Dirk Hartog Island

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Dirk Hartog Island
Karte der Shark Bay auf der auch die Dirk-Hartog-Insel zu erkennen ist
Karte der Shark Bay auf der auch die Dirk-Hartog-Insel zu erkennen ist
Gewässer Indischer Ozean
Geographische Lage 25° 49′ S, 113° 5′ OKoordinaten: 25° 49′ S, 113° 5′ O
Dirk Hartog Island (Westaustralien)
Dirk Hartog Island
Länge 79,6 km
Breite 11,3 km
Fläche 620 km²
Höchste Erhebung Herald Heights
136 m
Hauptort Dirk Hartog Homestead
Satellitenbild der Shark Bay
Satellitenbild der Shark Bay

Dirk Hartog Island ist eine Insel im Gebiet der Shark Bay an der Westküste Australiens.

Die Insel ist rund 80 Kilometer lang und zwischen 3 und 11 Kilometern breit. Sie ist die längste und westlichste Insel Westaustraliens, etwa 850 km nördlich von Perth im Bundesstaat Western Australia. An der Westküste erreicht die Insel in den Herald Heights mit 185 Metern ihre höchste Höhe.[1] Der Dirk Hartog Homestead liegt an der festlandszugewandten Ostküste. Die 1,6 km breite South Passage trennt die Insel von der Halbinsel Edel Land im Süden.

Der holländische Seefahrer Dirk Hartog betrat am 25. Oktober 1616 erstmals australischen Boden. Er war damit der zweite Europäer in Australien.

Dirk Hartog Island liegt in der Shark Bay und zählt aufgrund optimaler ökologischer Bedingungen seit 1991 zum UNESCO-Welterbe. Im Gebiet um die Insel besteht das größte Seegrasvorkommen der Welt, weshalb sich Delfine, Haie, Seekühe und weitere Meeresbewohner in der Bucht tummeln. Über zehn Prozent der weltweiten Seekuhpopulation ist hier anzutreffen.

Die Insel ist unbewohnt und erst seit zehn Jahren offiziell über die westaustralische Stadt Denham zugänglich. Sie gehört zur politischen Gemeinde Shire of Shark Bay. Besitzer der Insel sind Kieran und Tory Wardle.

Besonderheiten der Insel sind die Dünenlandschaft, die Buschlandschaft und weiße Sandstrände. Die Felsküste gilt als einer der besten australischen Angelplätze.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sailing Directions Bd. 175, S. 115

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]