Diskussion:Alternative für Deutschland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Diese Diskussionsseite dient dazu, Verbesserungen am Artikel „Alternative für Deutschland“ zu besprechen.

Persönliche Betrachtungen zum Thema gehören nicht hierher. Für allgemeine Wissensfragen gibt es die Auskunft.

Füge neue Diskussionsthemen unten an: Klicke auf Abschnitt hinzufügen, um ein neues Diskussionsthema zu beginnen, und unterschreibe deinen Beitrag bitte mit oder --~~~~.

Hinweise

Automatische Archivierung
Auf dieser Seite werden Abschnitte automatisch archiviert, die seit 10 Tagen mit dem Baustein {{Erledigt|1=~~~~}} versehen sind.
Archivübersicht Archiv
Wie wird ein Archiv angelegt?

Neue Mitgliederzahlen 28.000 laut AFD Sprecher jetzt überschritten[Quelltext bearbeiten]

http://www.focus.de/politik/deutschland/parteien-afd-mit-mitgliederzuwachs-skandale-schrecken-nicht-ab_id_7324287.html

Bitte dazu die Diskussion:Alternative für Deutschland/Archiv/026#Mitgliederzahl nicht mehr aktuell beachten. --Häuslebauer (Diskussion) 21:56, 19. Jul. 2017 (CEST)
Der Rechenschaftsbericht der AfD 2015 mit offiziellen Zahlen für den 31.12.2015 ist übrigens noch nicht veröffentlicht. Bin sehr gespannt, wie die Zahlen zu jenen in Presse und Parteizeitungen verhalten. --Häuslebauer (Diskussion) 22:02, 19. Jul. 2017 (CEST)

Diskussionsabschnitte zum gleichen Thema zusammengeführt. --Häuslebauer (Diskussion) 14:03, 25. Jul. 2017 (CEST)

Die AfD nennt in ihrem Parteiorgan nun 28.000 Mitglieder: https://afdkompakt.de/2017/07/06/mitgliederzuwachs-auf-28-000-afd-ist-so-stark-wie-nie-zuvor/

Die aktuell im Artikel gennante Zahl von 25.000 verweist auf die selbe Quelle. Insodern kann ich nicht ganz nachvollziehen, wieso die Zahl nicht auf 28.000 aktualisiert werden sollte. (nicht signierter Beitrag von Bensa2000 (Diskussion | Beiträge) 15:58, 24. Jul. 2017‎)

Persönlich habe ich Bauchschmerzen damit, dass die Quelle nicht zwischen regulären Mitgliedern und dem AfD-Konstrukt der "Fördermitgliedschaft" unterscheidet. Letzteres sind nämlich keine Mitglieder im Sinne des Parteiengesetzes. Dies war wohl häufig die Ursache für überhöhte Mitgliederzahlen in Presseberichten (siehe die ausführliche Debatte dazu im Archiv). Das gilt aber leider auch für die bereits jetzt verwendete Quelle von Januar 2017. Ich kann damit leben, wenn wir erst mal darauf vertrauen, dass die AfD-Medien korrekte Mitgliederzahlen im Sinne des Parteiengesetzes veröffentlichen (so der Stand der Debatte). Sollte sich bei der Veröffentlichung des nächsten Rechenschaftsbericht daran jedoch Zweifel ergeben, dann würde ich darauf bestehen, dass wir wie bei anderen Parteien mit fragwürdigen Angaben bzgl. ihrer Mitgliederzahl ausschließlich auf die Rechenschaftsberichte zurückgegriffen wird - auch wenn die Zahlen darin bei weitem nicht die aktuellsten sind. --Häuslebauer (Diskussion) 14:00, 25. Jul. 2017 (CEST) P.S.: Bitte signiere deine Beiträge zukünftig.
Prof. Niedermayer (FU Berlin) war so nett, mir auf eine Mailanfrage zu antworten. Im Rahmen seines Parteimitgliederprojekts (dessen regelmässigen Ergebnisse hier in Parteiartikeln auch gelegentlich als Referenz verwendet werden) hat die AfD im Frühjahr (Stand Mitte April) 2017 eine Zahl von 26.409 Mitgliedern und getrennt davon eine Zahl von 1.291 Förderern mitgeteilt, d.h. die Förderer wurden nicht zu den Mitgliedern gezählt. --Jens Best (Diskussion) 07:45, 26. Jul. 2017 (CEST)
Vielen Dank für deine Mühen! Bin mir nun unsicher, ob wir daraus schließen können, dass die 28.000 Mitglieder mit Fördermitgliedern sind. 26.409 + 1.291 = 27.700 und ein Zuwachs von 300 Personen in dem Zeitraum hört sich realistisch an. Ein Zuwachs von 1.600 Personen im Zeitraum Mitte April bis Anfang Juli ist sicherlich nicht ausgeschlossen, aber wäre doch sehr stark (~ 1.000 Personen pro Monat). --Häuslebauer (Diskussion) 10:32, 26. Jul. 2017 (CEST)
Dies Unschärfe in den Zahlen, bei denen mal die Fördermitglieder mitgezählt sind und mal nicht, sowie häufig übertriebene, gerundete oder widersprüchliche Zahlen in den parteieigenen Publikationen, die sich dann mehr oder weniger unreflektiert in irgendwelchen Medienberichten wiederfinden, das also hat dazu geführt, dass wir irgendwann beschlossen haben, diese laufenden Mitgliederzahlen nicht mehr zu berücksichtigen, weil die Zahlen nicht mehr eindeutig bzw. glaubwürdig sind. Fast jedes mal müssen wir raten, ob die Fördermitglieder mitgezählt werden oder nicht. Aus diesem Grund war das Ergebnis der Diskussion, dass im Artikel nur noch die Zahlen des Rechenschaftsberichts genannt werden, auch wenn sie nicht die aktuellsten sind, eben weil es sich um offizielle, sozusagen amtliche Zahlen zu einem Stichtag handelt und nicht um irgendwelche dahingeworfenen Werte.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:11, 26. Jul. 2017 (CEST)
Ich sehe da (leider) keinen entsprechenden Konsens in der Diskussion, auch wenn ich ebenfalls zur Lösung mit den Rechenschaftsberichten tendiere. Insbesondere Q-ß hat da vehement gegen argumentiert. --Häuslebauer (Diskussion) 10:05, 28. Jul. 2017 (CEST)

Ich weiß nicht, wie jemand auf die Idee kommt, einer Pressemitteilung der AfD bezüglich ihrer (angeblichen) Mitgliederzahl höhere Relevanz und Glaubwürdigkeit zuzumessen als jeder anderen Presseaussendung dieser Partei. Der vom Bundestagspräsidenten veröffentlichte Rechenschaftsbericht ist die passende Quelle. Dessen Angaben stammen zwar auch von der Partei, stehen aber immerhin unter Strafandrohung bei unrichtigen Angaben und damit einer eidesstattlichen Versicherung gleich. --Corvus2016 (Diskussion) 23:44, 26. Jul. 2017 (CEST)

Ich kann ja nachvollziehen, dass bei Veröffentlichungen der AfD eine gewisse Skepsis geboten ist. Alledings bezieht sich die neue Angabe ja - wie im Eingangsbeitrag erwähnt - auf die selbe Quelle, auf die auch die aktuelle Angabe von 25.000 Mitgliedern verweist. Diese Zahl stammt aus dem Januar 2017 - die hier offensichtlich als seriös eingestufte Quelle Prof. Niedermayer (FU Berlin) nennt für Mitte April 2017 26.400 Mitglieder, also ein Zuwachs von 1.400 Mitlgieder in 3.5 Monaten (ca. 400 Neumitglieder pro Monat). Für Anfang Juli werden nun 28.000 Mitglieder gemeldet, dies entspräche einem weiteren Zuwachs von 1.600 Mitgliedern in 2.5 Monaten (640 pro Monat). Angesichts des Einzugs der AfD in weitere Landtage erscheint mir das nicht unrealistisch. Schließlich sollten m.M.n der Fairness halber auch die Quellen anderer Parteien vergleichsweise bewertet werden: Die Mitgliederzahl der Partei "Die Linke" wird auch nur mit einem (nicht mehr funktionierenden) Link auf die parteieigene Homepage belegt. Die Zahl der FDP mit Stand Juli 2017 verweist auf einen Artikel der "Augsburger Allgemeinen", in dem der FDP Generalsekratär mit einem hohgen Zuwachs von 6.000 Neumitlgiedern in 2017 zitiert wird. Diese Zahlen erscheinen mir nun nicht unbedingt glaubwürdiger. --Bensa2000 (Diskussion) 15:14, 28. Jul. 2017 (CEST)


Vorschlag für ein Fazit:
1. Es gibt immer nur die Angaben der Parteien zu ihren Mitgliederzahlen. Niemand außerhalb einer Partei zählt diese nach. Egal ob Niedermayers wissenschaftliches Parteienprojekt oder die Rechenschaftsberichte. Es sind immer Angaben der Parteien. Insofern kann imho die aktuelle Angabe der AfD übernommen werden. Wir können und werden das nicht überprüfen können. Wer das bezweifelt, sollte außerhalb der Wikipedia das Thema unterbringen (vielleicht interessiert die Frage ein Journalist).
2. Frequenz der Erfassung. Diese könnte von einer Redaktion/Portal Politik besprochen werden. Argument für eine jährlich aktualisierte Angabe: Wir sind eine Enzyklopädie, die nicht jede runde Rekordzahl ("Jetzt sind wir 28.000!") übernehmen muss. In anderen Bereichen, z.B. bei Einspielergebnissen von Kinofilmen oder der Einwohnerzahl von Städten, wurde entschieden, regelmässig die offiziellen statistischen Zahlen zu übernehmen und proklamative "Zwischenstandsmeldungen" („Frankfurt hat jetzt 800.000 Einwohner") nicht zu beachten. Argument für eine unregelmässige Erfassung: Aktuell ist viel Bewegung bei den Parteien. Jüngere und ältere Parteien haben ungewöhnliche Anstiegszahlen. Eine Frequenz, die versucht quartalsweise neue Zahlen aus guten Quellen zu finden, sind bis auf Widerruf zulässig. Kann nochjemand außer mir mit diesem Fazit leben? --Jens Best (Diskussion) 16:43, 28. Jul. 2017 (CEST)

Ihr überseht einen entscheidenden Fakt, der zu dieser Diskussion geführt hat. Durch ihre Konstruktion der Fördermitgliedschaft wurden über die AfD nachweislich in der Vergangenheit falsche Mitgliederzahlen (zumindest nicht die Anzahl der Mitglieder im Sinne des Parteiengesetzes) veröffentlicht. Der Stand der bisherigen Debatte war, dass wir Primärliteratur der AfD nutzen, sofern aus dieser eindeutig hervorgeht, dass die Fördermitglieder nicht mitgezählt wurden. In der Quelle für Januar 2017 spricht die AfD eindeutig von regulären Mitgliedern (Fördermitglieder werden separat erwähnt). Bei der AfD-Veröffentlichung von Anfang Juli findet sich diese Unterscheidung nicht. Aus diesem Grund ist im Sinne des bisherigen Status Quo die AfD-Angabe vom Januar geeignet, jene vom Juli jedoch nicht. Ob die Angaben in den AfD-Veröffentlichungen korrekt sind, wird erst ein Vergleich mit zukünftigen Rechenschaftsberichten zeigen. Gab da in der Vergangenheit einige Zweifel (u.a. weil von einer Publikation zwei Versionen mit verschiedenen Zahlen kursierten), aber ob diese Zweifel ausreichten, nicht mehr auf Eigenangaben der Partei zurückzugreifen, war umstritten. Diese Debatte lässt sich so nicht auf alle Parteien verallgemeinern. Sie hat einen konkreten Anlass (überhöhte Zahlen in der Vergangenheit) und beruht auf einer speziellen "Mitgliederart" bei der AfD. --Häuslebauer (Diskussion) 17:20, 28. Jul. 2017 (CEST)

Die AfD Kompakt berichtet am 6. Juli 2017 von 28.000 AfD-Mitgliedern. ([1]) Sie macht dabei nicht deutlich, ob es sich um reguläre Mitglieder handelt oder auch sogenannte Fördermitglieder mitgezählt werden. Erhebliche Zweifel, dass die Zahlen mit unseren Kriterien übereinstimmen, habe ich auf Grund der Angabe der Referenzwerte. Die AfD Kompakt gibt die Werte für den "Jahresanfang 2016" mit 23.802 Mitglieder an. Nun wurde aber gerade der Rechenschaftsbericht mit verbindlichen Zahlen für den 31.12.2015 veröffentlicht. Dort sind 17.703 Mitglieder ausgewiesen. Da bleibt eine Differenz von 6.100 Mitgliedern, die sicherlich nicht durch die zeitliche Differenz zwischen 31.12.2015 und "Jahresanfang 2016" zu erklären ist. --Häuslebauer (Diskussion) 09:00, 31. Aug. 2017 (CEST)

Rechenschaftsbericht 2015 und Abweichungen gegenüber Angaben in der Presse[Quelltext bearbeiten]

Der Rechenschaftsbericht der AfD für 2015 ist nun öffentlich. Es zeigt mal wieder deutlich, warum wir keine Mitgliederzahlen der AfD aus der Presse übernehmen sollten. Am 22.12.2015 schrieb die Frankfurter Rundschau: "Die AfD verzeichnet nach Angaben ihres Sprechers aktuell 18.612 Mitglieder. Hinzu kämen noch etwa 1900 unbearbeitete Anträge." ([2]) Im Rechenschaftsbericht gibt die Partei zum Stichtag 31.12.2015 nur 17.703 Mitglieder an. --Häuslebauer (Diskussion) 02:13, 30. Aug. 2017 (CEST)

Abschiedsvorlesung Oskar Niedermayers: 26409 Mitglieder (April 2017)[Quelltext bearbeiten]

Link: http://www.berliner-zeitung.de/politik/studie-mitgliederboom-bei-der-afd--volksparteien-auf-schrumpfkurs-27925728 Damit haben wir Zahlen aus einer allgemein akzeptierten Quelle. --185.76.10.169 13:17, 18. Sep. 2017 (CEST)

Nein, Niedermayers Angaben beruhen auch auf der Selbstauskunft der AfD, entsprechend wird auch hier nicht geklärt, worauf Häuslebauer zurecht hinweist. --Jens Best (Diskussion) 00:01, 19. Sep. 2017 (CEST)
Beruhen nicht alle Mitgliederzahlen in Artikeln von irgendwelchen Partein auf Selbstauskünften? SPD - Selbstauskunft. CDU - unklar, FDP - Selbstauskunft, Bündnis 90/Die Grünen - Selbstauskunft. Die Selbstauskunft scheint also normalerweise als Referenz auszureichen. Alexpl (Diskussion) 10:24, 19. Sep. 2017 (CEST)
Es geht nicht um die Selbstauskunft per se, sondern um die Unklarheiten hinsichtlich der verschiendenen Mitgliedschaftsformen. Bitte entsprechend Einlesen, das Ganze wurde ausführlichst diskutiert. --Jens Best (Diskussion) 20:16, 19. Sep. 2017 (CEST)
Persönlich würde ich davon ausgehen, dass Niedermayer die Problematik bekannt ist und er wegen der Vergleichbarkeit der Zahlen darauf drängt, auch von der AfD Angaben zu den Mitgliedern im Sinne des Parteiengesetzes zu bekommen. --Häuslebauer (Diskussion) 13:10, 14. Okt. 2017 (CEST)

Daniel749 hat jetzt die Mitgliederzahlen mit den Angaben von Niedermayer aktualisiert. [3] Wie gesagt halte ich es für unwahrscheinlich, dass sich Niedermayer von der AfD überhöhte Zahlen auftischen lassen hat. Von daher ist das in meinen Augen in Ordnung. Spannend fände ich nochmal in der Hauptveröffentlichung der Zahlen nachzuschauen, ob dort eine Erläuterung zu finden ist, warum von der AfD keine Werte zum Stichtag 31.12. enthalten sind. Durch den Stichtag Mitte April 2017 ist es auch rückwirkend schwer die Korrektheit der Zahlen an Hand des Rechenschaftsberichts zu prüfen. Bei diesem gilt auch immer der Stichtag 31.12. --Häuslebauer (Diskussion) 12:00, 15. Nov. 2017 (CET)

+: Angaben über soziale Zusammensetzung fehlen[Quelltext bearbeiten]

, zumindest auf ff interaktiven Grafik der Bundeszentrale für politische Bildung, m.bpb.de: Soziale Zusammensetzung der Parteimitgliederschaften (Stand 7. Oktober 2017), Hungchaka (Diskussion) 15:10, 21. Nov. 2017 (CET)

Inhaltliches Profil[Quelltext bearbeiten]

Die Einleitung des Abschnitts Inhaltliches Profil und die Unterabschnitte Arbeits-, Sozial-, Finanz- und Steuerpolitik sowie Religionspolitik (mit Fokus auf dem Islam) basieren (fast) ausschließlich auf Artikeln in der Tagespresse und Primärquellen. Da braucht es leider nach wie vor eine Überarbeitung. Hatte dies bereits früher thematisiert, was leider mittlerweile im Archiv verschwunden ist: Diskussion:Alternative für Deutschland/Archiv/027#Inhaltliches_Profil Die meisten Unterabschnitte hatte ich damals überarbeitet, aber zu den beiden Punkten bin ich nicht gekommen. Die Einleitung des Abschnitts verfehlt in meinen Augen auch ein wenig das Thema. Sie sollte die zentralen Positionen der AfD zusammenfassen und keine Chronologie abliefern, wann die AfD welches Programm verabschiedet hat. --Häuslebauer (Diskussion) 01:39, 30. Aug. 2017 (CEST)

Die Einleitung geht doch jetzt in Ordnung, oder? Auch mit deinen übrigen Anmerkungen hast du Recht. Louis Wu (Diskussion) 12:31, 1. Sep. 2017 (CEST)
Ich bezog mich auf die Einleitung des Abschnitts Inhaltliches Profil nicht auf die Einleitung des gesamten Artikels. --Häuslebauer (Diskussion) 12:50, 1. Sep. 2017 (CEST)
Das hatte ich überlesen. Aber deine Kritik trifft. Louis Wu (Diskussion) 00:21, 2. Sep. 2017 (CEST)

Mit Verweis auf WP:DS gelöscht. --Berichtbestatter (Diskussion) 20:00, 15. Okt. 2017 (CEST)

Eine Partei muß sich an dem messen lassen, was führende Parteimitglieder von sich geben, und Gauland ist nicht patriotisch sondern Nazionalsozialistisch. Also ist dies das "Inhaltliche Profil". PG 19:23, 15. Okt. 2017 (CEST)

Antisemitismus der AfD und ihrer Wählerschaft[Quelltext bearbeiten]

Sowohl die Leipziger als auch die FES-Mitte-Studie von 2016 kamen zu dem Ergebnis, dass potenzielle Wählerinnen und Wähler der AfD mit Abstand deutlich mehr zum klassischen wie israelbezogenen Antisemitismus neigen - gefolgt übrigens von den Nichtwählern -, als Wählerinnen und Wähler der im Bundestag vertretenen Parteien (CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP). (Antisemitismus in Deutschland – aktuelle Entwicklungen, pdf, S. 73). --Fiona (Diskussion) 07:59, 21. Sep. 2017 (CEST)

Ist durchaus erwähnenswert, würde ich sagen. Louis Wu (Diskussion) 08:46, 21. Sep. 2017 (CEST)
Innerhalb der AfD kommen laut dem Bericht auch antisemitische Vorfälle besonders häufig vor. "sie hat aber mit Abstand das größte Antisemitismus-Problem – zumindest von den behandelten Parlamentsparteien". Dies kommt im Artikel zu kurz und sollte ergänz werden.--Fiona (Diskussion) 09:28, 21. Sep. 2017 (CEST)
Dann geh doch voran und bau die Infos ein. Louis Wu (Diskussion) 12:49, 21. Sep. 2017 (CEST)
Nun, das ist ja nichts Neues. Mediale und fachwissenschaftliche Rezeption ist doch vorhanden. Ich wundere mich, dass der offene Antisemitismus von Funktionsträgern und der strukturelle der Partei-Programmatik unter politischer Einordnung mit nur drei Zeilen "versteckt" ist und unter Wählerschaft gar nicht vorkommt. Auch die eindeutige und mehrfache Kritik des Zentralrats der Juden hat keinen Eingang in den Artikel gefunden.--Fiona (Diskussion) 10:38, 22. Sep. 2017 (CEST)

Stephan Grigat (Hrsg.): AfD & FPÖ. Antisemitismus, völkischer Nationalismus und Geschlechterbilder. Reihe: Interdisziplinäre Antisemitismusforschung, Band 7, Nomos Verlag 2017

--Fiona (Diskussion) 10:51, 22. Sep. 2017 (CEST)

Nach diesen Belegen sind mehrere Punkte im Bundestagswahlprogramm der AfD antisemitisch und judenfeindlich:

  • 9.3. "Ideologie besetzte kulturpolitische Vorgaben des Staates beseitigen": "Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiv identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst."[3] Damit ist laut Alexander Gauland (ähnlich Hans-Thomas Tillschneider u.a.) z.B. "das Recht, stolz zu sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen" gemeint.
  • Die "Schuldkult"-Rhetorik von Höcke, Tatjana Festerling, Jens Maier, Martin Renner, Andreas Wild, Wilhelm von Gottberg usw. ist also von Programm und Parteiführung gedeckt. Sie ist unterschiedslos zu der von Rechtsextremisten (NPD-Programm) und ihrerseits eindeutig antisemitisch konnotiert.
  • Antisemitisch ist ferner der Programmpunkt "Den Handel, die Bewerbung und die Einfuhr von Fleisch aus tierquälerischer Schlachtung (Schächten) lehnt die AfD ab." Das würde Juden in Deutschland an ihrer Religionsausübung hindern. Das Gleichsetzen von Schächten und Tierquälerei, das Hervorheben des Schächtens als angeblich gesamtgesellschaftliches Problem und Schächtverbote sind klassische NSDAP-Tradition: [4], [5], [6] und öfter.
  • Die doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen grenzt deutsche Juden aus und bedroht sie, weil sie bei künftiger Verfolgung nicht mehr direkt nach Israel auswandern könnten.
  • Ferner ist die AfD die einzige im Bundestag vertretene Partei, die offen lässt, ob sie dem Staat Israel im Kriegsfall beistehen würde. Sie nimmt dabei Rücksicht auf Antisemiten in den eigenen Reihen.
  • Antisemitisch ist die Täter-Opfer-Umkehr in Aussagen von AfD-Mitgliedern, die sich bzw. "die Deutschen" zu "verfolgten Juden" stilisieren und damit die reale Judenverfolgung in Deutschland krass relativieren.
  • Latent antisemitisch sind verschwörungstheoretische Aussagen führerender AfD-Vertreter, wonach Merkel / die Bundesregierung von geheimen externen Mächten gelenkt sei.

Es geht hier also nicht um zufällige Ausrutscher (etwa auf einer Maustaste) von Randfiguren wie Gedeon oder Hohmann. Kopilot (Diskussion) 08:10, 12. Nov. 2017 (CET)

WP:Q. Beide Quellen sind Blogs von Stiftungen oder Vereinen (s. Apabiz]. Von einer Zitierfähigkeit im wissenschaftlichen Sinne ist nicht auszugehen. Einige Argumente ( Höcke, Gedeon) sind überzeugend, aber nicht neu, andere an den Haaren herbeigezogen. Tatsächlich ist es nämlich korrekt, dass Juden problemlos in den Staat Israel einwandern können, egal ob sie israelische Staatsbürger sind. Die Verweigerung doppelter Staatsbürgerschaften für jeden als spezifischen Antisemitismus zu deuten ist darum verwegen. Damit sind andere weit eher gemeint. Auch die Zielrichtung gegen das Schächten dürfte eher anti- islamisch als antisemitisch konnotiert sein, - was es nicht wirklich besser macht, aber Zweifel am Erbringer des Arguments weckt. Dass die AfD sich weigert Israel militärisch zu unterstützen ist gleichfalls nicht klar. Hier hat Gauland recht, wenn er hinterfragt, ob jeder denn wisse, was das bedeuten kann. Dass die linksliberalen Grünen (oder gar die Friedensbewegung oder die palästinenseraffine Antifa?) bereit wären einen kleineren oder gar einen größeren Krieg für Israels Existenz zu führen kann man getrost für zweifelhaft halten, egal wie die Rhetorik ist. Ob auf Linke, SPD, CDU mehr Verlaß ist ist auch nur eine Hoffnung. Darauf hingewiesen zu haben ist einer der sehr seltenen Verdienste Gaulands.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 14:12, 12. Nov. 2017 (CET)
Das sind beides Aufsätze von Wissenschaftlern. Guter Ausgangspunkt für Recherchen. Deine Meinung dazu interessiert nicht. User, die ständig ihre eigene Meinung kundtun müssen und über zuverlässige Informationen stellen, fliegen früher oder später sowieso aus diesem Projekt. Nur damit du dich nicht wunderst, dass meine Diskussionsbereitschaft mit Apologeten einer rassistischen Partei bei mir begrenzt ist. Ciao. Kopilot (Diskussion) 14:48, 12. Nov. 2017 (CET)
Ich wundere mich bei Dir über mangelnde Bereitschaft nicht, weil ich von mangelnder Fähigkeit ausgehe. Wer sich nicht schämt andere zu " Apologeten einer rassistischen Partei" zu machen, weil gewagt wurde, zweifelhafte "Literatur"tatsächlich zu überprüfen, ist ein Verleumder. Nicht mehr, nicht weniger.Und damit selbst eine Gefahr für das Projekt, das ein Lexikon ist, kein Antifa-Reader. Die beigebrachten Quellen sind nicht zu gebrauchen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 18:31, 12. Nov. 2017 (CET)
Außer unsubstantiiertem Ad-Personam-Gequatsche ist von dir anscheinend nichts zu erwarten.
„Der Antisemitismus-Experte Gideon Botsch: "Dagegen finden wir in der AfD so auf allen Ebenen Hinweise von überdurchschnittlich hohen Affinitäten zum Antisemitismus. Und die AfD leistet sich als einzige Partei, die in Parlamenten nennenswert vertreten ist…, Abgeordnete, die offen anti-jüdische Positionen mobilisieren, wie etwa den Abgeordneten Gedeon in Baden-Württemberg."“AfD und Judentum: "Ein einseitig instrumentelles Verhältnis zum Antisemitismus"
„Unter AfD-Anhängern habe sich in Untersuchungen „eine auffällig hohe Zustimmung“ zu allen Facetten des Antisemitismus gezeigt, so der Bericht. Die AfD sei zugleich die einzige Partei, deren Führung nicht auf die Anfragen des „Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“ reagiert habe – nicht einmal der Eingang ihres Schreibens sei bestätigt worden, kritisierte Juliane Wetzel.“ [7] --AlternativesLebensglück (Diskussion) 18:52, 12. Nov. 2017 (CET)
Ja, schön. Nur ist das eine vollkommen andere Quelle, wie Du hoffentlich verstehst. Gegen verwendbare Quellen, die der AfD ( besser: Teilen der AfD, der Vorstand um Gauland war klug genug, sich von Gedeon zu distanzieren) Antisemitismus attestieren habe ich nichts. Warum auch? Schwierigkeiten habe ich mit den zum Teil unfassbaren Beleidigungen, die einige hier herausposaunen. Das ist hier ein Lexikon, kein Gesinnungscontest.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 19:10, 12. Nov. 2017 (CET)
Aber selbst von "Antifa-Readern" reden... Übrigens: Die sind üblicherweise gut recherchiert, wie auch Polizei und Verfassungsschutz wissen. --Berichtbestatter (Diskussion) 21:14, 13. Nov. 2017 (CET)
Aber selbst posten, ohne verstanden zu haben, dass es sich um unterschiedliche Quellen handelt...... Und natürlich sind Antifa-Reader hier nicht zitierfähig, egal was Deine zweifellos vielen und spezifischen Gespräche mit VS-lern und Staatsschützern über deren Recherchequalität ergeben haben.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 23:36, 13. Nov. 2017 (CET)
Weder pflege ich mit VS-lern zu sprechen, noch habe ich gefordert, Antifa-Reader hier als Belege zuzulassen. Der Punkt war ein erkennbar anderer. --Berichtbestatter (Diskussion) 00:15, 14. Nov. 2017 (CET)
Zur NSDAP-Tradition des AfD-Programms bzgl. Schächten
Zur funktionalen, machttaktischen Scheinabgrenzung von Antisemiten in der AfD
  • Justus Bender: Was will die AfD?: Eine Partei verändert Deutschland, S. 78f.
  • Christian Röther: Wenn die Wahrheit Kopf steht: Die Islamfeindlichkeit von AfD, Pegida & Co., S. 95
  • Andreas Speit: Bürgerliche Scharfmacher: Deutschlands neue rechte Mitte – von AfD bis Pegida, S. 230
  • Oskar Deutsch: Die Zukunft Europas und das Judentum, S. 76
Zum antisemitischen Opfer-Mythos der AfD
Zustimmung zu antisemitischen Denkmustern bei AfD-Wählern
  • Renovabis/ ZDK: Populismen in Europa, S. 166

Die einen labern, die anderen arbeiten mit. To be continued. Kopilot (Diskussion) 09:39, 14. Nov. 2017 (CET)

Fortgesetzer Versuch Rassismus und Antisemitismus aus der Einleitung zu entfernen[Quelltext bearbeiten]

Es wird fortgesetzt versucht Rasssismus und Antisemitismus aus der Einleitung zu entfernen, obwohl dies eine Zusammenfassung des Artikels ist, in dem an etlichen Stellen Belege für beides zu finden sind. Darauf wurde nun mehrfach hingewiesen. Wer als nicht neuer Benutzer diesen Löschvandalismus ab sofort weiter fortsetzt, landet ohne weiteren Hinweis auf der VM. --Jens Best (Diskussion) 23:43, 23. Sep. 2017 (CEST)

Ich denke es ist das Beste, die Seite für einen Tag(!) dichtzumachen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 00:31, 24. Sep. 2017 (CEST)
Das mag daran liegen, das die Einleitung nicht neutral gehalten ist. Ein Blick auf die Einleitung zu Artikeln anderer Parteien zeigt den Unterschied. Bei Die Linke, deren Herkunft (Partei des Demokratischen Sozialismus) durchaus kritisch gesehen werden kann, wird die poltische Ausrichtung per Parteiprogramm/Programmentwurf definiert. Bei Bündnis 90/Die Grünen finden sich in der einleitenden poltischen Beschreibung ebenfalls Aussagen des Parteiprogramms (2002). Dagegen basieren die Formulierungen in der AfD-Einleitung auf den Einschätzungen willkürlich gewählter Beobachter. Dabei gibt es doch auch hier ein Programm, in dem die politischen Inhalte beschrieben sind. Da lese ich gar nichts rassistisches oder antisemitistisches. --Amanog (Diskussion) 07:49, 24. Sep. 2017 (CEST)
Man kann natürlich auf der persönlichen Ebene ignorieren, dass es bei der AfD ständig mit antisemitischen, rassistischen, völkischen usw. Beiträgen um sich geworfen wird, inkl. bei den Spitzenkandidaten. Eine Enzyklopädie wird einen solch zentralen Punkt nicht ignorieren. Wer verschweigt, dass eine Partei rassistische und antisemitische Tendenzen hat, ist übrigens nicht "neutral", sondern verantwortungslos. Möchtest du verantwortungslos sein, Amanog? --Jens Best (Diskussion) 12:54, 24. Sep. 2017 (CEST)
Das liegt am Unterschied zwischen Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Gemäß den Regeln der Wikipedia ist Sekundärliteratur zu verwenden, nicht die Primärliteratur eines Parteiprogramms. Zwischen Parteiprogramm und den tatsächlich verfolgten politischen Zielen klafft u. U. auch eine nicht näher bestimmte Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 12:57, 24. Sep. 2017 (CEST)
Bei Spitzenpersonal der Grünen und Sozialdemokraten gibt es ja immer wieder mal Pädophilie-, Vergewaltigungs- und Drogenfälle; in Sekundärliteratur publiziert. Bin trotzdem nicht dafür, dass man das als charakteristisch in die Einleitungen der Parteilemmata schreibt. Da kann die Partei ja nichts für. Zigtausende Mitglieder und Millionen von Wählern übrigens auch nicht. Und ich freue mich sehr, dass Kollege Jensbest ein ganz Verantwortlicher ist, dann kann ja nichts passieren. --Amanog (Diskussion) 13:13, 24. Sep. 2017 (CEST)
Es gibt Fälle von kriminiellem Einzelverhalten, das liegt in der Natur des Menschen und davor ist keine Partei gefeit. Beim Antisemitismus und Rassismus der AfD reden wir allerdings von Haltungen, die präsentiert werden als "So müssten sich jetzt mal mehr verhalten." Vom völkisch geprägten Geschichtsrevisionismus des Spitzenpersonals bis hinzu Aufrufen, die Grundlagen des demokratischen Miteinanders zu zersetzen. Und genau deswegen steht das hier in der Einleitung. Die AfD ist eine rassistische, antisemitsche, völkisch-nationalistische, rechtsextreme Partei. Aber ich denke, das ist hier allen klar. Nur stehen eben einige hier auf der Seite dieser fragwürdigen Partei und wollen deswegen die Informationen über die Partei weisswaschen. Ein rationaler Dialog mit solchen Benutzern ist nicht möglich, denn sie haben sich ja schon entschieden, auf der Seite der Blauen Nazis zu stehen. Entsprechend wäre da jeder weitere Satz nur reine Zeitverschwendung. Nochmal zurück zu meiner Frage. Möchtest du verantwortungslos sein, Amanog? --Jens Best (Diskussion) 13:29, 24. Sep. 2017 (CEST)
Mein lieber, junger Freund. Verantwortungsvoll bei Wikipedia zu sein, bedeutet: neutral zu sein. Wikipedia hat nicht die Aufgabe, qua Verletzung des neutralen Standpunktes Meinungsmache zu betreiben. Das hast Du leider nie begriffen, obschon es Dir oft erklärt wurde. Du versuchst, WP als Instrument politischer Beeinflussung (Du würdest es vmtl als Aufklärung bezeichnen) zu missnutzen. Das ist schlecht. Meine Verantwortung sehe ich darin, allzu häßliche Verstöße gegen WP:NPOV oder WP:BIO zu verhindern, was mir leider nicht immer gelingt, sie (die Verstöße) aber nicht ungeschehen macht. Welche Verantwortung ich im RL zu übernehmen bereit bin: dazu werde ich Dich unwissend zurücklassen, denn das geht Dich nichts an. --Amanog (Diskussion) 14:26, 24. Sep. 2017 (CEST)
Jeder jung, noch ihr Freund. Das bitte für weitere Kommunikation merken. Wer die Blauen Nazis in der Wikipedia verharmlosen will, ist nicht neutral, sondern verantwortungslos. Damit wäre das geklärt. Die Unterstellung der "politischen Beeinflussung" ist so dermaßen durchschaubar, weil damit indirekt behauptet wird, dass die Unterdrückung der Information über die Eigenschaften der AfD entsprechend "neutral" und nicht beeinflussend wäre. Über einen solch durchschaubaren Versuch der Verharmlosung von rechtsextremen Parteien in einer Enzyklopädie kann man natürlich nur müde lächeln. Ich sehe Benutzer wie Sie, die einen unreflektierten Neutralitätsmythos huldigen oder vielleicht sogar aktiv für ihre versteckte Agenda instrumentalisieren als eine Gefahr, die die Wikipedia hoffentlich bald überwindet. --Jens Best (Diskussion) 14:44, 24. Sep. 2017 (CEST)
Bleib doch bitte bei der Sache, Amanog. Offenbar hast Du eine politische Mission, sonst würdest Du die Artikeldiskussion nicht für einen überheblichen Rundumschlag gegen JensBest missbrauchen und genau das tun, was Du Jens vorwirfst.
Wikipedia stellt Wissen nach zuverlässigen Sekundärquellen dar. Und diese ordnen die AfD nun einmal mehrheitlich so ein, wie es im Intro zusammengefasst ist. Ich kann verstehen, dass das Verteidigern der Partei nicht gefällt. Doch danach darf sich die enzyklopädischen Darstellung nach unseren Regeln nicht richten.--Fiona (Diskussion) 14:40, 24. Sep. 2017 (CEST)
Bitteschön - zur Sache, der Einleitung: ... . In der Partei existieren völkisch-nationalistische, rassistische und antisemitische Strömungen mit Verbindungen zu neurechten Gruppierungen, wie der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung. .. Du wirst zugeben, dass es in jeder Partei (solcher Größenordnung) viele verschiedene Strömungen gibt. Wieso wird denn da eine herausgegriffen ? Ein schönes Beispiel zur Strömungsvielfalt in Parteien bieten die Linke und Grünen, bei denen z. B. Fundis und Realos medienwirksam seit Jahren sehr unterschiedliche Ansichten vertreten. Die Linke streitet stetig über ihre Einstellung zur Stasi-Mitarbeit (siehe Artikel vom Jahresanfang im Tagesspiegel). Nun wird die Stasi ausserhalb der Linken mehrheitlich als wenig demokratisches Instrument wahrgenommen. Von der Stasi-pro-Strömung bei den Linken findet sich aber kein Hinweis im Lemma zur Partei. Und auch bei den Grünen finde ich keine einleitenden Strömungen. Übrigens finde ich das nicht falsch, steht ja auch nicht im Programm. --Amanog (Diskussion) 15:02, 24. Sep. 2017 (CEST)
Hahaha, die übliche Taktik von so Leuten wie dir, Amanog. Einfach so tun als wäre noch nie über das Thema diskutiert worden, sämtliche validen Punkte, die bereits genannt ignorieren und wieder von vorne anfangen mit allem. Sorry, läuft so nicht. Bring neue Argumente oder lass es einfach. Ich werde meine Zeit nicht in diesen ewigen Loops of Ignorance verschwenden. --Jens Best (Diskussion) 15:16, 24. Sep. 2017 (CEST)
Warum so unfreundlich, Jens. Dem Amanog kann doch geholfen werden. @Amanog, Du bist hier im falschen Artikel gelandet. Geh doch bitte weiter zur Artikeldiskussion Die Linke oder Grüne und stell Dein Begehr dort vor. Vergiss aber nicht den Stapel Fachliteratur und Qualitätsmedien. Echt, Du, tut mir leid, hier können die AutorInnen nichts für Dich tun. Angenehmen Wahlsonntag noch.--Fiona (Diskussion) 16:14, 24. Sep. 2017 (CEST)
WP:Disk.. --Oltau 16:29, 24. Sep. 2017 (CEST)
Die einzig wirksame Methode um Rasssismus und Antisemitismus aus dem Artikel zu verbannen, ist Rassisten und Antisemiten aus der Partei auszuschließen und keine rassisistischen und antisemitischen Positionen zu dulden, diese vielmehr nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zu bekämpfen, andere Organisationen mit solchen Tendenzen abzulehnen und nicht sich mit ihnen verbinden. Die AfD war mal offiziell Euro-kritisch. Obwohl man sich glaube ich offiziell nie davon abgekehrt hat, so spielt es doch keine Rolle mehr und findet sich daher auch nicht mehr in der Positionsbeschreibung. Ähnliches würde mit der Zeit auch in diesm Falle geschehen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 16:54, 24. Sep. 2017 (CEST)
Dem Amanog ist mit falschen Hinweisen nicht geholfen. Just ein paar Zeilen vorab hatte ich ja festgestellt, dass ich die Einleitungen bei anderen Parteien ganz in Ordnung finde. Und eine problematische Einleitung beim AfD-Artikel thematisiere ich doch lieber hier. Die ganze Tendenziösität, mit der hier vorgegangen wird, findet sich in dem Passus: „... vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung“. Der eh schon recht billige Versuch, die AfD qua IB in die rechtsextreme Ecke zu definieren, wird hier durch dem ja schon zur Persiflage gediehenden Verfassungsschutzzusatz sozusagen die Krone aufgesetzt. Nun geniesst die de:WP bei politischen Artikeln eh (leider) schon keinen besonders neutralen Ruf, wer aber so einen zusammengefriemelten Blödsinn liest, der dem hilflosen Versuch geschuldet ist, die AfD irgendwie ganz mies aussehen zu lassen, weiss schon nach der Einleitung, dass er hier keinen enzyklopädischen Artikel erwarten darf. Es hat sich bei der gestrigen Wahl aber gezeigt, dass die Verteufelung („AfD Bashing“) eben nicht mehr funktioniert, sondern wohl eher eine Jetzt-erst-recht-Reaktion auslöst. Damit sind solche Schrotteinleitungen, wie hier fabriziert, nicht nur wp-schädlich sondern auch nicht geeignet, die Idee der dahinter stehenden Macher zu transportieren. --Amanog (Diskussion) 09:01, 25. Sep. 2017 (CEST)
His Master's Voice.--Fiona (Diskussion) 09:31, 25. Sep. 2017 (CEST)
Wikipedia stellt Wissen nach zuverlässigen Sekundärquellen dar. Nicht mehr und nicht weniger. Für AfD-Anhänger mag es bedauerlich sein, dass der Artikel keine Selbstdarstellung der Partei ist. So ist das nun mal mit der Selbst- und der Fremdsicht.--Fiona (Diskussion) 09:32, 26. Sep. 2017 (CEST)
Es gibt genau zwei Arten von AfD-Anhängern: Diejenigen, die die rechtsextreme Ausrichtung der Partei leugnen, ignorieren oder kleinreden und verharmlosen, und diejenigen, die sie explizit begrüßen. Was AfD-Anhänger eint, ist die Ablehnung der etablierten Medien („Lügenpresse“), aus denen sich Wikipedia-Artikel speisen, und die begeisterte Annahme „alternativer“ Medien, die in der Wikipedia wiederum als Quellen nicht zulässig sind. Somit ist klar, daß auch Wikipedia auf der Seite des Mainstreams steht und damit als „AfD-feindliches Lügenmedium“ eingeordnet wird.
Damit ist völlig egal, was in der Wikipedia steht, die Meinung der AfD-Unterstützer steht fest und durch Fakten aus der sogenannten „Lügenpresse“ lassen sie sich nicht verwirren. Diese Art zu denken beruht auf einem Bestätigungsfehler: Erst bildet man sich seine Meinung („Deutschland/Europa ist in Gefahr durch Überfremdung und Islamisierung“, „die AfD-Politiker sprechen nur die Wahrheit aus“, „die AfD ist eine gewöhnliche konservative Partei und hat mit Rechtsextremismus nichts am Hut“), dann sucht man sich Anhaltspunkte dafür, die diese Meinung bestätigen, und ignoriert widersprechende Fakten und Argumente. Somit wäre es selbst aus rein taktischen Überlegungen heraus sinnlos, wenn Wikipedia (ihren Regeln widersprechend, die nun einmal ganz explizit ausschließlich dem Mainstream angehörige Literatur und Medien und damit keine klar parteiischen Quellen, wie Selbstdarstellungen oder populistische Verschwörungs- und Hetzmedien als valide Quellen festschreiben) die Selbstdarstellung der AfD kritiklos übernehmen würde. Es würde ja keinen Unterschied machen; wer die AfD gut findet, wird das so oder so tun. Kein Medium, das der AfD oder ihren Anhängern widerspricht, wird überhaupt ernst genommen. --Florian Blaschke (Diskussion) 17:31, 26. Sep. 2017 (CEST)
Außerdem: Selbst wenn AfD-Anhänger die Wikipedia ernst nähmen, bleibt es schleierhaft, wie ein Kuschelkurs auf Seiten von Medien und Wikipedia sie vom Wählen der Partei abgehalten hätte sollen. Es hätte sie womöglich noch nicht einmal überzeugt, daß die Mainstreammedien sich „gebessert“ hätten, da sie den plötzlichen Wechsel in der Tonart der Berichterstattung als durchsichtiges taktisches Manöver wahrgenommen hätten. --Florian Blaschke (Diskussion) 19:57, 26. Sep. 2017 (CEST)

Die französische Presse ordnet die AfD als rechtsextreme Partei ein, wie Le Monde: parti d’extrême-droite AfD Le parti d’extrême droite Alternative pour l’Allemagne (AfD) va entrer au Bundestag.--Fiona (Diskussion) 13:32, 25. Sep. 2017 (CEST)

Dass die Presse bei der Politik anderer Länder gerne reisserisch berichtet ist bekannt. Ich erinnere mich noch, als "Die Zeit" einmal meinte, der österreichische Bundespräsident könne mit Notverordnungen gegen (!) das Parlament regieren, und dabei ganz offensichtlich die Bundesverfassung nicht gelesen hatte. --193.83.134.223 19:39, 26. Sep. 2017 (CEST)
Pfui! Die böse Presse ist an allem Schuld.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 19:42, 26. Sep. 2017 (CEST)
Ich halte die Einleitung ebenfalls teilweise für irreführend. Antisemitismus ist nur bei verschwindend geringen Einzelfällen zu erkennen und der behauptete Rassismus eine rein subjektive Interpretation. Ich finde, ein Artikel in einer Enzyklopädie sollte nicht auf Talkshow-Niveau verfasst werden. Ich plädiere dafür, beide Begriffe aus der Einleitung zu streichen und im Artikelverlauf ausgewogen auf einzelne Aussagen und Vorfälle einzugehen.

Administrative Zwischenbemerkung: Meinungsbekundungen nützen hier nichts. - Ich schlage vor, an die Quellenkritik von Benutzer:Florian Blaschke anzuschließen: Wikipedia-konforme Quellen benennen und gewichten. Gruß --Logo 01:57, 27. Sep. 2017 (CEST)

Nett gesagt. Ein Vergleich des Umfanges des Artikels zur gerademal vier Jahre alten Partei (220 kB) und den jahrzehntealten, etablierten Wettbewerbern (110-170kB), ein (allerdings ermüdendes) Durchlesen all der zusammengesammelten, sich wiederholenden Böse-böse-Infoschnipsel bis hin zur Betrachtung der kriminellen Vergangenheit einzelner Parteimitglieder (davon gibt es 28.000, da wird also noch einiges kommen!), die multiple Nennung/Zitierung eines von wissenschaftlichen Weihen unbeleckten, dafür aber selbsternannten Fachmannes in Sachen AfD (gewesener Langzeitstudent, der im gestandenen Alter von Mitte 50 noch an seiner Doktorarbeit herumbastelt) und die Beteiligung der immergleichen, administrativ geduldeten Politaccounts an der Diskussion sollten einem erfahrenen Wikipedianer wie Dir allerdings zeigen, dass hier Hopfen und Malz verloren ist. --Amanog (Diskussion) 12:59, 27. Sep. 2017 (CEST)
Dann zieh Dich doch als "administrativ geduldeter Politaccount"[8] zurück, damit mit Fachverstand und Quellenkenntnis gearbeitet werden kann.--Fiona (Diskussion) 13:03, 27. Sep. 2017 (CEST)
Einer der hauptprobleme in der politischen und ideologischen Einordnung der AfD liegt gerade im Ignorieren der eigentlichen Definitionen: Antisemitismus, verfassungsfeindlich, Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Extreme Mitte usw. Wir sprechen hier von einem Bereich, der 3 große Teilströme hat, die Politikwissenschaftler, die Historiker und der Verfassungsschutz und aus diesen Quellen müssen wir uns eine Formulierung basteln.
Die Auslegung ist dabei aber gerade sehr flexibel. Rechtsextreme benutzen offensichtlich die Formulierung Rechtspopulismus und Radikale Mitte, um ihre Radikalität und Verfassungsfeindlichkeit zu verbergen, wie auch ihren Antisemitismus und alles andere, was populistisch negativ ausgelegt werden könnte. Dazu gehören dann auch die Trottel, die dieses Spiel mitspielen und darüber reden, dass die arme AfD denunziert werden würd,e obwohl es doch auch Pädophile in anderen Parteien gäbe usw.
Diese ganzen Aussagen sich nichtssagend, da diese "grünversifften Kinderschänder" auch im entsprechenden Titel erwähnt wird und zwar mit bedeutend schlechterer Quellenlage, als bei der AfD und ihren antisemitischen Vorfällen, die sich häufen und nicht in der AfD selber vergleichbar willig aufgearbeitet werden. Es gibt sogar speziell für die Pädo-Vorwürfe bei den Grünen einen seperaten Artikel. https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie-Debatte_(B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen) gibt es einen AfD-Antisemitismus Artikel? NEIN? Dann werden wohl die Grünen mehr denunziert, als die AfD?
Sie sehen, dieses Kinderspiel auf andere Parteien und ihre Skandale zu deuten ist IDIOTISCH. Die AfD ist eine junge Partei mit neuen Skandalen, zu der es eine politsch verschiedene Ideologie gibt und keine allgemeine Forschungshaltung geben kann. Wir müssen trotzdem auf diese Skandale hinweisen und zwar eventuell auch auf seperate Artikel-Seiten und NATÜRLICH auch mit Aussagen und Aufarbeitungen aus der AfD, wenn es sie mal gäbe. Irgendeine Quelle von der AfD, wie dazu kommen konnte, dass Gedeon trotz offensichtlichen Antisemitismus nicht von 66% rausgewählt wurde? Nö. Das zu interpretieren scheint also nicht notwendig? Natürlich ist es notwendig.
So könnte man über jeden Skandal in der AfD reden und das ist auch gut so und sollte einzelnd auch so auf seperate Seiten gemacht werden, aber nicht hier im Artikel. Im Artikel müssen die Definitionen eingehalten werden und uns fällt einfach auf, dass diese Definitionen nicht zusammen passen. Die Idenitären sind einfach extrem in der AfD aktiv, antisemitisch und verfassungsfeindlich. Wir nennen immer wieder die Verfassungsfeindlichkeit, um den dahinter zu verstehende Problematik deutlich zu machen, da es gerade eben Ideologien gibt, die die Identitären nicht mal als rechtsextrem bewertet sehen wollen. Die Identitären haben sich genauso, wie die AfD als ethnopluralistisch und nicht als rassistisch bezeichnet, haben sich selber genauso bewusst dagegen gewehrt als Rassisten beschimpft zu werden und beschweren sich pausendlos gegen die Erwähnung im Verfassungsschutzbericht. Inhaltlich hat die Identitäre Bewegung trotzdem einfach eine rassistische und verfassungsfeindliche Position und wir sollten auf dieses Ideologie-Gebrüll genausowenig hören, wie auf die Antifa, die alles rechtsextreme als faschistisch bezeichnet.
Die eigentliche Problematik ist wohl eher, warum wir der AfD kein Antisemitismus unterstellen sollen, wenn sie zu so einen Post nur sry und nachprüfen, wer es eigentlich gemacht hat sagen muss und die Sache für gegessen hällt mit Antisemitismus-Vorwürfen. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/fassungslosigkeit-ueber-judenstern-vergleich-der-afd-aid-1.5848311 Früher, und ich meine damit nur ein paar Jahre früher, hätte solche Post zur sofortigen Erwähnung beim Verfassungsschutz als rechtsextrem geführt. So wurden Antisemitische Aussagen und Sprechchöre als antisemitismus in: Bundesamt für Verfassungsschutz, Antisemitismus im politischen Extremis­mus. Ideologische Grundlagen und Argumentationsformen, Köln 2016 erwähnt, wenn es um Demonstrationen um den Gaza-Krieg 2014 ging, aber es wurd enicht auf die gleichen Sprechchöre bei PEGIDA und AfD eingegangen. Warum? Das ist hier die Problematik. Nicht unsere Quellen.--2003:DF:A3E0:4801:71EE:8B27:1720:2734 17:10, 20. Nov. 2017 (CET)

Parteifarbe blau? Blau ggf. als Symbolfarbe[Quelltext bearbeiten]

"Die Farbe Blau, [...] wird [...] seit 2013 der Alternative für Deutschland zugeordnet." (Wkipedia | Politische Farbe) https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Farbe#Blau --2003:74:4E61:5906:C4D4:791F:10BC:7D37 04:51, 24. Sep. 2017 (CEST)

Was bringt diese Information für den Artikel? Bitte begründen oder der Abschnitt wird wg. WP:DISK entf. Das ist hier kein Diskussionsforum. --Jens Best (Diskussion) 04:58, 24. Sep. 2017 (CEST)
Naja, die üblicherweise mit der Partei assoziierte Farbe gehört meiner Meinung nach schon zu den "Grunddaten" einer Partei. Die Frage ist nur, ab wann eine Farbe zu einer Partei gehört. --Mifritscher (Diskussion) 12:44, 24. Sep. 2017 (CEST)
Ja, DAS wäre ein Thema, denn für den aktuell in der Infobox stehende Farbmix finde ich keinen Beleg. Aber der obige Beitrag der IP bringt diesbezüglich auch nichts Neues. --Jens Best (Diskussion) 12:50, 24. Sep. 2017 (CEST)
International wird der AfD eher Braun zugeordnet.[9]
Die blaue Kornblume wiederum, die AfD-Abgeordnete zur Wahlparty trugen, war/ist Erkennungssymbol für alldeutsche Antisemiten und illegale Nazis. [10]. Kopilot (Diskussion) 09:13, 25. Sep. 2017 (CEST)
Kommt beides hin - als ich den O-Ton von Gauland gestern im Fernseher hörte (Ton und Akzentuierung vor allem) „Wir werden sie jagen“ -„Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.“ kamen mir alte Wochenschauen in den Sinn mit Reden von Goebbels und ko.--KarlV 09:21, 25. Sep. 2017 (CEST)
Was schert das die Wähler, die AfD gewählt haben? 25 % in den neuen Bundesländern. Es kann doch niemand sagen, man hätte nicht gewusst, wes' Geistes Kandidaten der AfD sind. Demokratische Erziehung und Aufklärung haben (wieder einmal) versagt, auch die Aufklärung durch Wikipedia-Artikel. Wenn sich vermeintliche Gewissheiten auflösen, werden Begriffe wie völkisch, rechtsextrem, alldeutsch, antisemtitisch zu leeren Formeln, und selbst Nazi ist nur noch ein Schimpfwort. --Fiona (Diskussion) 10:46, 25. Sep. 2017 (CEST)
Inwiefern dient dieses Räsonieren der Verbesserung des Artikels? Bitte begründen oder der Abschnitt wird wg. WP:DISK entf. Das ist hier kein Diskussionsforum. --Eppelheim (Diskussion) 10:52, 25. Sep. 2017 (CEST)
Nun, es dient dazu, bei der Darstellung des Artikelgegenstands neue, nicht berücksichtigte Aspekte zu berücksichtigen = Verbesserung des Artikels. Ich halte das für unerlässlich. Und nein, diese Diskussion verstößt nicht gegen WP:Disk.--Fiona (Diskussion) 10:58, 25. Sep. 2017 (CEST)
Um die Herkunft dieses Symbols und der damit verbundenen Farbe festzustellen, war kein Artikel aus einer Tageszeitung notwendig, sondern es hätte schlichtweg die Lektüre des Kornblume-Lemma mit den dort angegebenen Quellen genügt ("Den entscheidenden Anstoß für den Kornblumenkult des 19. Jahrhunderts hatte Luises Sohn – der spätere Kaiser Wilhelm I. – gegeben, der in Erinnerung an seine Kindheit die „preußisch blaue“ Kornblume zu seiner Lieblingsblume erklärt hatte.") Dagegen ist der Zusammenhang mit Bismarck im Kurier nicht belegter Unsinn, warum da selbst Fachhistoriker statt dem Kopf den Bauch bemühen, allerdings eine andere Frage. --Niedergrund (Diskussion) 09:46, 4. Okt. 2017 (CEST)

International wird der AfD eher Braun zugeordnet.[11] Was hast Du für einen Bildschirm? --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 11:22, 25. Sep. 2017 (CEST)

Heute morgen war die Farbe im link braun. Aber die haben das wohl mittlerweile auf blau geändert. Liegt also nicht am Bildschirm.--KarlV 11:25, 25. Sep. 2017 (CEST)
Im TV eindeutig blau.--Fiona (Diskussion) 11:42, 25. Sep. 2017 (CEST)
Die Eindeutigkeit der aktuellen Ausgabe von der Freitag ist hingegen deutlicher, konkreter und bestimmter [12]. okay ... vielleicht nicht wirklich "neutral", jedoch macht mir hier niemand weis, dass "blau" das sein soll, was unter "neutral" firmiert. Es "verwässert" eher.--Ulitz (Diskussion) 20:38, 26. Sep. 2017 (CEST)
Könnte auch pragmatische Gründe haben: braun ist für die NPD reserviert.--Fiona (Diskussion) 21:05, 26. Sep. 2017 (CEST)
"Für die NPD reserviert"? ich denke, dass man angesichts der aktuellen BT-Wahl, in der die NPD gerade in ihren "Hochburgen" zugunsten der AfD abgeschifft und im Grunde bedeutungslos geworden ist, deren "braun" allemal auf die AfD übertragen werden kann. Deutlicher ausgedrückt: Die AfD hat die Rolle, die bisher von der NPD eingenommen wurde, übernommen.
Zu "Blau": Traditionell steht "blau" im politischen Sinn für sehr unterschiedliche, durchaus heterogene Moden (vgl. Blau#Politik). Dass die AfD damit verbunden wird bzw. sich selbst diese Farbe ausgesucht (oder sich von den Neonazis der benachbarten österreichischen FPÖ abgeguckt) hat, ist eher sowas wie neumodisches Zeuch im übertragenen Sinn von Verwässerung, Vernebelung oder Whitewashing (... "bluewashing" wäre in diesem Kontext doch ne passende - quasi aktualisierte - Wort-Neuschöpfung). --Ulitz (Diskussion) 21:16, 26. Sep. 2017 (CEST)
KarlV hat recht, wäre interessant warum The Guardian die Farbe geändert hat. --Siehe-auch-Löscher (Diskussion) 16:47, 25. Sep. 2017 (CEST)

Was ist das hier eigentlich für eine sinnlose Diskussion? Dass blau die Parteifarbe der AfD ist, dürfte wohl außer Frage stehen. --188.22.226.198 23:15, 26. Sep. 2017 (CEST)

Bitte bei der Diskussion sachlich bleiben.

Farbdefinition: Finden sich verlässliche Angaben zur exakten Farbdefinition, also z.B. die RGB- bzw. CMYK-Werte? --Frank Helbig (Diskussion) 17:14, 27. Sep. 2017 (CEST)

Eine berechtigte Frage! Um auf die Absatz-Überschrift „Symbolfarbe“ zurückzukommen: Bitte recht herzlich um Erkenntnisgewinn durch die Nazideuter, inwieweit dbgl der unterstellte Rechtsextremismus mit dem blauen Winkel KZ für Emigranten, der Himmelssymbolik im Judentum, der liturgischen Farbe der Katholiken und dem FdJ-Blauhemd (gem. de:WP) vereinbar ist. --Amanog (Diskussion) 18:15, 27. Sep. 2017 (CEST)

„...selbst Nazi ist nur noch ein Schimpfwort“[Quelltext bearbeiten]

– wie weiter oben Fiona (25.9. 10:46) resigniert feststellte: Ja natürlich diffundieren Worte und flachen sie ab, je häufiger und je willkürlicher sie verwendet werden und dass sich grade Leute darüber wundern mögen, die selbst alles und jeden, was ihnen nicht in den Kram passt in Nazinähe rücken, ist bezeichnend; ebenso die grenzwertige Äußerung: „Aufklärung durch Wikipedia-Artikel“. Eine Enzyklopädie hat zu informieren, nicht aufzuklären oder gar zu „erziehen“ und genau dieses Streben zu erziehen, wird hier in dem Artikel aus jeder Zeile sprühen und je mehr das so ist, umso weniger kann es das Ziel, die Zielpersonen erreichen. Die AfD insgesamt als Nazipartei („blaue Nazis“) zu bezeichnen ist ein deutliches Beispiel derartig frevlerischen Umgangs mit der Sprache, mit Worten deren stigmatisierende Schärfe unbedingt zu erhalten gewesen wäre. Aber es geht wohl weniger darum der realen Gefahr eines nachhaltigen Rechtsrucks zu begegnen bzw. hier in der Wikipedia ihn nüchtern zu beschreiben als sich in der eigenen Peergroup durch besonders radikal-wütendes Auftreten oder originell anmutende BegriffsfindungenTM zu profilieren – von derlei sollten aber auch die Diskussionsseiten der Wikipedia frei werden. Für die weitere Artikelgestaltung wird es daher entscheidend sein klar zwischen einem enzyklopädischen Artikel und aufklärerischen, pädagogischen oder aufrüttelnden Beiträgen zu unterscheiden, wenn das gelänge, was kaum passieren wird, wäre nebenbei auch die aufklärerische Komponente sehr viel zielführender enthalten. --Trollflöjten αω 14:11, 27. Sep. 2017 (CEST)

Wer Nazis nicht Nazis nennt, ist nicht 'neutral' sondern verantwortungslos. --Jens Best (Diskussion) 15:29, 27. Sep. 2017 (CEST)
Zustimmung. Und wer Leute, die keine Nazis sind, als Nazis bezeichnet, ist ein Arschloch. --Amanog (Diskussion) 18:15, 27. Sep. 2017 (CEST)
Trollflöjten, Wikipedia will eine Enzyklopädie sein in der Tradition von allgemeinen Nachschlagwerken, deren vornehmste Aufgabe die Abbildung von Wissen ist und der Aufklärung dient. Was denn sonst? Bildung und eine funktionierende Demokratie gehören zusammen. --Fiona (Diskussion) 17:49, 27. Sep. 2017 (CEST)
Die AfD (+ weitere rechtspopulistische Parteien in Europa) insgesamt als Nazis zu bezeichnen, ist ein inflationärer Gebrauch diese Begriffs, der nach seiner Inflation natürlich nicht mehr zur Verfügung steht, um echte, in der Wolle gefärbte Anhänger des Nationalsozialismus trefflich zu beschreiben. Da beißt die Maus keinen faden ab, insoweit hat Trollflöjten schon recht. Hier übrigens die taz zum Thema, ich denke, Johanna Roth argumentiert dort besser als Gereon Asmuth. - Okin (Diskussion) 18:15, 27. Sep. 2017 (CEST)
"echte, in der Wolle gefärbte Anhänger" – keine Ahnung, auf was du da in Deutschland wartest, aber das beschreibt große Teile dieser Fraktion bereits ganz gut. Du musst nicht mehr auf die "echten" Nazis warten, denn mit der Afd sind diese bereits in den Bundestag eingezogen. Modisch sehen die halt ein bisserl anders aus als 1930, aber der Markenkern ist da deutlich vorhanden. --Jens Best (Diskussion) 18:18, 27. Sep. 2017 (CEST)
Es gibt in Deutschland auch politische Kräfte, denen die AfD zu gemäßigt ist und auf die der Begriff Nazi sicher noch besser passen würde. Ich würde aber auch sicher nicht entgegentreten, wenn jemand beispielsweise Björn Höcke einen Nazi nennt (und die Wahl dieses Begriffs dann natürlich auch differenziert begründen könnte). Der "Markenkern" der AfD unterscheidet sich allerdings erheblich von dem der NSDAP. Und er unterscheidet sich übrigens auch von dem der NPD.
Mein eigentlicher Punkt ist aber der: Stigmatisiert man eine Partei bzw. Fraktion als Nazis ohne dass dieser Begriff zweifelsfrei treffsicher gewählt wurde, so erschwert man durch die Stigmatisierung deren Zugang zu öffentlichen und institutionellen Kommunikationssituationen. Erst bei zunächst gleichem und nicht von vornherein per Stigmatisierung erschwertem Zugang zur Kommunikation würde die AfD aber - davon bin ich überzeugt - nachhaltig unterliegen. Hinzu kommt, dass es genau dieses Erschweren des Zugangs zu Kommunikationssituationen ist, was es den Rechtspopulisten ermöglicht, dass haben wir mehrfach gesehen, sich als Opfer darzustellen und so populistisches Kapital daraus zu schlagen. Natürlich bürgt der gleichberechtigte Zugang zur Kommunikation auch die Gefahr, dass die Afd (bzw andere rechtspopulistische Kräfte) auch wesentlichen Einfluss auf die Kommunikationsagenda nimmt, aber auch diese wird schließlich von allen beteiligten und nicht nur von Akteuren einer Richtung gesetzt. - Okin (Diskussion) 19:09, 27. Sep. 2017 (CEST)
Interessant, aber wir sind hier nicht in einem kommunikationswissenschaftlichen Pro-Seminar. Nazis "stigmatisierst" du nicht, wenn du sie als Nazis benennst, du benutzt lediglich die kurze und richtige Bezeichnung für diesen Personenkreis. Zur Erinnerung: Aufheben von Grundrechten, Beenden des Schuldkultes, "Entsorgen" von angeblich anderen Menschen, Glorifizierung der Reichssoldaten usw. – das sind Nazis und die Kreide, die sie gefressen hatten, geht ihnen gerade aus. --Jens Best (Diskussion) 19:22, 27. Sep. 2017 (CEST)
Wie die AFD genannt wird, hat auf das Wahlverhalten von Protestwählern keinerlei Einfluss. Wahlen sind schließlich geheim. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 20:19, 27. Sep. 2017 (CEST)
Wem geht es hier um "Einfluss auf das Wahlverhalten von Protestwählern". Es gibt auch keine "Protestwähler" unter den Wählern einer Nazui-Partei. Wer eine Nazi-Partei wählt hat entweder selbst fragwürdige Tendenzen in diese Richtung oder ist schlichtweg bescheuert, denn anders kann man es sich nicht erklären, wenn einer Anti-Demokraten wählt, um die Demokratie zu verbessern. --Jens Best (Diskussion) 20:25, 27. Sep. 2017 (CEST)
Ich schrieb ja bereits "... ohne dass dieser Begriff zweifelsfrei treffsicher gewählt wurde" und wirklich treffsicher ist diese Begriffswahl für AfD Partei und Fraktion auch nicht. Die von Dir zitierten Äußerungen lassen zwar auf weite Verbreitung und hohe Toleranz rechtsextremer Gesinnung in der AfD schließen, sie lassen aber nicht den Schluss auf eine (weitgehend geschlossene) nationalsozialistische Ausrichtung von Partei und Fraktion, die geeignet wäre eine Belegung von Partei und Fraktion mit dem Begriff Nazis rein sachlich zu rechtfertigen, zu. - Okin (Diskussion) 20:23, 27. Sep. 2017 (CEST)
Die AfD sind Blaue Nazis. Dein Versuch, diesen Fakt wegzudifferenzieren will ich hier mal nicht bewerten, aber er kümmert mich auch nicht weiter. Es ist klar und dutzendfach belegt, dass diese Partei für Aufheben von Grundrechten, Beenden des Schuldkultes, "Entsorgen" von angeblich anderen Menschen, Glorifizierung der Reichssoldaten steht. Das sind Nazis. --Jens Best (Diskussion) 20:27, 27. Sep. 2017 (CEST)
Wegen "Kreide fressen" ist die AfD nicht gewählt worden,sondern wegen der provokanten Äußerungen ihrer Politiker. Steinmeier hat erkannt, dass die Medienaufmerksamkeit aufgrund der Provokatinen zum Wahlerfolg beigetragen hat. [13]. @Jens Best: „Blaue Nazis“ nutzt sich allmählich ab. Einfach totschweigen und bestehende Probleme lösen. Und nicht einen auf alternativlos machen, siehe „Absenkung des Rentenniveaus ist nicht alternativlos“. --20:32, 27. Sep. 2017 (CEST)
Du hast recht, dass es eine andere Politik braucht. Das ist zugegebnermaßen bei einer Zeitenwende, die wir gerade erleben, keine einfache Aufgabe. Hauptsächlich deswegen, weil ein guter Politiker sich auch dadurch auszeichnen würde, den Leuten neben einem Vorschlag, wie weiter zu verfahren ist, auch reinen Wein einschenken müsste, dass mit der Kapitalismuskrise 2008/2009 das "Weiter So" keine Option mehr ist. Viele, wir alle, haben es uns im Westen in den letzten vierzig Jahre sehr gut gehen lassen und dadurch bei uns und denen, die uns zuschauen, ein Anspruchsdenken entstehen lassen, das sich nicht mehr darstellen lässt im neuen Jahrhundert. Die Politiker wissen auch, dass das eine große Aufgabe ist und dass Politiker, die versuchen, diese Fakten rüberzubringen immer wieder von den Menschen abgestraft wurden (denn viele wollen nicht hören, dass das Spiel in der Form vorbei ist). Das ALLES ist aber keine Entschuldigung ein Nazi zu werden oder einen zu wählen. Denn wir wissen, wo das hinführt. PS: Blaue Nazis ist noch lange nicht "abgenutzt". Es fängt gerade erst an, richtig verwendet zu werden. Eine Normalisierung wird es nicht geben, aber wer Nazi ist oder Nazi wählt, wird lernen müssen, das er sich außerhalb unserer Gemeinschaft gestellt hat und nur durch Ablassen von und Buße wegen dieses Nazi-Denkens/Handelns wieder Teil der demokratischen Gemeinschaft werden kann. Das Braune wird nicht Teil unserer Demokratie, auch wenn wir die Blauen Nazis im Parlament nun ertragen werden. --Jens Best (Diskussion) 20:42, 27. Sep. 2017 (CEST)
Für die Bankenrettung war genug Geld da. Klingt komisch, ist aber so.
Je öfter du den Begriff verwendest, desto mehr gewöhnen sich die Leute daran. Außerdem macht diese Ausgrenzung die Partei für Prostestwähler erst recht attraktiv. Kollektives AfD-Bashing wird zum Rohrkrepierer--AlternativesLebensglück (Diskussion) 21:03, 27. Sep. 2017 (CEST)
Wenn du mich mit Argumenten von irgendwas überzeugen willst, dann bitte nicht mit einem Artikel des Neoliberalen Sklaven Oswald Metzger im Schmierblatt The European. Ob sich irgendwelche Leute, die von ihrem unreflektierten Konsumismus so abgestumpft sind, dass sie sich potentiell sogar an den Begriff Nazi gewöhnen, ist und wird nie Grundlage meines Handeln und Redens sein. Ich bin nicht der Therapeut von Leuten, die bereit sind, Nazis zu wählen. Ich stehe für diese Demokratie, diesen Rechtsstaat und diese freiheitlich demokratische Grundordnung – und wer sie als Nazi oder Mitläufer beseitigen will, muss erst an mir vorbei. --Jens Best (Diskussion) 21:09, 27. Sep. 2017 (CEST)
Jensbest, Du bezeichnest Oswald Metzger als "Neoliberalen Sklaven" und the European als "Schmierblatt". Das ist unterirdischer Diskussionsstil! Wem könnte das wohl helfen, wenn Du Dich hier auf diesem Niveau äußerst? - Okin (Diskussion) 21:18, 27. Sep. 2017 (CEST)
Wem hier was hilft, was auf der Disk. besprochen wird, ist nicht von Interesse. Im Artikel würde man schreiben, dass sich Metzger sehr um die neoliberalen Lobbygruppierung INSM verdient gemacht hat. The European war unter seinem Gründer ein aufregendes und in dieser Demokratie verankertes Debattenmagazin. Unter den neuen neurechten Besitzern ist es in eine Kategorie von Veröffentlichungsblättern gerutscht, die sich mit ihrer reaktionären Grundausrichtung immer weiter von einem modernen Deutschland und Europa entfernen. Wer die Äußerungen des aktuellen Herausgebers im Medium und außerhalb kennt, weiss, dass Schmierblatt eine freundliche und treffende Bezeichnun ist. --Jens Best (Diskussion) 21:26, 27. Sep. 2017 (CEST)

Blaue Nazis, rote Nazis, lila Nazis, grüne Nazis, rosa Nazis, schwarze Nazis, ... - Deppen (Achtung: Meinungsäußerung!), die jedweden, der ihnen nicht gefällt, als Nazi bezeichnen, gab/gibt es immer schon. Finden wir bei Grund- und Hauptschülern und bei de:WP richtig gut. Ach so: türkische Nazis,polnische Nazis, russische Nazis, britische Nazis,französische Nazis ,.... - Beliebigkeit - wir sind von Nazis umgeben ! Na denn, es lebe die Meinungsfreiheit/Blödheit und Inflation. --Amanog (Diskussion) 20:11, 21. Nov. 2017 (CET)

Die Konservative Revolution als Ideengeber der AfD[Quelltext bearbeiten]

Im Aufsatz Der kühle Blick weist Joachim Käppner in der Süddeutschen Zeitung vom 30. September 2017 darauf hin, dass Politikwissenschaftler derzeit heraus arbeiten, das sich viele Rechte in der AfD eher an der "Konservativen Revolution" von vor 1933 orientieren (als an der NS-Ideologie). Insbesondere verweist er auf Heinrich August Winkler, der kürzlich der Welt gesagt habe: "Wenn es überhaupt einen intellektuellen Überbau der AfD gibt, dann ist es ein müder Abklatsch der konservativen Revolution vor 1933". Der Artikel ist auch sonst lesenswert. Der eine oder andere Leser mag nach der Lektüre die Menschen etwas genauer einschätzen, die hier das Diskussionsklima bestimmen. --Eddi Bühler (Diskussion) 06:04, 2. Okt. 2017 (CEST)

Dieser Ansatz erscheint mir auch sehr viel sinnvoller als das Gerede von "Blauen Nazis", das ebenso polemisch wie sachlich unsinnig ist. Dies bedeutet auch keine Entlastung. Mit Vertretern, die neurechte Gedanken kultureller Begriffsumdeutung kultiviert vortragen, wird die Auseinandersetzung nämlich viel schwieriger werden, als mit plumpen Nazis. Mal sehen ob Winkler die Analogie noch weiter ausführt.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 16:54, 2. Okt. 2017 (CEST)
Es ist aber auch üblich, dass sich extrem rechte Elemente versuchen vom Nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland zu distanzieren. Alle rechtsextreme Organisationen versuchen dies, selbst ehemalige Organisationen werden versucht davon zu distanzieren, während man oft genug im zweiten Satz die Bekanntheit der Nazi-Traditionen nutzt. Die unseriöse Versuche dabei die einen Rechten von den anderen Rechten zu Unterschieden und "respektabele Grauzonen" aufzuzeigen sind hier offensichtlich. Die NSDAP gab es schon vor ihrer Machtergreifung, sie brachte Menschen schon vor 1933 um und rechtsextrem und ademokratisch war damals auch nicht nur die NSDAP am rechtesten Rand. NSDAP-Mitgliede rsind nicht 1933 plötzlich da gewesen. Selbst die DVP und die DNVP waren keine demokratische Parteien und müssten heute nicht zugelassen werden. Das sagt die Parteiengeschichte in der Politikwissenschaft heutzutage und sogar Politikwissenschaftler noch aus Weimar kurz vor der Machtergreifungen bewerteten diese Parteien so. Auch Kapp-Putschisten nennt man nur nicht Nazis, weil es auch konservative Nationalisten und reiche Bonzen gab, die sie unterstützten, trotzdem hatten viele von ihnen schon damals 1920 völkische Gesinnungen und das Hakenkreuz auf dem Helm gemalt. Wenn ich mir ein Hakenkreuz auf einem Helm zeichne, beziehe ich mich also auf einen Putsch von 1920 und nicht auf die NS-Zeit? Ich bezweifel, ob auch nur die Hälfte der heutigen Neonazis Kapp kennt.
Ich hoffe sie verstehen nun das Problem und warum man über solche Theorien vorsichtig sein muss. Auch würde ich darauf hinweisen, dass doch die Frage eher ist, auf welche Bezüge der AfD man verweisen will, mit Inhalt von vor 1933 und sie sich nicht schlicht auf die gleichen Dinge bezieht, worauf sich der Nationalsozialismus vor 1933 SELBER BEZOG. z.B. ist das Buch "Protokolle der Weisen von Zion" von 1903. Und die Theorie über eine Menschenflut, die das Abendland gefährden würde ist auch aus 1850 über Polen und Slawen und später eben Kommunisten. https://de.wikipedia.org/wiki/Slawenfeindlichkeit#Slawenfeindlichkeit_im_Deutschen_Kaiserreich Beides wurde aber von der NSDAP massiv geprägt und ausgenutzt. Auf welche Theorie bezieht sich also die AfD. Ich behaupte, die AfD bezieht sich auf beides nicht. Siie ist zu dumm, um sich auf die NSDAP oder auf ältere Themen zu beziehen, sie polemisiert blind herum und greift dabei unzusammenhängende Halbwahrheiten von der rechtsextremen Szene auf, die sie dann "akzeptiert" 1zu1 an die Öffentlichkeit abgeben, ohne ihre historische Bedeutung zu kennen...oder überhaupt ihren eigentlichen inhalt.
Zusammengefasst ist die Polemik über blaue Nazis die Folgen der Polemik der AfD, die historische Bezüge nicht sehen wollen oder irgendeinen Respekt in dieser Richtung haben wollen. --2003:DF:A3C1:FD06:E57A:C101:4C11:AC7 18:09, 3. Okt. 2017 (CEST)
Relevant ist in diesem Zusammenhang, ob die AfD ernsthafte Versuche unternimmt, die Verbindungen zwischen Höcke und "Ladig" aufzuklären. "Ladig" hat formuliert, dass er mit einer aus "aufpotenzierenden Krisendynamiken" resultierenden Revolution die von ihm glorifizierte NS-Wirtschaftspolitik ("organische Marktwirtschaft") wieder herstellen will, auf rassenbiologischer Grundlage selbstverständlich. Verstörend ist, dass die Begrifflichkeiten "aufpotenzierende Krisendynamiken" und "organische Marktwirtschaft" ausschließlich von Höcke in Reden und Interviews benutzt werden. Von niemanden sonst lassen sich im Internet diese beiden Wortkombinationen finden. Selbst wenn Höcke nicht der Neonazi "Ladig" sein sollte - das Gutachten zum PAV des AfD-Bundesvorstandes sagt wortwörtlich, Höcke habe unter diesem Pseudonym die Texte geschrieben -, würde Höcke die zentralen Begriffe des Neonazis "Ladig" aufgreifen und propagieren. Es wäre also bis zur Klärung unverantwortlich verharmlosend, Höcke vom Neonazismus frei zu sprechen. Alle Indizien deuten darauf hin, dass Höcke der Neonazi "Ladig" ist und dass er dessen Agenda mit der AfD fortführen will. Ich wiederhole mich: Ist die AfD zum wiederholen Male nicht bereit, diese Indizienlage transparent und nachvollziehbar aufzuklären, müssen wir in Betracht ziehen, dass Höcke der Indizienlage nach ein Neonazi ist. -- Andreas Kemper talk discr 10:40, 4. Okt. 2017 (CEST)
Eigentlich sollte doch klar sein, dass ein Satz wie "Es wäre also bis zur Klärung unverantwortlich verharmlosend, Höcke vom Neonazismus frei zu sprechen." nicht auf den Grundlagen der hiesigen demokratischen Rechtsordnung beruht (nach der bekanntlich bis zur tatsächlichen Klärung des Sachverhalts ein Beschuldigter als unschuldig gilt), sondern allein auf der Herrschaft des Verdachts (selbst wenn der Verdacht als begründet erscheinen mag). Das ist die generelle Frage. --Niedergrund (Diskussion) 11:08, 4. Okt. 2017 (CESTwäre
Absoluter Unfug, dein Beitrag. Aber wir wissen ja, aus welcher Ecke du kommst. Die so genannte Unschuldsvermutung ist kein allgemeines Prinzip, sondern gilt nur für den Staat und selbst für diesen nur in engen Grenzen. Andernfalls wäre keine polizeiliche Ermittlung je möglich (wo Freiheitseingriffe bis hin zu U-Haft aufgrund von Verdachtsmomenten üblich sind), genau so wenig wie Finanzämter dann Steuerschätzungen durchführen oder Sozialbehörden wegen Nichtmitwirkung Leistungen einstellen könnten. Zudem liefert Hocke belastendsten Indizien selbst: er klagt nicht gegen Kemper, obwohl dieser sowohl vom Lucke- als auch Petry-Vorstand als zentrale Quelle benannt wurde, während Hocke andererseits etliche Male schon bei weit weniger brisanten Vorwürfen prozessiert hat. Der Grund ist eindeutig: die von Kemper zusammengetragenen Indizien sind so gut, dass er mit einer Klage vor jedem rechtsstaatlich arbeitenden Gericht scheitern würde. Und dann wäre gerichtlich festgestellt, dass Höcke und der NS-Anhänger Ladig ein und die selbe Person sein müssen. --Corvus2016 (Diskussion) 14:31, 4. Okt. 2017 (CEST)
So ist es. Kollege Niedergrund, Du verlässt den Boden der intellektuellen Redlichkeit, auf den Du doch so viel Wert legst, wenn Du die strafrechtliche Unschuldsvermutung als Argument gegen die Zulässigkeit logischer und politischer Schlussfolgerungen ins Feld zu führen versuchst. - Der Versuch Armin Mohlers, ex post eine vom Nationalsozialismus unabhängige, saubere Bewegung mit dem Zaubernamen Konservative Revolution zu etablieren, war von Anfang an ein durchsichtiges Ablenkungsmanöver von persönlichen und ideologischen Verstrickungen, das die Neue Rechte aufgegriffen hat, um den historischen Diskurs in Deutschland mit ihrem Zentralorgan Junge Freiheit mit diesem revisionistischen Konstrukt zu penetrieren. Die AfD ist in die Strukturen der Neuen Rechten mittlerweile voll integriert, dafür haben Höcke und Gauland gesorgt. Das verlogene Narrativ von der KR kauft der AfD vielleicht der Cicero ab, aber kein seriöser Historiker oder Politologe. In der Wikipedia: Kein Anschluss unter dieser Nummer. :) --JosFritz (Diskussion) 15:48, 4. Okt. 2017 (CEST)
Freilich hätte man es auch kürzer ausdrücken können: Bei der Fülle der Veröffentlichungen über die AfD und ebenso im Hinblick auf (mögliche) Bezüge zu Autoren aus dem Umfeld der KR ist die "Ladig"-Geschichte absolut irrelevant; wird aber hier vom Buchautoren selbst in einer Art und Weise breitgetreten, die einen Missbrauch der Funktion dieser Seite darstellt. Der zitierte Satz ist nur noch einmal die Zuspitzung dessen. Abgesehen davon dient schon das Eingangsstatement nicht der Artikelverbesserung selbst, wenn statt des Abgleichs mit dem bislang bereits im Lemma Enthaltenen eine persönliche Stellungnahme zur vermeintlichen Motivation der Diskutierenden erfolgt. ( "... mag nach der Lektüre die Menschen etwas genauer einschätzen, die hier das Diskussionsklima bestimmen") Kann man sich ja im stillen Kämmerlein gerne fragen. Nur hier bringt es den Artikel keinen Jota weiter.--Niedergrund (Diskussion) 17:10, 4. Okt. 2017 (CEST)
Wenn etwas quakt wie eine Ente, aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente... Dann können wir erst nach einem gerichtlich angeordneten DNA-Beweis in den Artikel schreiben es handelt sich um eine Ente.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 19:21, 4. Okt. 2017 (CEST)
Hinzu kommt ja noch, dass das Gutachten des PAV gegen Höcke, welches von einer Zweidrittelmehrheit des Bundesvorstandes der AfD gestartet wurde, aussagt, Höcke sei "Ladig". Das PAV basiert wesentlich auf diese Identität. Ganz so irrelevant kann es nicht sein, wenn ein Parteivorstand einen Landesvorsitzenden aus der Partei entfernen will, weil dieser unmittelbar vor dem Beitritt zur Partei Nazi-verherrlichende Texte geschrieben hat und dafür warb, sich auf eine Revolution, einen Systemumsturz vorzubereiten. -- Andreas Kemper talk discr 16:04, 21. Nov. 2017 (CET)

Es bleiben Blaue Nazis. Aber spannende Sekundärquellen zum Thema Konservative Revolution werden trotzdem gerne gelesen. Also immer her damit. --Jens Best (Diskussion) 18:20, 3. Okt. 2017 (CEST)

Jede Ideologie oder definierbare politische Strömung hat viele Wurzeln. Dieses mag eine sein, ist aber sicher nicht die einzige. Momentan scheint sich die Partei ideologisch neu zu positionieren, noch weiter nationalistisch, völkischer als bisher schon. Meistens ist es aber so, dass nur wenige wirklich intellektuell eine solche Ideologie intellektuell durchdringen. Die meisten werden Anhänger, nicht weil es ihrer Logik entspricht, sondern weil sich bestimmte Inhalte gefühlsmäßig richtig anhören. Ob das mit der Realitiät übereinstimmt ist eine ganz andere Frage.--23:45, 3. Okt. 2017 (CEST)
Eine globale, konservative Revolution. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 19:27, 4. Okt. 2017 (CEST)
Welche deutsche Partei in Deutschland war völkisch und nationalistisch und nicht rechtsextrem? Ist soetwas politikwissenschaftlich ÜBERHAUPT MÖGLICH? Es ist wohl eher der Fall, dass die AfD-Politiker, die sich nicht anhören wollen, dass sie rechtsextreme Belange vertreten, versuchen eine solche Darstellung zur AfD zu unterbinden. Auch die Identitären wollen nicht rechtsextrem genannt werden und gaben sich "neue" Begriffe, die der normale ungebildete Deutsche nicht mit dem Nationalsozialismus verbindet. Selbst die NPD, selbst die DEUTSCHE ALTERNATIVE von 1992 haben dies genauso versucht, wie die AfD. Trotzdem bezieht sich die IB ständig auf den Nationalsozialismus und ist aus guten Grund vom Verfassungsschutz, der auf dem rechten Auge blind ist, unter Beobachtung gestellt worden. Trotzdem ist die NPD nur nicht verboten, weil ihre 600.000 Stamm-Wähler abgewandert sind. Trotzdem wurde die Deutsche Alternative 1992 verboten. Der einzige Grund, warum diese Partei nicht auch beobachtet und verboten wird, waren die juristischen Folgen der Beobachtung der letzten Bundestagspartei, die Linke und die Angst vor solchen Klagen durch die AfD. Lieber beobachtet der Verfassungsschutz ein paar rechtsextreme Verfassungsfeinde innerhalb der AfD, ohne zu sagen, wenn diese Menschen finanziell, medial und privat unterstützen oder wie viele sie faktisch beobachten MÜSSTEN. Ob dahinter nur eine politische Strategie von CDU-Kontrollierten Verfassungsschutzbehörden dahintersteckt, um eine Rot-Rot-Grüne Koalition durch Protestwähler von der CDU zu verhindern, ist nur eine Theorie meinerseits und hier nicht von Bedeutung :D Ich stimme aber dem Giftzwerg zu und auch besonders dem letzten Satz von der globalen Kons- Revolution, mit dem kleinen Hinweis, dass die meisten AfD-Wähler Protestwähler sind, dennen selbst die Sachthemen der AfD egal waren, weshalb die AfD die einzige Partei in der letzten Wahl war, die wegen Sachthemen weniger gewählt wurde. (s. InfratestDimap) Der Zerfall ihrer Wählerschaft aufgrund fehlender faktischer Aktivität der AfD setzt also anscheinend schon ein.--2003:DF:A3C1:FD87:BDB8:A6A2:1CEB:6492 14:42, 5. Okt. 2017 (CEST)
Mir würde da spontan die Deutsche Volkspartei der Weimarer Republik einfallen, die aus heutiger Sicht als unzumutbar rechts gelten würde, unter Stresemann aber eine der Stützen der Republik war. Weiter könnte man auch an die FDP der 50er und frühen 60er Jahre denken, die mit Ernst Achenbach einen hochproblematischen Völkischen hatte, der zeitweilig sogar schwerbelasteten Nationalsozialisten half, die Partei zu unterwandern, was erst der NRW-Verfassungsschutz mit der britischen Militärpolizei zusammen unterband. Dann vielleicht noch die Deutsche Partei oder der Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten. Die gesamten von Dir vorgebrachten Spekulationen ( die AfD wird übrigens auch in Ländern mit SPD-Innenministern nicht beobachtet, obgleich es nur eine dienstliche Anweisung kosten würde das zu ändern, was allerdings sofort zu einem Verfahren vor dem nächsten Verwaltungsgericht führen würde, was wiederum wohl nicht die AfD verlieren würde, also ein viel zu großes Risiko darstellen würde) sind reine TF und nicht mal plausible. Wir sind gut beraten, uns an die Darstellungen in der Parteienforschung zu halten. Wenn dort jemand Reputables die AfD mit der NSDAP gleichsetzt, kann, ja muss, sich diese Einschätzung auch hier finden, vorher - natürlich - nicht. Bis dahin gibt es nur diese blauen Nazis. Einheitlich uniformiert, latent frauenfeindlich und vermutlich schwul, dem Führerprinzip folgend und in einer völkischen Idylle lebend, die angeblich von der bösen Außenwelt bedroht ist, gegen die aus diffusen Ängsten heraus Mauern gebaut werden. Der perzipierte Hauptfeind, Pensionär G. aus dem Zauberergewerbe, ist auch recht jüdisch gezeichnet. Antisemitismus!--Carolus.Abraxas (Diskussion) 20:19, 6. Okt. 2017 (CEST)
Ach ja, Stresemann, die Säule der Republik. Also zuerst einmal das wichtige ist, dass die meisten AfD-Unterstützer zu ungebildet sind, um politische Bewegungen zu erkennen. Auch ist natürlich die AfD keine homogene politische Masse und kann kaum zu einem Thema bundesweit eine genau Meinung fassen. Das ist hier das Hauptmerkmal der AfD. Jetzt aber zu politischen Ideologien innerhalb von Parteien.
Die DVP und die DNVP waren niemals demokratisch. In erster Linie war die DVP eine Wirtschaftspartei gewesen, die unter Stresemann vieles demokratisch realisierte, weil es möglich war in einer Koalition an die Macht zu sein und seine Position auszunutzen. Aber das tat auch die DNVP und die NSDAP vor der Machtergreifung. Die NSDAP war auch "eine Stütze" für ihre eigene Interessenpolitik in der Republik, bis die Abschaffung der Republik ihre Interesse entsprach. Außerdem hat sich die DVP später eben immer näher zur DNVP und NSDAP hinbewegte, als diese Parteien ihre Wählerschaft abnahmen. Völkisch war die DVP aber auch nie. Auch Achenbach, der ziemlich viel mit der Deportation der Juden in Frankreich zu tun hatte und in der RSHA ziemlich viele "Freunde" hatte, repräsentierte nicht die ganze FDP und kann nicht mit guten Gewissen Demokrat genannt werden, auch wenn er in einem Parlament saß. Auch hat sich die DP ganz bewusst von der völkischen SRP abgegrenzt, da sie nicht völkisch sein wollte, anders als die AfD, die über diesen politischen Begriff wohl anders urteilt http://www.bento.de/upload/images/imager/upload/aimages/864130/frauke_petry_voelkisch_7fb894042eba6fa245f45739c3d5af6e.jpg. Soetwas hätte die DP NIE gemacht. Selbst die GB/BHE, die sehr viele ehemalige Nationalsozialisten in ihrer Partei hatten, hat sich aus guten Grund selber nicht als völkische Partei dargestellt, sondern als eine Partei, die sich bewusst auf eine Minderheit spezialisiert in Deutschland, wie es auch solche Parteien heute noch gibt. Oder ist auch die CSU völkisch? Oder die SSW? Nenn eine deutsche Partei, die sich als völkisch nationalistisch bezeichnet hat und demokratisch war. Es gibt keine. Der Begriff tritt nur bei der "Neuen Rechten" auf und wird nur in diesem Zusammenhang als ein Merkmal von Verfassungsfeindlichkeit benutzt. Politik- und Sozialwissenschaftler Andreas Klärner unterstellte so der CSU eine Unterwanderung durch Rechtsextreme und ihren völkischen Nationalismus, den er als Verfassungsfeidlich darstellte, bevor es die AfD gab. Erst die AfD, Pegida, HogeSa und die Identitäre Bewegung haben es geschafft eine Politik des völkischen Nationalismus als etwas darzustellen, was mit Demokratie angeblich verbunden werden kann. Anscheinend vergisst man dabei gerne, dass man nicht automatisch demokratisch wird, wenn man ein Politiker ist und ins Parlament sitzen will.
Es ist, wie ich erwähnte offensichtlich, dass der Verfassungsschutz ganz bewusst eine Klage umgehen will, während sie nicht erwähnen will, wie viel von der AfD inzwischen beobachtet werden muss. Und hat die AfD die Merkel-Protestwähler an sich gebunden? Natürlich. Also konnte eine andere Partei eine große politische Alternative zur CDU bilden, die koalitionsfähig ist? Nein.
„Die AfD vereint derzeit Strömungen von konservativ bis rechtsextremistisch, von jedem ein bisschen.“ Deshalb könne man die Partei auch nicht mit einem griffigen Begriff charakterisieren, sagte Niedermayer. „Von rechtskonservativ bis völkisch deckt sie ein breites rechtes Spektrum ab.“ Parteienforschers Oskar Niedermayer VOR 2 JAHREN. Inzwischen ist die Partei weiter nach rechts gewandert und viele gemäßigte AfDler ausgetreten, die von einen solchen rechte Radikalisierung in der AfD reden. Wie viele hohen Politiker der AfD sind wegen ihrer völkischen Gesinnung aus der Partei geworfen worden? Irgendwann ist es nur noch peinlich, nicht von Rechtsextremismus zu reden, um Einzelpersonen in der AfD nicht damit hineinzuziehen und das kann hier deutlich der Fall sein. Wenn wir die Protestwähler aus der AfD entfernen und nur die politischen aktiven Politiker bewerten, ird es langsam schwierig noch gemäßigte AfDler zu finden. Vor 2 Jahren galt Petry noch als rechtsaußen zu Lucke. Wie viele AfDler aus Luckes Zeiten sind eigentlich noch übrig? --2003:DF:A3C1:FD72:88D:542:3E42:863E 15:31, 7. Okt. 2017 (CEST)
Und so geht es, wenn die eigenen Urteile und Vorstellungen lustige PurzelbÄume schlagen. Da wird mal eben der DP ein Leumundszeugnis ausgestelle ( " Das hätte diese Partei nie getan"), das grotesk unverdient ist: Natürlich hatte die DP stark völkische Züge. Das zu leugnen, damit die Eingangsthese ( Gab es je eine nationalistische Partei in D. , die auch demokratisch war?) bestehen bleiben kann, ist offen unredlich, mehr noch, es ist platter Revisionismus. Die Bundesrepublik der 50er Jahre ertrug Leute, die man heute mit der Kneifzange nicht anfassen würde. Den Rest spare ich mir ( Ja, Stresemann war Demokrat und(!) ziemlich rechts), Bento-Links klicke ich grds. nicht an, wirre Spekulationen über die VS-Ämter sind gleichfalls Zeitverschwendung. Ich bitte um ernsthafte Belege und Argumente politikwissenschaftlicher Art, keine privaten Ergüsse. Die AfD krampfhaft in die Nähe zur NSDAP rücken zu wollen ist NS-Verharmlosung. Wenn das in der seriösen Parteienforschung nicht geschieht, kann es hier nicht fingiert werden. Die AfD bezeichnet sich übrigens selbst nicht als völkisch, Frauke Petry hat einmal einen Versuch gestartet, den Begriff aufzuweichen, um ihn als Fremdbezeichnung zu entschärfen, das war es. Die AfD hat (!) latent völkische Züge ( weniger als die DP), so unsagbar dumm, das offen zuzugeben ist sie aber sicher nicht.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 20:02, 7. Okt. 2017 (CEST)
Also ist für dich Oskar Niedermayer kein Politikwissenschaftler und auch Andreas Klärner gilt für dich nicht als seriöse Quelle, während du die DP einerseits als sooooo völkisch darstellen möchtest, aber solche Formen von Politik als demokratisch darstellst. Sie schlagen also mindestens auch Purzelbäume, um ihre Argumentation aufrecht zu erhalten. Dabei ignorieren sie zu 100% den Faktor Zeit und widerlegen sich selbst. Die DP ist z.B. eine ziemlich alte Partei, die sich auf die Deutsch-Hannoverschen Partei von 1860 bezieht und eine Protestpartei gegen den preußiische Oberherrschaft in Hannover war. Sie war gegen viele völkische nationale Idealen, wenn es um Belange der Wirtschaft ging, sogar während die NSDAP existerte. Sie saß im Parlament in Preußen, als die Nazis den Preußenschlag ausübten und hat nicht mit ihnen kooperiert, wenn sie auch nichts gegen sie unternahm, wie die DDP oder Zentrum. Und die Mitglieder, die sie hier als völkisch darstellen, finden sie außerdem noch vor ein paar Jahrzente noch im Bund der Vertriebenden wieder, schön dicht mit der CDU zusammenarbeitend. Also ist nach ihrer Argumentation nicht nur die DP völkisch, sondern auch der Bund der Vertriebenden und jeglichen Einfluß von ihnen auf die CDU über Jahrzente ihrer Politik. Sie unterstellen durch die Behauptung, dass die DP damals höchst völkisch war, dass die CDU über Jahrzehnte von völkischen Idealen beeinflußt wurde...ohne faktische Beweise dafür oder warum man eine solche Manipulation jetzt demokratisch nennen sollte. Und diese Arguemnte VON IHNEN bauen inzwischen auf einen Verein auf, der noch vor drei Jahren eine Frau leitete, die jetzt bei der Bundestagswahl die AfD unterstützte und von Leuten im BdV politisch unterstützt wurde, die eine Vergangenheit in der Dp hatten, die sie als völkisch bezeichnen. Sie stellen also SELBER einen Bezug zwischen der völkischen DP und der AfD her.
Natürlich kann es auch sein, dass sie die DP mit dem Verein verwechseln, der ERST SEIT 1993 existiert und ab 2003 mit der FDV(ölkischen)P fusionierte und seitdem völkisch genannt werden sollte und vom Verfassungsschutz beobachtet wird, wenn man dann auch so die FPÖ bezeichnen müsste. Die FDVP ist nämlich ihre deutsche Schwesterpartei, die die DVU (auch nach Verfassungsschutz 2004 völkisch und verfassungsfeindlich) unterwanderte und nach einem Wahlerfolg 2000 in Sachsen-Anhalt verließ. --2003:DF:A3C1:FD73:A486:7A0B:203B:B41A 13:21, 8. Okt. 2017 (CEST)
Ich kommentiere den Unfug ein allerletztes Mal: Nein, ich meine die DP, die unter Adenauer mitregierte. Im Parteienhandbuch von Richard Stöss ist ein Eintrag zu ihr, der ihr klar und unmißverständlich völkische Züge attestiert. Das kann jeder kontrollieren, es gibt auch eine Diss vom KAS Mitarbeiter Ingo Nathusius zu ihr. Damit ist die Eingangsthese, völkische Überzeugungen müssten automatisch zu aktivem Rechtsextremismus führen, erledigt. Logisch eigentlich, denn natürlich sind immer Grade der Ausprägung eines Merkmals denkbar, ebenso wie Grade der Durchdringung einer Partei. Oscar Niedermayer ist ein ernsthafter Politikwissenschaftler, der niemals für die AfD als Gesamtpartei (!) feststellte, dass sie völkisch oder rechtsextrem sei. Dass völkisches Gedankengut Höckes Schar nicht fremd ist, ist eine Binse. Diese Binse erlaubt aber nicht, die Gesamtpartei als rechtsextrem zu charakterisieren. Wenn Niedermayer das irgendwann tut, werde ich es selber in den Artikel schreiben. Vorher ist es Theoriefindung, ebenso wie das wüste Spekulieren über die Motive der VS-Ämter. Erst nach Beispielen aus der Parteiengeschichte explizit zu fragen (" Gab es je?") und dann die genannten Beispiele mit dem "Faktor Zeit" wegzuwedeln ist übrigens hochgradig albern. Und ja, in den Vertriebenenverbänden saßen ungute Völkische (" Schlesien bleibt unser"), ich halte selbst Erika Steinbach noch für eine verkappte Völkische milderer Ausprägung. Und? Es war lange Strategie der Union, Rechte durch erstickende Umarmung zu neutralisieren. Erst unter Merkel wurde sie aufgegeben, mit fatalen Folgen, wie wir alle noch sehen werden.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 14:08, 8. Okt. 2017 (CEST)
Und zum allerletzten Mal auf meiner Seite: Meine These ist, dass es keinen völkischen Nationalismus in Deutschland gibt, der demokratisch genannt wird. Das hat NICHTS mit aktiven Rechtsextremismus zu tun, sondern Theorie der Politikwissenschaft über völkischen Nationalismus in der deutschen Parteienlandschaft. Ich warte immernoch auf eine demokratische Partei, die völkische nationale Politik vertrat. Die DP ist eine Partei, die teilweise mit der CDU sogar in Koalition Abgeordnete aufstellte, wie man es gerne auch in der Website von KAS nachlesen kann. http://www.kas.de/wf/de/71.9158/ und da kann man sich auch gerne den Diss von D. Oelze durchlesen, der über die 6 DP-Abgeordnete geht, die zur CDU übertraten, wo komischerweise nirgends das Problem des Rechtsextremismus eine Rolle spielte, sondern nur die Tatsache, das man keine nationale konservative Partei in Deutschlnd erhalten könne. Die DP ist also entweder zweifellos völkisch, was bedeutet, dass auch eine AfD zweifellos völkisch genannt werden müsste und die damalige CDU von mehreren völkischen Politiker unterwandert war und somit der völkische Nationalismus ein Begriff wird, der in Deutschland IMMER demokratischer Bestandteil der Parteienlandschaft war, oder die DP ist auch nur in ZÜGEN völkisch, wie die AfD und die CDU hat versucht die Demokraten von den Völkischen zu trennen, unabhängig ob sie damit erfolgreich waren. Ich behaupte also schlicht, dass die CDU nicht öffentlich und bereitwillig völkische Nationalisten in sich aufgenommen hat und ihre Thesen in sich über Jahrzehnte bewahrte und demokratisch umsetzte, sondern höchstens in kleinen Teilen von ihnen unterwandert war und diese Elemente nicht zu der demokratischen Partei CDU eigentlich hinzugehörte, WEIL SIE DEMOKRATISCH IST.
Alles was ich dann noch gerne von dir wissen würde, wann sind die Züge der völkischen DP, die dich veranlassen die DP als zweifellos völkisch zu bezeichnen, auch in der AfD gleichwertig vorhanden? Was unterscheidet ihre völkische Züge? Wir müssten die Unterschiede deutlich ausformulieren können und sehr leicht einen schwächeren völkischen Zug in der AfD nachwiesen können, wäre sie eindeutlich nicht völkisch, wie die DP. Warum wäre es ein Sakrileg zu schreiben, dass die AfD mit völkische Ideologie kooperiert, wenn sie solche Leute, wie Höcke in ihrer Partei akzeptiert, als Leiter von einen ganzen Landesverband, der dazu noch ziemlich beliebt in der AfD ist und über dessen möglichen Rauswurf-Verfahren eine Parteispitze ins Stolpern gerät. Gab es etwas vergleichbares großes, beliebtes und dominierendes wie Höcke und seine Front für die AfD in der DP? --2003:DF:A3C1:FD40:98E0:9CD5:1B98:BB65 01:16, 9. Okt. 2017 (CEST)

-> Das Ignorieren und Verharmlosen von Höcke[Quelltext bearbeiten]

freitag.de, 6. Dezember 2017, Andreas Kemper. Eine luzide Analyse, zur allfälligen Verwendung. :-(, Hungchaka (Diskussion) 11:15, 8. Dez. 2017 (CET)

Das Stichwort "Konservative Revolution" findet sich augenscheinlich vorne trotz der ausführlichen Disk oberhalb nicht..., sie ist ja auch bei "Völkischem Nationalismus" <-> DP gelandet: Whataboutism? :-((, Hungchaka (Diskussion) 11:15, 8. Dez. 2017 (CET)

Widerspiegelung der neueren Entwicklungen in der Einleitung[Quelltext bearbeiten]

Ich würde vorschlagen die Einleitung an den Rechtsruck anzupassen. Aktuell haben wir folgenden Abschnitt zur Geschichte und Einordnung in der Einleitung:

Nachdem die Partei im Sommer 2015 den Vorsitzenden und Gründungsinitiator, Bernd Lucke, abgewählt hatte, kam es zur Abspaltung des wirtschaftsliberalen Flügels, aus der die LKR hervorgingen. Zunächst als europaskeptische und rechtsliberale Partei gegründet, wird die AfD seither als rechtspopulistisch mit Offenheit zum Rechtsextremismus eingeordnet. In der Partei existieren völkisch-nationalistische, rassistische, islamfeindliche und antisemitische Strömungen mit Verbindungen zu neurechten Gruppierungen, beispielsweise der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung.

Ich würde dafür plädieren dies wie folgt zu ergänzen: Nachdem die Partei im Sommer 2015 den Vorsitzenden und Gründungsinitiator, Bernd Lucke, abgewählt hatte, kam es zur Abspaltung des wirtschaftsliberalen Flügels, aus der die LKR hervorgingen. Zunächst als europaskeptische und rechtsliberale Partei gegründet, wurde die AfD unter dem Vorsitz von Jörg Meuthen und Frauke Petry als rechtspopulistisch mit Offenheit zum Rechtsextremismus eingeordnet. Im September 2017 verlies Petry die Partei und gründete Die Blaue Partei, da sie der AfD eine Extremisierung attestierte. In der Partei existieren völkisch-nationalistische, rassistische, islamfeindliche und antisemitische Strömungen mit Verbindungen zu neurechten Gruppierungen, beispielsweise der vom Verfassungsschutz beobachteten Identitären Bewegung.

Haltet ihr eine solche Anpassung für verfrüht? Oder würdet ihr die neuesten Entwicklungen anders einarbeiten? --Cartinal (Diskussion) 20:23, 15. Okt. 2017 (CEST)

Ungünstig. Frauke Petrys Rückzug hat ganz sicher etwas mit der Ausrichtung der Partei zu tun, aber eben auch mit Petrys Fähigkeit, sich zu zerstreiten. Gerade sie als unabhängige Kronzeugin für eine Extremisierung zu werten ist problematisch. Die hat sie lange selber betrieben. Besser dritte Quellen abwarten.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 22:32, 15. Okt. 2017 (CEST)
Die nächste Austrittswelle rollt. Nach Petry-Weggang Was die Austritte für die AfD bedeuten, Der Tagesspiegel, 11. Oktober 2017 In Niedersachsen ging der Wahltrend abwärts. --AlternativesLebensglück (Diskussion) 22:49, 15. Okt. 2017 (CEST)
Die Richtungsfrage ist nicht entschieden, wir haben derzeit eine Partei, die nach außen hin widersprüchlich erscheint. Es spricht zwar vieles dafür, dass der nationalistische und völkische Flügel derzeit die Oberhand hat und an Bedeutung zunimmt. Wirklich beantwortet wird die Frag quo vadis erst bei den nächsten Parteitagen und internen Abstimmungen etc. Ist das erst einmal geschehen, so werden die journalistischen Quellen zuhauf verfügbar und auch die Wissenschaftler werden dann neuere Einschätzung zur Richtung liefern. Ein Kurswechsel ist hingegen nicht in der Luft, so dass es keinen Grund gibt, etwas inhaltliches zu ändern. Die Richtung ausgerechnet an Hand von Personen darzustellen, die nicht mehr Mitglieder sind ist auch methodisch nicht wirklich sauber argumentiert.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:11, 15. Okt. 2017 (CEST)
Wäre es nicht besser einfach nur von einem Rechtsruck zu reden, der mit Lucke und nun mit Petry einhergeht? generell noch zu früh, da noch einige Petry-Anhänger in der AfD sind und wohl was planen. Kollektiv-Ausstieg als Todesstoß gegen die AfD oder Monateslanges rausgehen bis wir desinteressiert sind. Alles ist möglich --87.177.83.45 04:04, 16. Okt. 2017 (CEST)
Ein Rechtsruk wird vermutet anhand des Personalwechsels. Es gibt aber keinen verlässlichen Indikator für die Gesamtpartei. Es gibt derzeit keine personellen oder programmatischen Entscheidungen auf Parteiebene. Also sollten wir abwarten, wie die Partei insgesamt personell und programmatisch auf die neue Situation reagiert und welcher Flügel sich durchsetzen wird. Bei Lucke war es anders, da gab es ein Wahlergebnis und einen Parteibeschluss, die Partei handelte und positionierte sich. Petry und einige andere hingegen haben diese Entscheidung zum Austritt selbst getroffen und die Partei hat bisher nicht darauf reagiert.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 00:18, 17. Okt. 2017 (CEST)

politische Einordnung AfD[Quelltext bearbeiten]

Joschka Fischer ordnet die AfD politisch ein. "Fischer wehrte sich gegen die Bezeichnung der AfD als rechtspopulistisch. "Wie nennen wir in Deutschland eine Partei, die sich völkisch definiert?" " in:http://www.spiegel.de/politik/deutschland/joschka-fischer-sieht-afd-in-tradition-der-nsdap-a-1173855.html --87.177.83.45 23:29, 20. Okt. 2017 (CEST)

Fischer macht den Ententest. Er nennt die AfD eine Nazi-Partei. Meine Rede seit 70/71. --JosFritz (Diskussion) 00:02, 21. Okt. 2017 (CEST)
Nur dass sich die AfD eben keineswegs völkisch definiert. Insbesondere lässt sie die Zuwanderung und auch die Einbürgerung von Menschen aus anderen Ländern grundsätzlich zu - knüpft sie nur an bestimmte Voraussetzungen. Im Parteiprogramm heißt es hierzu unter Nr. 5.9 (S. 32)
"Jeder Migrant oder Einwanderer, dem wir ein dauerhaftes Bleiberecht zugestehen, hat eine Bringschuld, sich seiner neuen Heimat und der deutschen Leitkultur anzupassen, nicht umgekehrt. Die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung darf nur derjenige erhalten, an dessen dauerhaft erfolgreicher Assimilation und Loyalität zu seiner neuen Heimat keine Zweifel bestehen."
Quelle: https://www.afd.de/wp-content/uploads/sites/111/2017/06/2017-06-01_AfD-Bundestagswahlprogramm_Onlinefassung.pdf
Man sollte nicht übersehen, dass Fischer als Angehöriger der Grünen in direkt, diametraler Opposition zur AfD steht und seine "Einschätzung" von deren Ausrichtung schon deshalb kritisch zu würdigen ist.--2A02:8109:9440:8C0:5D3A:857F:C86A:5F 00:14, 21. Okt. 2017 (CEST)
Unwichtig, da trotzdem seine politische Einordnung der AfD. völkischer Nationalismus ist offensichtlich in der AfD enthalten. Außerdem wurden einige Punkte des Parteiprogrammes nicht von der ganzen AfD unterstützt, aber von den Menschen, die ausgetreten sind und sich nun vom Nationalismus entfernen wollen.(Petry) Warum wohl? Ein Parteiprogramm hat auch nicht gerade sehr viel Wert, wie die NSDAP es in Punkt 13-17 schön vorgeführt hat und ein paar Parteien in der BRD wohl auch, oder? Außerdem verweist die AfD sehr gerne auf die Einwanderungspolitik von Australien, die noch 1998 mit der "White Australia Policy" liebäugelte, also einer offiziellen ethnisch begründeten Einwanderung, die bis heute von nationalistischen Parteien in Australien (5. größte Partei im Senat) unterstützt wird. Außerdem sind deine "bestimmte Vorraussetzungen", dass man bei der Vergabe eines Bleiberecht dazu verpflichtet Loyalität zu Deutschland und erfolgreiche Assimilation in die deutsche Leitkultur zu zeigen. Wo die AfD diese Assimilation sieht defeniert sie dort nicht. Was diese Loyalität eigentlich sein soll, definiert sie nicht. Da kann man reininterpretieren wa sman will. Am Ende will man eben den Schwarzen nicht als Nachbar haben. :D --87.177.83.45 12:11, 21. Okt. 2017 (CEST)
Fischer ist natürlich kein Fachwissenschaftler, seine Bewertung hat keine Relevanz für uns. Dass es eine klare Tendenz in der Politik gibt, die AfD in der Tradition der NSDAP sehen zu wollen, ist bekannt. Wir erinnerern uns noch an Siggi Gabriel, der den Verfassungsschutz auforderte, die AfD zu beobachten und als rechtsextremistisch einzuordnen. Was der VS bis heute nicht getan hat. Und was auch sonst nicht geschah,- jedenfalls nicht durch ernsthafte Parteinforscher. Was Fischer betreibt ist NS-Verharmlosung aus Verzweiflung. Das Chamäleon Rechtspopulismus im Übergang zum Rechtsradikalismus fängt er so nicht ein. Was Leute wie er aber schaffen ist, jede Bannfunktion des Begriffs Nazi aufzulösen. Darin nebenbei liegt die Strategie der AfD. Schlimm zu sein, aber nicht so schlimm wie die Alte Rechte. Dann das Nazigeschrei abwarten und sich die Märtyrerkrone aufzusetzen und auf Trotzreaktionen der Wähler zu warten. Funktioniert bisher tadellos. Nun ist auch Fischer unter die Trottel gegangen. Die AfD wird es ihm danken.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 12:21, 21. Okt. 2017 (CEST)

Selbstverständlich ist für die Einordnung von Parteien das offiziell beschlossene Parteiprogramm maßgeblich, und nicht Äußerungen irgendwelcher Mitglieder. Sonst könnte man ja auch die Thesen des SPD-Mitglieds Thilo Sarrazin für die Einordnung der SPD heranziehen, die von Boris Palmer für die Grünen und die von Wagenknecht für die Linke. Und wenn selbst Gesetztestexte (notwendigerweise) mit unbestimmten, der Interpretation bedürftigen unbestimmten Rechtsbegriffen arbeiten, kann man das einem Parteiprogramm wohl kaum verübeln. Oder sollen sie ihrem Programm eine seitenlange Grundlagenerörterung anhängen, was nun genau unter Assimilation zu verstehen sei?--2A02:8109:9440:8C0:9BD:9D96:AB71:EFB 12:38, 21. Okt. 2017 (CEST)

Nein. Das Parteiprogramm selbst auszuwerten ist TF. Es gilt allein das, was die wissenschaftliche Diskussion um die AfD hergibt. Da gibt es einiges, was der AfD nicht gefallen kann, das aber nicht durch Verweis auf das Parteiprogramm aufgehoben werden wird. Oder wäre der Diätplan eines Adipösen wichtiger als sein Körpergewicht? --Carolus.Abraxas (Diskussion) 12:48, 21. Okt. 2017 (CEST)
Es gibt mehrere Ebenen für die politische Richtung von Parteien: 1. das Parteiprogramm 2. die Linie des Führungspersonals 3. die Linie(n) der hauptsächlichen Parteiflügel 4. was in dieser Partei allgemein an Richtungen und Strömungen propagiert oder allgemein akzeptiert wird. 5. Was nicht allgemein ausgesprochen oder diskutiert wird, aber stillschweigend gängige Praxis ist. Es nützt z. B. nichts, wenn im Parteiprogramm Meinungsfreiheit propagiert wird und die Parteiführung offiziell sich zur freien Presse bekennt, wenn Journalisten auf Veranstaltungsebene permanent an ihrem Job gehindert werden, keinen Zugang bekommen, persönlich angegriffen oder alleine nach Gusto der Partei zu Veranstaltungen zugelassen werden. Das ist genauso wie mit der Religionsfreiheit, die es in der DDR offziell im Gesetz gab und gleichzeitig wurde alles mögliche gegen die Kirchen und ihre Vertreter unternommen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 14:18, 21. Okt. 2017 (CEST)
@Carolus: Das Parteiprogramm als Erkenntnisquelle für die Ausrichtung einer Partei heranzuziehen ist "Theoriefindung"? Wenn Sie ernstgenommen werden wollen, würde ich Ihnen doch dringend empfehlen, auf dem Teppich zu bleiben.--2A02:8109:9440:8C0:9BD:9D96:AB71:EFB 00:06, 22. Okt. 2017 (CEST)
Das Parteiprogramm ist nur Papier. Wenn das Führungspersonal sich nicht daran hält, muss das berücksichtigt werden. [14] „Wenn Björn Höcke das Berliner Holocaust-Mahnmal als ein „Denkmal der Schande" bezeichnet oder Alexander Gauland die Leistungen deutscher Soldaten in den beiden Weltkriegen lobt, ist das für mich nichts anderes als übertriebener Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus.“ [15] --AlternativesLebensglück (Diskussion) 00:28, 22. Okt. 2017 (CEST)
Die Einschätzung einer Partei anhand der politischen Entscheidungen, den unterstützten oder abgelehnten Parlamentsvorlagen ist bei weitem akkurater als anhand eines Parteiprogramms, das ohnehin für niemand verpflichtend ist. Parteiprogramme sind nur Papier, solange sie nicht in irgendeiner Form in politisches Handeln umgesetzt werden.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 03:01, 22. Okt. 2017 (CEST)
@IP:WP:TF. Wenn Parteienforscher das Programm heranziehen ist das ok, wenn sie es für irrelevant halten, auch. Was eine IP oder meinetwegen ich hier vom Programm halten, das ist hingegen völlig egal. Ganz sicher wird es nicht so sein, dass Politikwissenschaftler die Frage nach dem Rechtsradikalismus der AfD untersuchen und eine naseweise IP dann mit dem selbstinterpretierten Programm kommt. So funktioniert die WP nicht.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 04:30, 22. Okt. 2017 (CEST)
"Was Fischer betreibt ist NS-Verharmlosung aus Verzweiflung. Das Chamäleon Rechtspopulismus im Übergang zum Rechtsradikalismus fängt er so nicht ein. Was Leute wie er aber schaffen ist, jede Bannfunktion des Begriffs Nazi aufzulösen. Darin nebenbei liegt die Strategie der AfD. Schlimm zu sein, aber nicht so schlimm wie die Alte Rechte. Dann das Nazigeschrei abwarten und sich die Märtyrerkrone aufzusetzen und auf Trotzreaktionen der Wähler zu warten. Funktioniert bisher tadellos. Nun ist auch Fischer unter die Trottel gegangen. Die AfD wird es ihm danken." Das wäre dann auch TF oder? :D aber ja, ich habe nicht gesehen, dass nur Politikwissenschaftler eine WP Meinung dort abgeben dürfen. Danke für den Hinweis. Und nach meines wissen ist eine Bannfunktion des Begriffes Nazi nicht vorhanden.
Das größere Problem (TF achtung) ist wohl die magische Weigerung den Begriff völkisch allgemein z definieren und dann auch anzuwenden, wie er noch vor ein par Jahrzehnten angewendet wurde und nicht als Rechtspopulismus oder radiakle Mitte oder ethnopluralistische Identität alles zu umschreiben. --87.177.83.45 18:12, 22. Okt. 2017 (CEST)
Natürlich ist mein Diskbeitrag meine TF, deswegen steht er ja auch in der Disk, nicht im Artikel. Unterschied verstanden? Dass der Begriff Rechtspopulismus nur verwendet wird, weil man den Begriff "völkisch" ohne triftige Begründung vermeiden wolle, das wiederum ist Deine TF. Nicht triviial ist, dass Fischer kein Politikwissenschaftler oder Historiker ist, er muss sich um wissenschaftliche Präzision nicht bemühen. Ein Lexikon sollte das allerdings sehr wohl tun.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 22:10, 22. Okt. 2017 (CEST)

Was spricht...[Quelltext bearbeiten]

Von Diskussion:Jürgen Elsässer hierher verschoben, da dort eindeutig offtopic. Kopilot (Diskussion) 09:18, 22. Okt. 2017 (CEST)

...gegen die von mir eingebrachte Formulierung [16]. Es handelt sich lediglich um das durch eine seriöse Quelle wie die bpb belegte Wort "eingestufte". Außerdem verstehe ich es nicht, wie es ein Edit-"War" nach einmaligen Revertieren seitens Kopilot sein kann. Wenn das die neue Definition eines Edit-Wars ist, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. --Mateo K 01 (Diskussion) 04:34, 15. Okt. 2017 (CEST)

Es ist eine Einschränkung, die nahelegt, dass auch andere Einstufungen denkbar sind. In anderen Artikeln machen wir das auch nicht.
Änderungen am Artikel bitte erst nach Konsens hier, OK? Danke im Voraus --Φ (Diskussion) 08:57, 15. Okt. 2017 (CEST)
Dieser pädagogische Ansatz ist wirklich affig. Niemand schreibt die „die sozialdemokratische SPD“ (okay, ist inzwischen neoliberal, aber das hat sich noch nicht in der trägen Politikwissenschaft rumgesprochen, gibt ja genug SPD-Politikwissenschaftler, die Wahlkampf mit akademischen Mitteln betreiben) oder „die liberale FDP“. Selbstverfreilich kann man die AfD auch wahlweise als „rechtsradikal“ oder „euroskeptisch“ einstufen, auch „völkisch“ passt auf Höcke, Hohmann & Co. Warum also diese Leserbevormundung? Ich weiss, es muss sein, damit der Leser weiss, dass man die AfD nicht wählen darf. Trotz Wikipedia hat sie aber mehrere Millionen Wähler bekommen. fossa net ?! 12:44, 15. Okt. 2017 (CEST)
Dann ändere es doch erst einmal im Artikel Alternative für Deutschland. Da steht, es würden in der AfD „völkisch-nationalistische, rassistische, islamophobe und antisemitische Strömungen“ existieren. Starker Tobak – in eurer verharmlosenden Sprechweise müsste es doch eigentlich zwingend heißen, dass diese Unerfreulichkeiten lediglich nach Einschätzung mancher Politikwissenschaftler und Publizisten existieren. Oder so. --Φ (Diskussion) 16:30, 15. Okt. 2017 (CEST)
Außerdem ist eine Formulierung "als rechtspopulistisch eingestufte AfD" ja eher noch mehr "pädagogisch". Die Vergleiche hinken, weil kaum jemand Reputables die SPD für etwas anderes als "sozialdemokratisch" hält, während die AfD ihre Einstufung ja bislang bestreitet (auch wenn das stark abgenommen hat) und bei Politikwissenschaftlern (noch) nicht ganz wie SPD oder FDP als "normale" Partei gilt. Es bleibt daher dabei: Auf einem Nebenschauplatz wird nichts geändert, wenn es so im Hauptartikel ausreichend belegt und relevant ist. Kopilot (Diskussion) 18:55, 15. Okt. 2017 (CEST)
Ich gebe Fossa teilweise Recht. Bei Politikern oder sonstigen Leuten, die der SPD, CDU (o.ä.) nahestehen, steht ja auch nicht, der sozialdemokratischen SPD, der linksradikalen MLPD, der christdemokratischen CDU. @Phi: Ich will niemanden "verharmlosen", sondern wie Fossa schon schreibt, den genannten Teil neutral formulieren und den Leser nicht bevormunden. Ich schlage daher zwei Möglichkeiten vor: 1. wie oben verlinkt, also die Option mit "eingestuft". 2. Die politische Einordnung hier in der Einleitung ganz weglassen, denn wen es interessiert, der/die würde eh auf den Link zum Hauptartikel klicken. Ich habe manchmal das Gefühl, dass Kopilot die gesetzgebende Gewalt in der Wikipedia ist :), --Mateo K 01 (Diskussion) 04:14, 21. Okt. 2017 (CEST)
Wie oben bereits gesagt: Hier ist der falsche Ort für eine Diskussion, wie die AfD enzyklopädisch sauber beschrieben werden soll. --Φ (Diskussion) 09:25, 21. Okt. 2017 (CEST)
Es wäre tatsächlich - ähnlich wie Benutzer:Fossa argumentiert - enzyklopädisch richtig, das Attribut rechtspopulistisch hier ganz raus zu nehmen. Die Frage zu klären, wo die AfD politisch zu verorten ist, ist Aufgabe des Artikels Alternative für Deutschland und nicht dieses Artikels. Die Beschreibung der AfD als rechtspopulistisch ist auch gar nicht so unumstritten, wie einige glauben machen möchten: 1. Der Begriff rechtspopulistisch ist eher ein Schlagwort oder Kampfbegriff als ein wissenschaftliche bestimmter Terminus (Oskar Niedermayer [17]). 2. Die Beschreibung der AfD als rechtspopulistisch wird zunehmend auch von ernstzunehmender Seite als verharmlosend kritisiert (Claus Leggewie [18]). - Okin (Diskussion) 15:21, 21. Okt. 2017 (CEST)
Ich bin der gleichen Meinung wie Benutzer:Okin. Außerdem habe nie verstanden, was an der AfD "populistisch" ist?! Sind den Phrasen wie "Wir schaffen das" oder "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben" keine populistischen Äußerungen? Laut der bpb [19] ist Populismus "...einfache Antworten auf schwierige Fragen geben". Ist den vor allem die Erste oben genannte Aussage kein Populismus? Außerdem ist ja die politische Einordnung der AfD in der Gesellschaft höchst umstritten. --Mateo K 01 (Diskussion) 06:20, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ach ja? Welche seriöse Quelle bestreitet denn, dass die AfD populistisch ist? --Φ (Diskussion) 08:43, 22. Okt. 2017 (CEST)

Übertrag Ende

„Das ist natürlich ein Einschnitt, erst recht weil die AfD eine Partei ist, die auch rechtsextrem und bis in den Bereich der Mandatsträger nationalsozialistisch verseucht ist.“ „Gleichwohl ist der Populismus eine Gefahr für unsere westlichen Demokratien, denn er höhlt sie von innen aus.“ „Populismus ist fast immer ein Konglomerat aus unterschiedlichen Strömungen. Das gilt sowohl für die Ideologie als auch die Sozialstruktur.“ „Da gibt es zum einen eine manifest rechtsextreme Strömung, die bis hin zu faschistischen Tendenzen geht. Zum zweiten gibt es die, die den verloren gegangenen traditionellen Konservatismus wiederbeleben wollen. Drittens gibt es eine diffuse Haltung des Protests und der Unzufriedenheit, die programmatisch gar nicht festgelegt ist, die sich in allen Parteien findet und jetzt eben AfD wählt.“ „Die AfD ist nationalsozialistisch verseucht“, Frankfurter Rundschau, 20. Oktober 2017 (nicht signierter Beitrag von AlternativesLebensglück (Diskussion | Beiträge) 09:28, 22. Okt. 2017‎)
Natürlich ist vielfach belegt, dass die AfD rechtspopulistisch ist. Fragen kann man höchstens, ob das wirklich ein zentrales und unumstrittens Merkmal dieser Partei ist, das einzige ist es ja bekanntlich nicht. Es ging hier eigentlich mal um die Frage, ob die AfD auch in einem anderen Artikel als rechtspopulistisch attribuiert werden soll. - Okin (Diskussion) 13:55, 22. Okt. 2017 (CEST)
Die AfD ist eine unpopuläre Partei. Könnte man in den Artikel schreiben.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 14:01, 22. Okt. 2017 (CEST)
Es ging um die Frage, ob die AfD einem anderen Artikel als rechtspopulistisch attribuiert werden Soll? Diskutiert das doch bitte dann da. --Carolus.Abraxas (Diskussion) 14:07, 22. Okt. 2017 (CEST)
Benutzer:Kopilot hat es hierher übertragen: [20] [21]. - Okin (Diskussion) 14:25, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ich denke das Thema ist hier genügend durchgekaut.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 16:41, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ich erinnere mich noch gut dran, dass besonders Lukati solche Formulierungen gelöscht sehen wollte, und zwar tauchte er immer magisch auf, wenn man auf irgendeiner Seite eines AfD-Abgeordneten ein Attribut zu einer Organisation hinzufügte, das verdeutlichen könnte, dass der betreffende Kandidat etwas mit Rechtsextremismus oder den Identitären oder der NPD oder mit dem Ausdruck Rechtspopulismus zu tun haben könnte. Besonders die verfassungsfeindliche IB löschte er gerne. Jeder, der sich nur etwas mit seine Löschungen beschäftigt, hinzugefügt mit einigen Gerüchten aus Artikeln und einer Studie über AfD in Wikipedia, hatte das Gefühl, dass hier wohl eher versucht wurde eine Zensur auf gewissen Seiten zur AfD in Wikipedia zu unternehmen. Schließlich bekommt "nur" die AfD solche Definitionen. Warum erwähne ich dieses sehr unterschiedlich wahrgenommende Problem? Weil trotzdem viele dieser Attribute heutzutage in Wikipedia noch immer begründet übrig blieben. Oft stehen sie überhaupt nur, weil sie auch so eins-zu-eins in der Quelle standen, auf die sich Wikipedia bezieht und oft sollen sie verdeutlichen, welche Intention der einzelne AfDler in diesem Fall genau hatte. Um es kurz zu sagen. Höcke ist in der AfD, die nicht grundsätzlich rechtspopulistisch handelt, trotzdem handelt Höcke offensichtlich öfters mal rechtspopulistisch und dies muss dann genannt werden. Auch hat oft eine Handlung oder Erwähnung zur AfD mit ihrer rechtspopulistischen Ausrichtung zu tun.
Und zum Abschluß die Info in diesem Artikel wird niergendwo die "rechtspolulistische AfD" geschrieben. Nur die SVP wir dso einmal genannt, da die meisten Menschen in Deutschland nicht mal wissen, wie man diese Partei ausschreibt, oder aus welchem Land sie kommt. Dieses Rechtspopulismus wollte auch Lukati löschen, weil die Quelle keine Ahnung von der schweizer Parteienlandschaft hätte. Das Beispiel macht die Problematik wohl etwas deutlicher. Die AfD wird einfach sehr sehr sehr oft mit diesem Begriff explizit in Verbindung gebracht und so bezeichnet und keiner schreibt in dieser Form in der Öffentlichkeit so über andere Parteien. Viele dieser Bezeichnungen filtert Wikipedia schon raus, aber wenn wir alle streichen, verlieren wir den Kontakt zur faktischen Außenberichterstattung über diese Partei und nur zur Info, in der SPD wir dim Artikel zur SPD gerne bei Kandidaten auch ihre Nähe zu Gewerkschaften hervorgehoben. Die AfD hat eben nur zu anderen "Nähe" --87.177.83.45 21:01, 22. Okt. 2017 (CEST)
Nähe ist gut. Ist nur eine Frage der Zeit wie lange es braucht vom Kuscheln, bis man ins gleiche Bett steigt und den selben Namen trägt.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 22:21, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ja, die im konkreten Einzelfall genutzten Belege können eine Attribuierung der AfD als rechtspopulistisch nahelegen oder notwendig werden lassen. Zustimmung, das sollte von Fall zu Fall auf Grundlage der Belege geprüft werden. Genau das passiert aber leider kaum und auch in diesem Fall eines Satzes in der Einleitung des Artikels Jürgen Elsässer, um den es ja eigentlich ging, nicht. - Okin (Diskussion) 22:33, 22. Okt. 2017 (CEST)
Ich glaube dort muss rechtspopulistisch stehen bleiben, damit wir nicht über einen Mann schreiben, der zu Veranstaltungen, wie "Plan für den Widerstand gegen die Abschaffung Deutschlands" Gauland und Höcke einlädt. Heißt noch lange nicht, dass alle in der AfD so extrem rechts denken...ein paar müssen noch austreten...
Praktisch also die feine Spezifizierung, die sich die AfD von Wikipedia wünscht. Bis sie die Pressefreiheit "ändern". :P Scherz muss sein. --87.177.83.45 23:11, 23. Okt. 2017 (CEST)
Danke :-) so ähnlich hat ich mir das auch schon gedacht ... kann man wohl nix machn ... :-) - Okin (Diskussion) 01:01, 24. Okt. 2017 (CEST)

Interne Verlinkung im Abschnitt Klimapolitik[Quelltext bearbeiten]

Einer der großen Vorteile von Wikipedia sind die internen Links auf andere Wiki-Seiten. Im Abschnitt Klimapolitik sollte nicht nur die Position der AFD widergegeben werden. Stattdessen sollte die Gelegenheit genutzt werden, die politische Position mit der wissenschaftlichen Position zu verbinden und damit Wikipedias Stärke auszuspielen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten und ich tendiere zur zweiten. Entweder man verlinkt im Abschnitt einfach an passender Stelle auf Globale Erwärmung und Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre. Das wäre das mindeste. Oder man stellt der Verlinkung den Hinweis voraus, dass die politische Positionen der AFD in diesen Punkten dem wissenschaftlichen Konsens widersprechen. Letzteres würde den Leser oder die Leserin auf den Widerspruch zwischen beiden Positionen hinweisen, wovon sich dann durch einen Klick auf den Link selbst ein Bild gemacht werden kann.

Vorschlag:

Die Partei lehnt in ihrem Grundsatzprogramm Klimaschutzpolitik grundsätzlich ab. Entgegen dem wissenschaftlichen Konsens, vertritt die AFD die These, der Klimawandel sei nicht vom Menschen verursacht und seit Ende der 1990er Jahre habe kein Temperaturanstieg mehr stattgefunden. Weiterhin sei CO2 kein Schadstoff und nicht für Klimaveränderungen verantwortlich, sondern unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens.

--Juda loeb (Diskussion) 11:59, 24. Okt. 2017 (CEST)

Der Abschnitt ist sicherlich überarbeitungsbedürftig. In meinen Augen ist er aber bisher vor allem zu wenig mit wissenschaftlicher Sekundärliteratur belegt. Der erste Absatz ist ausschließlich mit dem Programm der AfD belegt. Dass ist schlecht. Bei deinem Vorschlag fehlen mir aber auch entsprechende Belege. Es wäre wohl notwendig, dass nochmal wer die Literatur zur AfD sichtet und schaut, was dort zur Klimapolitik der Partei steht. Zumindest sollte die Expertise Die Umweltpolitik der Alternative für Deutschland (AfD). Eine politische Analyse von Susanne Götze und Sandra Kirchner für die Heinrich-Böll-Stiftung stärker ausgewertet werden. Aber eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass in der sonstigen Literatur nicht darauf eingegangen wird. --Häuslebauer (Diskussion) 14:05, 25. Okt. 2017 (CEST)
Vllt. gibt dieser von mir schon weiter unten eingefügter Ref, von der von Dir eben erwähnten Susanne Götze mehr/genug her? „... m Juni kündigte die AfD eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem „Europäischen Institut für Klima und Energie“ (EIKE) an, das seit Jahren gegen Klimaschutz lobbyiert. Bisher waren die Verbindungen zwischen den Klimaleugnern und AfD durch personelle Überschneidungen aufgefallen. Prominentestes Beispiel ist Michael Limburg, Vizepräsident von EIKE, der nach eigenen Aussagen die AfD "energiepolitisch beraten" hat. Mitglieder von EIKE wiederum tauchen auch bei Veranstaltungen von Windkraftgegnern auf, werden als Gastredner eingeladen oder dürfen Beiträge veröffentlichen. Und noch etwas haben Energiewendegegner und AfD gemeinsam: Sie sind keineswegs gegen Naturschutz - im Gegenteil: Die AfD will eine "gesunde und artenreiche Umwelt, die die Lebensgrundlage für alle Menschen und zukünftige Generationen darstellt". ...“ . Gruß, Hungchaka (Diskussion) 17:36, 10. Dez. 2017 (CET)

Ergänzung zu Abschnitt 6 im Artikel "Beobachtung durch den Verfassungsschutz"[Quelltext bearbeiten]

Im April 2016 bezeichnete der Bundesverfassungschutz die AfD (noch) als "derzeit nicht rechtsextremistisch". Im Sinne einer Dokumentation der "historischen" Entwicklung sollte daher folgender Satz zu Beginn des Abschnitts 6 "Beobachtung von AfD-Mitgliedern durch den Verfassungsschutz" eingefügt werden.

In einer Einschätzung im April 2016 sah der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen keinen Anlass für eine Überwachung von AfD-Politikern und bezeichnete die AfD als „derzeit keine rechtsextremistische Partei“.Link Welt Online

Daren könnte direkt der nächste Satz anschließen "... Seit 2017 wird zumindest..." --Rnd0815 (Diskussion) 07:42, 3. Nov. 2017 (CET)

Ich frage mich, ob wir da die Äußerung von Maaßen gegenüber der Welt am Sonntag nicht ein bisschen zu wichtig nehmen. --Häuslebauer (Diskussion) 09:17, 3. Nov. 2017 (CET)
Nein! Als logische Fortführung der Aussagen von Maaßen sollte man noch einen zusätzlichen Satz spendieren zum aktuellen Verfassungsschutzbericht 2016, der die AfD lediglich als Opfer linksextremistischer Gewalttäter erwähnt. @Häuslebauer: Machen wir doch ein Gemeinschaftsprojekt daraus. Ich bringe die Sicht des Verfassungsschutzes 2016 ein und du kannst dann die objektive Kritik am Verfassungsschutz zusammen fassen, dass er ggfs. bei der AfD viel zu defensiv ist. --Rnd0815 (Diskussion) 19:51, 3. Nov. 2017 (CET)
Wenn Maaßen die AfD dereinst als eindeutig rechtsextremistisch bewertet, dann wird das vermutlich binnen zwei Minuten hier breit im Artikel stehen. Das Phänomen ist doch, dass die Ämter für VS die zum Teil sehr harten Bewertungen in der Öffentlichkeit oder hier ("Blaue Nazis", " in der Tradition der NSDAP") nicht im mindesten mittragen, - genausowenig wie die etablierte Parteienforschung. Die härteren Urteile kommen von der Peripherie des wissenschaftlichen Diskurses und selbst dort wird gar nicht mal so undifferenziert geurteilt, wie einige es gerne hätten ,s. etwa Alexander Häuslers vernünftige Einschätzung (Rechtsextremismusexperte über die AfD).--Carolus.Abraxas (Diskussion) 19:57, 4. Nov. 2017 (CET)
Carolus, ich zitiere mal deine eigene Quelle, wie Häuslers Rechtspopulismus definiert: "Es geht um die populistische Unterscheidung zwischen dem Volk, was biologisch definiert wird und dem ein einheitlicher Wille zugeschrieben wird, und den Volksfeinden. Zu Letzteren gehörten die Eliten, weil diese angeblich nicht den Willen des Volkes umsetzen." Ich würde mal vermuten, dass nach dieser Definition auch Rechtspopulisten verfassungsfeindlich handeln können. Es passt also nicht zur Aussage von Maaßen, der rechtsextremismus stark mit Beobachtung verbindet. So funktioniert der Verfassungschutz nicht. Und Rnd, ist die Frage des Verfassungsschutzes nicht eher festzustellen, ob eine Partei verfassungsfeidlich ist und nicht, ob sie rechtsextrem ist oder nicht? Die Identitären sich doch auch keine Rechtsextreme, sondern werden im Bericht nur unter Rechtsextremismus verordnet. Faktisch sagen sie dann: "Ihre ideologische Ausrichtung lässt die IBD nur in Umrissen erkennen." Nur: "Einzelne Mitglieder der IBD unterhalten Kontakte in die rechtsextremistische Szene. Auch gehörten einige Führungsaktivisten zuvor rechtsextremistischen Organisationen an. Wir kennen die Ausmaße nicht." Der Verfassungsschutz kennt also noch nicht mal die Ausmaße der Unterwanderung von Rechtsextremen in der kleinen Organisation der Identitären und kann ihre Ideologie nicht genau erkennen. Die Aussage zur AfD mit ihren wie vielen Mitglieder soll also seriöser sein? Trotzdem nennen fast alle Politikwissenschaftler die Organisation IB rechtsextrem und sie werden dort von ihnen verordnet und natürlich als ganze Organisation vom Verfassungsschutz beobachtet. Die Realität wird also durch den Verfassungsschutzbericht nicht angemessen bezeichnet, obwohl jeder die Realität kennt. Warum sollten wir nicht das Gleiche für die AfD annehmen, dass auch in diesem Kontext die AfD nicht korrekt vom Verfassungsschutz dargestellt werden kann? Ein paar andere Aussagen vom Verfassungsschutz in bayern und im osten lässt eine Beobachtung von einzelnen Mitglieder stark annehmen. Was ein Maaßen im Fernsehn dazu erzählt ode rim Bericht dann faktisch steht, muss also von uns interpretiert werden.--2003:DF:A3E0:4848:C95:A8E:AC3A:9859 15:47, 6. Nov. 2017 (CET)
Einmal mehr: WP:TF. Du kannst gerne glauben was Du willst. Hier in der WP interessiert aber nur, was andere, seriöse Quellen aussagen. Schreib Häusler und Maaßen, dass Du alles ganz anders siehst. Wenn beide dann ihre Standpunkte korrigieren und diese korrigierten Standpunkte veröffentlichen, kommt das wiederum in die WP. Der Kreislauf des Lebens..--Carolus.Abraxas (Diskussion) 22:08, 6. Nov. 2017 (CET)
Einmal mehr nicht Theorienfindung, weil du nicht meiner Meinung bist und nicht 5min googlen willst, wenn ich Abschnitte aus dem verfassungschutzbericht und Wikipedia und deiner eigenen Quelle zitiere. Diese Begriffe dürfen nicht nur einfach beliebig unkritisch nachgeplappert werden nach Vorurteile. Das ist eher TF auf Teufel komm raus! Der amtliche Verfassungsschutz kann die Ideologie von den Identitären nicht genau bestimmen nach ihrem eigenen Bericht. Die identitären sind eine homogenere und kleinere Organisation, als die AfD. Die IB wird faktisch vom Verfassungsschutz nicht als ganze Organisation rechtsextrem genannt. Praktisch jeder Politikwissenschafter nennt sie aber trotzdem so und auch wir HIER in Wikipedia. Was ist daran TF, wenn ich dies mal hier anführe und mit dieser Aussage in Bezug setze? Das ist nicht mal Hermeneutik, das sind Fakten. Dazu muss die Aussage von Maaßen auch einfach interpretiert werden. Das nennt man Hermeneutik und hat auch nichts mit Theorienfindung zu tun Carolus. Aber danke für die Unterstellung. --2003:DF:A3E0:4883:ED87:59B6:5F09:564E 23:15, 13. Nov. 2017 (CET)
Deine Worte : "Was ein Maaßen im Fernsehn dazu erzählt ode rim Bericht dann faktisch steht, muss also von uns interpretiert werden". Natürlich nicht. Das ist klassische Theoriefindung. Wenn unterschiedliche Aussagen unterschiedlicher Quellen bestehen, wird darum nicht die eine mit Hilfe der anderen - oder auch ganz ohne Quellen - " interpretiert", sondern diverse Einschätzungen bleiben divers.--Carolus.Abraxas (Diskussion) 18:38, 23. Nov. 2017 (CET)
Interpretation ist nicht gleich TF. Wikipedia hat als einen seiner 4 Grundprinzipien den neutralen Standpunkt, wofür man interpretieren MUSS. Ich zitiere: "Es soll so gut wie möglich aufgezeigt werden, wer welche Meinung vertritt, *wieso er sie vertritt* und *wie verbreitet sie ist*. Dabei dürfen auch Sichtweisen wiedergegeben werden, die eine kritische Haltung zu anderen Sichtweisen einnehmen." Wir müssen also nicht nur schreiben, was Maaßen sagte, sondern auch warum er dies so sagt und wie Andere zu dieser Aussage stehen. Es ist also nicht TF sich zu fragen, warum Maaßen die AfD nicht als rechtsextrem ansehen will/kann. Es ist sogar notwendig, um ihn verstehen zu können und ihn dann nautral bewerten zu können.--2003:DF:A3E0:4818:ECDA:BE38:EB3:77CA 14:09, 25. Nov. 2017 (CET)

Die Beobachtung von Petr Bystron durch den Landesverfassungsschutz hat Ende September 2017 geendet. Der Satz über ihn sollte daher angepasst werden: 2017 wurde der Sprecher der AfD Bayern Petr Bystron aufgrund seiner Nähe zur rechtsextremen Identitären Bewegung zeitweilig vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz überwacht. Die Überwachung endete mit seiner Wahl in den Deutschen Bundestag.[Quelle Süddeutsche] Ich stelle die Änderung hiermit zur Abstimmung. --Rnd0815 (Diskussion) 13:24, 19. Nov. 2017 (CET)

Da Bytron nun nach Berlin gezogen ist und dort zu 120% nurnoch tätig sein will, hat der Verfassungsschutz keinen Grund mehr in Bayern einen Berliner AfD-Bundesabgeordneten in Berlin zu bewachen. Machen so die Landesabteilungen des Verfassungsschutz. Stichwort Amri. --2003:DF:A3E0:4809:74D1:D846:F24:63B4 21:13, 21. Nov. 2017 (CET)

Quelle für Durchschnittsalter der Parteimitglieder fehlt[Quelltext bearbeiten]

Mir ist bei den Kennzahlen der AfD eine Unstimmigkeit aufgefallen. Und zwar geht es um das Durchschnittsalter der Parteimitglieder -- die AfD hat hierzu keine Angaben auf ihrer Seite. Dennoch wird im Wikipedia-Artikel ein Durchschnittsalter und sogar ein Stichtag genannt (Januar 2016) -- von daher würde ich nur sehr gerne bitten, hier die entsprechende Quelle anzufügen. In der einschlägigen Literatur (Niedermayer, Statista, BPB, etc.) ist hierzu nämlich nichts zu finden. Vielen Dank! --131.220.122.79 10:27, 15. Nov. 2017 (CET)

Habe in den einschlägigen Quellen auch nichts gefunden. Aussage vorläufig bis zur Erbringung eines Nachweises entf. --Jens Best (Diskussion) 11:10, 15. Nov. 2017 (CET)
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es dazu mal eine Quelle im Artikel gab, eine Untersuchung, die von der Partei in Auftrag gegeben wurde, die sich auf den AfD-Seiten finden ließ.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 12:48, 18. Nov. 2017 (CET)

Zusammenarbeit/mangelnde Abgrenzung @Identitäre Bewegung[Quelltext bearbeiten]

Hungchaka (Diskussion) 12:37, 18. Nov. 2017 (CET):

Zusammenarbeit/mangelnde Abgrenzung @Reichsbürgerbewegung[Quelltext bearbeiten]

Hungchaka (Diskussion) 12:42, 18. Nov. 2017 (CET):

Du unterscheidest zwischen Reichsbürgerbewegung und Identitären, ich warf das bisher immer in einen Topf, wie subtil doch die Welt ist!--Giftzwerg 88 (Diskussion) 12:51, 18. Nov. 2017 (CET)
Differenzierungskompetenz ist wohl 1 der Stärken, die uns von "Denen" unterscheidet? ;-), Hungchaka (Diskussion) 16:50, 19. Nov. 2017 (CET)
Bitte mit wissenschaftl. belastbaren Quellen arbeiten. Benatrevqre …?! 16:10, 18. Nov. 2017 (CET)
Wie wir wissen, ist das - gerade bei aktuellen Ereignissen - nicht immer möglich, -> Whataboutism? Hungchaka (Diskussion) 16:49, 19. Nov. 2017 (CET)

„Sonstige Rezeption“[Quelltext bearbeiten]

Schlage die Einfügung eines entspr. Abschnitts nach „Politische Einordnung“ vor, ausgehend von beispielsweise ff Text: Hungchaka (Diskussion) 09:10, 21. Nov. 2017 (CET)

Die amerikanisch-deutsche Autorin Deborah Feldman jüdisch-chassidischen Glaubens warnt vor einer Dämonisierung der AfD im deutschen Bundestag; sie mit den Nationalsozialisten zu vergleichen, sei eine Beleidigung unter Anderem der NS-Opfer und bedeute eine Verharmlosung der Diktatur Adolf Hitlers. Sie plädiert für mehr Selbstbewusstsein und Souveränität und sieht die Chance zu einer Stärkung der politischen Resilienz der Gesellschaft gegenüber solchen Strömungen.[1]

Rezeption und Einordnungen sollten sich in meinen Augen auf (populär-)wissenschaftliche Veröffentlichungen beschränken. Allein davon gibt es zur AfD schon so viel, dass wir nicht auf Presseberichte zurückgreifen müssen. --Häuslebauer (Diskussion) 13:46, 23. Nov. 2017 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Häuslebauer (Diskussion) 16:31, 6. Dez. 2017 (CET)

Kritik an AfD[Quelltext bearbeiten]

Einbauenswert:

  • 22.12.2015: Uwe Wurlitzer, Landtagsabgeordneter und parlamentarischer Geschäftsführer von Sachsen: Er soll der Linken-Abgeordneten Juliane Nagel die Aussage „Haut den Bullen die Schädeldecke ein“ unterstellt haben. Wurlitzer konnte jedoch keine Belege liefern und korrigierte seine Aussage.[2]
  • 17.12.2015: AfD-Chefin Petry muss falsche Tatsachen-Behauptung widerrufen. Laut TU Dresden unterzeichnete Petry eine Unterlassungsverpflichtungserklärung, in der sie sich verpflichtet, die besagten falschen Behauptungen nicht zu wiederholen.[3]
  • Der aus Bad Münder stammende (mittlerweile ehemalige) Alternative-für-Deutschland-Mann Gunnar Baumgart soll auf seiner Facebook-Seite einen Blog-Eintrag verlinkt haben, in dem der Holocaust geleugnet wird.[4][5]
  • Marcus Pretzell, Liebhaber von AfD-Chefin Frauke Petry, wurde im März 2015 per Haftbefehl gesucht. Eine Bielefelder Obergerichtsvollzieherin hat ihn dreimal zur Abgabe einer Vermögensauskunft aufgefordert. Zuletzt am 3.Juli des vergangenen Jahres (AZ 00020415018) verweigerte er die Auskunft. Die Folge: Haftbefehl.[6][7]
  • 6.2.2016: Der Parteichefin Petry droht ein Strafverfahren wegen Meineids. Mindesstrafe ein Jahr Gefängnis.[8]
  • Anfang Januar 2016 wurde durch einen Bericht der Freien Presse bekannt, dass der Abgeordneter des Sächsischen Landtags Detlev Spangenberg zwischen 1964 und 1967 unter dem Decknamen „Bruno“ als Inoffizieller Mitarbeiter für die Stasi tätig war. Dies geschah während seines Militärdienstes bei der Nationalen Volksarmee (NVA). Er hatte mehrere Berichte über andere NVA-Soldaten an den DDR-Inlandsgeheimdienst geliefert.[9] Das geht aus Unterlagen des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen hervor, die – soweit vorhanden – über alle Abgeordneten nach jeder Wahl an den Sächsischen Landtag übermittelt werden.[9] [10][11][12]
  • Gegen Dirk Helms, bis vor wenigen Wochen stormarnscher Kreissprecher der Partei Alternative für Deutschland (AfD), liegen Strafanzeigen vor. Es werde geprüft, ob der 70-Jährige bei seinem Vortrag am 16. Oktober in Stockelsdorf den Holocaust leugnete. [13][14]
  • Untreue-Vorwürfe - Strafbefehl gegen AfD-Stadtrat Klingler[15]
  • 21.04.2015: Michael Viehmann bekam einen Strafbefehl wegen Volksverhetzung. Viehmann müsse nun eine Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen entrichten
    • Er macht das „Judenpack“ für den „Massenmord an Unschuldigen“ verantwortlich. [16]
    • Im Februar 2015 verließ er die AfD. [17];;
  • Wegen eines volksverhetzenden Kommentars im Internet hat das Amtsgericht Rostock den Ex-AfD-Landeschef in Mecklenburg-Vorpommern, Holger Arppe, zu einer Geldstrafe von 2700 Euro verurteilt.[18]
    • Er hatte die britischen Inseln als einen Ort bezeichnet, der für die in der EU lebenden Muslime als Quarantäne-Insel benutzt werden könne.
  • Gegen André Poggenburg, den Vorsitzenden der „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Sachsen-Anhalt, wurde 2015 offenbar ein Haftbefehl erlassen.[19][20]
  • Stefan Hein, Sohn von Parteichef Alexander Gaulands Lebensgefährtin, soll den Spiegel mit Fraktionsinterna versorgt haben. [21]
  • Der damals uckermärkische Kreisvorsitzende und designierte Landtagsabgeordnete Jan-Ulrich Weiß soll eine antisemitische Karikatur auf seiner Facebook-Seite verbreitet haben. [21] Er wurde aus der Fraktion entfernt, konnte jedoch AfD-Mitglied bleiben.[22];; Die Kreis-AfD hat ihn verteidigt. [23];; Im März 2015 erhielt er einen Strafbefehl über 5000 Euro wegen Volksverhetzung. [24];; Er widersprach dem Strafbefehl[25][26];;
    • Sein Bruder Udo (damals 43) steht wegen Nazi-Propaganda vor Gericht.

Zitate:

  • Mit massiven Angriffen gegen die Kanzlerin und Stimmungsmache gegen Flüchtlinge wollten AfD-Politiker punkten und nahmen auch Bezug auf Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16. Der sachsen-anhaltinische Landeschef André Poggenburg postete „Köln; Oktober 2015“ - Text: „Köln, Hamburg, Stuttgart und bald auch ganz in Ihrer Nähe? So ist das halt mit Multi-Kulti ohne Sinn und Verstand.“[27]
  • Frauke Petry verglich Köln mit 1945. Sie forderte: „Das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen, ist aufzuheben.“[28]
  • Fritz Schmude - Stadtrat für die Alternative für Deutschland (AfD) in München - macht aus seinem Islam-Hass keinen Hehl.[29];; Er bezeichnet den Islam als „den stärksten Schläger im Lager der Feinde der Gedankenfreiheit“.
  • Der AfD-Anhänger Karl Krugmann hetzte gegen Muslime: „Nirgendwo ist es schlimmer als dort, wo der Islam herrscht. Ich habe noch nie einen Muslim ein Buch lesen sehen – außer den Koran.“[30]
  • „Wenn die Franzosen zu Recht stolz auf ihren Kaiser sind und die Briten auf Nelson und Churchill, haben wir das Recht, stolz zu sein auf die Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen.“ [31](Anmerkung: Holocaust? Stalingrad? Massaker an Zivilisten? Angriffskriege?)
  • Marcus Pretzell: "Die Verteidigung der deutschen Grenze mit Waffengewalt als Ultima Ratio ist eine Selbstverständlichkeit."[32]
    • „Die Bewaffnung der Grenzpolizei macht ja nur Sinn, wenn die Beamten auch die Erlaubnis haben, diese Waffen notfalls auch einzusetzen – um zu warnen, zu verletzten, oder letztlich auch um zu töten.“[33]
    • Frauke Petry und Beatrix von Storch halten einen Schießbefehl gegen unbewaffnete Flüchtlinge ebenfalls für legitim.[34] Frauke Petry hat bei zwei Interviews Ähnliches gesagt, das zweite Interview jedoch nicht autorisiert.[35];; Ludger Sauerborn, der 36 Jahre bei den Grünen und Oberbürgermeisterkandidat in Worms war, nahm Petry und die AfD mit folgenden Worten in Schutz:
"Ich muss darüber nicht hinwegsehen, weil die Kritik an Frau Petry doch eine schlimme Heuchelei ist. In dem Interview wurde sie mit mehreren Nachfragen in eine Ecke gedrängt, und dann hat sie gesagt: Die Rechtslage ist so, wofür haben Grenzschützer sonst überhaupt Pistolen dabei? Das heißt doch nicht, dass die AfD auf Flüchtlinge oder gar auf Kinder schießen will. Ihr wird da etwas untergeschoben, das überhaupt nicht stimmt."[36]
  • Uwe Wappler aus Niedersachsen behauptete, dass Flüchtlinge ein zwölfjähriges Mädchen vergewaltigt hätten.[37]

Die Neue Rechte nutzt die Masche gezielt, Vergewaltigungen zu erfinden, um Unruhe zu stiften.[38]

  • Jörg Meuthen: „Ich fände es zum Beispiel eine überlegenswerte Sache, wenn wir zunächst einmal die sehr hohe und ständig steigende Zahl verfolgter Christen mit einer gewissen Priorität bei uns aufnähmen. Denn christliche Flüchtlinge passen schließlich mehr zu unserer Kultur“.[39] Etliche europäische Regierungen machen es genauso, wie Jörg Meuthen vorschlägt, und nehmen nur wenige oder keine muslimischen Flüchtlinge auf, so wie Juden im zweiten Weltkrieg ebenfalls oft kein Aufnahmeland fanden.[40]
  • Frauke Petry: "Die deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben des eigenen Volkes, der eigenen Nation sicherzustellen"[41]
  • Auf Twitter fordert Frauke Petry: „Artikel 16a aussetzen. Wir sind nicht mehr Herr im eigenen Land!“[42];;
  • Auf einer von AfD-Politikerin Beatrix von Storch betriebenen Internetseite: "Multikulti hat die Aufgabe, die Völker zu homogenisieren und damit religiös und kulturell auszulöschen."
  • Marga Kreinberg, AfD-Kreisvorsitzende Lüdenscheid: "Um in Lüdenscheid durchzukommen, muss man inzwischen ja Russisch oder eine andere Fremdsprache können."
  • Jörg Meuthen: "Es ist nicht zu übersehen, dass Menschen aus dem islamischen Kulturkreis einen anderen Umgang mit dem weiblichen Geschlecht haben als wir."[39]
  • Björn Höcke: "Der Syrer, der zu uns kommt, der hat noch sein Syrien. Der Afghane, der zu uns kommt, der hat noch sein Afghanistan. Der Senegalese, der zu uns kommt, der hat noch seinen Senegal. Wenn wir unser Deutschland verloren haben, dann haben wir keine Heimat mehr."[43]
  • Alexander Gauland: Moment, das ist was völlig anderes! Der Ausländer ist kein Mensch zweiter Klasse - aber es gelten logischerweise - dafür ist er ja Ausländer - andere Regeln als für Deutsche. (Im Zusammenhang, warum Lutz Bachmann eine zweite Chance verdiene, Ausländer jedoch keine.)
  • Björn Höcke, Vorsitzender der AfD in Thüringen, auf einer Kundgebung seiner Partei in Erfurt: „Entweder der Islam entschärft sich in Europa, oder er wird aus Europa verabschiedet.“ [44]
  • Bernd Lucke im Januar 2014: „Das Problem sind eher Randgruppen wie Sinti und Roma, die leider in großer Zahl kommen und nicht gut integrationsfähig sind.“
  • Der AfD-Kreisvorsitzende Christian Pothin zog sich im Jahr 2014 mit folgenden Worten aus der Politik zurück:
"Mit anderen Worten werde ich mich jetzt wohl aus der Politik verabschieden und mich wieder meiner Familie widmen und auch mal wieder „einen Saufen gehen“ oder einfach nur mal Witze über dicke, Schwuchteln und anderes erzählen, ohne das ich aufpassen muss, was ich sage. Der Spruch: Wenn man in der Öffentlichkeit steht und ein Amtsträger ist, sollte man genau überlegen, was man sagt, habe ich jetzt verstanden." [45]
  • Frauke Petry: „Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für die eigenen Glaubensbrüder.+“ [46]
  • 14.04.2016: AfD-Vize Gauland: „Ich will nicht, dass der Islam in Deutschland ist“[47]
  • René Augusti, AfD-Kreisvorstand in Salzwedel, setzte sich in einem Facebook-Post für die Wiedereinführung der Todesstrafe ein - damit die politische Führung in Deutschland „an die Wand gestellt werden kann”. Der Politiker aus Sachsen-Anhalt wollte damit das Agieren der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise („Landesverrat”) strafen.[48]
  • Markus Frohnmaier: "Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen, diesem Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht - denn wir sind das Volk, liebe Freunde" (AfD-Anhänger skandieren: "Wir sind das Volk")[49];;
  • Markus Frohnmaier - baden-württembergischer AfD-Vorstand - veröffentlichte ein Bild der Grünen-Politikerin Claudia Roth mit folgenden Worten: „Ach, wäre ich nur Neujahr nach Köln gefahren!”
    • Damit wünscht er also indirekt, dass Claudia Roth auch hätte sexuell belästigt werden sollen, als Quittung für ihre politische Einstellung. Zugleich wird unterstellt, dass Claudia Roth schon so ideologisch-multikulturell vorbelastet ist, dass sie es sogar gerne erlebt habe.[50]
  • Thomas Rudy Landtagsabgeordneter der AfD im Thüringer Landtag und Kreisvorsitzender der Alternative für Deutschland Kreisverband Greiz / Altenburg [51];;, fordert die fordert die Einschränkung der Pressefreiheit: „Das linksextreme Springerblatt Spiegel hetzt wieder massiv gegen die AfD. Die neue polnische Regierung hat diesen Lügenmedien Grenzen gesetzt ( 70 % der poln. Medien waren vorher unter diesem Einfluss ). Ich hoffe dass wir dies in Deutschland auch schaffen werden. Um endlich wieder eine objektive und unbeinflusste Medienlandschaft zu haben und diese Hetzjournalisten arbeitslos zu machen ! [22]T.R.“
  • Heinrich Fiechtner (Kreisvorsitzender in Göppingen) findet an Merkels Flüchtlingspolitik aber gar nichts christlich. „Sie ist eine Verbrecherin am deutschen Volk und den europäischen Völkern.“[23]

Eine Größere Kritik Sammlung vielleicht kann einiges eingebaut werden, 2A01:598:9902:4A4D:5DEE:882E:D118:5567 13:02, 29. Sep. 2017 (CEST)

In dieser (fleißaufwendigen) Zusammenstellung auf jeden Fall interessant, wäre allerdings den jeweiligen Personenartikeln zuzuordnen und entspricht oft genug üblicher politischer Schmährede (= unter Relevanzschwelle). Solche Sammlungen lassen und ließen sich für jede Partei aufbauen, z.B. wurde gerade heute ein bayerischer SPD-Landtagsabgeordneter zu mehreren Jahren Haft verurteilt (m. E. ein hartes Urteil).--WeiterWeg (Diskussion) 18:35, 29. Sep. 2017 (CEST)
In Disks musst Du nicht mit <ref>, sondern mit Link-Text (externer Link, 4. Symbol oben links) referieren (habe es bei den letzten EN's angefangen), sonst hängen die EN's bei weiteren Disk.kapiteln ohne Bezug unten herum. --WeiterWeg (Diskussion) 19:33, 29. Sep. 2017 (CEST)
Es, sei denn, man fügt einen entspr. Abschnitt ein, s. anschließend, die Aufführung als Ref erleichtert u. U. die spätere Übernahme in den Artikel, sprengt hier alldgs wohl etwas den Rahmen (und ein Formatierungsfehler beeinträchtigt offstl. die Anzeige der danach kommenden Abschnitte, deshalb habe ich den Abschnitt jetzt PROBEHALBER und notoperationsmässig mal an Schluss gesetzt, Hungchaka (Diskussion) 09:10, 21. Nov. 2017 (CET)

In den Abschnitten oberhalb aufgeführte Einzelnachweise, BITTE AM SCHLUSS BELASSEN![Quelltext bearbeiten]

  1. Autorin Deborah Feldman - "Wir schreien immer 'Wolf', wenn es keinen Wolf gibt". In: Deutschlandfunk. (deutschlandfunk.de [abgerufen am 20. November 2017]).
  2. http://www.dnn.de/Mitteldeutschland/News/Dresden-Neuer-Luegen-Vorwurf-gegen-AfD-Politiker-Wurlitzer
  3. Falsche Behauptung über TU Dresden: AfD-Chefin muss Aussage widerrufen
  4. http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article205576491/Vorwurf-Volksverhetzung-AfD-Mitglied-verlaesst-Partei.html
  5. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-fall-von-holocaust-leugnung-in-der-afd/12191980.html
  6. http://www.investigoo.com/exklusiv-lebenspartner-von-afd-chefin-petry-wird-per-haftbefehl-gesucht/
  7. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/afd-landesvorsitzender-marcus-pretzell-soll-offenbarungseid-leisten-13493927.html
  8. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauke-petry-afd-fuerchtet-strafanzeige-gegen-parteichefin-a-1075948.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=
  9. a b Tino Moritz: Stasi-Vorwürfe gegen AfD-Landtagsabgeordneten, in: Freie Presse, 5. Januar 2016.
  10. http://www.bild.de/regional/dresden/stasi/landtagsabgeordneter-spitzelte-fuer-stasi-44070648.bild.html
  11. http://www.bild.de/regional/dresden/alternative-fuer-deutschland/afd-landtagsabgeordneter-unter-stasi-verdacht-44032770.bild.html
  12. http://www.mdr.de/nachrichten/afd-spangenberg-stasi-akte100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html
  13. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-fall-von-holocaust-leugnung-in-der-afd/12191980.html
  14. http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/MV-aktuell/Politik/AfD-Kreissprecher-leugnet-den-Holocaust
  15. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.untreue-vorwuerfe-strafbefehl-gegen-afd-stadtrat-klingler.5bcad669-7b5a-48e7-a2a6-7d91cc0136be.html
  16. http://www.hna.de/kassel/strafbefehl-kagida-chef-michael-viehmann-4931593.html
  17. http://www.hna.de/kassel/kagida-sti346449/kagida-chef-viehmann-tritt-4738704.html
  18. http://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/volksverhetzung-arppe-muss-zahlen-id9740706.html
  19. http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/haftbefehl-gegen-andr--poggenburg-erlassen-afd-chef-kam-forderung-zum-offenbarungseid-nicht-nach,20641266,33611520.html#plx2144427729
  20. http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/aerger-um-afd-landeschef-poggenburg100_zc-a2551f81_zs-ae30b3e4.html
  21. a b http://www.taz.de/!5032145/
  22. http://www.maz-online.de/Brandenburg/Brandenburg-Kein-Parteiausschluss-von-Jan-Ulrich-Weiss
  23. https://www.rbb-online.de/extra/landtagswahl-brandenburg-2014/beitraege/AfD-Uckermark-Jan-Ulrich-Weiss-Volksverhetzung-Strafanzeige.html
  24. http://www.tagesspiegel.de/berlin/wegen-volksverhetzung-staatsanwaltschaft-beantragt-strafbefehl-gegen-afd-politiker/11531622.html
  25. http://gegenrede.info/news/2015/lesen.php?datei=151119_01
  26. http://www.bild.de/regional/berlin/prozess/afd-mann-geldstrafe-wegen-volksverhetzung-und-bruder-vor-gericht-40212256.bild.html
  27. Rechte Hetze: Wie die AfD die Übergriffe von Köln instrumentalisiert
  28. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/alternative-fuer-deutschland-afd-hetze-gegen-fluechtlinge-schreckt-koalition-auf/12297504.html
  29. http://www.shortnews.de/id/1086495/muenchen-afd-politiker-fritz-schmude-betreibt-muslimen-hetze
  30. http://www.focus.de/politik/deutschland/nach-triumph-in-sachsen-anhalt-das-sagen-afd-mitglieder-ueber-gutmenschen-basare-und-buecher-lesende-muslime_id_5355886.html
  31. https://www.buzzfeed.com/marcusengert/afd-spitzenkandidat-gauland-findet-deutsche-sollten-stolz?utm_term=.ny3oVyA3B#.or3Z3XK0P
  32. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/afd-fluechtlingskrise-schusswaffen
  33. http://www.express.de/news/skandal-forderung-afd-politiker-marcus-pretzell-will-fluechtlinge-mit-waffen-stoppen--23094688
  34. http://www.sueddeutsche.de/politik/afd-von-storch-dementiert-nicht-auf-kinder-aber-auf-frauen-darf-man-schiessen-1.2843566
  35. http://uebermedien.de/1619/das-gespaltene-verhaeltnis-der-afd-zur-wahrheit-und-der-medien-zur-autorisierung
  36. http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ex-gruener-unterstuetzt-die-afd-auch-bei-den-gruenen-habe-ich-strohpuppen-brennen-sehen-14060118.html
  37. http://www.huffingtonpost.de/2015/10/30/fluechtlinge-maedchen-vergewaltigt_n_8431790.html
  38. "Es geht darum, Unruhe zu stiften"Erfundene Vergewaltigungen: Wie Lügner Stimmung gegen Flüchtlinge machen
  39. a b Maybrit Illner - 28. Januar 2016
  40. https://de.europenews.dk/Immer-mehr-EU-Staaten-bevorzugen-nichtmuslimische-Fluechtlinge-121555.html
  41. http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_70712796/afd-will-strengere-regeln-fuer-abtreibung-zum-ueberleben-des-volkes-.html
  42. http://www.tagesspiegel.de/politik/afd-im-wahlkampf-frauke-petry-will-artikel-16a-aussetzen/12869150.html
  43. http://www.tagesspiegel.de/politik/bjoern-hoecke-und-die-afd-ein-nazivergleich/12645220.html
  44. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/bjoern-hoecke-ueber-islam-nein-zur-toleranz-14240771.html
  45. Witze über Dicke und Schwuchteln machen können“ – Christian Pothin gibt AfD-Kreisvorsitz auf
  46. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-afd-chefin-frauke-petry-ich-halte-die-position-der-kirche-fuer-verlogen-page2.abf9a929-a6f1-4f02-bdd5-8c7e73bf0d7d.html
  47. http://www.focus.de/politik/videos/entlarvende-aussagen-afd-vize-gauland-ich-will-nicht-dass-der-islam-in-deutschland-ist_id_5437431.html
  48. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlingskrise-afd-funktionaer-will-regierung-an-die-wand-stellen-a-1058042.html
  49. http://www.deutschlandfunk.de/afd-kundgebung-in-erfurt-wenn-wir-kommen-wird-aufgeraeumt.1773.de.html?dram:article_id=335345
  50. http://www.huffingtonpost.de/2016/01/07/facebook-afd-widerlich_n_8927808.html
  51. https://www.facebook.com/thomas.rudy.afd/

Studie zu den Wählern der AfD[Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahl 2017 Wo die AfD besonders erfolgreich war, welt.de, 21. November 2017 --AlternativesLebensglück (Diskussion) 11:03, 24. Nov. 2017 (CET)

Braun-grüner Wählerfang der AfD[Quelltext bearbeiten]

sueddeutsche.de, 10. September 2017, Susanne Götze. 1 interessanter Hinweis (nicht nur) auf die Wählerschaft der AfD? "Natur"- bzw. "Umweltschutz" kommen bislang augenscheinlich im Artikel nicht vor, Hungchaka (Diskussion) 09:58, 10. Dez. 2017 (CET)

Vorsitzende[Quelltext bearbeiten]

Das war eine Verbesserung, eine zusätzliche Zeile für den Vorsitz anzugeben, bloß weil einer (bzw. eine) wenige Wochen vor Ende seinen Hut genommen hat und Meuthens reguläre Amtszeit deswegen durch drei zu splitten, ist überflüssig. Dazu gibt es die Anmerkungsspalte. Dass auch der 2015 fast ausgetretene Adam, der die Partei mittlerweile als stalinistische Kaderpartei bezeichnet und den Wählern von einer Stimme für die AfD abriet, nicht mehr aktiv ist und zunächst noch Vorsitzender der Parteistiftung wurde, ist ebenfalls eine Verbesserung. --SamWinchester000 (Diskussion) 20:43, 3. Dez. 2017 (CET)

Und hier haben wir ein Beispiel, bei dem der Austritt eines AfD-Landesvorsitzenden genauso gehandhabt wird wie von mir im Bundes-Artikel, durch Ergänzung eines Austrittsdatums bei der einzelnen Person und nicht Hinzufügung einer zusätzlichen Zeile. --SamWinchester000 (Diskussion) 22:09, 3. Dez. 2017 (CET)
Nach dem postwendenden Revert darf ich ja erstaunlich lange auf eine substantielle Antwort warten, die über keine Verbesserung hinausgeht... --SamWinchester000 (Diskussion) 19:49, 6. Dez. 2017 (CET)

Parteienfinanzierung[Quelltext bearbeiten]

Dass die Änderung des Parteiengesetzes erst durch Martin Sonneborns (mittlerweile als rechtmäßig festgestellten) Verkauf von Geldscheinen für Die PARTEI motiviert wurde, der auf SpiegelTV offensiv vorgestellt wurde – Die PARTEI erhielt dafür im Gegensatz zur AfD von der Bundestagsverwaltung eine drakonische Strafe – fände ich erwähnenswert --SamWinchester000 (Diskussion) 21:26, 3. Dez. 2017 (CET)

+ 1! - Der Abschnitt "Finanzen" vorne mttlwle ist ja sehr interessant, alldgs ist der von mir hier erst am 16.9. dbzgl. eingefügte Thread eigenartigerweise - ohne "Erledigt"-BS! - bereits im Archiv.... Gruß, Hungchaka (Diskussion) 11:08, 8. Dez. 2017 (CET)

Medienverhältnis[Quelltext bearbeiten]

Unter Verhältnis zu den Medien fehlt bisher gänzlich, dass viele Politiker bzw. Funktionäre der so stark medienkritischen AfD früher selbst bedeutende Journalisten waren, so viele wie in keiner anderen Partei. „Kaum eine andere Partei versammelt so viele Ex-Journalisten und frühere Publizisten, oft in führender Position.“ Genannt sind Armin-Paul Hampel, Alexander Gauland, Konrad Adam, Nicolaus Fest, Leif-Erik Holm, Günther Lachmann, Michael Klonovsky, Hans-Hermann Gockel (parteilos) und Giselher Suhr. --SamWinchester000 (Diskussion) 21:39, 3. Dez. 2017 (CET)

Christen“ & AfD?[Quelltext bearbeiten]

-> deutschlandfunk.de, Tag für Tag, 5. Dezember 2017, Sonja Angelika Strube im Gespräch mit Christiane Florin: „Eine Brücke zu völkischem Denken“: „... Die vertretenen Positionen sind deutlich radikaler als sie erscheinen...“ Hungchaka (Diskussion) 14:03, 6. Dez. 2017 (CET)

2011 - Dokumente zur Entstehung der AFD[Quelltext bearbeiten]

"Plenum der Professoren" - Bernd Lucke (als Initiator), Universität Hamburg

Das gehört zur Entstehungsgeschichte dazu und sollte mit eingebaut werden. --2A02:8109:9A40:1778:940C:EC21:3603:E851 06:47, 7. Dez. 2017 (CET)

Vom Neonazi-Funktionär zum AfD-Mitarbeiter[Quelltext bearbeiten]

(AfD Sachsen-Anhalt), zeit.de, 9. Dezember 2017, Astrid Geisler, Tilman Steffen: „... AfD-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, beschäftigt einen ehemaligen Funktionär der verbotenen neonazistischen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) als persönlichen Referenten. ...“ Hungchaka (Diskussion) 17:29, 10. Dez. 2017 (CET)