Digitaler Zwilling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ein Digitaler Zwilling ist eine digitale Repräsentanz eines materiellen oder immateriellen Objekts aus der realen Welt. Es ist unerheblich, ob das Gegenstück in der realen Welt bereits existiert oder zukünftig erst existieren wird. Digitale Zwillinge ermöglichen einen übergreifenden Datenaustausch. Sie sind aber mehr als reine Daten und können auch Algorithmen enthalten, die ihr Gegenstück aus der realen Welt und dessen Eigenschaften und Verhalten beschreiben.[1]

Anwendungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupteinsatzgebiet ist die Produktionstechnik. Digitale Zwillinge bilden Anlagen über den gesamten Lebenszyklus (Design, Erstellung, Betrieb und Wiederverwertung) ab. Schon während der Planung können Ingenieure Simulationsmodelle nutzen, um Abläufe zu optimieren. Ist die Anlage in Betrieb, können die gleichen Simulationsmodelle verwendet werden, um Abläufe weiter zu optimieren und um die Produktion zu wandeln.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Markus Kannwischer: Interaktive Präzisionswerkzeuge für die effizientere Bearbeitung. Produktivitätsfortschritte durch Industrie 4.0, VDMA, 2015/05
  • Timothy Kaufmann, Armin Pühringer, Benedikt Rauscher: Der digitale Zwilling. Computer & Automation, 8. August 2016[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesellschaft für Informatik (GI): Digitaler Zwilling. 15. Februar 2018, abgerufen am 17. Februar 2018.
  2. Definition » Digitaler Zwilling « | Gabler Wirtschaftslexikon. (gabler.de [abgerufen am 17. Februar 2018]).
  3. Timothy Kaufmann, Armin Pühringer, Benedikt Rauscher: Der digitale Zwilling. Abgerufen am 18. Juli 2018.