Dinus de Rossonis Mugellanus

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Dinus de Rossonis Mugellanus (auch Dinus oder Dinus Mugellanus), (* um 1253 in Mugello bei Florenz; † zwischen 1298 und 1303 in Bologna) war ein italienischer Rechtsgelehrter.

Nach dem Studium in Bologna lehrte Dinus von 1279 bis 1284 in Pistoia, dann von 1284 bis 1296 in Bologna Zivilrecht, unter seinen Schülern waren auch die späteren Rechtsgelehrten Cino da Pistoia und Oldradus de Ponte. Seit 1289 erhielt er als erster Zivilrechtslehrer ein Gehalt von der Stadt. Ob er der im Auftrag des Papstes Bonifatius VIII. zusammen mit Johannes Monachus und Johannes Andreae an der Ausarbeitung und Kommentierung des Liber Sextus beteiligte Dinus ist, ist unbekannt. Ein Kommentar über den Titel De regulis iuris des Liber Sextus stammt jedoch von ihm.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Consilia.
  • De actionibus.
  • Ordo iudicarius.
  • De glossis contrariis.
  • Modus arguendi.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abraham Saur von Franckenberg, Conrad Gerhard Saur (Hrsg.): De praescriptionibus (das ist: ein nutzliches und kurtzes Tractätlein, von Verjärungen)., weiterer Titel: Tractatus praescriptionum. 1599.
  • Peter Weimar: Dinus de Rossonis Mugellanus. In: Lexikon des Mittelalters. 3, Sp. 1068–1069.
  • Ludwig Wahrmund (Hrsg.): Quellen zur Geschichte des römisch-kanonischen Processes im Mittelalter (Gesamtwerk), Der Ordo judiciarius "Scientiam" / Dinus Mugellanus (Titel), Latein; Deutsch, Wagner, Innsbruck 1913.
  • Qui tacet consentire videtur. ISBN 3-506-73406-7.