Dirk Brietzke

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Dirk Brietzke (* 1964 in Geesthacht) ist ein deutscher Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dirk Brietzke wurde 1996 an der Universität Hamburg bei Arno Herzig mit einer sozialgeschichtlichen Untersuchung über die „Arbeitsdisziplin und Armut in der frühen Neuzeit. Die Zucht- und Arbeitshäuser in den Hansestädten Bremen, Hamburg und Lübeck und die Durchsetzung bürgerlicher Arbeitsmoral im 17. und 18. Jahrhundert“ zum Dr. phil. promoviert. Danach arbeitete er für Museen und Zeitungen und als Lektor für Verlage. 2000 erhielt er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte am Historischen Seminar der Hamburger Universität.[1]

Brietzke publiziert insbesondere zur Hamburgischen Geschichte von Kultur, dem Sozialwesen und der Geschichte der Region. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit der Sozialdisziplinierung und der Historie des Armenwesens.[1] Gemeinsam mit Franklin Kopitzsch gab er von 2001 bis 2012 die Hamburgische Biografie heraus, die Stand 2016 sechs Bände umfasst und für die er mehrere Personeneinträge verfasste. Weitere Beiträge sind im Hamburg Lexikon zu finden.

Brietzke redigiert die Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte,[2] dessen Stellvertretender Vorsitzender er ist.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Hamburgische Biografie. Band 6, Wallstein, Göttingen 2012, ISBN 978-3-8353-1025-4, Klappentext und Autorenverzeichnis
  2. Franklin Kopitzsch, Daniel Tilgner (Hrsg.): Hamburg Lexikon. Aktualisierte Sonderausgabe. Ellert & Richter, Hamburg 2011, ISBN 978-3-8319-0373-3, S. 890.
  3. Der Vorstand des Vereins für Hamburgische Geschichte Abgerufen am 27. Oktober 2016.