Dimer

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum badischen Landtagsabgeordneten siehe Theodor Dimer.

Ein Dimer ist ein Molekül oder ein Molekülverbund, der aus zwei oft identischen Untereinheiten, den Monomeren, besteht. In Bezug auf die Größe, die Molekülmasse und die Komplexität ist das Dimer das einfachste Oligomer bzw. Polymer. Den Vorgang der Dimerbildung bezeichnet man als Dimerisation.

Homodimere und Heterodimere[Bearbeiten]

Dimere werden unterteilt in Homo- und Heterodimere. In einem Homodimer sind die beiden Monomere identisch. Bei einem Heterodimer sind die beiden Monomere unterschiedlich, allerdings häufig sehr ähnlich.

Verknüpfungsarten bei Dimeren[Bearbeiten]

Die Untereinheiten in Dimeren können unterschiedlich miteinander verbunden sein. Die häufigste Art ist die kovalente Verknüpfung (über Atombindungen). Stark polare Verbindungen oder Proteine können auch nicht-kovalente Dimere bilden, bei denen Van-der-Waals-, Dipol-, elektrostatische und hydrophobe Wechselwirkungen sowie Wasserstoffbrücken für den Zusammenhalt eine entscheidende Rolle spielen.

Beispiele[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]