Dipropylether

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Strukturformel
Struktur von Dipropylether
Allgemeines
Name Dipropylether
Andere Namen
  • 1-Propoxypropan (IUPAC)[1]
  • Di-n-propylether
  • Dipropyloxid
  • n-Propylether
  • 1,1'-Oxybispropan
Summenformel C6H14O
CAS-Nummer 111-43-3
PubChem 8114
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[2]

Eigenschaften
Molare Masse 102,17 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,75 g·cm−3 [2]

Schmelzpunkt

−122 °C[2]

Siedepunkt

90 °C[2]

Dampfdruck

74 hPa (20 °C)[2]

Löslichkeit

schlecht in Wasser (4,9 g·l−1 bei 25 °C)[2]

Brechungsindex

1,3809 (20 °C)[3]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]
02 – Leicht-/Hochentzündlich 07 – Achtung

Gefahr

H- und P-Sätze H: 225​‐​336
EUH: 019​‐​066
P: 210​‐​241​‐​261​‐​303+361+353​‐​405​‐​501Vorlage:P-Sätze/Wartung/mehr als 5 Sätze [2]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [5] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [4]
Leichtentzündlich
Leicht-
entzündlich
(F)
R- und S-Sätze R: 11​‐​19​‐​66​‐​67
S: (2)​‐​9​‐​16​‐​29​‐​33
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Der Dipropylether, genauer Di-n-propylether, ist ein Vertreter der Stoffklasse der offenkettigen Ether. Andere Vertreter dieser Ether sind beispielsweise Dimethylether und Diethylether. Er eignet sich wie andere Ether als Lösungsmittel.

Weiterhin gibt es auch noch ein Isomer, den Diisopropylether. Ferner gibt es außerdem das asymmetrische Isomer Propylisopropylether.

Verwendung[Bearbeiten]

Dipropylether wird zur Herstellung von pharmazeutischen und pyrotechnischen Erzeugnissen verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag 8114 in der PubChem-Datenbank des National Center for Biotechnology Information (NCBI), abgerufen am 20. November 2014.
  2. a b c d e f g Eintrag zu Dipropylether in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 2. November 2007 (JavaScript erforderlich).
  3. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-222.
  4. a b Eintrag aus der CLP-Verordnung zu CAS-Nr. 111-43-3 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA (JavaScript erforderlich).
  5. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist nur noch auf Altbeständen zu finden und von rein historischem Interesse.