Diskussion:Epitheton

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Wortherkunft[Quelltext bearbeiten]

Wenn man den Infinitiv ἐπιτίθημι „dazusetzen“ (vorherige Version dieser Seite) betrachtet ist die Transkription etwas verwirrend, weil hier ein "τ" mit "th" umgeschreiben wird und das "θ" dafür mit "t". Nehme ich stattdessen das Partizip "ἐπιθετος" scheint mir, die Transkription nachvollziehbarer zu sein (θ = th und τ = t...)

Lies mal: Metathese (Phonetik) -- PhJ . 21:16, 10. Sep. 2012 (CEST)
  • Hat jemand für das lateinische "ornans" nicht ein altgriechisches, nunja, Epitheton parat? Furchtbar dieser griechisch-lateinische Mischmasch in den Begriffen. (nicht signierter Beitrag von 92.77.217.209 (Diskussion | Beiträge) 10:53, 4. Aug. 2009 (CEST))

"Karl der Große" ?[Quelltext bearbeiten]

Ist von "Karl der Große" der Anteil "der Große" auch ein Epitheton ? Und falls ja, warum wird es dann nicht als geradezu klassisches Beispiel aufgeführt ? Dieser Artikel enthält generell zum jetzigen Zeitpunkt viel zu wenige Beispiele aus der Geschichte und anderswo. Manche Menschen lernen besser anhand von Beispielen als anhand von Theorie. Alrik Fassbauer (Diskussion) 20:57, 20. Aug. 2012 (CEST)

BKL[Quelltext bearbeiten]

Ich habe vor, den Artikel zu teilen und eine BKL zu plazieren, da die Bedeutungen doch wenig miteinander zu tun haben.--Cactus26 08:39, 16. Jan. 2009 (CET)

Ich würde, wenn es keine Einwände gibt, demnächst trennen in Epitheton (Religion), Epitheton (Stilistik) und Epitheton (Biologie). Den aktuellen Artikel würde nach Epitheton (Biologie) verschieben. --WolfgangRieger 22:02, 3. Jul. 2011 (CEST)
Zustimmung, sollte mal gemacht werden. --Kronf @ 20:33, 13. Jan. 2012 (CET)

Zoologie[Quelltext bearbeiten]

(Bezug auf Wikipedia:Redaktion Biologie/Qualitätssicherung).

Ich meine, der Begriff "Epithet" wird in der Zoologie heute nicht mehr verwendet. Im Englischen gibt es die eindeutige Bezeichnung "specific anme", weswegen dort kaum jemand auf die Idee kommt, den in der Botanik gebräuchlichen Begriff "specific epithet" in der Zoologie zu verwenden. Die deutsche Code-Übersetzung bietet seit mindestens 5 Jahrzehnten für "species name" (= Gattung+Art) und "specific name" (Art ohne Gattung) nur "Artname" an, "Epithet" taucht in den Regeln und im Glossar nicht auf. Dass der Begriff "Epithet" als eine Konvention in der Zoologie üblich sein soll, kann ich nicht bestätigen, auch nicht in der deutschsprachigen. Wie fast jeder Zoologe kenne ich mich hauptsächlich nur in meinem Fachgebiet (Malakologie, rezent) aus. Mir ist der Begriff in der Zoologie jedenfalls bisher nicht begegnet, ich kenne ihn nur aus der Botanik. Die von Rprick angebene Quelle (Becker 2001) halte ich für sehr schwach, sie belegt in meiner Einschätzung nicht, dass "Epithet" in der Zoologie gebräuchlich ist. Becker nennt beide oben genannten lateinischen Begriffe ohne Beleg eine "Konvention durch Adoption" in der gesamten Zoologie. Meiner Ansicht nach ist diese Darstellung für die heutige Situation nicht zutreffend. Becker hat historische/vergangene und heutige Konventionen nicht unterschieden.

Becker schreibt dort auch, dass ebenso die Endung -acea für Überfamilien in der Zoologie als Konvention in Gebrauch sei. Hier kann ich für die Malakologie bestätigen, dass das dort (ich hatte immer den Eindruck, das war fast ausschliesslich die Malakologie, nicht die gesamte Zoologie) noch vor ein paar Jahrzehnten durchaus und ziemlich weit verbreitet -acea geschrieben wurde. Noch vor 25 Jahren war das in der europäischen Malakologie üblich, die meisten sagten -acea. 1961 war -oidea noch eine Empfehlung (ICZN Code Recommendation 29A), wurde dann aber in den Artikel 29 eingearbeitet (29.2) und ist heute verbindlich. Ich meine, es kommt heute nicht mehr vor, dass malakologische Überfamilien, die mit -acea enden, bei eingereichten Manuskripten akzeptiert werden. Ich habe das jedenfalls schon sehr lange nicht mehr gesehen. Kann und wird sicherlich Ausnahmen geben, alle kenne ich ja auch nicht. Aber eine Konvention ist es auf keinen Fall mehr.

Ich meine nicht, dass Becker 2001 für den heutigen Gebrauch des Begriffs "Epithet" in der Zoologie eine zuverlässige Quelle ist, die den aktuellen Stand der Wissenschaft wiederspiegelt. Ich meine auch nicht, dass der Begriff "Epithet" in zoologischen Kontexten auf Wikipedia-Seiten unkommentiert stehen gelassen werden sollte. Daher tendiere ich dazu, so etwas herauszunehmen. Ich würde auch eine Überfamilie korrigieren, wenn diese auf -acea enden würde. Aber okay, das muss ich ja nicht. Muss nur gesagt werden.--FranciscoWelterSchultes 16:29, 21. Jul. 2010 (CEST)

Du schreibst wieder einmal: "Ich meine, der Begriff "Epithet" wird in der Zoologie heute nicht mehr verwendet." Das ist eine klare Aussage. Die von mir angegebene Referenz, obwohl von einem hoch angesehenen Autor in einer hoch angesehenen Zeitschrift publiziert: auch wiederum Deiner Meinung nach schwach. Und wie erklärst Du Dir -- ich greife nicht gerne zu diesem Mittel -- die Rückgabe eines Google-Suchauftrags mit dem Suchbegriff "Artepithet"? Schau Dir die so ermittelte Verwendung dort ruhig genauer an und entscheide kritisch selber, ob Deine Meinung wirklich die Realität abbildet. Ich denke, die im Raume stehende Sachfrage ist damit geklärt. Damit ist für mich auch langsam der Endpunkt in dieser, aus meiner Sicht völlig überflüssigen Diskussion erreicht. Ich finde es extrem Schade, dass wir in einem so verwaisten und nicht auf dem besten Stand befindlichen Themengebiet wie der zoologischen Nomenklatur, wo wirklich jeder kompetente Mitarbeiter hochwillkommen ist (und das bist Du ohne jede Einschränkung) wir hier (und da schließe ich mich ein, denn dazu gehören immer mindestens zwei) eine vom Aufwand überhaupt nicht mehr gerechtfertigte "Kindergartenrangelei" vollziehen. Ich bin sehr dafür, dass wir diese,aus meiner Sicht sehr unschöne Geschichte, deeskaliert bekommen. Mit besten Grüßen, --Rprick 17:29, 21. Jul. 2010 (CEST)
Google: gut, ich nehme auch oft Google in ähnlichen Fällen (wenn es um 2 Schreibweisen eines Namens geht, mach ich das oft), und werde dafür in der Regel heftig kritisiert, weil Google wirklich wahllos alles zusammenstellt. Insgesamt 171 hits, viele botanische Verwendungen des Namens, bei Tiernamen sehe ich kommerzielle Seiten, Kurzbeiträge in Foren, Zoohandel, immer wieder Wikipedia, in allen möglichen Variationen, etliche tote Links, ich sehe keine wissenschaftlichen zoologischen Seiten. Ich sehe keine einzige Seite eines wissenschaftlichen Institutes oder einer zoologischen Zeitschrift. Dies legt jetzt in der Tat die Schlussfolgerung nahe, dass der Begriff in der heutigen wissenschaftlichen Zoologie nicht mehr verwendet wird. Hätte mich jetzt auch gewundert.
Ich habe es viel schwerer als du, denn ich muss nachweisen, dass der Name in der Zoologie nicht verwendet wird. Du hast es viel leichter, du brauchst nur wenige positive Nachweise und kannst die als Quellen angeben. Wenige wissenschaftliche Publikationen aus verschiedenen Fachrichtungen, in denen der Begriff wirklich verwendet wird, würden ausreichen.
Warte noch: ich hab eins gefunden: Google Scholar: kommen auch nur botanische Werke, aber: Zettel 2005, Annalen Naturhistorisches Museum Wien, Entomologie. Tatsächlich. Hast gewonnen. Trotzdem. Wir sollten das nicht überall umkommentiert stehenlassen.--FranciscoWelterSchultes 19:21, 21. Jul. 2010 (CEST)
Also zumindest hatte ich die Verwendung in einigen zoologischen Hochschulskripten gesehen. Schaue einfach hier. Außerdem stelle ich fest, dass ich mir mit Dir keinen Nachweiswettkampf für irgendwas liefern möchte. Aber Du hast vertrittst nunmal eine Behauptung, die schwer zu beweisen und viel leichter zu widerlegen ist. Lass uns bitte keinen Wettkampf betreiben. Mit besten Grüßen, --Rprick 19:44, 21. Jul. 2010 (CEST)
Ja, du hattest in Google nachgeschaut, das ist unprofessionell, du musst in Google Scholar nachschauen, da findest du solche Sachen. Kriegst du sofort die Quelle, die du haben willst. Oder BHL, aber in dem Fall Google Scholar. Die durchsuchen die ganzen wissenschaftlichen papers nach Textinhalt.
Hochschulskripte sind auch nicht immer auf dem aktuellen Stand. Kommt auch drauf an, von wem und wann die geschrieben wurden, und basierend auf welcher Information. In diesem Fall allerdings von Bernhard Hausdorf, der sollte es eigentlich wissen. Ich werde ihm gleich mal schreiben, was er sich dabei gedacht hat. Bernhard bringt manchmal Ungenauigkeiten, aber in dem Fall zitiert er völlig ordentlich die Lehrbücher, aktuelle Ausgaben, vielleicht sind die bezüglich der Nomenklatur nie aktualisiert worden. Irgendwo muss der Fehler liegen. Er dürfte das nie so schreiben. Bei sowas muss er nach dem Code gehen. Selber publiziert er nur Englisch, vielleicht liegts daran. Ich schreib ihm und erzähl dir dann, was er dazu sagt.
Das geht jetzt also folgendermaßen weiter (ich geh mal davon aus, dass dich das jetzt selber auch interessiert, deshalb machen wir das jetzt noch zuende.... ich seh das auf keinen Fall als Wettkampf, ich will das jetzt auch selber wissen): wir bleiben bei Google Scholar, und suchen mit genau derselben Methode wie oben nach "Artname" (musst du in Anführungszeichen setzen, sonst kommt der ganze englische Kram "art name" noch mit rein), und dann kommt raus, dieser Begriff bringt 1560 hits, und dann schauen wir uns die genauer an und können die Relation im Verhätnis zu "Artepithet" ermitteln.
Fast ausschließlich deutsche Seiten, das Verhältnis Zoologie:Botanik hab ich mit 87:13 ermittelt, also 1350 zoologische Verwendungen des Begriffs, etwa 100 Rote Listen müssen wir abziehen (dort nur als species name gebraucht), aber in den anderen Publikationen wird der Begriff, soweit ich das überblicke, meistens im Sinn von "specific name" gebraucht. Sagen wir also 1000 wissenschaftliche Publikationen dafür, meinetwegen 500, oder 750, egal. Das sind massig viele, aus allen Gebieten der Zoologie. Das bedeutet, wir haben ein Verhältnis des Gebrauchs von "Artepithet" gegen "Artname" von 1:750, also 0,1 %. Und das haben wir jetzt hübsch reproduzierbar ermittelt. Ja, was machen wir jetzt.--FranciscoWelterSchultes 21:21, 21. Jul. 2010 (CEST)
Gut, gut. Ich sehe für mich auch nicht das tiefere Bedürfnis, das Suchergebnis nochmals Nachzudifferenzieren oder Stunden damit zu verbringen, frischen Papers mit dem Wort "Artepithet" im Text nachzujagen. Mir scheint bei Literatur in englischer Sprache das Problem weniger zu bestehen, weil hier schon seit längerer Zeit eine eindeutige Bezeichnung für den zweiten Teil des binären Artnamens in der Form von "specific name" (mir auch schon als "adjectival specific name" untergekommen) verfügbar war. Das "nomen specificum" von Rudolf Richter könnte schon als Versuch einer Etablierung eines "deutschen" eindeutigen Begriffes zur eindeutigen Bezeichnung des zweiten Teils des binären Artnamens verstanden werden. Dem werde ich in den nächsten Tagen nochmals nachgehen.
Ja, was machen. Da sehe ich hier zwei Fronten. Das eine ist die explizite Aussage, "Artepithet" wird in der Zoologie nicht verwendet. Als zurückhaltendere Formulierung bietet sich an: Artepithet ist eine in der Zoologie heute ungebräuchliche, informelle Bezeichnung für den spezifischen Artnamen ("specific name") des zoologischen Nomenklaturcodes. Hier ist auch mein Vorschlag für die Auflösung der zweiten Front, nämlich wie in der Wikipedia der zweite Teil des binären Artnamens genannt werden soll, eingearbeitet: eine Wendung ähnlich "spezifischer Artname ('specific name' gemäß ICZN und Eintrag Artname im Glossar der IRZN)." Allerdings muss ausgeschlossen werden, dass "spezifischer Artname" als Begriffsschöpfung oder als ein in dieser Kombination offizieller Ausdruck der IRZN aufgefasst werden kann Über die Verwendung von "specific name" einfach so in einem wissenschaftlichen Fachartikel würde ich nicht die Nase rümpfen. Hier bedient dieser für nicht Biologen wenig sprechende Ausdruck nicht die Erwartungshaltung des "gemeinen" Wiki-Lesers. Von "Oma" ganz zu schweigen. Mit besten Grüßen, --Rprick 23:23, 21. Jul. 2010 (CEST)
Ich denke, wir sind damit dann einer Meinung, deinen Vorschlag finde ich gut. Dass Epithet überhaupt nicht gebraucht wird, habe ich ja schon selbst mit Zettel 2005 widerlegt, Engeser hat wohl auch noch paar Einzelfälle gefunden. So wie du das formuliert hast ist das gut. Der Begriff "spezifischer Artname" ist ne gute Idee, der ist nicht vorbelastet, kann man ruhig auch neu erfinden. Spricht mir nichts dagegen.--FranciscoWelterSchultes 00:46, 22. Jul. 2010 (CEST)

Vorschlag "homonym" im Abschnitt Zoologie[Quelltext bearbeiten]

In der Zoologie hat "Homonym" eine ganz spezielle Bedeutung (http://en.wikipedia.org/wiki/Homonym_(biology)), deshalb wäre das hier vielleicht missverständlich (die Leute könnten denken, dass ein Epithet ein Homonym wäre oder sowas). Ich würde das daher eher rauslassen. -- FranciscoWelterSchultes 01:47, 15. Jan. 2011 (CET)

Mykologie[Quelltext bearbeiten]

Habe gerade auf der Disk. des WikiProjekts Pilze folgende Erläuterungen zitiert – vielleicht sind sie für den Artikel von Belang. --Ak ccm (Diskussion) 02:04, 31. Dez. 2012 (CET)

  • Im „Dictionary of the Fungi“ (Kirk et al. 2008) wird der Begriff „epithet“ erläutert: (1) the second (specific) adjectival part of a Latinized binominal (the ‚trivial‘ name of the zoologist); (2) the thirs or fourth (varietal, etc.) term.
Quelle: Paul M. Kirk, Paul F. Cannon, David W. Minter, J.A. Stalpers: Dictionary of the Fungi. 10. Auflage. CABI Europe, Wallingford, Oxfordshire (UK) 2008, ISBN 978-0-85199-826-8 (784 Seiten).
  • Im „Wörterbuch der Mycologie“ (Dörfelt & Jetschke 2001) beschreibt Dörfelt „Epitheton“: „(Pl. Epitheta): beigefügter fachspezifischer Name; ein Wort, das als attributive Hinzufügung ein Substantiv näher erläutert. In der Medizin und Biologie werden E. vielfältig benutzt, z.B. zur näheren Bezeichnung von Krankheitsformen (→ Tinea), von Drogen, Pharmaca usw. In der wissenschaftlichen Nomenklatur ist der Gebrauch von E. international geregelt, für die Pilze im → ICBN. Z.B. wird jede Art mit dem Gattungsnamen und einem spezifischen E. benannt. Solche binären Kombinationen gehen auf die nomenklatorische Methode von → Linné zurück.
Quelle: Heinrich Dörfelt: Wörterbuch der Mycologie. Hrsg.: Gottfried Jetschke. 2. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg/ Berlin 2001, ISBN 978-3-8274-0920-1 (384 Seiten).
  • Das „Pilzkundliche Lexikon“ (Kajan ) behandelt die Begriffe „Epitheton, Epithet“: „"hinzugefügtes", kennzeichnendes Beiwort; Artname
Quelle: Ewald Kajan: Pilzkundliches Lexikon. Einhorn Verlag, Schwäbisch Gmind 1988, ISBN 978-3-921703-85-4 (228 Seiten).