Dirty Pretty Things (Band)

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Dirty Pretty Things
Dirty Pretty Things bei einem Festival in England (2007)
Dirty Pretty Things bei einem Festival in England (2007)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Indie-Rock
Gründung 2005
Auflösung 2008
Letzte Besetzung
Gitarre, Gesang
Carl Barât
Bass
Didz Hammond
Schlagzeug
Gary Powell
Gitarre
Anthony Rossomando

Dirty Pretty Things waren eine britische Musikgruppe um die Libertines-Mitglieder Carl Barât und Gary Powell.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dirty Pretty Things bestanden aus den Mitgliedern Carl Barât (Gesang, Gitarre), Gary Powell (Schlagzeug) sowie Didz Hammond (Bass) und Anthony Rossomando (Gitarre). Sie wurden im Jahr 2005 von Carl Barat, Gary Powell und Anthony Rossomando, welcher zum Ende der Libertines auf Konzerten Pete Doherty an der Gitarre vertrat, gegründet. Didz Hammond ist ein ehemaliges Mitglied von The Cooper Temple Clause.

Die Debüt-Single, Bang Bang You're Dead, erreichte im Mai 2006 Platz 5 der UK Top 40; im gleichen Monat wurde ihr erstes Album, Waterloo To Anywhere veröffentlicht. Im November selben Jahres wurde die DVD Puffing On A Coffin Nail (Live At The Forum) veröffentlicht. Die DVD enthält Liveauftritte der Band in London, Paris und Rom sowie Making-Ofs der Videos.

Eigentlich hätten sie 2006 als Support der schwedischen Rockband Mando Diao in Deutschland auftreten sollen, jedoch mussten sie alle Deutschlandtermine bis auf Weiteres absagen. Ersetzt wurden sie durch Razorlight. Mando Diao tourten im selben Jahr hingegen als Vorband für Dirty Pretty Things durch Großbritannien. Bei der Ode-to-Open-Air-Tour von Mando Diao im Sommer 2007 wurde nachgeholt, was im Jahr zuvor nicht funktioniert hatte. Bei zwei Konzerten in Deutschland spielten die Dirty Pretty Things als Support der Schweden. 2007 spielte die Band ebenfalls als Unterstützung von Muse und den Red Hot Chili Peppers.

Am 1. Oktober 2008 gab die Band in einer Meldung auf ihrer Website bekannt, sich nach der Tour im Herbst 2008 auflösen zu wollen, da es an der Zeit sei, neue Dinge auszuprobieren. Inoffiziell wurde die Band jedoch wegen Erfolglosigkeit aufgelöst.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2006 Waterloo to Anywhere 43
(3 Wo.)
3
(14 Wo.)
200
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 8. Mai 2006
2008 Romance at Short Notice 52
(3 Wo.)
35
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Juni 2008

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
2006 Bang Bang You're Dead
Waterloo to Anywhere
5
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. April 2006
Deadwood
Waterloo to Anywhere
20
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Juli 2006
Wondering
Waterloo to Anywhere
34
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2006
2008 Tired of England
Romance at Short Notice
54
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. Juni 2008

Videoalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Puffing On A Coffin Nail (Live At The Forum)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]