Dirk Darmstaedter

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Dirk Darmstaedter beim SoFiE Festival 2015

Dirk Darmstaedter (* 22. Februar 1965 in Hamburg) ist ein deutscher Musiker und Songschreiber.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dirk Darmstaedter kam mit 12 Jahren mit seiner Familie aus den Vereinigten Staaten nach Hamburg.[1]

Darmstaedters erste Band hieß „J.B. and his Jupitors“, in der er zusammen mit Kai Breese, Jan Breese sowie einem weiteren Mitglied spielte. 1985 begann er gemeinsam mit Christoph M. Kaiser Lieder zu schreiben. Bis 1987 traten ihrer Band, The Jeremy Days, noch Louis C. Oberländer, Stefan Rager und Jörn-Christoff Heilbutt bei. Ihre erste Single Are You Inventive wurde 1988 ein großer Hit, dem einige andere wie Brand New Toy (Platz 11 in den deutschen Charts) und Julie Thru the Blinds folgten. Das Debüt-Album das 1988 erschien, verkaufte sich über 150.000 mal. Die Band veröffentlichte weitere vier Studio-Alben, ein Live-Album, tourte durch Europa und trennte sich schließlich 1996.

Auch als Schauspieler trat Dirk Darmstaedter in Erscheinung: 1997–1998 war er im Musical „Elixier“ (von Tobias Künzel und Künzels Ehefrau Kati Naumann) in Leipzig einer der Hauptdarsteller (David) - das Stück in der Regie von Horst Königstein erlebte vierzig ausverkaufte Vorstellungen.

Zusammen mit Gunther Buskies gründete Darmstaedter 2002 das Plattenlabel Tapete Records. Unter dem Namen Me and Cassity veröffentlichte Darmstaedter zwischen 2002 und 2012 vier Alben, daneben spielte er 2003 mit Bernd Begemann ein Country-Album ein. Seit 2005 veröffentlicht Darmstaedter Musik unter seinem eigenen Namen.

Am 1. Oktober 2010 nahmen er und Begemann mit dem Freddy-Quinn-Klassiker So geht das jede Nacht am Bundesvision Song Contest 2010 in Berlin für Niedersachsen teil, belegten dort allerdings nur den letzten Platz.

Im Sommer 2014 gründete er ein neues Label: Teaneck Records. Dort erschien im September 2014 sein neues Album Before We Leave.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

The Jeremy Days

  • 1988: The Jeremy Days
  • 1989: Circushead
  • 1992: Speakeasy
  • 1994: Re-Invent Yourself!
  • 1995: Punk by Numbers

Solo

  • 1996: Cassity (als Darmstaedter) (wiederveröffentlicht 2002 als: Me and Cassity)
  • 2002: Hope, with a Pain Chaser (als Me and Cassity)
  • 2003: This Road Doesn’t Lead to My House Anymore (mit Bernd Begemann)
  • 2004: Between Wake and Sleep (als Me and Cassity)
  • 2005: Coming Up for Air
  • 2007: Our Favorite City
  • 2009: Life Is No Movie
  • 2010: Dirk Sings Dylan
  • 2010: So geht das jede Nacht (mit Bernd Begemann)
  • 2011: The Wrong Boy (akustische Neuaufnahmen alter Songs)
  • 2012: Appearances (als Me and Cassity)
  • 2014: Before We Leave
  • 2016: Beautiful Criminals
  • 2017: Twenty Twenty – 20 Years, 20 Songs: A Collection (Compilation)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Bin der Musik verfallen“ – Dirk Darmstaedter kommt ohne Plan B aus n-tv.de, 9. Mai 2016.