Dirk Helbing

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Dirk Helbing (* 19. Januar 1965 in Aalen) ist seit 2007 Professor für Soziologie an der ETH Zürich.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Helbing studierte Physik und Mathematik in Göttingen, promovierte und habilitierte in Theoretischer Physik in Stuttgart. Als Wissenschaftler arbeitete er anschließend in Israel, Kalifornien und Ungarn.

Von 2000 bis 2007 war er in Dresden Professor für Verkehrsökonometrie und -statistik, seither ist er Professor für Soziologie mit Schwerpunkt Modellbildung und Simulation in Zürich. Zu seinen Forschungsgebieten gehören Verhaltensmodelle, Entscheidungs- und Spieltheorie, sozioökonomische Systeme (unter anderem Evolutionary Finance) sowie stochastische Prozesse und Monte-Carlo-Simulationen.

Im Jahr 2008 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt.[1]

Er gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stochastische Methoden, nichtlineare Dynamik und quantitative Modelle sozialer Prozesse. Shaker, Aachen 1993, ISBN 3-86111-547-6.
  • Verkehrsdynamik: neue physikalische Modellierungskonzepte. Springer, Berlin 1997, ISBN 3-540-61927-5.
  • Managing complexity: insights, concepts, applications. Springer, Heidelberg 2008, ISBN 978-3-540-75260-8.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitgliedseintrag von Prof. Dr. Dirk Helbing (mit Bild und CV) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 14. Juli 2016.