Diskussion:Einwanderung über das Mittelmeer in die EU

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Eine mögliche Redundanz der Artikel Einwanderung über das Mittelmeer in die EU und Illegale Einwanderung wurde von April 2015 bis Juni 2016 diskutiert (zugehörige Redundanzdiskussion). Bitte beachte dies vor der Anlage einer neuen Redundanzdiskussion.

Pull-Faktor-Vorwurf (Ungereimtheiten)[Quelltext bearbeiten]

Der Vorwurf ist schon seit 2014 im Raum und wurde von britischen Ministern gegen Mare Nostrum erstmals eingesetzt, um die Verweigerungshaltung der Briten bei der Unterstützung und Fortführung von Mare Nostrum zu begründen. Demnach müsste noch ein Konflikt zwischen staatlichen Akteuren mit aufgenommen werden. Guardian: UK axes support for Mediterranean migrant rescue operation 27. Oktober 2014

In der Folge wurde der Vorwurf dann auch gegen die Operation Sophia und die italienische Küstenwache erhoben. (Gerüchteweise, wenn man Interviews glauben schenken will DW: Interview mit Kobler)--5glogger Disk 21:34, 19. Jul. 2017 (CEST)

Die Wissenschaftler, die das untersucht haben, kamen zu dem Schluss, dass dieser Pull-Faktor ein Narrativ ist, und von der Politik wahrscheinlich als bequemes Ablenkungsmanöver vom eigenen Versagen genutzt würde. Independent: Refugee rescue ships not acting as ‘pull factor’ or ‘colluding with people smugglers’, report finds. Warum im WP-Artikel so gekünstelt und in die Irre führend mit wörtlichen Zitaten hantiert wird, verstehe ich nicht. Ich hatte die Hauptautoren an anderer Stelle dreimal(!) auf den Independent-Artikel hingewiesen.(Diskdiff)--5glogger Disk 21:34, 19. Jul. 2017 (CEST)

Dardurch wird er aber nicht besser. Dein Zeitungsartikel ist grob vereinfachend und verwandelt die komplexe Untersuchuing in eine einfache, griffige Schlussfolgerung. Die so nicht zutrifft. "Politikversagen" ist mehrdimensional - man kann schlecht guten Gewissens nur die Lobby-Argumententation in den Artikel übernehmen, dass es die Probleme schon lösen würde, wenn man nur jedem legalen Zugang in die EU erlaube. Alexpl (Diskussion) 20:37, 20. Jul. 2017 (CEST)
+1 zu Alexpl. --Pass3456 (Diskussion) 21:33, 20. Jul. 2017 (CEST)

Ich wurde aufgrund einer Notiz im "Portal:Interkultureller Dialog und Integration" auf diese Diskussion aufmerksam. Ich halte den Abschnitt für relativ ausgewogen.

Der Haken in der ganzen Diskussion liegt woanders: Die Betrachtung der Push-und-Pull-Faktoren (welche beide pro Migration wirken: "Push" aus dem Heimatland heraus und "Pull" in Richtung des Ziellandes) blendet die Gegenkräfte aus, und zwar insbesondere die Abschreckung aufgrund der Schwierigkeit der Reise. Jemand von der Organisation Ärzte ohne Grenzen bringt hier eine weitere, es auf drastische Weise auf den Punkt bringende Frage auf: Ob Europa bewusst auf die Abschreckung durch das Todesrisiko bei der Mittelmeerüberquerung setze ("Stefano Argenziano, MSF’s operations manager for migration, said: “The real problem is that people are dying. There’s a gap in assistance and we’re starting to wonder whether this is part of a deliberate plan to step the migration flow… a deadly deterrent.”; Zitat aus dem Independent-Artikel vom 9. Juni 2016 [1]. Wobei man noch weiter unterscheidend fragen könnte: absichtlich darauf setzend und womöglich halbwegs-billigend in Kauf nehmend? Ähnliches wurde auch bezüglich der US-Grenzen gesagt [2].) Ich denke, mit ein bisschen mehr Recherche würde man doch sicher Studien über ein Modell finden können, das auch Abschreckungseffekte der Reise mit berücksichtigen würde. Man bräuchte natürlich handfeste Belege für solch ein verallgemeinertes Push-Pull-Modell.

Eine Anmerkung habe ich bzgl. der von @Alexpl: angeführten "Lobby-Argumententation [...], dass es die Probleme schon lösen würde, wenn man nur jedem legalen Zugang in die EU erlaube", die man nicht guten Gewissens ungefragt übernehmen kann. Da hat Alexpl natürlich Recht. Ich denke, eine etwas aufgeklärtere Lobby-Argumentation wäre vielmehr: Es würde die Probleme schon lösen, oder sie zumindest verringern, wenn man nur jedem die Hoffnung auf legalen Zugang in die EU gäbe, und zwar vorausgesetzt, dass er zuvor gewisse Sprach-, Bildungs- und Qualifizierungskriterien erfüllt. Sprich: Eine faire Aussicht auf eine Chance, mit Anstrengung plus etwas Glück für zumindest eine begrenzte Zeitdauer ganz legal migrieren zu können. Das könnte bei manchen, die aus wirtschaftlichen Gründen migrieren wollen, einen Teil der Anstrengungen weg von Migrationsversuchen hin zu Bildungs- und Qualifizierungsanstrengungen umleiten, gefolgt von (weitaus qualifierteren) Migrationsversuchen in Form von Arbeitsvisum-Anträgen. Dieses Argument lässt sich weniger leicht widerlegen. (Was nicht heißt, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, aber es ist eine Auseinandersetzung wert.)

Kurzum: Statt um die Wortwahl in diesem Abschnitt zu streiten, würde ich vorschlagen, derartige und m.E. grundlegendere Aspekte (ggf. in anderen Artikeln) besser herauszuarbeiten, sofern die Migrationsforschung das hergibt. --Carolin 22:27, 25. Jul. 2017 (CEST)

Es handelt sich hier um eine politische Diskussion, da gibt es keine richtige oder falsche Wahl, sondern da muss das politische Dilemma hier abgebildet werden. Nach #Seerecht, Humanitären Grundregeln, der menschlichen Vernunft usw. ist der Fakt, dass Menschen sich organisieren, um Menschen zu retten, kein "Pull"-Irgendwas, sondern schlichtweg Humanität angesichts einer verschleppten globalen Ungerechtigkeit, für die es unter den aktuell zugespitzten (echten/gefühlten) Wohlstandsverlusten im "freien Westen" keine ad hoc politische Lösung gibt. Ebenso ist es aus rechtskonservstiver bis rechtsextremistischer Sichtweise halt ein Pull-Effekt, weil für die Werte des Westens auf humanitärer Ebene einstehende Individuen und NGOs das Heilige Weiße Reich Europa bedrohen, das in den Augen von rechtsgerichteten Politiker, Mobs(IB) und anderen Brandstiftern von den afrikanischen Horden bedroht wird. Inwieweit das tatsächlich politische Handeln wie z.B. durch Macron gestern und heute, den libyschen Staat wieder soweit funktionieren lässt, dass er wie damals Gaddafi und heute Erdogan Fluchtbewegungen auf althergebrachte Weise verhindert (inkl. "Schutzgeld"zahlungen aus EU) sollte auch gemäß den realen Entwicklungen dargestellt werden. --Jens Best (Diskussion) 22:38, 25. Jul. 2017 (CEST) Entsprechend muss das halt ebenso dargestellt werden, wie es sich politisch darstellt. Auf der eine Seite Seerecht und Humanität und auf der anderen Seite aktivistische konservative und andere rechtsgerichtete Kräfte. --Jens Best (Diskussion) 22:38, 25. Jul. 2017 (CEST)

Das humanitäre Gebot, in einer konkreten Situation einen Menschen, der in Lebensgefahr ist, daraus zu erretten, wird politisch von niemandem ernsthaft infrage gestellt. Das schließt nicht aus, auch zu versuchen, zu überlegen, was es denn ist, was Menschen dazu bewegt, sich auf eine solch verzweifelte und Verzweiflung auslösende Art in Lebensgefahr zu begeben. --Carolin 22:59, 25. Jul. 2017 (CEST)

Die Kriminalisierung von NGOs (auch unter dem Stichwort Pull-Faktor) wird einseitig ausgewälzt. Wie anders liest sich der Sachverhalt in der Frankfurter Rundschau vom 26. Juli unter der Überschrift: "Keine Einigung auf Kodex für Seenotretter im Mittelmeer":

Die EU-Grenzschutzbehörde Frontex... unterstellte den Helfern aber keine bösen Absichten. Vielmehr helfen demnach alle an Rettungen Beteiligten den Verbrechern unbeabsichtigt, ihre Ziele mit minimalem Kostenaufwand zu erreichen - also auch die Küstenwache und Frontex selbst.

Die Einzelbelege (DW-Interview und SZ-Kommentar) erwähnen, dass die Küstenwache und Mare Nostrum mit dem Vorwurf Pull-Faktor zu sein konfrontiert wurden. Warum es im Lemma hartnäckig anders dargestellt wird, weiß ich nicht.--5glogger Disk 06:18, 27. Jul. 2017 (CEST)

Frontex und Experten beklagen angeblich "Flüchtlingstransporte" durch private Helfer nach Europa, der Verhaltenskodex für NGOs soll den Konflikt beilegen, indem sich die NGOs gegen ihren Willen zum Transport von aus Seenot Geretteten verpflichten sollen. Das ist doch etwas wirr oder? Martin Zagatta im Gespräch mit Rubens Neugebauer. --5glogger Disk 20:24, 10. Aug. 2017 (CEST)
Na! Wir wollen doch nicht in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Wenn du sowas sagst, dann muss erst der Offizielle / der echte Verantwortliche auf EU/Italien Seite zitiert werden, der genau das sagt - und erst dann kannst du auf Aktivisten-Anführer Neugebauer verweisen. Der wirklich problematische Teil seiner Aussage ist dir aber offensichtlich entgangen: "...Wenn sich Italien jetzt dafür einsetzen würde, zum Beispiel, das Dublinsystem zu kippen, dann hätten sie da unsere volle Unterstützung dafür. Es gab 2015 ja auch schon die Initiative. Da hat Italien dann einfach irgendwann aufgehört, die Leute zu registrieren. Also der Druck, der muss in eine andere Richtung gehen. " Soviel zum Thema "nur Seenotretter". Alexpl (Diskussion) 08:56, 11. Aug. 2017 (CEST)
Ich war davon ausgegangen, dass Dir der Verhaltenskodex und der Abschnitt zu den NGOs grob vertraut wäre und Du den Widerspruch erkennen oder sogar auflösen würdest. Stattdessen die übliche Zeitverschwendung mit Nebelbomben.--5glogger Disk 09:53, 13. Aug. 2017 (CEST)
Nachtrag: Die Sache ist jetzt auch offiziell vom Tisch:[3], die EU Aussenbauftragte "verweigert" sich dem Argument, dass die EU durch die Seenotrettung Migranten anziehe. Alexpl (Diskussion) 11:05, 16. Nov. 2017 (CET)

Im Herbst 2017 fast doppelt so viel wie?[Quelltext bearbeiten]

[4] Solche relativen Angaben führen in die Irre. Spätestens wenn dann in einem weiteren edit (Ostern 2021?) auf den Herbst 2017 verwiesen wird. Der Herbst 2017 beginnt erst demnächst. So was pflanzt sich dann via copy and paste fort, bis es jeder glaubt. (siehe "Flüchtlingskrise in Europa ab 2015"). Wie wäre es denn mit vernünftigen Zahlenreihen, die die meinetwegen auch monatliche Entwicklung aller drei Routen (Griechenland, Italien und Spanien) zeigen? Oder ist die Transparenz des zahlenmäßigen Rückgangs dort politisch ungewollt?--5gloggerDisk 06:34, 19. Sep. 2017 (CEST)

Das sind weder Angaben für die Ewigkeit, noch sind sie "absolut". Wenn ich aussagekräftige Zahlenreihen hätte, hätte ich sie eingetragen. Wenn du auf Genauigkeit bestehst, möchtet ich natürlich nicht, dass du später vorgibst, die Zahlen würden nicht stimmen. Dann muss natürlich geklärt werden, ob die gesamte "Flüchtlingsbewegung" nach Spanien hier gezählt werden darf, oder ob nur die Leute gezählt werden dürfen, die über das Mittelmeer als Flüchtlinge kommen. Heißt: Abzüglich der Menschen die über den Atlantik kamen und abzüglich der Personen, die sich über die Landgrenzen bei Ceuta und Melilla Zugang erzwungen haben? Oder dürfen wir die reinnehmen? Alexpl (Diskussion) 08:01, 19. Sep. 2017 (CEST)
Heute ist der 19. September 2017 und demnach kann im Herbst 2017 noch gar kein Flüchtling angekommen sein. Da hast Du mit deiner merkwürdigen Datierung etwas durcheinander gebracht. Was die ach so neuen Anrufe beim MRCC Terifa angehen, hatten die Schlepper/Flüchtlinge bis 2016 auch schon bei MRCC/Küstenwache in Italien angerufen. (Falls Du Dich erinnerst hatten wir darüber diskutiert ([5]). Und du stellst dieses Standardverfahren der Seenotrettung jetzt mit falscher Zeitangabe als etwas neues dar? Ich nehme den ganzen Absatz wegen TF raus.--5gloggerDisk 19:25, 19. Sep. 2017 (CEST)
Und ich halte deine Einschätzungen für ebenso wertvoll und produktiv wie damals. Und sie scheinen natürlich überhaupt nicht, wie war deine Wortwahl, in die Irre zu führen. Wenn du das genaue Datum willst - und nicht "den Herbst" - dann bekommst du eben das genaue Datum. Alexpl (Diskussion) 20:15, 19. Sep. 2017 (CEST)
Herbst 2017 (Zukunft) geht in der Form tatsächlich nicht. Schade ist es mE, gleich den ganzen Abschnitt zu löschen, weil die Erwähnung der Zunahme und eines möglichen Zusammenhangs mit den Unruhen im Rif-Gebirge relevant wäre. Aber es stimmt: die Angaben bzgl. einer Zunahme müssten dafür etwas besser herausgearbeitet werden. --Carolin 19:32, 19. Sep. 2017 (CEST)
Hallo Carolin, Hallo Alexpl: Das Rif-Gebirge ist ja derzeit noch ein kleinerer Krisenherd im Vergleich zu Sudan, Yemen usw.. Wenn er wieder rein soll, passt er hervorragend in das Abschnittsende "2017" da wird Marrokko schon erwähnt [6] allerdings mit deutlich höheren Zahlen als Alexpl sie jetzt anführt [7].--5gloggerDisk 21:04, 21. Sep. 2017 (CEST)
Das eine ist eine staatliche Rettungsmassnahme, das andere ist eine vordergründige Fluchtursache. Ich sehe die Überschneidung nicht. Alexpl (Diskussion) 21:24, 21. Sep. 2017 (CEST)
Ob vordergründig oder nicht sei hier dahingestellt, dazu haben wir nun keine Belege.
Wenn man die Zahl der in Spanien ankommenden Flüchtlinge thematisiert, dann ist es auch von Interesse, wenn die meisten von ihnen Marokkaner sind, darunter viele aus dem Rif-Gebiet, wo Unruhen herrschen. --Carolin 22:08, 21. Sep. 2017 (CEST)
Wenn das eindeutig belegt ist, je weniger NGO-Belege desto besser, kann das gern weiter erwähnt bleiben. Hat aber nichts mit den Aktivitäten der Retter zu tun. Alexpl (Diskussion) 23:17, 21. Sep. 2017 (CEST)
Bzgl. des Rif-Gebirges und der Berber wäre es im Grunde sinnvoll, wenn jemand mit Spezialkenntnissen zu Marokko der Sache genauer nachgehen könnte und die Thematik genauer herausarbeiten würde. Dies natürlich nicht hier, sondern in einem thematisch geeigneten Artikel. Dann könnte man dorthin verweisen. Sprich: Beim Portal:Arabische Welt nachfragen, ob das jemand ausarbeiten mag. Es ist ja, im Moment jedenfalls, nicht so zentral für diesen Artikel hier, da es "ein kleinerer Krisenherd" ist, wie 5glogger schon schrieb. --Carolin 23:55, 21. Sep. 2017 (CEST)
Anfrage dort gestellt. --Carolin 09:17, 23. Sep. 2017 (CEST)
Nur, um das hier nicht so offen zu lassen: Im Portal:Arabische Welt fühlt sich offenbar keiner zuständig oder keiner hat Zeit und Wissen dazu. Für mich ist dieser Teil daher pragmatisch betrachtet erst einmal abgeschlossen. Da die weiter oben erwähnten Wortlaut-Zwistigkeiten ("Herbst 2017") inzwischen auch gelöst wurden, schließe ich jetzt diesen Diskussionsabschnitt. --Carolin 21:56, 9. Nov. 2017 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Carolin 21:56, 9. Nov. 2017 (CET)

Analyse „Dicke des Geldbeutels“[Quelltext bearbeiten]

Im Abschnitt „Migrationsursachen und Herkunftsländer“ wird behauptet: Innenminister Thomas de Maizière analysierte(!) im Juli 2017 , dass kriminelle Schlepper darüber entschieden, wer nach Europa kommen darf, und zwar anhand der Dicke des Geldbeutels der Migranten. Das sei sehr inhuman.Diff Welche Analyse ist da gemeint oder handelt es sich nur um schlechte Belegarbeit? Was soll der Text dem Leser zur Migrationsursache oder zum Herkunftsland sagen? Müsste das nicht, wenn überhaupt unter den Abschnitt „Menschenschmuggel“?--5gloggerDisk 19:33, 12. Okt. 2017 (CEST)

Damit ist gemeint, dass Flüchtlinge die zwischen 500 und 2000 € für eine Überfahrt an Schlepper zahlen können nicht zu den Witwen, Waisen und Kriegsversehrten zählen die viel schutzbedürftiger wären, die sich eine Überfahrt aber nicht leisten können. Deutschland finanziert jeden Flüchtling auf Lebenszeit mit je 450.000 €. Alle die es nicht nach Deutschland schaffen bleiben fern jeder Hilfe, obwohl Hilfe in den Herkunftsländern 130 x billiger wäre. --Pass3456 (Diskussion) 20:26, 12. Okt. 2017 (CEST)
Keine Analyse gefunden (nicht mal "Dicke des Geldbeutels" steht im Beleg)! Der Text in keinem Zusammenhang mit dem Abschnitt "Migrationsursachen und Herkunftsländer"!--5gloggerDisk 21:35, 12. Okt. 2017 (CEST)
Tut mir leid das du nicht verstehen willst. --Pass3456 (Diskussion) 22:20, 12. Okt. 2017 (CEST)

Todesfälle[Quelltext bearbeiten]

Den Edit von Alexpl werde ich weitgehend rückgängig machen, weil

  • das engl. „staff“ nicht „Helfer“ sondern „Personal“ bedeutet.
  • Der angegebene Änderungsgrund im Bearbeitungskommentar unwahr ist. Unter dem Abschnitt „Boote“ steht nichts über die zunehmend seeuntüchtiger werdenden Boote und häufigeren Ausfahrten in Schlechtwetterperioden.--5gloggerDisk 19:33, 12. Okt. 2017 (CEST)
Ich will keine undifferenzierte Übernahme von IOM Meldungen im Artikel, inklusive "Wording". Wir können uns deren Sachen nicht zu eigen machen. Und selbstverständlich sind die Zahlen nur "geschätzt". Alexpl (Diskussion) 20:34, 12. Okt. 2017 (CEST)
Es geht hier nicht um Deine individuellen Präferenzen.--5gloggerDisk 21:35, 12. Okt. 2017 (CEST)
Meine einzige Präferenz ist eine nicht vollkommen verblödete Enzyklopädie. Alexpl (Diskussion) 23:05, 12. Okt. 2017 (CEST)
Laut Tagesschau ist das falsch. In der Tenere-Wüste sterben dreimal so viele Flüchtlinge wie im Mittelmeer: Endstation Ténéré-Wüste. --Pass3456 (Diskussion) 22:24, 12. Okt. 2017 (CEST)
Wenn man wüsste für welchen Zeitraum aus welchem IOM-Bericht die Tagesschau da berichtet und wie da geschätzt wird, könnte man näheres sagen.--92.193.25.80 23:06, 12. Okt. 2017 (CEST)
Vielleicht ist es auch nur der Unterschied zwischen "relativer" und "absoluter" Betrachtung. Alexpl (Diskussion) 09:17, 13. Okt. 2017 (CEST)
Die Tenere-Story beruht auf einer Art Hochrechnung, da die Datenlage äußerst dünn ist. Das Buch Fatal Journeys beruht vom Zahlenmaterial auf der systematischen Auswertung von Zeugenaussagen und "data presented here are best understood as minimum(!) estimates" und es wird nicht über die Dunkelziffer spekuliert oder hochgerechnet (mit einer solchen Ermittlung gemessen kann Tenere mit dem Mittelmeer eben nicht mithalten.--5gloggerDisk 06:30, 14. Okt. 2017 (CEST)
"Ermittlung". Alexpl (Diskussion) 23:08, 15. Okt. 2017 (CEST)

Triton[Quelltext bearbeiten]

Durch diese nicht abgesprochene Aktion von Pass3456 wurde nicht nur ein Edit von Alexpl gelöscht, sondern auch die Triton-Angabe mit den 18 Patroullienbooten im Abschnitt "Todesfälle" platziert (zusätzlich zum Abschnitt "Staatliche Rettungsaktionen"). Das ist also a) doppelt und b) kann ich mir nur schwer vorstellen, dass die angegebene Zahl von Ressourcen im Zeitablauf konstant geblieben ist/bleibt.

Triton hängt insofern mit der Todeszahl zusammen, dass nach der Unglückswoche im April 2015 mit 1.200 Toten mit entsprechender Öffentlichkeitswirkung (Warnungen der NGOs, Reeder und Seefahrergewerkschaften) die Politiker erst reagiert haben. (Oberleitner und Salomon: Whose Security? Introductory Remarks on People on the Move and the Reclaiming of Security. In: Blurring Boundaries: Human Security and Forced Migration S.4.) --5gloggerDisk 06:41, 23. Okt. 2017 (CEST)

Ich habe keinen edit von jemand anderem gelöscht. Ich habe lediglich die Information ergänzt, dass zwei Wochen nach der Forderung des Reedereiverbandes Triton erheblich aufegstockt wurde. Das ist eine relevante Information. Wenn dies nicht da stehen würde, würde suggeriert die Warnung/Aufforderung des Reedereiverbands hätte eine längerfristige Relevanz. Ist doch logo, oder? --Pass3456 (Diskussion) 09:00, 23. Okt. 2017 (CEST)
Glogger´s Reedereilobby kommt, wie besprochen, eh weg. Wenn ich das richtig überschaue. Einen Zusammenhang mit der Aufstockung der damaligen Tritonaufstockung nahezulegen, geben die Belege aber nicht her. Alexpl (Diskussion) 10:22, 23. Okt. 2017 (CEST)
Mach Du das bitte, sonst heisst es wieder ich würde dich einfach revertieren. --Pass3456 (Diskussion) 14:15, 23. Okt. 2017 (CEST)
Geändert [8] aber nicht revertiert. Obwohl die Grafik das schon allein aussagen würde. Alexpl (Diskussion) 08:57, 10. Nov. 2017 (CET)

Der Satz "Am 23. April 2015 beschlossen die Staats- und Regierungschefs der EU auf einem Sondergipfel in Brüssel, die Mittel für die Mission Triton (Operation) um 26,25 Mio. Euro zu erhöhen, und weiteten das Operationsgebiet auf rund 138 Seemeilen südlich von Sizilien aus. Neben einer stärkeren Satellitenüberwachung stehen 3 Flugzeuge, 18 Patrouillenboote und zwei Hubschrauber zur Verfügung." ist immer noch doppelt im Lemma.

Jetzt kommt die fehlerhafte Behauptung dazu, Handelsschiffe wären vom MRCC abkommandiert worden [9]. (Das MRCC hat keine Kommandogewalt, weder über militärische noch über zivile Schiffe seien es Handels- oder NGO-Schiffe.) Mal wieder Theoriefindung.--5gloggerDisk 08:02, 16. Nov. 2017 (CET)

Das MRCC hat sie als Koordinationszentrum i.d.R mit der Rettung beauftragt. Ein Nichtbefolgen hätte eine Untersuchung und ggf Strafe zur Folge. Deshalb scheint "kommandiert" mehr als angemessen. Wie würdest du es denn ausdrücken? (erfahrungsgemäß natürlich "gar nicht", aber ich frage trotzdem, weil ich auf die gestelzte Antwort gespannt bin.) Alexpl (Diskussion) 09:10, 16. Nov. 2017 (CET)
Bei Seenot ist das nächste Schiff zur Hilfeleistung verpflichtet und muss dazu nicht abkommandiert werden. Vielleicht eher "MRCC koordiniert die Rettung durch Benachrichtigung der Schiffe die dem in Seenot geratenen Schiff am nächsten sind"? ConjurerDragon (Diskussion) 09:36, 16. Nov. 2017 (CET)
+ 1 so ist es. (Abkommandieren kann nur jemand mit Kommandogewalt.)--5gloggerDisk 18:03, 16. Nov. 2017 (CET)
Das klingt zwar neutral, aber die Durchführung von Rettungen ist nicht optional, sondern verpflichtend (Bergung (Seefahrt)#Pflicht zur Hilfeleistung). Alexpl (Diskussion) 09:48, 16. Nov. 2017 (CET)
Und eben weil die Rettung bereits für die Schiffe verpflichtend ist, muss niemand diese dazu abkommandieren. Der Notruf/die Koordinaten des in Seenot geratenen Schiffs müssen nur von der Koordinierungsstelle an das nächstgelege Schiff das helfen kann weitergeleitet werden. ConjurerDragon (Diskussion) 01:02, 17. Nov. 2017 (CET)
Die Wortwahl "ordered" ist auch unter entsprechenden Aktivisten der übliche Sprachgebrauch. Eine Auswahl von Belegen:
"(...) the Italian Maritime Rescue Coordination Center (MRCC) in Rome received the first distress call (...) and ordered the German group Sea-Watch to provide assistance " HRW [10]
"(...), MRCC Rome once again stopped answering our phone calls. However, the Maltese coastguards confirmed that MRCC Rome had ordered a vessel in vicinity to direct itself to the vessel in distress. " Watchthemed[11]
"MOAS has come to actively to co-operate with an take orderes from (...) such as the MRCC in Rome" in Border Politics: Defining Spaces of Governance and Forms of Transgressions Cengiz Günay, Nina Witjes S. 92
"Moas was planning to act under the instructions of the Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) in Rome, which covers the zone crossed by migrant boats from Libya and can order any vessel to undertake a rescue. " Der "Guardian" [12]
Ich sehe deshalb weiter keine Sinn von "Befehlen/Kommandieren" abzurücken. Alexpl (Diskussion) 07:52, 17. Nov. 2017 (CET)
"order" hat mehrere Bedeutungen im englischen. Die militärisch-zackige von "abkommandieren/befehlen" ist nur eine Möglichkeit das zu übersetzen. Diese macht aber keinen Sinn, weil hier niemandem in einer militärischen Befehlskette befohlen wird etwas zu tun, was dieser aufgrund seiner eigenen Verpflichtung nicht sowieso tun müsste. Alternativ kann "order" auch mit Auftrag/beauftragen übersetzt werden, also dass die Schiffe Aufträge von der Koordinierungsstelle zugewiesen bekommen ConjurerDragon (Diskussion) 09:50, 17. Nov. 2017 (CET)
Dann nehmen wir "anweisen" [13] - immer noch besser als "Weiterleiten". Alexpl (Diskussion) 10:34, 17. Nov. 2017 (CET)