Digitales Stellwerk

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Ein Digitales Stellwerk (DSTW) ist ein elektronisches Stellwerk (ESTW), bei dem die Stellbefehle per Informationstechnik (IT), z. B. über ein Datennetz, statt über konventionelle Kabel an die Weichen und falls vorhanden an Signale übermittelt werden.[1]

Unterschiede zu herkömmlichen ESTW[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Digitale Stellwerke sind die Weiterentwicklung elektronischer Stellwerke. Sie unterscheiden sich u. a. dadurch, dass die zentrale Rechnereinheit des Stellwerks nicht mehr physisch bei der Bahn vor Ort steht, sondern in beliebiger Entfernung zur Außenanlage errichtet werden kann.[2] Jede Stelleinheit ist über ein IP-Netzwerk mit einem Gleisfeldkonzentrator (GFK) verbunden und kann von diesem auch mit Strom versorgt werden. Digitale Stellwerke ermöglichen Kosteneinsparungen, indem eine Vielzahl an Signalkabeln eingespart und der Stellbereich vergrößert werden kann.[1][3] Zudem kann die Stellwerks-Hardware gemeinsam von mehreren Bahnen genutzt werden.[2]

Im Zuge des Rollouts sollen ungefähr 130 Bedienstandorte (BSO), 50 Technikstandorte (TSO) entstehen, in denen die Stellwerkskerne, die ETCS-Zentrale sowie deren Bedienplätze aufgebaut werden. Daneben sind zwei LST-Management-Center (LMC) erforderlich.[4] Jeder BSO soll über bis zu 24 Bedienplätzen verfügen. Separat gesteuert werden soll die Infrastruktur der DB RegioNetz Infrastruktur sowie die auf Schweizer Gebiet liegende DB-Infrastruktur.[5]

DSTW-Entwicklungsschritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DB Netz plant die Realisierung der DSTW/ Neupro-Architektur in den vier Stufen: Referenzimplementierung, Vorserienprojekte, Industrialisierungsprojekte sowie Starterpaket und der industrielle Flächenrollout.[6] Nach der Integration des Projektes NeuPro der DB Netz AG in das 2014 gemeinsam mit anderen Infrastrukturbetreibern gegründete Projekt Eulynx wird die Entwicklung auf europäischer Ebene abgestimmt.[1]

Zunächst wurde die DSTW-Systemarchitektur mit IP-Kommunikation bis zur Stelleinheit ab 2009 mit den Stellwerken vom Typ EBI Lock 950 des Herstellers Bombardier Transportation erprobt.[7]

Später wurden die einzelnen Schnittstellen der DSTW/NeuPro-Architektur jeweils anhand einzelner Referenzimplementierungen in herkömmlichen elektronischen Stellwerken erprobt. Im schweizerischen Simmental wurden 2012 im Probebetrieb Signale in Betrieb genommen.[8] Im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd erfolgte ab 2014 ein ähnliches Vorhaben. Ab November 2017 wurden dort auch Weichen und Achszähler mit einbezogen.[9]

Im Dezember 2015 erfolgte die Inbetriebnahme der ersten NeuPro-Schnittstelle Interlocking-System „SCI-ILS“ zwischen dem ESTW Kreiensen des Herstellers Bombardier Transportation und dem Nachbar-ESTW Naensen des Herstellers Siemens[10].

Nach der Abnahme durch das deutsche Eisenbahn-Bundesamt ging das Stellwerk Annaberg-Buchholz Süd am 19. Januar 2018 regulär in Betrieb.[11] Im Zuge dieser zweiten Projektphase wurden die standardisierten Schnittstellen für Lichtsignale (SCI-LS), Achszähler (SCI-TDS) und Weichen (SCI-P) einbezogen.

Im Rahmen von Vorserienprojekten realisiert DB Netz digitale Stellwerke, in denen alle erforderlichen DSTW/Neupro-Schnittstellen gemeinsam zum Einsatz kommen. Damit wurde die Produktzulassung verschiedener Hersteller erreicht und die Planungsgrundlagen für die anschließende Phase des Serienrollouts geschaffen.

Die Umsetzung der Vorserienprojekte wurde im November 2015 beschlossen.[12]

In Deutschland wird eine flächenhafte Einführung digitaler Stellwerke in Verbindung mit dem European Train Control System (ETCS) erwogen. Die Deutsche Bahn erwartet im Rahmen des inzwischen als „Digitale Schiene Deutschland“ bezeichneten Programms eine Kapazitätssteigerung um bis zu 20 Prozent (Stand: Januar 2018).[13] Auf der Grundlage von ETCS, in Verbindung mit DSTW, sollen bis 2030 zunächst drei „Starterpaket-Projekte“ (Teil des TEN-Kernnetzkorridors Skandinavien–Mittelmeer, Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main, Digitaler Knoten Stuttgart) ausgerüstet werden. Mit 1,3 Milliarden Euro pro Jahr sei die Umrüstung des gesamten Netzes binnen 20 Jahren möglich. Darauf aufbauend sollen neue Technologien, darunter Echtzeitortung und Umfeldwahrnehmung, eingeführt werden. Die Deutsche Bahn erwartet nach eigenen Angaben von September 2019 bis zu 35 Prozent mehr Kapazität, mehr Zuverlässigkeit und Effizienz sowie eine CO2-Einsparung von 1,6 Millionen Tonnen pro Jahr. Ferner sei DSD ein „Innovationstreiber für die Industrie“.[14] Die Umstellung soll dabei in ganzen Netzbezirken erfolgen.

2018 wurde Zugverkehr auf der Gornergratbahn „über die Cloud“ geregelt.

Im September 2018 betrieb Siemens bei den Appenzeller Bahnen laut eigenen Angaben weltweit erstmals ein „Stellwerk in der Cloud“.[15] Der Neubauabschnitt der Durchmesserlinie wurde vor der regulären Eröffnung genutzt, um ein digitales Stellwerk vom rund 60 Kilometer entfernten Siemens-Standort Wallisellen bei Zürich aus versuchsweise über ein öffentliches Datennetz zu betreiben. Die zentrale Rechnereinheit des Stellwerks stand in einem gesicherten Technikraum des Herstellers.[2][16] Die Datenverbindung war an beiden Enden mit redundanten Verschlüsselungsgeräten gesichert.[15] Anfangs Oktober 2018 wurden die für die Erprobung notwendigen Anpassungen wieder zurückgebaut.[2] Bereits seit 2017 setzt die Gornergratbahn (GGB) das Leitsystem Iltis Netz im Rahmen eines Pilotprojekts auf „Cloud“-Basis ein. Dabei befindet sich die den Stellwerken übergeordnete Leittechnik nicht bei der GGB in Zermatt, sondern bei Siemens in Wallisellen.[17] Siemens plant, den Bahnen die komplette Stellwerkstechnik als Full-Service-Paket anzubieten.[15]

Entwicklung in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Referenzimplementierungen einzelner DSTW-Schnittstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Referenzimplementierungen in konventionellen elektronischen Stellwerken wurde auf eine gleichmäßige Beteiligung der Hersteller geachtet. Dabei wurde für die Lastenhefte der jeweiligen Schnittstellen der Prozess gemäß der Verwaltungsvorschrift Neue Typzulassung von Signal-, Telekommunikations- und Elektrotechnischen Anlagen[18] des EBA durchlaufen, womit sich diese Schnittstellen in Folgeprojekten mit geringem Zulassungsaufwand nutzen lassen. Ein freigegebenes Lastenheft als Grundlage für weitere Entwicklungen sollte Ende 2017 zur Verfügung stehen. Durch standardisierte Schnittstellen, reduzierten Verkabelungsaufwand und intelligente Zustandsüberwachung sollen höhere Leistungsfähigkeit, höhere Verfügbarkeit und mehr Wirtschaftlichkeit erreicht werden.[19]

Signalschaltkasten im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd

Die Referenzimplementierungen sind:

  • SCI-RBC (Standard Communication Interface Radio Block Centre): Schnittstelle zur ETCS-Streckenzentrale
    • Leipzig-Neuwiederitzsch (Realisiert 10/2015)
  • SCI-ILS (Standard Communication Interface Interlocking System): Schnittstelle zum Nachbarstellwerk
    • Kreiensen/Naensen (Realisiert 12/2015)
  • SCI-LX (Standard Communication Interface Level Crossing): Schnittstelle für Bahnübergänge mit Überwachungsart Fahrstraßenüberwachung (FSÜ)
    • Die Deutsche Bahn geht von einer Serienreife im Jahr 2024 und mit der Einführung in den Realbetrieb ab 2025 aus. Die betriebliche Erprobung ist ab dem 3. Quartal 2021 in einem Referenzprojekt zwischen Kiel und Lübeck geplant.[20]
  • SCI-CC (Standard Communication Interface Command & Control): Schnittstelle zum Bedienplatz
    • Göttingen (Geplant bis 12/2018)
  • SCI-IO (Standard Communication Interface Input/Output): Schnittstelle für universelle digital Ein- und Ausgabesignale
    • DSTW-Vorserienstellwerk Harz-Weser (Geplant bis 12/2018)
  • SCI-LS (Standard Communication Interface Light Signal): Schnittstelle zu Lichtsignalen
  • SCI-TDS (Standard Communication Interface Train Detection System): Schnittstelle zur Gleisfreimeldeeinrichtung
    • Annaberg-Buchholz Süd (Realisiert 1/2018)
  • SCI-P (Standard Communication Interface Point): Schnittstelle zur Steuerbaugruppe für Weichenantriebe
    • Annaberg-Buchholz Süd (Realisiert 1/2018)

Nach Einschätzung von DB Netz betrug der Grad der Standardisierung bei den Referenzprojekten Kreiensen, VDE 8, Lindaunis und Annaberg rund 50 Prozent.[21]

Vorserienprojekte mit vollständiger DSTW-Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fünf DSTW-Vorserienprojekte von DB Netz sind:[22]

Die Bauarbeiten begannen im Juni 2019.[27] Die Inbetriebnahme ist für 2021 vorgesehen.[28]
Das DSTW Warnemünde sollte als zweites (Vorserien-)DSTW in Deutschland im September 2019 in Betrieb gehen.[31][32] Der Zuschlag erfolgte im Juni 2017 an Scheidt&Bachmann und Siemens. Im Juli 2018 wurde aus Termingründen entschieden, eine reine Siemens-Lösung umzusetzen. Die Arbeiten für die erste Baustufe wurden im Oktober 2018 begonnen.[12] Die Inbetriebnahme erfolgte letztlich am 30. Oktober 2019.[33] Zunächst wird der Streckenabschnitt zwischen Rostock-Bramow und Warnemünde Werft gesteuert, im Mai 2020 soll die zweite Inbetriebnahmestufe (mit dem Personenbahnhof Warnemünde) in Betrieb genommen werden.[12] Im Mai 2020 soll der umgebaute Personenbahnhof Warnemünde in das Stellwerk integriert werden.[34] Das Stellwerk umfasst 90 Stelleinheiten.[12]

Nach Einschätzung von DB Netz betrug der Grad der Standardisierung bei den Vorserienprojekten Warnemünde, Mertingen, Harz-Weser und Koblenz-Trier rund 80 Prozent.[21]

DSTW-Serien-Rollout[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Serienlieferung bei der Deutschen Bahn sollte im Jahr 2020 mit dem Baubeginn in den folgenden Netzbezirken beginnen:

  • Saarbrücken
  • Minden
  • Rostock
  • Neustadt (Holstein)

Im Endzustand soll der Zugverkehr in Deutschland, der 2019 von rund 2600 Stellwerken diverser Bauarten gesteuert wurde, von 280 digitalen Stellwerken gesteuert werden.[33]

Die Ausschreibung der Planung für das DSTW Minden endete im Februar 2019, ohne dass ein Auftrag vergeben wurde[37]. Der Planungsauftrag für Minden wurde danach als konventionelles ESTW neu ausgeschrieben und vergeben[38].

Laut DB-Angaben vom Januar 2020 seien die Lastenhefte aller Schnittstellen inzwischen freigegeben, Testanlagen im Aufbau.[21]

Als erste BSO sollen 2024 zunächst Rostock, Düsseldorf und Waiblingen in Betrieb gehen. Als erste BSO in standardisierten Gebäuden sollen Mainz, Krefeld und Bremen folgen.[5]

Aufbauend auf Stuttgart 21 soll im Rahmen des Digitalen Knotens Stuttgart bis 2025 in Stuttgart ein DSTW entstehen, das rund 125 km steuert. Dazu sind 19 Gleisfeldkonzentratoren und über 2000 Stelleinheiten vorgesehen. Das DSTW ersetzt drei bislang geplante ESTW und drei Altstellwerke, die aufgrund von Stuttgart 21 umfassend hätten umgebaut werden müssen. Bis 2030 soll die übrige Region mit DSTW und weiteren Techniken ausgerüstet werden.[39] Bis 2025 entsteht zunächst ein Bedien- und Technikstandort in Waiblingen, nordöstlich von Stuttgart. Das Digitale Stellwerk gliedert sich in drei Stellbereiche.[40]

Schnellläuferprogramm Digitale Schiene Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. September 2020 unterzeichneten die Deutsche Bahn, das Eisenbahn-Bundesamt sowie der Verband der Bahnindustrie in Deutschland eine Absichtserklärung, wonach die „komplette Digitalisierung der Stellwerkstechnik“ bis 2035 erfolgen soll. Zuvor wurde das Jahr 2040 angestrebt.[41]

Basierend auf einem Umsetzungsvorschlag der Bahnindustrie[42] wurde ein „Schnellläuferprogramm Digitale Schiene Deutschland“ aufgesetzt, für das 2020 100 Mio. Euro[43] und 2021 bis zu 400 Mio. Euro[43] vorgesehen sind.

In den Stellwerken des Schnellläuferprogramms werden lediglich die DSTW-Schnittstellen SCI-ILS, SCI-CC, SCI-RBC und SCI-LX umgesetzt. Die Innen- und Außenanlage der Stellwerke bleibt weiterhin herstellerspezifisch. Der Schwerpunkt des Schnellläuferprogramms liegt auf der Ablösung von Stellwerken in Alttechniken (vor Spurplantechnik). Dem Industrievorschlag entsprechend nimmt jeweils eine Signalbaufirma die Rolle des Generalunternehmers wahr, der auch die Planung verantwortet. Zur Verkürzung der Realisierungszeiträume erfolgt die Umsetzung weitgehend als 1:1-Ersatz der vorhandenen Anlagen. Zu den ersten Projekten des Schnellläuferprogramms gehören:

  • Wörth–Speyer (Generalunternehmer: Thales)[44]
  • Finnentrop (Generalunternehmer: Siemens).[45] Der Auftrag wurde Ende 2020 erteilt.[46] Bis Ende 2021 sollen auf 60 km Streckennetz 404 Stelleinheiten ersetzt werden.[47]
  • Kleve–Kempen (Generalunternehmer: Scheidt & Bachmann)[48]
  • Ansbach–Triesdorf (Generalunternehmer: InoSig).[49] In diesem Projekt sollen zwei Elektronische Stellwerke entstehen.[50]
  • Zwieseler Spinne (Generalunternehmer: Pintsch)[51] Dabei werden Eulynx-Schnittstellen umgesetzt. Das DSTW umfasst 91 Stelleinheiten sowie 20 Bahnübergangssicherungsanlagen und soll im September 2023 in Betrieb gehen.[46]
  • Gera–Weischlitz (Generalunternehmer: Hitachi)[52]
  • Lichtenfels–Sonneberg (Generalunternehmer: Alstom)[53][54] Das Stellwerk soll bis Ende 2023 in Betrieb gehen.[46]

Mit der Vergabe der oben genannten sieben Projekte waren die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel im Wesentlichen aufgebraucht, so dass sechs weitere Projekte nicht beauftragt werden konnten. Als Grund nannte die DB überraschend hohe Preise im Verhältnis zu vergleichbaren Ausschreibungen der Vergangenheit.[55]

Entwicklung in der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Schweiz analysiert man nach der vollständigen ETCS-Einführung im Netz die praktischen Auswirkungen. Dabei gibt es das Gebiet der Entwicklung technischer Leistungsfähigkeit wie Zugfolgezeiten und Verkehrslenkung sowie des ökonomischen Wettlaufs mit den Kosten des Straßenverkehrs. Für beide Bereiche hat man erkannt, dass man sie durch Verwendung von Ideen und Vorgehensmodellen der Organisation EULYNX sowie daraus hervorgegangener Prototypen eines Digitalen Stellwerkes gemeinsame Lösungen finden kann. Das Gesamtprojekt der schweizerischen Schieneninfrastrukturbetreiber läuft unter der Bezeichnung Smartrail 4.0.

Im technischen Bereich hat man festgestellt, dass die Leistungsfähigkeit hochoptimierter, optisch signalisierter Bahnstrecken nicht durch normale Kopplungen von Stellwerk und ETCS-Streckenzentrale (RBC) erreicht werden können. Bei näherer Untersuchung fand man auch die grundlegenden Ursachen.[56] Zur Abhilfe hat man ein integriertes "ETCS-Stellwerk" projektiert, welches die Stellwerksfunktion (ESTW) mit der ETCS-Streckenzentrale kombiniert.[57] Durch diese Integration gelingt es, die sicherheitsrelevanten Funktionen beider Elemente zu vereinigen und durch eine neue "geometrische" Logik des Stellwerkes auf generischem Weg die Lage und Anzahl der Fahrstraßen zu optimieren und die Bereitstellung zu beschleunigen. Übergeordnet greift man den Begriff des Traffic Management Systems (TMS) neu auf, in dem man das Wissen der ETCS-Stellwerke um den laufenden Zugbetrieb nutzen und daraus bei Abweichungen von Fahrplänen dynamisch neue Fahrpläne generieren will. Die standardisierten Führerstandanzeigen von ETCS Level 2 dienen dabei gleichzeitig als Anzeigegerät für Informationen zum automatisierten Bahnbetrieb (ATO) an den Triebfahrzeugführer.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Hans Leister: DB Netz und Deutsche Bundesregierung planen Sprung in die Zukunft: ETCS und digitale Technologie für Stellwerke. (PDF; 1,0 MB) In: Eisenbahn-Revue International 8–9/2017. Abgerufen am 2. November 2017.
  2. a b c d Weltweit erstes Stellwerk «in the Cloud». Medienmitteilung von Siemens Schweiz vom 4. September 2018 (PDF; 22 kB)
  3. Michael Leining: Die Zukunft der Signaltechnik: Ist die Automatisierung ein Muss? (PDF; 3,4 MB) DB Netz AG, 17. April 2017, abgerufen am 6. Dezember 2018.
  4. Marc Behrens, Mirko Caspar, Andreas Distler, Nikolaus Fries, Sascha Hardel, Jan Kreßner, Ka-Yan Lau, Rolf Pensold: Schnelle Leit- und Sicherungstechnik für mehr Fahrwegkapazität. In: Der Eisenbahningenieur. Band 72, Nr. 6, Juni 2021, ISSN 0013-2810, S. 50–55 (PDF).
  5. a b DB Netz: Neues zur Betriebsführungsstrategie. In: Bahn-Report. Nr. 5, 2021, ISSN 0178-4528, S. 13.
  6. DB Netz AG: Vorserienprojekt Digitales Stellwerk Meitingen-Mertingen. (PDF) Digitale LST, NeuPro, bbIP, DSD. DB Netz AG, März 2021, abgerufen am 22. Juli 2021.
  7. Markus Burhkard: Migration des ESTW B950 - Release 2.0 in Mannheim-Rheinau. In: Signal + Draht. Eurailpress, September 2009, abgerufen am 26. Juli 2019.
  8. Roland Stäuble, Patric Gschwed: Digitale Signaltechnik im Simmental. In: DVV Media Group (Hrsg.): Signal+Draht. DVV Media Group GmbH, Hamburg Oktober 2018, S. 41.
  9. Ländliche Räume als Ideenschmieden. In: DB Welt. Nr. 10, Oktober 2017, S. 4 f.
  10. Deutsche Bahn AG: Digitale LST - Rolloutstrategie. (HTTP) Deutsche Bahn AG, abgerufen am 29. Juli 2019.
  11. Bahn nimmt erstes digitales Stellwerk Europas in Betrieb. In: tag24.de. 8. März 2018, abgerufen am 9. März 2018.
  12. a b c d Frank Haberlandt, Olaf Körner, Ingo Buhlke, Frank von Oppenkowski: Erste Einblicke in das Bauprojekt DSTW Warnemünde. In: Der Eisenbahningenieur. Band 70, Nr. 11, November 2019, ISSN 0013-2810, S. 20–23.
  13. „Digitale Schiene Deutschland“ bringt mehr Leistung und Qualität auf die Gleise. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 25. Januar 2018, abgerufen am 26. Januar 2018.
  14. Digitale Schiene Deutschland #####. (PDF) Die Zukunft der Eisenbahn. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, September 2019, S. 4–9, abgerufen am 2. Mai 2020.
  15. a b c Mathias Rellstab: Erstes „Stellwerk in der Cloud“. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 10/2018. Minirex, ISSN 1022-7113, S. 540.
  16. Appenzeller Bahnen: Datenwolke steuert Stellwerk. In: Regionaljournal Ostschweiz von Radio SRF 1 vom 12. September 2018 (schweizerdeutsch).
  17. Mathias Rellstab: Gornergratbahn lagert Leittechnik-Infrastruktur an Siemens aus. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 3/2017, S. 138.
  18. EBA - VV NTZ. Abgerufen am 15. Februar 2019.
  19. Dirk Kolling: Signaltechnik im Wandel der Zeit. In: Privatbahnen. Band 11, Nr. 3, März 2017, ISSN 1865-0163, S. 40–43.
  20. Deutscher Bundestag (Hrsg.): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Torsten Herbst, Frank Sitta, Dr. Christian Jung, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 19/21003 –. Neuentwicklung einer Schnittstelle für Bahnübergänge zur Reduzierung von Schließzeiten. Band 19, Nr. 21643, 17. August 2020, ISSN 0722-8333, S. 3–4. BT-Drs. 19/21643
  21. a b c DSTW - Abstimmung bei Planung und Bau auf neuen Füßen. In: Rail Business. Nr. 7, Februar 2020, ISSN 1867-2728, ZDB-ID 2559332-8, S. 23.
  22. Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung: Infrastrukturzustands- und -entwicklungsbericht 2015. (PDF; 10,2 MB) Kapitel 2.1.6 „Mittelfristige Ausrichtung der Investitionsstrategie“ Abschnitt „Mittelfristige Entwicklung der Anlagenstruktur“ „Signalanlagen“. Deutsche Bahn AG, S. 61, abgerufen am 2. November 2017.
  23. https://www.siemens.com/press/pool/de/events/2014/infrastructure-cities/2014-09-innotrans/trackguard-sinet-annaberg-buchholz-de.pdf
  24. https://ausschreibungen-deutschland.de/378144_Vorserienprojekt_Digitales_Stellwerk_VSP_DSTW_Harz-Weser-Netz_BA_Braunschweig_Sued_2017_Hannover
  25. https://ausschreibungen-deutschland.de/377771_Vorserienprojekt_Digitales_Stellwerk_VSP_DSTW_Harz-Weser-Netz_BA_Braunschweig_Sued_2017_Hannover
  26. https://ausschreibungen-deutschland.de/380110_Vorserienprojekt_Digitales_Stellwerk_VSP_DSTW_Mertingen-Meitingen_Betriebsfertige_Errichtung_2017_Muenchen
  27. Bahn baut erstes digitales Stellwerk auf Hauptverkehrsstrecke. In: heise.de. 8. Juni 2019, abgerufen am 9. Juni 2019.
  28. Bayern bekommt erstes Digitales Stellwerk auf einer Hauptstrecke in Deutschland. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 10. Juni 2019, abgerufen am 10. Juni 2019.
  29. https://ausschreibungen-deutschland.de/380109_Vorserienprojekt_Digitales_Stellwerk_VSP_DSTW_Warnemuende_Betriebsfertige_Errichtung_des_2017_Schwerin
  30. https://ausschreibungen-deutschland.de/380108_Vorserienprojekt_Digitales_Stellwerk_VSP_DSTW_Warnemuende_Betriebsfertige_Errichtung_des_2017_Schwerin
  31. Bahn will zweites digitales Stellwerk in Betrieb nehmen. In: freiepresse.de. 23. März 2018, abgerufen am 27. März 2018.
  32. Bahn beginnt Umbauprojekt Bahnhof Warnemünde. In: welt.de. 17. Oktober 2018, abgerufen am 19. Oktober 2018.
  33. a b DB setzt Digitalisierungsoffensive fort: Künftig steuern 280 digitale Stellwerke Zugverkehr in Deutschland. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 30. Oktober 2019, abgerufen am 30. Oktober 2019.
  34. Vorreiter Warnemünde: Vorbereitungen für das bundesweit zweite Digitale Stellwerk laufen auf Hochtouren. In: DB Welt. Nr. 2, Juli 2019, S. 27.
  35. https://ausschreibungen-deutschland.de/380105_Vorserienprojekt_Digitales_Stellwerk_VSP_DSTW_Koblenz-Trier_Betriebsfertige_Errichtung_des_2017_Frankfurt_am_Main
  36. https://ausschreibungen-deutschland.de/380111_Vorserienprojekt_Digitales_Stellwerk_VSP_DSTW_Koblenz-Trier_Betriebsfertige_Errichtung_des_2017_Frankfurt_am_Main
  37. Ergebnisse des Vergabeverfahrens im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, abgerufen am 5. Januar 2020
  38. Ergebnisse des Vergabeverfahrens im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, abgerufen am 5. Januar 2020
  39. Marc Behrens, Enrico Eckhardt, Michael Kümmling, Markus Loef, Peter Otrzonsek, Martin Schleede, Max-Leonhard von Schaper, Sven Wanstrath: Auf dem Weg zum Digitalen Knoten Stuttgart: ein Überblick. In: Der Eisenbahningenieur. Band 71, Nr. 4, April 2020, ISSN 0013-2810, S. 14–18 (PDF).
  40. Mladen Bojic, Hassan El-Hajj-Sleiman, Markus Flieger, Roman Lies, Jörg Osburg, Martin Retzmann, Thomas Vogel: ETCS in großen Bahnhöfen am Beispiel des Stuttgarter Hauptbahnhofs. In: Signal + Draht. Band 113, Nr. 4, April 2021, ISSN 0037-4997, S. 21–29 (PDF).
  41. Digitalisierung der Schiene nimmt weiter Tempo auf. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 2. September 2020, abgerufen am 5. September 2020.
  42. Umfassender Konzeptvorschlag: Industriebeitrag für industrielles Rollout DSTW/ETCS, abgerufen am 28. Januar 2021.
  43. a b Digitalisierung von sieben Regionalstrecken: 500-Millionen-Euro-Programm rollt. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 10. März 2021, abgerufen am 10. März 2021.
  44. Deutschland-Berlin: Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung. In: ted.europa.eu. 20. Januar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.
  45. Deutschland-Berlin: Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung. In: ted.europa.eu. 20. Januar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.
  46. a b c DSTW-Schnellläuferprogramm gestartet. In: Der Eisenbahningenieur. Band 72, Nr. 5, Mai 2021, ISSN 0013-2810, S. 82.
  47. Komplettlösung aus einer Hand: Siemens Mobility digitalisiert bis Ende 2021 Stellwerk in Nordrhein-Westfalen. In: siemens.com. Siemens Mobility, 10. März 2021, abgerufen am 13. März 2021.
  48. Deutschland-Berlin: Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung. In: ted.europa.eu. 20. Januar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.
  49. Deutschland-Berlin: Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung. In: ted.europa.eu. 20. Januar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.
  50. Neue Stellwerks- und Signaltechnik: Modernisierung der Strecke Ansbach–Triesdorf. In: deutschebahn.com. Deutsche Bahn, 28. April 2021, abgerufen am 29. April 2021.
  51. Deutschland-Berlin: Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung. In: ted.europa.eu. 20. Januar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.
  52. Deutschland-Berlin: Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung. In: ted.europa.eu. 20. Januar 2021, abgerufen am 24. Februar 2021.
  53. Deutschland-Berlin: Ausrüstung für die Eisenbahnverkehrssteuerung. In: ted.europa.eu. 3. Februar 2021, abgerufen am 21. Februar 2021.
  54. Alstoms zukunftsweisende Technik macht Deutschlands Schienen fit für die Zukunft. In: alstom.com. Alstom, 25. März 2021, abgerufen am 29. März 2021.
  55. Markus Balser: Hohe Kosten bremsen Digitalisierung der Bahn aus. In: sueddeutsche.de. 17. April 2021, abgerufen am 17. April 2021.
  56. Martin Messerli: «SmartRail 4.0» auf dem Weg. (PDF; 3,2 MB) smartrail 4.0; SBB AG Infrastruktur, Juni 2018, S. 27, abgerufen am 9. Dezember 2018.
  57. Steffen Schmidt; David Grabowski: Das „ETCS-Stellwerk“. (PDF; 8,6 MB) In: Signal & Draht. 6. November 2018, abgerufen am 8. Dezember 2018.