Dimitri Van den Bergh

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Dimitri Van den Bergh Darts pictogram.svg
Zur Person
Spitzname The Dreammaker
Nation BelgienBelgien Belgien
Geburtsdatum 8. Juli 1994
Geburtsort Antwerpen, Belgien
Wohnort Antwerpen, Belgien
Dartsport
Wurfhand rechts
Einlaufmusik „Happy“ von Pharrell Williams
BDO 2012–2013
PDC seit 2013
Platz Weltrangliste 39.[1]
Wichtigste Erfolge

PDC World Darts Championship 2018 Viertelfinale

Infobox zuletzt aktualisiert: 6. Januar 2018

Dimitri Van den Bergh (* 8. Juli 1994 in Antwerpen) ist ein belgischer Dartspieler. Die beiden Brüder Kim Huybrechts und Ronny Huybrechts gelten als seine Mentoren und begleiten ihn zu diversen Turnieren.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BDO: 2012 bis 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dimitri Van den Bergh startete seine Karriere im Jahr 2012 in der BDO. Er gewann im ersten Jahr die British Teen Open. Er qualifizierte sich zudem für das älteste Dartturnier, das World Masters. Er scheiterte allerdings bereits in der 1. Runde.

PDC: seit 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um den Sprung zum Profi zu schaffen, wechselte Van den Bergh nach nur einem Jahr bei der BDO zum konkurrierenden Dartsverband, der PDC. Van den Bergh galt als großes Talent, und zu Beginn konzentrierte er sich vor allem auf die PDC Youth Tour. Er gewann 2014 mehrere dieser Events und wurde so die Nummer 1 der Youth Tour Order of Merit. Zudem nahm der an den German Darts Championship teil. Er unterlag in der 1. Runde Ronnie Baxter mit 2:6, trotz eines Averages von knapp 103 Punkten.

Van den Bergh bekam zunehmend Probleme mit dem hohen Niveau innerhalb der PDC und drohte aus den Top 100 der PDC Order of Merit zu rutschen. Dennoch gelangen ihm 2015 zwei Turniersiege auf der PDC Development Tour. Er konnte sich außerdem bei einem Qualifikationsturnier einen Platz bei den World Series of Darts Finals 2015 sichern. Er traf in der 1. Runde auf Max Hopp und unterlag 3:6. Es war gleichzeitig sein Debüt vor TV-Kameras.

Van den Bergh gelang daraufhin das erste Mal die Qualifikation für eine Weltmeisterschaft. Bei der PDC-Weltmeisterschaft 2016 traf er in der 1. Runde auf Ian White. White war zu dem Zeitpunkt die Nummer 9 der Welt und so wurden Van den Bergh kaum Chancen zugerechnet, aber Van den Bergh setzte sich souverän mit 3:1 durch. In der 2. Runde schied er aber gegen Benito van de Pas mit 2:4 aus.

Van den Bergh konnte sich für den Grand Slam of Darts 2016 qualifizieren, überstand jedoch trotz zweiter Siege gegen Gerwyn Price und Scott Waites die Gruppenphase nicht, da er in einem dramatischen 9-Dart-Shootout, bei dem die Spieler versuchen mussten, mit drei Aufnahmen möglichst viele Punkte zu erzielen, gegen Robert Thornton verlor.

Bei der Weltmeisterschaft 2017 verlor er in der 1. Runde knapp gegen Cristo Reyes mit 2:3. Im folgenden Jahr bei der Weltmeisterschaft 2018 schaltete Van den Bergh zunächst Stephen Bunting, Jan Dekker sowie Mensur Suljović aus, ehe er im Viertelfinale am späteren Sieger Rob Cross mit 4:5, wobei er einen zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand aufholen konnte, scheiterte.

PDC Youth Championship 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem sehr dominanten Finale konnte sich Dimitri van den Bergh gegen den Engländer Josh Payne durchsetzen. Mit 6 zu 3 gewann "The Dreammaker" gegen seinen Kontrahenten Payne; der junge Belgier spielte einen Average von über 100 und holte sich so den Titel des World Youth Champion der PDC.

PDC-Weltmeisterschaft Resultate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. PDC Order of Merit. Abgerufen am 6. Januar 2018.