Diskussion:Alternative für Deutschland

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Neoliberalismus - sehr unsachlich

Unter "Politischer Ausrichtung" den Begriff "Neoliberalismus" zu benutzen ist wirklich Schwachsinn. Selbst wenn man auf die Wikipedia-Seite diese Begriffes geht steht dort, dass es ein politischer Kampfbegriff ist. Meist von sozial orientierten Parteien gegen wirtschaftsliberal orientierte benutzt. Wenn Wikipedia auch zukünftig ernst genommen werden möchte, sollte es sich nicht an politischen Kämpfen beteiligen und deren Verunklimpfungsbegriffe (egal aus welcher politischen Richtung) als offizielle Beschreibungen einer politischen Ausrichtung benutzen, sondern sachlich bleiben. Korrekt wäre hier "Wirtschaftsliberalismus", so wie es bei anderen marktliberalen Parteien auch auf deren Wikipediaseite steht, wie z.B. der FDP. (nicht signierter Beitrag von 2003:c6:cbea:8302:383b:4193:198:59c7 (Diskussion) 03:25, 18. Jul. 2018‎ (CEST))

Wir halten uns aber an die Formulierungen, die die Quellen selbst benutzen. Und wenn die Neoliberalismus sagen, muß Wikipedia das auch so wiedergeben, ansonsten wäre es WP:TF. --Florian Blaschke (Diskussion) 01:17, 30. Jul. 2018 (CEST)
Das wirft die Frage auf, ob die fraglichen Quellen überhaupt hinreichend seriös sind, daß sie als Tatsache und lexikonfestes Wissen angesehen werden können, wenn sie sich derartig tendenziöser Begriffe bedienen.--Tuschestift (Diskussion) 10:09, 1. Aug. 2018 (CEST)
Die Unternehmensberaterin [[Alice Weidel] ist ebenso Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft wie Beatrix von Storch und Peter Boehringer. Das belegt, dass Neoliberalismus in der AfD eine Rolle spielt. --Sitacu (Diskussion)
Die m.E. zutreffende Ansicht des Ausgangsposts ist aber, daß der Begriff "Neoliberalismus" wegen seiner Tendenziosität nicht adequat ist. Etwa, weil Neoliberalismus ursprünglich den nichtklassischen Liberalismus meint, also ein Liberalismus mit sozialer Komponente, während Neoliberalismus heute i.d.R. als politischer Kampfbegriff verwendet wird, der auf bestimmte Spielweisen von Wirtschaftsliberalismus angewendet wird.--Tuschestift (Diskussion) 12:24, 1. Aug. 2018 (CEST)
Eben, er wird nach Ausscheiden der Freiburger Schule auf die dezidiert Hajeksche und Friedmansche Richtung des Wirtschaftsliberalismus, also Marktfundmentalismus etc. angewendet. Das mag nicht allen AfDlern klar sein, ist aber so. --Sitacu (Diskussion) 12:33, 1. Aug. 2018 (CEST)
Ja, aber es ist ein negatv konnotierter Tendenzbegriff, ebenso wie rechtspopulistisch usw. Solche Tendenzbegriffe sollte man wohl generell meiden. Etwa auch nicht Kommandowirtschaft oder Planwirtschaft für Zentralverwaltungswirtschaft--Tuschestift (Diskussion) 12:38, 1. Aug. 2018 (CEST)
Wenn man sich zu einer Partei, und gerade auch zur AfD äußert, lassen sich negative Aussagen wohl nicht vermeiden, wenn man kein einseitiges, tendenziöses Bild erstellen will. --Sitacu (Diskussion) 12:46, 1. Aug. 2018 (CEST)
Zumindest der Begriff "Neoliberalismus" ließe sich aber unproblematisch durch "Wirtschaftsliberalismus" ersetzen - der Begriff wäre sogar aus sich selbst heraus verständlich, während der jetzige Begriff tendenziös ist - wie leider so manches in diesem Artikel.--Tuschestift (Diskussion) 12:53, 1. Aug. 2018 (CEST)
Wer den in der Politikwissenschaft seit langem etablierten Fachbegriff „Rechtspopulismus“ ohne nähere Begründung als „Tendenzbegriff“ bezeichnet, ist offensichtlich nicht an sachlicher Diskussion interessiert, sondern nur an seinem eigenen POV. --Florian Blaschke (Diskussion) 14:25, 2. Aug. 2018 (CEST)
Man kann Politiken der AFD als neoliberal bezeichnen. Jedoch sollte im Bezug auf die intellektuelle Redlichkeit dieser Begriff konkretisiert und mit wissenschaftlichen Belegen unterstrichen werden. Meiner Meinung nach ist dieser Artikel in seiner Gesamtheit völlig unwissenschaftlich. Das schadet der Wikipedia. --Smörebrött (Diskussion) 14:45, 19. Sep. 2018 (CEST)
Der Abschnitt handelt vom Begriff "Neoliberalismus". Worum verweisen Sie auf "Rechtspopulismus"? Und warum werden Sie unsachlich mit "offensichtlich nicht an sachlicher Diskussion interessiert"? Sind Sie an einer konstruktiven Mitarbeit ohne wp:PA im Interesse der wp:NPOV interessiert?--Tools4Men (Diskussion) 21:02, 2. Okt. 2018 (CEST)

Einleitung

Nochmal zur Einleitung

Hi, sorry dass ich ev. die kontrovers geführte Diskussion um den Einleitungsatz wieder entfache, aber ich (als entschiedener AfD-Gegner) hatte beim 1. Lesen dieses Artikel auch meine Schwierigkeiten beim 1. Satz. Nachdem ich die Diskussionsseite gelesen habe, stelle ich nun folgendes fest:

1. es ist aus inhaltichen Gründen weitgehend vertretbar, die AfD als "mit rechtsextremen Tendenzen" darzustellen (u.a. wegen Aussagen der Mitglieder des Verfassungsschutzes, Gerichtsurteile, ...)

2. aber: der 1. Satz wird von AfD-Sympathisanten oder anderen der Wikipedia kritisch Gegenüberstehenden als Bekräftigung wahrgenommen, dass ein "Anti-AFD" Artikel dargestellt wird. Dieser Satz schreckt viele Leute ab, weiterzulesen.

Ich habe nun eine neue Formulierung gefunden, die meiner Ansicht nach einen bestmöglichen Konsens unter den konkurrierenden Parteien um den Satz schafft. Er lautet:

  • Die AfD ist eine rechtpopulistische Partei in Deutschand. Ihr werden rechtsextreme Tendenzen vorgeworfen.
  • oder Die AfD ist eine rechtspopulistische Partei in Deutschand, der rechtsextreme Tendenzen vorgeworfen werden.

Er schafft mehr Distanz und ist zurückhaltender, ohne dabei die AfD geschönt darzustellen (finde ich).

Grüße und danke für kommende Antworten. (nicht signierter Beitrag von Cedriker (Diskussion | Beiträge))

Das halte ich für keinen guten Vorschlag. Erstens ist das passive "vorgeworfen wird" gewieselt, zweitens geht es hier um wissenschaftliche oder journalistische Einordnungen, die werfen nichts vor (oder sollten es nicht), sondern ordnen ein. --Kabob (Diskussion) 21:18, 13. Aug. 2018 (CEST)
ja das hast du wahrlich Recht. Der Ausruck "vorgeworfen" ist, wenn ich es mir nochmal überlege, dann doch unpassend. Trd möchte ich dem anfänglichem Problem entgegentreten, und zwar so:
Die AfD ist eine rechtspopulistische Partei in Deutschland. Gemäß Aussagen von Mitgliedern des Verfassungsschutzes(dazu gibts ne Quelle) und der (überwiegenden) Mehrheit der Politikwissenschaftlern hat sie rechtsextreme Tendenzen. (+ ev.: Sie wird derzeit jedoch nicht vom Verfassungsschutz beobachtet (+eine Quelle dazu).)
Hoffe dass das jetzt besser ankommt. Gerne Verbesserungsvorschläge!
(nicht signierter Beitrag von Cedriker (Diskussion | Beiträge))
Besser, aber die Einleitung soll zusammenfassen (und braucht daher iA keine Quellen), daher gefällt mir der Status Quo besser. P.S: Bitte denk daran, deine Beiträge zu signieren und einzurücken, s. WP:Disk--Kabob (Diskussion) 22:56, 13. Aug. 2018 (CEST)
Kann deinen Argumentationsgang nachvollziehen, verweise aber auf den Artikel NPD, bei dem im 2. Satz und sogar schon im 1. Satz Einzelnachweise eingefügt sind, um die Einordnung als rechtsextrem bzw. inhaltlich nah zur NSDAP zu belegen. Deshalb finde ich es angemessen, im 2. Satz die rechtsextreme Tendenz der AfD zu belegen. --Cedriker (Diskussion) 13:33, 14. Aug. 2018 (CEST)
Die Einleitung stellt eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte des Hauptteils dar. Die Einzelnachweise erfolgen im Hauptteil und werden in der Einleitung normalerweise nicht wiederholt. --Bmstr (Diskussion) 23:40, 14. Aug. 2018 (CEST)
Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass der Anfang der Einleitung ungünstig gewählt ist. Ich finde hier nicht die Formulierung störend, sondern dass wenige Aspekte angesprochen werden. Dadurch entsteht eine Betonung der Ausrichtung der Partei (rechtspopulistisch bzw. -extrem). Außerdem besteht der erste Absatz aus nur einem einzigen Satz: „Die AfD ist eine rechtspopulistische politische Partei in Deutschland mit rechtsextremen Strömungen. “ Der Satz spricht an:
  • AfD = deutsche Partei
  • ist rechtspopulistisch (=Ausrichtung)
  • hat rechtsextreme Strömungen (=Ausrichtung)
Keinen der Punkte würde ich weg lassen, aber folgendes hinzufügen:
  • Gründung 2013, um zu betonen, dass es sich um eine vergleichsweise junge Partei handelt
  • 2014–2017: Einzug in 14 Landesparlamente, um den schnellen Erfolg zu betonen.
  • seit Oktober 2017 im deutschen Bundestag
Bestimmt gibt es noch weitere erwähnenswerte Aspekte für den ersten Absatz.
--1914 Josef (Diskussion) 18:46, 16. Aug. 2018 (CEST)

Der Artikel ist an Peinlichkeit und Einseitigkeit kaum zu überbieten. Es geht hier nicht darum, dass linke bis linksradikale Personen oder andere AfD-Gegner sich an dieser Partei abarbeiten, sondern um eine sachliche, neutrale Darstellung. Es kann nicht sein, dass im Artikel zu den Grünen die Narrative der Partei übernommen werden("Leitgedanke grüner Politik ist ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit.) und bei der AfD normative, diffamierende und sachlich falsche Behauptungen der Gegner als enzyklopädische Wahrheit ausgegeben werden. Die AfD wird im Gegensatz zu Teilen der Partei "Die Linke" nicht vom Verfassungsschutz beobachtet und darf von der Bundesrepublik Deutschland nicht als rechtsextrem bezeichnet werden. https://www.merkur.de/politik/bundesbehoerden-duerfen-afd-nicht-mehr-rechtsextrem-nennen-zr-8488975.html

Wenn Linke Konservative und demokratisch rechte Positionen nicht von Neonazismus unterscheiden können, aber stets darauf verweisen, dass links nicht gleich Kommunismus ist, dann ist das deren Problem. Wikipedia als Spielwiese zu missbrauchen geht nicht. Dringende Überarbeitung des Artikels von Nöten, in dieser Fassung unerträglich und einer Enzyklopädie unwürdig. Die Einleitung mit zwei negativ konnotierten Begriffen "rechtspopulistisch", "rechtsextreme Strömungen" ist absolut unsachlich, negativ wertend und diffamierend. Man schaue sich die Einleitungen zu den anderen im Bundestag vertretenen Parteien an und erkenne die hiesige Agitation bestimmter Kreise. 80.131.48.26 02:16, 16. Aug. 2018 (CEST)

Der Artikel insgesamt entspricht m.E. nicht der wp:NPOV und damit auch die Einleitung.
Der gesamte Artikel unterscheidet sich signifikant von allen anderen Parteien im Aufbau und Umfang, Quellenauswahl & Wortwahl. Als Beispiel ein Überblick zur politischen "Einordnung":
  • CDU keine politische Einordnung
  • CSU keine politische Einordnung
  • SPD keine politische Einordnung
  • Grüne keine politische Einordnung
  • FDP keine politische Einordnung
  • Die Linke kurzer Abschnitt (7% vom Gesamttext)
Die Einleitung ist einer der wichtigsten Abschnitten. Wir sollten um so mehr versuchen ihn möglichst ausgewogen zu halten.--Tools4Men (Diskussion) 20:25, 3. Okt. 2018 (CEST)

Einleitung einer Enzyklopädie unwürdig

Hier werden die negativen Narrative politischer Gegner übernommen, bei den Grünen in der dortigen Einleitung hingegen die Narrative der Partei wiedergegeben. (Leitgedanke grüner Politik ist die Nachhaltigkeit). Eine solches Ungleichgewicht in der Darstellung ist unerträglich.46.93.246.230 02:04, 16. Sep. 2018 (CEST)

Hier wird schlicht der wissenschaftliche Stand der Forschung zur Partei wiedergegeben. Die Einleitung fasst den Artikel zusammen, bzgl. der politischen Ausrichtung v.a. den Absatz Politische Einordnung. Wenn du etwas an der Einleitung ändern möchstest, muss du dich inhaltlich mit diesem Absatz beschäftigen und darlegen, welche (politik-)wissenschaftliche Literatur das anders sieht.--141.30.182.18 20:32, 18. Sep. 2018 (CEST)
Jeder Artikel sollte der wp:NPOV genügen und insbesondere die Einleitung als wichtigstes Element. Einleitung (und Inhalt) zu jeder anderen großen Partei in Deutschland ist - zum Glück - möglichst neutral gehalten. Nach deiner Argumentation müsste/sollte die Einleitung z.B. zur Partei Die Linke sein?
Die Linke ist eine linkspopulistische politische Partei in Deutschland mit linksextremen Tendenzen.--Tools4Men (Diskussion) 12:48, 2. Okt. 2018 (CEST)
Gibt es denn zuverlässige Quellen für diese Aussage? (Das wäre im dortigen Artikel auszudiskutieren, aber der Beitrag war ja offensichtlich nicht zur Artikelverbesserung gedacht. --Hob (Diskussion) 13:02, 2. Okt. 2018 (CEST)
Ja - diese Zusammenfassung lässt sich nach der obigen Argumentation auf Wikipedia finden. Ja - meine Intention ist Wikipedia und diesen Artikel zu verbessern.
Bitte unterlassen Sie zukünftig Unterstellungen/persönliche Angriffe a la offensichtlich nicht zur & Artikelverbesserung gedacht. Dies verstößt gegen wp:PA--Tools4Men (Diskussion) 14:03, 2. Okt. 2018 (CEST)
"Ja" ist als Antwort auf die Frage "gibt es Quellen?" genauso nützlich wie auf die Frage "können Sie mir sagen, wie spät es ist?" --Hob (Diskussion) 14:45, 2. Okt. 2018 (CEST)
Der gesamte AfD-Artikel genügt offensichtlich nicht wp:NPOV. Und das ist Ihr konstruktiver Beitrag?--Tools4Men (Diskussion) 16:24, 2. Okt. 2018 (CEST)
  • „uneinheitliche Haltung gegenüber der linksextremistischen Gewalt"
  • „vollumfängliche Akzeptanz von offen extremistischen Zusammenschlüssen in ihren Reihen“[93] verwiesen. Das BMI benannte im Einzelnen
--Tools4Men (Diskussion) 16:52, 3. Okt. 2018 (CEST)
Ich frage nochmal: Gibt es zuverlässige Quellen für diese Aussage? Korrekte Antworten wären "ich kenne keine" oder "Ja, und zwar folgende: " mit einer anschließenden Liste. Was du da vor ich hinplapperst, ist keine Antwort auf meine Frage.
Aber das hier ist sowieso der falsche Platz dafür. Die Frage "gibt es zuverlässige Quellen" ist aber die wesentliche Frage hier. Es gibt zuverlässige Quellen für die Einordnung der AfD, also zitieren wir die. Wenn es Quellen für die Einordnung anderer Parteien gibt, dann sollten die dort eingebaut werden. Du hast nicht verstanden, wie Wikipedia funktioniert. --Hob (Diskussion) 18:53, 3. Okt. 2018 (CEST)

Ideologische Grabenkämpfe auf Wikipedia?

Mich stört, dass hier die AfD pauschal in die Nähe des Rassismus gerückt wird. Das ist sachlich so nur bedingt richtig. Die soziale Herkunft der AfD-Wähler lässt sich bestenfalls nur zu 20-25% als wirklich "rechts" charakterisieren. Der Großteil der Wähler stammt aus dem Lager von CDU, SPD, Linken und Nichtwählern, was sich auch an den Viten der meisten Abgeordneten ablesen lässt. Wenn hier steht: "In der AfD gibt es völkisch-nationalistische, rassistische, geschichtsrevisionistische, islamfeindliche und antisemitische Strömungen mit Verbindungen zu neurechten Gruppierungen, beispielsweise der rechtsextremen Identitären Bewegung und der fremdenfeindlichen Organisation Pegida.", sollte man auch darauf hinweisen, dass es einen liberalen, z.T. sogar multikulturellen Flügel in der AfD gibt. Viele Abgeordnete der AfD sind Migranten und Migrantinnen verheiratet, manch einer ist homosexuell, ohne dass dies innerhalb der Partei ein großes Problem ist.--2003:CB:2BE1:EF99:5832:AF04:2C44:B8BB 12:31, 18. Aug. 2018 (CEST)

Soziale Herkunft beweist nichts über die politische Einstellung eines Menschen. Wenn mein Opa Nazi oder Kommunist war, kann ich trotzdem jede andere Partei wählen. Homosexualität ist im Parteiprogramm durchaus ein Problem, auch dass es verschiedene Gender und Zwischenstufen sowie Änderungen desselben gibt, passt nicht ins Weltbild. Ich glaube dir alles sobald die ersten beiden felachischen Juden abgeordnete für die AfD sind und die Parteivorsitzende eine bekennende verheiratete Lesbe, andernfalls ist der angeblich liberale oder multikulturelle Flügel nur ein Hühnerflügelchen, das bei jeder Abstimmung munter von den übrigen Abgeordneten verspeist wird. Es besteht ein Unterschied zwischen einem papieren Text und dem wie sich die Menschheit tatsächlich verhält und es gab Juden, die NSDAP wählten und Nazis mit Migrationshintergrund und jüdischen Ehepartnern. Macht das im Nachhinein betrachtet einen Unterschied?--Giftzwerg 88 (Diskussion) 13:08, 18. Aug. 2018 (CEST)
Bleibe bitte sachlich. Weidel i s t homosexuell, Meuten ist meines Wissens nach mit einer A s i a t i n verheiratet, Bystron ist selbst F l ü c h t l i n g, Gauland hat - wie er selbst bekennt - Hugenotten in seiner Familie und war früher als CDUler im Übrigen f ü r Zuwanderung. Guido Reill ist ein überzeugter Arbeiter und war früher bei der S P D.

Antisemiten gibt es auch bei anderen Parteien, wie ja auch schon der Holocaust-Überlebende Marko Feingold feststellte, als er verbittert bemerkte, dass die schärfsten Antisemiten nach dem Krieg aus seiner Sicht, die Sozialdemokraten waren. (Der scheut sich ja auch nicht, mit FPÖ-Politikern zusammenzutreffen und gewisse Fehlentwicklungen der Zuwanderung zu kritisieren. Warum auch nicht? Wieso sollte er der Politik von I...en zustimmen?) Mir ist nicht bekannt, dass die AfD Schlägertrupps unterhält, dass der Vorstand in rechtsrelevante rechtsradikale Machenschaften verwickelt gewesen wäre usw. Von daher ist der Vergleich mit der NSDAP ein Witz!--2003:CB:2BE1:EF99:21D6:358F:CC7B:C459 14:30, 18. Aug. 2018 (CEST)

Und der Schießbehfehl an der Grenze und der Bau einer Mauer wurde auch schon empfohlen. Also kann man das immerhin auch mit der SED vergleichen, kein Witz.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 21:53, 18. Aug. 2018 (CEST)
Womit bewiesen wäre, dass es dDir um sachliche Beiträge gar nicht geht.--2003:CB:2BE1:EF88:609B:7D2E:D6D:427 08:01, 19. Aug. 2018 (CEST)
gudn tach!
der (analytische) vergleich von NSDAP und AfD draengt sich auf.
es gibt grosse unterschiede zwischen beiden parteien und es gibt auch viele gemeinsamkeiten (mehr als bei anderen parteien), siehe dazu z.b.

unenzyklopädische anhäufung von schlagworten im abschnitt "politische einordnung"

es ist eine quälerei, den kompletten einordnungs-abschnitt zu lesen. 83mal etikette mit "recht/e/r/n/s", deutlich seltener "...liberal", "...konservativ..." u.a. zu verschiedenen zeiten, von teils den gleichen autoren, in manchmal neuen kombinationen. und was lernt der leserin/die leserin daraus? was sind die politischen inhalte, die die einordnung begründen? das wird nur vereinzelt angedeutet. das ist doch keine enzyklopädische information! wer welche schattierung von rechtspopulismus sieht, interessiert mich jedenfalls herzlich wenig. wer will mal anfangen, radikal zusammenzufassen ("A, B und C sehen übergänge zum rechtspopulismus...", oder einfach die gleiche aussage mit 2 wirklich guten quellen belegen)? andererseits einzelne bewertungen ausführen, damit man das etikett versteht? wenn die einleitung weniger apodiktisch umgeschrieben ist (s.o.), werde ich mich da auch mal dransetzen. --Jwollbold (Diskussion) 18:47, 19. Aug. 2018 (CEST)

Man kann eine Partei wie die AfD nicht als neue NPD bezeichnen, weil ihre Wählerklientel mehrheitlich aus dem demokratischen Lager kommt. Höcke ist nicht die AfD, sondern deckt halt nur ein Spektrum ab. Natürlich kann man als ewig linker Oberaaa... anderer Meinung sein, doch wird das keinen Leser dazu animieren diesen allzu einseitigen Artikel zu lesen, wobei ich niemanden direkt persönlich meine.--2003:CB:2BE1:EF88:49EB:7003:7E09:C7A7 21:40, 19. Aug. 2018 (CEST)
Interessiert mich nicht, ist aber kein Argument für die Streichung belegter Informationen. Realistischerweise hat die AfD bereits mehrere Radikalisierungswellen hinter sich, was nun mal dazu führte, dass im Zeitverlauf gleiche Autor_innen zu verschiedenen Schlüssen kamen. Das kann natürlich radikal eingestrichen werden, aber es ist keineswegs notwendig. Vielmehr ist auch eine graduelle Positionsverschiebung ein berichtenswerter Vorgang. --Cartinal (Diskussion) 14:52, 20. Aug. 2018 (CEST)
<quetsch>gudn tach!
zitat der ip-adresse von oben: "Höcke ist nicht die AfD, sondern deckt halt nur ein Spektrum ab."
angesichts solcher meldungen werden solche aussagen relativiert.-- seth 11:38, 14. Okt. 2018 (CEST)</quetsch>
hallo Cartinal, schade dass dir die verständlichkeit und aussagekraft des artikels egal ist.ich denke, es geht auch anderen lesern so wie mir. und keine sorge: ich will keine relevanten informationen streichen - im gegenteil wichtiges ausführen, aber ähnliches zusammenfassen. man kann auch durchaus entwicklungen zusammenfassen, ohne listen von pauschalaussagen einzelner zu machen. die beruhen sicher auf der artikelgeschichte - jede/r, die etwas interessantes findet, schreibt es in den artikel. von zeit zu zeit muss man einfach aufräumen. --Jwollbold (Diskussion) 17:18, 20. Aug. 2018 (CEST)
Das klingt doch zumindest für mich schon wesentlich passender :)
Natürlich kann und soll gerne zusammengefasst werden, was zusammengefasst werden kann. Ich möchte nur unterstreichen, dass auch ein zusammengefasster Abschnitt viele unterschiedliche Einordnungen beinhalten wird, die einfach dadurch entstehen, dass die AfD regelmäßige Radikalisierungsschübe unternimmt. Dementsprechend sind Einordnungen unterschiedlich und teilweise rückblickend gesehen erhellend bezüglich der Diskursverschiebung. Das dadurch aber bisweilen unlogisch erscheinende Entwicklungen nachgezeichnet werden, ich glaube das werden wir ertragen müssen. --Cartinal (Diskussion) 19:10, 20. Aug. 2018 (CEST)

Kulturelle und ökonomische Bedrohung. Eine Analyse der Ursachen der Parteiidentifikation mit der „Alternative für Deutschland“ mit dem Sozio-oekonomischen Panel 2016

Regressionsanalysen eines soziökonomischen Panels legen nahe, dass kommunitaristische Strömungen, d.h. jene welche eine kulturelle Bedrohungen der gesellschaftlichen Homogenität sehen, die wesentliche Triebkraft der AfD-Wählerschaft zu sein scheint. Diese Erkenntnis hat zwei Folgen: die AfD wird sich als neue Kraft im Parteigefüge etablieren und der Versuch von Altparteien libertäre Haltungen einer kosmopolitischen Politik aufzuweichen führt nur dazu, dass Wähler mit heterogenen Kulturansichten nicht mit eben diesen Parteien partizipieren wird; ein Gewinn oder gar einen Zurückgewinn der Wählerinnen und Wähler der AfD ist nach aktuellem Forschungsstand nicht realistisch. Ich verlinke hier ein mal kurz den Forschungsartikel und die mediale Resonanz. Sollten wir diese neue Erkenntnis in dem Artikel einbauen? Und wenn ja: wo?[1][2]--ASDiskussion 01:54, 21. Aug. 2018 (CEST)

Diskussionsfrage

Sollte diese wissenschaftliche Erkenntnis im Hauptartikel eingebaut werden? (Und wo?)

Begründungen

Dafür
  • Symbol support vote.svg Pro Zeigt eindeutig, dass die AfD sich im Parteigefüge etablieren wird
  • Symbol support vote.svg Pro Relevante Erkenntnis, dass AfD-Wähler von anderen Parteien nicht zurückgewonnen werden können
  • Symbol support vote.svg Pro schreib doch mal etwas in den artikel! der erste formulierungsvorschlag ist brauchbar, allerdings würde ich die prognose weniger stark hervorheben oder weglassen - wir geben bei wikipedia eigentlich nur fakten wieder. stattdessen abgrenzung von der einschätzung, dass die afd hauptsächlich von protestwählern unterstützt wird (die sollte auch aus der einleitung in den artikeltext verschoben werden, zumal eine wählerwanderungsanalyse einer einzelnen wahl dort nicht hingehört).
Dagegen
  • Symbol oppose vote.svg Contra Prognosen sind immer nur so gut, wie die zugrundeliegenden Modelle. "Eindeutig" ist das IMHO keineswegs. --Zinnmann d 12:27, 21. Aug. 2018 (CEST)

Diskussion

Kommunitarismus wurde in den USA und in Europa teilweise sehr unterschiedlich gedeutet und ausgelegt. Hier bezieht man sich auf die in USA stärker verbreitete Denkweise. Ein erstes Überfliegen deutet zumindest auf eine fundierte, wissenschaftliche Bewertung und könnte damit schon Eingang finden. --Jens Best Antifa.svg 09:02, 22. Aug. 2018 (CEST)

Ergänzung: Ich denke, dass Leute wie Alasdair MacIntyre oder andere, die exemplarisch für den Kommunitarismus in den USA standen/stehen, es weit von sich weisen würden, dass eine Partei, die klar völkisch-nationalistisch und rassistisch ist und nur mit Ressentiments agitiert, eine kommunitaristische Strömung darstellen. Habe aktuell keine Zeit in diese Studie reinzulesen, aber diese Deutung scheint mir doch wenig belegt und ein wenig gewagt. Da müsste ein wenig handfester argumentiert werden, um das aufzunehmen. --Jens Best Antifa.svg 13:40, 22. Aug. 2018 (CEST)

Stimmenzählung

Dafür
Dagegen

Formulierungsvorschläge

  • Eine Regressionsanalyse der Parteiidentifikation von Wählerinnen und Wählern der AfD legt nahe, dass nicht allein ökonomische Bedenken der Einwanderung und Geflüchtetenhilfe ein erstarken ebendieser Partei herbeiführt, sondern dass der Wunsch einer homogenen Gesellschaft und kulturellen Kommunitarismus ein Leitgedanke der Wählerinnen und Wähler der AfD ist. Aus dieser Erkenntnis schlussfolgern Sozialwissenschaftler eine permanente Etablierung der AfD im Parteiengefüge und dass der versuchte Rückgewinn von AfD-Wählerinnen und Wählern der Altparteien unwahrscheinlich erscheint. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen Parteien vor dem Kurswechsel weg von einer kosmopolitischen und libertären Politik: damit würde man keine AfD-Wählerinnen und Wähler zurückgewinnen können, sondern lediglich mögliche eigene Wählerinnen und Wähler vertreiben.[3]
  • Eine Regressionsanalyse über die Parteiidentifikation von Wählerinnen und Wählern der AfD mit dem Sozio-oekonomischen Panel 2016 durch die Sozialwissenschaftler Holger Lengfeld und Clara Dilger, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Zeitschrift für Soziologie, legt nahe, dass nicht allein ökonomische Bedenken der Einwanderung oder Geflüchtetenhilfe ein Erstarken dieser Partei herbeiführt, sondern dass der Wunsch nach einer homogenen Gesellschaft und kultureller Kommunitarismus Leitgedanken der Wählerinnen und Wähler der AfD sind. Da sich die Wählerschaft der AfD weder in der Bildung noch im Wirtschaftlichen stark von anderen Wählern unterschieden, scheint der einzige Unterschied die Ablehnung einer heterogenen Gesellschaft zu sein.[4] Aus dieser Erkenntnis schlussfolgern die Sozialwissenschaftler eine permanente Etablierung der AfD im Parteiengefüge und, dass die versuchte Rückgewinnung von AfD-Wählerinnen und -Wählern der Altparteien unwahrscheinlich erscheint. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen Parteien vor dem Kurswechsel weg von einer kosmopolitischen und libertären Politik: Damit würde man keine AfD-Wählerinnen und -Wähler zurückgewinnen können, sondern lediglich mögliche eigene Wählerinnen und Wähler vertreiben.[5][6]

Quellen

  1. Holger Lengfeld, Clara Dilger: Kulturelle und ökonomische Bedrohung. Eine Analyse der Ursachen der Parteiidentifikation mit der „Alternative für Deutschland“ mit dem Sozio-oekonomischen Panel 2016. In: Zeitschrift für Soziologie. Band 47, Nr. 3, 7. August 2018, ISSN 2366-0325, S. 181–199, doi:10.1515/zfsoz-2018-1012 (degruyter.com [abgerufen am 20. August 2018]).
  2. Rechtspopulismus: Aus Angst nach rechts. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 21. August 2018]).
  3. Holger Lengfeld, Clara Dilger: Kulturelle und ökonomische Bedrohung. Eine Analyse der Ursachen der Parteiidentifikation mit der „Alternative für Deutschland“ mit dem Sozio-oekonomischen Panel 2016. In: Zeitschrift für Soziologie. Band 47, Nr. 3, 7. August 2018, ISSN 2366-0325, S. 181–199, doi:10.1515/zfsoz-2018-1012 (degruyter.com [abgerufen am 21. August 2018]).
  4. Rechtspopulismus: Aus Angst nach rechts. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 21. August 2018]).
  5. Holger Lengfeld, Clara Dilger: Kulturelle und ökonomische Bedrohung. Eine Analyse der Ursachen der Parteiidentifikation mit der „Alternative für Deutschland“ mit dem Sozio-oekonomischen Panel 2016. In: Zeitschrift für Soziologie. Band 47, Nr. 3, 7. August 2018, ISSN 2366-0325, S. 181–199, doi:10.1515/zfsoz-2018-1012 (degruyter.com [abgerufen am 21. August 2018]).
  6. Studie zeigt, wieso andere Parteien AfD-Wähler nicht zurückgewinnen können. In: HuffPost Deutschland. 20. August 2018 (huffingtonpost.de [abgerufen am 22. August 2018]).

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Kritische Frage

Ist die Erkenntnis, dass die AfD von Personen gewählt wird, die ihre Ideologie/Einstellung/Gesinnung teilen, nicht eine Tautologie? Die eigentliche Frage scheint mir doch: Warum sind diese Leute so orientiert? Das würde mich interessieren. MfG --Sitacu (Diskussion) 12:30, 22. Aug. 2018 (CEST)

Es wurde viel spekuliert, warum Leute die AfD wählen würden. Viele behaupteten, dass Leute aus Protest wählen würden oder weil sie ungebildet seien oder dass AfD Wähler zu wenig verdienen würden. Jedenfalls waren solche Theorien weit in den Massenmedien verbreitet. Die jetzige Analyse zeigt: die Wähler der AfD sind weder unterdurchschnittlich arm noch unterdurchschnittlich gebildet. Es sind einfach nur Menschen die Diversität ablehnen. Finde schon, dass es eine relevante Erkenntnis ist. Außerdem meinen Forscher auf Grundlage davon, dass es den anderen Parteien nicht möglich sein wird die Wähler zurück zu gewinnen.--ASDiskussion 20:08, 22. Aug. 2018 (CEST)
Die Motive können unterschiedlich sein. Protestwähler wählen vielleicht demnächst wieder eine andere Partei. Wenn es aber einen "harten Kern" von Personen mit nationalkonservativem Weltbild gibt - und darauf weist die Studie hin und der Artikel darüber in der "Zeit" unterstellt das als gegeben -, dann hätte die AfD in diesen Leuten womöglich eine Stammwählerschaft, die kaum abtrünnig zu machen sein dürfte.
Woher kommt aber diese Gesinnung? Schaut man sich die Tabelle 1 auf Seite 191 an [1] kann man sehen, dass die AfD mehr im Osten und von Männern gewählt wird. Sie bekommt deutlich mehr Stimmen von Arbeitslosen, dagegen weniger von Nicht-Erwerbstätigen, mehr von Azubis und weniger von Abiturienten. Höhere Angestellte, "Dienstklasse" und ohne Klassenangabe(?) neigen ihr weniger zu. Leute mit Sorgen (um finanzielle Situation und Arbeitsplatz) sind für die Afd offensichtlich empfänglicher. Da könnte also durchaus ein Protestpotenzial liegen. Die Situation, in der man sich sieht, wirkt sich - rational oder emotional - auf das Verhalten aus. Vielleicht neigen verunsicherte Menschen grundsätzlich zu nationalkonservativen Werten, sind unzufrieden mit der Demokratie und xenophob aus Angst vor der Konkurrenz um Wohnraum und Arbeitsplatz durch Flüchtlinge?
Gegenüber Prophezeiungen aus statistischen (statischen) Prozentzahlen für die Zukunft muss man aber vorsichtig sein, schon weil sie das Verhalten (die Reaktion) der Akteure beeinflussen können. --Sitacu (Diskussion) 16:29, 23. Aug. 2018 (CEST)
hallo AS, es wundert mich, dass du den text über die relevante studie nicht in den artikel gesetzt hast. ich habe jetzt wichtige teile der studie gelesen, den beitrag komplett neu formuliert und unter "wählerschaft" eingestellt. gleich werde ich noch die einleitung entsprechend anpassen - protestwähler als einzige gruppe kann so nicht stehen bleiben.
Sitacu, die prognose steht jetzt im hintergrund und ist in die - für mich überzeugende - argumentation der autorInnen eingebettet. --Jwollbold (Diskussion) 08:33, 12. Sep. 2018 (CEST)

Einleitung

Warum schafft wikipedia es hier nicht neutral zu bleiben? Bei Artikel auf Landesebene oder über Personen geht es doch auch. Ein Beispiel, der wiki-Artikel zur AfD NRW.

"Die AfD Nordrhein-Westfalen ist der Landesverband der Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband wird von Thomas Röckemann und Helmut Seifen geleitet. Mit dem früheren Co-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell als Spitzenkandidaten trat die Landespartei erstmals zur Landtagswahl 2017 an und zog daraufhin in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ein. Zur Bundestagswahl 2017 trat die AfD in NRW mit dem früheren Co-Landesvorsitzenden Martin Renner als Spitzenkandidaten an und zog mit einer 15-köpfigen Landesgruppe in den 19. Deutschen Bundestag ein."

https://de.wikipedia.org/wiki/AfD_Nordrhein-Westfalen

Neutral, sachlich, informativ.

Der erste Satz müsste hier analog lauten: "Die Alternative für Deutschland(AfD) ist eine politische Partei in Deutschland." Und der Rest dann analog zu den Personen und Ereignissen auf Bundesebene. 80.131.54.224 04:10, 23. Aug. 2018 (CEST)

Diese Einleitung ist nicht neutral, sondern schönfärberisch. Sie kann nicht nur als "eine politische Partei in Deutschland" bezeichnet werden, dafür hat sie zuviel braunen Dreck am Stecken! Deine Idee, sich die Einleitungssätze der LV-Artikel näher anzuschauen, will ich gerne aufgreifen. Mal sehen, was dort klarer formulieert werden muss. gruezi, 2A02:8109:2C0:2510:4135:7895:5CBF:C9BA 09:23, 23. Aug. 2018 (CEST)
bei einer landespartei kann die allgemeine politische ausrichtung per link im afd-artikel nachgelesen. im hiesigen artikel aber darf diese nicht wegfallen. schon "rechtspopulistisch" ist unausgewogen, da die überschneidungen zum rechtsextremismus fehlen. --Jwollbold (Diskussion) 07:32, 24. Aug. 2018 (CEST)

Die Einleitung ist Schrott, da nicht neutral. Da stimme ich der IP 80.131.54.224 zu. Solch einseitige Darstellungen sind einer Enzyklopädie nicht angemessen. --77.176.126.145 18:16, 24. Aug. 2018 (CEST)

Neutral heißt nicht inhaltsleer und genau, das wäre der Einleitungsvorschlag der obigen IP. Zu einer Partei-Definition gehört selbstverständlich eine politische Einordnung. --Bmstr (Diskussion) 21:22, 24. Aug. 2018 (CEST)
Neutraler als der bpb geht wohl kaum, da diese Presseagentur ein Neutralitätsgebot zu deutschen Parteien einhalten muss, wie jede staatliche Veröffentlichung und so auch bewusst veröffentlicht wird. Dennoch redet das bpb als staatliche Autorität von einem deutlichen Merkmal eines "völkisch-autoritären Populismus" innerhalb der AfD. Die Aussage kommt aus der Uni Düsseldorf. Ich persönlich mag die Formulierung "Rechtsaußen", da sie die radiakle rechte Position im bereits existenten politischen Umfeld klar ausdrückt und historische Vergleiche zu DNVP,DVP und NSDAP ignoriert. Außerdem ist das bpb ja wohl eine seriöse Quelle zur Einordnung einer Partei. --2003:DF:A702:B420:2D0C:8D24:7FF1:A796 16:26, 29. Aug. 2018 (CEST)
auf welche publikation beziehst du dich? --Jwollbold (Diskussion) 23:32, 29. Aug. 2018 (CEST)

Die Einleitung entspricht wie der gesamte Artikel nicht der wp:NPOV. Ein Vergleich zwischen der AfD und allen anderen Parteien offenbart diese Ungleichbehandlung bei Wikipedia:

  • CDU keine politische Einordnung
  • CSU keine politische Einordnung
  • SPD keine politische Einordnung
  • Grüne keine politische Einordnung
  • FDP keine politische Einordnung
  • Die Linke kurzer Abschnitt (7% vom Gesamttext)

Umfang, Inhalt Sprache und Quellen bei der AfD zur "Einordnung" weichen davon signifikant ab Ist dies die Ausgewogenheit und Neutralität nach wp:NPOV?--Tools4Men (Diskussion) 17:29, 2. Okt. 2018 (CEST)

Viele Mitarbeiter der AfD-Fraktion im deutschen Bundestag kommen aus der rechtsradikalen Szene

ZEIT online: „Die Bundestagsverwaltung zählt 297 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AfD-Abgeordneten und der AfD-Fraktion im Bundestag. ZEIT ONLINE hat den Hintergrund von fast allen recherchiert. Viele von ihnen verbreiten rassistische Kommentare und Verschwörungstheorien, besuchen Demonstrationen von Pegida oder folgen den Social-Media-Kanälen von fremdenfeindlichen Gruppierungen. Doch mindestens 27 der Fraktions- und Abgeordnetenmitarbeiter der AfD haben einen eindeutig rechtsradikalen bis rechtsextremen Hintergrund. 18 AfD-Mandatsträger beschäftigen Mitarbeiter aus diesem Milieu. Unter ihnen sind Anhänger der NPD und der neonazistischen, verbotenen Organisation Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ), Aktivisten der Identitären Bewegung und der rechtsradikalen Gruppe Ein Prozent, extrem rechte Burschenschafter und neurechte Ideologen. Unter den besonders radikal gesinnten Bundestagsmitarbeitern der AfD sind zahlreiche ehemalige Soldaten.“ [2] ... soviel zum Stichwort "rechtsextreme Tendenzen in der AfD"! MfG, GregorHelms (Diskussion) 09:10, 27. Aug. 2018 (CEST)

Fraktionsmitarbeiter müssen keine AfD-Mitglieder sein! Es geht in diesem Bericht nicht um die Partei, sondern um die Fraktion! Fraktion ≠ ParteiDaniel749 D– (STWPST) 12:02, 27. Aug. 2018 (CEST)
Dann könnte man die Info ja auch beim Artikel AfD-Bundestagsfraktion einarbeiten! GregorHelms (Diskussion) 13:51, 27. Aug. 2018 (CEST)
Ist doch schon längst geschehen, der Artikel ist vom März 2018. —Daniel749 D– (STWPST) 14:06, 27. Aug. 2018 (CEST)
@Benutzer:Daniel749: Es ist richtig, dass es im AFD-Bundesfraktions-Artikel erwähnt wird. Ist es richtig, den Zeit-Online-Artikel auch im Biografieartikel Alice Weidel ausführlich einzuarbeiten und zwar so in einer Form, als hätte sie die Verantwortung für diese Einstellungen? Diesen Zusammenhang zieht der Zeit-Online-Artikel nicht, somit ist dies WP:TF, es tangiert auch WP:BIO und WP:NPOV. Ich habe deswegen einen Alternativvorschlag formuliert: [3]: Links sieht man die jetzige, aktuelle Version, die in der Biografie von Weidel steht, rechts meine Version ohne TF. Für meine Version gibt es Pro und Contra-Stimmen. Würde mich freuen, wenn Du auf der dortigen Diskussionsseite auch mitdiskutieren würdest, danke. --KurtR (Diskussion) 15:19, 27. Aug. 2018 (CEST)
Der Artikel behauptet 27 von 297 Mitarbeitern seien Aktivisten und Anhänger rechtsradikaler Organisationen. Konkret aufgeführt werden 15 Namen, wobei bereits 2 davon nicht bei der AfD arbeiten & 1 Darstellung von der Zeit gelöscht werden musste. Als "eindeutig rechtsradikalen bis rechtsextremen Hintergrund" wird u.a. aufgeführt wer früher Mitarbeiter/Autor war vom Klopp-Verlag bzw. Junge Freiheit oder Anna L. als Besucherin eines Grillfestes der Berliner Burschenschaft Gothia (Wiki: kein Eintrag zu rechtsradikal/rechtsextrem).
Der Artikel weißt auch auf die AfD Unvereinbarkeitsliste hin.
Die AfD hat als einzige Partei eine solche Unvereinbarkeit in ihren Statuten (§2 Mitgliedschaft). siehe AfD Erläuterungen zur Unvereinbarkeitsliste--Tools4Men (Diskussion) 15:03, 2. Okt. 2018 (CEST)
Natürlich sind DB-Burschenschaften rechtsradikal, steht auch so im Artikel. -- Milad A380 Disku +/- 21:48, 6. Nov. 2018 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Milad A380 Disku +/- 21:48, 6. Nov. 2018 (CET)

Verfassungsfeindlichkeit

Seit dem 3.9.2018 werden die Jugendverbände der AfD in Bremen und in Niedersachsen von den entsprechenden Ämtern als verfassungsfeindlich eingestuft und beobachtet. Der Innenminister von Niedersachsen forderte den Bundesinnenminister auf, auch auf Bundesebene aktiv zu werden. -- Andreas Kemper talk discr 14:19, 3. Sep. 2018 (CEST)

Tagesschau Der Innenminister von Niedersachsen forderte zudem den Bundesinnenminister auf, "die Augen aufzumachen und nicht so zu tun, als gäbe es sie nicht". -- Andreas Kemper talk discr 14:37, 3. Sep. 2018 (CEST)
Aber dein Edit gibt die Quellenlage nicht wieder: "einige" ungleich "zwei"; beide Verbände werden beobachtet, den Quellen ist aber zu entnehmen, dass nur der JV Niedersachsen als verfassungsfeindlich eingestuft wird.--Kabob (Diskussion) 17:31, 3. Sep. 2018 (CEST)
Welchen anderen Grund als die Einstufung als verfassungsfeindlich könnte eine Verfassungsschutzbehörde denn für die Beobachtung anführen? Bwiesem (Diskussion) 03:07, 7. Sep. 2018 (CEST)

Es gibt keine solche Einstufung. Es gibt einen Verdacht bei einer Gliederung innerhalb des Landesverbandes einer Partei. Vielleicht politische Druck seitens einer politisch kontrollierten Behörde(SPD-Innenminister, die SPD beherrscht Bremen seit Beginn der Bundesrepublik) oder Verdachtsmomente bei einzelnen Personen als Grund. Der Vorfall wirkt politisch motiviert. Trotzdem gilt weiterhin: Bei der Gesamtpartei werden weiterhin keine Parteistrukturen beobachtet, dies greift weiterhin nur bei Teilen der Linkspartei(Kommunistische Plattform, Si Cuba, Marxistisches Forum usw.). Und die AfD wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen eine solche Beobachtung klagen.46.93.246.230 01:55, 16. Sep. 2018 (CEST)

ich habe jetzt die gründe für die beobachtung beider landesverbände und die beurteilung der ja nidersachsen als verfassungsfeindlich durch den zuständigen innenminister und die vs-präsidentin beschrieben. die junge freiheit hat das ziemlich genau ausgeführt. --Jwollbold (Diskussion) 07:59, 17. Sep. 2018 (CEST)

Dreizehn Länder liefern belastendes Material http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-und-verfassungsschutz-13-laender-liefern-belastendes-material-an-bund-a-1232882.html -- Andreas Kemper talk discr 13:45, 12. Okt. 2018 (CEST)

Nähe der AfD zur rechtsextremen Szene / Pressemitteilungen

Im Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen in Sachsen und anderswo zeigt sich deutlich, dass die in der Einleitung erwähnten "rechtsextremen Tendenzen" innerhalb der AfD Tatsache sind.

MfG, GregorHelms (Diskussion) 16:40, 3. Sep. 2018 (CEST)
Gefunden auf der Homepage des AfD-Kreisverbandes Friesland - Wilhelmshaven - Wittmund: „Chemnitz: Politische Verantwortung?! Ja! Wir übernehmen die “politische Verantwortung”! Allerdings nicht, in dem wir mit inhaltsleeren Floskeln Beileid heucheln, mit den immer gleichen Textbausteinen “Solidarität” mit den Angehörigen zur medienwirksamen Schau stellen. Nein! Es muss Schluss sein, es muss ein Ende geben. Und das kann und wird ein Ende mit Schrecken und “unschönen Bildern” sein. Wir (in der AfD) sind Bürger, die meistens überproportional Steuern zahlen und diesen Staat am Leben erhalten. Wir wurden entwaffnet, weich gespült und unserer “Eier” beraubt. Schluss mit Lustig. Es gibt Leute die ihre “Eier” wiedergefunden haben. Ihr seit gewarnt! Wir, die AfD und viele andere aufrechte Bürger dieses Landes, haben die Nase gestrichen voll. Lassen Sie uns die “politische Verantwortung” übernehmen, dann gehören diese Probleme bald der Vergangenheit an. Wir werden das Problem lösen.“ (Orthographische Fehler finden sich so im Original; Verfasser der Zeilen ist Stefan Zerth, Kreistagsabgeordneter Landkreis Friesland; 28. August 2018)
MfG, GregorHelms (Diskussion) 10:13, 6. Sep. 2018 (CEST)
Da träumt jemand mit Kastrationsängsten von der Machtergreifung. Aber für den Artikel ist das eher nicht gedacht, oder? --JosFritz (Diskussion) 10:38, 6. Sep. 2018 (CEST)]]
Kastrationsängste oder Führerkult? [4] Grüße vom Sänger ♫ (Reden) 11:23, 6. Sep. 2018 (CEST)
@JosFritz: Nein, nur für die Disku-Seite :-). Ein weiterer kleiner Beleg für die "Tendenzen" innerhalb der Partei. MfG, GregorHelms (Diskussion) 11:27, 6. Sep. 2018 (CEST)

Der Spiegel hat eine linke Orientierung, der oben angeführte Artikel ist ein Kommentar und kein Sachartikel. Der Spiegel selber hat sich in Chemnitz mit der Übernahme eines Videos aus linksradikaler Quelle bis auf die Knochen blamiert. Pegida ist nicht rechtsextrem, sondern islamkritisch. Bei Pegida traten sowohl Leyla Bilge(kurdische Wurzeln) als auch Akif Princci(türkische Wurzeln). Mit gut integrierten Ausländern scheint man dort keine Probleme zu haben. Und die Sache mit der Besuchergruppe weist in sich widersprüchliche Quellen auf, die eine Quelle spricht von 5 bis 6 Personen, die sich aus Sicht der Leitung daneben benommen hätten, die andere lediglich von einer Person.

Und in Chemnitz fanden diverse Demonstranten statt. Fragt jemand mal bei SPD, Grünen und Linken wie Sie es denn mit der Antifa halten. Macht man diese Partei dafür verantwortlich, wenn einzelne Spinner und Straftäter unter einer breiten Masse friedlicher Demonstranten dabei sind, die berechtigte Anliegen vortragen und sich auf Artikel 8 GG berufen können? 46.93.246.230 01:44, 16. Sep. 2018 (CEST)

hallo GregorHelms und JosFritz, die gewaltdrohung zerths können wir vielleicht schon in einem passenden zusammenhang in den artikel aufnehmen. ist z.b. in der lokalen zeitung und in mindestens 2 internet-nachrichtenportalen zitiert, und deswegen wurde sein rücktritt gefordert (stellvertretender Sprecher der AfD-Fraktion und Kreistagsabgeordneter). --Jwollbold (Diskussion) 08:15, 17. Sep. 2018 (CEST)
Welchen Artikelabschnitt schlägst du vor? MfG, GregorHelms (Diskussion) 14:33, 17. Sep. 2018 (CEST)
es sollte endlich ein abschnitt "2018" angelegt werden. dann müsste der homepage-post im zusammenhang der afd-reaktion zu den chemnitzer krawallen erwähnt werden. "die AfD werde „die politische Verantwortung“ für Chemnitz übernehmen" heißt es im jeverschen wochenblatt als anlass des posts. wer kennt gute artikel dazu?
zunächst einmal können wir einige quellen aus Ausschreitungen_in_Chemnitz_2018#AfD übernehmen. es muss allerdings auch erwähnt werden, dass es zumindest am 26.8. eine von der AfD organisierte friedliche demonstration gab. andererseits im dortigen artikel zum 27.8.: "Der Verfassungsschutz Berlin sprach von einem „offenkundigen Schulterschluss“ von Rechtsextremisten mit der AfD bei dem sogenannten Trauermarsch: „Die ideologischen Grenzen zwischen dem traditionellen rechtsextremistischen Spektrum und der muslimfeindlichen Szene wurden in Chemnitz zumindest vorübergehend überwunden. (Berliner Neonazis demonstrierten in Chemnitz mit. In: Die Welt. 5. September 2018.)“
oder in einem - wohl nicht direkt verwertbaren - blogbeitrag von hajo funke und lutz bucklitsch: "Nie zuvor in der Geschichte der Nachkriegsrepublik ist es zu einem so offenen und breiten Zusammenschluss der rechtspopulistischen und rechtsradikalen Rechten mit dem Netzwerk an gewaltbereiten Neo-Nationalsozialisten gekommen." das passt zu der noch etwas vagen "politischen einordnung" am ende des hiesigen afd-artikels: "Nach den fremdenfeindlichen Chemnitzer Krawallen Ende August 2018 befand Holger Stark, die Partei müsse sich entscheiden, was sie sein wolle..." also doch: fakten im abschnitt "2018", einordnung dort.
eigentlich habe ich diese woche nicht viel zeit dafür, versuche aber noch, die friesischen gewaltfantasien in den chemnitz-artikel zu schreiben. wer kann hier helfen/anfangen? --Jwollbold (Diskussion) 08:31, 18. Sep. 2018 (CEST)
hier mein edit im chemnitz-artikel. hat dort zu wenig überregionale relevanz, kann aber hier vielleicht in größerem zusammenhang verwendet werden. dürft ihr gerne übernehmen - die aussagen lassen sich schnell anhand der kurzen zeitungs- und radioartikel überprüfen. --Jwollbold (Diskussion) 08:53, 19. Sep. 2018 (CEST)

Wählerschaft

Linksammlung zur Wählerschaft

(kopiert aus verschiedenen threads zum thema waehlerschaft. kann gerne von jedem erweitert werden. -- seth 09:41, 7. Nov. 2018 (CET))

Strukturierung

aus archiviertem thread herkopiert. -- seth 09:41, 7. Nov. 2018 (CET)

sorry, falls das schon mal besprochen wurde, aber vielleicht waere es sinnvoll den abschnitt Alternative_für_Deutschland#Wählerschaft nicht streng-chronologisch zu strukturieren, sondern eher inhaltlich. zusaetzlich kann man ja noch auf etwaige zeitliche aenderungen eingehen. -- seth 10:21, 12. Okt. 2018 (CEST)
Bin auch dafür.--GerWild (Diskussion) 14:36, 12. Okt. 2018 (CEST)

kopier-ende. -- seth 09:41, 7. Nov. 2018 (CET)

Neue Untersuchung

Diese Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, daß es mittlerweile doch gerade ein wenig gebildetes, armes und „abgehängtes“ Unterschicht-Milieu sei, das der AfD besonders zugeneigt ist. Es sei mittlerweile damit definitiv kein „Querschnitt der Gesellschaft“ mehr, der die AfD wählt, und die AfD auch keine Partei der Mittelschicht (mehr), was vor einigen Jahren noch der Fall gewesen sein mag. --Florian Blaschke (Diskussion) 22:53, 15. Okt. 2018 (CEST)

Danke diese Ergebnisse kannte ich noch nicht. Die Überschrift widerspricht mehreren publizierten Studien .. u.a. von Lengfeld 2018. Sind diese Ergebnisse bereits publiziert worden/peer-reviewed? Wie passt das zusammen?--178.38.120.143 23:44, 15. Okt. 2018 (CEST)
wieso? Stimmt ja gar nicht, Lux hat sogar Lengfeld als Quelle angeben, weiters sind beide Studien nicht direkt miteinander vergleichbar. Gruß SlartibErtfass der bertige (Diskussion) 07:48, 16. Okt. 2018 (CEST)
hast du überhaupt die beiden texte gelesen? und verstanden? oder ist dies nur eine nebelkerze, um nicht auf die fragen (widerspruch, publiziert7peer review) einzugehen?--188.155.75.111 10:23, 16. Okt. 2018 (CEST)
Okay, ich sehe gerade, daß die von mir oben angegebene Studie, Lux (2018), älter ist als Schröder (2018), da Schröder (2018) sich auf Lux (2018) bezieht.
Insofern konstatiere ich nun, hierbei jetzt der Argumentation von Schröder (2018) folgend, daß eben doch Rassismus und nicht „Abgehängtsein“ die Hauptmotivation ist, die Partei zu wählen. Kurz: AfD-Wähler (nicht nur die Netzpöbler und -hetzer, sondern die gesamte Wählerschaft) sind tatsächlich schlicht und ergreifend Rassisten, keine genuin „besorgten Bürger“. Die gesamte verharmlosende Apologetik für die ach so zu unrecht gescholtenen AfD-Wähler, für deren Sorgen und Ängste man doch Verständnis haben müsse, ist damit obsolet. --Florian Blaschke (Diskussion) 04:04, 8. Nov. 2018 (CET)
Eher ist es, wie ich gelesen habe, so, daß die wirklich „Abgehängten“ schon seit längerem eher gar nicht mehr wählen. --Florian Blaschke (Diskussion) 07:22, 8. Nov. 2018 (CET)

Vorschlag

Alle Subthemen hier, die von infinit gesperrten Benutzern begonnen wurden mit dem entsprechenden Vermerk archivieren. Da ist die Diskussion nun zu Ende. Gruß SlartibErtfass der bertige (Diskussion) 20:46, 5. Nov. 2018 (CET)

{{erledigt|Der Sockenzoo hat sich in diesem Abschnitt ausreichend ausgetobt, substantielles zur Wählerschaft ist im Abschnitt ohnehin nicht zu finden, falls jemand konstruktive Beiträge zum Thema hat, täte ein neuer Abschnitt ohnehin gut. -- Milad A380 Disku +/- 21:46, 6. Nov. 2018 (CET)}}
gudn tach!
diskussionen sollten immer aufgrund inhaltlicher gruende beendet werden und nicht abhaengig davon, wer sich daran bisher beteiligt hat.
der archiv-bot kommt mit diesen unterabschnitten nicht zurecht. ich habe jetzt einiges archiviert. allerdings habe ich oben einen sammelthread fuer externe links bzgl. waehlerschaft begonnen. (ein paar sachen davon werden vermutlich schon im artikel sein, macht aber nix.) einen abschnitt habe ich nach dem archivieren zum teil wiederhergestellt. ich denke immer noch, dass die diskussion ueber die strukturierung des abschnitts gefuehrt werden sollte.
weiterhin habe ich den abschnitt "Neue Untersuchung" stehengelassen, weil ich mir dabei unsicher war, ob man den thread als abgeschlossen bezeichnen wuerde. -- seth 09:41, 7. Nov. 2018 (CET)
Nach dieser schlichten und trollfreundlichen Weisheit dürften sich also auch Rosa Liebknecht, L50, Gonzo Greyskull und weitere wertvolle Mitarbeiter [5] beteiligen, wenn sie neben ihren Störungen gelegentlich etwas schreiben, was nicht gleich als Unsinn zu erkennen ist. Man dürfte es nicht mehr entfernen, die Konten gar melden weil ein Seth ankäme und die erstaunten Mitarbeiter mit derlei genialischen Erkenntnissen beglücken oder maßregeln würde. --Gustav (Diskussion) 09:51, 7. Nov. 2018 (CET)
gudn tach!
solche grundsatzdiskussionen gehoeren hier nicht her. du kannst mich bei bedarf dazu z.b. auf meiner talk page ansprechen. -- seth 23:25, 7. Nov. 2018 (CET)
seth, ich muss mich schon fragen, was das nun soll. Wir beschäftigen uns nun seit Wochen mit ein und dem selben Account, der seinen POV einbringen will, äusserst manipulativen dabei agiert, siehe auch meine Diskussionsseite. Wie Gustav auch schon ausführte, es kann nicht sein, dass wir hier Trolle füttern oder gar deren POV schützen. Bitte überdenke dringend Deine Einstellung, das darf nicht sein. Gruß SlartibErtfass der bertige (Diskussion) 08:58, 8. Nov. 2018 (CET)
Es ist jedenfalls eine Binsenweisheit, dass Trolle, Sperrumgeher und Sockenspieler nicht nur Unsinn von sich geben. Tatsache ist, dass jeder hier überführte und wegen Manipulation etc. gesperrte Sockenspieler kein Schreibrecht mehr hat, wie auch immer man das nun eskamotieren will. Es handelt sich zudem um keine „Grundsatzdiskussion“, sondern um ein konkretes, mit Beispielen arbeitendes Argument, das auf dieser Disk eine Rolle spielt. Du hast ja, wenn man so will, zunächst selbst „grundsätzlich“ argumentiert und auf die inhaltlichen Gründe verwiesen, weswegen ich sicher nicht Deine Disk aufsuche. Bei der pöbelnden IP [6] handelt es sich um Fund24 [7].--Gustav (Diskussion) 09:26, 8. Nov. 2018 (CET)
gudn tach!
WP:DS, punkte 3 und 11. hier soll ueber den artikel und dessen inhalte diskutiert werden, nicht ueber wp-user oder umgang mit denen, dafuer gibt's andere stellen. -- seth 23:49, 8. Nov. 2018 (CET)

Faschistisch?

Auf einen Artikel von Thomas E. Schmidt möchte ich hiermit aufmerksam machen: [8]. Sind in diesem Sinn vielleicht die AfD bzw. Teile oder Äußerungen der AfD als faschistisch oder faschistoid zu sehen? --Sitacu (Diskussion) 11:29, 17. Sep. 2018 (CEST)

Wenig überraschend. Aber das ist kein "Artikel", sondern nur ein "Essay". Alexpl (Diskussion) 12:48, 17. Sep. 2018 (CEST)
gudn tach!
auch ein essay ist ein artikel, aber egal.
da das wort faschistisch sehr schwammig in der bedeutung ist, wuerde ich es bei deskriptionen versuchen zu vermeiden, sondern allenfalls -- wie es auch schon im wp-artikel geschehen ist -- in form von zitaten verwenden. -- seth 12:25, 14. Okt. 2018 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. -- seth 12:53, 3. Nov. 2018 (CET)

Gender-Mainstreaming

AfD Wahlprogramm zur Landtagswahl in Hessen 2018
Kapitel 3
Familie
3.9. Gender-Mainstreaming
Im Rahmen des Gender-Mainstreaming werden naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestritten. Das angeblich im Elternhaus geprägte Rollenverständnis von Mann und Frau soll durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen systematisch "korrigiert" werden. Die AfD lehnt diese Geschlechterpädagogik ab. Die auf die Aufhebung der Geschlechteridentität ausgerichtete Ideologie des Gender-Mainstreamings steht im Widerspruch zu den Ergebnissen der Naturwissenschaften, der Entwicklungspsychologie und der Lebenserfahrung. Kinder haben ein Recht auf Entwicklung ihrer eigenen geschlechtsspezifischen Identität. Die Erforschung und Definition von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität ist vorrangig Aufgabe der Wissenschaft und sollte niemals durch politische Organe vorgegeben werden. Deswegen wenden wir uns entschieden gegen die massive staatliche Förderung pseudowissenschaftlicher "Gender Studies" in Millionenhöhe durch die EU und vor allem durch Steuergelder aus Deutschland. Diese Steuergelder sollen stattdessen in die Familienförderung investiert werden.
3.10. Sexualisierung von Kindern
Sexualerziehung ist das primäre Recht und die Pflicht der Eltern. Die Familie ist der wichtigste Lernort für eine gesunde sexuelle Entwicklung. Sexualerziehung muss mit der körperlichen und seelischen Entwicklung von Kindern übereinstimmen. Sie sollte daher nicht im Kindergarten oder in der Grundschule erfolgen. Wir lehnen eine detaillierte Darstellung und Erläuterung von sexuellen Praktiken, sowie die Infragestellung des eigenen Geschlechts ab. Lehr- und Lehrbuchinhalte haben eine Leitbildfunktion und sollten sich daher vorrangig an der Lebenswelt der Mehrheit orientieren.

Es werden also hochoffiziell im Wahlprogramm zwei Verschwörungstheorien propagiert. Einerseits die bekannte Frühsexualisierungs-VT, andererseits die Gender-Mainstreaming-VT, die mit Gender-Mainstreaming im ursprünglichen und eigentlichen Sinne absolut nichts zu tun hat. „Staatlich geförderte Umerziehungsprogramme“, die Kindern irgendwelche Vorstellungen davon, wie sie zu sein haben, einimpfen oder austreiben sollen, die Jungs das Toben und Mädchen das Spielen mit Puppen verbieten, sind eine reine paranoide Wahnidee der AfD, oder vielmehr eine Propagandalüge.

Im Abschnitt „Familien- und Geschlechterpolitik“ wird überhaupt nicht klar, daß die AfD mit „Gender-Mainstreaming“ etwas völlig anderes meint als im Artikel Gender-Mainstreaming beschrieben wird. (Auch im Artikel selbst, insbesondere im Abschnitt „Kritik“, wird allerdings überhaupt nicht zwischen Gender-Mainstreaming, der Gleichstellungsstrategie, und der gleichnamigen VT differenziert.) --Florian Blaschke (Diskussion) 21:37, 27. Okt. 2018 (CEST)

Belege die VT, daß es sich beim Wahlprogramm um VTs handeln soll. Z.B. unterscheidet die AfD m.W. zwischen "Toleranz" und "Akzeptanz" bzgl. Homosexualität (oder andereren Abweichungen von Heterosexualität). Offenbar geht es beim Gender-Mainstreaming jedoch gerade darum, nicht nur zu Toleranz, sondern gerade zur Akzeptanz zu erziehen. Im Übrigen nicht erst ab der Pubertät, sondern bereits "frühkindlich":

„In der Grundschule soll es laut Plan nicht nur um den menschlichen Körper, seine Entwicklung, Schwangerschaft und Geburt gehen, sondern auch um „unterschiedliche Familiensituationen (z. B. Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Pflegefamilien, gleichgeschlechtliche Partnerschaften)“.“

Diesbezügliche Änderung der Hessischen Lehrpläne 2016 wird auch vom Hessischen Elternbeirat kritisiert, [9]

Rosenkohl (Diskussion) 00:20, 28. Okt. 2018 (CEST)

Gesetzlich verboten: Geschiedene Ehe, Witwen, Waisen, Pflegekinder, Adoption, Homosexualität, Wiederheirat. Sogar Jesus käme da schlecht weg: Mutter schwanger vor der Heirat, Alleinerziehende Mutter, biologischer Vater nicht bekannt, Stiefvater, Asylant aus einem sicheren Drittland (Ägypten), Wirtschaftsflüchtling, Existenz bestritten durch Bettelei, Jude, Hang zum Sozialismus, Autoritätskritisch. Sojemand sollte in unserer Gesellschaft nicht existieren und ist von vornherein prädestiniert für die Todesstrafe.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 00:40, 28. Okt. 2018 (CEST)
Toleranz heißt bloße Duldung (ggf. mit zusammengebissenen Zähnen). Das ist ein absoluter Mindeststandard der Zivilisation, daß ich meine Nachbarn in Ruhe lasse und nicht angreife, nur weil sie schwul oder trans sind, auch wenn ich sie innerlich verachte. Akzeptanz ist definitiv ein sinnvolleres Ziel. Nicht nur die eigene Homo-, Trans- etc. -feindlichkeit verbergen, sondern überwinden. Denn mühsam verhohlene Menschenfeindlichkeit bricht sich doch irgendwann Bahn. Spätestens, wenn sie gesellschaftlich legitimisiert wird. Ich darf an das frühe 20. Jahrhundert erinnern, wo in Deutschland viele Menschen ihre jüdischen Nachbarn zwar tolerierten, aber nicht akzeptierten. --Florian Blaschke (Diskussion) 02:55, 28. Okt. 2018 (CEST)
Selbst wenn es sich im übrigen um keine VT handelte, so ist die im Artikel Gender-Mainstreaming definierte und (nahezu ausschließlich) behandelte Strategie mit der AfD-Bedeutung auf keinen Fall identisch. Von „Umerziehungsprogrammen“ steht da nirgendwo etwas.
Eine einfache Websuche "gender mainstreaming verschwörungstheorie" wirft unter anderem diesen Link von der Antonio-Amadeu-Stiftung aus. --Florian Blaschke (Diskussion) 02:12, 28. Okt. 2018 (CET)
"VT" ist ein problematischer Ausdruck. Der Soziologie Hans Jürgen Krysmanski sagte immer, Soziolog*innen müssten Verschwörungstheoretiker*innen sein. Es geht hier um Verschwörungsideologie. Und natürlich handelt es sich beim Konstrukt der "Gender-Ideologie" um eine Verschwörungsideologie. Konkret verketten sich im AfD-Programm Hessen Narrative der "Frühsexualisierung" mit der Verschwörungsideologie der "Umerziehung" aus der Neuen Rechten (Caspar von Schrenck-Notzing: "Charakterwäsche"). Hierzu haben wir gestern einen Artikel im Diskursatlas erstellt. "Gender-Ideologie" scheint das zentrale verbindende Narrativ dieser Verschwörungsideologie zu sein. -- Andreas Kemper talk discr 12:01, 28. Okt. 2018 (CET)
Dürfen jetzt Originalquellen (bei der AfD) auch herangezogen werden? Diese als Vorlage für Andreas Kemper und einen Artikel aus seinem Projekt dienen (Interessenkonflikt und wp:RK)? Hoffentlich wird im Sinne von NPOV von den Benutzern für 90% des Hauptartikels jetzt ebenfalls auf Orignalquellen wie dem AfD Grundsatz - und Parteiprogamm oder Auftritte/Reden eingegangen:
  • AfD Grundsatzprogamm Lang- und Kurzversion
  • Auftritte von AfD Sprecher Jörg Meuthen u.a. Abgrenzung von Rassismus & Extremismus:
    • Meuthen & KGE bei Dunja Hayali zu Chemnitz - ab 14:30 (youtu.be/9D8WWA0DX8Q)
    • Jörg Meuthen (AfD) bei Hart aber fair - ab 7:57 (youtu.be/_lffux43DCA)
Hier noch einige Primärquellen mit Sekundärquellen zu AfD & Gendermainstreaming:
  • Steffen Königer (AfD) im Landtag von Brandenburg
  • JF: AfD fordert Überprüfung der Gender-Lehrstühle
  • Beatrix v. Storch (AfD) zu Genderpolitik - ab 2:40 (youtu.be/5YVZbGt1By8)
    • "Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch lobte das Vorgehen der ungarischen Regierung: „Die Gender-Studies waren von Anfang an ein ideologisches Projekt, bei dem es nicht um wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn ging, sondern um die Durchsetzung einer politischen Agenda. Öffentliche Mittel für Wissenschaft und Forschung auf diese Weise für linke Indoktrination zweckzuentfremden, ist weder im Sinne der Wissenschaft, noch im Sinne des Steuerzahlers.“
    • „Darum sollten die Gender-Lehrstühle abgewickelt werden.“ Womit diese sich befaßten, könnte durch die klassischen Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften besser und neutraler erforscht werden." --178.38.108.151 20:04, 29. Okt. 2018 (CET)
  • Beatrix v. Storch (AfD) Bundestag 11.10.2018 (youtu.be/OrOHVYY4G5c) zum Gesetz für Intersexuelle
    • Ärzteblatt: Bundestag debattiert kontrovers über neuen Geschlechtseintrag:
      • "Die AfD-Fraktionsvize Beatrix von Storch, hielt hingegen an der biologischen Bestimmung des Geschlechts fest; es sei angeboren, keine Wahl. Deshalb sei auch die Bezeichnung „intersexuell“ statt „divers“ angemessen. Sie warf den anderen Parteien vor, mit dem Gesetzentwurf die Genderideologie durchsetzen zu wollen. Ziel sei die Abschaffung der Zweigeschlechtlichkeit." --178.38.108.151 20:32, 29. Okt. 2018 (CET)
„Meine Meinung ist selbstverständlicher Fakt, deine Meinung ist Ideologie.“ Jaja. Genderideologie ist immer nur die der anderen. *gähn* Die heteronormative Gehirnwäsche, der man selbst von Kindesbeinen an unterzogen worden ist, bemerkt man selten als solche.
Natürlich ist das Zweigeschlechtigkeitsdogma – von Julia Serano auch oppositional sexism genannt (im Kontrast zum traditional sexism, der die Überlegenheit und damit den Herrschaftsanspruch des männlichen Geschlechts postuliert, mit dem oppositional sexism aber eng verzahnt ist) – selbst eine Ideologie. Eine bio-essentialistische Ideologie, die neben der gender binary (einer scharfen Geschlechtsdichotomie) auch Heterosexualität, Cisgeschlechtlichkeit und (vermeintlich „traditionelle“) willkürliche Normen, wie sich Menschen je nach zugewiesenem Geschlecht zu verhalten, kleiden, etc. hätten, als Norm setzt und Nichtheterosexualität, Geschlechtsnonkonformismus, Transgeschlechtlichkeit und Intergeschlechtlichkeit zu krankhaften Abweichungen erklärt (Heteronormativität, Cissexismus).
Billiger Propagandatrick hierbei: Die Behauptung (die die eigene Intoleranz auf die Gegenseite projiziert), die Gegenseite würde das Ausleben der „traditionellen“ Norm verbieten wollen (ein tiefsitzende Kastrationsängste weckendes Schreckensszenario, vermutlich kulminierend in Zwangs-Genital-OPs für alle – womöglich um uns alle in genitallose „Hermaphroditen“ zu verwandeln). --Florian Blaschke (Diskussion) 04:34, 8. Nov. 2018 (CET)

Grundsatzprogramm als Quelle

Abgesehen von dem Problem, dass es sozusagen die Primärquelle ist, möchte ich darauf hinweisen, dass zweimal aus dem „Leitantrag“ zitiert wurde. Das ist also nicht die endgültig beschlossene Fassung ! Ob das der Stand von 2016 ist, oder ob es eine neue Fassung gibt, ist eine andere Frage. Auf jeden Fall müssen wörtliche Zitate gekennzeichnet werden. --Hannover86 (Diskussion) 11:48, 30. Okt. 2018 (CET)

Das Grundsatzprogramm ist zwar Primärquelle, durch es belegte Textstellen werden hier aber korrekt mit Standpunktzuweisung attributiert. Die für den Einzelnachweis benutzte Internetquelle ist auch die 2016 beschlossene Fassung, siehe Webseite der AFD und letzte Seite des Dokumentes. Soweit ich das sehe gibt es auch keine neue Fassung des Grundsatzprogrammes sondern nur ein Wahlprogramm 2017. --Count Count (Diskussion) 13:28, 30. Okt. 2018 (CET)

Süddeutsche Zeitung: „Beobachtung durch Verfassungsschutz: Eigenes Gutachten bringt AfD in Bedrängnis“

„Die AfD erfülle reihenweise Kritierien, die für eine Beobachtung des Verfassungsschutz sprächen. Am Ende des Gutachten gibt es laut den Medienberichten Handlungsempfehlungen. Etwa: “Unbedingt notwendig ist es, folgende Äußerungen und Verhaltensweisen zu unterlassen: pauschale Diffamierungen oder Herabwürdigungen von Ausländern/Immigranten/Flüchtlingen/Muslimen.”“[1][2]--Albin Schmitt (Diskussion) 20:13, 2. Nov. 2018 (CET)

Diskussion

hallo Albin Schmitt, das war ein ganz guter ansatz. die inhaltlichen krierien für verfassungsfeindlichkeit wurden dann aber zu einem - für den hiesigen artikel typischen - rein formalen "In den Medien wurde das Gutachten teilweise als eine Rechtfertigung für eine Beobachtung der AfD bewertet" und murswieks intentionen. ich habe die darstellung wieder aussagekräftiger und ausgewogener gemacht. den weitgehenden revert des unbestechlichen sehe ich nicht ein. sicher, der absatz ist ein bisschen lang, aber kürzen kann man bei wiederholungen quer durch den artikel - das habe ich ja schon lange versprochen, fange wenigstens mal an. auch bei meinem edit lasse ich zumindest den inquisitions-protest heraus. auch hartwigs differenzierung am ende könnte wegfallen. dann ist aber die ausgewogenheit in gefahr. --Jwollbold (Diskussion) 22:22, 6. Nov. 2018 (CET)

1 kb wieder eingefügt, aber mehr als das doppelte gespart, besonders durch thematische ordnung des abschnitts "politische einordnung - 2013". versucht doch auch mal, zusammenzufassen und zu kürzen! der artikel ist echt hart zu lesen, der informationsgewinn durch annähernde wiederholungen oft gering. und was nicht mehr aktuell ist, braucht nicht ausgewalzt zu werden. --Jwollbold (Diskussion) 00:38, 7. Nov. 2018 (CET)
Ich finde das viel zu lang und teilweise auch nichtssagend. Mal abgesehen davon, dass ich es sowieso für fraglich halte, das unter "Bewertung durch den Verfassungsschutz" zu fassen.--Der Unbestechliche (Diskussion) 12:28, 7. Nov. 2018 (CET)
@Der Unbestechliche: du kannst ja versuchen, noch etwas weiter zu kürzen. hartwigs kommentar am ende sehe ich jetzt als eher selbstverständliche relativierung an. kann das ohne gefährdung der ausgewogenheit gelöscht werden? und wohin sonst als in den vs-abschnitt sollten die informationen? es ist ja eine beachtete reaktion auf die überlegungen innerhalb der vs-ämter.
insgesamt ist wie gesagt meine strategie für den artikel: wichtiges konkret und verständlich ausführen - wiederholung von schlagworten und ähnlichen ereignissen kürzen. was hältst du davon? --Jwollbold (Diskussion) 13:39, 7. Nov. 2018 (CET)
Die Strategie ist gut. Aber ich halte die Beschreibung nach wie vor für viel zu lang - so wichtig ist das nicht. Und wenn ich da kürzen würde, wären wir wieder bei den zwei oder drei Sätzen, die da vor deiner Bearbeitung standen. Und ich glaube das wäre nicht in deinem Sinne. ;) --Der Unbestechliche (Diskussion) 18:10, 7. Nov. 2018 (CET)
nett dass das ohne edit war geht ;-) ich habe jetzt wenigstens mal den hartwig-kommentar am ende gestrichen. diese woche wollten "die Abteilungsleiter der Landesämter für Verfassungsschutz erneut über eine mögliche Beobachtung der AfD beraten" (verwendeter sz-artikel). wenn dabei etwas konkretes herauskommt, können wir es vielleicht mit dem murswiek-gutachten zusammenfassen oder letzteres kürzen / ersetzen. --Jwollbold (Diskussion) 10:15, 8. Nov. 2018 (CET)

Quellen

  1. Sollte der Verfassungsschutz die AfD beobachten? Eigenes Gutachten der Partei kommt zu erdrückendem Ergebnis. In: HuffPost Deutschland. 2. November 2018 (huffingtonpost.de [abgerufen am 2. November 2018]).
  2. Sebastian Pittelkow, Katja Riedel, Jens Schneider Berlin: Eigenes Gutachten bringt AfD in Bedrängnis. In: sueddeutsche.de. 2. November 2018, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 2. November 2018]).

Aktualisierung der Karte

Moin, jemand müsste mal die Karte der Länder, in denen die AfD als Oppositionspartei vertreten ist, aktualisieren. Mir bleibt die Bearbeitung verwehrt und ich weiß auch nicht, wie es geht. Allwissennnder (Diskussion) 19:07, 5. Nov. 2018 (CET)

gudn tach!
ich schlage vor, die karte ganz rauszunehmen, weil sie ja nun bald komplett eingefaerbt waere. eine unifarbene deutschlandkarte hat irgendwie keine sinnvolle aussage. -- seth 23:53, 8. Nov. 2018 (CET)

AfD Spendengelder

AfD soll illegale Spenden bekommen haben.[1]--Albin Schmitt (Diskussion) 23:14, 11. Nov. 2018 (CET)

Siehe Diskussion:Alice Weidel#Wahlkampfspenden aus der Schweiz. —Daniel749 D– (STWPST) 17:10, 12. Nov. 2018 (CET)

Quellen

  1. Medienberichte: AfD soll illegale Parteispende angenommen haben. In: Spiegel Online. 11. November 2018 (spiegel.de [abgerufen am 11. November 2018]).