Diskussion:Ed Sullivan
Abschnitt hinzufügenAuftreten "politisch umstrittener" Musiker
[Quelltext bearbeiten]"aber auch politisch nicht unumstrittenen Musikern wie The Doors, Janis Joplin, Jefferson Airplane oder den Rolling Stones wurde hier eine Plattform gegeben."
Das muss m. E. nach dringend präzisiert werden, warum waren diese Gruppen politisch umstritten und was genau ist hier mit politisch umstritten gemeint... wenn ich an politisch umstrittene Bands denke, fallen mir z. B. die "Böhsen Onkelz" ein - man sieht, das Spektrum des Begriffes politisch umstritten ist einfach zu groß und die Aussage ist schwammiger als ein Schwamm, bitte nachbessern 84.44.169.72 22:18, 24. Feb. 2009 (CET)
Naja, einige der Songs der Doors und der Rolling-Stones brachten Individualismus zum Ausdruck, und brachten Wünsche nach größerer individueller Freiheit zum Ausdruck. Janis Joplin Songs hatten auch manchmal sozialkritische Anklänge. Und Jefferson Airplaine machten keinen wirklichen Hehl daraus, daß sie für die amerikanische Verfassung und für die Grundrechte und Bürgerrechte waren. Und das in einer Zeit, in der die USA zwar auf dem Papier eine freiheitliche Demokratie waren, faktisch aber ein patriotisches, kleingeistiges, spießerisches, schwulenfeindliches, prokapitalistisches, antikommunistisches, rassistisches, untolerantes Klima herrschte. Ein teilweise untolerantes und gewalttätiges Klima eines Landes und einer Zeit, in der Bürgerrechtler (Martin Luther King, Henry Hezekiah Dee, Charles Eddie Moore, James Earl Chaney, Andrew Goodman, Michael Schwerner, letztere vom Klu-Klux-Klan, möglicherweise mit Duldung von FBI-Chef J. Edgar Hoover) ermordet wurden. In einem Land und in einer zeit, in dem das US-Establishement unbequeme Präsidenten (J.F.K.) und Präsidentschaftskandidaten (Robert Kennedy) einfach erschießen lies. In einer Zeit, in der die US-Army und die CIA schmutzige Kriege in Lateinamerika und in Vietnam führten. Die betreffenden Musikgruppen gelten zwar heute in Deutschland nicht (mehr)als umstritten. Aber damals in den USA waren sie schon durchaus umstritten oder zumindest unbequem. Zu der damaligen Zeit gehörte in den USA schon ein Stück Mut dazu, öffentlich deratige Musik mit derartigen Songtexten zu machen. Es gab in den USA zahlreiche Kampagnen gegen die mutigen Musiker, welche vor allem unter Bezugnahme auf nichtmonogames Verhalten und angeblichen oder tatsächlichen Konsum von Drogen Empörung und Abscheu gegen die Musiker wecken wollten. Noch in der Ära George W. Bush (2000 bis 2008) gab es in den USA zahlreiche Boykotte und Kampagnen gegen dem konservativen US-Establishement unbequeme Musikgruppen, wie etwa z.B. gegen die Dixie-Chicks. Nur in den 1970'er Jahren dominierte in den USA ein wahrhaft liberaler und toleranter Zeitgeist (aber selbst da nicht in allen Schichten und allen Regionen und allen Bundesstaaten).--91.52.164.39 12:31, 16. Jun. 2012 (CEST)
- Auch wenn es schon lange her ist: viel Spaß mit Deinen Verschwörungstheorien 2A01:599:60B:362F:C107:785D:286D:154B 19:49, 25. Jun. 2025 (CEST)
von welchem Jahr bis zu welchem Jahr
[Quelltext bearbeiten]Die Information von welchem Jahr bis zu welchem Jahr und die Häufigkeit (heisst "samstags" wirklich ganzjährig jeden Samstag oder nur jeden zweiten?) der Ausstrahlung gehört in den Artikel rein. Auch ein paar Sätze ob es einen prinzipiellen Aufbau der Sendung gab (Talk? Klamauk? Musik scheinbar?) und worin Themenschwerpunkte bestanden. --80.139.248.1 14:55, 20. Nov. 2010 (CET)
vielversprechende Talente
[Quelltext bearbeiten]Also die Beatles als "vielversprechende Talente" zu nennen, die gerade die Beatlemania in den USA ausgelöst hatten und schon Nummer-1-Hists hatten ist schon gewagt. -- Marcus Cyron Come and Get It 23:26, 14. Feb. 2022 (CET)
Ed Sullivan Show als frühe Plattform schwarzer Künstler erwähnen!
[Quelltext bearbeiten]Sollte man nicht auch darauf hinweisen, dass Ed Sullivan in seiner Show schon in den 1950er und 1960er Jahren schwarzen Musikern Auftritte ermöglicht hat, zu einer Zeit, in der in weiten Teilen der USA noch offen ausgelebter Rassismus grassierte?
Zeitgenössische und neuere Medien-Analysen (z. B. Time, Rolling Stone, People, Boston Globe) heben in Artikeln und in der jüngeren Netflix-Doku "Sunday Best" hervor, dass Sullivan wiederholt Schwarzamerikanern eine nationale Plattform bot — und dass er dabei oft gegen Widerstände von Sponsoren, Zensoren und segregationsfreundlichen Haltungen antrat. Diese Beiträge fassen Archivmaterial, Aussagen zeitgenössischer Künstler und Historiker zusammen. 
— Nat King Cole trat mehrfach in den 1950er Jahren in The Ed Sullivan Show auf (u. a. 1954–1956). (Episoden-/Archivübersicht).  Zur Einordnung der Zeit: Cole wurde 1956 bei einem Konzert in Birmingham von weißen Angreifern attackiert — ein Beispiel für die offene Gewalt gegen schwarze Künstler jener Jahre.  • Sam Cooke: erster Auftritt am 3. November 1957 (bei dem Live-Programm lief die Sendung über und sein erster Auftritt wurde gekürzt; er wurde aber umgehend wiedergebucht).  • Harry Belafonte war ein wiederkehrender Gast (mehrere Auftritte seit den 1950er Jahren; Beispielclip vom 18. Oktober 1959).  • Stevie Wonder (als 13-jähriger „Little Stevie“) trat am 3. Mai 1964 auf und wurde so einem großen TV-Publikum vorgestellt.  • James Brown trat mehrfach auf — u. a. 1. Mai 1966 und 30. Oktober 1966 (bekannte energiegeladene Auftritte, heute vielfach dokumentiert).  • Motown-Acts (The Supremes, The Temptations, Jackson 5 u. a.) traten in den 1960ern regelmäßig auf; The Supremes etwa mehrfach zwischen 1964–1967. Die Jackson 5 hatten 1969 einen vielbeachteten Auftritt. ~2025-27745-41 (Diskussion) 13:55, 5. Okt. 2025 (CEST)