Diskussion:Albert Einstein

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Neues Kapitel: Vermuteter Autismus[Quelltext bearbeiten]

Nach Ansicht verschiedener Autoren, beispielsweise Simon Baron-Cohen(ref)Walter Isaacson: Einstein. Simon and Schuster, 2008, ISBN 978-0-743-26474-7, S. 566 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).(/ref), war Einstein Autist mit Inselbegabung(ref)Rainer Schmitz: Wie Mozart in die Kugel kam. Pantheon Verlag, 2018, ISBN 978-3-641-23636-6 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).(/ref) oder zeigte als Kind das Asperger-Syndrom(ref)Petra Stockmann: Sociotherapeutic interventions for children with Asperger Syndrome. epubli, 2011, ISBN 978-3-844-20039-3, S. 1 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).(/ref)(ref)Veronica Zysk: The Best of Autism Asperger's Digest Magazine, Volume 1. Future Horizons, 2005, ISBN 978-1-932-56523-2, S. 33 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).(/ref), die Analyse wurde kontroversiell diskutiert und auch als Mythos abgetan(ref)Alice Calaprice: Albert Einstein. Greenwood Publishing Group, 2005, ISBN 978-0-313-33080-3, S. 4 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).(/ref). --Löwenzahnarzt (Diskussion) 00:54, 5. Mai 2018 (CEST)

Diese Retrodiagnosen von Psychologen/Psychiatern bzgl. diverser diverser "Störungen" oder auch des IQ bei historischen Persönlichkeiten lassen sich zwar gut in Büchern und der Presse verkaufen, sind aber professional und wissenschaftlich meist äußerst fragwürdig, um nicht zu sagen ein Unding. Dementsprechend würde ich sowas das im Artikel nur erwähnen, wenn es in der zuständigen Fachliteratur weit verbreitet (und akzeptiert) ist.--Kmhkmh (Diskussion) 01:51, 5. Mai 2018 (CEST)
Google: |"Albert Einstein" Autismus| Ungefähr 37 500 Ergebnisse
auch Ergebnisse bei Google Scholar: |"Albert Einstein" Autismus -"Albert Einstein College"|, beispielsweise:
… … --Löwenzahnarzt (Sprechstunde) 03:17, 5. Mai 2018 (CEST)
Naja, ich weiß nicht ob derartige Google-Ergebnisse hier wirklich aussagekräftig sind, für "Albert Einstein" Autismus erhält man z.B. über 50.000 Treffer. Bei Baron-Cohen lohnt es sich übriges, mal einen Blick auf seine Biographie in en.wp zu werfen.--Kmhkmh (Diskussion) 11:55, 5. Mai 2018 (CEST)

Und die von dir als Primärquelle bezeichnete Autismus-Spezialistin Inge Kamp-Becker hat überzeugend nachgewiesen, dass diese "Diagnose" nicht zutrifft.--Claude J (Diskussion) 06:16, 5. Mai 2018 (CEST)

Genau, und in der Enzyklopädie WP wird das neutral drinstehen ("die Analyse wurde kontroversiell diskutiert"), beide Standpunkte, mit Belegen. Und (umformuliert) "Indem berühmten Persönlichkeiten wie Einstein eine Diagnose zugeschrieben wird, wird einerseits ein hohes Identifikationspotenzial hergestellt, aber auch eine Pathologisierung der Normalität vorgenommen, um Pathologie zu normalisieren." --Löwenzahnarzt (Sprechstunde) 23:31, 5. Mai 2018 (CEST)
Aber eben meist nur wenn es in der seriösen Fachliteratur (Fach-)Literatur (etwas) breiter diskutiert und in Erwägung gezogen wird uns sehe ich bisher nicht wirklich.--Kmhkmh (Diskussion) 10:23, 6. Mai 2018 (CEST)
Ich kann Kmhkmh - was die Google-Ergebnisse anbelangt - nur beipflichten: Demnach wäre der Holocaust eine Fiktion (Ungefähr 239.000 Ergebnisse in 0,40 Sekunden) und Bettina Wulff eine Prostituierte. Man sollte den Tagesspiegel-Artikel "Google ist weder demokratisch noch neutral" lesen. --Tristram (Diskussion) 10:24, 7. Mai 2018 (CEST)

Also Leute, der Initiator belegt hier mit verschiedensten namhaften Quellen einen bestimmten Verdacht, um dafür die angemessene Form für den Artikel zu diskutieren. Und das einzige, was dazu gesagt wird, ist, dass es ein "Unding" sei und wenn man diese Quellen unter vielen Tausend Google-Treffern findet, sie dadurch entwertet seien. Versucht doch bitte nicht uns hier für gar so dumm zu verkaufen. Gibt es denn explizite Quellen ähnlicher Qualität, die diesen Autismusverdacht aufgreifen und in sauberer Weise widerlegen oder ausräumen. Kann man hier von einem allgemeinen Stand des Wissens ausgehen, welches von der Fachwelt getragen wird, also dass dieser bestehende oder bestandene Verdacht nun ausgeräumt ist? Wenn nicht, so stellt sich die Frage, ob eine bestimmte Autismusform nachgewiesen oder nur ein mehr oder minder starker Verdacht dazu besteht und welche Anzeichen bestehen und von welcher Aussage diese sind. Ganz entsprechend diesem Ergebnis kann uns soll man das mit sachgemäß umsichtiger Formulierung dann auch im Artikel unterbringen. Übrigens, Autismus ist nicht ehrenrührig! Jeder Tausendste, andre sagen jeder Hundertste in Deutschland ist einer, die meisten Asperger. Wir sind also alle schon öfters welchen begegnet. Gruß! GS63 (Diskussion) 23:30, 11. Mai 2018 (CEST)

Also gut wenn du es "offizieller" willst: In den Artikel zu Einstein gehört im Zweifelsfall nur das, was in anerkannter Sekundärliteratur zu Einstein über Einstein steht (insbesondere in seinen Biographien). Die oben genannte Literatur gehört soweit ich auf den ersten Blick sehe nicht dazu. Cohens Thesen sind höchst umstritten und in der Fachwelt keineswegs anerkannt. Deswegen hatte ich oben auf seine Biographie auf en.wp verwiesen, da kann man es unter anderem nachlesen. Im übrigen steht auch ziemlich deutlich in dem oben verlinkten medizinischen Artikel:
"Autistische Störungen sind früh beginnende, schwerwiegende Entwicklungsstörungen. Sie stellen ein heterogenes Störungsbild dar, dessen Abgrenzung zu anderen Störungsbildern schwierig sein kann. Es wird der Frage nachgegangen, ob bei Albert Einstein eine solche Störung vorgelegen hat. Methoden: Die biografischen Angaben werden daraufhin untersucht, ob die diagnostischen Kriterien für Autismus erfüllt sind. Ergebnisse: Dies ist eindeutig nicht der Fall. Es wird umfassend diskutiert, wieso es zu der Zuschreibung einer autistischen Störung bei Einstein kommt. Schlussfolgerung: Indem berühmten Persönlichkeiten wie Einstein eine Diagnose zugeschrieben wird, wird einerseits ein hohes Identifikationspotenzial hergestellt, aber auch eine Pathologisierung der Normalität vorgenommen, um Pathologie zu normalisieren. Klinische Relevanz: Aktuell ist die Diagnose Autismus eine „Modediagnose“, deren differenzialdiagnostische Abgrenzung zu anderen Störungen immer unkenntlicher wird."
Die Google-Treffer bzw. Trefferzahl ist in dieser Form wenig hilfreich, da man Einstein mit vielen anderen Suchwörtern paaren kann und oft zehntausende von Treffern erhält, auch wenn das in Bezug auf Einstein völlig obskur ist und nichts im Artikel verloren hat. So erhält man z.B. für "Albert Einstein" Satanismus ebenfalls über 50.000 Treffer.
Ebenso ist hier zu beachten das Einstein aufgrund seines Status gerne von allen möglichen Leuten für alles mögliche vereinnahmt oder herangezogen ist. Und nicht jede steile These die irgendjemand zu Einstein publiziert und die etwas Medienaufmerksamkeit erzeugt gehört in unseren Artikel. Da gehört eben nur das rein, was in der Fachwelt Konsensus und zumindest eine weit verbreitete Ansicht ist und/oder was in die relevanten Einsteinbiographien eingegangen ist. --Kmhkmh (Diskussion) 01:07, 12. Mai 2018 (CEST)

Eine andere "Diagnose", die man im Web findet und die auch im Wesentlichen auf den Schwierigkeiten beim Sprachenlernen als Kind basiert, ist Legasthenie (hier), diesmal mit Norman Geschwind als Gewährsmann. Auch hier ist die pädagogische Absicht deutlich nach dem Motto "auch Einstein war Legastheniker"... Im Übrigen ist nicht ganz klar ob Baron Cohen überhaupt etwas darüber veröffentlicht hat, erwähnt wird er meist nach der Sekundärquelle New Scientist. Offensichtlich hat sich der Mathematiker Ioan James an Baron Cohen gewandt, um seine Meinung als Experte einzuholen, wobei sämtliche Fakten von James präsentiert wurden, Baron Cohen selbst stellte keine biographischen Nachforschungen an. James hat dann auch einen Artikel [hier veröffentlicht. Gleichzeitig müssen die Vertreter dieser These aber durchgängig einräumen dass wesentliche Merkmale von Autismus bei Einstein fehlen und der Einstein Biograph Isaacson weist ja wie oben zitiert diese These aus diesen Gründen auch energisch zurück. Dass Einstein erst mit drei Jahren zu sprechen lernte stammt zwar von diesem selbst, ist aber offenbar fragwürdig. In der Einstein Biographie von Fölsing, S. 23, wird die Großmutter zitiert, er hätte schon bei der Geburt der Schwester gesprochen (18. November 1881), da war er zwei Jahre acht Monate und zeigte schon einen Hang zu Wortspielen bzw. skurrilem Humor. Man hatte ihm mit dem "Mädele" ein neues Spielzeug versprochen weshalb er fragte, wo deren "Rädele" wären. Und seine Wiederholung von Sätzen wird von Fölsing so interpretiert, dass Einstein einen Hang zur Perfektion hatte und bis zum siebten Lebensjahr die Angewohnheit hatte die Sätze leise mit Lippenbewegungen vorzusprechen bevor er sich laut äußerte (sein Kindermädchen nannte ihn dshalb den "Depperten").--Claude J (Diskussion) 10:34, 13. Mai 2018 (CEST)

Die Stellen beziehen sich alle irgendwie auf Baron Cohen, aber wo hat der eine wissenschaftliche Arbeit darüber veröffentlicht ? James ist "nur" "Mathematiker, der zwar einen Aufsatz Singular Scientists, J. Royal Soc. Med., Band 96, 2003, S. 36, veröffentlichte und sich auf Baron Cohen bezieht, der ist aber nicht Ko-Autor (ich nehme an aus gutem Grund).--Claude J (Diskussion) 06:37, 14. Mai 2018 (CEST)

"Some famous people are believed to have had autism or Asperger's syndrome, although they never got one of those diagnoses since autism wasn't known at the time they lived. Albert Einstein is one ofthem. 20 Page 23. Albert Einstein's field of work was physics" Gunilla Gerland: Finding Out About Asperger Syndrome, High-Functioning Autism and PDD. Jessica Kingsley Publishers, 2000, ISBN 978-0-857-00146-7, S. 3 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). --Löwenzahnarzt (Sprechstunde) 14:24, 12. Jun. 2018 (CEST)

Das ist doch ziemlich offensichtlich nicht als Quelle verwendbar. In einer Nebenbemerkung wird in einen Satz darauf hingewiesen, dass man oder mache glauben Einstein wäre Autist gewesen, aber es gäbe keinen Nachweis dafür. Wir schreiben hier immer noch einen enzyklopädische Biographie zu Einstein und keine (umfassende) Gerüchte- oder Meme-Sammlung zu ihm.--Kmhkmh (Diskussion) 16:06, 12. Jun. 2018 (CEST)

Ich halte gar nichts davon, wenn WP sich an Spekulationen dieser Art beteiligen sollte, bevor sie oder ihr Gegenteil anerkannte Tatsachen geworden sind. Tatsache ist allerdings, dass solche Spekulationen in der Welt sind, und ich halte diese Tatsache für berichtenswert, und zwar in einer Form, die (mit Belegen) ihren Charakter als umstrittene bis unhaltbare Spekulation herausstellt. Damit täten wir mehr für allgemeine Information und Aufklärung, als wenn das Thema überhaupt nicht im Artikel vorkommt. --Bleckneuhaus (Diskussion) 22:20, 14. Jun. 2018 (CEST)

Es ist aber eben keine umstrittene Information sondern eine Nichtinformation. Keine einzige Veröffentlichung die sich detailliert mit Einstein beschäftigt hat, kommt zum Schluss er wäre autistisch gewesen. Man kann es bestenfalls in einen kurzen Satz als unhaltbare Legende erwähnen. Allerdings gibt es viele solchen Legenden oder Falschaussagen zu Einstein, von den viele eine gewisse Verbreitung und erscheint mir kaum sinnvoll die alle in den Artikel aufzunehmen, wie schon oben gesagt ist unsere Biographie keine Mythensammlung zu Einstein. Als nächstes stellt sich da die Frage zu einem Auswahlkriterium für die Erwähnung solcher Mythen und aus meiner Sicht sollte man sich dann auf die beschränken die in diversen Einsteinbiografien (prominent) behandelt werden. Genau das sehe ich aber bisher für den hier diskutierten Mythos bisher nicht so richtig.--Kmhkmh (Diskussion) 02:35, 15. Jun. 2018 (CEST)

Ihr Fazit klingt zwar erst einmal schlüssig, ich muß dem aber doch widersprechen. Sie hätten sich halt die Biographien ansehen müssen, das heiß die neueren bekannteren, etwa die als Quellen für den Artikel hier angeführten. Dann wären sie durchaus fündig geworden.

Ich hatte mir nämlich aus der Lektüre gedruckter Biographien (hier aus der Universitätsbibliothek, noch dazu an einem Ort, wo die Hochschulphysik breit ausgebaut ist und einen sehr guten Ruf hat) gemerkt: "A. E. als prominentes Beispiel für Asperger-Ausprägung des Autistischen Spektrums."

Vor dem Hintergrund solchen Vorwissens verwundert es dann, wenn im Artikel (der ja recht ausführlich ist und an dem schon seit Jahren gebastelt wurde) davon nichts steht und hier so diskutiert wird (obwohl einzelne Argumente durchaus durchdacht und plausibel klingen). Ich habe daher eben noch einmal nachgeschaut und zwar in der Biographie von Jürgen Neffe (1. Auflage von 2005 / 492 Seiten, also recht ausführlich), die auch im Artikel sowohl unter Literatur gelistet, als auch als Einzelbeleg herangezogen wird. Die habe ich gewählt, weil sie mit noch gut aus eigener Lektüre in Erinnerung war, sehr gut lesbar und zudem bekannt ist (nach meiner Erinnerung auch ins Englische übersetzt, was dem noch mehr Gewicht gibt).

Fündig wird man dort im Kapitel 2 Wie aus Albert Einstein wurde – Psychogramm eines Genies (= S. 24–44), das eine – für Verhältnisse populärwissenschaftlicher Literatur – sehr differenzierte Darstellung bietet.

Spezieller:

– Im Zusammenhang mit der Sprachentwicklung liest man dort „[...] Offenbar legt der kleine Albert ein Verhalten an den Tag wie bisweilen auch autistische Kinder: [...] .“ (S. 27) Da taucht das Stichwort zum ersten Mal auf in dem Buch, soweit ich jetzt auf die Schnelle feststellen konnte.

Dann kommt er gegen Ende des Kapitels noch einmal auf das Thema und Stichwort zurück, im Sinne eies Fazits (S. 43):

„ [...] Wenn er aber zu sprechen aufhört, hat Antonia Vallentin beobachtet, dann ist es, als fiele hinter ihm wieder eine schwere Tür zu – die Tür eines verlorenen Weltalls.

Zu ähnlich drastischen Schlüssen kommen Forscher, die Einsteins Lebenslauf und besonders seine kindliche Entwicklung trotz der schlechten Datenlage in posthumer Diagnose zu deuten versuchen. Im Frühjahr 2003 lässt die Meldung das Publikum aufhorchen, Einstein könnte Autist gewesen sein. Die Einschätzung vertritt mit Simon Baron-Cohen von der Universität im englischen Cambridge einer der führenden Autismusforscher.

Eigenschaften wie verspätetes Sprechen, frühes Besessensein von wissenschaftlichen Fragen und Probleme mit sozialen Beziehungen gäben Anlass, bei Einstein das <<Asperger-Syndrom>> zu vermuten – eine Form des Autismus, die in der Regel nicht mit Lernschwierigkeiten einhergeht. [...]“

Und so weiter (es geht noch eine Weile weiter zu diesem Punkt, ich mag aber nicht noch mehr abtippen) schreibt Jürgen Neffe.

Somit: Q. E. D.

Daß es an dieser Stelle nicht darum ging und geht, den biographisch-psychologischen Sachverhalt zu diskutieren oder zu belegen / zu "beweisen," sollte sich von selber verstehen. Ich bin weder Einstein-Spezialist noch Psychiater, sondern viellesender wissenschaftstheoretisch und -historisch interessierter Forscher, damit nicht kompetent oder auch nur daran interessiert, derlei seriös zu kommentieren; zudem ist hier nicht der Ort für eine fachliche Diskussion dieser Art. – Belegt ist jedoch zweifelsfrei (daher die Mühe mit den längeren wörtlichen Zitaten und genauer Herkunftsangabe), daß die These sehr wohl von bekannten Biographen mehr als oberflächlich behandelt und somit von nicht eben wenigen (!) Lesern kennen gelernt wird. Eben dies war aber zuvor in dieser spezifischen Diskussion als Relevanzkriterium enzyklopädischer Behandlung formuliert worden – und ist somit als erfüllt dargestellt worden. Dies war der Sinn meiner längeren "Eingabe" an dieser Stelle.

Gruß, --147.142.186.54 17:41, 15. Mai 2019 (CEST)

Hochbegabung[Quelltext bearbeiten]

In diesem Wikipedia-Artikel heißt es: "Eine Hochbegabung war in seiner Jugend nicht abzusehen. So begann Albert erst im Alter von drei Jahren zu sprechen. In der Schule war er ein aufgeweckter, bisweilen gar aufrührerischer Schüler. Seine Leistungen waren gut bis sehr gut, weniger gut in den Sprachen, aber herausragend in den Naturwissenschaften. Einstein las populärwissenschaftliche Bücher und verschaffte sich selbst einen Überblick über den Forschungsstand."

Den ersten Satz finde ich in diesem Kontext befremdlich. Wenn jemand ein guter bis sehr guter Schüler war und er sich schon im Jugendalter mit Hilfe von populärwissenschaftlichen Büchern einen Überblick über den Forschungsgegenstand verschaffte, liegt meiner Meinung nach nahe, dass es sich um eine Person mit intellektueller Hochbegabung (IQ über 130) handelt.

Ich habe ein neusprachliches Gymnasium absolviert und war während meiner Studienzeit Mitglied bei Mensa. Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich sagen: Normalbegabte Gymnasiasten interessieren sich nicht für geistig anspruchsvolle Dinge wie Philosophie oder Physik. Schon gar nicht ist zu erwarten, dass sie sich den Forschungsstand in einem Gegenstand durch das Lesen von populärwissenschaftlichen Büchern selbst erarbeiten.

Selbst das Niveau der meisten laut Intelligenztest Hochbegabten ist meiner Erfahrung nach wesentlich niedriger, als das naive Laien bzw. Unerfahrene glauben.

Meiner Meinung nach spricht das, was in diesem Absatz über Einsteins Jugend ausgesagt wurde, also eindeutig dafür, dass er hochbegabt im Sinne eines Intelligenzquotienten über 130 war. Ich bitte darum, den ersten Satz entsprechend zu korrigieren. --Adokhugi (Diskussion) 04:22, 3. Nov. 2018 (CET)

Da steht nicht dass er nicht hochbegabt war, sondern dass man es an seinen schulischen Leistungen nicht erkannte. Eben weil er einen im Sinn der damaligen Gymnasialdisziplin "aufrührerischen" bzw. unangepassten Charakter hatte.--Claude J (Diskussion) 05:10, 3. Nov. 2018 (CET)
Vielleicht wird die Intention des ersten Satzes klarer, wenn ich einen Buchstaben ergänze: „Seine Hochbegabung war ... nicht abzusehen“. --KorrekTOM (Diskussion) 09:09, 3. Nov. 2018 (CET)
Ich kann nicht sagen, was Hochbegabung genau bedeutet und deshalb erst recht nicht, ob 1Stein eine hatte. Aber vielleicht ist nur der Ausdruck ungünstig und es lang nicht daran, dass es nicht möglich gewesen wäre, an ihm eine zu erkennen, sondern vielleicht daran, dass nur sein damaliges Umfeld nicht in der Lage war solche, wenn auch vielleicht überdeutlich zutagetretend, zu erkennen und richtig zu deuten.
Ist belegt, dass Einstein hochbegabt war? Wenn ja, so wäre genau zu begründen, weshalb diese dann nicht erkennbar gewesen sein soll! Bis dahin ist eher von einer Fehldeutung seines Umfeldes, von dem man annehmen muss, dass es aus normalen Leuten bestand, die alle keine Fachleute für Neurologie o. ä. waren.
Gruß! GS63 (Diskussion) 12:10, 3. Nov. 2018 (CET)
Formulierungsvorschlag: »Während seiner Jugendzeit erkannte seine Umgebung seine Hochbegabung nicht.« --Knottel (Diskussion) 13:30, 4. Nov. 2018 (CET)
Das bedürfte eines Belegs für die "Hochbegabung" und soweit ich weiß gibt es keinen IQ-Test von Einstein sondern nur fragwürdige Rekonstruktionen. Auch eine "Hochbegabung" im Sinne besonders auffälliger Leistungen als Kind oder Schüler liegt nicht vor.--Kmhkmh (Diskussion) 14:17, 4. Nov. 2018 (CET)
Spontaner einwurf: dass er (im umgangssprachlichen Sinn) hochbegabt war, kann wohl nicht bezweifelt werden. Aber ob der das im Sinne der IQ-Definition von Hochbegabung als Kind schon war, wäre zu belegen oder eben nicht. Kann man nicht einfach "hohe Begabung" sagen? --Bleckneuhaus (Diskussion) 12:19, 7. Feb. 2019 (CET)
Seine (vermutete) "Hochbegabung" ist enzyklopädisch eher uninteressant - zumindest in dieser Formulierung. Deshalb entfernt. --Georg Hügler (Diskussion) 12:27, 7. Feb. 2019 (CET)

Auszeichnungen[Quelltext bearbeiten]

1925: Orden der Rose für Wissenschaft, Kultur und Künste? falsche Informationen (nicht signierter Beitrag von Paulo Fernandes F. (Diskussion | Beiträge) )

Orden der Rose für Wissenschaft, Kultur und Künste in LD, zweifelhafte Bedeutung des Privatordens eines Adelshauses und fehlende Belege, deshalb hier entfernt.--Claude J (Diskussion) 14:57, 6. Feb. 2019 (CET)

fehlende Neutralität[Quelltext bearbeiten]

Können Sie bitte fundiert belegen, dass Einstein Zionist war? Die englische Wikipedia-Version widerspricht dieser Behauptung hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Political_views_of_Albert_Einstein#Zionism (nicht signierter Beitrag von ‎79.225.226.190 (Diskussion | Beiträge) )

Er unterstützte einen eigenständigen Staat Israel (vgl. in der engl. WP auch "Labor Zionism"). Ihn deshalb als "Zionisten" zu bezeichnen halte ich auch für diskussionswürdig. --Georg Hügler (Diskussion) 11:54, 17. Feb. 2019 (CET)
Das bedeutet jedoch nicht, dass Einstein Zionist im Sinne Theodor Herzls gewesen wäre. --Otberg (Diskussion) 23:14, 17. Feb. 2019 (CET)
Einstein ist, wie Sie wissen, kein Zionist ... --Georg Hügler (Diskussion) 00:03, 18. Feb. 2019 (CET)

Absatz "Studium am Polytechnikum in Zürich"[Quelltext bearbeiten]

In dem Absatz zum "Studium am Polytechnikum in Zürich" heißt es im letztem Satz: "Einstein verließ die Hochschule 1900 mit einem Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik." So wie es das Diplom ausweist, hat Albert Einstein nur ein "Diplom als: Fachlehrer in mathem. Richtung". Einsteins Abschluss-Diplom(nicht signierter Beitrag von TP1981 (Diskussion | Beiträge) 11:05, 1. Mär. 2019 (CET))

Trotz des Diploms in mathematischer Richtung hat er das Polytechnikum in mathematisch-naturwissenschaftlicher Abteilung VI a besucht.

Vielleicht könnte man es entsprechend abänden und schreiben, dass er ein Diplom als Fachlehrer in mathematischer Richtung / Mathematik hat. (nicht signierter Beitrag von TP1981 (Diskussion | Beiträge) 23:02, 2. Mär. 2019 (CET))

Habe es geändert. --Digamma (Diskussion) 09:17, 3. Mär. 2019 (CET)

Kraut und Rüben[Quelltext bearbeiten]

Was ist das hier?

"Im Laufe seines Lebens war Einstein Staatsbürger mehrerer Länder: Durch Geburt besaß er die württembergische Staatsbürgerschaft. Von 1896 bis 1901 staatenlos, ab 1901 bis zu seinem Tode Staatsbürger der Schweiz, war er 1911/1912 in Österreich-Ungarn auch Bürger Österreichs. Von 1914 bis 1932 lebte Einstein in Berlin und war als Bürger Preußens erneut Staatsangehöriger im Deutschen Reich. Mit der Machtergreifung Hitlers gab er 1933 den deutschen Pass endgültig ab und wurde 1934 vom Deutschen Reich strafausgebürgert. Zusätzlich zu seinem Schweizer Bürgerrecht erwarb er 1940 noch die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten."

Was ist eine "Württembergische Staatsbürgerschaft" 1879? Was heisst "war er 1911/1912 in Österreich-Ungarn auch Bürger Österreichs"? Grammatisch völlig unverständlich - und warum wäre er in Österreich-Ungarn ein Bürger Österreichs gewesen, und nicht ein Bürger Österreich-Ungarn. Und dann lebte er in Berlin "als Bürger Preussens" und Staatsangehöriger im Deutschen Reich. - Bürger Preussens?! Gleichzeitig Staatsangehöriger im Deutschen Reich? - Was für ein kompletter Quatsch! (nicht signierter Beitrag von 2001:16B8:46F7:4100:B9B9:15D6:63E2:C8BC (Diskussion) 23:31, 4. Mai 2019 (CEST))

Kompletter Quatsch ist es nicht, aber sehr missverständlich formuliert.
Durch Geburt besaß Einstein die württembergische Staatsbürgerschaft und damit auch die deutsche Reichsbürgerschaft. In der Schweiz zur Schule gehend, erwirkte er im Januar 1896 die Entlassung aus der württembergischen Staatsbürgerschaft (um nicht zum Militärdienst einberufen zu werden). Das machte ihn zunächst staatenlos. Im Februar 1901 erwirbt er die Staatsbürgeschaft der Schweiz, die er lebenslang beibehält und auch beibehalten kann. Das österreichische Staatsbürgerrecht musste er als Ordinarius an der Universität Prag (gehörte zur böhmischen Krone innerhalb Österreich-Ungarns) erwerben, verlor es anschließend wieder. Als Professor an der Preußischen Akademie der Wissenschaften bedurfte er der preußischen Staatsbürgerschaft, womit er zugleich wieder (wie ehedem als württembergischer Staatsbürger) deutscher Reichsangehöriger wurde. Der Rest ist klar. --Imbarock (Diskussion) 01:03, 5. Mai 2019 (CEST)
Ergänzung: Im Deutschen Reich von 1870 gab es keine eigenständige Staatangehörigkeit, sondern die Staatsangehörigkeit im Reich war abgeleitet von der Staatsangehörigkeit in den Bundesstaaten. Es gab also sowohl eine württembergische als auch eine preußische Staatsangehörigkeit. Österreich-Ungarn war nur eine Personalunion zweier sonst eigenständiger Staaten Österreich und Ungarn. Deshalb gab es keine österrich-ungarische Staatsangehörigkeit, sondern nur eine österreichische und eine ungarische.
Und bitte sei nicht so voreilig mit der Einstufung als Quatsch, nur weil du es nicht verstehst. --Digamma (Diskussion) 10:17, 5. Mai 2019 (CEST)
Imbarock, du hast das so super erklärt, dass ich dich bitte, die missverständliche Passage im Artikel zu überarbeiten. --Knottel (Diskussion) 13:07, 5. Mai 2019 (CEST)
Danke! Aber hier gibt es viele Einstein-Spezialisten und daher zunächst nur mein Vorschlag; auf m. E. überflüssige Links habe ich verzichtet. Die staatsbürgerlichen Verhältnisse sind in jener Zeit recht kompliziert, vielleicht passt es ja. Also:
Im Laufe seines Lebens war Einstein Staatsbürger mehrerer Länder: Durch Geburt besaß er die gliedstaatliche, württembergische Staatsbürgerschaft und damit vermittelt das deutsche Bürgerrecht. Während seines schulischen Aufenthaltes in der Schweiz erwirkte er 1896 die Entlassung aus der württembergischen Staatsbürgerschaft. Das machte ihn zunächst staatenlos, bis er 1901 die Staatsbürgerschaft der Schweiz erwarb, die er lebenslang behielt. Durch seine Professur 1911/12 in Prag, in Österreich-Ungarn dem sogenannten Cisleithanien zugeordnet, wurde er vorübergehend Bürger Österreichs. Mit seinem Wechsel nach Berlin, wo er bis 1932 lebte, nahm er die preußische Staatsbügerschaft an und wurde somit erneut Angehöriger des Deutschen Reichs. Mit der Machtergreifung Hitlers gab er 1933 seinen deutschen Pass ab. 1934 erfolgte Einsteins Strafausbürgerung. Neben seinem verbliebenen Schweizer Bürgerrecht erwarb er 1940 die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten.
Grüße, --Imbarock (Diskussion) 18:01, 5. Mai 2019 (CEST)
Verzeihung, wenn ich mich hier melde, da ich aus anderen Gründen auf die vorgenannten Passagen aufmerksam geworden bin. Mir scheint einiges im Artikel merkwürdig. Zunächst einmal: Ein Staatsangehörigkeitserwerb durch Geburt im Inland ("Durch Geburt besaß er die württembergische Staatsbürgerschaft.") erscheint mir sehr unglaubhaft. Das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht kennt erst seit Januar 2000 den (eingeschränkten) Erwerb der Staatsangehörigkeit durch Geburt im Inland (sog. "ius soli-Erwerb" - Bodenprinzip, kennen z. B. die USA und eingeschränkt Großbritannien). Davor wurde die deutsche Staatsangehörigkeit vor allem durch Abstammung (bei ehelichen Kindern: vom Vater, seit 1975 von Mutter oder Vater und erst seit 1993 von einem der beiden Elternteile, auch wenn sie nicht miteinander verheiratet sind) erworben (sog. "ius sanguinis"-Erwerb - Blutsprinzip). Einstein dürfte Deutscher gewesen sein, weil es sein Vater war, nicht weil er in Ulm geboren wurde.
Den Verlust der Staatsangehörigkeit im Jahre 1896, aber auch im Jahre 1933 hätte ich gerne näher erläutert. Man kann nicht einfach die Staatsangehörigkeit aufgeben, den "Pass abgeben" usw., schon gar nicht, weil man nicht zum Militär will. Das lässt kein Staat der Erde zu. Für den Verlust der Staatsangehörigkeit gab es schon immer allgemeingültige gesetzliche Verlusttatbestände, die nicht zur Disposition des Einzelnen stehen. "Abgabe des Passes" gehört nicht dazu. Möglich ist eine "Entlassung auf Antrag". Das setzt einiges voraus (z. B. eine noch vorhandene zweite Staatsangehörigkeit). 1896 sehe ich für Einstein keinen Entlassungsgrund, 1934 allerdings schon: Hier dürfte die Ausbürgerungswelle Nazi-Deutschlands gegenüber Deutschen jüdischer Konfession eine Rolle gespielt haben. Wie Einstein 1896 die württembergische Staatsangehörigkeit verloren haben will, erschließt sich mir nicht. Denkbar ist, dass er durch die Einbürgerung in die Schweiz im Jahre 1901 die württembergische Staatsangehörigkeit verloren hat. Verlust durch Annahme einer anderen Staatsangehörigkeit ist im deutschen StAG - mit Einschränkungen - auch heute noch ein Verlusttatbestand (§ 25 Abs. 1 Satz 1 StAG).
Wie er 1914 als Schweizer die preußische Staatsangehörigkeit erworben haben will, bedürfte zumindest einer Erläuterung. Ich sehe da momentan nur den Weg über eine Einbürgerung. Das wirft die Frage auf, ob der Erwerb der preußischen Staatsangehörigkeit - wie auch später der US-amerikanischen - nicht zum Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit(en) geführt hat. Mehrstaatigkeit ist erst eine relativ neue Errungenschaft aus der Zeit ab den 1980er/1990er. Früher war es weltweit üblich, Mehrstaatigkeit zu vermeiden mit Ausnahme der Staaten, für die das ius-soli-Prinzip galt. Dass Einstein im Laufes seines Lebens gleichwohl mehrere Staatsangehörigkeiten hatte, kann sein, muss aber nicht sein. Zumindest sollten hier saubere Quellen angeführt werden, die die aufgestellten Behauptungen belegen. Jedenfalls die erste Aussage ("Durch Geburt besaß er die württembergische Staatsbürgerschaft.") ist sehr unglaubhhaft, um nicht zu sagen: mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch.
Im derzeitigen Zustand ist der Artikel in den aufgezeigten Punkten nicht überzeugend. --Opihuck 17:51, 9. Dez. 2019 (CET)
"Durch Geburt" muss doch nicht heißen "aufgrund des Geburtsorts". Es kann auch heißen: "aufgrund der Abstammung". "Durch Geburt" ist nur zur Unterscheidung zu "auf Antrag". --Digamma (Diskussion) 18:42, 9. Dez. 2019 (CET)

Der Antrag auf Entlassung aus der württembergischen Staatsbürgerschaft wurde von Einsteins Vater gestellt, da Einstein noch minderjährig war, und am 28. Januar 1896 positiv beschieden. Das war kurz vor seinem 17. Geburtstag, nach dem die Entlassung nicht mehr möglich gewesen wäre (in Hinblick auf Wehrpflicht). Dabei wurde bei Einstein - sehr wahrscheinlich auch auf dessen Initiative- auch konfessionslos eingetragen. Fölsing, S. 54ff. Was die preußische Staatsbürgerschaft 1914 anbelangt kam das Thema erst bei der Nobelpreisvergabe 1922 auf. Bei Amtsantritt 1914 hatte er darauf bestanden Schweizer zu bleiben und auch nichts gehört, dass auf eine Einbürgerung hinwies (Fölsing S. 379). Erst 1922 stellte man in Deutschland amtlicherweise fest, dass er seit 1914 Reichsdeutscher wäre.--Claude J (Diskussion) 18:20, 9. Dez. 2019 (CET)

Interessant. Was es alles so gibt. "Staatsangehörigkeit auf Antrag", "Man stellte fest, dass er Reichsdeutscher wäre", "Er bestand darauf, Schweizer zu bleiben". Staatsangehörigkeiten kann man nicht bestellen und sie fallen auch nicht vom Himmel und es gibt auch kein Beibehaltungsrecht durch Auf-den-Boden-Stampfen. Ich schaue gerade auf den Titel dieses Abschnitts. Sorry, nichts gegen eure Bemühungen, aber plausibel ist das alles nicht. --Opihuck 19:33, 9. Dez. 2019 (CET)
Tja, die Behörden kommmen auf die seltsamsten Ideen wenn es darum geht Nobelpreisträger für das eigene Land zu reklamieren. Fölsing wunderte sich auch, genaueres steht in Grundmann, Einsteins Akte. Danach lautete das Argument der deutschen Behörden 1922, er wäre Beamter gewesen und damit automatisch preußischer Staatsbürger. Im Ersten Weltkrieg hatte man ihn im Deutschen Reich allerdings noch wie einen Schweizer behandelt, und niemand kam auf die Idee ihn etwa zwecks Einberufung im Ersten Weltkrieg anzuhören. Er akzeptierte aber später eine deutsche Staatsbürgerschaft und erhielt 1925 einen deutschen Reisepass (die Schweizer hatten sich, so Grundmann, für unzuständig erklärt als er dort einen Pass beantragte, da sie ihn inzwischen für einen Deutschen hielten).--Claude J (Diskussion) 23:18, 9. Dez. 2019 (CET)
Das ist sehr interessant, was du schreibst. Diese Hintergrundinformationen deuten darauf hin, dass die Staatsangehörigkeit Einsteins auch in der Literatur mit großer Skepsis begleitet und hinterfragt wurde. Ich meine, die geäußerten Annahmen und Zweifel sollten so auch in den Artikel aufgenommen werden. Bisher lese ich im Artikel nur absolute Gewissheiten ("er war .."). Scheint mir nicht so gewesen zu sein. Besser sollte man schreiben, dass Deutschland ihn als preußischen Staatsangehörigen wegen seiner beruflichen Tätigkeit betrachtete und die Schweiz wegen seiner Hinwendung zu Preußen nicht mehr als Schweizer Bürger anerkannte. Solche Konstellationen hat es historisch gegeben; sie beruhten fast immer auf der Hinwendung zu einem Staat durch Eintritt in den Militärdienst oder vergleichbare amtliche Funktionen. § 14 Abs. 1 der Urfassung des deutschen Reichs- und Staatangehörigkeitsgesetzes von 1913 lautete:
§ 14. Die von der Regierung oder der Zentral- oder höheren Verwaltungsbehörde eines Bundesstaats vollzogene oder bestätigte Anstellung im unmittelbaren oder mittelbaren Staatsdienst, im Dienste einer Gemeinde oder eines Gemeindeverbandes, im öffentlichen Schuldienst oder im Dienste einer von dem Bundesstaat anerkannten Religionsgesellschaft gilt für einen Deutschen als Aufnahme, für einen Ausländer als Einbürgerung, sofern nicht in der Anstellungs- oder Bestätigungsurkunde ein Vorbehalt gemacht wird.
Solche "Übertritte" quittierte das Land der bisherigen Staatsangehörigkeit dann mit dem Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit.
Wahrscheinlich wird die Wahrheit nicht mehr ganz zu klären sein. Aber - um auf den derzeitigen Artikel zurückzukommen -: Wenn die Schweiz ihn zeitweise nicht mehr als eigenen Staatsbürger betrachtete, ist der Satz im Artikel, er sei "ab 1901 bis zu seinem Tode Staatsbürger der Schweiz" gewesen, schon mal falsch. Auch der übrige Rest zur Staatsangehörigkeit Einsteins ist, wie aufgezeigt, überwiegend unplausibel. --Opihuck 01:25, 10. Dez. 2019 (CET)
Was den oben zitierten Paragraphen betrifft konnte Einstein, als es um die Frage seiner deutschen Staatsbürgerschaft nach der Nobelpreisverleihung ging (Einstein wollte zunächst, dass die Frage seiner preußischen Staatsbürgerschaft, falls er sie denn hätte, nicht öffentlich bekannt würde), auf Nachfrage nur die mündliche Zusicherung von Vertretern der Akademie anführen, keine Schriftliche Zusicherung. Haber hatte ihn damals schon informiert dass die Mitgliedschaft in der Akademie die preußische Staatsbürgerschaft nach sich zöge, Einstein bestand aber bei den Verhandlungen zur Anstellung darauf dass sich an seiner Schweizer Staatsbürgerschaft nichts ändere und dass er dafür eine mündliche Zusage erhalten habe. Dass er zeitweise staatenlos war und aus seiner württembergischen und damit reichsdeutschen Staatsbürgerschaft 1896 entlassen wurde (erst 1901 wurde er dann Schweizer) steht außer Frage. Die Schweizer betrachteten ihn durchaus noch als doppelten Staatsbürger, als er 1934 Deutschland verliess. Einstein wandte sich auch an den Schweizer Botschafter in Brüssel zwecks Schutz seines deutschen Eigentums, der wandte sich an das Außenministerium und die lehnten ein Einschreiten zugunsten von Einstein ab, da er auch die deutsche Staatsbürgerschaft besässe (in Wirklichkeit wollten sie keinen Konflikt mit den deutschen Behörden). Man warf ihm vor, sich öffentlich als Vertreter Deutschlands in der Wissenschaft präsentiert zu haben (unter anderem in einem Komitee des Völkerbundes, nach Einsteins Auffassung war er dort aber nur wegen seiner Verdienste als Wissenschaftler) und dass er einen deutschen Reisepass benutzt hatte (nachdem die Schweiz ihm keinen ausstellen wollte). Der Botschafter teilte dann Einstein die Ablehnung eines Einschreitens mit, man wolle sich das aber noch überlegen falls feststehen würde, dass er seine deutsche Staatsbürgerschaft verloren habe (seine Ausbürgerung wurde im März 1934 bekanntgegeben).--Claude J (Diskussion) 08:34, 10. Dez. 2019 (CET)

private Differenzen?[Quelltext bearbeiten]

in wikipedia steht: Seine Frau begleitete ihn mit den Kindern, kehrte jedoch alsbald wegen privater Differenzen nach Zürich zurück.

die privaten Differenzen könnten aber gerne etwas genauer beschrieben werden: http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/mileva-maric-einstein/

   Albert Einsteins Vorschriften für seine Frau, nachdem er 1914 an die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin berufen worden war. Zitiert nach Collected Papers of Albert Einstein, vol. VIII, 1998:
   A Du sorgst dafür,
   1. dass meine Kleider und Wäsche ordentlich im Stand gehalten werden.
   2. dass ich die drei Mahlzeiten im Zimmer ordnungsgemäß vorgesetzt bekomme.
   3. dass mein Schlaf- und Arbeitszimmer stets in guter Ordnung gehalten sind, insbesondere, dass der Schreibtisch mir allein zur Verfügung steht.
   B Du verzichtest auf alle persönlichen Beziehungen zu mir, soweit deren Aufrechterhaltung aus gesellschaftlichen Gründen nicht unbedingt geboten ist. Insbesondere verzichtest Du darauf,
   1. dass ich zu Hause bei Dir sitze.
   2. dass ich zusammen mit Dir ausgehe oder verreise.
   C Du verpflichtest Dich ausdrücklich, im Verkehr mit mir folgende Punkte zu beachten:
   1. Du hast weder Zärtlichkeiten von mir zu erwarten noch mir irgendwelche Vorwürfe zu machen.
   2. Du hast eine an mich gerichtete Rede sofort zu sistieren, wenn ich darum ersuche.
   3. Du hast mein Schlaf- bzw. Arbeitszimmer sofort und ohne Widerrede zu verlassen, wenn ich darum ersuche.
   D Du verpflichtest Dich, weder durch Worte noch durch Handlungen mich in den Augen meiner Kinder herabzusetzen.

Kurz nach Kenntnisnahme der Vorschriften verlässt Mileva mit den beiden Söhnen Berlin, für immer. --AugspurgII (Diskussion) 07:47, 23. Jun. 2019 (CEST)

Was soll da näher zu beschreiben sein, sie hatten sich auseinandergelebt und liessen sich scheiden. Diesen Brief hat übrigens schon mal jemand im Archiv/1 zitiert.--Claude J (Diskussion) 08:48, 23. Jun. 2019 (CEST)

auseinandergelebt...? er hat sie betrogen: "1910 ...begann Albert eine Affäre mit seiner Kusine Elsa in Berlin. ...die wütende Verhinderung ihrer Autobiographie durch ihren geschiedenen Mann, den sie um Erlaubnis bat: “Meine Heiterkeit aber hast Du entfesselt, indem Du mir mit Deinen Memoiren drohst. Überlegst Du Dir denn gar nicht, dass keine Katze sich um ein solches Geschreibsel kümmern würde, wenn der Mann, mit dem Du es zu tun hast, nicht zufällig etwas besonderes geleistet hätte? Wenn man eine Null ist, so ist nichts dagegen einzuwenden, aber man soll schön bescheiden sein und das Maul halten. Dies rate ich Dir.” (Albert an Mileva, 24.Okt. 1925)

Verrät sich das Genie hier - in der Vehemenz, mit der er ihr alles wegnehmen muss? Mileva Einstein-Marić hielt sich an das Redeverbot; kurz vor Ende ihres Lebens soll sie in einem Brief geschrieben haben, dass Albert sie beraubt habe um ihr Lebensglück, ihre wissenschaftliche Arbeit und um ihre finanzielle Sicherheit im Alter. (Krstić, S.70)" http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/mileva-maric-einstein/ --AugspurgII (Diskussion) 09:09, 23. Jun. 2019 (CEST)

Dass ein Grund der Trennung war, dass er sich seiner späteren Frau Else zuwandte steht doch im Artikel. Vieles andere wird in Mileva Einstein behandelt ebenso wie die Frage ihrer Mitautorschaft. Wenn man will kann man hier alles Mögliche weitere ebenfalls noch unterbringen, etwa dass er auch seine zweite Frau Elsa mehrfach betrog. Alles eine Frage der Gewichtung. Auch nicht alles was hier diverse Autoren inzwischen in den Artikel eingefügt haben halte ich für unbedingt Erwähnenswert, andere mögen das anders sehen.--Claude J (Diskussion) 09:59, 23. Jun. 2019 (CEST)

Annus mirabilis - oder kamen die grundlegenden, originellen Ideen, die Dreh- und Angelpunkt der Relativitätstheorie waren, von Mileva?[Quelltext bearbeiten]

Im Annus mirabilis (Wunderjahr) waren sie noch ein Paar:

„Sie war seine Gefährtin. Als er den Nobelpreis bekam, waren sie schon getrennt, doch überließ er das gesamte Preisgeld ihr. Die Ehre behielt er. So konnte in Vergessenheit geraten, was beide nur zu gut wussten: Die Relativitätstheorie hatte einen Vater – und eine Mutter.

Die gemeinsamen Jahre brachten Einstein seine größten Erfolge. Seine Physik war damals voll gewagter Ideen. Aber nachdem seine Ehe mit Mileva zu Ende war, wurde seine Physik konservativer. Er wurde nicht, wie zu erwarten war, zur Leitfigur einer physikalischen Avantgarde, sondern allmählich zum Außenseiter, der sich gegen die neue Quantenmechanik sträubte.“ Walkers Fazit:

„Ich kann darum nicht anders als anzunehmen, dass das Hintergrundmaterial, die Literaturrecherchen, die entscheidenden Daten und vor allem jene grundlegenden, originellen Ideen, die Dreh- und Angelpunkt der Relativitätstheorie waren, von Mileva kamen. https://www.emma.de/artikel/frauen-der-wissenschaft-mutter-der-relativitaetstheorie-263153 --AugspurgII (Diskussion) 07:56, 23. Jun. 2019 (CEST)

Zu Evan Harris-Walker siehe en:Evan Harris Walker. Da ist auch Literatur zur Einschätzung seiner These angegeben.--Claude J (Diskussion) 08:46, 23. Jun. 2019 (CEST)

Quetsch: lest auf en:Evan Harris Walker auch, was der gute Mann sonst so von sich gegeben hat. --Bleckneuhaus (Diskussion) 13:24, 24. Jun. 2019 (CEST)

Wenn du das Thema in dem Artikel unterbringen willst musst du mindestens die in Emma genannten Bücher auswerten:

  • Desanka Trbuhovic-Gjuric,„Im Schatten Albert Einsteins"
  • Eventuell den Vortrag von Prof. Senta Trömel-Plötz oder was es sonst von ihr zum Thema gibt
  • Evan Harris-Walker, falls der auch was geschrieben hat
  • die Biographie von Inge Stephan

Btw. der Emma hatte bereits in den 80gern einen Artikel zu Mileva.--Hfst (Diskussion) 14:45, 23. Jun. 2019 (CEST)


Die kurze Antwort ist nein. Etwas polemisch formuliert, Das Meiste derartiger Behauptungen ist spekulativer (Agenda angetriebener) ahistorischer Unsinn. Demensprechend sehe ich die Übernahme solche Thesen eher skeptisch.--Kmhkmh (Diskussion) 14:57, 23. Jun. 2019 (CEST)

Interssant ist aber dieser Aufsatz von Margarete Maurer, eine überarbeitete Fassung ihres Artikels in PC News 1996, anscheinend eine Replik auf den Zeit-Artikel von Fölsing 1992, in der er die Maric Beiträge wie in seiner Biographie runtermachte. Er enthält zwar Fehler (so schreibt sie Adolf Hurwitz falsch und hält die interviewte "Elise Hurwirtz" für dessen Ehefrau, war nehme ich an die Tochter), macht aber auch deutlich dass da doch eine ungleiche Wertung der Überlieferung vorliegt (kurz gefasst Anhänger der Einstein-Überlieferung und der seiner Frau, die meist in Osteuropa lebten, zusätzlich dadurch beeinträchtigt dass Mileva Maric selbst sich kaum öffentlich äußerte und sehr zurückhaltend war).--Claude J (Diskussion) 15:59, 23. Jun. 2019 (CEST)

Margarete Maurer ist diese hier?--Kmhkmh (Diskussion) 19:24, 23. Jun. 2019 (CEST)
Ja, Publikationsverzeichnis--Claude J (Diskussion) 07:09, 24. Jun. 2019 (CEST)

Noch eins. Schaut Euch die Darstellung in Mileva Marić#Wissenschaftliche Arbeiten an.--Hfst (Diskussion) 18:49, 23. Jun. 2019 (CEST)

Der letzte Absatz in dem dortigen Paragraphen fasst den Stand der Dinge angemessen zusammen.--Kmhkmh (Diskussion) 19:02, 23. Jun. 2019 (CEST)

Diese Debatte ist sicher heikel, aber da Wikipedia der Berichterstattung über den Stand der Dinge verpflichtet ist, sollte dies im Einstein-Artikel vorkommen. Mit Hinweis auf den offensichtlichen Mangel an wissenschaftlichen Belegen und entsprechender Blüte wilder Spekulationen fern vom Mainstream. --Bleckneuhaus (Diskussion) 13:25, 24. Jun. 2019 (CEST)

MMn. ist das Ganze insgesamt ziemlich Fringe und daher fragwürdig, ob das wirklich in den Artikel soll. Wenn es unbedingt sein muss, dann nur in wenigen Sätzen mit Verweis auf einen anderen Artikel wo es detaillierter behandelt wird (entweder der zu Maric oder ein eigener Artikel zur vermeindlichen "Kontroverse").
Eine WP-Pflicht als Berichterstatter verpflichtet nur die wichtigsten Lehrmeinungen bzw. den Mainstream wiederzugeben. Eine Verpflichtung alle möglichen Fringe- oder Außenseitertheorien wiederzugeben besteht nicht, obwohl das natürlich im Einzelfall trotzdem optional möglich ist und vom editoriellen Ermessen abhängt.--Kmhkmh (Diskussion) 13:56, 24. Jun. 2019 (CEST)
Nicht "..nur die wichtigsten Lehrmeinungen bzw. den Mainstream wiedergeben..", sondern tendenziell alles ansprechen oder erwähnen (nicht: abhandeln), was Leute zum Thema wohl so wissen wollen. Ich denke, die Debatte hat genügend große Kreise gezogen. Auch Nicht-Physiker/innen haben davon gehört und werden näheres wissen wollen. --Bleckneuhaus (Diskussion) 16:58, 24. Jun. 2019 (CEST)
Ausführlich sollte das bei Mileva Maric behandelt werden (ausführlicher als bisher), aber mit deutlichem Hinweis darauf im Einstein Artikel. Weitre Literatur: Esterson, Maintaining Scholarly Standards in Feminist Literature: The Case of Mileva Marić, Einstein’s First Wife, Sage Pub 2013 und neues Buch von Esterson, David Cassidy (mit Beitrag von Ruth Sime), "Einstein`s wife, the real story of Mileva Einstein-Maric, MIT Press 2019--Claude J (Diskussion) 17:14, 24. Jun. 2019 (CEST)

Zungenfoto[Quelltext bearbeiten]

Eines der bekanntesten Fotos von A.E. zeigt ihn mit ausgestreckter Zunge. Die Entstehung sollte wenigstens im Artikel erwähnt werden. Das Bild gehört schon seit Ewigkeiten zur populären Kultur! Vielfach ist auch zu lesen es sei eine Fotomontage gewesen, war es natürlich nicht. 77.183.215.153 19:16, 30. Aug. 2019 (CEST)

Nun, was dem Artikel noch fehlt ist ein Abschnitt zur Darstellung und Rezeption Einsteins in den - altbacken gesagt - darstellenden und bildenden Künsten (nebst Musik und Literatur). Da hinein würde der tausendfach rezipierte und künstlerisch veränderte Schnappschuss von 1951 gehören, der sich in der visuellen Vorstellung von Millionen als Ikone spontan mit Albert Einstein verbindet. Ich habe schon eine Affinität zu solch kulturellen Phänomenen, allerdings bzgl Einstein weniger. Aber vielleicht findet sich jemand, der das alles einpflegt. Ist ein weites Feld, aber spannend. --Imbarock (Diskussion) 21:26, 30. Aug. 2019 (CEST)
Was das Foto mit der Zunge angeht, kann man ja mal ganz frech Benutzer:Redrobsche anfragen, der sich bereits mit sehr guten Artikeln über diverse andere Bilder (Situation Room (Foto), Foto des Jungen aus dem Warschauer Ghetto etc.) profiliert hat. --Blaues-Monsterle (Diskussion) 11:46, 9. Sep. 2019 (CEST)
Danke für das Anpingen. Mein Ruf halt mir also schon voraus, sehr schön. Ich habe mal ein bisschen im Internet gesucht, zum Foto selbst scheint es bis auf ein paar kurze Medienartikel nicht viel zu geben. Für einen eigenen Artikel eher zu wenig. Ich stimme euch zu, dass in Hinblick auf die Nachwirkung Einsteins in der Populärkultur (er ist ja vermutlich sowohl vom Namen als auch vom Aussehen einer der bekanntesten Wissenschaftler weltweit) der Artikel sehr zu wünschen übrig lässt. Dazu sollte es auf jeden Fall einen eigenen Abschnitt geben, in dem das berühmte Foto gut untergebracht werden kann. Ich selber habe aber momentan genug andere Baustellen. Interessierte könnten sich ja am englischen Artikel Albert Einstein in popular culture orientieren. Der Artikel sieht aber auch eher wie ein Sammelsurium aus, konkrete Literatur zum Thema „Einstein in der Popkultur“ scheint es nicht zu geben. --Redrobsche (Diskussion) 20:03, 9. Sep. 2019 (CEST)
Ein Abschnitt oder eigener Artiel wie auf en.wp wäre durchuas auch bei uns angemessen und Literatur gibt es dazu auch:
Das ist was ich so auf die Schnelle gefunden habe, da dürfte es weit emhr geben zudem haben vermutlich ein Teil der zahrhlreichen Bücher zu Einstein Abschnitte oder Kapitel über seinen (pop-)kulturellen Einfluss.--Kmhkmh (Diskussion) 09:07, 22. Nov. 2019 (CET)

Genealogische Zeichen[Quelltext bearbeiten]

Die Verwendung genealogischer Zeichen in diesem Artikel, insbesondere des Kreuzes für das Sterbedatum, sollte erneut diskutiert werden. Bei Menschen mit nichtchristlichem – und speziell jüdischem – Hintergrund wird spätestens seit dem Tod Leonard Cohens zunehmend darauf verzichtet (siehe Diskussion:Leonard Cohen/Archiv/1). Zudem ergab bereits 2014 ein Meinungsbild (Wikipedia:Meinungsbilder/MB Verbindlichkeit genealogische Zeichen), dass auch Alternativen wie "gestorben am" zulässig sind. Außer der deutschsprachigen verwendet lediglich die slowenische Wikipedia Stern und Kreuz.

  • Englischsprachige Wikipedia: 14 March 1879 – 18 April 1955
  • Französischsprachige: né le 14 mars ... mort le 18 avril 1955
  • Spanischsprachige: 14 de marzo de 1879 ..., 18 de abril de 1955
  • Portugiesischsprachige: 14 de março de 1879 ..., 18 de abril de 1955
  • Italienischsprachige: 14 marzo 1879 ..., 18 aprile 1955
  • Niederländischsprachige: 14 maart 1879 ..., 18 april 1955
  • Norwegischsprachige: født 14. mars 1879 ..., død 18. april 1955
  • Dänischsprachige: født 14. marts 1879, død 18. april 1955
  • Schwedischsprachige: född 14 mars 1879 ..., död 18 april 1955
  • Polnischsprachige: ur. 14 marca 1879 ..., zm. 18 kwietnia 1955

Am 18. November 2019 ersetzte UrielAcosta die genealogischen Zeichen durch eine neutrale Formulierung, was mit der Begründung "wurde hier schon diskutiert" umgehend revertiert wurde. Weder in der Diskussion zum Artikel noch in deren Archiv ist hierzu aber etwas zu finden.

--Roehrensee (Diskussion) 10:00, 21. Nov. 2019 (CET)

Einmal wurde das allgemein schon häufig diskutiert (wobei sich nach mehrmaligem Ablehnen solcher Änderungen schließlich des lieben Frieden willens eine Formulierung gefunden wurde, die die nicht ausschließliche Verwendung genealogischer Zeichen durchgesetzt hat) und ich habe nicht vor das hier fortzusetzen, zweitens gab es schon mehrere Änderungsversuche bei diesem Artikel hier (siehe Versionsgeschichte), könnte man wenn man will als "Kurzdiskussionen" bezeichnen. Äußerst ärgerlich bei diesem erneuten Versuch ist wieder die implizite Unterstellung antisemitischer Motive bei den genealogischen Zeichen ("Es war beleidigend..."). Was Einstein betrifft sehe ich nicht was ihn von tausenden anderen jüdischen Naturwissenschaftlern unterscheidet, viele von denen haben hier Artikel. Plädierst du etwa für eine flächendeckende Änderung ?, dann mache ich dich auf BNS aufmerksam. Er selbst war wohl eher Agnostiker bzw. Atheist, bei den vielen jüdischen Wissenschaftlern kann man dagegen sogar davon ausgehen, dass sie religiös sind. Die Anführung anderer Wikipedias ist hier von keiner Bedeutung, insbesondere nicht wenn die grundsätzlich andere genealogische Zeichen verwenden, was du unterschlägst.--Claude J (Diskussion) 11:03, 21. Nov. 2019 (CET)
+1 --Masegand (Diskussion) 12:08, 21. Nov. 2019 (CET)
"Hier" wurde das bisher jedenfalls nicht diskutiert, gescheiterte Änderungsversuche kann man nicht als "Kurzdiskussionen" hinstellen. Oder ist "wurde hier schon diskutiert" etwa ein Diskussionsbeitrag? Ob ich eine "flächendeckende Änderung" befürworte, ist in diesem Zusammenhang nicht relevant.
Dass Menschen jüdischer Herkunft, gerade in Zeiten eines um sich greifenden Antisemitismus, empfindlich auf das Kreuzzeichen reagieren (schließlich wurde am Kreuz ein Jude umgebracht) kann ich hingegen nachvollziehen. Diesbezüglich wäre etwas mehr Sensiblität durchaus angebracht. --Roehrensee (Diskussion) 11:57, 21. Nov. 2019 (CET)

Wikipedia ist neutral und darf sich nicht darum scheren, welche vorlieben Einzelne oder auch die Gegenstände des Lemmas haben, sondern es ist stets die allgemein übliche Darstellungsform zu wählen. Mithin kann es keinen legitimen Grund zu irgendeiner ideologischen Begründung oder religiös motivierte Argumentationen geben. Die Zeichen werden verwendet, so wie es deren Bedeutung in unsrer aller Sprache / Schrift ist. Das wäre folglich auch bei einer berühmten Fernsehkatze o. Ä. nicht anders (sofern sich die entsprechenden Daten so bestätigen lassen, versteht sich). „Ich hätte gerne ein Ringelschwänzchen, wenn ich mal sterbe“ kann zwar unter Trivia benannt werden, wäre aber auch bei einem Bundeskanzler für diese Angaben völlig unerheblich. Gruß! GS63 (Diskussion) 23:44, 21. Nov. 2019 (CET)

Claude J revertierte UrielAcostas Änderung mit der Begründung "wurde hier schon diskutiert". Stand der Diskussion ist aber das Meinungsbild des Jahres 2014, wonach die Verwendung genealogischer Zeichen in der deutschsprachigen Wikipedia nicht verbindlich vorgeschrieben ist. Der Revert war somit nicht hinlänglich begründet und hätte zunächst hier zur Diskussion gestellt werden sollen. --Roehrensee (Diskussion) 01:04, 22. Nov. 2019 (CET)
Verbindlich ist hier ohnehin nichts. Was ist das aber nur für eine düstere und menschenverachtende Vorstellung, ein Buddhist, Jude oder Atheist könne Gruppenbezogen anders lebend oder tot, respektive geboren oder gestorben sein, als ein Christ, Mohammedaner oder Deist. Gruß! GS63 (Diskussion) 08:30, 22. Nov. 2019 (CET)

Habilitation[Quelltext bearbeiten]

Sein Antrag auf Habilitation wurde zunächst (1907?) abgelehnt. Wann hatte Einstein den Antrag gestellt? --Georg Hügler (Diskussion) 18:04, 24. Nov. 2019 (CET)

Kann hier nachgelesen werden, Uni-Bern, reputable Quelle: [1] --Imbarock (Diskussion) 18:36, 24. Nov. 2019 (CET)
Danke, absolut lesenwert! --Georg Hügler (Diskussion) 18:59, 24. Nov. 2019 (CET)