Diskussion:Berliner Luftbrücke

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eingeflogene Hilfsgüter mussten von Berlin teuer bezahlt werden[Quelltext bearbeiten]

Artikel erweitert um:

"Insgesamt waren 2,11 Millionen Tonnen Fracht, davon 1,44 Millionen Tonnen Kohle, 490.000 Tonnen Nahrungsmittel und 160.000 Tonnen Baustoffe zum Ausbau der Flughäfen, eingeflogen worden; alles das musste jedoch von Berlin bei den westlichen Alliierten bezahlt werden, beispielsweise verlangte General Clay den extrem überhöhten Preis von 100 Dollar je Tonne Kohle, insgesamt also 144 Millionen Dollar nur für die Kohle." 213.20.134.187 13:51, 18. Nov. 2005 (CET)

Nana, die Frachtmengen waren auch vorher schon da, nur der Kohlepreis ist neu. -- Arcturus 19:01, 18. Nov. 2005 (CET)

Dazu gehören auch einige weitere gern unterschlagene Fakten:

  • "Die Deutsche Wirtschaftskommission der SBZ bot den Betrieben in den Westsektoren die Lieferung des nötigen Stroms und sonstiger Brennstoffe an. Marschall Sokolowski betonte am 2. Oktober: "Aber sogar bei der gegenwärtigen Lage, bei dem Bestehen der sogenannten Luftbrücke zwischen Berlin und den Westzonen, wird Berlin faktisch im wesentlichen auf Kosten der Sowjetzone versorgt. Nach keineswegs vollständigen Angaben gelangen aus der Sowjetzone auf verschiedenen Wegen täglich bis zu 900 Tonnen Lebensmittel, von Kohle, Textilien und anderen Waren ganz abgesehen, in die Westsektoren." (96)
  • Das Mitglied des Präsidiums des Deutschen Volksrats, der CDU-Politiker Otto Nuschke aus der SBZ nahm ebenfalls eindeutige Stellung gegen die Blockadepropaganda. Er sagte: "Man jammert in Berlin über die Not, die hier durch die sogenannte Blockade entstanden sei. Die Sowjetunion hat Brot, Getreide und Fett eingeführt, und die Deutsche Wirtschaftskommission hat jedem Einwohner der Westsektoren die Möglichkeit gegeben, seine Lebensmittelkarten im Ostsektor beliefern zu lassen. Kein Berliner braucht also Not zu leiden ( ... ) Trotzdem stimmt man ein großes Lamento an und schwingt überall in Deutschland und in der Welt den Klingelbeutel für Berlin Die Westmächte sollten ihre Berliner Schieberwährung zurückziehen, und gleichzeitig sollte die Sowjetunion die Verkehrsbeschränkungen aufheben. Die technische Durchführung sollte zwischen den Oberbefehlshabern in Berlin festgelegt werden."
  • Aber es waren die Behörden in den Westsektoren, die Lieferungen an die Bevölkerung und Betriebe verhinderten: "Im Juli und August dieses Jahres wurden in den Westsektoren der Stadt von den Besatzungsbehörden Verordnungen erlassen, die den Handels- und Industriefirmen der Westsektoren verboten, irgendwelche industrielle oder kommerzielle Verbindungen mit den Firmen des sowjetischen Sektors und der sowjetischen Besatzungszone aufrechtzuerhalten, was der Berliner Wirtschaft als Ganzes und vor allem der Industrie der Westsektoren einen schweren Schlag versetzte. Die Besatzungsbehörden zwangen die deutschen Firmen der Westsektoren, Handels-abmachungen mit Firmen des sowjetischen Sektors selbst in den Fällen zu lösen, wenn diese den Betrieben der Westsektoren die fehlenden Kohlen und Rohstoffe lieferten."(97)

(Quelle: [1] ) Jeff R. -- 213.20.135.116 14:19, 18. Nov. 2005 (CET) nachgetragen, Arcturus

Das sind alles Dinge, die eher zum Artikel Berlin-Blockade passen. Dort gehören die politischen Gründe und Begleitumstände wohl eher hin (und stehen teilweise auch schon drin): dass es nicht um Aushungern bzw. eine Rettung vorm Verhungern ging, sondern um die Hoheit über Westberlin. -- lley 21:42, 18. Nov 2005 (CET)
Das ändert aber nichts daran, daß die derzeitige Darstellung im Artikel schlicht nicht den Tatsachen entspricht.
1. Westberlin war nicht von der Versorgung komplett abgeschnitten, sondern wurde zu einem guten Teil weiterhin aus dem SBZ-Umland versorgt.
2. Die Mengen, die da per Flugzeug bewegt wurden, hätten auch garnicht zur (vollständigen und alleinigen) Versorgung durch die Luftbrücke gereicht.
3. Die Nichtversorgung mit bestimmten Gütern war eben nicht nur der Blockade durch die Russen geschuldet (für die es mit der einseitigen und geheim vorbereiteten Währungsreform legitime Gründe gab - wirtschaftliches Ausbluten durch Inflation), sondern wie weiter oben dokumentiert, auch durch von westlichen Besatzungsbehörden erlassene Verbote. Die Amis haben verboten, Versorgung aus dem Osten anzumehmen, um dann zu klagen, weil der Osten die Versorgung angeblich verweigern würde, müssten sie ja Westberlin aus der Luft versorgen.
Die Darstellung sollte insofern korrigiert werden, daß es nur eine Teilblockade gab, die mit der einseitigen Währungsreform mitprovoziert wurde, und daß die Westmächte selber aktiv die Versorgung aus dem Osten verhinderten. --2A02:8109:9A40:1778:348D:4076:1CEE:7323 07:03, 8. Mai 2016 (CEST)
Der zweite Satz heißt: Die Straßen- und Eisenbahnverbindungen von den westlichen Besatzungszonen nach West-Berlin wurden während der Berlin-Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 durch die sowjetische Besatzungsmacht gesperrt. Das steht auch später noch öfter so da. Da ist also nicht von einer Komplett-Abriegelung die Rede. Die Währungsreform ist auch erwähnt. Vielleicht liest du also erstmal den Artikel, bevor du dich hier dazu äußerst. Und nochmal: Dies ist der Artikel zur Luftbrücke, nicht zur Blockade. -- lley (Diskussion) 16:21, 11. Mai 2016 (CEST)
Und genau das stimmt eben nicht, die (S-)Bahn-Verbindungen liefen uneingeschränkt weiter, die Straßen waren für Personenverkehr offen, und daß die Russen für den Güterverkehr Kontrollen eingeführt haben, ergab sich zwingend aus der zuvorigen, geheim vorbereiteten Währungsreform in den westl. Besatzungszonen, wegen der die Russen mit Hamsterkäufen durch WBZ-Bewohner in der SBZ, und mit verstärkten Schmuggleraktivitäten rechnen mussten.
Die "Blockade" war a) bei weiten micht vollständig, und ging b) z.T. auch von Anordnungen der weltl. Besatzungsmächte aus, die Kooperation mit Ostbetrieben behindert und teilweise unterbunden haben.
Und wenn das hier der Artikel zur Luftbrücke ist, dann sollte man vielleicht die unvollständigen Angaben zu Blockade ganz rausnehmen und zur Luftbrücke schreiben, daß die nur einen Teil der Versorgung der Westsektoren leistete und der andere teil nach wie vor aus der SBZ kam. --2A02:8109:9A40:1778:C5D3:CF9D:541E:6558 14:05, 15. Mai 2016 (CEST)

Der Einleitungssatz des Artikels ist nichts ganz günstig, weil (wohl unfreiwillig) zweideutig: "Die Berliner Luftbrücke sicherte die Versorgung West-Berlins aus der Luft während der Berlin-Blockade von 1948 bis 1949 durch die sowjetische Besatzung". Das kann einerseits gedeutet werden, dass die sowjetische Besatzung die Berlin Blockade durchführte, andererseits ließe er sich auch so interpretieren: "Die Berliner Luftbrücke sicherte die Versorgungs West-Berlins aus der Luft...durch die sowjetische Besatzung".

Deswegen habe ich den Satz vorerst auf: "Unter der Berliner-Luftbrücke versteht man die Versorgung Westberlins aus der Luft durch die Westalliierten im Zeitraum von 1948-1949, während der Berlin-Blockade durch die sowjetische Besatzung." geändert. holprig, ich weiß, aber wenn die Muße fehlt...es steht ja jedem frei, daran rumzufeilen.

Zitat aus dem Artikel:"...Die Operation Plain Fare der britischen Luftwaffe folgte zwei Tage später. Die Briten nutzten unter anderem den Flugplatz Gatow und die zugefrorene Havel als Landeplätze. Während der Blockade des..." Und das im Sommer!!!

Ihr seid wohl alle nicht aus Berlin... Dass die Havel so zufriert, dass man darauf mit einem Flugzeug landen könnte, geschieht höchst selten; im Winter 48/49 soll es nicht der Fall gewesen sein. Ich kann mir auch vorstellen, dass es schwierig werden dürfte, rutschig et c. Jedenfalls sind auf der Havel während der Luftbrücke Wasserflugzeuge 'runtergegangen; diese wurden dann mit Booten entladen; es hat sich aber insgesdamt nur um einen kleinen Teil der beförderten Lebensmittel und Kohle gehandelt. Und die Berliner haben bezahlt? Wäre doch interessant! Wieviel hatte jeder (West-)Berliner? 40,- DM nach der Währungsreform? Und die meisten waren arbeitslos, weil die Fabriken et c. eben stillstanden! Und von diesem ganzen Reichtum haben sie dann den Amis (oder "General Clay") große Summen bezahlt? Es hat schon damals Propaganda des Ostens gegen die Luftbrücke gegeben, darunter auch, beispielsweise, dass die LB eigentlich keine lebensnotwendigen Sachen nach Berlin brachte, sondern nur eine Tarnung war für den Umzug ins sichere Westdeutschland von Kulturgütern jeder Art, die die bösen westlichen Imperialisten und Faschisten den Berlinern stahlen, oder dass die Luftbrücke gar nicht wahr sein konnte, weil es unmöglich gewesen wäre, so viele Leute aus der Luft zu versorgen (hatte Truman ja auch gesagt...).

Bis hier Beitrag von 80.121.155.37 aus dem November 2005.

Aus welcher Lektüre stammt denn der Teil ab "...Tarnung war für den Umzug..."?

Das die Kosten der Luftbrücke irgend jemand bezahlt hat, dürfte klar sein. Dass es nicht die preiswerteste Transportmöglichkeit war dürfte auch klar sein. Im politischen Zusammenhang! spielt daher also vermutlich nicht die große Rolle, ob die Kosten durch Rückzahlung gewährter Kredite durch die Westberliner Bevölkerung oder durch Erlass der Schulden oder sonst wie von anderen bezahlt wurden.

Hat jemand eine logische Erklärung, warum die Währungsreform einseitig und geheim von einer (der westlichen) Seite durchgeführt und die erforderlichen neuen Bargeldbestände im Ausland gedruckt wurden, obwohl selbstverständlich die Auswirkungen der Währungsreform auf die Ostzone auf der Hand lagen.

Hat jemand Erkenntnisse, mit welcher Reaktion der Ostzone die Westmächte nach Einbeziehung Westberlins in die Währungsreform gerechnet haben?

Hat jemand eine Idee, wie die Ostzone auf eine drohende Überschwemmung mit - aufgrund der Währungsreform massenhaft angefallendem und - in der Ostzone noch gültigen Westspielgeld hätte reagieren sollen? Was ja Ausverkauf ggf.sogar subventionierter Waren und - wie oben bereits erwähnt - galoppierende Inflation hätte bedeuten können?

Es ist für mich erstaunlich, wie leicht von "Ostpropaganda" schwadroniert wird, ohne auch nur ansatzweise die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass es auch im Reich des demokratischen und freien Westens Propaganda gegeben haben oder geben könnte. Es hat dazu mal jemand (ohne dass ich Zitate benennen könnte) sinngemäß geäußert, dass das gute an der Propaganda sei, dass der Empfänger der Propaganda davon nichts mitbekommt! Sollte man mal drüber nachdenken, wenn mediale Darstellungen sehr mit regierungsamtlichen Verlautbarungen übereinstimmen!

Dieser Beitrag stammt von der IP 89.247.51.125 (15:04, 29. Apr. 2008)

Nun, man kann es sicher besser ausdrücken, aber in der Ost-Propaganda der Zeit taucht auch diese Angabe auf, nämlich dass die eigentlichen Flüge nicht die Hinflüge mit Kohle und Lebensmitteln gewesen seien, sondern die Rückflüge, mir denen Kunstschätze aus West-Berlin in Sicherheit gebracht worden seien. Nur waren die ja komischerweise auch nach der Luftbrücke alle noch da, in den Berliner Museen (und in den Privatsammlungen). Aber was wollen uns Deine Worte zum Thema Bezahlung sagen? Soll jetzt doch irgendwie die - ebenfalls von der Ost-Propaganda, da muss man gar nicht schwadronieren, das war tatsächlich so, verbreitete - Vorstellung einer Bezahlung seitens der West-Berliner wieder aufgefrischt werden? Jeder West-Berliner hätte seine 40 DM bekommen und gleich an Clay weitergereicht? Und das wären dann insgesamt "144 Millionen Dollar nur für die Kohle" gewesen? Das funktioniert nicht einmal beim Dollarkurs dieser Woche - damals kostete ein Dollar aber wohl mehrere Mark... Sollte es echte Infos geben, bitte melden. Aber nur irgendwie zu suggerieren, es sei vielleicht doch alles ganz anders gewesen als es in den Geschichtsbüchern steht, bringt wohl nicht viel. Dass übrigens die Luftbrücke die beste Reklame für den Westen (vor allem U.S.A. und GB) war, wusste man damals auch schon. Ob man sie deshalb als Propaganda bezeichnen sollte - eher nicht. BerlinerSchule 17:39, 29. Apr. 2008 (CEST)

Zu den Zahlen der Quelle[Quelltext bearbeiten]

Die Frage, die sich stellt, ist aber, ob in den Quellen die amerikanischen "short tons" zu 907 kg gegeben werden oder unsere Tonnen.--91.17.202.179 20:08, 25. Okt. 2015 (CET)

Oder, eventuell, "long tons"... Autokefal Dialytiker (Diskussion) 17:05, 23. Aug. 2016 (CEST)

Natürlich gibt die im Artikel verwendete Quelle die Tonnage in Short tons an. Die Briten und Amerikaner rechnen nun mal nicht mit metrischen Tonnen. Leider werden in der Tabelle die short tons als metrische Tonnen ausgewiesen und außerdem stimmen im Fließtext einige Zahlenangaben nicht mit der Tabelle überein. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die offiziellen Zahlen aus der amtlichen britischen Veröffentlichung T. M. Williams: A Report On Operation Plainfare (The Berlin Airlift); 25th June 1948—6th October 1949. Made and printed by the Printing and Stationary Service Control Commission for Germany (B.E.), Bielefeld April 1950, OCLC 30995022, Appendix ‘R’. Statistical Summary of Operation Plainfare., S. 513–547 (britisches Englisch, 587 S.). herausgesucht und in das im Artikel verwendete Tabellenformat mit den richtigen Maßeinheiten eingetragen. Die Anzahl Passagiere habe ich anhand des vorliegenden Zahlenmaterials weiter aufgeschlüsselt. Dadurch wird deutlich, dass fast dreimal soviele Passagiere aus Berlin ausgeflogen wurden als eingeflogen.

Damit ergibt sich die folgende korrigierte und erweiterte Tabelle:

Statistik der B.A.F.O.[Anm. 1] Gesamt
(Combined Airlift)
U.S. Air Force Royal Air Force
& Zivil
Anzahl Flüge (von/nach Berlin)[Anm. 2] 555.370 379.688 175.682
eingeflogene Güter (gesamt) 2.325.808,7 tn. sh. 1.783.572,7 tn. sh. 542.236,0 tn. sh.
davon Kohle 1.586.529,3 tn. sh. 1.421.729,6 tn. sh. 164.799,7 tn. sh.
davon Lebensmittel 538.016,0 tn. sh. 296.303,1 tn. sh. 241.712,9 tn. sh.
davon Militärbedarf 201.263,4 tn. sh. 65.540,0 tn. sh. 18.239,1 tn. sh.
davon sonstige Güter[Anm. 3] 25.201,9 tn. sh.
davon Kraftstoffe 92.282,4 tn. sh.
ausgeflogene Güter (gesamt)[Anm. 4] 81.730,8 tn. sh. 45.887,7 tn. sh. 35.843,1 tn. sh.
Passagiere (nach Berlin) 60.434 24.216 36.218
Passagiere (von Berlin) 168.020 36.584 131.436
Passagiere (gesamt) 228.454 60.800 167.654
Zahlen für den Zeitraum vom 26. Juni 1948 bis zum 1. Oktober 1949 08:00 Uhr.
  1. Alle Zahlenangaben wurden mit der Combined Airlift Task Force abgestimmt.
  2. Einsatzflüge (Sorties) nach offizieller R.A.F. Definition, d.h. vom Abheben (take-off) bis zum Aufsetzen (touch-down). Gewöhnlich ergeben zwei Einsatzflüge eine Liefertour. Nicht enthalten sind britsche Einsatzflüge von/nach den Basen in Großbritannien zu Wartungszecken, etc. (insgesamt 8.173).
  3. Die Angaben der U.S.A.F. sind nicht näher aufgeschlüsselt und wurden unter sonstige Güter zusammengefasst.
  4. Ausgeflogene Güter (Backload) sind Post, Wirtschaftsgüter, Säcke, Behältnisse, usw.

Rechnet man nun die Short tons in metrische Tonnen um, dann ergibt sich die folgende Tabelle:

Statistik der B.A.F.O.[Anm. 1] Gesamt
(Combined Airlift)
U.S. Air Force Royal Air Force
& Zivil
Anzahl Flüge (von/nach Berlin) [Anm. 2] 555.370 379.688 175.682
eingeflogene Güter (gesamt) 2.109.938,2 t 1.618.029,9 t 491.908,2 t
davon Kohle 1.439.275,2 t 1.289.771,4 t 149.503,8 t
davon Lebensmittel 488.079,9 t 268.801,7 t 219.278,3 t
davon Militärbedarf 184.923,1 t 59.456,9 t 16.546,2 t
davon sonstige Güter[Anm. 3] 22.862,8 t
davon Kraftstoffe 83.717,2 t
ausgeflogene Güter (gesamt)[Anm. 4] 74.144,9 t 41.628,6 t 32.516,3 t
Passagiere (nach Berlin) 60.434 24.216 36.218
Passagiere (von Berlin) 168.020 36.584 131.436
Passagiere (gesamt) 228.454 60.800 167.654
Zahlen für den Zeitraum vom 26. Juni 1948 bis zum 1. Oktober 1949 08:00 Uhr.
  1. Alle Zahlenangaben wurden mit der Combined Airlift Task Force abgestimmt.
  2. Einsatzflüge (Sorties) nach offizieller R.A.F. Definition, d.h. vom Abheben (take-off) bis zum Aufsetzen (touch-down). Gewöhnlich ergeben zwei Einsatzflüge eine Liefertour. Nicht enthalten sind britsche Einsatzflüge von/nach den Basen in Großbritannien zu Wartungszecken, etc. (ingesamt 8.173).
  3. Die Angaben der U.S.A.F. sind nicht weiter aufgeschlüsselt und wurden unter sonstige Güter zusammengefasst.
  4. Ausgeflogene Güter (Backload) sind Post, Wirtschaftsgüter, Säcke, Behältnisse, usw.

Das sollte im Artikel unbedingt korrigiert werden. Gruß --Flügelstier (Diskussion) 16:44, 21. Okt. 2016 (CEST)

Berlin Luftbrücke ein Propaganda Coup?[Quelltext bearbeiten]

Die Luftbrücke war offenbar einer der größten Propaganda-Bluffs aller Zeiten. Die Gesamtmenge der von Briten und Amerikanern transportierten Lebensmittel betrug nach den Daten von www.alliiertenmuseum.de/themen/berliner-luftbruecke.html umgerechnet (dort wird - zufällig oder um die Zahlen zu schönen?? - mit amerikanischen short tons zu 907 kg gerechnet) 487.980,512 t. Die Luftbrücke dauerte insgesamt 323 Tage. Das macht durchschnittlich 1510,775579 t pro Tag. Die Bevölkerung von Westberlin betrug damals 2, 2 Millionen Menschen (https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Luftbr%C3%BCcke), es wurden also durchschnittlich rund 0,687 kg (687 Gramm) Lebensmittel pro Person und Tag eingeflogen. Trotz der in der Stadt für 36 Tage vorhandenen Lebensmittelvorräte (am angegebenen Ort) dürfte das kaum den Kalorienbedarf der Bevölkerung gedeckt haben. Es spricht daher alles dafür, dass sich die Bevölkerung trotz der Hetze gegen die SBZ im Umland versorgte.--91.17.202.179 20:09, 25. Okt. 2015 (CET)

@91.17.202.179: Lies mal den Artikel Berlin-Blockade und dann unsere Richtlinien Theoriefindung und Diskussionsseiten. Dass die Bevölkerung ausschließlich über die Luftbrücke versorgt worden wäre und es keinerlei Vorräte in der Stadt oder persönliche Besorgungen aus dem Umland gegeben hätte, hat übrigens nie jemand behauptet. Die ganze Luftbrücke als antisowjetische Propagandainszenierung zu deuten, ist angesichts des Auslösers dieser Krise schon fast amüsant. // Martin K. (Diskussion) 20:15, 25. Okt. 2015 (CET)
Der erste Satz im Artikel gesagt, daß die Luftbrücke wegen der Grenzschließung zur Trizone aufgenommen werden musste. Daraus folgt, daß die Versorgung Westberlins vorher aus dieser Zone auf dem Land- und Wasserweg erfolge. Dazu gibt es aber keine Zahlen im Artikel, wieviele Kilo Lebensmittel / Person vorher aus der Trizone geliefert wurden.
Weiterhin ist zwar richtig, daß niemand behauptet, es hätte keine Versorgung mehr aus dem Umland, also der SBZ gegeben, aber daß es diese Versorgung (mit einem prozentualen Anteil von ??% des Gesamtbedarfs?) auch weiterhin gab, sagt auch niemand. Es wird die Behauptung aufgestellt, die Versorgung der westberliner Bevölkerung wäre durch die Luftbrücke erfolgt, ohne den Zusatz "teilweise (Versogung)". Richtig ist wohl ehr, daß die Versorgung weiterhin aus dem Umland erfolgte und die Luftbrücke einen Zusatzbeitrag dazu beisteuerte (die 687g dürften ca. 1/3 des Tagesbedarfs sein). --2A02:8109:9A40:1778:3DF4:574A:79C4:E7F3 06:47, 8. Nov. 2016 (CET)

Erneut derselbe Rat wie vor mehr als 1 Jahr: Erst lesen, dann erübrigen sich Verschwörungstheorien. So steht z.B. in diesem Artikel Berliner Luftbrücke mit Angabe von Belegen:

  • 3/4 des Frachtvolumens betraf Steinkohle. Das war auch vor der Blockade so und ist in jeder Stadt dieser Größe in dieser Klimazone (Heizung) und mit dieser Stromerzeugung (Kraftwerke) so. Die SMAD selbst hatte erklärt, dass die Westsektoren nicht mehr durch schlesische Steinkohle versorgt werden würden, weil (zutreffend) die schlesischen Steinkohlegruben seit 1945 in polnischer Hand waren.
  • bleibt noch etwa 1/4 des Frachtvolumens; hierzu:
    • Als Millionenstadt musste Berlin nahezu komplett aus dem Umland versorgt werden, bisher war dies zu etwa 75 % durch Importe aus den Westzonen geschehen (...) [2][1][3]
    • Die SMAD selbst hatte betont, dass die Westsektoren nicht aus der SBZ oder Ostberlin versorgt werden könnten, und die Belieferung tatsächlich am 25. Juni 1948 eingestellt.[1]
    • Aus "687 g" Frachtgut werden mehr als 687 g Lebensmittel, denn es wurden soweit möglich durch Wasser aufzubereitende Lebensmittel eingeflogen, vor allem schon mit der ersten Maschine Mehl (statt Brot), außerdem getrocknete Kartoffeln etc.
  • Weitere Details mit Belegen z.B. zur Abschottung von West-Berlin auch gegenüber der SBZ und Ost-Berlin siehe Lemma Berlin-Blockade - wie schon vor über 1 Jahr empfohlen.

Havaube (Diskussion) 15:00, 8. Nov. 2016 (CET)

Frachtrate[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel wird mehrfach der Begriff Frachtrate gebraucht. Das ist mißverständlich, gemeint ist nämlich die Transportkapazität oder die Transportleistung. Frachtrate bedeutet etwas ganz anderes, nämlich den ermittelten Preis für einen Transport. --Flibbertigibbet (Diskussion) 21:11, 22. Nov. 2016 (CET)

"Veronicas"[Quelltext bearbeiten]

Den Einwand des Bearbeiters 2.247.244.112, dass der Abschnitt die Quelle nicht genügend benenne, kann ich nicht nachvollziehen. Ich denke, dass deutlich genug auf die Textgrundlage hingewiesen wird. M.E. kann der Überarbeitungsbaustein entfernt werden.--Agp (Diskussion) 11:22, 4. Feb. 2017 (CET)

Entfernt. Mit ?auschalismen kann man den Abschintt nicht überarbeiten. --GiordanoBruno (Diskussion) 17:47, 5. Feb. 2017 (CET)