Dippoldiswalde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dippoldiswalde
Dippoldiswalde
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dippoldiswalde hervorgehoben
Koordinaten: 50° 54′ N, 13° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Höhe: 375 m ü. NHN
Fläche: 104,13 km²
Einwohner: 14.529 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 140 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 01744[2]
Vorwahlen: 03504, 035052
Kfz-Kennzeichen: PIR, DW, FTL, SEB
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 060
Stadtgliederung: 21 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 2,
01744 Dippoldiswalde
Webpräsenz: www.dippoldiswalde.de
Oberbürgermeister: Jens Peter (Unabhängige Bürger)
Lage der Stadt Dippoldiswalde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Altenberg (Erzgebirge) Bad Gottleuba-Berggießhübel Bad Schandau Bahretal Bannewitz Dippoldiswalde Dohma Dohna Dorfhain Dürrröhrsdorf-Dittersbach Freital Glashütte Gohrisch Hartmannsdorf-Reichenau Heidenau Hermsdorf Klingenberg Hohnstein Sebnitz Königstein (Sächsische Schweiz) Kreischa Liebstadt Lohmen Müglitztal Neustadt in Sachsen Pirna Klingenberg Rabenau Rathen Rathmannsdorf Reinhardtsdorf-Schöna Rosenthal-Bielatal Dippoldiswalde Sebnitz Sebnitz Stadt Wehlen Struppen Stolpen Tharandt Wilsdruff Sachsen Tschechien Landkreis Bautzen Dresden Landkreis Meißen Landkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild
Luftbild von Dippoldiswalde vom 6. August 2003

Dippoldiswalde (umgangssprachlich Dipps) ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen. Die Stadt ist zentral im Osterzgebirge gelegen und befindet sich etwa 20 Kilometer südlich von Dresden auf halbem Weg zwischen der Grenze zu Tschechien und der Landeshauptstadt. Im Landkreis bildet Dippoldiswalde mit seinen rund 14.500 Einwohnern eines der drei Mittelzentren.

Die erste urkundliche Erwähnung von Dippoldiswalde datiert auf das Jahr 1218, seitdem war die Stadt Verwaltungszentrum mehrerer historischer Territorien, wie im Mittelalter dem Amt Dippoldiswalde und später einer Amtshauptmannschaft. Zuletzt war Dippoldiswalde bis 2008 Kreisstadt des Weißeritzkreises (Kfz-Kennzeichen DW). Seit der Kreissitz nach Pirna verlegt wurde, ist Dippoldiswalde Große Kreisstadt. Neben dem Kernort gehören zur Stadt Dippoldiswalde mittlerweile zwanzig Ortsteile, die aus früher eigenständigen Gemeinden aus dem Umland gebildet wurden.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im nördlichen Erzgebirge an der Roten Weißeritz.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Dippoldiswalde besteht aus dem Kernort Dippoldiswalde und zwanzig Ortsteilen, die zwischen 1973 und 2014 eingemeindet wurden. Alle Ortsteile bilden gleichzeitig ihre eigene Gemarkung. Die Grenzen von Ortsteilen und Gemarkungen sind in der Regel deckungsgleich. Auf einigen Gemarkungen liegen mehrere Orte, die dann zum selben Ortsteil zählen. Der Kernort vereint den größten Anteil an der Einwohnerzahl der Stadt Dippoldiswalde auf sich, gefolgt von Schmiedeberg und Seifersdorf, die ebenfalls über 1000 Einwohner haben.[3]

Ortsteil Eingemeindung Einwohnerzahl
Ammelsdorf 2014 0164
Berreuth 1973 0157
Dippoldiswalde (Kernort) 5034
Dönschten 2014 0178
Elend 1973 0097
Hennersdorf 2014 0447
Malter 2003 0717
Naundorf 2014 0683
Niederpöbel 2014
Obercarsdorf 2014 0830
Oberhäslich 1994 0322
Oberpöbel 2014 0022
Paulsdorf mit Seifen 2003 0762
Reichstädt 1995 1371
Reinberg 1994 0113
Reinholdshain 1994 0509
Sadisdorf 2014 0406
Schmiedeberg 2014 1853
Schönfeld 2014 0249
Seifersdorf 2003 1027
Ulberndorf 1973 0505

Stand: 2015

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 12. Jahrhundert bis zum Kriegsende 1945[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Legende zufolge geht Dippoldiswalde auf einen Einsiedler namens Dippold zurück, der in der Dippoldiswalder Heide am Einsiedlerfelsen gelebt haben soll. Dieser soll die Stadt gegründet haben. Hinter dieser Legende steht lediglich die Tatsache, dass der Lokator eine ansonsten nicht nachweisbare Person namens Diepold gewesen ist. Der Name des Ortes wird auf diesen Personennamen zurückgeführt, der das althochdeutsche Wort diot (Volk) und bald (kühn) oder walt im Sinne von Walten in sich trägt.[4]

Dippoldiswalde wurde als Waldhufendorf wahrscheinlich unter Oberleitung der Burggrafen von Dohna um 1160/70 gegründet. Die urkundliche Ersterwähnung erfolgte am 11. Juni 1218, als ein Johannes sacerdos de Dipoldiswale (Pfarrer Johannes von Dippoldiswalde) in einer Urkunde des Meißner Bischofs genannt wurde. Eine Dorfkirche muss also da bereits existiert haben.[5] [6] Im Jahre 1266 ist Dippoldiswalde als Besitzung des wettinischen Markgrafen Heinrich des Erlauchten bezeugt, als die Bürger von Dippoldiswalde mit den Bürgern von Freiberg wegen Belieferung von Bergwerken in Streit geraten waren. In dem Diplom wird allerdings nicht mitgeteilt, wo die betreffenden Bergwerke gelegen haben, so dass diese Schriftquelle keinen Beleg für Dippoldiswalder Silberbergbau um 1266 darstellt.

Nikolaikirche von 1230/1240

Zu diesem Zeitpunkt gab es in Dippoldiswalde bereits zwei repräsentative steinerne Kirchen – die wohl um 1200 erbaute Marienkirche in der Nähe des Marktes und die etwas jüngere Nikolaikirche in der Weißeritzaue. Von der Marienkirche (das mit aufgeführte Lorenzpatrozinium ist im Mittelalter nicht bezeugt) ist lediglich der um 1220 erbaute spätromanisch-frühgotische Westturm vorhanden. Hingegen ist die um 1230/40 als turmlose Kurzbasilika errichtete Nikolaikirche vollständig erhalten geblieben. Diese entstand als Neubau nach dem Abbruch der ursprünglichen Dorfkirche, bei der es sich um eine kleinere, aus Holz oder aus Stein bestehende Saalkirche gehandelt haben muss.

Im Rahmen von Sanierungs- und Sicherungsarbeiten an Altbergbauanlagen wurden im Bereich des Obertores und an der Dresdner Straße verfüllte hochmittelalterliche Silberbergwerke entdeckt, die nachweislich im 12. Jahrhundert in Betrieb waren. Die ältesten datierten Grubenhölzer stammen von 1158[7] und, allerdings sekundär verwendet, 1170[8], zahlreiche weitere Hölzer aus der Zeit ab 1183/84.[5][9][10] Darüber hinaus wurden hölzerne Schachtausbauten, gedrechselte Schalen, Seilreste, Keramikscherben und Knochen aus dem 13. Jahrhundert gefunden. [11] Die bislang entdeckten Schächte waren bereits kurz nach der Mitte des 13. Jahrhunderts wieder verfüllt worden. Eine zweite Bergbauphase, in der die zuvor verfüllten Grubenbaue durchfahren wurden, konnte dendrochronologisch in die Zeit um 1280 datiert werden.[5] Im Jahr 1300 wurden erstmals ausdrücklich Silbergruben in Dippoldiswalde genannt, als Friedrich Clem (der illegitime Sohn Markgraf Heinrichs des Erlauchten) den Silberzehnten an das Kloster Nimbschen bei Grimma überwies.

Im Jahr 1401 besetzte Markgraf Wilhelm I. in der Dohnaischen Fehde Dippoldiswalde, das seit 1366 von den Wettinern an die Burggrafen von Dohna verlehnt war. Zu diesem Zeitpunkt gab es bei Dippoldiswalde noch in sehr geringem Umfang Bergbau, der keinen Ertrag mehr brachte, wie aus Münzmeisterrechnungen 1401–1405 ersichtlich wird. Erst in den 1470er Jahren nahm der Bergbau in der zweiten Bergbauperiode einen erneuten Aufschwung.

1429 zerstörten eindringende Hussiten Dippoldiswalde. Sie vernichteten auch die drei Vorwerke Wolframsdorf (im mittleren Schwarzbachtal), Schwarzdorf (im oberen Schwarzbachtal) und Ziegenrück (am westlichen Talhang zwischen Ulberndorf und Obercarsdorf), die danach nicht wieder aufgebaut wurden.

Im Jahr 1541 erreichte die Lutherische Reformation den Ort. 1632 erlitt die Stadt schwere Schäden im Dreißigjährigen Krieg. Als Standort einer Markgrafenburg nahm Dippoldiswalde bereits frühzeitig Funktionen als Herrschafts-, Verwaltungs- und Handels- bzw. Marktzentrum für die umliegenden Orte wahr (Amt). Folgerichtig wurde die Stadt 1874 Sitz der neuen Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs, am 17. April 1945 schossen Flugabwehrkanonen der Wehrmacht zwei amerikanische Flugzeuge ab, die bei der Teichmühle abstürzten. Am 9. Mai nachts hisste ein Vortrupp der Roten Armee die Siegesfahne auf dem Kirchturm.

Mai 1945 bis in das 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Ortskommandant war Major Datschin. Die hier stationierten Truppen waren verantwortlich für viele Plünderungen und Vergewaltigungen. Gemäß dem Beschluss der Alliierten und der neuen Landesverwaltung wurden nun große Betriebe, Grundstücks- und Gutsbesitzer enteignet (→Bodenreformgesetz).

Neue, kleinere volkseigene Betriebe entstanden in der DDR-Zeit, darunter ein Armaturenwerk, ein Behälterbaubetrieb, eine Nährmittelfabrik. Hinzu kam eine Ingenieurschule für Lebensmittelindustrie[12] und ein Volkseigenes Gut. Dippoldiswalde wurde in den Bezirksverwaltungsstrukturen jener Zeit zu einer Kreisstadt. Nach der Wende, mit der Wiedereinrichtung der Bundesländer, blieb die Stadt bis 2008 weiterhin Kreisstadt, bei der zweiten sächsischen Kreisreform verlor Dippoldiswalde diesen Status, als der Weißeritzkreis am 1. August 2008 im neu geschaffenen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aufging.

Blick von der Reichstädter Höhe auf Dippoldiswalde

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerentwicklung der Stadt

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1998 Stand jeweils zum 31.12.)

bis 1930 ab 1930
  • 1300: 0700
  • 1502: 0738
  • 1551/54: 122 besessene Mann in der Stadt, 134 besessene Mann in der Vorstadt, 57 Inwohner, insgesamt 1374 Einwohner
  • 1575: 1753
  • 1602: 1763
  • 1618: 1892
  • 1644: 0982[13]
  • 1697: 0301 Bürger, darunter 155 Protestanten
    250 Wohnstellen und 99 Wüstungen
  • 1748: 0262 besessene Mann, 1604 Einwohner
  • 1815: 1619
  • 1834: 2273, 288 Privathäuser und 67 Scheunen
  • 1871: 2997
  • 1890: 3436
  • 1910: 4255
  • 1925: 4429
  • 1939: 04917
  • 1946: 05937[14]
  • 1950: 05851
  • 1957: 05171
  • 1959: 05260[12]
  • 1964: 05968
  • 1990: 08990[15]
  • 2000: 08525
  • 2002: 10.947[16]
  • 2004: 10.876
  • 2005: 10.727
  • 2006: 10.568
  • 2007: 10.544
  • 2008: 10.429
  • 2009: 10.323
  • 2010: 10.291
  • 2011: 10.228
  • 2012: 10.004
  • 2013: 10.023
  • 2014: 14.390

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 59,9 % (2009: 51,6 %)
 %
40
30
20
10
0
32,7 %
10,4 %
8,4 %
2,6 %
6,2 %
3,0 %
36,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-6,4 %p
-1,8 %p
-1,1 %p
+0,5 %p
+2,7 %p
+3,0 %p
+3,1 %p
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Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat wurde zuletzt am 25. Mai 2014 gewählt. Die insgesamt 26 Sitze verteilen sich auf die einzelnen Parteien und Listen wie folgt:[17]

Bei den Wahlen verzeichnete die CDU deutliche Verluste, während Freie Wähler, Grüne und NPD überproportional zulegen konnten (siehe Diagramm).[18]

Bei den gleichzeitig stattfindenden Oberbürgermeisterwahlen konnte sich Jens Peter (Freie Wähler) gegen Kerstin Körner (CDU) mit 56,1 % gegen 43,9 % durchsetzen.[19]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dippoldiswalde unterhält Partnerschaften mit dem tschechischen Bílina, dem polnischen Stronie Śląskie (Seitenberg) und mit der Gemeinde Bösel bei Oldenburg.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siegelmarke des Stadtrats zu Dippoldiswalde

Beschreibung: In Gold das Brustbild eines weißbärtigen Einsiedlers mit Nimbus und blauen Gewand mit zwei gekreuzten Trägern. Überhöht wird es von zwei schräggekreuzten natürlichen dreiwurzligen ausgerissenen Nadelbäumen mit je drei Zapfen.

Symbolik: Das Wappen beinhaltet eine Kuriosität. Der im Wappen enthaltene Gründer Dippold ist einer Sage entnommen. Dieser Dippold soll einst in den Waldgebieten der jetzigen Dippoldiswalder Heide um den Einsiedlerstein in der Heide gelebt haben. Dieser Mann tauchte ab 1588 im Wappen auf. 1669 trug er dann ein Barett und 1730 erhielt er auf der Brust gekreuzte Bänder. Die gekreuzten Bäume mit den Zapfen stammen aus einer Anlehnung an das Wappen der Burggrafen von Dohna (zwei gekreuzte silberne Hirschstangen). Das heutige Stadtwappen wurde 1894 erstellt mit folgenden Inhalt: Der Einsiedler erhält ein blaues Gewand, als Stadtfarben wurden blau und gelb gewählt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Renaissance-Rathaus (erbaut in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts)
Gesamtansicht von Schloss und Stadtkirche
Renaissance-Sitznischenportal am Maltitz-Haus (Markt 7), Inschrift 1543
  • Historischer Altstadtkern mit Marktplatz und spätgotischem Rathaus
  • Schloss: um 1200 als Markgrafenburg auf einem Bergsporn angelegt, heutiges Erscheinungsbild seit dem 16./17. Jahrhundert, der ab 1530 errichtete Mittelbau ähnelt dem Dresdner Schloss. Neben dem Amtsgericht findet man hier auch die Osterzgebirgsgalerie.
  • Stadtkirche St. Marien und Laurentius: Gotische Hallenkirche mit romanischem Westturm und frühbarocker Ausmalung
  • Romanische Basilika St. Nikolai aus dem 13. Jahrhundert auf dem Friedhof
  • Talsperre Malter
  • Lohgerberei: sehenswertes ehem. Wohnhaus von 1756, heute Museum
  • Mittelalterliche Bildstöcke (Betsäulen) vom Heiligen Weg vor der Kirche (Kirchplatz), am Niedertorplatz und an der Weißeritzstraße/Große Mühlenstraße
  • Brunnenstube
  • Kursächsischer Viertelmeilenstein (Primitivform) Nr. 9 der Obergebirgischen Poststraße von 1723 am Pfortenberg, gegenüber der ehem. Poststation (Busbahnhof) und Nachbildung der Ende des 19. Jh. entfernten Kursächsischen Postdistanzsäule von 1723 am Obertorplatz (ehem. Obertor)
  • Schloss Reichstädt im Ortsteil Reichstädt, zeitweise im Besitz des letzten sächsischen Generalpostmeisters Adam Rudolph von Schönberg (Büste im Schlosshof)

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tatarengrab bei Dippoldiswalde
  • Gedenkplatte im Stadtpark nahe der Bushaltestelle Parksäle/Dr.-Friedrichs-Straße zur Erinnerung an die örtlichen NS-Gegner, darunter für den kommunistischen Stadtverordneten Clemens Holzschuh, der im März 1933 laut DDR-Geschichtsschreibung als erstes Opfer der NS-Diktatur im Stadtgefängnis ermordet wurde. Am Wohnhaus Herrengasse 14 erinnert ebenfalls eine Gedenktafel an ihn. Neueste Forschungsergebnisse bezweifeln eine Ermordung: „In Dippoldiswalde war es der Gefängnistod des lokalen KPD-Funktionärs Clemens Holzschuh, welcher nach dem Zweiten Weltkrieg für die Stilisierung einer anderen Diktatur instrumentalisiert wurde. In der DDR wurde der wegen verschiedener Gewalt- und Sprengstoffdelikte vorbestrafte Antidemokrat Holzschuh zum antifaschistischen Märtyrer deklariert. Dazu wurde nach 1945 eine Mordthese konstruiert, die den neuen politischen Führern als antifaschistische bzw. moralische Legitimationsgrundlage dienen sollte. Diese These hatte noch weit bis in die Wendejahre Bestand. Noch die Stadtchronik übernahm 2005 Quellen, welche im Stadtmuseum nicht existieren […] Tatsächlich lassen sich keine Hinweise für einen Mord finden.“[20]
  • Gedenkstein am Obertorplatz Ecke Brauhofstraße/Herrengasse zur Erinnerung an den Wehrmachtssoldaten Johannes Rockstroh aus Venusberg, der wegen Kriegsdienstverweigerung noch am 8. Mai 1945 von SS-Männern gehängt wurde.
  • Grabstätte und Gedenktafel auf dem Friedhof des Ortsteiles Hennersdorf für drei unbekannte KZ-Häftlinge, die beim Todesmarsch aus einem der KZ-Außenlager der KZ Flossenbürg oder KZ Buchenwald von SS-Männern ermordet wurden
  • Grabstätte und Gedenkstein auf dem Friedhof des Ortsteiles Sadisdorf erinnern an 26 KZ-Häftlinge, die bei einem Todesmarsch aus einem der KZ-Außenlager am Sadisdorfer Herrenweg von SS-Männern durch Genickschuss ermordet wurden
  • Tatarengrab für Mustapha Sulkowicz (gefallen am 1. Juli 1762 bei Reichstädt)[21], er diente bei den polnisch-tatarischen Ulanen unter dem sächsischen Obersten Adam Burkhardt Christoph von Schiebel (auch Schiebell) (1719–1779), altes Bild.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum befindet sich in einer um 1750 erbauten Lohgerberei und erläutert in 22 Ausstellungsräumen Dinge über das Lohgerberei-Handwerk, die Stadtgeschichte und die Regionalgeschichte des Osterzgebirges. Beliebteste Sonderausstellung ist die alljährliche Weihnachtsausstellung von November bis Februar, die in 15 Ausstellungsräumen osterzgebirgische Volkskunst und viele mechanisch betriebene Modelle zeigt. Das Museum Osterzgebirgsgalerie im Schloss Dippoldiswalde präsentiert in den sechs ältesten Räumen etwa 300 Werke der Bildenden Kunst zum Thema „Menschen und Landschaft des Osterzgebirges“.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Stadtkirche finden regelmäßig neben Gottesdiensten auch Konzerte statt.
  • Im Kulturzentrum Parksäle Dippoldiswalde wird neben anderen Veranstaltungen seit 1978 Sachsens älteste Meisterinterpreten-Reihe veranstaltet.
  • Im Rathaus veranstaltet der Musikverein Dippoldiswalde e. V. seit 2000 mit dem Kulturzentrum Wort und Musik literarisch-musikalische Programme.
  • Der Musikverein organisiert seit 2003 den jährlichen Internationalen Belcanto-Meisterkurs Dippoldiswalde, der in seiner Art zumindest für Mitteldeutschland einmalig ist (zurzeit ausgesetzt).
  • Stadtfest in Dippoldiswalde in der Regel am ersten Juni-Wochenende
  • Weihnachtsmarkt in Dippoldiswalde (zwei Wochen im Dezember)
  • historischer Weihnachtsmarkt auf dem Schlosshof des Dippoldiswalder Schlosses und um die Stadtkirche
  • Groß-Ereignis Malter in Flammen an der Talsperre Malter (immer im Juli)
  • Kleinbahnfestival entlang der Strecke der Weißeritztalbahn mit großem Bahnhofsfest in Dippoldiswalde und weiteren Veranstaltungen an den Bahnhöfen Seifersdorf und Malter
  • Herbstball des Lions Club Dippoldiswalde e. V. in den Parksälen
  • Musical des „Glückauf“-Gymnasiums Dippoldiswalde/Altenberg

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste Stadt in Sachsen und in den neuen Bundesländern überhaupt erfüllt Dippoldiswalde die Kriterien einer 1a-Einkaufsstadt. Die Urkundenübergabe erfolgte am 10. Juni 2008.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eisenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Dippoldiswalde

Seit 1882 ist Dippoldiswalde ans Eisenbahnnetz angeschlossen. In diesem Jahr wurde die in 750-mm-Schmalspur ausgeführte Weißeritztalbahn nach Schmiedeberg eröffnet, ein Jahr später folgte die Verlängerung bis Kipsdorf. Seit dem verheerenden Jahrhunderthochwasser 2002 war die Weißeritztalbahn eingestellt. Der Wiederaufbau wurde 2007 begonnen, seit dem 14. Dezember 2008 ist der Abschnitt zwischen Freital-Hainsberg und Dippoldiswalde wieder in Betrieb.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dippoldiswalde liegt an der wichtigen Bundesstraße 170 zwischen Dresden und der tschechischen Grenze bei Zinnwald. Die stark frequentierte Transitstrecke führte direkt durch die Innenstadt. 1977 begann man mit dem Bau einer Brücke zur Umgehung der Innenstadt, dieser wurde jedoch bald unterbrochen und erst in den Jahren 1993 bis 1995 fertiggestellt. Seitdem führt die B 170 östlich an der Innenstadt vorbei. Trotz des Baus der A 17 ist die Straße weiterhin stark befahren, der Lkw-Verkehr sorgte immer wieder für Proteste von Anwohnern. Seit Ende 2006 ist die B 170 allerdings für den schweren Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt.[22]

Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Busbahnhof von Dippoldiswalde wird durch verschiedene Buslinien des Regionalverkehrs Dresden bedient. Die wichtigsten Linien sind:

  • 348 Dippoldiswalde – Oelsa – Rabenau – Freital – Wilsdruff
  • 360 Dresden – Bannewitz – Dippoldiswalde – Altenberg – Zinnwald
  • 370 Dippoldiswalde – Falkenhain – Altenberg
  • 376 Dippoldiswalde – Seifersdorf – Rabenau – Freital
  • 382 Dippoldiswalde – Ruppendorf – Tharandt
  • 388 Dippoldiswalde – Niederfrauendorf – Glashütte
  • 398 Dresden – Dippoldiswalde – Zinnwald – Teplice

Außerdem gibt es mit der Linie 361 noch eine Stadtverkehrslinie zwischen dem Neubaugebiet Dippoldiswalde Nord und dem Stadtteil Ulberndorf.

Behörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die in Dippoldiswalde ansässige Lokalredaktion der Sächsischen Zeitung erstellt werktäglich eine Lokalausgabe.
  • Seit dem 1. Januar 2014 ist der "Dippolds Bote" das Amtsblatt von Dippoldiswalde.
  • Das regionale TV-Programm FRM-TV produziert wöchentlich ein Regionalmagazin und weitere Beiträge zu lokalen Ereignissen.
  • Die „Reichstädter Nachrichten“ erscheinen monatlich als Zeitschrift des Ortschaftsrates.

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Müllerschule Dippoldiswalde wurde im Jahre 1888 gegründet, Bild. Weitere Stationen: [23]

  • 1938 Höhere Fachschule für Müllerei u. Mühlenbau
  • 1949 Neugründung der Deutschen Müllerschule in Braunschweig
  • 1958 Umwandlung der Müllerschule in die Fachschule für Müllerei Dippoldiswalde
  • 1962 bis 1990 Ingenieurschule für Lebensmittelindustrie Dippoldiswalde
  • jetzt Berufliches Schulzentrum (BSZ) Freital-Dippoldiswalde

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jacob Lossius * 22. Juni 1596 in Dippoldiswalde † 28. Januar 1663 in Borna – lutherischer Theologe
  • Esaias Hickmann * 11. Dezember 1638 in Dippoldiswalde † 29. September 1691 in Weida - Komponist und Jurist
  • Carl Friedrich Gotthelf Baumfelder, * 20. Juni 1798 Dippoldiswalde † 5. Januar 1865 Dresden – Schulreformer, Pädagoge
  • Karl Justus Blochmann, * 19. Februar 1786 Reichstädt b. Dippoldiswalde † 31. Mai 1855 Lancy b. Genf (Schweiz) – Pädagoge
  • Rudolf Sigismund Blochmann, * 13. Dezember 1784 Reichstädt b. Dippoldiswalde † 21. Mai 1871 Dresden – Mechaniker, Unternehmer
  • Johann VIII. von Maltitz, * 1491 Dippoldiswalde † 30. November 1549 Stolpen – Bischof von Meißen
  • Karl Gottfried Kelle, * 1770 Dippoldiswalde † 30. Januar 1843 Hochweitzschen b. Leisnig – Pfarrer, Publizist
  • Martin Klimmer, * 10. Januar 1873 Dippoldiswalde † 12. Februar 1943 Dresden – Veterinärmediziner
  • Hermann Adolph Klinger, * 24. Juli 1806 Reichstädt b. Dippoldiswalde † 31. März 1874 Kötzschenbroda b. Dresden – Bürgermeister von Leipzig, Freund Robert Blums
  • Johann Friedrich Klotzsch, * 12. Januar 1726 Dippoldiswalde † 2. Juni 1789 Freiberg – Stadtschreiber, Bergbeamter, Historiker
  • Konrad Knebel, * 1856 Dippoldiswalde † 29. März 1933 – Lehrer, Historiker
  • Hermann Lotze, * 4. Dezember 1829 Dippoldiswalde † 24. April 1875 Leipzig – Philologe, Übersetzer
  • Ernst Ludwig Maukisch, * 11. Dezember 1805 in Ulberndorf, † 1. November 1865 in Potschappel – Jurist und Politiker, MdL, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
  • Hermine Möbius (geb. Nadler), * 22. September 1850 Dippoldiswalde † 1920 – Schriftstellerin
  • Heinrich Ferdinand Querner, * 7. März 1816 Seifersdorf b. Dippoldiswalde † 1. April 1880 Kirchberg – Spinnereibesitzer, MdL, Politiker
  • Diana Sartor, * 23. November 1970 Dippoldiswalde, Skeletonfahrerin
  • Ernst Steyer (1842–1900), Gutsbesitzer in Reinholdshain, konservativer Politiker, MdL
  • Jens Steinigen, * 2. September 1966 in Dippoldiswalde, Biathlet
  • Karl Traugott Stöckel * 25. Mai 1804 Dittersdorf; † 12. April 1881 Possendorf, Orgelbauer
  • Klaus der Geiger (geb. Klaus von Wrochem), * 20. Januar 1940 in Dippoldiswalde, Musiker und Liedermacher

Ehrenbürger:

  • Stadtrichter Haase (seit 1855)
  • Ratsmann Fischer (seit 1878)
  • Otto von Bismarck (seit 1895)
  • Oberkirchenrat Hempel, Vater von Johannes Hempel (seit 1916)
  • Konrad Knebel (seit 1918)
  • Erhard Unger (seit 2001)
  • Horst Bellmann (seit 2007), Bürgermeister a. D.
  • Günter Groß (seit 12. Juni 2009), Museumsdirektor i. R.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dialekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Dippoldiswalde wird eine Form des sächsischen Dialektes gesprochen: das Südostmeißnische, welche einen der fünf meißnischen Dialekte darstellt.

Katastrophen und Unglücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6. September 1633: Die Stadt wurde von Truppen des Feldmarschalls Heinrich von Holk in Brand gesteckt. Dabei fiel mit Ausnahme des Schlosses, der Nicolaikirche und einiger weniger Häuser nahezu die gesamte Bebauung den Flammen zum Opfer, unter der Bevölkerung gab es zahlreiche Opfer.
  • 7. Oktober 1634: Erneut wurde Dippoldiswalde von marodierenden Truppen in Brand gesetzt. Dabei wurden 150 Häuser zerstört.
  • 14. März 1826: Ein Stadtbrand vernichtete weite Teile der Innenstadt. Insgesamt brannten 102 Vorder- und 100 Seitengebäude sowie 12 Scheunen ab
  • August 2002: Jahrhunderthochwasser

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hubert Ermisch: Urkundenbuch der Stadt Freiberg in Sachsen. II. Band. Bergbau, Bergrecht, Münze. Leipzig 1886 (Codex diplomaticus Saxoniae regia II, 13).
  • Tom Graber, Urkundenbuch des Zisterzienserklosters Altzelle. Erster Teil 1162–1249. Hannover 2006 (Codex diplomaticus Saxoniae II, 19).
  • I. G. Grundig/J. F. Klotzsch: Von dem Alter der Stadt Dippoldiswalde. In: Sammlung vermischter Nachrichten zur Sächsischen Geschichte. Zweyter Band, Chemnitz 1768, 1–80.
  • Christiane Hemker/Yves Hoffmann: Ein hochmittelalterliches Bergbaurevier in Dippoldiswalde. In: Ausgrabungen in Sachsen 1. Jg., 2009, S. 104–109.
  • Yves Hoffmann: Die Geschichte von Dippoldiswalde bis zum Ende der ersten Bergbauperiode um 1400. In: Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 51/52, 2009/2010 (2011), S. 391–421. (Digitalisat; PDF; 2,1 MB)
  • Heinz Jacob: Die ur- und frühgeschichtliche Besiedlung zwischen Dresdner Elbtalweitung und oberem Osterzgebirge. In: Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege 24/25, 1982, 25–137.
  • Konrad Knebel, Geschichte der Stadt Dippoldiswalde bis zum Jahre 1918. Dippoldiswalde 1920.
  • H. Löscher: Das erzgebirgische Bergrecht des 15. und 16. Jahrhunderts. II/1. Teil: Erzgebirgische Bergordnungen, Bergfreiheiten sowie andere bergrechtliche und den Bergbau betreffende Urkunden des 15. Jahrhunderts. Urkundenbuch 1, 1400–1480 (aus dem Nachlass neu zusammengestellt und herausgegeben von Erika Löscher). Freiberg 2003 (Freiberger Forschungshefte D 213)
  • Michael: Die Kirchen zu Dippoldiswalde. Berlin o. J. [1939] (= Deutsche evangelische Kirchen A 5/6).
  • C. E. Rüger, Beiträge zur älteren Geschichte der Stadt Dippoldiswalde. Dippoldiswalde 1863.
  • Sachsens Kirchen-Galerie. Vierter Band. Fünfte Abtheilung. Die Inspectionen: Pirna, Altenberg und Dippoldiswalde. Dresden o. J. [um 1840].
  • Albert Schiffner: Handbuch der Geographie, Statistik und Topographie des Königreiches Sachsen. Band 2. Leipzig 1840.
  • Wolfgang Schwabenicky, Der mittelalterliche Silberbergbau im Erzgebirgsvorland und im westlichen Erzgebirge unter besonderer Berücksichtigung der Ausgrabungen in der wüsten Bergstadt Bleiberg bei Frankenberg. Chemnitz 2009.
  • André Thieme: Burg und Herrschaft im Osterzgebirge. Skizzen zur Besiedlung und Herrschaftsentfaltung zwischen Freiberger Mulde und Gottleuba im hohen Mittelalter. In: Herbergen der Christenheit 25, 2001, S. 7–31.
  • Stadtsiedlungen im östlichen Erzgebirge. In: Östliches Erzgebirge (= Werte der deutschen Heimat. Band 10). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1966, S. 244–257.
  • Richard Steche: Dippoldiswalde. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 2. Heft: Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. C. C. Meinhold, Dresden 1883, S. 11.
  • Dippoldiswalde. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 1. Band, Zwickau 1814, S. 685–692.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dippoldiswalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Dippoldiswalde – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde-Information Schmiedeberg 11/2003 Seite 6
  3. Stadt Dippoldiswalde: Zahlen und Fakten – Einwohnerzahlen für Dippoldiswalde und Ortsteile, abgerufen am 28. April 2016
  4. Ernst Eichler und Hans Walther: Sachsen. Alle Städtenamen und deren Geschichte, Faber und Faber Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86730-038-4, S.52f.
  5. a b c Hoffmann 2011 – siehe Literaturliste
  6. Dippoldiswalde im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  7. Läuft Dipps Freiberg den Rang ab?, Sächsische Zeitung (Lokalausgabe Pirna) vom 23. Oktober 2012.
  8. Dipps ist mindestens so alt wie Freiberg, Sächsische Zeitung (Lokalausgabe Dippoldiswalde) vom 2. Februar 2011.
  9. Sensationeller Fund in Dipps: Bergbau ist viel älter, Sächsische Zeitung (Lokalausgabe Dippoldiswalde) vom 29. Mai 2009.
  10. Bergbau-Sensation in Dippoldiswalde, Sächsische Zeitung (Lokalausgabe Dresden-Neustadt) vom 21. Oktober 2009.
  11. Eckart Granitza: Die Unterwelt des Mittelalters. Die im sächsischen Dippoldiswalde entdeckten mehr als 800 Jahre alten Bergwerke vermitteln einen Eindruck von der mühsamen Arbeit unter Tage. In: Frankfurter Rundschau vom 24. Dezember 2015, S. 30-31
  12. a b Meyers Neues Lexikon in acht Bänden. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1964/65; Band 2: Dippoldiswalde.
  13. Bevölkerungsrückgang im Dreißigjährigen Krieg
  14. Bevölkerungszunahme durch die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen
  15. Stand zum 3. Oktober
  16. Berücksichtigt bereits die Eingemeindung von Malter zum 1. Januar 2003
  17. Zusammenfassung Ergebnisse Stadtratswahl. Homepage der Stadt Dippoldiswalde, abgerufen am 29. Mai 2014
  18. [1]. Bekanntmachung der Ergebnisse auf der Homepage des statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen, abgerufen am 29. Mai 2014
  19. [2]. Homepage der Stadt Dippoldiswalde, abgerufen am 29. Mai 2014
  20. Martin Hundeck: Die Machtergreifung in der sächsischen Provinz am Fallbeispiel der Kleinstadt Dippoldiswalde. S. 116 - 117.
  21. Dippoldiswalder Bote Nr. 21 (2007) (abgerufen am 5. Dezember 2015)
  22. Info bei Erzgebirger.de
  23. Dippoldiswalder Bote Nr. 36 (2008) (abgerufen am 5. Dezember 2015)