Diskussion:Antisemitismus

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Redundanzabgleich[Quelltext bearbeiten]

Aus Antisemitismus (bis 1945)[Quelltext bearbeiten]

Antisemitismus der Welt in Wort und Bild. Der Weltstreit um die Judenfrage
– eine so genannte „Dokumentation“ aus dem Jahre 1935

Schon der mittelalterliche und frühneuzeitliche Antijudaismus diskriminierte und verfolgte Juden als fremdartiges Volk, ließ ihnen aber mit der Konversion zum Christentum stets die Integration in die herrschende Kultur offen.

Der Antisemitismus entstand seit der Französischen Revolution von 1789, als ältere antijüdische Vorurteile aufgrund der aufgeklärten Begründung und Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte zunehmend an Überzeugungskraft einbüßten. „Moderne“ Antisemiten betrachteten Juden pseudowissenschaftlich als geschlossene Abstammungseinheit mit erblichen negativen Eigenschaften, die diese daher durch keine Assimilation, weder christliche Taufe noch „bürgerliche Verbesserung“, ablegen könnten. In Form einer Verschwörungstheorie behaupteten sie, die jüdische Minderheit hätte einen übergroßen Einfluss auf die Gesellschaft und sei für eine Vielzahl tatsächlich oder vermeintlich negativer Entwicklungen in Staat, Wirtschaft und Kultur verantwortlich. Dabei übernahmen und erweiterten sie die schon aus dem Mittelalter bekannten Stereotype von Juden.

Der Antisemitismus war durch die tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüche der Säkularisierung, Industrialisierung und widersprüchlich verlaufenden Demokratisierung mitbedingt. Er reagierte auf europäische Moderne und Aufklärung und zeigte zugleich die Krise des Liberalismus an, gegen den er sich richtete.

Die frühste bekannte Verwendung des Begriffes „Antisemitismus“ stammt von 1860, als der Bibliograph Moritz Steinschneider dem Historiker Heymann Steinthal attestierte, in einer Kritik an Ernest Renan die „Consequenzen, oder richtiger Inconsequencen seiner antisemitischen Vorurtheile“ aufgedeckt zu haben.[1]

Seit 1879 wurde der Begriff „Antisemitismus“ für eine rassistisch begründete Judenfeindlichkeit im Deutschen Kaiserreich populär, ausgelöst durch Polemiken des Historikers Heinrich von Treitschke, des Hofpredigers Adolf Stoecker und des Journalisten Wilhelm Marr. In dem 1879 erschienenen Pamphlet Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum hatte Marr weiterwirkende Vorurteile gegen Juden durch ihre Einordnung in eine angebliche Rasse von Semiten begründet. Um die rechtliche Gleichstellung der Juden zu revidieren und sie aus der Gesellschaft auszugrenzen, unterstellte Marr dem Judentum einen kulturell durchgesetzten „Semitismus“. Als offizielle Bezeichnung wurde der Begriff erstmals im Namen der Ende 1879 von Marr gegründeten „Antisemitenliga“ verwendet.[2]

Wann dieser rassistische Antisemitismus entstand, ob er qualitativ neu war oder nur den Jahrhunderte alten Judenhass mit neuen Scheinbegründungen fortsetzte, ist in der Forschung umstritten. Unumstritten ist die Verbreitung, Dauer und Wandlungsfähigkeit des Phänomens: In ganz Europa und außereuropäischen Staaten gab und gibt es antisemitische Tendenzen.[3]

Zunächst im zaristischen Russland, seit 1879 und verstärkt seit 1918 auch in Deutschland und Österreich suchten Antisemiten eine „Lösung der Judenfrage“. Dazu gründeten sie neue politische Parteien, deren Programme bereits die Vertreibung, teilweise sogar Ausrottung der europäischen Juden forderten. Die Vernichtungsfantasien wurden in der antisemitischen Literatur als „Unschädlichmachung“, „Entjudung“, „Entfernung“, „Ausmerzung“, „Beseitigung“ umschrieben.[4] Andere brachten antisemitische Forderungen in bestehende staatstragende Parteien ein. Sie verfolgten neben der Ausgrenzung der Juden verschiedene antiaufklärerische, antidemokratische, antikapitalistische und antisozialistische Ziele, führten aber auch religiös begründete antijüdische Motive fort.

An diese Tradition konnte später der Nationalsozialismus anknüpfen. In dessen Weltanschauung war der rassistische Antisemitismus zentral. Er lieferte seit 1933 die Begründung aller judenfeindlichen Maßnahmen, die zuletzt im Holocaust gipfelten.

Aus Antisemitismus (nach 1945)[Quelltext bearbeiten]

„Antisemitismus“ war eine Wortschöpfung deutscher Judengegner im 19. Jahrhundert: Sie wandten sich gegen einen angeblichen „Semitismus“, den es weder als geistige noch politische Größe gab. Sie definierten damit das Judentum nicht als Religion, sondern als fremde Rasse mit unveränderbaren Eigenschaften, die die Integration, Assimilation und Emanzipation der jüdischen Minderheit in Europa illusorisch und gefährlich erscheinen ließen. Diese Ablehnung erstreckte sich auch auf alle möglichen Erscheinungsformen der modernen Gesellschaft, die mit „jüdischem Wesen“ in Verbindung gebracht und verschwörungstheoretisch aus Plänen eines angeblichen Weltjudentums erklärt wurden. Mit Rassentheorien wurde dieser Judenhass pseudowissenschaftlich untermauert und gewann dann im Nationalsozialismus seine beispiellose vernichtende Wirkung.

Seit dem Holocaust hat diese ausgeformte Ideologie ihren gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Rückhalt verloren. Judengegner bezeichnen sich kaum noch als Antisemiten und verdecken ihre weiterwirkenden Vorurteile oft durch Abgrenzung vom Rassenantisemitismus. Gleichwohl nennen Historiker und Politologen politische und ideologische Tendenzen, die sich mit typischen judenfeindlichen Klischees verbinden, weiterhin „Antisemitismus“. Für die angelsächsische und israelische Antisemitismusforschung ist dies der Oberbegriff für alle komplexen Motive und Traditionen pauschaler Judenfeindlichkeit. Sie überträgt damit den fehlgeprägten Rassenbegriff der Antisemiten auch auf nichtrassistisch begründete Judenfeindlichkeit, betont also eher deren Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Daher wird der Begriff heute oft als Synonym für „Judenfeindlichkeit“ verstanden.

Deutsche Antisemitismusforscher verwenden den Begriff meist für die besondere antiemanzipatorische Strömung, die sich von etwa 1789 an in Mitteleuropa etablierte, im Deutschen Kaiserreich politisch organisierte und sich im 20. Jahrhundert zum Faschismus und zum Nationalsozialismus steigerte. Sie gilt hier als eigenständiges Phänomen gegenüber Antijudaismus und sonstigem Rassismus, der eher eine Minderwertigkeit der verachteten Gruppe unterstellt. Dagegen unterstellen Antisemiten „den Juden“ meist einen übergroßen Einfluss, Gefährlichkeit und Machtstreben bis hin zur Weltherrschaft. Bis heute lasten sie diesem vermeintlichen Kollektiv negative Begleitumstände von komplexen gesellschaftlichen Vorgängen wie Urbanisierung oder Globalisierung an und verbinden sie mit Ideologien wie Antikapitalismus, Antikommunismus und Islamismus.

Diese Vorurteilsstruktur zeigt sich auch dort, wo keine Juden leben oder man keine kennt. Jean-Paul Sartre befand in seinen Überlegungen zur Judenfrage (1946), dass man nicht durch Erfahrungen zum Antisemiten werde, sondern durch ein psychologisches Bedürfnis nach solch einem Ressentiment. Er stellte die These auf: „Existierte der Jude nicht, der Antisemit würde ihn erfinden.“ Dieses chimärische Judenbild ist durch Hinweise auf Fakten kaum korrigierbar und immunisiert sich gegen Korrektive von außen: ein Merkmal aller klassischen Verschwörungstheorien.

Zur Sündenbock-Funktion trat seit 1945 ein sekundärer Antisemitismus, der unbewältigte sozialpolitische Defizite und unverarbeitete Schuldgefühle wieder auf die Nachkommen der Holocaustopfer projiziert. Dieses Muster wird seit 1997 oft mit einem dem Israeli Zvi Rix zugeschriebenen Ausspruch gekennzeichnet: „Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen.“[5]

Eine weitere Form ist der auf Israel bezogene Antisemitismus. Dabei werden antisemitische Stereotype und Zuschreibungen auf diesen Staat übertragen und als vermeintlich legitime Israelkritik dargestellt. Manchmal wird Israel mit dem Judentum gleichgesetzt.[6] Diese Haltung dient in Deutschland auch der Entschuldigung und Abwehr zur Relativierung der nationalsozialistischen Vergangenheit. Sie spielte besonders in der Debatte um den Gaza-Krieg 2014 eine Rolle.[7]

  1. Moritz Steinschneider: Hebräische Bibliographie. Band 3, Nr. 13, S. 16, Digitalisat; Alex Bein: The Jewish Question: Biography of a World Problem. Fairleigh Dickinson University Press, Madison/Vancouver 1990, S. 594.
  2. Alex Bein: The Jewish Question: Biography of a World Problem. Fairleigh Dickinson University Press, Madison/Vancouver 1990, S. 595.
  3. Boston: Resurgence of antisemitism (Memento vom 9. April 2007 im Internet Archive)
  4. Wolfgang Benz (Hrsg.): Die „Judenfrage“. Saur KG, Berlin 2003, ISBN 3-598-35046-5, S. 35.
  5. Henryk M. Broder: Der ewige Antisemit: Über Sinn und Funktion eines beständigen Gefühls, Kapitel 5: Der Täter als Bewährungshelfer oder Die Deutschen werden den Juden Auschwitz nie verzeihen. Fischer, Frankfurt am Main 1986, S. 125 und 130.
  6. Amadeu Antonio Stiftung: Kritik oder Antisemitismus (PDF S. 8 ff.)
  7. Juliane Wetzel: Erscheinungsformen und Verbreitung antisemitischer Einstellungen in Deutschland und Europa. In: APuZ, 28-30/2014, S. 25 ff.

Lemma und Artikelstruktur[Quelltext bearbeiten]

Das Inhaltsverzeichnis dieser Artikelversion zeigt deutlich die Schwierigkeiten dieses Lemmas:

  • Die Forschung unterscheidet als Hauptformen christlichen bzw. religiösen Antijudaismus, "primären" und "sekundären" Antisemitismus, Antizionismus.
  • Die Teile 2.4 bis 2.8 sind Aspekte der meisten Epochen von Judenfeindlichkeit, keine eigenen Formen. Sie jeweils zum eigenen Teil zu machen, also zB "sozialen" A. von "politischem" und "kulturellem" A. abzugrenzen, geht weder historisch noch begrifflich-systematisch. Deshalb sind diese Aspekte jeder Epoche auch keine eigenen Hauptbegriffe in der Forschung.
  • Der Teil "Geschichte" beruht wiederum auf dem Missverständnis, dass dieses Lemma eine Geschichte aller Formen von Judenfeindlichkeit bieten soll. Das sollte es ursprünglich nicht, sondern nur einen Überblick über die verschiedenen Formen bieten, auf deren jeweilige Spezialartikel hinweisen und deren Begriffsdefinitionen knapp zusammenfassen.
  • Der Unterteil "Antike" (momentan 3.1) hieß früher "Antike Judenfeindschaft" und stand richtig VOR den späteren Formen von Judenfeindlichkeit.
  • Der Unterteil "Mittelalter bis 1945" (momentan 3.2) müsste sofort als unmöglich auffallen. Eine solche "Epoche" gibt es nicht. Die Nazizeit als Fortsetzung oder Abschluss des "Mittelalters" einzustufen ist vielleicht in 300 Jahren in der Geschichtswissenschaft üblich, aber das überlassen wir zukünftigen Generationen.
  • Der Unterteil "Nach 1945" ist redundant zu "Antizionismus" und "Antisemitismus (nach 1945)".
  • Das Literaturverzeichnis bietet erneut ein unsystematisches Sammelsurium für allerlei Teilaspekte. Eine klare Abgrenzung zu den Literaturverzeichnissen anderer Artikel im Themenbereich ist nicht erkennbar (und bei der jetzigen Gliederung auch kaum möglich).

Da das Lemma offenbar immer wieder zu solchen Missverständnissen, Redundanzen, schrägen bis falschen Einteilungen und Ergänzungen verführt, bin ich inzwischen dafür, es auf "Antisemitismus (Begriff)" zu verschieben.

  • "Judenfeindlichkeit" wäre dann Redirekt dorthin. Das entspricht der heutigen Begriffsverwendung: "Antisemitismus" ist tatsächlich heute meist Synonym für pauschale Judenfeindlichkeit.
  • Dorthin würden dann alle Teile zur Begriffsentstehung und Begriffsdefinition sowie knappe Abgrenzungen zu verwandten Begriffen hingehören. Das sind momentan die Teile 1, 2.1-2.3, 2.9 sowie 3.1 mit dem alten Titel "Antike Judenfeindschaft".
  • Dann wäre es von vornherein klar, dass es hier NUR um die Begriffsklärung geht. Ebenso, dass die Geschichtsteile in die jeweiligen Epochenartikel gehören. Ebenso, dass epochenspezifische Literatur hier nicht hingehört, nur Literatur zum Begriff.
  • In den hier verlinkten Spezialartikeln müsste man nicht immer wieder ausführlich den Begriff definieren, sondern kann hierher verlinken. Das wäre ein erheblicher Gewinn an Klarheit, so wie bei Holocaust (Begriff) und Holocaust.

Meinungen? Antifa.svg Benutzer:Kopilot 12:59, 23. Mär. 2019 (CET)

Nachdem es das Lemma Antisemitismus nicht gibt, bin ich für eine Verschiebung dorthin, anstatt ein Klammerlemma daraus zu machen, was nur schwerer aufrufbar ist. Antisemitismus (bis 1945) und Antisemitismus (nach 1945) gibt es noch zusätzlich. Das genügt zur Unterscheidung.--Partynia RM 17:00, 27. Mär. 2019 (CET)

Nur dass man unter einem klammerlosen Lemma doch wieder Erläuterungen zur Geschichte erwarten und vermuten wird und dann die Abgrenzung dazu nicht eingehalten wird. Aus eben diesem Grund habe ich hier ja vor Wochen dieses reine Begriffslemma vorgeschlagen. Keine Reaktion... Antifa.svg Benutzer:Kopilot 17:04, 27. Mär. 2019 (CET)
Man könnte es vielleicht so lösen, dass man
  • diesen Artikel auf "Antisemitismus" verschiebt, aber im Intro ganz klar macht, dass es hier nur um den Begriff und die knappe Erläuterung der Hauptformen geht;
  • die Epochenartikel umbenennt auf Geschichte des Antisemitismus I (= Antisemitismus bis 1945) und Geschichte des Antisemitismus II (= Antisemitismus nach 1945).
Problem: 1. viel Umbiegearbeit, 2. keine Datumszäsur mehr im Lemma, 3. warum dann nicht "Geschichte des A." von "I" (Antike Judenfeindschaft) über "II" (Antijudaismus), "III" (bis 1945), "IV" (nach 1945) bis "V" (Antizionismus)? Das würde den hier erklärten Hauptbegriffen entsprechen, ist aber konfliktträchtig... Antifa.svg Benutzer:Kopilot 17:17, 27. Mär. 2019 (CET)
Oder man fasst Antisemitismus (bis 1945) und Antisemitismus (nach 1945) in einem Artikel zusammen. Ansonsten Dein Vorschlag "im Intro ganz klar macht, dass es hier nur um den Begriff und die knappe Erläuterung der Hauptformen geht".--Partynia RM 18:03, 27. Mär. 2019 (CET)
Jetzt enttäuscht du mich. Hast du die beiden Epochenartikel mal gelesen? Schon ein kurzer Blick müsste dir zeigen, dass man die proportional und thematisch unmöglich unter ein Dach kriegt. Es zu versuchen, bedeutet massive Kürzungen, einen enormen Arbeitszeit-, Informations- und Klarheitsverlust, was den A vor und nach dem Holocaust unterscheidet. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 18:11, 27. Mär. 2019 (CET)
Also die Verschiebung auf das freie klammerlose Lemma halte ich nur dann für sinnvoll, WENN
Das Lemma ""Geschichte des Antisemitismus" ist durch ausreichend Buchtitel gerechtfertigt. Die Unterteilung ist proportional unvermeidbar und durch die Zäsur des Holocaust gerechtfertigt.
  • du beim Umbiegen der hunderten Verweislinks für die drei verschobenen Artikel mithilfst! @Partynia: Da hast du dir ja was eingebrockt ;-), aber wie soll ich das alles allein schaffen? Antifa.svg Benutzer:Kopilot 18:31, 27. Mär. 2019 (CET)
Na dann lassen wir es wohl. Aber man könnte die Artikel nach Geschichte des Antisemitismus bis 1945 und Geschichte des Antisemitismus seit 1945, also ohne Klammern, verschieben. Bleibt Dein erster Vorschlag.--Partynia RM 18:45, 27. Mär. 2019 (CET)
Worauf bezieht sich "lassen wir es"? Antifa.svg Benutzer:Kopilot 18:49, 27. Mär. 2019 (CET)
Auf die Zusammenführung der beiden Artikel vor und nach 1945. Im Übrigen bleiben ja jeweils die WLen.--Partynia RM 18:54, 27. Mär. 2019 (CET)

Ausdrücklich support für die bereits durchgeführte Umstrukturierung und Verschiebung des Artikels, das war überfällig! Was die angedachten weiteren Verschiebungen angeht: Ich finds brauchbar, wie es ist, aber die bessere Lösung wäre diesen Artikel hier auf Antisemitismus zu legen, als knapp und klar gehaltenen Verweis-/Definitionsartikel mit der von Kopilot vorgeschlagenen klaren Aussage im Intro. Bei den Folgeartikeln wär ich für den Vorschlag von Partynia, auch wenn das viel und sorgfältiges Linkumbiegen erforderlich macht. Ich würde mich auch daran beteiligen, wenn das viel Arbeit ist, könnte aber erst frühestens kommenden Dienstag einsteigen. Just my2cents, Grüße (und danke für die Initiative!) --Rax post 19:47, 27. Mär. 2019 (CET)

Umbiegeaktion[Quelltext bearbeiten]

Bitte nach den Verschiebungen mithelfen beim Umbiegen:

  • [1]  Ok
  • [2]
  • [3]  Ok
  • [4]
  • [5]
  • [6]
  • Man muss leider in JEDEM Einzelfall den ganzen Artikel durchsuchen (öfter sind mehrere alte Links drin, auch an falschen Stellen, nicht beim ersten Mal).
  • Man kann auch nicht schematisch mit dem neuen Ziellemma ersetzen, sondern muss jedes Mal überlegen, welcher der verfügbaren Lemmata am besten als Ersatz passt: bei bloßen Begriffsinformationen der Begriffsartikel "Antisemitismus", bei früherer Judenfeindschaft "Antike Judenfeindschaft" oder "Antijudaismus", bei Antisemiten bis 1945 eben "Geschichte des Antisemitismus bis 1945", bei späteren der zweite Geschichtsartikel "...seit 1945" ODER ggf. "Antizionismus". Gehirn abstellen geht nicht. Dann aber wird im Ergebnis einiges an dauerhafter Qualitätsanhebung dabei rumkommen. MfG und dank allen Helfern. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 13:01, 28. Mär. 2019 (CET)
Zumindest Namensraum und Limit kann man mitgeben, so wirds für die Helfer ein paar Klicks einfacher. --Michael Schumacher (Diskussion) 16:07, 28. Mär. 2019 (CET)
Ist ziemlich mühsam. Habe schon ein paar Dutzend abgearbeitet. Vielleicht lässt man vorerst die reinen Personenartikel weg?--Partynia RM 19:34, 28. Mär. 2019 (CET)
Danke soweit. Bleibt am Ball, ist halt eine etwas längere Geschichte. Bitte nicht schlapp machen, gemeinsam sind wir stark @Partynia, Rax: Antifa.svg Benutzer:Kopilot 18:36, 29. Mär. 2019 (CET)
Ich könnte hier mitmachen. Zwei Fragen: Was ist eine Umbiegeaktion und wie geht man da vor? Kann man das irgendwo nachlesen?--J2s1a (Diskussion) 20:23, 1. Apr. 2019 (CEST)
Eine Aktion zum Umbiegen der "Links auf diese Seite" auf die jeweiligen neuen Ziellemmata.
Klick mal auf einen der obigen Links, dann auf den ersten sichtbaren Link dort (am besten im neuen Tab), dann öffnen, interne Suche nach (z.B.) "Antisemitismus (bis 1945)", dann ersetzen durch "Geschichte des Antisemitismus bis 1945", weitersuchen (manchmal sind Links doppelt), speichern, fertig. Nächster Link usw. - dabei aber berücksichtigen, dass es manchmal mehrere Ersatzmöglichkeiten gibt und selber überlegen, welcher zeitlich und thematisch am besten passt.
Danke für dein Angebot, probier's einfach und wenn du Probleme hast, melde dich wieder hier. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 20:44, 1. Apr. 2019 (CEST)

Arbeitsdefinitionen und Kritik daran[Quelltext bearbeiten]

Ich bin dagegen, Äußerungen aus der tagesaktuellen Presse wie dem Freitag das gleiche Gewicht wie wissenschaftlicher Fachliteratur einzuräumen. Daher sollte der Freitag-Artikel und was mit ihm belegt ist, draußenbleiben. Wiedereinfügung bitte erst nach Konsens, ok? Dank und Gruß --Φ (Diskussion) 11:43, 20. Apr. 2019 (CEST)

@ Benutzer:Partynia: In diesen Abschnitt über die Arbeitsdefinitionen gehören auch Stellungnahmen relevanter Persönlichkeiten dazu. Eine solche über den ISIS dagegen ist in diesem Artikel fehl am Platz. Deine Retourkutsche ist daher nicht angebracht. --Sitacu (Diskussion) 11:45, 20. Apr. 2019 (CEST)

Da hat sich jetzt was überschnitten. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass der Artikel ursprünglich aus dem The Guardian stammt. --Sitacu (Diskussion) 11:50, 20. Apr. 2019 (CEST)
Nach WP:Q#Was sind zuverlässige Informationsquellen? gebührt wissenschaftlicher Literatur stets der Vorrang. Nichtwissenschaftliche Quellen, selbst wenn sie aus dem Guardian stammen, sind in Themengebieten, fürdie hinreichend wissenschaftliche zur Verfügung steht, gar nicht zulässig. --Φ (Diskussion) 11:54, 20. Apr. 2019 (CEST)
+1 Außerdem hat die zitierte Meinungsäußerung einer nicht relevanten Person keinen Bezug zur aktuellen, offiziellen Arbeitsdefinition.--Partynia RM 12:46, 20. Apr. 2019 (CEST)

Nun ist mir schon klar, dass ich gegen diese Phalanx und die formalistische Argumentation nicht mit sachlichen Argumenten ankommen kann. Peter Beinart ist immerhin außerordentlicher Professor für Journalismus und Politikwissenschaft an der City University of New York und Autor von Büchern, zuletzt: The Crisis of Zionism. Lest doch wenigstens mal, was er übers Tagesaktuelle hinaus zu sagen hat: https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/ein-land-fuer-alle-buerger. Ich fürchte, er wird nicht gehört, hat aber recht und euer falscher Weg führt zur Verbreiterung der Basis des Antisemitismus. Tschüß --Sitacu (Diskussion) 14:08, 20. Apr. 2019 (CEST)

Gern, nur hat das wenig Relevanz für diesen Artikel. Es geht hier nicht um Zionismus, auch nicht um Israel. Definitionen des Antisemitismus liefert und diskutiert die Antisemitismusforschung. Da gibt es ein riesiges Literaturangebot. Somit haben Tageszeitungsartikel hier keine Bedeutung. Falls du aktuelle Forschungsliteratur zu Antisemitismus von Peter Beinhart in Buchform findest, könnte man neu diskutieren. Ich habe sie gesucht und nichts gefunden. Aber vielleicht sehen vier Augen mehr. MfG, Antifa.svg Benutzer:Kopilot 16:54, 20. Apr. 2019 (CEST)
Ich habe nur eine Publikation gefunden, in der Peter Beinart davor warnt, die Terrororganisation Islamischer Staat zu bekämpfen, da dies schädlich für die Vereinigten Staaten sei. Peter Beinart: Attacking ISIS Won’t Make Americans Safer. Dies zur politischen Einordnung des zitierten Autors.--Partynia RM 17:06, 20. Apr. 2019 (CEST)
Ich sehe nichts voraus man den Autor einordnen kann, jedenfalls nicht im Bezug auf Antisemitismus oder auch Zionismus.Catrin (Diskussion) 22:02, 20. Apr. 2019 (CEST)
Ich auch nicht. In dem verlinkten Artikel fällt, wenn ich mich nicht verzählt habe, überhaupt kein einziges Wort aus dem Dunstkreis Israel/Judentum. --95.112.29.31 20:46, 10. Jul. 2019 (CEST)

Claus Ludwig[Quelltext bearbeiten]

Sehr unbefriedigend finde ich, wenn eine Aussage oder ein Literaturhinweis wiederholt mit formaler Begründung gelöscht wird, wie gestern Ludwigs Buch. Es bleibt der Verdacht auf Zensur aus anderen Motiven. Das Buch ist erst 2019 erschienen und vielleicht noch nicht wahrgenommen, obwohl es dies möglicherweise verdient hätte. Es ist („... Umdeutung des Begriffes“) vermutlich eine kritische Äußerung zum Lemma. Vielleicht ist es deshalb bei einigen Leuten unerwünscht, obwohl es eine im Artikel bestehende Lücke vielleicht schließen könnte? Zur sachlichen Diskussion könnte dieser Artikel des Autors womöglich beitragen:[7]. Man muss ja nicht unbedingt das Buchgelesen haben. Grüße! --Sitacu (Diskussion) 14:27, 3. Jul. 2019 (CEST)

Hier noch eine Inhaltsangabe zum Buch [8] --Rita2008 (Diskussion) 15:28, 3. Jul. 2019 (CEST)
(nach BK) Ist sozialismus.info.de, die Webseite der trotzkistischen „Sozialistischen Initiative“, wirklich glaubwürdig, seriös und „vom Feinsten“, oder nicht doch eher das Gegenteil? Zum Thema „Antisemitismus im Sozialismus“ siehe auch [9]. --Edelseider (Diskussion) 15:43, 3. Jul. 2019 (CEST)

Bevor hier weiter diskutiert wird, solltest Du, Sitacu, darlegen, in welcher Weise die Broschüre (und ihr Autor) relevant für den Artikel ist. Gibt es eine nennenswerte wissenschaftliche Rezeption? Solange das nicht geklärt ist, sollte die Literaturstelle aus dem Artikel bleiben. --Hardenacke (Diskussion) 15:41, 3. Jul. 2019 (CEST)

Bei der Lektüre des o.a. Artikels ist mir schon klar geworden, dass es sich um einen marxistischen/trotzkistischen Standpunkt handelt, der kaum mehrheitsfähig sein dürfte. Das schließt doch nicht aus, dass einige Argumente zutreffend und stichhaltig sein können. Der Stalinismus wird übrigens als antisemitisch kritisiert. Man muss schon selber denken und sich sein eigenes Urteil bilden. Vielleicht entwickelt sich ja noch eine Rezeption und das Buch findet bei WP Gnade? --Sitacu (Diskussion) 16:16, 3. Jul. 2019 (CEST)
Du scheinst ja großen Wert darauf zu legen, dass ein Umdenken (sprich: eine Relativierung) in Sachen Interpretation und Bekämpfung des Antisemitismus stattfindet. Totalitäre Denker heranzuziehen ist daher zwar folgerichtig, aber nicht hilfreich. Wie wäre es mit einem bürgerlich-demokratischen Standpunkt? --Edelseider (Diskussion) 16:37, 3. Jul. 2019 (CEST)
Da hatte ich ja am 19.4. (s.o.) schon Beinhart gebracht, der im Guardian geschrieben hatte. War nicht wissenschaftlich genug. Das Problem der Überdehnung des Begriffes wird sicher auch von anderen als Gefahr für eine freie Diskussion gesehen. --Sitacu (Diskussion) 05:04, 4. Jul. 2019 (CEST)
Wie notwendig die Abgrenzung des Begriffs Antisemitismus gegenüber Kritik an der Politik der Regierung Israels ist, zeigte die Auseinandersetzung um die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost[10] anlässlich der Verleihung des Göttinger Friedenspreises 2019.[11] --Sitacu (Diskussion) 05:55, 4. Jul. 2019 (CEST)
Dass die übergroße Mehrheit des Judentums das anders sieht, geht auch aus Deinem letzten Link hervor. „Israelkritik“ ist ja geradezu ein Codewort für modernen Antisemitismus geworden. Daran ändern auch die Ansichten einer extremen Splittergruppe nichts. An Kritik an der Politik der Regierung Israels mangelt es ja nicht, besonders in Israel selbst. Das unterscheidet Israel von seinen arabischen Nachbarn, auch von den Palästinensergebieten, wo Kritik an den Machthabern schnell tödlich endet. --Hardenacke (Diskussion) 10:26, 4. Jul. 2019 (CEST)
Zur Person Claus Ludwig sei noch Folgendes hinzugefügt: er ist Mitglied im Rat der Stadt Köln für das linke Bündnis Gemeinsam gegen Sozialraub und stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE.KÖLN und kein Antisemitismusforscher. --Edelseider (Diskussion) 12:10, 4. Jul. 2019 (CEST)
Den Begriff "Israelkritik" habe ich absichtlich nicht benutzt, weil er mir zu unklar ist. Zunächst könnte er "Kritik an der Existenz Israels" bedeuten und Antizionismus meinte ich eben nicht, sondern Kritik an der Politik der Regierung, wobei mir durchaus bekannt ist, dass Opposition in Israel legal ist und sich auch äußert. Der Vorgang um die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost spielte sich allerdings in Deutschland ab. Diese mag wohl anders sprechen als die „Mehrheit des Judentums“, jedenfalls als der Zentralrat der Juden in Deutschland, was aber nicht bedeuten muss, dass sie sich nicht äußern dürfe, noch dass sie in allem unrecht habe. BDS scheint mir nicht ganz eindeutig zu sein; es gibt da wohl unterschiedliche Gruppierungen und ich weiß zu wenig darüber, um dazu ein Urteil abzugeben. Jedenfalls möchte ich niemanden verurteilen, der dazu - so oder so - klar Stellung bezieht. --Sitacu (Diskussion) 14:37, 4. Jul. 2019 (CEST)
Der Hisbollah-Freund ist ganz gewiss nicht berufen, über Antisemitismus zu befinden. Er ist weder wissenschaftlich zitierbar noch sonst irgendwie relevant für unseren Artikel. --Hardenacke (Diskussion) 16:02, 4. Jul. 2019 (CEST)

Der Klarheit wegen rufe ich noch einmal einige Tatsachen ins Gedächtnis, die bei solchen Detailfragen allzu leicht vergessen werden:

  • Der BDS-Gründungsaufruf kennzeichnet bis heute die Ziele der BDS-Bewegung.
  • Er zielt eindeutig auf die Auflösung des Staates Israel.
  • Nichtanerkennung des Staates Israel bedeutet faktisch Inkaufnahme genozidaler Wirkungen. Das ist de facto Antisemitismus.
  • Darum wird BDS von Politikwissenschaftlern, die sich eingehend mit der Materie befasst haben, weit überwiegend als antisemitisch eingestuft.
  • Damit werden nicht alle BDS-Unterstützer als Antisemiten abgestempelt. Aber dass sie den Gründungsaufruf und die Aussagen der Gründer dazu nicht kennen oder bewusst ausblenden, ändert an dessen Einstufung nicht das Geringste.
  • Dass die jetzige Regierung Israels alle mögliche kritikwürdigen Maßnahmen ergriffen hat, ändert an dieser Einstufung ebenfalls nichts.
  • Die Verknüpfung von absolut berechtigter und nötiger Kritik an der jetzigen Regierung Israels mit dem Thema BDS ist irreführend und kann eigentlich nur analog zur klassischen Denkfigur "Israel ist am Antisemitismus schuld" aufgefasst werden. Bitte nicht. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 14:14, 5. Jul. 2019 (CEST)
Gut gesagt, ich stimme in jedem Punkt zu. --Edelseider (Diskussion) 16:28, 5. Jul. 2019 (CEST)
Claus Ludwig habe ich ja nicht hier eingebracht, sondern mich nur an der formalistisch begründeten Löschung seines Buches aus dem Literaturverzeichnis gestört. Dennoch halte ich seine Befürchtung für begründet, dass die Inflationierung des Begriffs sich schädlich auf die Bekämpfung des wirklichen Antisemitismus auswirken könnte, an der mir persönlich durchaus gelegen ist.
Würde Judith Butler euren strengen Ansprüchen genügen? --Sitacu (Diskussion) 15:24, 7. Jul. 2019 (CEST)
Mensch informier dich. Butler ist Hauptvertreterin des BDS. Eben darum meine Klarstellung oben. EOD. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 16:18, 7. Jul. 2019 (CEST)
Für die Dummen und jene, die so tun, als seien sie es: „At first blush, the case against Butler seems strong. Her anti-Zionism does not always seem to be fully aware of the tangled history of this country, and her calls to boycott and divest from Israel would disempower the groups most likely to help fight the cause of justice here. More perplexing is the fact that she has made statements expressing partial support for Hezbollah and Hamas. In response to a question at a public talk, she claimed that the two well-known Islamic military and religious groups are members of the global left. The syllogism behind this stunning proposition is that anti-imperialism and anticolonialism, in all its forms, define the global left, that Hamas and Hezbollah fight against Israeli imperialism, ergo they belong to the “global left.”“ ([12])--Edelseider (Diskussion) 16:22, 7. Jul. 2019 (CEST)
Hier bitte nicht auch noch über Butler diskutieren, offtopic unterlassen und vermeiden. Danke. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 16:34, 7. Jul. 2019 (CEST)
Sorry, aber bevor ich diese Frage stellte, habe ich Suche nach diesem Namen durchgeführt. Ist hier wohl ein Minenfeld; lass Diskussion ab jetzt sein. --Sitacu (Diskussion) 17:08, 7. Jul. 2019 (CEST)

Dass „Israelkritik“ von vielen Leuten als Deckmäntelchen für antisemitische Diskurse benutzt wird, stimmt zweifellos, ändert aber nichts daran, dass es sich eigentlich um zwei verschiedene Dinge handelt bzw. handeln sollte. --95.112.29.31 20:50, 10. Jul. 2019 (CEST)

Eben darum ist dein Kommentar hier fehlplatziert, da es hier nur um Antisemitismus geht und gehen soll. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 15:06, 7. Okt. 2019 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Lovemankind83 (Diskussion) 20:37, 13. Apr. 2021 (CEST)

Umfrage in 100 Ländern (4 Milliarden Erwachsene).[Quelltext bearbeiten]

Vielleicht kann man deutlich machen, dass die genannte Anzahl Personen die Grundgesamtheit (Bevölkerungsbasis aus 100 Ländern) darstellt ... und nicht die Stichprobengröße, wie die genaue Angabe der Anzahl Erwachsener nahelegt. --Johannes Hüsing (Diskussion) 13:52, 21. Okt. 2019 (CEST)

Steht doch im Einleitungssatz des Absatzes.--Partynia RM 16:43, 25. Okt. 2019 (CEST)

aktuell:[Quelltext bearbeiten]

Die SZ findet in ihrem Bericht zur aktuellen Umfrage des WJC in Deutschland „bemerkenswert“, dass die sog. "Elite" zwar unterdurchschnittlich(18% zu 27%) antisemitisch ist, jedoch auf die Fragen nach der Macht der Juden diese überdurchschnittlich(in Wirtschaft: 28% zu 26% bzw. in Weltpolitik: 26% zu 24%) als „zu viel“ einschätzt - was „zum klassischen Repertoire des Antisemitismus“ gehöre. Ähnlich scheint es beim Loyalitätsverhältnis zu sein(48% zu 41%). Wie ist dies zu interpretieren? --Sitacu (Diskussion) 16:37, 25. Okt. 2019 (CEST)

Wir sollten das nicht interpretieren und auch nicht die Interpretation der SZ übernehmen, sondern uns auf die Zahlen der (englischen) Umfrage konzentrieren.--Partynia RM 16:45, 25. Okt. 2019 (CEST)
Ich wollte gerade danach fragen, warum die SZ das so hervorhebt (oder meinetwegen "interpretiert")? --Sitacu (Diskussion) 17:25, 25. Okt. 2019 (CEST) Mir gehts dabei nicht um die Meinung von WP-Usern. Aber was sagt die Antisemitismusforschung dazu? --Sitacu (Diskussion) 02:57, 26. Okt. 2019 (CEST)

Umfragen und Statistiken sind hier fehlplatziert[Quelltext bearbeiten]

Aus offensichtlichen Gründen:

  • Das Lemma wurde ausdrücklich für die Erklärung des Begriffs und der Hauptformen eingerichtet, um auf deren Spezialartikel zu verweisen.
  • Statistiken für den 2500 Jahre umfassenen A. gibt es natürlich nicht.
  • Statistiken, die sich nur auf bestimmte Zeitabschnitte beziehen, gehören also naturgemäß in die dafür vorhandenen Epochenartikel, hier Geschichte des Antisemitismus seit 1945. Dort stehen ja längst entsprechende Passagen.

Es ist ziemlich ärgerlich, dass diese Erläuterungen immer wieder nötig zu sein scheinen. Man muss von angemeldeten, im Themenbereich aktiven Benutzern genug Respekt und Aufmerksamkeit für gelaufene Absprachen erwarten können, sie stehen ja unübersehbar weiter oben. Der nachträglich ergänzte und auch noch sinnlos vor den Definitionsteil gepflanzte Statistikteil widersprach eindeutig dem Artikelkonzept, das bei Einrichtung dieses Lemmas oben vereinbart wurde. Daher habe ich ihn hier gelöscht und hierhin auf die Diskussion:Geschichte des Antisemitismus seit 1945 kopiert, um den Abgleich und Einbau dort zu ermöglichen. EinBeitrag (Diskussion) 08:34, 14. Nov. 2020 (CET)

Linker Antisemitismus wird nicht aufgeführt. Warum?[Quelltext bearbeiten]

Juden als Feindbild einer ökonomisch erfolgreichen Elite. Streiche Jude und setze dafür Manager, Bänker oder Reicher ein und du hast die politischen Narrative der Linkspartei. --62.226.80.214 06:10, 12. Mai 2020 (CEST)

Es wird nicht aufgeführt, weil es nicht stimmt und keinen Beleg dafür gibt. --Φ (Diskussion) 07:10, 12. Mai 2020 (CEST)
"Diese Ansicht übernahmen seit 1967 Teile der politischen Linken; im Spektrum des Antiimperialismus ist sie bis heute gängig.[51]"
In den hier nur zusammengefassten Unterartikeln Antizionismus, Geschichte des Antisemitismus seit 1945 findet man mehr. Allerdings auch nicht die Platitude, die die IP da behauptet. EinBeitrag (Diskussion) 19:32, 12. Mai 2020 (CEST)

Relevanz Literaturquelle[Quelltext bearbeiten]

Sind für Shmuel Almogs Antisemitism through the Ages Rezeptionen zu finden, anhand derer die Relevanz feststellbar ist? Von Kaufangeboten abgesehen, habe ich zumindest online nichts gefunden, nur sein Werk Judaism as illness’: Antisemitic stereotype and self-image1 ist auf sciencedirect.com hinterlegt. --Mommpie (Diskussion) 19:52, 11. Nov. 2020 (CET)

Bei Researchgate findest Du für die Arbeiten von Almogs eine Reihe von Rezeptionen, zu Antisemitism through the Ages ein Book Review von Marsha L. Rozenblit, siehe DOI: 10.1093/jcs/32.2.427. Bei Google Scholar findest du unter "Shmuel Almogs" auch Antisemitism through the Ages zitiert von 111 Arbeiten.--Reinhard (Diskussion) 13:05, 12. Nov. 2020 (CET)

Einleitung: 2500 Jahre gleichbleibender Judenhass[Quelltext bearbeiten]

Interessant, dass sich das über zweieinhalb Jahrtausende und den Zusammenbruch von Zivilisationen, Imperien und Religionen gleich bleibt. Müsste vllt. eine kurze Erklärung eingeschoben werden. Was meint Ihr? Lovemankind83 (Diskussion) 02:33, 4. Feb. 2021 (CET)

Tja, wenn du 2500 Jahre "kurz" erklären kannst... EinBeitrag (Diskussion) 05:19, 4. Feb. 2021 (CET)
Hass und Denkfaulheit gehen üblicherweise miteinander einher. Wenn eine Gruppe als Ziel von bösen Gerüchten, Hass und Verfolgung schon markiert ist, übernimmt man sie halt gerne. Dies scheint eine Konstante in der Menschheitsgeschichte zu sein. --Himbeerbläuling (Diskussion) 18:58, 14. Feb. 2021 (CET)

Falsche Konjunktion?[Quelltext bearbeiten]

Im Absatz „Sekundärer Antisemitismus“ steht der Satz „In der Bundesrepublik Deutschland wurde Antisemitismus fortan öffentlich geächtet, sodass Antisemitismus in der Bevölkerung innerhalb einer dem Antisemitismus gegenüber toleranten Gruppe weiter fortbestand.“ Nach meinem Sprachverständnis drückt die Konjunktion „sodass“ eine Ursache-Folge-Beziehung aus. Die hier gemeinte Beziehung zwischen den Teilsätzen ist aber eher von einem Gegensatz geprägt, der nicht zum vollständigen Ausschluss führt. Als etwas besser passend fällt mir „wobei“ ein, wirklich gut ist diese Wortwahl aber auch nicht. --Himbeerbläuling (Diskussion) 18:48, 14. Feb. 2021 (CET)

Jerusalemer Erklärung[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel sollte auch auf die Jerusalemer Erklärung verwiesen werden. Siehe https://jerusalemdeclaration.org/ , Text der Erklärung auf deutsch und Artikel dazu. --Rita2008 (Diskussion) 17:07, 29. Mär. 2021 (CEST)

Liebe Rita, ich freue mich, dass wir einmal einer Meinung sind. Volle Zustimmung, heute auch in der taz. Das gehört unbedingt in den Artikel. Grüße --Φ (Diskussion) 17:37, 29. Mär. 2021 (CEST)

Schön dass ihr euch einig seid. Ich halte es da eher mit den Ruhrbaronen (mit denen ich nicht oft einig bin), denn sie stellen da einiges klar. Für den weitaus größeren Teil der interessierten Allgemeinheit ist die Arbeitsdefinition der IHRC damit keineswegs vom Tisch. --Hardenacke (Diskussion) 18:07, 29. Mär. 2021 (CEST)

Die Ruhrbarone sind enzyklopädisch irrelevant. Dass mit der Jersualem Definition die die Arbeitsdefinition der IHRC „vom Tisch“ wäre, sagt ja niemand. Sie soll nur im Artikel erwähnt werden dürfen, siehe WP:NPOV. MbG --Φ (Diskussion) 18:10, 29. Mär. 2021 (CEST)
Ich sage ja nicht, dass sie enzyklopädisch relevant wären, sondern dass der Gastbeitrag dort auf die wesentlichen Problempunkte aufmerksam macht, z. B. auf die Praxisferne der „Jerusalemer Erklärung“, die mit ihrer Rolle rückwärts der politischen Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus einen Bärendienst erweist. --Hardenacke (Diskussion) 18:15, 29. Mär. 2021 (CEST)
Wir schreiben unsere Artikel nicht, um der politischen Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus einen guten Dienst zu erweisen, sondern um neutral den relevanten Diskurs abzubilden. Aleida Assmann, Wolfgang Benz, Micha Brumlik und Eva Menasse sind nicht irrelevant. Hier ein Beitrag, der auf die wesentliche Probleme der IHRC aufmerksam macht, aber die stehen ja auch schon im Artikel.
Eine Definition darf keine kann-Formulierung enthalten, sonst ist sie nicht trennscharf. Nach der IHRC-Definition ist es möglich, eine nicht hasserfüllte Aussage, die sich nicht gegen Juden richtet, als Antisemitismus zu bezeichnen. Die ist einfach handwerklich sehr schlecht gemacht. --Φ (Diskussion) 18:19, 29. Mär. 2021 (CEST)
[13]. „Die IHRA-Definition und die Formen, auf die sie verweist, sind in der wissenschaftlichen Antisemitismusforschung mittlerweile ebenso anerkannt wie seitens der Bundesregierung, des Europaparlaments und zahlreicher anderer politischer Institutionen“. --Hardenacke (Diskussion) 19:14, 29. Mär. 2021 (CEST)
Ja, und selbst Standpunkte, die sich die Regierung zu eigen gemacht hat, dürfen kritisiert werden, stell dir vor. Das nennt man dann Pluralismus. Ist ne gute Sache, find ich. Du nicht ebenfalls? --Φ (Diskussion) 19:30, 29. Mär. 2021 (CEST)
Ja, das erleben wir ja täglich. Alles eine Frage der Gewichtung, wobei das Schwergewicht ganz sicher auf der Seite der IHRA liegt und nicht auf der Seite der „Jerusalemer“ Erklärung. --Hardenacke (Diskussion) 19:34, 29. Mär. 2021 (CEST)
Also kann es wieder rein, ja? --Φ (Diskussion) 19:40, 29. Mär. 2021 (CEST)
Gibt es denn eine ernsthafte wissenschaftliche Rezeption dieser Resolution? --Hardenacke (Diskussion) 20:55, 29. Mär. 2021 (CEST)
Nein, noch nicht. Dieser ganze Artikel basiert zu einem guten Teil auf journalistischen Quellen. Ich sehe darin kein Problem. --Φ (Diskussion) 21:00, 29. Mär. 2021 (CEST)
Noch eine Meinung: [14], von Alan Posener in der Welt, damit die Ruhrbarone nicht alleinstehen. Und das schreibt Rafael Seligmann: [15]. [--Hardenacke (Diskussion) 21:06, 29. Mär. 2021 (CEST)
Damit gibt es zumindest bereits eine breite mediale Rezeption, was für eine Aufnahme der Jerusalemer Erklärung in diesem Artikel spricht. --Benatrevqre …?! 22:00, 29. Mär. 2021 (CEST)

Die Jerusalemer Erklärung stammt vom 26. März 2021. Da kann es wohl kaum schon ersthafte wissenschaftliche Erörterungen geben. Kein Grund sie nicht wenigstens als eine neue wissenschaftliche Meinung zu erwähnen. Wenn es dann eine wissenschaftliche Rezeption gibt, bin ich für einen eigenen Artikel. --Rita2008 (Diskussion) 22:51, 29. Mär. 2021 (CEST) Oder umgekehrt: Eine Erklärung von 150 Wissenschaftlern zur IHRA ist ja wohl selbst eine wissenschaftliche Rezeption. --Rita2008 (Diskussion) 15:27, 30. Mär. 2021 (CEST)

Ja, wenn sich alle Jahre wieder der gleiche Kreis zusammenfindet, um das, was von Wissenschaftlern und Politikern aus 34 demokratischen Staaten jahrelang diskutiert und dann verabschiedet wurde, anzuzweifeln, zu relativieren oder wie man das nennen soll, in „offenen Briefen“ oder jetzt sogar in einer „Definition“ ist das für uns Grund genug, es in alle einschlägigen Artikel aufzunehmen … --Hardenacke (Diskussion) 17:03, 30. Mär. 2021 (CEST) [16], [17], [18], [19], [20], [21], [22], [23], [24], [25]
So ist es. Das ist ein guter und zureichender Grund. Also Konsens erreicht. Wer machts? --Φ (Diskussion) 17:55, 30. Mär. 2021 (CEST)
@Hardenacke: Dass die IRHA-Vorsitzende ihre Definition verteidigt, ist logisch. Die anderen Links sind genau so wenig wissenschaftliche Reaktionen wie die weiter oben angeführten. Das bringt uns also auch nicht weiter. --Rita2008 (Diskussion) 23:29, 30. Mär. 2021 (CEST)
Es ist nicht ihre Definition sondern die Arbeitsdefinition auf die sich die Länder der EU und weitere demokratische Länder dieser Welt geeinigt haben – quasi der gültige Standard. --Hardenacke (Diskussion) 11:40, 31. Mär. 2021 (CEST)
Im direkten Vergleich liest sich die Jerusalemer Erklärung aber weitaus diplomatischer und versöhnlicher – eben 2021 angemessen. --Koyaanis (Diskussion) 11:59, 31. Mär. 2021 (CEST)
Dann noch viel Spaß beim Versöhnen mit dem Antisemitismus. Langsam kommen wir der Sache näher. --Hardenacke (Diskussion) 12:13, 31. Mär. 2021 (CEST)
Es unterliegt nicht unserer Kompetenz, über die Jerusalemer Erklärung zu befinden (dies verstößt gegen WP:NPOV), geschweige über die Unterzeichnenden oder ihre Motivation zu richten. Eine neutrale Darstellung sollte sie berücksichtigen. Ihre Erwähnung ist von Bedeutung qua medialer Verbreitung, denn es scheint unbestritten, dass ihre Punkte Gegenstand einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung sind. Man muss sie deswegen nicht befürworten, aber dadurch ergibt sich ihre nennenswerte Relevanz. --Benatrevqre …?! 14:44, 31. Mär. 2021 (CEST)
Phi schrieb einmal weiter oben: „Ich bin dagegen, Äußerungen aus der tagesaktuellen Presse … das gleiche Gewicht wie wissenschaftlicher Fachliteratur einzuräumen.“ Also sollte man noch etwas abwarten, ob die „Jerusalemerklärung“ mehr als eine Eintagsfliege sein wird. Verschwiegen werden sollte jedoch nichts. Andererseits ist aber auf die Gewichtung zu achten und gleichzeitig müsste geäußerte Kritik widergegegeben werden – analog der Kritik zur IHRA-Definition. So befinden sich unter den Unterzeichnern der Jerusalemer Erklärung bekannte Kritiker der aktuellen israelischen Politik, die der Initiator zusammengesammelt hat, darunter z. B. Ian Lustick, Peter Beinart, Susannah Heschel, A.B. Yehoshua oder Dov Waxman. Die Jerusalemer Erklärung hatte demnach aktuelle politische Ziele im Zusammenhang mit den jüngsten Parlamentswahlen in Israel. Ob dies geschickt war, ist zu hinterfragen, denn in Israel erfolgte eher ein Rechtsruck, der nicht gerade einer Befriedung förderlich sein wird. Der BDS den Rücken zu stärken, war wohl ein Griff ins Klo. Da verweise ich beispielsweise auf Sodastream, was nicht gerade den palästinensischen Arbeitnehmern zu Gute kam. (Da würden mir eher Boykotte gegen die Türkei, Myanmar, Ungarn, Polen, Russland, Brasilien oder China einfallen). Babel Fish ist jedoch trotz noch laufender Diskussion vorgeprescht. So kann das jedenfalls nicht bleiben. --Partynia RM 18:32, 31. Mär. 2021 (CEST)
+ 1. Der Text wurde jetzt eingefügt, obwohl die Disskussion darüber noch läuft. Damit hat sich jede sinnvolle Auseinandersetzung mit dem Thema wohl erledigt. Habe die Ehre --Hardenacke (Diskussion) 18:52, 31. Mär. 2021 (CEST)
Das muss nicht sein. Kann man revertieren. Außerdem kann der eingefügte Text so nicht bleiben.--Partynia RM 19:23, 31. Mär. 2021 (CEST)
(nach BK) Hardenacke, was ist denn auf einmal los? Du hattest geschrieben, das sei „für uns Grund genug, es in alle einschlägigen Artikel aufzunehmen“. Ich hab gefragt, ob damit ein Konsens erreicht sei, du antwortest nicht. Qui tacet, consentire videtur. Oder?
Benutzer:Babel fish, danke für deine Ergänzung. Ich fürchte aber, sie ist ein wenig lang geworden, da die Jerusalem Definition noch sehr neu ist. Was meinst du?
Abendgrüße --Φ (Diskussion) 19:25, 31. Mär. 2021 (CEST)
Vos scitis meis respondere. --Hardenacke (Diskussion) 21:32, 31. Mär. 2021 (CEST)
@Phi: Ich hatte die Diskussionsseite noch gar nicht gelesen, bevor ich die Passage zur Jerusalemer Erklärung eingefügt habe. Schön, dass es schon eine Debatte darüber gibt. Abwarten ist allerdings nicht notwendig.
Im Gegensatz zu der IHRA-Arbeitsdefinition, auf die sie sich explizit bezieht, wird die Jerusalemer Erklärung von einer großen Zahl angesehener Wissenschaftler_innen unterschiedlicher politischer Ausrichtung erarbeitet bzw. unterstützt, von denen ich in der Fußnote nur einen Teil angeführt habe – es ist eine beeindruckende Liste, viele davon Expert_innen aus der Antisemitismus-Forschung. Die Relevanz ist eindeutig gegeben. Die Kritiker_innen der Jerusalemer Erklärung, die sich bisher in den Medien geäußert haben, sind dagegen ein eher armseliges Häuflein, aber vielleicht melden sich ja auch noch akademische Schwergewichte mit Kritik zu Wort. --Babel fish (Diskussion) 22:41, 6. Apr. 2021 (CEST)

[26]. „Anders als oft behauptet, stößt also die IHRA Working Definition (oder WDA für Working Definition of Antisemitism) auf breite Unterstützung in der internationalen Wissenschaft. Kürzlich erschien entsprechend ein deutliches Signal von über 350 Intellektuellen und Forschern aus aller Welt: https://adoptihra.com/supporting-ihra/ “ --Hardenacke (Diskussion) 15:23, 13. Apr. 2021 (CEST)

Judenhass, pauschaler Judenfeindschaft, Judenfeindlichkeit oder Judenverfolgung[Quelltext bearbeiten]

Die Lemmadefinition ist schräg. Zwischen Judenfeindschaft und Judenfeindlichkeit gibt es keinen Unterschied, warum müssen hier Synonyme aufgelistet werden? Judenverfolgung ist auch nicht dasselbe wie Antisemitismus, sondern eine Handlung, die in ihm wurzelt. Das steht auch schon zwei Sätze weiter unten, muss also nicht in die Lemmadefinition. Ich schlage vor auf die Definition zurückzugehen, die bis März 2019 im Artikel stand: „Judenfeindlichkeit (auch Judenhass, Judenfeindschaft) bezeichnet eine Ablehnung der Juden als Juden und des Judentums.“ --Φ (Diskussion) 08:52, 7. Apr. 2021 (CEST)

Jetzt ist es besser, aber wo ist der Unterschied zwischen Judenfeindschaft und Judenfeindlichkeit? --Φ (Diskussion) 14:04, 7. Apr. 2021 (CEST)

Es werden die gängigsten Synonyme zu "Antisemitismus" aufgelistet, und "Judenfeindlichkeit" ist halt ebenso eins dieser Synonyme wie "Judenfeindschaft". Auch wenn sich die beiden untereinander kaum unterscheiden.
Die Verfolgung gehörte natürlich nicht in diese Reihe, stimmt! War ja außerdem doppelt. Ist behoben. Danke für den Hinweis.
Da wir ja inzwischen hier "Antisemitismus" als Lemma haben, muss die Definition dieses definieren; ein Rückgang auf einen Satz, der eins der Synonyme definierte, wäre irreführend. "Ablehnung" ist auch etwas schwach für das Gemeinte.
Gruß, EinBeitrag (Diskussion) 14:09, 7. Apr. 2021 (CEST)
Ich halte es nicht für sinnvoll, hier Synonyme aufzuzählen. Was würde fehlen, wenn wir Judenfeindschaft strichen? Meines Erachtens nichts. --Φ (Diskussion) 14:56, 7. Apr. 2021 (CEST)
Nur fehlt dann halt eins der verbreiteten Synonyme, das auch in Titeln oder Untertiteln hochkarätiger Fachliteratur vorkommt.
Unter WP:Intro lesen wir: "Hierbei werden der Titel des Artikels und eventuelle Synonyme in Fettschrift gesetzt." Also sollen die üblichen Synonyme in der Lemmadefinition ja vorkommen.
In WP:NK lesen wir: "Wenn es alternative Bezeichnungen für den im Artikel behandelten Sachverhalt gibt (Synonyme), dann sollen unter diesen Bezeichnungen Weiterleitungen (auch Redirects genannt) auf den Artikel angelegt werden."
Und die fragliche Weiterleitung gibt es ja längst: [27]. Also sollte der Begriff im Intro hier nicht fehlen. EinBeitrag (Diskussion) 09:31, 8. Apr. 2021 (CEST)
Das sagen unsere Regeln, aber ein zusätzlicher Erkennntnisgewinn entsteht daraus nicht. Im Gegenteil, es wird der Eindruck erweckt, als gäbe es einen Unterschied zwischen Judenfeindschaft und Judenfeindlichkeit. Den gibt es aber nicht. Der Sinn der Regel ist doch erklärungsbedürftige Synonyme aufzuführen. Was Judenfeindschaft, Judenfeindlichkeit, pauschaler Hass auf Juden, Judenhass, Vorurteile gegen Juden, Ablehnung aller Juden usw. sind, versteht man auch so. Das muss nicht alles aufgezählt werden. Was würde denn zum Verständnis des Lemmas fehlen? --Φ (Diskussion) 14:53, 8. Apr. 2021 (CEST)
Wie gesagt, es würde ein auch in Fachliteratur zum Lemma weit verbreiteter Alternativbegriff fehlen. Damit wäre die Definition unvollständig. Es ist nicht einzusehen, warum eine der drei Alternativbezeichnungen fehlen soll, warum diese, warum nicht eine andere oder zwei usw... Kurz: Dein Problem mit der Aufzählung leuchtet nicht ein.
Deine Annahme, es werde mit der bloßen Aufzählung ein bestimmter Eindruck erweckt, ist mir zu weit hergeholt (sprich "theoriebildend"). Ich nehme eher an, dass Leser verstehen, dass das eben die üblichsten Alternativbezeichnngen sind, ohne dass sie deine Überlegungen anstellen und unter diesen Alternativbegriffen eine Abwägung vornehmen. Daher kann man die Aufzählung doch wohl tolerieren. Konnten wir bisher ja jahrelang auch. EinBeitrag (Diskussion) 17:34, 8. Apr. 2021 (CEST)
Gestern aufgesetzt und doch nicht reingesetzt, dann eben jetzt: EinBeitrags Bemerkungen halte ich für zutreffend. Überhaupt, es geht um drei „Synonyme“, die mehrfach in der Titelgebung wissenschaftlicher Literatur erscheinen. Lesende, die sich den Artikel ansehen, können über diese „Synonyme“ – so sie denn suchen wollen – auf entsprechende Literatur stoßen, die sie sonst nicht ohne weiteres finden würden. Und, an Georg Hügler gewandt, dass man unter „Judenfeindschaft“ auch eine Feindschaft zwischen Juden verstehen könnte – ahäm. Abgesehen von der Verwendung des Singulars in wiss. Literatur, müsste es – dann fast literarische Prosa – „Judenfeindschaften“ lauten und das tut es eben nicht. --Imbarock (Diskussion) 17:59, 8. Apr. 2021 (CEST)