Diskussion:Wortart

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wieso hat bitte 82.207.251.32 in seiner Version '21:43, 28. Sep 2004' so viel gelöscht? --joni 07:17, 29. Nov 2004 (CET)

Ich habe "Partizip" aus der 10-Wortarten-Lehre rausgenommen, da es mit Partizip 11 macht und ich denke dass Partizip nicht dazu gehört. Die erste Version des Artikels enthält auch kein Partizip [1]. --Nightwish62 12:01, 4. Mär 2005 (CET)


Und was ist das Partizip jetzt für eine Wortart? Es steht in einer 1 zu 1 Beziehung mit Verben, wird aber dekliniert, und nicht konjugiert - schwierig...

Das Partizip (I und II) ist doch keine Wortart, sondern eine bestimmte Form des Verbs. Partzip I ist beispielsweise sowas wie "brüllend liefen sie durch die Straße". Partizip II findet man dann im Perfekt >>> verkaufen >>> verkauft / versprechen >>> versprochen (wobei das o jetzt durch den Umstand kommt, dass es ein starkes/ unregelmäßiges Verb ist. (Helbig/Buscha S.99/100 sind da recht gut) Tiontai 15:05, 13. Jul 2005 (CEST)

Richtig: Partizip Präsens und Partizip Perfekt sind Verbformen, keine Wortarten!


Ich kann die Irritation des OP schon verstehen. Denn Partizipien können als Adjektive oder Nomen verwendet werden (siehe Konversion). Verwendung als:

  • attributives Adjektiv: ein brüllendes Kind, das verkaufte Buch
  • adverbiales Adjektiv: brüllend gingen sie durch die Straße, erschrocken sprang ich auf
  • prädikatives Adjektiv: das ist erschreckend, das Buch ist verknickt
  • Nomen: die Brüllende, der Erschrockene

Außerdem gibt es noch die Verwendung des Partizips II beim Tempus Perfekt, z.B. ich habe gebrüllt, ich habe ihn erschrocken.

Mir scheint es sinnvoll, so wie die Duden-Grammatik (2005) zwischen lexikalischer und syntaktischer Wortart zu unterscheiden. Die zugrundeliegende lexikalische Wortart wäre in allen diesen Fällen Verb, weil sich die entsprechenden Formen systematisch aus Verben ableiten lassen. (Aber das auch nicht uneingeschränkt, siehe Konversion von Partizip II bei intransitiven Verben; *das gebrüllte Kind, *gebrüllt sprang ich auf, *das Kind ist gebrüllt, *das Gebrüllte geht alles nicht.) Die syntaktische Wortart klassifiziert dann nach der Verwendung im Satz. Ich schätze mal, das man dann auch eine Klasse für Partizip II in periphrastischen Tempusformen bräuchte. Jedenfalls gibt es eine solche Klasse in der Wortartklassifikationen STTS, die in der Computerlinguistik verwendet wird.

Interessant ist übrigens noch die Klasse der Pseudopartizipien wie begabt (jeweils auch als attributives, adverbiales, prädikatives Adjektiv und Nomen verwendbar), zu denen es kein Verb gibt. -- Mumpitz 10:46, 10. Nov. 2006 (CET)Beantworten[Beantworten]

Adv. vs. Präp.?[Quelltext bearbeiten]

Wieso sollen denn Adverben und Präpositionen nicht deutlich voneinander zu unterscheiden sein? --jonas 00:50, 20. Nov 2005 (CET)

Begleiter und Stellvertreter von Nomen[Quelltext bearbeiten]

Ich habe mit diesem Kapitel Mühe. Denn Begleiter und Stellvertreter von Nomen sind bekanntlich Pronomen. Adverbien und Präpositionen sind Partikel. Warum sind diese nicht in diesem Kapitel? Da wird meiner Meinung nach Inkorrektes verbreitet und verwirrt nur. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Danke für die Klarstellung.


10-Wortarten-Liste[Quelltext bearbeiten]

Wenn es lange Zeit die 10-Wortarten-Liste gab, dan wurden da doch bestimmt 10 Wortarten benannt. Kann die jemand ergänzen?

Habe ich gerade gemacht. -- Mumpitz 09:57, 10. Nov. 2006 (CET)Beantworten[Beantworten]

Kann jemand genauer ausführen, was "grundlegende Eigenschaften von Klassifizierungssystemen" sind? Wieso ist unklar, ob Lexeme, syntaktische Wörter oder Wortformen klassifiziert werden? Ich dachte, das Hauptproblem mit dieser Klassifikation ist, dass sie wild distributionelle, morphologische und semantische Kriterien mischt. So ist die Klasse der Numerale höchst heterogen. Speziell für's Deutsche ist es z.B. deswegen problematisch, weil viele Pronomen, z.B. Demonstrativpronomen, vorwiegend determinativ verwendet werden, also wie Artikel, und nicht anstelle eines Nomens stehen (vgl. dieses Buch mit das Buch vs. pronomiale Verwendung: dieses habe ich gelesen). Kann das jemand systematisch ausführen? -- Mumpitz 09:57, 10. Nov. 2006 (CET)Beantworten[Beantworten]


Flämig und Helbig/Buscha[Quelltext bearbeiten]

In meinen Augen fehlen die beiden Wortartklassifikationen von Flämig und Helbig/Buscha. Wenn diese erwünscht sind werde ich sie hier nachtragen (schreibe gerade mein Staatsex über dieses Thema)

WortArt (Label)[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich habe das gleichnamige Label WortArt angelegt. Bitte füge jemand am Anfang des Artikels einen Hinweis dazu ein, danke. -- Gmhofmann 19:11, 7. Okt. 2007 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Im Dt. kann man Numerale nicht als Hauptwortart auffassen; diese Wörter sind entweder Adjektive, Pronomen oder auch Substantive, aber keine eigene Klasse, wenn man Wortarten morphologisch/ syntaktisch definiert. Nur in einem semantischen Wortartensystem haben sie etwas zu suchen; das ist hier aber bei den anderen Begriffe nicht erkennbar. Dr. Karl-Heinz Best 16:28, 6. Nov. 2007 (CET)Beantworten[Beantworten]

Das kommt aber auf die Lehre an. In der Lehre der zehn Wortarten sind Numerale durchaus eine Klasse für sich. Daher auch die Kritik an der Lehre der zehn Wortarten. Ist Millionen nun ein Nomen oder ein Nummeral oder beides. Nach der fünf-Wortarten-Lehre ergibt sich dieses Problem nicht, weil jedem Wort genau eine Wortart zugeordnet wird und nicht mehr. Dr Geissler
Ich hab vor Jahren einmal einen -- der Erinnerung nach: recht polemischen -- Aufsatz gelesen, der vehement die Auffassung vertrat, Numerale sei überhaupt keine Wortarten-Kategorie. Wie gesagt: vor Jahren, und nicht bibliographiert. Wenn dieser Aufsatz mit diesen dürren Angaben auffindbar sein sollte, dann würde ich ihn gerne als Exempel für die WA-Diskussion mit in den Artikel aufnehmen. --Delabarquera 12:22, 19. Okt. 2009 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ich habe -- leider ohne mich vorher anzumelden -- mit Corbett (1978) einen entsprechenden Artikel den von mir angelegten Literaturangaben hinzugefügt. Meiner Einschätzung nach handelt es sich dabei um einen Standardaufsatz zur Thematik; jedenfalls wird er häufiger zitiert, und könnte daher der gemeinte sein.
Darüberhinaus gibt es eine Dissertation, die sich mit der Wortartenzugehörigkeit von Numeralia befasst:
Miran Ahn: Wortartenzugehörigkeit der Kardinalzahlwörter im Sprachvergleich., Lang, Frankfurt am Main, 2003. (Monographie (Dissertation) zur Wortartenproblematik.)
Allerdings habe ich sie noch nicht zugefügt, weil -- wenn ich die Wikipediarichtlinien richtig verstehe -- der Literaturabschnitt keine Bibliographie darstellen soll (auch wenn das meiner Meinung nach in diesem Fall angemessen, aufgrund des überschaubaren Themas möglich und sinnvoll wäre; mir fielen jedenfalls noch ca. 5 Texte ein, die mir passend erscheinen.)
--Dunkelschwarz 19:48, 18. Jan. 2011 (CET)Beantworten[Beantworten]
nur als ergaenzung: gemeint sind die aenderungen [2]. siehe auch talk:Zahlwort#Numerale_--_.C3.BCberhaupt_eine_Wortart.3F. -- seth 22:40, 21. Jan. 2011 (CET)Beantworten[Beantworten]

Präpositionen[Quelltext bearbeiten]

Diese werden vor der Liste Aufgezählt aber dann nicht mit erläutert/definiert. (nicht signierter Beitrag von 213.39.132.110 (Diskussion) )

Dafür gibt's den Artikel Präposition. Ich frage mich jetzt, wie man das etwas deutlicher machen könnte, ohne das was dort steht, hier nochmal hinzuschreiben. --j ?! 17:59, 1. Jan. 2008 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ich denke, in einem Überblicksartikel "Wortarten" kann eine solche Kurzfassung stehen; das ist bei den anderen Wortarten ja auch gegeben. Für wesentlich ausführlichere Infos steht dann der eigene Artikel "Präpositionen". Kurz: ich finde die jetzige Verteilung ok. Dr. Karl-Heinz Best 09:24, 2. Jan. 2008 (CET)Beantworten[Beantworten]

Wortartklassifikationen[Quelltext bearbeiten]

Irgendwie halte ich die einzelnen Versuche der Klassifikationen durch die Bezeichnung als "Wortart-Lehre" überbetont. Mit anderen Worten: zu wievielen Wortart-Klassen man kommt, ist weniger entscheidend als die Frage, nach welchen Kriterien man überhaupt einteilt. Insofern scheint mir Glinz eine eigenständige Position einzunehmen, daneben gibt es die gemischte Einteilung der traditionellen Grammatik. Wenn ich´s recht verstehe, hat die generative Syntaxtheorie einen hier nicht erwähnten eigenständigen Ansatz. Die formale Semantik dürfte wiederum einen anderen haben. (Nur eine Anmerkung, keine Kritik). --Hans-Jürgen Streicher 23:50, 5. Jan. 2008 (CET)Beantworten[Beantworten]

Mir hat gerade die Darstellung der unterschiedlichen Wortart-Klassifikationen sehr geholfen bei einem Problem, fand ich nirgendwo so transparent vermittelt wie hier. --MyLynn 3:13, 23. April 2008 (CET)

Die Sache mit dem Adverb ist für viele nicht ganz einfach, weil sie es aus dem Englischen her anders kennen.

Vielleicht sollte jemand mal bei der Fünf-Wortarten-Lehre ergänzen, dass sich Advierbien von den anderen Partikeln davon unterscheiden, dass man sie topologisch einordnen kann. Das Adverb kann nämlich ALLEINE im Vorfeld stehen.


Bsp. Gestern[VF] habe [li SK] ich mit Mama [MF] gespielt [re SK].

Dr. Geissler

Wortarten-Statistik[Quelltext bearbeiten]

Kennt jemand eine Untersuchung zur statistischen Verteilung der WA in Standardtexten? Das wäre für den Artikel (und für mich ;-) auch) im Moment von Bedeutung. --Delabarquera 17:03, 12. Okt. 2009 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Du findest etliche Hinweise zu Wortartenstatistiken in etlichen Sprachen auf meiner homepage
http://wwwuser.gwdg.de/~kbest/litlist.htm
unter Punkt 7.1 "Wortartenhaeufigkeiten". In den angeführten Artikeln weitere Literatur. Gruß! Dr. Karl-Heinz Best 20:48, 17. Okt. 2009 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Ausgezeichnet. Vielen Dank! Ich denke, es spricht nichts dagegen, einen Verweis auf diese Homepage, die ja wissenschaftlich ausgewiesen ist, mit in den Artikel zu nehmen. --Delabarquera 09:41, 19. Okt. 2009 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Ok, Mach ich mal. Mal sehen, ob's stehen bleibt. Gruß! Dr. Karl-Heinz Best 10:53, 19. Okt. 2009 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Prima. Hab es eben ein wenig windschnittiger formatiert. Hoffe, dass es ok so ist. Link ist aber wichtig. --Delabarquera 19:54, 19. Okt. 2009 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Ist ok so! Dank Dir! Dr. Karl-Heinz Best 20:27, 19. Okt. 2009 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Verschiedene Klassifikationskriterien[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel WA innerhalb des Lexikons der Sprachwissenschaft von Hadumod Bußmann (Kröner Verlag) wird gut herausgearbeitet, dass der WA-Begriff -- wie viele andere traditionell-grammatische Begriffe auch -- in ganz unterschiedlicher Weise festgelegt worden ist. Es gibt also morphologische, semantisch-lexikalische und pragmatische Kriterien. So wird erklärlich, dass es wahrscheinlich nicht möglich ist, überhaupt jemals festzulegen "welche Wortarten es wirklich gibt". Wie in solchen Fällen immer: Die theoretischen Vorannahmen bestimmen die klassifikatorischen Ergebnisse. --Delabarquera 15:42, 16. Okt. 2009 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Universalsprachlichkeit der Wortarten[Quelltext bearbeiten]

hier fehlt wohl ein Link zu Sapir-Whorf-Hypothese, denn Whorf geht davon aus, dass die Sprache (Grammatik, Syntax) die Weltanschauung (Ontologie, Metaphysik) bestimmt linguistischer Relativismus. Z. B. gehen die europäischen Sprachen (SAE - Standard Averige European auf die Struktur der griechischen Sprache zurück, und die grammatischen und syntaktischen Strukturen des SAE unterscheiden sich etwa von denen der Hopi-Sprache, die von Whorf untersucht wurde im Vergleich zum SAE. Ein Beispiel dafür, dass die Grammatik die weltanschauliche Metaphysik bestimmt (das Denken verführt) fasst Rupert Lay so zusammen: "Das SAE unterscheidet zwischen individuellen- und Massensubstantiven (ein Baum - Holz). Wenn Massensubstantive begrenzt werden sollen, werden Doppelsubstantive gebildet (Holzstück, Glasscheibe, Tasse Kaffee), die eine Zusammensetzung der Dinge aus Materie (holz, Glas, Kaffee) und Form (Stück, Scheibe, Tasse) vortäuschen. In der Hopisprache haben Substantive stets individuelle Bedeutung. Das Fehlen von Massensubstantiven verhindert die Illusion, als ob Materie und Form Seiendes konstituierende Elemente wären." (Rupert Lay, Grundzüge einer komplexen Wissenschaftstheorie. 2. Band, Verlag Josef Knecht, Frankfurt 1971 (1), Seite 161) >Materie und Form< sind Basis-Begriffe der aristotelischen Metaphysik bzw. Ontologie. --Stefan B. Link 10:11, 13. Sep. 2011 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Was zur Hölle ist "ein Voraus"?[Quelltext bearbeiten]

Das Wort "voraus" müßte eine Präposition sein ("ihrer Zeit voraus", also mit Dativ). Warum muß ich in der Schule "im Voraus" schreiben? Ist das nicht Schwachsinn hoch drei? Meine Mama sagt das auch und schreibt es klein. --217.14.123.164 09:40, 18. Okt. 2011 (CEST)Beantworten[Beantworten]

"Voraus" ist ein Adverb, keine Präposition (Duden. Deutsches Universalwörterbuch). In der Wendung "im Voraus" wird "Voraus" groß geschrieben, da es hier, bedingt durch "im", das ja für "in dem" steht, als substantiviertes Adverb gilt. Substantivierungen von Adverbien sind nicht ungewöhnlich: So spricht man gelegentlich vom "Auf und Ab" (des Lebens), vom ewigen "Hin und Her" etc. etc. Dr. Karl-Heinz Best 10:47, 18. Okt. 2011 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Damit kann man auch gut demonstrieren, was eine Präposition nicht ist. Wie das "Prä" bereits andeutet, kommt das Entscheidende danach. Deshalb ist auf in "auf dem Tisch" auch eine Präposition (das "auf" wäre ohne den Tisch sinnlos), in "die Tür ist auf" jedoch ein Adverb (Benutzung wie das Adjektiv "offen", jedoch nicht beugbar). --Elop 14:07, 18. Okt. 2011 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Artikel teilen: Deutsch und Allgemein[Quelltext bearbeiten]

Ich finde man sollte das Lemma teilen in ein Lemma "Wortarten im Deutschen" (das in einer Sammlung von Verweisen im Lemma "Deutsche Grammatik" erscheinen sollte) sowie ein Lemma "Wortart", das die Bestimmung von Wortarten und die Unterschiede im Wortarteninventar im Sprachvergleich allgemein behandeln sollte. --Alazon (Diskussion) 16:08, 3. Mär. 2013 (CET)Beantworten[Beantworten]

Plural der Substantive[Quelltext bearbeiten]

Vielleicht sollte man im Abschnitt 2.2.1.1. (Die Wortarten nach der klassischen Einteilung im Einzelnen > Flektierbare > Substantiv (Nomen)) Substantive nehmen, die wirklich nur einen Nummerus besitzen, oder? Denn Milch hat Milchen und Eltern hat Elter als Singular bzw. Plural. Auch wenn die jeweils letztgenannten Formen selten auftreten, wäre es vielleicht genauer, das zu ändern.
Vorschlag: Statt Eltern Ferien? --79.193.57.232 23:05, 24. Mär. 2013 (CET)Beantworten[Beantworten]

Wie genau würdest Du den Plural Milchen referenzieren?
Selbst Elter steht zwar im Online-Duden, würde ich aber eher im Bereich der (dudeninternen) Theoriefindung wähnen. --Elop 23:46, 24. Mär. 2013 (CET)Beantworten[Beantworten]
Elter --PhB (Diskussion) 23:53, 24. Mär. 2013 (CET)Beantworten[Beantworten]
Und welchen Infogewinn bringt das (siehe meinen letzten Satz zum Thema)?
Man kann so gerade eben Fundstellen angeben, wo der Begriff (der etwas ständig Erwähntes bezeichnet) verwendet wurde. Bleibt ein in der deutschen Sprache de facto nicht existentes Wort. --Elop 00:33, 25. Mär. 2013 (CET)Beantworten[Beantworten]
Ich gebe zwar zu, dass das Wort im Singular immer wieder stutzig macht, aber es kommt wirklich vor: Nicht nur in William Kotzwinkles vielleicht nicht ganz zitierfähigem E.T. II – das Buch vom grünen Planeten wird es mehrfach erwähnt, sondern auch bei der (tatsächlich existenten) Parthenogenese, bei der sich Lebewesen eingeschlechtlich fortpflanzen, spricht man gelegentlich vom „Elter“.
So, nun aber was belegkräftiges. ;) In Wahrigs Großem Wörterbuch steht ganz deutlich:
Ẹl|ter <n. 28; naturwissenschaftl. u. statist. Bez. für> Elternteil
q.e.d. —[ˈjøːˌmaˑ] 11:36, 25. Mär. 2013 (CET)Beantworten[Beantworten]
Habs entsprechend im Artikel ausgetauscht; ich hoffe, mit den „Kanaren“ können sich alle anfreunden. :) Beste Grüße —[ˈjøːˌmaˑ] 12:03, 25. Mär. 2013 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ich wollte gerade 'Redeteil' als einen Artikel anlegen, der nichts weiter tut als auf 'Wortart' weiterleiten. Da sehe ich, dass ein solcher Artikel schon bestanden hat und Ephraim33 ihn 2009 als "unnötig oder unerwünscht" gelöscht hat. 'Redeteil' bzw. seine Übersetzungsäquivalente sind aber seit ca. 2.500 Jahren in allen europäischen Sprachen fest etablierte Termini. Frz. partie du discours, engl. part of speech usw. sind alle unmittelbare Fortsetzer von griech. mérē lógou bzw. lat. partes orationis und sind bis heute in Gebrauch. Auch im Deutschen ist Redeteil erst im 20. Jh. weitgehend außer Gebrauch gekommen. Ein solcher Weiterleitungsartikel wäre nützlich; ich sehe gar nicht, warum er "unnötig oder unerwünscht" sein sollte.

--Ch. Lehmann (Diskussion) 10:29, 2. Feb. 2014 (CET)Beantworten[Beantworten]

Ein Widerspruch?[Quelltext bearbeiten]

Warum steht da "Von Aristoteles wurden später als weitere Klassen die Konjunktionen, die Pronomen und die Artikel hinzugefügt." (im Abschnitt Geschichte der Wortartlehre/Abendländische Geschichte der Wortartlehre) aber in der Tabelle "Überblick" wird bei Aristoteles nur Onoma, rhema und syndesmos (Verbindungswörter) aufgeführt. Die Zellen Pronomen und Artikel sind dort leer.

Wer hat recht? Der Satz oder die Tabelle? --DerAnsager (Diskussion) 08:29, 21. Mär. 2014 (CET)Beantworten[Beantworten]

Überblick der Bezeichnungen[Quelltext bearbeiten]

Teilweise sinnvoller:

(alt)griechische Bezeichnungen; antik ὄνομα (ónoma) ῥῆμα (rhêma) σύνδεσμος (sýndesmos)
(alt)griechische Bezeichnungen ὄνομα (ónoma) ἐπιϑετικόν (epithetikón) ἀντωνυμία (antōnymía), ἀντονομασίᾱ (antonomasíā) ἄρϑρον (árthron) μετοχῆ (metokhḗ) ῥῆμα (rhêma) ἐπίρρημα (epírrhēma) πρόθεσις (próthesis) σύνδεσμος (sýndesmos) ἐπιφώνημα (epiphṓnēma)
lateinische Bezeichnungen nomen [nomen] substantivum [nomen] adjectivum pronomen articulus [nomen] numerale participium verbum adverbium praepositio conjunctio interjectio
(moderne) lateinisch-deutsche Bezeichnungen Nomen Substantiv Adjektiv Pronomen Artikel Numerale Partizip Verb Adverb Präposition Konjunktion Interjektion
englische Bezeichnungen (älter) noun noun substantive, substantive noun adjective, adjective pronoun article numeral participle verb adverb preposition conjunction interjection
englische Bezeichnungen (jünger) noun adjective pronoun ‡¹ article (numeral) (participle) verb adverb preposition conjunction interjection
  • Begriffe in runden Klammern werden nicht als Bezeichnung einer Wortart angesehen
  • ‡¹ enger gefasst als im Deutschen und Lateinischen. Pronomen entspricht einer Zusammenfassung von pronoun und determiner (eine Wortunterart der Adjektive).

Anmerkungen/Erläuterungen:

  • Bei der antiken griechischen Variante könnten die Zuordnungen falsch sein. Z.B.: Vielleicht wurden damals Partizipen zu den Verben gezählt?
  • Je nach Interpretation von "Numerale" könnte es lateinisch auch nur "numerale" sein (Adverbien sind keine Nomen, d.h. Zahladverbien gehören nicht zu den nomen numerale) oder alternativ "numerus" sein (die Bezeichnung im Sinne von Zahlwort für alle Zahlwörter ist vielleicht seltener bzw. eher unüblich).
  • Beim Englischen könnte bei noun vielleicht substantive ergänzt werden und bei pronoun vielleicht determiner. Allerdings sollte das zeitabhängig sein: substantive ist älter, nun vielleicht veraltet; determiner ist sicherlich jünger und früher hatte pronoun vielleicht die Bedeutung von Pronomen.
    • Vielleicht hatte englisch noun auch mal die Bedeutung von Nomen. In Übersetzungen wird Nomen (Substantiv, Adjektiv usw.) teilweise als noun wiedergegen, sodass die englische Verwendung des Wortes "noun" auch uneinheitlich sein könnte oder entsprechende Übersetzungen ungenau wären.
  • Die obige Tabelle ist nur teilweise sinnvoller: Sie enthält mehr (moderne) Begriffe, aber nicht die zeitliche Entwicklung.
    • Antike lateinische Bezeichnungen bei Varro (De lingua latina) und Quintilian waren: nominatus (= Nomen), vocabulum (= Substantiv), convinctio (= Konjunktion), verbum [temporale] (= Verb). Adverb fiel damals wohl unter verbum und Adjektiv unter vocabulum bzw. Adverb war da vielleicht etwas wie "Verb 2. Stufe" und Adjektiv und Numerale "Substantiv 2. Stufe". convinctio fasste sicherlich Konjunktion, Interjektion und Präposition zusammen. Allerdings: In Georges' Ausführlichem lateinisch-deutschen Handwörterbuch werden die antiken Begriffe mit modernen Begriffen übersetzt und dabei gibt es keine weiteren Anmerkungen.
    • Ältere lateinisch-deutsche Bezeichnungen enthalten zahlreiche Nebenformen, wie Adjectivum, Adjectiv, Adjektivum, Adjektiv.

PS:

  • Ältere englische Begriffe wurden teils nach [books.google.de/books?id=cUcVAAAAQAAJ&pg=PA2] ergänzt.

-00:00, 26. Jan. 2015 & 15:43, 26. Jan. 2015 (CET) (CET) (ohne Benutzername signierter Beitrag von 80.133.103.49 (Diskussion))

Hallo du 80.133.103.49. Dein wissen über diese sachverhalte scheint auf einem hohen niveau zu sein, warum bitte fügst du deine tabellen und erkenntnisse nicht selbst ein. Dann kann man kollektiv sehen ob noch veränderungen nötig sein werden usw. Also bittschön nur mut!--Zusasa (Diskussion) 15:58, 26. Jan. 2015 (CET)Beantworten[Beantworten]
Hallo 80.133.103.49 kannst du mal eine antwort geben???!!--Zusasa (Diskussion) 14:15, 27. Jan. 2015 (CET)Beantworten[Beantworten]

Da nomen/Nomen ein Oberbegriff für (mindestens) Substantiv und Adjektiv ist, wäre es wohl nicht schön, nomen links an der Seite stehen zu haben. So kann man eher wiedergeben, dass nomen ein Oberbegriff ist und so kann auch particula (i.w.S.) erwähnt werden:

neulateinische Grammatik nomen nomen (i.w.S.) verbum [temporale] particula (i.w.S.)
[nomen] substantivum [nomen] adjectivum [nomen] numerale pronomen articulus participium adverbium praepositio conjunctio interjectio

"Probleme":

  • Numerale ist ein problematischer Begriff. Früher umfasste nomen numerale nur Grund- und Ordnungszahlen (die zu den Zahladjektive gehören), aber keine Zahlbegriffe wie Fünf, Dutzend (Substantive) und drittens, dreimal (Adverbien). Das erkennt man teilweise schon daran, dass Nomen deklinierbar sind, aber Adverbien nicht. Folglich können Adverbien nicht zu den nomen numerale (bzw. lateinischer Plural nomina numeralia) gehören. Später wurden und werden unter Begriffen wie Numerale oder Zahlwort allgemein Wörter behandelt, die etwas zahlenbezogenes ausdrücken (Fünf, Dutzend; vier, vierter; siebenmalig; drittens, dreimal; je fünf, ....).
  • Nomen ist ein mehrdeutiger Begriff. In älteren Grammatiken, die keine nomen numerale kennen (z.B. Gottsched im 18. Jahrhundert, siehe [www.zeno.org/Literatur/M/Gottsched,+Johann+Christoph/Theoretische+Schriften/Grundlegung+der+deutschen+Sprachkunst/II.+Theil%3A+Die+Wortforschung/Die+Wortforschung]), gehören nur Substantive und Adjektive zu den Nomen. Später gehören auch Numerale dazu, und im weitesten Sinn ist Nomen ein Oberbegriff für alle deklinierbaren Wortarten, wozu Pronomen, Artikel (zumindest im Deutschen und Griechischen, eigentlich nicht in degenierten Sprachen wie Englisch) und Partizipien (zumindest eigentlich und zumindest im Lateinischen) gehören. Als Beleg für die weitere Bedeutung kann z.B. [www.wissen.de/fremdwort/nomen] dienen: "deklinierbare Wortart, Nennwort, z. B. Substantiv, Pronomen, Adjektiv".
    Da Artikel im Deutschen deklinierbar sind (der, die, das; ein, eine, ein), im Englischen eigentlich nicht (the; a/an) [der Unterschied zwischen a/an sollte nicht unter "deklinierbar" fallen], würden Nomen (i.w.S.) = deklinierbare Wortart und Partikel (i.w.S.) = nicht flektierbare Wortart bei verschiedenen Sprachen etwas anderes umfassen. Da könnte man zwar mit lateinischen Begriffen lateinische Wortarten gruppieren (Partizip als Nomen i.w.S.) und mit englischen Begriffen englische Wortarten (Artikel als Partikel), aber das könnte unschön werden.
    Alternativ könnte man die Oberbegriffe ganz normal erwähnen (wie Nomen ganz links) und auf ein gruppieren verzichten. Allerdings kann man dann wohl kaum altgriechische (wie bei Aristoteles) und altlateinische Begriffe (wie vocabulum) unterbringen, da sie zu verschieden von den späteren Begriffen sind.
  • Eigentlich gäbe es noch ein Problem bei der Einteilung von Wörtern. Beispiel: Selbst wenn die verschiedensprachigen Begriffe für Artikel von einander abstimmen und etwas ähnliches meinen, so bezeichneten sie unterschiedliche Wörter. Früher unterschied man articulus praepositivus (vorgesetzter/vorsetzbarer Artikel) und articulus postpositivus (nachgesetzer/nachsetzbarer Artikel, wie griechisch ὅς, ἥ, ὅ (hós, hḗ, hó) = welcher, welche, welches), wobei zum Zweiten Wörter gehören, die man später zu den Pronomen zählte bzw. heutzutage dazu zählt. Vielleicht sollte man einfach erwähnen, dass die Begriffe nicht immer gleich benutzt wurden bzw. dass einzelne Wörter nicht immer gleich zugeordnet werden.

Obiges teils gestrichen, da Nomen (i.w.S.) = deklinierbare Wortarten und Partikel (i.w.S.) = undeklinierbare Wortarten keine Wortarten darstellen und da eine Kennzeichnung von Nomen (i.w.S.) und Partikeln (i.w.S.) nicht umsetzbar ist. Die Probleme betreffen aber auch die Einteilung der Wortarten, die keine entsprechende Kennzeichnung nutzen.
Nun ein Vorschlag wieder ohne Begriffe für Partikel (lat. particula, engl. particle), aber mit einer Unterscheidung von arthron (enthält/enthielt auch einige Pronomen) und Artikel. {Da vielleicht auch andere Wortarten unterschiedlich definiert waren bzw. unterschiedliche Wörter umfassten, könnte das auch eine schlechte Idee sein.}

Technē Grammatikē (etwa 100 v. Chr.) onoma
(Nomen (Substantiv oder Adjektiv))
antōnymia
(Pronomen)
arthron
(Artikel)
metochē
(Partizip)
rhēma
(Verb)
epirrhēma
(Adverb)
?? prothesis (Präposition) syndesmos
(Konjunktion)
Im Griechischen wird onoma auch im engeren Sinn für Eigenname gebraucht. {[www.zeno.org/Pape-1880/A/ὄνομα]}
?? (epitheton
(Adjektiv))
??
Priscianus (etwa 500 n. Chr.) nomen pronomen ?? participium uerbum aduerbium interiectio praepositio coniunctio Die lateinische Sprache besitzt keine Artikel.
neulateinische Grammatik nomen [nomen] numerale pronomen articulus participium verbum [temporale] adverbium interjectio praepositio conjunctio
[nomen] substantivum [nomen] adjectivum
deutsche Grammatik (19.–20. Jh.; lateinisch-deutsche Begriffe) Nomen Numerale Pronomen Artikel Partizip Verb Adverb Interjektion Präposition Konjunktion
Substantiv Adjektiv
deutsche Grammatik (19.–20. Jh.; deutsche Begriffe) Nennwort, Namenwort Zahlwort Fürwort Geschlechts­wort, Begleiter Mittelwort Zeitwort, Tätigkeitswort Nebenwort, Umstandswort Empfindungswort, Ausrufewort Vorwort, Verhältniswort Bindewort
Hauptwort, Dingwort Beiwort, Eigenschaftswort
traditionelle englische Grammatik noun numeral, number pronoun article participle verb adverb interjection preposition conjunction
[noun] substantive [noun] adjective, adnoun
moderne englische Schulgrammatik noun
(naming word)
adjective
(describing word)
(numeral) pronoun article (participle) verb
(action word)
adverb interjection preposition conjunction article werden manchmal als Wortart angesehen und manchmal nicht.

Anmerkung zu nomen, Nomen und noun (traditionell): In Grammatikwerken wird mal Nomen (lat. nomen, englisch noun) im Sinne eines Oberbegriffs für Substantiv und Adjektiv als Wortart angeführt, und mal werden Substantiv und Adjektiv als Wortarten angeführt. Im ersten Fall sind Substantiv und Adjektiv nur Untergruppen von Nomen, ähnlich wie aktives Verb und passives Verb Untergruppen von Verb sind.
{Eigentlich könnte es da noch das Problem geben, dass z.B. Numerale im Deutschen im 19.-20. Jahrhundert (1801-2000 n.Chr.) nicht immer als Wortart angesehen wurde, sondern manchmal auch nur ein Unterbegriff von Adjektiv war oder ein zusammenfassender Begriff für Wörter aus mehreren Wortarten.} -93.196.224.104 02:12, 13. Feb. 2015 (CET)Beantworten[Beantworten]

Überblick der Bezeichnungen: Aristoteles[Quelltext bearbeiten]

Es sollte so sein, daß es unterschiedliche Interpretationen von Aristoteles' Begriffen gibt (vgl. en:Part of speech#Western tradition und en:Talk:Part of speech#Aristoteles). Folglich sollten wohl er und seine Begriffe - vielleicht auch Platon und seine Begriffe - aus der Übersichtstabelle entfernt werden und außerhalb der Tabelle erläutert werden. --80.133.101.127 04:08, 24. Mär. 2015 (CET)Beantworten[Beantworten]

Einige Interpretationen von Aristoteles Begriffen:
(Im nachfolgenden werden Aristoteles Wortartenbegriffe, die eine weitere Bedeutung haben, mit "" markiert, um sie von den jüngeren engeren Begriffen zu unterscheiden.)
  • Thomas Taylor: The Rhetoric, Poetic, and Nicomachean Ethics of Aristotle, translated from the Greek. London, 1811, S.179 (The Art of Rhetoric, Book III, Chapter V) ([books.google.de/books?id=L0kIAAAAQAAJ&pg=PA179]) (engl.): "And the first indeed, is in conjunctives1, [...] 1 Under conjuctions Aristotle also comprehends prepositions, articles, and other parts of speech, which are distinguished from noun and verb."
    Aber: Das ist nur eine englische Übersetzung und ein englischer Kommentar, d.h. da könnte Aristoteles auf Englisch interpretiert worden sein:
    1. Da könnte "onoma" fälschlich mit englisch noun gleichgesetzt worden sein. [Englisch noun hat (zumindest üblicherweise) nur 2 Bedeutungen, nämlich 1. (älter) Substantiv oder Adjektiv, 2. (jünger) Substantiv.]
    2. Da könnte "conjunction" = unflektierbare Wortart auf Englisch interpretiert worden sein, was im Englischen auch Artikel einschließt, aber im Griechischen und Deutschen nicht.
  • August Matthiä/Matthias[?]: Ausführliche Griechische Grammatik von August Matthiä. Erster Theil. Formenlehre. Dritte durchaus verbesserte und vermehrte Auflage. Leipzig, 1835, S.176 ([books.google.de/books?id=hkJCAQAAMAAJ&pg=PA176]): "Anm. Die Alten, wie Aristoteles, nahmen nur drei Theile der Rede an, [onoma], [rhema] und [syndemos], das letzte in der Bedeutung Partikel. Die Stoiker unterschieden noch [arthron], und die folgenden fügten die übrigen partes orationis [...] hinzu [...]." [=> Artikel war falsch]
  • [penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Quintilian/Institutio_Oratoria/1B*.html] (englische Übersetzung von Quintilianus): "18 Earlier writers, among them Aristotle himself and Theodectes, hold that there are but three, verbs, nouns and convinctions. Their view was that the force of language resided in the verbs, and the matter in the nouns (for the one is what we speak, the other that which we speak about), while the duty of the convinctions was to provide a link between the nouns and the verbs. [...] 19 Gradually the number was increased by the philosophers, more especially by the Stoics: articles were first added to the convinctions [= conjunction], then prepositions: to nouns appellations were added, then the pronoun and finally the participle, which holds a middle position between the verb and the noun. To the verb itself was added the adverb. [...]"
    18 ist eher ungenau: Zählen da Partizipien zu den "Verben" oder wie Adjektive zu den "Nomen"? Sind da Adverbien wie Adjektive "Nomen" (wohl unwahrscheinlich) oder ebenfalls "Verben" oder vielleicht "Konjunktionen"? Nach 19 gehören die Partizipien und die Pronomen zu den "Nomen", die Adverbien zu den "Verben". [=> Artikel war falsch]
  • Varro & Roland G. Kent (englische Übersetzung): On the Latin Language (Von der lateinischen Sprache), Band II, Books VIII.-X, Fragments (Bücher VIII-X, Fragmente), S.379 & 381.
    1. "In the word-classes in which inflections may develop, the parts of speech are two, unless, following Dion, we divide into three divisions the ideas which are indicated by words: one division which indicates also case, a second which indicates also time, a third which indicates neither. Of these, Aristotle says that there are two parts of speech; nouns, like homo 'man' and equus 'horse', and verbs like legit 'gathers' and currit 'runs'."
      Das klingt nach: "nomina" = Wörter, die mit Fällen zu tun haben (Substantive, Adjektive, Pronomen, Nomina numeralia, Partizipien und Artikel [im Griechischen und Deutschen; nicht im Lateinischen, da es keine Artikel hat, und nicht im Englischen]), "verba" = Wörter, die mit Zeiten zu tun haben (Verben), "convinctiones/conjunctiones" = andere Wörter (Adverbien, Interjektionen, Konjunktionen, Präpositionen) [=> Artikel war falsch]
    2. "Of the two kinds, noun and verbs, certain words are primary and certain are secondary: primary like homo 'man' and scribit 'writes', and secondary like doctus 'learned' and docte 'learnedly', for we say homo doctos 'a learned man' and scribit docte 'writes learnedly'. These ideas are attended by those of place and time, because neither homo nor scribit can be asserted without the presupposition of place and of time -- yet in such a way that place is more closely associated with the idea of the noun homo, and time more closely with the act of writing."
      Das klingt so als ob "verba" = Verben und Adverbien [=> Artikel war falsch]

Also: Es gibt unterschiedliche Aussagen zu den drei Redeteilen wie sie bei Aristoteles auftauchen. Aber in den meisten Fällen (alle obigen außer Taylor, der sich nur auf "Konjunktionen" bezieht) war die im Artikel vorhandene Erwähnung -- die impliziert, daß "onoma" = Substantiv, Adjektiv, (Nomen numerale) oder Adverb, "rhēma" = Verb oder Partizip, "syndesmos" = "Präposition, Konjunktion, Pronomen, Artikel" -- falsch.
Da könnte man schon eher eine eigene Tabelle wie diese anlegen:

Autor/Interpret Begriff
onoma rhema syndesmos
Aristoteles
[falls es klare Zitate gibt, die die Begriffe ansatzweise definieren/erklären]
(Zitat) (Zitat) (Zitat)
Quintilianus (lat.) "appellation" [engl. Übers.; könnte Substantiv/Adjektiv, Substantiv oder Gattungsname bedeuten], Pronomen, Partizip Verb, Adverb Artikel, Präposition, Konjunktion
Taylor (engl.) Präposition, Artikel und anderes
Varro (lat.)
[interpretiert, d.h. "TF"]
Substantiv, Adjektiv, Pronomen, Nomen numerale, Partizip, Artikel [im Griechischen und Deutschen; nicht im Lateinischen, da es keine Artikel hat, und nicht im Englischen] Verb, Adverb Adverb, Interjektion, Konjunktion, Präposition
August Matthiä/Matthias[?] (dt.) Partikel (unflektierbare Wortarten)
zuvor im Artikel Substantiv/Adjektiv, Numerale, Interjektion, Adverb Verb, Partizip Präposition, Konjunktion, Pronomen, Artikel

Anmerkung: Als "Probleme" könnte noch hinzukommen, daß 1. die Griechen einen articulus postpositivus (lat. Übersetzung) kannten, welcher heutzutage als Relativpronomen angesehen werden, und 2. zumindest im Neuhochdeutschen einst auch Präfixe/Partikel vor Verben (wie ent- bei entstehen) zu den Präpositionen gezählt wurden.
-91.63.229.38 14:05, 14. Jun. 2015 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Abendländische Geschichte der Wortartlehre: Interjektion[Quelltext bearbeiten]

Die lateinische Grammatik von Priscian (5. Jahrhundert n. Chr.) verzichtete auf die im Lateinischen nicht vorkommende Wortart Artikel, brachte aber die Wortart Interjektion in seinem Schema unter, so dass es zunächst bei acht Wortarten blieb.

[penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Quintilian/Institutio_Oratoria/1B*.html] -- In dieser englischen Übersetzung von Quintilians (bzw. Quintiliani) Institutio Oratoria heißt es: "Our own language dispenses with the articles, which are therefore distributed among the other parts of speech. But interjections must be added to those already mentioned.". Was in etwa heißt: "Unsere eigene Sprache [Anm.: das ist Latein] verzichtet auf die Artikel (etwa Gliedwörter, bzw. übliche dt. Bezeichnungen Begleiter, Geschlechtswörter) [Anm.: Latein hat keine Artikel], welche daher auf andere Redeteile verteilt sind [Anm.: sinniger vielleicht: ... Artikel, deren Aufgabe/Funktion daher ... verteilt ist]. Aber Interjektionen (Zwischenwörter bzw. dt. auch Ausrufewörter, Empfindungswörter) müssen zu den bereits genannten [Redeteilen] hinzugefügt werden." Also lapidar: Latein hat keine Artikel, aber zu den Redeteilen müssen die Interjektionen hinzugefügt werden.
[www.thelatinlibrary.com/quintilian/quintilian.institutio1.shtml] -- In diesem lateinischen Text heißt es entsprechend: "Noster sermo articulos non desiderat ideoque in alias partes orationis sparguntur, sed accedit superioribus interiectio." [Anm.: "interiectio" ist eine veraltete Schreibweise für "interjectio", welches (zumindest in Neulatein) "Interjektion" bedeutet. Außerdem nutzt der Text eine inkonsequente Schreibart: Er unterscheidet u und v, was in der Antike nicht gemacht wurde, aber er unterscheidet nicht i und j, wie es in der Neuzeit gemacht wird (zumindest bei zivilisierten und nicht degenerierten Schreibarten).]
Das klingt so, als ob schon im 1. Jahrhundert n. Chr. die Interjektionen als Redeteil erkannt wurden und nicht erst im 5. --80.133.101.127 02:48, 24. Mär. 2015‎ (CET) (Aus dem Artikel hierhin verschoben --SelfishSeahorse (Diskussion) 21:29, 8. Apr. 2015 (CEST))Beantworten[Beantworten]

  1. "Numeralia sind Wörter [...]. Viele der traditionell als Zahlwörter bezeichneten Wörter fallen jedoch in andere Wortarten:"
    - Das bedarf einer Überarbeitung (vergleiche den Hauptartikel Zahlwort): Es gibt nicht die Definition von Numerale/Zahlwort, sondern mindestens 2, eine engere und eine weitere. Im traditionellen engeren Sinne wird Numerale (Zahlwort) auch Nomen numerale (Zahlnennwort) genannt und ist ein Nomen (Nennwort, Namenwort). Da sind Numeralia oft nur Grund- und Ordnungszahlen, aber keine Adverbien wie beispielsweise dreimal. Im weiteren jüngeren Sinne wird jedes Wort, das etwas zahlenmäßiges bezeichnet als "Numerale" betitelt, teils sogar auch Wörter ähnlich wie "dreijährig" (sogenannte "Temporalia", zumindest auf lateinische Wörter bezogen, deren Übersetzung etwas wie "x-jährig" ergibt).
  2. "Mitunter wird die Selbständigkeit einer Kategorie Numeralia verneint (Duden, Rechtschreibung und Grammatik – leicht gemacht. 2007)"
    - Welche Wörter bezeichnete denn der Duden als Numeralia? Da es unterschiedliche Definitionen des Begriffs "Numerale" gibt, ist die Aussage in dieser Form unpassend, da der Bezug nicht klar wird.

-91.63.239.179 19:47, 24. Jun. 2015 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Als Ergänzung: Im Artikel heißt es "und diese werden dann den Adjektiven zugeschlagen".

  • Im Artikel werden auch Adverbien wie dreimal als Zahlwörter betitelt. Die sind aber sicherlich keine Adjektive.
  • Als Quelle wird ein Werk mit dem Titel Romanische Sprachwissenschaft angeführt. Romanisten könnten andere Aufassungen haben als Germanisten oder Slawisten.

Als mögliche Lösung: Denkbar wäre, daß sich das Romanistenwerk auf Zahlwörter in irgendeinem engeren Sinne, etwa beschränkt auf Ordinalia und Cardinalia, (siehe oben) bezieht. Dann gebe es nämlich keinen Widerspruch bezüglich Adverbien wie dreimal. Allerdings sollte dann auch der Bezug deutlicher genannt werden. -84.161.32.100 21:44, 25. Sep. 2015 (CEST)Beantworten[Beantworten]

fremde (ungriechische, unlateinische und undeutsche) Wortarten[Quelltext bearbeiten]

Beispielsweise nach Schwedische Sprache#Wortarten werden im Schwedischen zuweilen Eigenname als eigene Wortart angesehen, und in der englischen Linguistik gibt es heutzutage zuweilen eine Wortart "determiner". Sollten solche fremden Auffassungen (gerne auch: solch fremder Unsinn) hier ebenfalls erwähnt werden? Falls sie erwähnt werden sollten: Ist der Artikel nicht auch so recht lang und recht unübersichtlich? -84.161.32.100 21:44, 25. Sep. 2015 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Eigennamen SIND auch lt. dt. WP eine eignene Wortart und das ist keineswegs Unsinn.--Ulf 10:21, 8. Apr. 2022 (CEST)Beantworten[Beantworten]
Das ist das Problem der Untertypen. Gäbe es irgendwelche Beispiele für Eigennamen, die keine Substantive sind? Die Wortart ist dann Substantiv, auch wenn es eine bestimmte Art von Substantiv ist. --Alazon (Diskussion) 15:49, 8. Apr. 2022 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Wenn man Komparation/Steigerung als eine Form der Flexion auffasst, wie das viele Linguisten tun, muss man einigen wenigen Adverbien - abweichend von den sonstigen Mitgliedern der Wortart - Flexion zugestehen: öfter, eher, mehr, ... Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 21:58, 26. Sep. 2015 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Ja, wenn man Komparation zur Flexion zählt, sind auch Adverbien flektierbar - und dementsprechend zählt Komparation oftmals nicht zur Flexion, auch wenn einige Linguisten es dazu zählen, denn üblicheweise sind Adverbien nicht flektierbar. -84.161.28.37 17:19, 6. Nov. 2015 (CET)Beantworten[Beantworten]
Siehe inzwischen den Abschnitt im Artikel Adverb darüber. Es ist aber nicht klar, welchen Einfluss auf die Wortartenklassifikation im Ganzen diese Unebenheit wirklich hat. --Alazon (Diskussion) 15:51, 8. Apr. 2022 (CEST)Beantworten[Beantworten]

Überarbeitungsbedarf[Quelltext bearbeiten]

Die inhaltliche Struktur des Artikels ist merkwürdig, mit seiner Abhandlung von "10- / 9- / 5-Wortarten-Lehren". Was darzustellen ist, ist: welche Wortarten man ansetzt, warum, wie sie unterschieden werden. Welche Wortarten von allen anerkannt werden, bei welchen es Diskussion gibt, sie mit irgendwas zusammenzulegen. Aber doch niemals ist das Hauptthema, wieviele. --Alazon (Diskussion) 23:37, 28. Apr. 2022 (CEST)Beantworten[Beantworten]