Dikili

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Dikili
Wappen fehlt
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Dikili (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Izmir
Koordinaten: 39° 5′ N, 26° 53′ OKoordinaten: 39° 4′ 30″ N, 26° 53′ 21″ O
Höhe: m
Einwohner: 41.999[1] (2014)
Telefonvorwahl: (+90)
Postleitzahl: 35 980
Kfz-Kennzeichen: 35
Struktur und Verwaltung (Stand: 2015)
Bürgermeister: Mustafa Tosun[2] (CHP)
Website:
Landkreis Dikili
Fläche: 510 km²
Kaymakam: Mustafa Nazim Sezgin
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis
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Dikili ist ein Landkreis und die dazugehörige Kreisstadt in der türkischen Provinz Izmir. Der Landkreis liegt im Norden der Provinz an der Ägäisküste und grenzt an die Provinz Balıkesir. Die Entfernung nach Izmir beträgt etwa 100 km; 2014 hatte die Stadt 41.999 Einwohner. Nach einer Gebietsreform ist die Stadt einwohner- und flächenmäßig identisch mit dem Landkreis.

Der frühere Name der Ortschaft lautete Dikmelik („Baumschule“), nachdem die Familie Karaosmanoğlu im 18. Jahrhundert dort eine Baumschule einrichtete.[3]

In der Zeit des Osmanischen Reichs war Dikili der Hafen von Bergama, heute legen dort Kreuzfahrtschiffe zum Besuch des antiken Pergamon an. Der Ort ist ein von türkischen Urlaubern frequentierter Badeort, hat aber selbst keine Sehenswürdigkeiten vorzuweisen. Über Diklili wurden Ende des 19. Jahrhunderts die Funde aus den deutschen Pergamon-Grabungen mit dem Stationsschiff der deutschen Botschaft Loreley nach Smyrna (İzmir) und weiter nach Deutschland verschifft.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dikili – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Türkisches Institut für Statistik (Memento vom 19. Januar 2016 auf WebCite), abgerufen 19. Januar 2016
  2. Webseite der Gemeinde (Memento des Originals vom 25. Dezember 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.izmir-dikili.bel.tr
  3. Sevan Nişanyan: Adını Unutan Ülke. Türkiye'de Adı Değiştirilen Yerler Sözlüğü. Istanbul 2010, S. 178
  4. Malte Fuhrmann: Der Traum vom deutschen Orient: zwei deutsche Kolonien im Osmanischen Reich 1851-1918. Campus Verlag, 2006 S. 91 ISBN 978-3-593-38005-6 bei GoogleBooks