Dirk Behrendt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dirk Behrendt (2013)

Dirk Behrendt (* 5. August 1971 in West-Berlin) ist ein deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen). Er ist seit dem 8. Dezember 2016 Justizsenator des Landes Berlin und war von 2006 bis 2016 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behrendt verbrachte seine Kindheit und Jugend im Bezirk Reinickendorf. 1992 zog er in eine Wohngemeinschaft nach Kreuzberg.

Nach Jurastudium und Promotion zum Thema „Die Prüfungstätigkeit des Bundesrechnungshofs außerhalb der unmittelbaren Bundesverwaltung“.[1] an der Freien Universität Berlin absolvierte Behrendt sein Referendariat. Seit 2000 arbeitete er als Richter in Berlin, zunächst beim Landgericht Berlin, dann bei den Amtsgerichten Berlin-Mitte und Köpenick. Von Sommer 2005 bis Sommer 2006 bekleidete er eine Richterstelle am Verwaltungsgericht Berlin. Von 2003 bis 2005 war er Landessprecher der Neuen Richtervereinigung Berlin/Brandenburg.

Partei und Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behrendt ist seit 1994 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Von 1995 bis 1999 war er für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung in Kreuzberg (vor der Bezirksvereinigung zu Friedrichshain-Kreuzberg). Hier war er sowohl Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Verkehr als auch Mitglied des Wirtschaftsausschusses. Während des rot-grünen Sommersenats 2001 war Behrendt Mitarbeiter von Justizsenator Wolfgang Wieland (Bündnis 90/Die Grünen).

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dirk Behrendt war seit der Wahl zum Abgeordnetenhaus im September 2006 direkt gewähltes Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (MdA). Er hatte im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg 2 kandidiert und wurde mit 42,4 % der Stimmen gewählt.[2] Dirk Behrendt war Mitglied in den Ausschüssen für Inneres und für Verfassung und Recht. Außerdem war er rechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion.

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September 2011 gewann er mit 49,8 % der abgegebenen Stimmen das Direktmandat für den Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg 2 und erzielte damit das beste Erststimmenergebnis aller Abgeordneten.[3] 2016 schied er aus dem Abgeordnetenhaus aus.

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Richtervereinigung
  • Mieterverein Berlin e.V.
  • Bäume am Landwehrkanal e.V.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Dirk Behrendt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Homepage (Memento vom 6. März 2014 im Internet Archive)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Prüfungstätigkeit des Bundesrechnungshofs außerhalb der unmittelbaren Bundesverwaltung : zugleich ein Beitrag zur Bestimmung der Rechtsqualität von Prüfungshandlungen / von Dirk Behrendt Berlin, Freie Univ., Diss., 2002 portal.dnb.de
  2. Wahl 2006 - Friedrichshain-Kreuzberg - Wahlkreis 2
  3. Wahlkreisergebnisse auf tagesschau.de, abgerufen am 18. September 2011