Diskussion:AIDS

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Immundefizienz, nicht "Immundefekt"[Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Übersetzung von "Immune Deficiency" bzw. "Immunodeficiency" als "Immundefekt" ist falsch und hat zudem Diskriminierungspotenzial. Bitte besser mit "Immundefizienz" übersetzen. --194.94.40.241 14:57, 23. Nov. 2016 (CET)

Wie wäre es mit "Immunschwäche"? Das scheint mir ein üblicher Terminus zu sein. --Drahreg01 (Diskussion) 12:46, 23. Nov. 2016 (CET)
"Immunschwäche" ist m. E. schon mal weniger diskriminierend als "Immundefekt", aber warum nicht den medizinischen Fachterminus Immundefizienz verwenden? --194.94.40.241 14:57, 23. Nov. 2016 (CET)
Ich sehe kein Problem mit dem Begriff Immundefekt. Auch die AIDShilfen und das RKI scheinen den regelmäßig zu verwenden, und die legen stets großen Wert auf eine sorgfältige Wortwahl. Ebenso wird im von HIV-Schwerpunktärzten geschriebenen HIVbuch der Begriff Immundefekt ca. doppelt so häufig verwendet wie der Begriff Immundefizienz. Ich kenne auch persönlich einen HIV-Schwerpunktarzt, der den Begriff "T-Zell-Defekt" verwendet, was er sicher nicht tun würde, wenn er den Begriff für diskriminierend hielte oder seine Patienten daran Anstoß nähmen.
Wie auch immer, ich finde den den Begriff Immunschwäche auch in Ordnung.
Wo wir gerade bei diskriminierenden Begriffen sind... Im Artikel kommt der Ausdruck "Intravenös-Drogenabhängige" vor, den manche wohl als diskriminierend empfinden könnten. Heutzutage scheint der Begriff "Drogengebraucher" üblicher zu sein, was auch präziser ist, denn ob jemand tatsächlich abhängig ist oder sich gerade zum ersten Mal eine Spritze setzt, spielt in dem Zusammenhang keine Rolle. Deshalb schlage ich vor, den Begriff zu ändern. Chakalacka (Diskussion) 23:59, 23. Nov. 2016 (CET)
Der Begriff "Immundefekt" wird noch häufig verwendet, das stimmt. Trotzdem hat er Diskriminierungspotenzial, da er eine körperliche Eigenschaft der Betroffenen (nämlich Träger des HI-Virus zu sein) als "Defekt" – also als "Unzulänglichkeit", "Defizit" – herausstellt und somit die Assoziation erlaubt, HIV-Positive seien gegenüber HIV-Negativen minderwertig. Darüber sollten sich m. E. auch das RKI, die Aidshilfen etc. mal ihre Gedanken machen! Ich als HIV-Positiver empfinde den Begriff "Immundefekt" als diskriminierend und begegne aus reinem Unverständnis heraus leider immer wieder diskriminierendem Verhalten. Mein Arzt schreibt auf Überweisungsscheine etc. als Diagnose auch "T-Zell-Defekt", das ist aber etwas völlig anderes, da hier nicht der Mensch an sich als "defizitär" bezeichnet wird, sondern die vom Virus befallenen Immunzellen gegenüber den unbetroffenen Immunzellen. Es geht also um "Menschen mit T-Zell-Defekt", nicht um wie auch immer "defekte" Menschen. (Zum Vergleich: Wenn dein neuer Porsche 'n Ölwechsel braucht, ist ja auch nicht das ganze Auto schrottreif!)--194.94.40.241 12:02, 25. Nov. 2016 (CET)
Ich verstehe deinen Punkt. Es ist aber nicht die Aufgabe einer Enzyklopädie, dafür zu sorgen, dass sich ein Sprachgebrauch durchsetzt, den viele (oder einzelne?) Betroffene nicht als diskriminierend empfinden. Es ist die Aufgabe einer Enzyklopädie "die Welt da draußen" so darzustellen, wie sie ist. Höchstwahrscheinlich eben nicht perfekt. --Drahreg01 (Diskussion) 14:47, 25. Nov. 2016 (CET)
In der Sache stimme ich zu, "Diskriminierungspotential" ist allerdings reines POV. Nur weil ein Ausdruck von unhöflichen Menschen mißverstanden werden kann, braucht man ihn nicht abschaffen. --Maxus96 (Diskussion) 21:40, 25. Nov. 2016 (CET)
Ich kann den hier vorgebrachten Argumenten gegen meinen Verbesserungsvorschlag nicht viel Verständnis entgegenbringen. Dass es Aufgabe einer Enzyklopädie sein soll, auch die Unzulänglichkeiten der "Welt da draußen" darzustellen, kann ich ja noch nachvollziehen. Aber muss das auf eine Art und Weise geschehen, dass es dadurch zu Diskriminierungen kommen kann? Gehört zur Zielsetzung einer Enzyklopädie nicht auch größtmögliche Neutralität und Achtung vor dem Individuum? Des Weiteren halte ich es für fatal, Begriffe mit Diskriminierungspotenzial nicht durch neutralere, exaktere Begriffe ersetzen zu wollen. Denn durch die Wiederholung der negativen Stereotype, die solche Begriffe beinhalten, werden die Stereotype letztendlich validiert und weithin als "Wahrheit" akzeptiert (dies übrigens ganz unabhängig davon, ob es sich um medizinische/körperliche Merkmale oder sonstige Merkmale eines Individuums handelt, wie z. B. ethnische oder Religionszugehörigkeit, sexuelle Orientierung etc.).--194.94.40.241 16:44, 28. Nov. 2016 (CET)
Es ist hier keine Diskriminierung damit verbunden. Diese Idee, Wörter die gerne mißbraucht werden/wurden generell zu ächten ist eine alberne Symbolpolitik, die niemandem, der wirklich diskriminiert wird, auch nur ein kleines bißchen hilft. Das ist von arrivierten "Intellektuellen" ausgedacht worden, die sich nicht die Finger damit schmutzig machen wollen, echte Probleme anzufassen, um sich gut zu fühlen und bei Bedarf schön mit dem Finger auf andere zeigen zu können. Und der große Rest von uns findet es auch gut, wenn Probleme unsichtbar gemacht werden und man nicht ständig drüber stolpert.
Neutralität ist ein wichtiges Ziel von wp, Achtung vor dem Individuum ist auch wichtig, hat aber mit wp nichts zu tun. Das ist "Thema verfehlt". --Maxus96 (Diskussion) 20:00, 28. Nov. 2016 (CET)

Das angebliche Diskreminierungspotential von "Immundefekt" bezweifle ich, bzw. wäre für mich kein hinreichender Grund für eine Änderung. Dennoch halte auch ich "Immundefizienz" für die korrektere Übersetzung von "Immunodeficiency". --Janden007 (Diskussion) 22:09, 28. Nov. 2016 (CET)

Prävalenz[Quelltext bearbeiten]

Die Prävalenz beträgt weltweit 0,0059, in Deutschland 0,0007, in Österreich 0,0011 (Stand 2006).

Das ist nicht gerade laienfreundlich ausgedrückt; ich habe diese Art der Formulierung noch nie gesehen. Sind damit 0,59% respektive 0,07% und 0,11% gemeint? Warum dann nicht gleich so? --Florian Blaschke (Diskussion) 02:34, 18. Dez. 2016 (CET)

7 Epidemiologie: 7.3 Deutschland[Quelltext bearbeiten]

So meinte jeder fünfte Jugendliche, dass man einem HIV-Positiven „die Krankheit ansehen könne“.

Für diese Aussage hätte ich gerne einen Einzelnachweis vom Autor. Speziell, weil ein wörtliches Zitat enthalten ist. Vermutlich wird sich hier auf eine Studie oder Umfrage berufen, somit sollte der Autor dies schnell nachweisen können. - MfG --188.96.60.81 09:49, 29. Mai 2017 (CEST)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erhebt regelmäßig Daten zum Thema STI, auch zu Kondomnutzung und dem Wissen über diverse Infektionen. Diese Berichte finden sich auf den Seiten der BZgA. Von den letzten Jahren sind nur die vorläufigen Kurzberichte verfügbar. Der letzte vollständige Endbericht stammt aus dem Jahr 2011 und behandelt auch die Frage, wie geläufig die falsche Vorstellung sei, dass man einem HIV-Positiven die Infektion ansehen könne. Zitat (Seite 26):
"Bei einem weiteren Wissensindikator geht es um die Verbreitung der Vorstellung, es gäbe äußerlich sichtbare Anzeichen, ob jemand HIV-positiv ist. Bei dieser Frage sind die Bildungsunterschiede etwas geringer. 79 % mit oder ohne Hauptschulabschluss und 90 % mit Abitur/Studium wissen, dass es keine sichtbaren Anzeichen für eine HIV-Infektion gibt. Von den Jüngeren, die noch zur Schule gehen, konnten 88 % die richtige Antwort nennen."
Also nur bei den Hauptschülern war es ca. jeder fünfte Jugendliche, der glaubte, man könne einem Positiven die Krankheit ansehen. Bei den Abiturienten/Studenten und den jüngeren Schülern waren es nur 10-12%.


Die BZgA hat auch Statistiken zur Kondomnutzung im aktuellen Kurzbericht von 2016. Entgegen landläufiger Meinungen bleibt die Kondomnutzung in Deutschland konstant bzw. nimmt sogar leicht zu (siehe Seite 18 und 19 des Kurzberichts 2016). Dieser Trend hält seit vielen Jahren an.
Angesichts dessen sollte vielleicht folgender Satz im Artikel überarbeitet werden:
"Grund zur Besorgnis gibt weiterhin der kontinuierliche Anstieg von anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. Nicht nur, dass sich damit das Risiko einer HIV-Infektion erhöht, es zeigt auch, dass die Akzeptanz von Kondomen rückläufig ist und die Präventionsmaßnahmen der letzten Jahrzehnte offensichtlich an Wirkung verlieren."
Die Aussage ist auch nicht belegt und klingt ein wenig spekulativ. Zum Anstieg anderer STI (außer HIV), könnte man vielleicht auch nochmal Statistiken heraussuchen. Soweit ich mich erinnere, beschränkt sich der Anstieg auf einzelne STI (z.B. Syphilis), nicht pauschal auf alle. Chakalacka (Diskussion) 04:47, 6. Jun. 2017 (CEST)

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