu entwickeln, mit allen Beteiligten abzustimmen und umzusetzen, wurde Ende 1990 vom damaligen Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) eine "Nationale Plattform DAB" ins Leben gerufen, die Ende 1991 in die "DAB-Plattform e. V." überführt wurde und deren Leitung Frank Müller-Römer übernahm.[1] Im März 1993 legten die für den Rundfunk zuständigen Bundesländer fest, dass über das künftige digitale Radiosystem DAB als Nachfolgesystem für UKW die Verbreitung aller dort ausgestrahlten Programme möglich sein müsse und darüber hinaus noch Freiräume für neue Hörfunkprogramme und solche des Deutschlandradios bestehen müssten.[2] Im Juni 1995 verabschiedeten die 26 Mitglieder der DAB-Plattform e. V. ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Einführung von DAB, welches auch mit den Bundesländern abgestimmt wurde. Nachdem sich die ARD nicht dazu entschließen konnte, DAB – wie im MoU vorgeschlagen – Ende 1995 einzuführen, entschlossen sich verschiedene Landesrundfunkanstalten und die Deutsche Telekom in Zusammenarbeit mit der DAB-Plattform e. V. DAB-Pilotprojekte durchzuführen. Über viele Jahre hinweg und immer wieder mit unterschiedlichen Einführungsszenarien zögert sich die bundesweite Einführung von DAB als Nachfolgesystem von UKW in einzelnen Bundesländern weiter hinaus. Vorreiter bei der Einführung und Umstellung sind weiterhin der Bayerische Rundfunk und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (für die privaten Hörfunkanbieter in Bayern).

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DAB[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DAB ist seit 1995 in Deutschland verfügbar. Die Abdeckung und die Versorgung in den einzelnen Gebieten ist unterschiedlich. Das Bundesland Bayern nahm am 17. Oktober 1995 im Rahmen eines Pilotprojekts ein Netz von sieben landesweiten und jeweils sieben lokalen Hörfunkprogrammen in München, Nürnberg und Ingolstadt in Betrieb zusammen mit neuen Datendiensten.[3] Im April 1999 nahmen dort die ersten Sender den Regelbetrieb auf[4] und seit 2010 wurde ein zweites landesweites Netz aufgebaut. In anderen Teilen Deutschlands wurde und wird Digitalradio nur zögerlich eingeführt.

DAB hatte besonders in seiner ersten Phase mit großen Widerständen und mangelndem Erfolg zu kämpfen. Der Mitteldeutsche Rundfunk stieg nach Ende des Testbetriebs 1998 wegen „schlechter Erfahrungen“ zunächst komplett aus dem System aus[5] und schaltete erst im Jahr 2002 wieder als einziger Sender ein großteils unmoderiertes Klassikprogramm auf (MDR Klassik). Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg sah im Jahr 2004 den DAB-Standard im damaligen Format als gescheitert an.[6] Nach dem Start von DVB-T in Berlin mit seinerzeit 14 DVB-T-Radiosendern war dort zeitweise nur ein DAB-Ensemble mit den Programmen von Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übrig geblieben.[7]

In einigen Fällen beendeten private Programmanbieter die DAB-Ausstrahlung nach dem Wegfall entsprechender staatlicher Subventionen.[8][9][10][11] In Hamburg stellte der Veranstalter des landesweiten UKW-Programms Alsterradio die DAB-Verbreitung des Zusatzprogramms AllRock im Jahr 2005 aus wirtschaftlichen Erwägungen ersatzlos ein.[12] Auch in anderen Bundesländern zogen sich zahlreiche Anbieter in der ersten Hälfte des neuen Jahrzehnts aus der DAB-Technik zurück. Privatsender zeigten eher Interesse an weiteren UKW-Frequenzen.[13] Leistungsbeschränkungen zur Vermeidung von Störungen des militärisch genutzten Frequenzbereichs oberhalb 230 MHz verhinderten vielerorts einen problemlosen Indoor-Empfang. Erst 2007 konnte die Leistung einiger DAB-Sender auf bis zu 10 kW effektive Strahlungsleistung erhöht werden, nachdem die Bundeswehr den Verzicht auf die Benutzung der benachbarten Kanäle erklärt hatte.[14][15]

Über einen langen Zeitraum sind von Politik und Wirtschaft keine nennenswerten Entscheidungen getroffen worden, die dem Digitalradio zum Durchbruch verhelfen konnten.[16] Am 15. Juli 2009 sperrte die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) die beantragten Mittel für die DAB-Programme der ARD und des Deutschlandradio, da die vorliegenden Projektanträge der ARD und des Deutschlandradios zum Digitalen Hörfunk wesentliche Teile der von ihr mit den Rundfunkanstalten abgestimmten Kriterien nicht erfüllten und damit die Wirtschaftlichkeit der Projekte nicht nachgewiesen werden konnte. Die vorgesehenen Projektmittel für die digitale Zukunft des Hörfunks wurden nicht gestrichen, sondern für neue Initiativen eingefroren.[17] Die KEF empfahl in diesem Zusammenhang die Prüfung von DVB-T als Alternative zu DAB, was ihr heftige Kritik eintrug, denn Ulrich Reimers, der einzige Techniker im Gremium, galt als befangen. Sein Name taucht auf DVB-T-Patentschriften auf.[18]

Seit Ende 2009 ist bei privaten Veranstaltern wieder mehr Interesse an digitalen Verbreitungswegen erkennbar. So haben sich neue Anbieter auf DAB-Senderplätze beworben, wie Oldiestar in Berlin und neue Anbieter für lokale Senderbouquets in Bayern.[19] In Bayern wurden im Oktober 2011 vier neue landesweite Privatprogramme genehmigt: Antenne Bayern digital, Antenne Bayern Info digital, MEGA RADIO, RT1 in the mix. Nach Mega-Radio haben auch die anderen Programme inzwischen den Sendebetrieb aufgenommen.[20][21]

DAB+[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DAB+ ist mit bisherigen DAB-Geräten nur zu empfangen, sofern sie mit neuer Firmware aktualisiert werden können. Neue DAB-Plus-fähige Geräte sind zumeist abwärtskompatibel. Praktisch alle Geräte, die seit Ende 2010 neu in den Handel kamen, unterstützen den neuen Standard. Nicht alle DAB+ Geräte können alle Frequenzen des VHF-Bandes III und das L-Band empfangen.

Neustart 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der DAB-Rundfunk während seiner ersten Phase in der Bundesrepublik Deutschland (mit Ausnahme von Bayern) nur mangelhafte Verbreitung und Akzeptanz erreicht hatte, wurde für das Jahr 2011 ein Neustart geplant. Den Erfolg sollte das weiterentwickelte DAB+ garantieren; es verwendet effizientere Kanalcodierungs- und Kompressionsverfahren und hat bei vergleichbarer Sendeleistung eine höhere Reichweite und Empfangssicherheit als DAB. Nach den Planungen sollten ab dem 1. August 2011 neben öffentlich-rechtlichen Programmen auch private Anbieter auf einem erstmals bundesweit ausgerichteten Multiplex, dem sogenannten „Bundesmux“, verbreitet werden. Die Vereinbarung dazu traf der Netzbetreiber Media Broadcast mit dem öffentlich-rechtlichen Deutschlandradio und sechs privaten Veranstaltern im Dezember 2010, nachdem der Chiphersteller Frontier Silicon einen vierjährigen Werbevertrag mit den privaten Programmanbietern abgeschlossen hatte und sich damit zu finanzieller Unterstützung verpflichtete.[22] Neben Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen stand mit LoungeFM, 90elf, Absolut Radio, Energy, ERF Radio, Klassik Radio, Radio Bob und Radio Horeb ein erweitertes Programmangebot bereit.[23] Damit war der bundesweite DAB-Plus-Multiplex zu mehr als 85 Prozent ausgelastet und somit die Bedingung der KEF für die Freigabe der eingefrorenen Projektmittel in zweistelliger Millionenhöhe erfüllt. Die verbleibenden Kapazitäten wurden von der Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten erneut ausgeschrieben, woraufhin die Hamburger Frank Otto Medienbeteiligungsgesellschaft mbH mit dem Programm Kiss FM das Angebot erweitern konnte.[24] Im November 2011 folgte Regiocast mit sunshine live.[25]

Die ursprünglich 14 Programme starteten auf DAB+ pünktlich zum 1. August 2011 und wurden zu Beginn über 27 Sender mit bis zu 10 kW Leistung ausgestrahlt. Zusammen mit dem neuen Komprimierungsverfahren im AAC-Format konnte so im Vergleich zu DAB ein wesentlich störungsresistenteres Signal und eine erhöhte Reichweite realisiert werden. Angestrebt war zunächst die Versorgung der großen Ballungsräume und einiger Autobahnachsen.

In Nordrhein-Westfalen wurde der Bundesmux ursprünglich auf Kanal 5A verbreitet. Um Störungen des Polizeifunks zu vermeiden, erfolgte bereits im September 2011 die Umstellung auf Kanal 5C (ermöglicht durch eine entsprechende Vereinbarung mit den Niederlanden).[26] Bis zum 2. März 2012 wurden ausnahmslos alle DAB-Plus-Sender auf Kanal 5C umgestellt.[27] Im Oktober 2011 lief der DAB-Plus-Regelbetrieb annähernd problemlos, Endgeräteindustrie und Händler sahen ihre Erwartungen „mehr als erfüllt“.[28] Ein weiterer Ausbau des Sendernetzes ist vorgesehen, zunächst war die Versorgung wichtiger Autobahnverbindungen und weiterer urbaner Gebiete vorrangig. Bis zum Endausbau im September 2015 sind 110 Sendestandorte für das bundesweite DAB-Plus-Sendernetz vorgesehen.[29] Die aktuelle DAB-Sendeabdeckung in Deutschland beträgt rund 70 Prozent der Bevölkerung (Stand November 2011).[30]

Thüringen wird landesweit mit DAB versorgt. DAB wurde dort bereits 1995 als DAB-Pilotprojekt eingeführt. Aufgrund der vorgegebenen geringen Sendeleistungen fehlt es nach Angaben der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) an einer ausreichenden Indoor-Empfangsversorgung. Nach Einschätzung der TLM liegt die aktuelle Sendeabdeckung in Deutschland bei 80 Prozent.[31]

Eine empfangstechnische Ausnahme im Bundesmux stellten lange Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur dar, die mit herkömmlichen DAB-Radios empfangbar waren, da sie im alten MP2-Format sendeten. Ein Problemfall bei DAB+ sind Lokalradios, da die große Datenkapazität für einzelne Sender im Verhältnis teurer ist.[32] Darauf zugeschnittene Sendernetze existieren bislang nicht. Das L-Band, das ursprünglich für Lokalfunk vorgesehen war, wird aufgrund der zu hohen frequenzbedingten Dämpfung nicht mehr zum Einsatz kommen. Dieser Frequenzbereich wurde im Frühjahr 2015 im Rahmen der Digitalen Dividende II als E-UTRA Band 32 an die LTE-Mobilfunkanbieter Telekom und Vodafone vergeben.[33]

Nach Angaben der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien sollte Ende 2013 der Versorgungsgrad mit 88 % unterwegs und 54 % zuhause (Indoor-Empfang) von Digitalradio in Bayern sein.

2. Bundesmux 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2017 wurde der Betrieb eines zweiten bundesweiten Multiplexes (Bundesmux) als sog. Plattform ausgeschrieben, woraufhin sich vier Veranstalter beworben haben.[34]

Am 6. Juni 2017 vergab die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Medienanstalten den zweiten bundesweiten Multiplex an "Antenne Deutschland", ein gemeinsames Konsortium der Bewerber Absolut Digital und Media Broadcast, die sich zuvor in Einigungsgesprächen zusammengeschlossen haben.[35]

Um die beabsichtigte Vergabe des Plattformbetriebes durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien entwickelte sich ein juristisches Tauziehen, welches mit Beschluss des Verwaltungsgerichtes Leipzig vom 22. August 2017 beendet wurde.[36][37] Gegen die vollzogene Vergabe der Lizenz an "Antenne Deutschland" im November 2017 wurden nun am 7. Dezember 2017 abermals Rechtsmittel durch einen unterlegenen Bewerber eingelegt. [38]

Zugpferde für den Erfolg des DAB-Radios[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derzeit sind einige Sender vor allem im bundesweiten DAB-Ensemble als „Zugpferde“ im Gespräch. Das sind Sender, die nur für einen Teil der Hörer interessant sind, dort jedoch die Kaufentscheidung für ein digitales Empfangsgerät beeinflussen und so über den Erfolg des Digitalradios maßgeblich mitentscheiden. So zählen z. B. im Bereich der Musikprogramme Radio BOB! und sunshine live als Zugpferde,[39] da es vergleichbare Programme über UKW nur lokal begrenzt gibt. Auch 90elf war als einziger Sender, der Bundesligaspiele unverschlüsselt übertrug, ein solches Zugpferd. Teilweise wurde sogar überspitzt formuliert, Digitalradios könnten mit dem Entzug der Bundesligarechte für 90elf aus Sicht der Hörer Elektroschrott werden.[40] Allerdings wurden die Bundesligaspiele bis 2017 deutschlandweit von SPORT1.fm im Programm von ENERGY DAB+ live übertragen. Auch Programme wie die des Deutschlandradio oder ERF Plus, die wegen ihrer inhaltlichen Ausrichtung gezielt von ihren Hörern genutzt werden, wären ohne DAB+ nur lokal begrenzt terrestrisch verfügbar.

Unter dem Titel Bestandsaufnahme: DAB+ bislang weder Top noch Flop resümiert Teltarif im Mai 2013, Zugpferde seien wichtig, aber nicht allein entscheidend für den Erfolg des Digitalradios. Weitere Überlegungen wie z. B. ein interaktiver Rückkanal über das Internet oder DAB-Autoradios als Serienausstattung könnten zusätzlich erforderlich sein, um DAB zur Marktdurchdringung zu verhelfen. Nach einer Studie des SWR seien Hörer, die DAB bereits nutzen, nicht mehr bereit, zum UKW-Hörfunk zurückzuwechseln.[41]

Private und öffentlich-rechtliche Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem deutschlandweiten Multiplex sind auch einige landesweite Veranstalter sowie öffentlich-rechtliche Landesrundfunkanstalten mit am Neustart von DAB-Plus beteiligt. In 14 Bundesländern senden zurzeit öffentlich-rechtliche Hörfunk-Programme, teilweise sind dort analoge Mittelwellenprogramme im Parallelbetrieb auch in DAB(+) verfügbar.[42]

Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Südwestrundfunk (SWR) sendet seit dem 9. Januar 2012 offiziell über DAB+. Bereits vorher nutzte man DAB zur Verbreitung der Radioprogramme. Zum Neustart des Digitalradios stellte man die Programme SWR2, SWR3, SWR4 sowie DASDING auf DAB+ um, lediglich SWR1 und SWRinfo senden in Baden-Württemberg noch im alten Modus DAB. In Rheinland-Pfalz wurden die zwei Programme im Zuge der Aufschaltung der Regionalversionen am 25. April 2014 auf DAB+ umgestellt.[43][44]

Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bayerische Rundfunk (BR) sendet seit 1998 auf DAB und begann ab 1. August 2011 sukzessive die DAB-Ausstrahlung auf DAB+ umzustellen.

Für den Netzbetrieb der privaten Radioveranstalter wurde die Bayern Digitalradio gegründet und der Kanal 12D für den Bayerischen Rundfunk und die Privaten landesweit aufgebaut. Später wechselten die Privaten in den leistungsstärkeren Kanal 10D.

Am 28. Januar 2015 wurde DAB von DAB+ abgelöst. Der Bayerische Rundfunk konzentrierte seine Programm einschließlich aller Regionalisierungen ab Anfang des Jahres 2015 im landesweiten Kanal 11D.[45]

So wurde aus dem sogenannten doppelten BR-Klassik, das auf Kanal 11D und Kanal 12D unter verschiedenen Namen gesendet hatte, und zwar auf 11D unter BR-Klass, sowie auf 12D unter *BRKlass, das "11D-BR-Klassik". Außerdem wurde Bayern 2 plus durch Bayern 2N (Nord) ersetzt, sowie Bayern 2 durch Bayern 2S (Süd). Aufgrund der weitaus größeren Akzeptanz von Digitalradio in Bayern beteiligten sich auch mehrere landesweite Privatsender am Neustart von DAB+, u. a. Rock Antenne, Absolut relax, Megaradio Bayern, rt1 in the mix, Antenne Top40, Antenne Bayern Info digital sowie Smart Radio. Als letzter Sender stellte Radio Galaxy am 1. August 2012 die Ausstrahlung von DAB auf DAB+ um. In den Regionen München, Nürnberg, Erlangen, Ingolstadt und Augsburg gibt es zusätzlich Lokalmultiplexe, auf den auch alle in der jeweiligen Region auf UKW sendenden Lokalradios übertragen werden. Zeitweise wurden auch die Verlängerung von UKW-Sendelizenzen der Lokalsender an eine DAB+-Verbreitung gebunden.

Seit dem Herbst 2016 baute der Bayerische Rundfunk ergänzend zu seinem landesweiten Sendernetz insgesamt sieben regionale Sendernetze auf, um seine Regionalversionen der Programme Bayern 1 und Bayern 2 verbreiten zu können. Diese Regionalnetze wurden auch den privaten Radioveranstaltern zur Nutzung angeboten. Dazu gibt es eine Vereinbarung zwischen Bayerischem Rundfunk und Bayerischer Landeszentrale für neue Medien (BLM).[46]

Der bisherige landesweite private Multiplex auf Kanal 10D wurde Ende August 2017 aufgegeben.[47]

Berlin/Brandenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) begann am 1. Januar 2012 mit Ausstrahlungen in DAB+ über zwei Berliner Sender. Neben den RBB-Programmen Radio Berlin 88,8, Antenne Brandenburg, Kulturradio, Inforadio, Radio Eins und Fritz wurden zum Start auch Programme anderer öffentlich-rechtlicher Anstalten, so Bayern 2, MDR JUMP, SWR3, BR-Klassik und Funkhaus Europa (WDR) über DAB+ verbreitet. WDR 2 verblieb im alten DAB-Modus.[48] In einem zweiten Multiplex sendeten zudem Bayern plus sowie die privaten Radio B2 und Radio Paloma, jedoch auch hier nur im alten DAB-Modus. Im Ballungsraum Berlin/Potsdam ist der RBB seit dem 18. August 2011 digital (DAB+) über Antenne zu empfangen.

Bremen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Radio Bremen (RB) über DAB+ sind seit 1. Februar 2013 alle ARD-Rundfunkanstalten in diesem Standard empfangbar.[49]

Hessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hessische Rundfunk (hr) sendet seit 1. Dezember 2011 seine sechs Radiowellen hr1, hr2-kultur, hr3, hr4, You FM und hr-info im Sendestandard DAB+; davor wurden die hr-Radioprogramme nicht über DAB ausgestrahlt. Von hr4 gibt es derzeit nur die Regionalversion Süd aus Darmstadt.[50] In einem zweiten Bouquet werden die privaten Programme Absolut HOT, Hit Radio FFH, harmony.fm, Radio Teddy, planet radio, ERF Pop, MEGA Radio SNA, Antenne Mainz, lulu.fm und interviewRadio ausgestrahlt. In einem Pilotprojekt werden auch die nichtkommerziellen Lokalradiosender Radio X, Radio Darmstadt, Radio Rüsselsheim und Radio RheinWelle 92,5 ausgestrahlt. Dabei teilen sich Radio Rüsselsheim und Radio RheinWelle 92,5 Wiesbaden / Mainz den Sendeplatz im vierteljährlichen, Radio X Frankfurt / Main und Radio Darmstadt im halbjährlichen Wechsel. Gesendet wird das DAB+ Ensemble auf Kanal 11 C von den hessischen Senderstandorten Mainz-Kastel mit 5 kW, Großer Feldberg im Taunus mit 4,5 kW und dem Frankfurter Fernmeldeturm mit 5 kW, wodurch jedoch derzeit nur das Rhein-Main-Gebiet versorgt wird.[51]

Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern/Niedersachsen/Schleswig-Holstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) verbreitet seit dem 22. November 2011 seine Hörfunkprogramme NDR 1, NDR 2, NDR Kultur, NDR Info und N-Joy via DAB+.[52] Zuvor hatte der NDR die langjährige Verbreitung der Programme im alten DAB-Standard im Sommer 2011 beendet. Seit dem 5. Januar 2012 wurde das Angebot mit NDR Info Spezial, NDR Blue sowie dem NDR-Verkehrskanal NDR Traffic ergänzt. Am 5. Juli 2016 kam das Schlagerradio NDR Plus hinzu. Aufgrund zu geringer Senderdichte können die Programme nicht flächendeckend gesendet werden. Bei den von NDR 1 verbreiteten Landesprogrammen hat dies zur Folge, dass sie in ihren zugedachten Verbreitungsgebieten nur in stark begrenztem Bereich empfangen werden können. So ist beispielsweise das NDR-Landesprogramm für Schleswig-Holstein nur im Großraum Kiel empfangbar, wogegen das Hamburger Landesprogramm weit in die angrenzenden Bundesländer reinreicht. Private Radiosender haben bislang kein Interesse gezeigt, diese norddeutschen DAB-Plus-Landesmultiplexe mitzunutzen.[53] In Hamburg gibt es einen gemischten privaten Multiplex vom Heinrich-Hertz-Turm.

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) stellte seine Verbreitung der Radioprogramme am 1. August 2011 von DAB auf DAB+ um.[54] Mit den Programmen 1 Live, WDR 2, 1LIVE diggi, KIRAKA, Funkhaus Europa, WDR Event und dem Verkehrsdienst WDR VERA sowie ab dem 6. November 2012 WDR 5[55] bildete man damit jedoch ein anderes Angebot als über UKW, da die Programme WDR 3 und WDR 4 zunächst fehlten. Seit dem 2. Dezember 2013 ist hingegen auch WDR 4 via DAB+ zu empfangen[56], WDR 3 zog im September 2014 nach[57]. Somit sind alle herkömmlichen WDR-Radioprogramme sowie die digitalen Zusatzangebote des Senders über das lokale DAB+-Netz in NRW empfangbar. Es fehlen lediglich die regionalen Aufteilungen der einzelnen Landesstudios zu den Regionalnachrichten zur halben Stunde auf WDR 2. Laut WDR erreiche man bereits „in der ersten Ausbaustufe […] 85 Prozent der Bevölkerung in NRW.“ Einziger Privatsender im NRW-Landesmultiplex ist derzeit (Stand: März 2015) das Domradio.

Saarland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Saarländische Rundfunk (SR) strahlt seine Radioprogramme Unser Ding und Antenne Saar seit dem 17. Januar 2012 auch auf DAB+ aus.[58] Die Wellen SR 1 Europawelle, SR 2 Kulturradio und SR 3 Saarlandwelle sendeten in Deutschland am längsten im veralteten DAB-Modus (MP2). Am 22. November 2016 wurden die Programme auf den neuen DAB+ Standard umgestellt.[59] Radio Salue ist das einzige private Programm, welches digital über DAB+ im Saarland zu empfangen ist.

Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) nutzt seit dem 1. August 2011 DAB+ zur Verbreitung seiner Programme MDR 1 Radio Sachsen, MDR Sachsen-Anhalt, MDR Thüringen, MDR Jump, MDR Kultur, MDR Aktuell, MDR Sputnik und MDR Klassik.[60] Im September 2016 startete MDR Schlagerwelt als digitales Programm über DAB+.[61] Die Nachrichten sind für das jeweilige Bundesland regionalisiert. In Sachsen-Anhalt sind mit Radio SAW, 89.0 RTL, Rockland Sachsen-Anhalt und Radio Brocken auch private landesweite Veranstalter über DAB+ zu empfangen, in Sachsen nur R.SA.

Nach Ausschreibung durch die SLM im März 2016[62] sind Ende Januar 2018 die ersten deutschen lokalen DAB+-Netze für Leipzig und Freiberg auf Sendung gegangen.[63]

Liste der DAB-Multiplexe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht alle DAB-Geräte können alle Frequenzen des VHF-Bandes III und das L-Band empfangen.

DAB+-Inhouse-Versorgung in Unterhaltungselektronikmärkten mit Repeatern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um mögliche lokale Empfangsprobleme beim Verkauf von DAB-Geräten in Deutschland zu kompensieren, wird von www.digitalradio.de auf die Möglichkeit zur Installation eines Repeaters in einem Verkaufsraum durch fachkundiges Personal und unter Verwendung geeigneter Messtechnik hingewiesen.[64]

DAB+ auf Smartphones[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DAB+ soll es laut dem Bundesrat bis 2019 auf allen Smartphones geben.

Das erste und bisher einzige erhältliche Smartphone, das den DAB+ Radio Standard unterstützt, ist das LG Stylus 2.[65] Der Empfang kommt über die Lautsprecher oder Kopfhörer, wobei letzterer gleichzeitig als Antenne dient. Der Empfang der Sender, in zumeist der 64 KBit AAC Komprimierung, ist damit komplett kostenfrei und ein Datenvolumen wird nicht belastet. Das Gerät ist abwärtskompatibel auch zum Analogradio FM. Über die Slideshow werden je nach Programmveranstalter Bilder übertragen, z. B. Cover des Titels, Wetter, Stauinformationen, Studiowebcam, Schlagzeilen usw.

Das Digitalradio DAB+ bietet auch die Möglichkeit, eine Programmübersicht (EPG) zu übertragen; diese wird jedoch noch nicht vom LG Stylus 2 unterstützt.

LG folgt mit der Unterstützung von DAB und DAB+ damit als erster Hersteller der "Bundesratsinitiative für Digitalradio DAB+". Diese schreibt bis 2019 vor: "„Ab dem 1. Januar 2019 muss jedes zum Verkauf, zur Miete oder anderweitig angebotene Hörfunkempfangsgerät, das den Programmnamen sowie programmbezogene Zusatzdienste anzeigen kann, zum Empfang digitaler Signale geeignet sein, die einer Norm einer anerkannten europäischen Normenorganisation entsprechen.[66]

Smartphone-Hersteller, die auf Grund technischer Rückstände mit der Integration von DAB+ in ihre Smartphones Probleme haben, könnten optional auch externe DAB+-USB-Sticks anderer Hersteller ihren Smartphones beilegen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikinews: Kategorie:Digitalradio – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siehe Literatur, Müller-Römer, S. 42 ff.
  2. Ergebnisprotokoll der Ministerpräsidentenkonferenz vom 25. März 1993, Bonn, TOP 9
  3. Die Historie der BLM – Zeitstrahl 1995. blm.de
  4. 20 Jahre BLM – Eine Chronik. (PDF; 340 kB) BLM, Dezember 2003Vorlage:Toter Link/!...nourl (Seite nicht mehr abrufbar)
  5. Ins Leere gesendet. In: Der Spiegel. Nr. 15, 2001, S. 94 ff. (online).
  6. mabb.de (Memento vom 9. Dezember 2004 im Internet Archive) Pressemitteilung vom November 2004.
  7. Übersicht Region Berlin-Brandenburg
  8. tlm.de (Memento vom 25. Oktober 2006 im Internet Archive) Seite der Thüringer Landesmedienanstalt, abgerufen am 28. September 2015.
  9. rein-hoeren.de (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive)
  10. Ausschreibung von DAB-Frequenzen für ein privates Hörfunkprogramm in Niedersachsen Pressemitteilung der NLM: „Bisher wurden diese DAB-Übertragungskapazitäten von den privaten Veranstaltern des Gemeinschaftsprogramms 'Klassik digital Nord' genutzt, die nach Einstellung der Förderung durch die NLM mit Ablauf des Jahres 2004 auf Ihre Zulassung verzichten.“
  11. Mail des Sendernetzbetreibers Digitalradio Südwest
  12. allrock.de Website des Senders
  13. Ausschreibungen oder direkte Zuweisungen neuer UKW-Frequenzen in: Institut für Rundfunktechnik: Terrestrischer Hörfunk: Zukünftige Entwicklung im Hinblick konkurrierender Übertragungswege, Mecklenburg-Vorpommern, August 2006, Sachsen, November 2006 (Memento vom 8. Oktober 2007 im Internet Archive), Bremen, Januar 2006 (PDF), Brandenburg, Mai 2004 (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive)
  14. Noch ein Bewerber für den digitalen Hörfunk Meldung vom 23. November 2007 auf heise-online
  15. Bundesnetzagentur verbessert „Im-Haus-Versorgung“ für Digitalradio in Bayern. (Memento des Originals vom 16. Januar 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundesnetzagentur.de Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 23. November 2007.
  16. Helmut Merschmann: UKW-Radio in der Krise – Erlösung durch Massenverschrottung. In: Spiegel Online, abgerufen 14. November 2009.
  17. Pressemitteilung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vom 15. Juli 2009 (MS Word; 118 kB)
  18. prodigitalradio.de
  19. Digitalradio.de: Oldiestar in Berlin – DAB statt DVB-T@1@2Vorlage:Toter Link/www.digitalradio.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. vom 14. Januar 2010.
  20. Bayerndigitalradio
  21. Wolfgang Krafft: DIGITALER HÖRFUNK – DIGITAL AUDIO BROADCAST – TERRESTRIAL: DAB – Sender in der Bundesrepublik Deutschland. In: Wittsmoor-Liste. IRT Institut für Rundfunktechnik München, November 2012, abgerufen am 4. November 2013 (PDF; 96 kB).
  22. Frontier Silicon Moves to Ensure DAB+ Success in Germany@1@2Vorlage:Toter Link/www.frontier-silicon.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (englisch)
  23. Alexander Zollondz: Einigung zwischen Privatsendern und Netzbetreiber – Digitalradio-Standard DAB+: Deutschland erhält eine zweite Chance. netzwelt.de, eingesehen am 2. Februar 2012.
  24. Tom Sprenger: Kiss FM bundesweit über DAB+ (Memento des Originals vom 9. Oktober 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.radiowoche.de vom 8. Juli 2011.
  25. DAB+: sunshine live bereichert bundesweiten Digitalradio-Multiplex vom 24. Oktober 2011.
  26. Tom Sprengler: DAB+: Kanalwechsel in NRW. (Memento des Originals vom 5. November 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.radiowoche.de radiowoche.de am 27. September 2011.
  27. Pressemeldung der Media Broadcast, 22. Februar 2012 (PDF; 182 kB)
  28. digitalfernsehen.de: DAB Plus: Millionengrenze bei Geräten in Sicht – ZVEI zufrieden. 11. Oktober 2011.
  29. digitalfernsehen.de: Indoor-Versorgung in Zahlen 15. September 2011.
  30. bayerndigitalradio.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.bayerndigitalradio.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  31. Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), eingesehen am 19. Januar 2013
  32. Inge Seibel-Müller: Lokalradio in NRW – „Die Betriebstemperatur ist gestiegen“ – Lokalradios vor der Digitalisierung in NRW. (ohne Datum)
  33. [1]
  34. teltarif.de teltarif.de
  35. teltarif.de
  36. https://www.justiz.sachsen.de/vgl/content/1254.php?page=1&behoerde=0&stichwort=&startdate=2017-08-01&enddate=2017-08-31
  37. https://www.teltarif.de/dab-plus-bundesmux-klage/news/69776.html
  38. https://www.teltarif.de/bundesmux-dab-plus-klage-dapd-gmbh/news/71126.html
  39. Kurzmeldung Nachricht vom 24. Oktober 2011. RadioRadio – Die Radiozeitschrift im Web
  40. Michael Fuhr: Ende von 90elf versetzt DAB+-Hörer in Schockstarre. Teltarif, 22. Mai 2013
  41. Michael Fuhr: Bestandsaufnahme: DAB+ bislang weder Top noch Flop – Pionierarbeit kleinerer Sender, interaktiver Rückkanal und Marketing (Teil 2 von 3). Teltarif, 19. Mai 2013
  42. Quelle für Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Thüringen: Sendertabellen bei UKWTV.de, Abruf 13. April 2010; sowie für Hessen: HessenDigitalRadio.de Abruf 24. März 2010.
  43. Noch größere Programmvielfalt in Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 25. April 2014.
  44. SWR stellt auf DAB+ um und schaltet Sender ab – „Künftiger Ausbau hängt entscheidend vom Gerätemarkt ab“. Abgerufen am 20. Mai 2012.
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