Digitales Bild

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In einem digitalen Bild werden Bildinhalte durch ganze Zahlen repräsentiert und gespeichert. In den meisten Fällen handelt es sich um zweidimensionale Bilder, und um den Speicherbedarf gering zu halten, werden die Daten häufig binär kodiert und gegebenenfalls auch komprimiert.[1]

Grundsätzlich wird bei digitalen Bildern zwischen zwei Arten unterschieden:

Digitale Bilder können mit Computern und Software verarbeitet, reproduziert, manipuliert sowie in standardisierte Datenformate konvertiert werden, wie zum Beispiel JPEG, Portable Network Graphics (PNG) oder Scalable Vector Graphics (SVG). In manchen Dateiformaten ist es möglich, die Bilddaten durch vielfältige Metadaten anzureichern.

Digitale Bilder sind per se für Menschen nicht sichtbar, können aber mit geeigneten Anzeigegeräten visualisiert werden, wie zum Beispiel mit Computermonitoren, Projektoren oder Druckern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer der ersten Computer, mit denen bereits in den 1950er Jahren digitale Bilder verarbeitet werden konnten, war der SEAC am National Institute of Standards and Technology.

Zur Erforschung des Phänomens des digitalen Bildes in Theorie und Praxis wurde von der DFG im Jahr 2018 ein interdisziplinäres Schwerpunktprogramm genehmigt, das von dem Institut für Kunstgeschichte der LMU München koordiniert wird.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Was ist ein digitales Bild?, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, abgerufen am 26. Juli 2016
  2. Das digitale Bild. Entwurf für ein DFG-Schwerpunktprogramm