Digitale Daten

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Digitale Daten sind in der Informationstheorie und -technik diskret dargestellte Informationen. In dieser Form können Daten besser bzw. ausschließlich von Computern oder anderen Geräten zur digitalen Signalverarbeitung gelesen oder verarbeitet werden.

Um digitale Daten zu erhalten, müssen diese zuvor digitalisiert werden. Anschließend können sie effizient und fehlertolerant (z. B. durch Prüfsummen) übertragen und gespeichert werden.

Umgangssprachlich versteht man unter digitalen Daten oft digitale Dokumente, Bilder und Videos. Seltener und fälschlicherweise auch Metainformationen, die bei der Benutzung von Computern oder des Internets entstehen und Aufschluss über die Person liefern können.

Unter dem Schlagwort Dateneigentum wird diskutiert, ob angesichts des steigenden ökonomischen Werts digitaler Daten eine gesetzliche Regelung von Nutzungs- und Verwertungsrechten erfolgen soll. Nach geltendem Recht ist an den Daten selbst (anders als etwa an dem Datenträger, auf dem sie gespeichert sind) kein Eigentum möglich, da Eigentum im zivilrechtlichen Sinne (§ 903 BGB) grundsätzlich nur an Sachen, also körperlichen Gegenständen (§ 90 BGB), bestehen kann. Vielfach wird der Begriff des Eigentums (auch, aber nicht nur an digitalen Daten) im allgemeinen Sprachgebrauch allerdings gleichgesetzt mit Zugriffs- und Verfügungsbefugnis. Von der Frage der Eigentumsverhältnisse unabhängig ist die Rolle des sog. Dateneigners, womit die Zuständigkeit beispielsweise für die Qualitätssicherung bestimmter Unternehmensdaten umschrieben wird.

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herstellungskosten sind meist hoch
  • Reproduktionskosten sind sehr gering. Digitale Daten können theoretisch ohne Mehrkosten beliebig oft zur Verfügung gestellt werden.
  • Es entstehen keine Qualitätsverluste durch Kopieren.
  • Digitale Daten können zentral bereitgestellt werden und sind dann unmittelbar und überall gleichzeitig verfügbar.
  • Digitale Daten zeichnen sich durch Nicht-Rivalität aus, d.h. ein Buch in analoger Form kann beispielsweise nur immer von einer Person in einer Bibliothek ausgeliehen werden. Steht das Buch hingegen digital zur Verfügung, kann es von beliebig vielen Personen gleichzeitig ausgeliehen werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]