Diskussion:Alternative für Deutschland

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korrekt, dass wir nicht selbst aus einem afd-wahlprogramm auswählen oder direkt eine lucke-stellungnahme zitieren. es sind aber evtl. wichtige informationen weggefallen, die neu belegt werden sollten. hier zur erinnerung:

  • finanzen 2013: lucke-gegendarstellung
  • Arbeits-, Sozial-, Finanz- und Steuerpolitik: abbau der staatsverschuldung, haftungsrisiken ausweisen. außerdem steht da noch auskommentiert: "Die Höhe der Renten in der gesetzlichen Rentenversicherung solle langfristig garantiert werden. -- Beleg? wer hat das wann gefordert?"
  • Arbeits-, Sozial-, Finanz- und Steuerpolitik: einkommensbeihilfen und link europaprogramm 2014 vorläufig wiederhergestellt - sonst müssten auch 3 sätze vorher als nicht oder nur primär belegt wegfallen, dann bliebe kaum noch etwas von dem abschnitt übrig. (wenn niemand einen zulässigen beleg findet, kümmere ich mich bis montag darum, sonst lösche ich dann doch die 4 sätze.)

bitte macht eine notiz mit verweis auf die versionsgeschichte hier, wenn ihr weitere aussagen als unbelegt streicht. --Jwollbold (Diskussion) 17:05, 6. Apr. 2019 (CEST)

Auch wenn nicht Primärquelle, so habe ich doch folgendes drastisch gekürzt, da es überhaupt nicht bequellt war:
Auf ihrem Gründungsparteitag am 14. April 2013 beschloss die AfD ein Wahlprogramm zur Bundestagswahl, bei dem die Währungspolitik an den Anfang gestellt wurde. Erste Forderung war „eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes.“[11] Der Euro sei gescheitert, gefährde die europäische Integration sowie den Völkerfrieden durch Verarmung der Länder mit nicht wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften und belaste künftige Generationen. Gefordert wurden weiterhin die Rückverlagerung von Kompetenzen der EU an die Mitgliedstaaten und mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. Weitere Themen im Gründungsjahr waren eine grundlegende Steuerreform sowie familien-, bildungs-, energie- und integrationspolitische Vorschläge.[12][13]
Mit einigen Bauchschmerzen habe ich den EN 11, der das Wahlprogramm der AfD ist, dringelassen, daa es wohl kaum glaubwürdigere Quellen dafür gibt, dass der genannte Punkt wirklich der erste im Programm war. Die Wertung, dass eine Erstnennung automatisch Relevanz genießt mag zwar umstritten sein, aber mir fällt gerade nichts besseres dazu ein. Den zweiten Satz habe ich dann gestrichen, da er weder im Programm noch in dem abschließenen Artikel in der Welt belegbar ist. Da ich gerade die Begrünung Luckes auf dem Parteitag nicht im Kopf habe, wirkt mir das zumindest leicht nach TF. Ab "Gefordert wurden weiterhin" habe ich dann einfach das ergänzt was im Artikel der Welt auch vermerkt ist, während ich den letzten EN 13 gelöscht habe, da dieser sich nicht mit dem ersten Wahlprogramm beschäftigt und somit nicht dazu geeignet ist dieses zu beschreiben. Falls ich etwas relevantes gelöscht habe, so bitte ich darum dieses wieder, wohl bequellt, einzubringen. --Cartinal (Diskussion) 13:05, 7. Apr. 2019 (CEST)

verlinkung von programmen[Quelltext bearbeiten]

Cartinal hat zu recht das grundsatzprogramm als einzelnachweis gelöscht. das findet man wie das aktuelle europawahlprogramm auf der partei-homepage. aber ältere programme sind da nicht direkt zu finden. sollten wir als informations-service 1,2 weblinks angeben, wo mindestens die früheren europawahl- und bundestagsprogramme zu finden sind? gibt es da ein archiv? --Jwollbold (Diskussion) 23:00, 7. Apr. 2019 (CEST)

in weiten Teilen rechtsextrem?[Quelltext bearbeiten]

Vor ein paar Wochen ist in die Artikelzusammenfassung eingefügt worden, die AfD sei nicht nur in Teilen, sondern sogar „in weiten Teilen“ rechtsextrem. Das mag so sein, aber ich finde auf die Schnelle den Beleg dafür nicht. Reicht nicht, auch mit Blick auf WP:NPOV, eigentlich die ältere Version? --Φ (Diskussion) 15:42, 9. Aug. 2019 (CEST)

Ich glaube, Anlass war, dass der rechtsextreme Flügel mittlerweile auf 40% der AfD-Mitglieder angesetzt wird [2]. Das rechtfertigt m.E. den Zusatz in weiten Teilen. Wäre auch bei einem Drittel schon gerechtfertigt gewesen. Kopilot lieferte weiter oben noch diesen Google-Books-Verweis, den ich nicht überprüft habe: [3] Willi PDisk • 15:49, 9. Aug. 2019 (CEST)
Mit derselben Begründung könnte man, genau so richtig!, schreiben, dass sie in weiten Teilen nicht rechtsextrem ist. Hier meint z.B. die Bundeszentrale, dass die „Mehrheit“ der Mitglieder, der Bundestagsabgeordneten und des Parteivorstands „zum demokratischen Lager“ zähle. Ich sehe hier ein NPOV-Problem. --Φ (Diskussion) 15:59, 9. Aug. 2019 (CEST)
Diesem Umstand wird bereits Rechnung getragen, indem die Partei als rechtspopulisitsch bezeichnet wird. Willi PDisk • 16:07, 9. Aug. 2019 (CEST)
Dem wird gerade nicht Rechung getragen, denn der Rechtsextremismus wird ja betont. „In weiten Teilen“ ist zudem mehrdeutig, das kann alles sein zwischen 12 und 99 Prozent. Es entsteht derr Einduck, als wäre der Rechtsextremismus mehrheitsfähig in der AfD. Das ist der Standpunkt von Armin Pfahl-Traughber, und er hat ja vielleicht auch recht. Aber es ist eben nur ein Standpunkt. In der Einleitung müssen wir sauberer formulieren. --Φ (Diskussion) 16:20, 9. Aug. 2019 (CEST)
+1 --KurtR (Diskussion) 16:32, 9. Aug. 2019 (CEST)

<- ausgerückt| @KurtR: Du solltest als erfahrener Nutzer wissen, dass es eine schlechte Idee ist, einen Editwar anzufangen. Die Änderung wurde am 15. Juli von Gregor Helms im Abschnitt #in Teilen rechtsextreme Partei ... angekündigt und dem wurde bis heute nicht widersprochen. Da sie wochenlang unbeanstandet blieb, ist jetzt ein Konsens darüber zu erzielen, die Änderung vom 15.7. rückgängig zu machen/zu ändern, nicht umgekehrt.

Es ist nicht allein die Einschätzung Pfahl-Traughbers; der jüngste Richtungsstreit, dargestellt im Abschnitt AfD#Flügelkampf, Wahlen in östlichen Ländern 2019, wird auch in der Presse so gedeutet, dass die Dominanz des Flügels weiter zugenommen hat [4].

Den Rechtsextremismus hervorzuheben gebietet somit die Tatsache, dass er neben dem schwindenden rechtspopulistischen AfD-Mainstream eine herausgehobene Stellung in der Partei besetzt, die beständig ausgebaut wird (Flügelanteil 2017: ca. ein Drittel, 2019: 40%, aktuelle Entscheidungen in SH, BW etc.). Gregors Änderung reflektiert also in der Einleitung die Artikelaktualisierung anhand der neuesten Entwicklung der Partei. Willi PDisk • 18:24, 9. Aug. 2019 (CEST)

Es gibt keinen Konsens für die Einfügung des Wörtleins weiten. --Φ (Diskussion) 19:26, 9. Aug. 2019 (CEST)
Zum Konsens siehe mein Beitrag von 18:24 Uhr. Aber lass uns mal konstruktiv werden: Wie würdest du denn die jüngsten Veränderungen der AfD in die Einleitung einbringen? Willi PDisk • 21:25, 9. Aug. 2019 (CEST)
Sagte ich doch: Durch Weglassung des Wortes weite.
Bei Änderungen in der Urlausbzeit kann man bitte auch mal etwas geduldiger sein, bis Widerspruch kommt. Ich bin mit der Änderung nicht einverstanden, sie ist schwammig, POVig und entspricht nicht dem Konsens der Fachwissenschaft. MfG --Φ (Diskussion) 21:33, 9. Aug. 2019 (CEST)
Also nicht konstruktiv … Schade. Die Stimmen für die Änderung findest du im Abschnitt #in Teilen rechtsextreme Partei .... Willi PDisk • 21:44, 9. Aug. 2019 (CEST)
Ja, hab ich gesehen. Und KurtR und ich sind dagegen. Das ist kein Konsens. --Φ (Diskussion) 21:49, 9. Aug. 2019 (CEST)
Es bestand Konsens, ihr wart beide seit Gregors Ankündigung regelmäßig eingeloggt. Also: Neuen Konsens erarbeiten. Willi PDisk • 22:01, 9. Aug. 2019 (CEST)
Ich behalte mir das Recht vor, auch mal in Urlaub zu fahren, ohne nachher sofort alle Änderungen, die auf meiner Beo aufploppen, durchzusehen. Ich finde, darauf Rücksicht zu nehmen, ist das Mindeste, aber du nutzt es aus. Trickreich, aber dsamit kommst du nicht durch: Kein Konsens, ich setze zurück. Kannst ja dritte Meinungen einholen, dann werden wir ja sehen. MfG --Φ (Diskussion) 22:07, 9. Aug. 2019 (CEST)

< ausgerückt| Ich habe die Änderung nicht gemacht, Änderung des Status Quo ohne hier Konsens herzustellen wäre EW, VM würde folgen. Bitte suche den Konsens, ich wäre für andere Formulierungen offen. Willi PDisk • 22:09, 9. Aug. 2019 (CEST)

Dann mal los. Ich hab auf den allseits konsentierten Stand von vor drei Wochen zurückgesetzt.
Von einem „Status quo“ zu reden, nachdem mitten in der Urlaubszeit ein Wörtlein eingefügt wurde, scheint mir nicht redlich zu sein. --Φ (Diskussion) 22:13, 9. Aug. 2019 (CEST)
"Weite Teile" ist POV. Ausserdem ist das "weite Teile" zu wenig definiert, wieviel genau ist "weite Teile?" --KurtR (Diskussion) 22:41, 9. Aug. 2019 (CEST)
3m und Vorschlag:

„... ist eine rechtspopulistische politische Partei in Deutschland, die zu nicht unwesentlichem Teil (vor allem Der Flügel) als rechtsextrem gilt. Sie selbst bezeichnet sich als „Bürgerpartei“.“

Ist vielleicht nicht so elegant formuliert, aber genauer und womöglich konsensfähig? Gruß --Sitacu (Diskussion) 15:40, 10. Aug. 2019 (CEST)
Könntick mit lehm. --Φ (Diskussion) 18:40, 10. Aug. 2019 (CEST)
Schlecht. Warum nicht so lassen wie es ist? --KurtR (Diskussion) 18:59, 10. Aug. 2019 (CEST)
Die Originalformulierung von Gregor, die stückweise entfernt wurde ([5], [6]), lautete: […] und im Blick auf ihren rechten Parteiflügel eine in weiten Teilen […]“ [7]. Ich würde eine präzisierte Formulierung vorschlagen: […] und mit Blick auf ihren völkisch-nationalistischen Parteiflügel in weiten Teilen […] .Willi PDisk • 20:00, 10. Aug. 2019 (CEST)
„in weiten Teilen“ ist unbelegt, POV und m.E. auch falsch. --Φ (Diskussion) 20:30, 10. Aug. 2019 (CEST)
[…] und mit Blick auf ihren völkisch-nationalistischen Parteiflügel zu einem nicht unwesentlichen Teil […] Willi PDisk • 21:07, 10. Aug. 2019 (CEST)
besser. --Φ (Diskussion) 21:11, 10. Aug. 2019 (CEST)
Find ich auch ok.--Sitacu (Diskussion) 10:56, 11. Aug. 2019 (CEST)

Wie wäre es mit ist eine rechtspopoulistische bis rechtsextreme Partei? Damit hätten wir uns einige sehr schwammige und nicht wirklich belegbare Definitionen erspart. Was ist "nicht unwesentlichen Teilen"? Was ist "in weiten Teilen"? Ein Kontinuum könnte da die korrekte Information transportieren, ohne, dass wir uns hier a) um Interpretationen und b) um deren Erfüllung durch die AfD einigen müssten. --Cartinal (Diskussion) 19:59, 11. Aug. 2019 (CEST)

Wie Du richtig sagst, ist "nicht unwesentlichen Teilen" und in "weiten Teilen" sehr schwammig und gehört nicht in eine Einleitung, ausserdem WP:POV. Ich halte den jetzigen Zustand mit "in Teilen" für optimal. --KurtR (Diskussion) 20:03, 11. Aug. 2019 (CEST)
In Teilen ist aber auch nicht wirklich eine präzise Angabe. Daher halte ich die explizite Darstellung des Kontinuums auf dem sich die AfD bewegt für hilfreicher, als eine Scheinpräzision durch die Benennung möglicher Mehrheits- und Minderheitspositionen oder partieller Ausrichtungen. --Cartinal (Diskussion) 20:21, 11. Aug. 2019 (CEST)
Mein Vorschlag für die Einleitung: Die Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: AfD) ist eine rechtspopulistische, zum Teil auch rechtsextreme politische Partei in Deutschland. --Capitain Beefheart (Diskussion) 20:38, 11. Aug. 2019 (CEST)
(nach BK) Die Einschätzungen im Abschnitt Seit Herbst 2018, die Einschätzung von Matthias Kammann (Theorie von einer großen Anti-Höcke-Mehrheit in der West-AfD zweifelhaft.) u. im Spiegel (40 Prozent der Mitglieder im Osten gehören rechtem Flügel an.) ... Allein diese wenigen Beispiele von vielen in der Rezeption machen diese Debatte hier völlig unverständlich (in Teilen, in weiten Teilen, zu nicht unerheblichem Teil und vielleicht demnächst auch noch [eine rechtspopulistische Partei], die von einem nicht ganz zu vernachlässigenden Teil der Forscher und Rezipienten in bestimmten Teilen hinsichtlich einer gewissen Zahl der Repräsentanten ihrer nationalistischen innerparteilichen Gruppierung Der Flügel als stellenweise rechtsextreme Ansätze verfolgende Partei wahrgenommen wird.) Auch bei WilliP´s gutgemeintem Vorschlag wird - wie jetzt - früher oder später (eher früher) wieder jemand daherkommen und argumentieren: "Zu einem nicht unwesentlichen Teil heißt also zu einem wesentlichen Teil - nee, is´ nich´", und wieder grüßt das Murmeltier. Lust auf Dauerschleifen? Nicht besonders. Am besten also ohne vage numerische Angaben. Vorschlag: eine rechtspop. Partei mit rechtsextremen innerparteilichen Gruppierungen von Einfluss Noch etwas: Da kommt ein Single-Purpose-Account (Friedrich Wilhelm III.), nimmt auch gleich das nicht genehme Wort rechtsextrem mit raus, WilliP revertiert zu Recht, und KurtR stellt die vandalierte Fassung (also ganz ohne "rechtsextrem") wieder her ! Das hat mit der Debatte um "in weiten Teilen" ja wohl nichts mehr zu tun. So geht´s einfach nicht. --Schilderwaldmeister (Diskussion) 20:41, 11. Aug. 2019 (CEST)
„eine rechtspop. Partei mit rechtsextremen innerparteilichen Gruppierungen von Einfluss“ finde ich sehr gut. Es geht dabei nicht um irgendwelche ungewisse Prozentsätze; aber das besondere Gewicht von Höckes Flügel ist gut charakterisiert.--Sitacu (Diskussion) 15:53, 12. Aug. 2019 (CEST)
Als Verursacher dieser Diskussion könnte ich mich mit Schilderwaldmeisters Formulierung anfreunden. MfG, GregorHelms (Diskussion) 09:54, 13. Aug. 2019 (CEST)
Sollten wirs dann nicht so einfügen?--Sitacu (Diskussion) 15:55, 14. Aug. 2019 (CEST)
Ich fände es wichtig, auch den kontinuierlichen Verlauf des rechtsextremen Machtzuwachses in der Partei darzustellen und schlage daher vor: […] eine rechtspopulistische Partei, deren rechtsextreme innerparteiliche Gruppierungen beständig an Einfluss gewinnen. Willi PDisk • 16:02, 14. Aug. 2019 (CEST)
Also etwa: ... mit rechtsextremen innerparteilichen Gruppierungen von zunehmendem Einfluss. ? --Sitacu (Diskussion) 16:08, 14. Aug. 2019 (CEST)
Auch gut.--Sitacu (Diskussion) 17:20, 14. Aug. 2019 (CEST)
Hab maL Willi P's Vorschlag umgesetzt. Mal schauen! MfG, GregorHelms (Diskussion) 13:38, 15. Aug. 2019 (CEST)
Dafür, dass es eine beständige Zunahme des Flügel-Einflusses gäbe, fehlt ein Beleg. Was machen wir denn, wenn Höcke bei nächster Gelegenheit einen auf den Deckel kriegt? Ich finde Schilderwaldmeisters Vorschlag vom 11. Aug. besser. --Φ (Diskussion) 13:53, 15. Aug. 2019 (CEST)
+1, wir können nie eine sich entwickelnde Realität abbilden. Der Vorschlag Schilderwaldmeisters wirkt da überzeugender. --Cartinal (Diskussion) 22:19, 15. Aug. 2019 (CEST)

<- ausgerückt | Auch wenn Martin Siegerts Änderung weder abgesprochen noch belegt ist, stimme ich zumindest seiner Einschätzung zu: Das artet in Geschwurbel aus. Lasst uns doch der Einfachheit halber wieder auf die Version […] in Teilen rechsextreme Partei einigen. Willi PDisk • 23:14, 15. Aug. 2019 (CEST)

Meine Meinung zur Diskussion: Für die Wertung, dass es einen rechtsextremen Machtzuwachs gibt, oder dass eine bestände Zunahme zu beobachten sei, gibt es keinen ausreichenden Beleg, soweit ich informiert bin. Ich hoffe wir sind uns einig dass Wikipedia keine politischen Aussagen treffen darf, und dass Wikipedia sich an Fakten und nicht Einschätzungen orientieren sollte. Wenn es Publikationen zu dem Thema gibt, sind diese nicht als wahre Tatsache darzustellen, sondern in einem Meinungsstreit. Das ist zumindest das, was ich in meinem Fachgebiet als sauberes wissenschaftliches Arbeiten ansehe. Was ich hier eher sehe, ist eine politische Diskussion. Die ist vielleicht sinnvoll und angebracht, aber sicher nicht Gegenstand einer enzyklopädischen Arbeit. Der Artikel weist von daher gravierende Qualitätsmängel auf. Ich bin gespannt, ob man hier nochmal die Kurve bekommt. --Chz (Diskussion) 10:46, 26. Aug. 2019 (CEST)

Ist bei Artikeln in Wikipedia mit anderen Inhalt das QS Problem eher unkritisch, führt es hier möglicherweise auch zu einem Reputationsverlust der Plattform. Wenn ich mir anschaue, was hier im Kontext zum Rechtsextremismus auf der einen Seite versucht wird darzustellen, und bei der Linkspartei, die eine Kommunistische Plattform, die offen extremistisch ist, betreibt, aber dort kein einziges Wort von 'in Teilen linksextremistisch' notiert wird, muss sich der neutrale Beobachter (und diese Position nehme ich hier für mich ein), mit der Frage auseinandersetzen, was die eigentliche Zielrichtung solcher Formulierungen hier ist. Und somit schließt sich der Kreis zur möglicherweise vorhandenen politischen Motivation, die hier nichts zu suchen hat. --Chz (Diskussion) 10:59, 26. Aug. 2019 (CEST)
Wichtiger als der Unterschied zwischen „in Teilen“ und „in weiten Teilen“ scheint mir ein etwas ausführlicherer Hinweis auf den enormen Stimmenzuwachs bei den Wahlen vom vergangenen Wochenende in Sachsen und Brandenburg, jedenfalls mehr als nur eine bloße zahlentechnische Darstellung. Und ja, ich weiß, am 27. Oktober finden noch Wahlen in Thüringen statt, aber sicherlich gibt es zu den beiden Landtagswahlen schon erwähnenswerte Kommentare? --Khatschaturjan (Diskussion) 20:58, 2. Sep. 2019 (CEST)

Zentralrat der Juden warnt vor AfD[Quelltext bearbeiten]

Auf die Stellungnahme des ZdJ sollte mE im Artikel hingewiesen werden. MfG, GregorHelms (Diskussion) 13:45, 18. Aug. 2019 (CEST)

Das ist im Unterkapitel Antisemitismus ja bereits geschehen, hier kommen wichtige Repräsentanten, u. a. auch des ZdJ, zur Sprache. --Schilderwaldmeister (Diskussion) 13:57, 18. Aug. 2019 (CEST)

Ehemalige DDR-Oppositionelle werfen der AfD Missbrauch der Revolution von 1989 und die Verbreitung einer „Geschichtslüge“ vor[Quelltext bearbeiten]

Aufruf auf der Seite der Havemann Gesellschaft

--Fiona (Diskussion) 13:45, 21. Aug. 2019 (CEST)

...autoritäre, völkisch-nationalistische, homophobe, antifeministische, antisemitische und geschichtsrevisionistische Positionen vertreten[Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel ist einfach nicht Neutral genug! Und in vielen Bereichen einfach nicht Sachlich und verkörpert eine sehr einfache Polemik.

Wenn diese Partei alles jenes wäre, was hier so "behauptet" wird, wäre sie eigentlich schon durch das Grundgesetz nicht legitimiert im Bundestag zu sitzen. Also wirft es mindestens eine Feststellung auf:

Entweder ist alles Falsch, was man über die AfD "behauptet" oder unser Grundgesetz wird nicht mehr angewendet. Da man diese "Feststellung" eigentlich gar nicht beantworten kann, muss man also davon ausgehen, dass es sich um eine Verschwörungstheorie handelt, bzw. heute sagt man ja auch Fakenews.

Mit dieser undemokratischen Art und Weise, erreicht man nur das Gegenteil! Die AfD muss man politisch und im Rahmen des politischen Konsens begegnen, jede andere Form, ist jenes Verhalten was man der AfD gern unterstellen möchte. Das erinnert mich besonders an die Grünen aus dem Jahre 1990, da wollte man es auch nicht besser wissen. (nicht signierter Beitrag von Uniqloki (Diskussion | Beiträge)) 07:40, 1. Sep. 2019 (CEST)

Nun, der Verfassungsschutz untersucht tatsächlich, inwieweit sich in der gesamten Partei rechtsextremistische Bestrebungen feststellen lassen. Nach der Analyse von 180 Reden von 50 AfD-Politikern geht der Verfassungsschutz von Anhaltspunkten „für eine verfassungsfeindliche Bestrebung“ aus. Als „rechtsnationale Vereinigung“ stufte er die Gruppierung Der Flügel ein, deren Wortführer der Thüringer AfD-Sprecher Björn Höcke ist, und die AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative. Es wird sich zeigen, ob sich diese Strömungen in der Gesamtpartei durchsetzen.--Fiona (Diskussion) 10:35, 1. Sep. 2019 (CEST)
1993 hat die Polizei die Personalien von Andreas Kalbitz aufgenommen, der an einem Camp der neonazistischen Heimattreuen Jugend teilnahm. Der VS vermerkte dies damals. 2007 gab es eine Notiz des BKA zur Teilnahme von Andreas Kalbitz an einer neonazistischen Delegation, die an ihrem Hotel in Athen eine Hakenkreuzfahne aushing.
Im Gutachten des VS zur AfD finden sich zur neonazistischen Vergangenheit der Protagonisten des Flügels nur zwei Beiträge: Einer zu Björn Höcke - dieser basiert ausschließlich auf meine Recherchen zu Landolf Ladig, denen sich der VS anschließt; und einer zu Kalbitz. Der Beitrag zu Kalbitz ist sehr kurz, weder die Erkenntnisse des VS und der Polizei von 1993, noch die Notiz des BKA von 2007 fanden im Gutachten des VS von 2019 Eingang.
Wir müssen davon ausgehen, dass Kalbitz wie Höcke ihre neonazistische Vergangenheit nicht abgeschlossen haben, sondern weiterhin ihrer faschistischen Agenda folgen. Sie führen gemeinsam die mächtigste Organisation in der AfD an. Daher ist der Artikel zu AfD harmlos und nicht neutral: Die AfD ist eine faschistoide Partei. -- Andreas Kemper talk discr 10:52, 1. Sep. 2019 (CEST)
Der Flügel um Höcke und Kalbitz repräsentiert jedoch (noch) nicht die Gsamtpartei. Und so muss es Wikipedia auch darstellen.--Fiona (Diskussion) 11:06, 1. Sep. 2019 (CEST)
Deswegen schreibe ich "faschistoide Partei". Würden Höcke und Kalbitz die Gesamtpartei repräsentieren, wäre die AfD keine "faschistoide Partei", sondern eine "faschistische Partei". -- Andreas Kemper talk discr 11:09, 1. Sep. 2019 (CEST)
Ich glaube, Andreas, dass viele Leute gar nicht wissen, was faschischtisch bedeutet, warum es so "schlimm" ist, wenn eine Partei als faschistoid und rechtsextrem eingestuft wird. Begriffe beeinflussen auch nicht die Wahlentscheidung. my2cents--Fiona (Diskussion) 11:30, 1. Sep. 2019 (CEST)
Dann verlink ihm doch einfach das entsprechende Dokument des Verfassungsschutzes Fiona. Alexpl (Diskussion) 10:59, 1. Sep. 2019 (CEST)
Guck mal in die Einzelnachweise.--Fiona (Diskussion) 11:00, 1. Sep. 2019 (CEST)
Jep. Wer nach dem jetzt schon vorliegendem Material davon ausgeht, dass Kalbitz kein Neonazi ist, der hat ein Problem mit der Realitätswahrnehmung. -- Andreas Kemper talk discr 11:04, 1. Sep. 2019 (CEST)
Muss man gar nicht spekulieren - man kann es nach den vorliegenden Untersuchungen und Analysen wissen. --Fiona (Diskussion) 11:08, 1. Sep. 2019 (CEST)
Entfernen sollte man insbesondere den Begriff "homophob" und ihn durch "heteronormativ" ersetzen - es ist nicht die Aufgabe der Wikipedia Meinungen zu pathologisieren.--Blaubeermarmelade (Diskussion) 12:34, 5. Sep. 2019 (CEST)
Lies mal nach, was Homophobie ist. --Fiona (Diskussion) 12:50, 5. Sep. 2019 (CEST)
Habe ich natürlich ebenso wie den Artikel zur Heteronormativität gelesen. Eine Phobie ist im Grundsatz aber eine Angststörung und damit wird die Position der AfD (klassische Familie als Norm, Abweichungen individuell möglich) pathologisiert, die ja nicht mal besonders ausgeprägt ist, wenn man sie etwa mit der Regierungserklärung von CDU/FDP aus 1962 zur Beibehaltung des § 175 StGB (siehe dazu den Arikel zu § 175 StGB) vergeicht: "[...]als eine Verirrung erscheint, die geeignet ist, den Charakter zu zerrütten und das sittliche Gefühl zu zerstören. Greift diese Verirrung weiter um sich, so führt sie zur Entartung des Volkes und zum Verfall seiner Kraft"--Blaubeermarmelade (Diskussion) 13:06, 5. Sep. 2019 (CEST)
„Mit dem Begriff Heteronormativität wird die Naturalisierung und Privilegierung von Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit in Frage gestellt.“ Will das die AfD?
Homophobie wird in den Sozialwissenschaften zusammen mit Phänomenen wie Rassismus, Xenophobie oder Sexismus unter den Begriff „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ gefasst und ist demnach nicht krankhaft abnorm bedingt.“ Also keine mildernden Umstände!
Sollten diverse WP-Artikel nicht widerspruchsfrei zusammenstimmen? --Sitacu (Diskussion) 14:22, 5. Sep. 2019 (CEST)

Klimaleugnung ist jetzt auch schon ne politische Wikiausrichtung?[Quelltext bearbeiten]

Was es nicht alles gibt zum moralischen Endsieg gegen das Böse™. --fossa net ?! 03:04, 3. Sep. 2019 (CEST)

Ja klar, Fossa! Aber du kannst ja nicht alles wissen. Grüße 2A02:8109:2C0:2510:BC78:49BA:498A:568F 17:35, 3. Sep. 2019 (CEST)
Da kann man mal sehen, zu was für Unfug diese törichten Infoboxen inspirieren. Dass die AfD den Klimawandel abstreitet, stimmt natürlich, aber dass das zu ihrer politischen „Ausrichtunüog“ zählt, ist eine Wikipedensie: Das gibt es nirgendwo außerhalb unseres kleinen Projekts. Es gibt doch einen Unterschied zwischen einer politischen Position und einer politischen Ausrichtung. --Φ (Diskussion) 18:37, 3. Sep. 2019 (CEST)
Das ist bei der AfD eine absolut klare Ausrichtung - wie bei den GRÜNEN der Klimawandel. In braunen AfD-Ohren und -Augen Teil gehört das Reden vom Klimawandel zu einer weltweiten Verschwörung gegen alles, was blond ist und blaue Augen hat. Deshalb muss es in die Info-Box. Der dumpfbackige Wähler soll sich später nicht mit dem altbekannten Sätzchen "Davon habe ich nix gewusst!" entschuldigen können. 2A02:8109:2C0:2510:BC78:49BA:498A:568F 19:24, 3. Sep. 2019 (CEST)
Damit kann sich niemand entschuldigen, denn es steht ja groß und breit im Artikeltext. --Φ (Diskussion) 20:50, 3. Sep. 2019 (CEST)
+1 Willi PDisk • 20:53, 3. Sep. 2019 (CEST)
Wenn Fossa in seinen Editkommentaren erklären würde, warum er etwas tut, statt nur in bildzeitungleserbriefschreibermäßigem Stil daherzubrabbeln, was ihm gerade in den Sinn kommt, sich darauf verlassend, dass alle anderen seine Gedanken lesen, dann wäre das alles nicht nötig. Löscht das ruhig wieder, jetzt wo die Löschung vernünftig begründet ist. --Hob (Diskussion) 20:58, 3. Sep. 2019 (CEST)
Sehe ich auch so, die Änderung bleibt dennoch richtig und wurde von Phi korrekt begründet. Setze ich deshalb zurück: das ist eine im Artikel beschriebene politische Position, aber sicher keine Ausrichtung. --Jonaster (Diskussion) 21:13, 3. Sep. 2019 (CEST)
Es ist absolut eindeutig eine Ausrichtung. Die AfD ist eine Klimawandelleugner-Partei! 2A02:8109:2C0:2510:8087:D7FE:76D1:2E88 22:03, 3. Sep. 2019 (CEST)
Das ist eine Position, keine Ausrichtung. --Φ (Diskussion) 22:06, 3. Sep. 2019 (CEST)
Sehe ich nicht so! Die AfD ist die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die die Leugnung des Klimawandels auf ihre Fahnen geschrieben hat. Allein schon wegen des Alleinstellungsmerkmals gehört diese Ausrichtung in den Kasten! MfG, GregorHelms (Diskussion) 22:10, 3. Sep. 2019 (CEST)
(BK) Man kann da die -ismus-Probe machen: Einen Klimawandelleugnungsismus gibt es schwerlich. --Jonaster (Diskussion) 22:12, 3. Sep. 2019 (CEST)
Aber auf jeden Fall einen Klimaskeptizismus!!! MfG, GregorHelms (Diskussion) 22:22, 3. Sep. 2019 (CEST)
(BK) Diesen Revert halte ich für regelwidrig, werde ihn aber nicht zurücksetzen. Wenn der Bestand haben soll, dann bitte im diesem dämlichen Kasten eine WP:Q ergänzen, GregorHelms. --Jonaster (Diskussion) 22:24, 3. Sep. 2019 (CEST)

Hallo Fossa, hallo Phi, ich finde es ja ganz toll, dass ihr als altgediente Wikifanten euch weiterhin für die Qualität der Wikipedia einsetzt. Aber ist der hier diskutierte Punkt nicht etwas lächerlich? Der ganze Artikel hat eher parodistische Qualität, als enzyklopädische. Mit eurem Engagement bewirkt ihr letztendlich nur, dass die parodistische Qualität verringert wird, ohne dass die enzyklopädische verbessert wird. Vergleichen wir nur mal das, was hier in der Infobox unter Ausrichtung steht (EU-Skepsis, Nationalismus einschließlich völkischem Nationalismus, Nationalkonservatismus, Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Wirtschaftsliberalismus, Antifeminismus, Klimawandelleugnung) mit dem, was dazu im Artikel zu der SED-Nachfolge-Partei Die Linke steht (Demokratischer Sozialismus, Antimilitarismus), einer Partei, die laut Verfassungsschutz dem Grundgesetz insgesamt deutlich kritischer gegenüber steht, als etwa die AfD. Dort steht in der Infobox rein gar nix zu Linkspopulismus oder gar Linksextremismus, obwohl es hierzu zahlreiche Belege gibt. Zu dieser Absurdität habt ihr euch überhaupt nicht geäußert! Ebenfalls habt ihr euch nicht dazu geäußert, was den unter "Klimaleugnung" überhaupt zu verstehen sei. Ist das etwas ähnliches wie Holocaustleugnung? Und was konkret wird denn geleugnet? Dem Artikel "Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung" kann entnommen werden, dass darunter angeblich das Abstreiten des wissenschaftlichen Konsenses der Klimaforschung zur gegenwärtig stattfindenden globalen Erwärmung zu verstehen sei. Doch worin besteht dieser angebliche Konsens? Im Artikel "Globale Erwärmung" steht gleich mehrmals, dass angeblich 97% der Klimaforscher diesen angeblichen Konsens unterstützen, obwohl "Konsens" doch nahelegt, dass dieser von 100% unterstützt wird. Ja, das mit diesen angeblichen 97% steht hier tatsächlich gleich mehrmals in der Wikipedia, obwohl jeder halbwegs gebildete Mensch doch längst weiß, dass es sich bei diesen ominösen 97% um Fake News handelt und auch völlig unklar bleibt, worin denn dieser angebliche Konsens bestehen soll. Aus dem Artikel hier geht auch nicht hervor, was denn nun die böse AfD konkret "leugnet". Da steht nur, dass die AfD das Erneuerbare-Energien-Gesetz abschaffen möchte. Das möchte aber zum Beispiel auch die FDP. Viel interessanter wäre es doch zu erfahren, was konkret die AfD am Erneuerbare-Energien-Gesetz kritisiert. Es gibt also weiterhin sehr viel zu tun, bezüglich der Artikelqualität in der Wikipedia. Ich wünsche euch viel Spaß, bei diesem Kampf gegen Windmühlen ;-) --WiPo-Troll (Diskussion) 23:29, 3. Sep. 2019 (CEST)

Hallo Fossa, hallo Phi, ich befasse mich seit Beginn der AfD, bzw. seit dem Sommer 2013, mit der Leugnung des gesellschaftlich gemachten Klimawandels durch die AfD. Seit zwei Jahren habe ich auch eine ganze Reihe von Vorträgen zu dem Thema gehalten: Klimaleugnung und AfD, Klimaleugnung und Rechtspopulismus, Klimaleugnung und Maskulismus... Es ist sehr spannend, dass faschistoide Akteur*innen von Bolsonaro bis AfD den gesellschaftlich gemachten Klimawandel leugnen. Wahrscheinlich hätten auch Mussolini und die NSDAP einen gesellschaftlich gemachten Klimawandel geleugnet, nur damals war dieser noch nicht feststellbar und daher war es auch nicht nötig, diesen zu leugnen. Die Leugnung der gesellschaftlichgemachten globalen Erwärmung gehört anscheinend zu den Kernmerkmalen einer faschistischen Ideologie, wurde aber bislang nicht dazu gezählt, weil dieser Klimawandel sich erst jetzt zeigt. Daher ist diese Leugnung solange explizit aufzuführen, bis sich herumgesprochen hat, dass diese Leugnung zum Kernmerkmal des Neofaschismus zählt. -- Andreas Kemper talk discr 09:31, 4. Sep. 2019 (CEST)

Die AfD ständig mit Begriffen als faschistisch zu dämonisieren, macht sie nur größer. Die AfD wird nicht gewählt, weil die Leute nicht wüssten, dass sie rechtsextrem ist. In seiner Analyse ihres Wahlerfolgs in Sachsen und Brandenburg, schrieb Martin Machowecz: „die Republik beginnt, besser zu verstehen, was gegen den Populismus hilft.... Und wie man mit einer AfD umgeht, die wie ein Pflock in der politischen Landschaft steht: nicht schön, aber eben da.“
Es gilt zu unterschieden, was eine grundsätzliche Ausrichtung einer Partei ist und was ihre Position. Mit der Klimaleugnung positioniert sich die AfD gegen Klimapolitik, sprich allen voran gegen die Grünen. Das ist so simpel, wie wirksam. Man geht mit der AfD um, indem man beständig ihre abstrusen Argumente auseinandernimmt.--Fiona (Diskussion) 10:13, 4. Sep. 2019 (CEST)
Ich habe noch nie die AfD als "faschistisch" bezeichnet. Sie ist "faschistoid", weil sie antifaschistische Initiativen bekämpft UND zugleich der Gärapparat für den faschistischen AfD-Flügel ist. -- Andreas Kemper talk discr 10:18, 4. Sep. 2019 (CEST)
Du schreibst: „Die Leugnung der gesellschaftlichgemachten globalen Erwärmung gehört anscheinend zu den Kernmerkmalen einer faschistischen Ideologie“ Eben: anscheinend. Das wäre gut belegt im Artikel darzustellen. Ist es bisher nicht. AfD-Politiker machen eine große Welle als Klimawandelleugner. Sie sugerieren damit: die da oben wollen euch kleinen Leute die Arbeitspätze wegnehmen und euch schröpfen wegen einer Lüge. --Fiona (Diskussion) 10:25, 4. Sep. 2019 (CEST)
Die Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung gehört eindeutig zu den Alleinstellungsmerkmalen der AfD, wer wollte das bestreiten. Deshalb steht sie ja auch an prominenter Stelle im Artikel, nämlich im Intro und dazu in einem eigenen Abschnitt, nämlich Umwelt- und Klimapolitik. Das scheint ja so weit Konsens zu sein. Hier ist aber die Frage, ob diese Leugnung eine politische Position ist oder eine Ausrichtung, also auf derselben logischenn Ebene wie Nationalkonservatismus und Wirtschaftsliberalismus. Diese Frage würde ich verneinen und bitte alle, die das anders sehen, um einen Beleg dafür, dass man die Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung als eine Ausrichtung bezeichnen kann. MfG --Φ (Diskussion) 11:49, 4. Sep. 2019 (CEST)
Das habe ich auch nicht bestritten, lieber Phi. Du darfst mir zutrauen, dass ich Artikel und Literatur zur AfD kenne. Ich schrieb: der von Andreas postulierte Zusammenhang müsse belegt dargestellt werden.--Fiona (Diskussion) 07:31, 5. Sep. 2019 (CEST)
@Fiona, das stimmt, das war eine flapsige Schreibweise von mir. Aber ich betone ansonsten immer, dass die AfD drei Strömungen vertritt: eine neoliberale, eine christlich-fundamentalistische und eine faschistische. Die faschistische ist seit Jahren in der AfD ungebrochen auf dem Vormarsch, daher hat die AfD eine faschistische Tendenz, ist also faschistoid, was durch die Bekämpfung antifaschistischer und feministischer Initiativen durch die AfD flankiert wird.
@Phi: Meine Argumentation ist, dass die Erkenntnis des gesellschaftlich bedingten Klimawandels relativ neu und die Leugnung davon noch neuer ist und dass diese aufgrund ihrer jungen Geschichte in der Mainstream-Forschung noch nicht als zu den Kernmerkmalen bestimmter politischer Ausrichtungen gezählt wird und daher aufgrund der Relevanz explizit genannt werden sollte. -- Andreas Kemper talk discr 12:21, 4. Sep. 2019 (CEST)
Lieber Andreas, verstehe ich dich richtig, dass du aus den genannten Gründen dafür plädierst, eine politische Position als politische Ausrichting zu bezeichnen? Mir erschiene das schlicht unlogisch. MfG --Φ (Diskussion) 17:13, 4. Sep. 2019 (CEST)
Lieber Phi, für mich sind "politische Ausrichtung" und "politische Position" keine klar getrennten Unterschiede. Wenn es nach mir ginge würde ich die AfD als Partei mit neoliberalen, christlich-fundamentalistischen und faschistischen Strömungen bezeichnen (wobei die faschistische Strömung zunehmend die AfD dominiert) UND die gesellschaftlichen Ursachen des Klimawandels leugnet. Die Leugnung würde ich als Alleinstellungsmerkmal mit hervorheben. -- Andreas Kemper talk discr 17:39, 4. Sep. 2019 (CEST)

Leugnung des menschengemachten Klimawandels ist keine poltische Ausrichtung, sondern eine Position, die anscheinend in der AfD mehrheitsfähig ist. Genauso wie die Forderung nach einer Vermögenssteuer eine Position, die große Teile der SPD umtreibt, natürlich keine politische Ausrichtung ist. Man kann das schon unterscheiden. Wenn man will. Mit der Bezeichnung „faschistisch“ sollten wir ebenfalls sorgfältiger umgehen als Andreas Kemper. --Hardenacke (Diskussion) 18:11, 4. Sep. 2019 (CEST)

Volle Zustimmung, lieber Hardenacke.
Ich stelle fest, dass es für die Verwendung des Ausdrucks Klimawandelleugnung in der Infobox keinen Konsens gibt. Er sollte daher draußen bleiben.
Das Wort faschistisch ist so schwammig, so vieldeutig, dass ich selbst es allenfalls als Schimpfwort benutze. Welcher Faschismusbegriff ist denn gemeint? Der von Nolte? Der von Dimitroff? Der von Roger Griffin? Man weiß es nicht. --Φ (Diskussion) 19:58, 4. Sep. 2019 (CEST)
Ich stelle. fest, dass es für die Löschung durch Fossa keinen Konsens gibt und diese daher rückgängig zu machen ist, und stelle weiter fest, dass Fossas extrem emotionaler POV zum Thema aus dem Lemma Greta Thunberg bekannt ist. --JosFritz (Diskussion) 10:09, 5. Sep. 2019 (CEST)
Die Angabe ist doch erst vor ein paar Wochen eingepflegt worden. Es gibt für diese Einpflegung keinen Konsens, für die Entfernung auch nicht. Tja, quoi faire?
Ich schlage die Rücksetzung auf den ursprünglichen Stand vor. Gegenvorschlag? --Φ (Diskussion) 10:29, 5. Sep. 2019 (CEST)
Von Pro oder Kontra halte ich nichts. Mein Vorschlag: Zunächst rauslassen und weiter über den Unterschied von Ausrichtung und Positionen bis zu einer Klärung und möglichst mit Literatur diskutieren und auf dieser Basis entscheiden.--Fiona (Diskussion) 11:48, 5. Sep. 2019 (CEST)
Darüber, wie typisch die Bekämpfung der Natur für den Rechtspopulismus ist, siehe auch Georg Seeßlen[1]sowie[8]--Sitacu (Diskussion) 15:41, 9. Sep. 2019 (CEST)
  1. Freitag 36/2019[[1]]

präfaschistisch / faschistoid[Quelltext bearbeiten]

Es geht hier nicht um den Begriff "Faschismus". Dennoch möchte ich festhalten, dass dieser Begriff nicht "schwammig" ist und schon gar nicht "schwammiger" als die Alternativen "Rechtsextremismus", "Rechtspopulismus" etc. Natürlich gibt es unterschiedliche Definitionen, was bei Alternativbegriffen (Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, ...) ebenfalls der Fall ist. Aber die Forschung zu Faschismus mit diesem Begriff besteht sehr viel länger, ist sehr viel umfassender und internationaler als die mit anderen Alternativlabeln. Moderne Faschismustheorien haben sich weitgehend auf eine Beschreibung faschistischer Ideologie ("generische Faschismustheorie") geeinigt, die von Kernmerkmalen faschistischer Ideologie ausgeht: dass nämlich in der faschistischen Ideologie auf eine vermeintlich existierende "organisch gewachsene Gesellschaft" rekurriert wird, die sich in einer "dekadenten" Phase befinde und durch eine Revolution wieder auf dem rechten Weg gebracht werden müsse. Hinzu kommen weitere Kernmerkmale. Dies ist weitgehend Konsens und exakt genug, um beurteilen zu können, ob Höcke und Kalbitz einer faschistischen Agenda folgen (Spoiler: ja, tun sie in aller Deutlichkeit). -- Andreas Kemper talk discr 08:19, 6. Sep. 2019 (CEST)
Die generische Faschismustheorie ist durchaus nicht Konsens. Und Du weißt das. --Hardenacke (Diskussion) 10:41, 7. Sep. 2019 (CEST)
Sorry, nein, ich weiß das nicht. -- Andreas Kemper talk discr 13:29, 7. Sep. 2019 (CEST)
Lies: Kraushaar, Pohlmann und andere. --Hardenacke (Diskussion) 12:05, 9. Sep. 2019 (CEST)
Gibt es denn Faschismus ohne Paramilitarismus und offene Gewalt? I don't think so. --Φ (Diskussion) 14:15, 7. Sep. 2019 (CEST)
Ganz sicher nicht. Aber jemand kann auch ohne Uniform einer faschistischen Ideologie anhängen. Und zur "offenen Gewalt": Höcke sagt ja klipp und klar, dass die "Renovation" Deutschlands gegen unsere gängigen Moralvorstellungen verstoßen wird, dass sie "grausam" werden wird, dass man "brandige Glieder nicht mit Lavendelwasser kurieren" könne. Parallel formieren sich besorgniserregende Netzwerke in der Polizei und in der Bundeswehr (Hannibal/Nordkreuz) -- Andreas Kemper talk discr 15:50, 7. Sep. 2019 (CEST)
Wo ist derr Paramilitarismus? Sowas wie die SA, die Schwarzhemden, die Falange oder die Pfeilkreuzler gibt es bei der AfD nicht. Wär ja auch illegal.
Hannibal und Nordkreuz haben nichts mit der AfD zu tun. --Φ (Diskussion) 19:06, 7. Sep. 2019 (CEST)
Nichts???
MfG, GregorHelms (Diskussion) 09:18, 8. Sep. 2019 (CEST)
Es gibt wohl Schnittmengen im zweistelligen Bereich, aber niemand würde der AfD deswegen Paramilitarismus unterstellen, das wäre doch Unfug. Faschistisch ist sie eben nicht, und das Bestreben, sie mit den schlimmstmöglichen Vokabeln zu überziehen, führt politisch zu gar nichts, außer dass die Partei sich in ihrer Selbstviktimisierung bestärkt sieht. Das ist kontraproduktiv. --Φ (Diskussion) 09:33, 8. Sep. 2019 (CEST)
Auch wenn die AfD viele Sympathisanten unter Soldaten, Polizisten etc. hat, kann man - bisher mangels Beweisen - nicht von einem paramilitärischen Arm sprechen. Und sie daher auch nicht als faschistische Partei bezeichnen. Das ändert jedoch nichts daran, dass einzelne Mitglieder - namentlich Höcke - eine faschistische Ideologie vertreten. Und das sollte auch in diesem Artikel gesagt werden. --Sitacu (Diskussion) 10:29, 8. Sep. 2019 (CEST)
Höcke z.B. vertritt eine solche Ideologie gerade nicht, jedenfalls nicht nach außen, denn jemand, der etwas vertritt, der steht zu seiner Meinung; Höcke hat sich aber mehrfach zur Demokratie bekannt, anstatt sie nach faschistischer Manier offen als antagonistisch abzulehnen, auch positioniert er sich nicht gegen subjektive Freiheits- und Gleichheitsrechte, oder fordert den Führerstaat. Es ist, wenn dann doch vielmehr so, daß Höckes Reden eine gewisse Vagheit aufweisen, die Interpretationsspielräume eröffnet. Hier darf man es dann aber auch nicht bei einer einzigen (genehmen) Deutungsmöglichkeit belassen bzw. kann auch nicht Höcke einfach eine bestimmte Intention unterstellen oder diese gar verabsolutieren, sondern muß das Spektrum der substantiiert vertretbaren Deutungsmöglichkeiten und Intentionen gestützt auf eine Zusammenschau der Meinungen in Presse und Wissenschaft darstellen. Was spricht dafür, was dagegen, sauber aufgedröselt, wie das ein Gericht vornehmen würde, das in einem Verfahren eine derartige Feststellung zu treffen hätte. Wikipedia soll Meinungen darstellen, aber nicht Meinungen machen. Man mag es ja spekulativ für schlüssig halten oder eben auch nicht, daß Höcke (insgeheim) einer faschistischen Weltanschauung anhängt, aber offen vertreten tut er das eben nicht. Auch Spekulationen und Vermutungen der Art "wenn der dürfte wie er wollte" oder "das ist ja alles bloß Tarnung" sind nicht hinreichend substantiiert, um Höckes angeblich faschistische Gesinnnung zu einer Tatsache hochzustilisieren. Meinungen über innere Anschauungen von Dritten sind keine Tatsachen. Tatsachen sind dem Beweis zugänglich und bis jetzt konnte das nicht zweifelsfrei bewiesen werden. Wenn bei einem Politiker eindeutige Aussagen vorhanden sind, dann kann man es natürlich auch schreiben.--Blaubeermarmelade (Diskussion) 06:11, 9. Sep. 2019 (CEST)
Hitler hat sich in "Mein Kampf" auch positiv zur Demokratie geäußert und die "germanische Demokratie" gepredigt. Auch die NPD sieht sich als demokratisch ("nationaldemokratisch"). Es heißt also nicht viel, wenn sich Faschisten vor der Machtergreifung als Demokraten bezeichnen. Wichtig ist, was sie außerdem noch sagen. Höcke sagt sehr deutlich, dass die "Renovation" (mit diesem Kunstwort umgeht er den eigentlich gemeinten Begriff "Revolution") von dem Einen, dem "Uomo Virtuoso" gestaltet werden müsse. Und das werde dann grausam werden, gegen unsere gängigen Moralvorstellungen verstoßen. -- Andreas Kemper talk discr 08:53, 11. Sep. 2019 (CEST)
Interessanter Artikel in diesem Zusammenhang: Merkur.de: ARD-Magazin vergleicht 1929 mit 2918 und AfD mit NSDAP - mfg,GregorHelms (Diskussion) 21:49, 8. Sep. 2019 (CEST)

Quent nennt den Flügel im Tagesanzeiger „präfaschistisch“ . Willi PDisk • 22:25, 8. Sep. 2019 (CEST)

Daß Blaubeermarmelade sich von diesem Artikel „im übrigen“ distanziert, ist bekannt. Und was heißt „Vagheit“, „Interpretationsspielräume“ ?! Das „Spektrum der substantiiert vertretbaren Deutungsmöglichkeiten“ ist in Höckes Personenartikel dargestellt, und auch Politikwissenschaftler wie Hajo Funke (dieser bereits 2015) verwenden diese Bezeichnung. Das reicht hier auf WP allemal aus. Junge Freiheit oder Jürgen Elsässer mögen das sicher etwas anders bezeichnen, das ist hier jedoch nicht maßgeblich. --Schilderwaldmeister (Diskussion) 12:20, 9. Sep. 2019 (CEST)
Höcke war hier als prominentes Beispiel exemplarisch genannt, analoge Überlegungen müssen für andere Politiker oder Gruppen in der AfD angestellt werden.
Einen nach meiner und durchaus auch anderer Leute Auffassung zumindest in Teilen tendenziösen bis einseitigen Artikel, werde ich mir jedenfalls nicht zu eigen machen, zumal sich manche Behauptungen nach meiner Auffassung in den wohl eben noch durch die Meinungsfreiheit gedeckten Grenzbereichen zur üblen Nachrede bewegen, auch weil die Meinungsfreiheit im Hinblick auf die Beurteilung politischer Parteien sehr weit aufgefaßt wird. Insoweit sah ich zwar die Notwendigkeit, den fälschlicherweise als „§3“ bezeichneten Art. 3 des Grundgesetzes entsprechend berichtigen, wollte freilich aber nicht durch eine Bearbeitung mir die übrigen Darstellungen zu eigen machen. Gerade im Hinblick auf die von Seiten der Wikipedia in Anspruch genommene weitgehende weltanschauliche Neutraltiät, den neutralen Standpunkt, ist es problematisch, wenn die Artikel eine mehr oder weniger starke Schlagseite bzw. Tendenz aufweisen.
Warum soll im übrigen der vormalige SDS-Mann Funke oder eine ausländische linksliberale Zeitung wie der Tagesanzeiger hier besser und gültiger sein als etwa Auffassungen von Seiten der (gemäßigten) politischen Rechten? Meinungen sind stets zu einem gewissen Grade subjektiv - Es ist das Vertretbare, das Substantiierte, das Fundierte darzustellen. Dazu ist es dann sowohl Links, die Mitte als auch Rechts zu berücksichtigen, der Leser soll befähigt werden, sich ein eigenes Bild über die vertretenen Meinungen zu machen, er soll die Argumente kennen, aber keine umstrittene (vermeintlich herrschende) Meinung aufgedrängt bekommen, es genügt im Zweifel die herrschende Meinung als herrschend zu kennzeichnen. Wir brauchen hier jedenfalls keine durch Weglassen und Lücken „parteilichen“ Darstellungen, die zumindest auch der Bekämpfung einer politischen Bewegung dienen sollen. Gerade im Hinblick auf den regen Gebrauch, den die Öffentlichkeit inzwischen von dieser Enzyklopädie macht, muß eine umfassende und möglichst objektive Darstellung Verpflichtung sein. Was nicht sein darf, ist, daß dieser Artikel hier durch stark selektive und politisch motivierte Auswahl des Schrifttums für eine politische Agenda instrumentalisiert wird.--Blaubeermarmelade (Diskussion) 16:17, 9. Sep. 2019 (CEST)
Nun ist es freilich so, daß hier auf WP die Gewichtungen bzw. Proportionen in den Rezeptionen seitens anerkannter u. reputabler Medien sich auch widerspiegeln sollen; ansonsten entsteht eine (unter Umständen politisch motivierte ...) Verzerrung u. Schieflage der tatsächlichen Situation. Und im Rahmen dieser Gewichtungen sind unter den Rezipienten durchaus auch Leute wie Patzelt erwähnt, den man schwerlich vermeintlich anrüchiger linker Tendenzen oder Biographien verdächtigen könnte, insofern läuft auch das ins Leere. --Schilderwaldmeister (Diskussion) 07:13, 10. Sep. 2019 (CEST)

Soeben hat das Recherchenetzwerk Deutschland neue Erkenntnisse zum Zusammenhang der rechtsextremen - ich würde sagen: "faschistische" - "Kreuze" in der Bundeswehr veröffentlicht. Demnach werde im Zusammenhang mit dem Hannibal (Netzwerk) die Fallschirmjäger-Kaserne in Altenstadt (Oberbayern) genannt. Dort sei Hitlers Geburtstag gefeiert, das Horst-Wessel-Lied gesungen, ominöse Sonnenwendfeiern gefeiert worden, es wurde eine Waffenkiste auf dem Dachboden gefunden. Der dann abgesetzte Kommandeur sei nun als Sicherheitsexperte für die AfD im Bundestag tätig. Ausbilder sei dort Franco A. gewesen, der einen Mordanschlag auf Anetta Kahane von der Amadeus-Antonio-Stiftung geplant haben soll. Viele in der Hannibal-Affäre genannte Soldaten hätten dort ihre Ausbildung erhalten. Und Ausbilder in dieser Kaserne sei über Jahre Andreas Kalbitz gewesen. Ein Arzt, der zum "Westkreuz" des Hannibal-Netzwerks zählt, habe sich 2011 bei Heise in Fretterode getroffen. 2011 hat auch Höcke bei Heise einen Artikel publiziert, der seitenweise eine Bundeswehrstudie zitiert, die vor einer rechten Revolution warnt, was von Höcke allerdings als Chance gesehen wird, die NS-Wirtschaftspolitik mittels einer rechten Revolution zeitnah wieder herzustellen. Alle drei Söhne des Arztes sind in der Neuen Rechten unterwegs, ein Sohn ist mit der Tochter von Götz Kubitschek liiert, den Höcke schon seit über 15 Jahren kennt. Höcke hat unmittelbar nach dem Einzug ins thüringische Parlament die AfD-Fraktion in Schnellroda tagen lassen, um eine Zusammenarbeit mit Kubitschek zu erörtern. Wenige Monate später wurde der "Flügel" in der AfD gegründet, der Text der Erfurter Resolution soll von Kubitschek verfasst worden sein. Höcke war offizieller Gründer, Kalbitz war Erstunterzeichner der Resolution. Thorsten Heise hat daraufhin in der NPD einen "völkischen Flügel" etabliert, nach Vorbild des Flügels in der AfD. Der Freund von Franco A., Maximilian T., arbeitete für einen AfD-Bundestagsabgeordneten. Und das alles ist nur ein Ausschnitt (!) der inzwischen bekannten (!) Verflechtungen von "Hannibal" mit der AfD. Und das ist nicht der "Rand" der AfD. Kalbitz wurde von Gauland inthronisiert. Im aktuellen Spiegel wird seitenweise dargelegt, wie der Flügel die Macht in der AfD übernimmt bzw. übernommen hat. -- Andreas Kemper talk discr 08:36, 11. Sep. 2019 (CEST)

Das ist alarmierend. Zumindest gibt es nun Anzeichen dafür, dass Teile der AfD mit Hannibal vernetzt sind. Und damit auch für faschistoide/präfaschistische Tendenzen. Das sollte der Artikel auch klarstellen. --Sitacu (Diskussion) 12:45, 11. Sep. 2019 (CEST)
Und es ist innerhalb kurzer Zeit der dritte Hinweis auf die faschistische Agenda von Kalbitz. BKA (Athen), VS (93 HJ-Camp) und sehr wahrscheinlich auch MAD (Altenstadt) wussten davon oder hätten davon wissen müssen. -- Andreas Kemper talk discr 13:45, 11. Sep. 2019 (CEST)
Im ganzen Bereich Staat/extreme Rechte grassieren solche „Pannen“. Kann das noch Zufall sein? Jedenfalls ist es bedenklich bis unheimlich. --Sitacu (Diskussion) 16:01, 11. Sep. 2019 (CEST)

Einleitung zum x-ten Mal[Quelltext bearbeiten]

Die Einleitung ist überfrachtet und an der Grenze des Unleserlichen – wie der ganze Rest des Artikels. --Khatschaturjan (Diskussion) 22:35, 5. Sep. 2019 (CEST)

Wenn der faschistische Flügel die neoliberalen und christlich-fundamentalistischen Strömungen verdrängt haben wird, wird die Partei übersichtlicher und damit auch der Artikel zu dieser Partei. Solange es dort noch "gärt" (Gauland), muss die Einleitung und der Artikel dieser chaotischen Komplexität gerecht werden. -- Andreas Kemper talk discr 08:25, 6. Sep. 2019 (CEST)
Dein Wort in Gaulands Ohr. --Khatschaturjan (Diskussion) 08:31, 6. Sep. 2019 (CEST)