Diskussion:Feinstaub

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Hauptverursacher[Quelltext bearbeiten]

Hier ist einiges genannt, was sicher nicht zu den Hauptverursachern gehört, z.B. Gasheizungen, Kerzen. Das könnte mal anhand von Zahlen aufgeräumt werden. Der Feinstaub aus Holzheizungen wird vom Umweltbundesamt mit der Belastung aus dem Verkehr verglichen, und das sollten wir auch so stehen lassen. --Fmrauch (Diskussion) 20:26, 22. Jun. 2016 (CEST)

Die Landwirtschaft produziert nicht nur direkt Feinstaub, sondern auch indirekt, etwa über die Freisetzung von Ammoniak, siehe dazu etwa hier: https://www.tagesschau.de/inland/feinstaub-landwirtschaft-101.html --2003:E7:7F17:FD01:A9C6:DB3A:796:DA7D 17:08, 17. Jan. 2019 (CET)

Lesenswert?[Quelltext bearbeiten]

Ich finde diesen Artikel lesenswert. In den großen Massenmedien wird meistens nur auf einzelne Teilaspekte eingegangen, aber hier findet sich eine schöne vollständige und übersichtliche Darstellung. Eine Ergänzung um noch aktuellere Daten wäre zwar wünschenswert, aber wenn solche nicht vorliegen ist auch der gegenwärtige Inhalt informativ genug. Daß das Thema an sich wichtig und bedeutend ist, wird ja wohl niemand ernsthaft in Frage stellen wollen.--2003:C5:33DB:5101:F5B4:C8F3:A9F4:7901 13:10, 8. Aug. 2017 (CEST)

Studie: Wegen des Feinstaubs verdunsten die Bäume mehr Wasser...[Quelltext bearbeiten]

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit. 16. Juli 2018. Fehlt noch im Artikel. --Fonero (Diskussion) 20:58, 24. Jul. 2018 (CEST)

Eine kritische Bewertung der aktuellen Risikodiskussion[Quelltext bearbeiten]

Im Deutschen Ärzteblatt 38 ist eine Arbeit von Prof. Dr.med. Dieter Köhler unter oa. Titel veröffentlicht. Darin bzw. danach zieht er folgendes Fazit: die Analyse der Studiendaten zu Feinstaub und NO2 entbehren einer soliden wissenschaftlichen Basis und die derzeitigen Grenzwerte für Feinstaub und NO2 sind daraus nicht ableitbar, ebenso die hochgerechnete Mortalität. Meines Erachtens muss sich jeder, der sich über Feinstaub und NO2 äußert, diesen Artikel mit der Literatur durcharbeiten und söweit ich das überblicken kann auch akzeptieren. MfG.--2003:E6:7BC7:3046:8998:F471:FACB:EB0D 20:51, 30. Sep. 2018 (CEST)

Den Kommentar von Prof. Dr. Joachim Heinrich in der von Ihnen zitierten Ausgabe haben Sie dann aber auch gelesen? Neben berechtigter Kritik an der von Köhler zitierten UBA-Studie bleiben nämlich auch sehr viele Fragen offen. Warum greift Köhler beispielsweise zur Analyse der Studiendaten und zur Kritik an den Grenzwerten auf Sekundärliteratur zurück, statt mit den Originaldaten der WHO zu argumentieren? Warum unterscheidet er nicht zwischen regionalen- und Kurzzeiteffektstudien? Warum differenziert er nicht ausreichend zwischen Feinstaub und NO2? Warum suggeriert er, es gebe keine Expositionseffekte bis zu einer NO2-Konzentration von 3.000 µg/m3, obwohl mehrere Studien dies widerlegen? Warum führt Köhler richtigerweise die Schädigung durch Alkohol- und Tabakkonsum als viel belastender auf, verschweigt aber, dass man diesen Einflüssen im Gegensatz zur Feinstaubbelastung entkommen kann? Warum wirft er undifferenziert die Arbeitsplatzkonzentration von 950 µg/m3 in den Raum, erwähnt jedoch nicht, dass diese nur für spezielle Berufsgruppen praktische Anwendung findet bzw. die Beschränkung für Innenraumluft, z. B. in Büroräumen, bei 60 µg/m3 liegt (weiterführend siehe auch hier)? Und letztendlich: Warum kritisiert Köhler, um bei Ihren Worten zu bleiben, dass es "einer soliden wissenschaftlichen Basis" mangele, lässt seinen Artikel dann jedoch noch nicht einmal peer-reviewen? Aber da er seine Thesen ja nicht nur im Ärzteblatt, sondern auch auf einem von AVL List (Anstalt für Verbrennungskraftmaschinen List) organisierten und finanzierten Symposium vertritt, darf sich nun jeder seinen Teil dazu denken.--Jack O'Neill ¿Å? ] 22:35, 30. Sep. 2018 (CEST)


Aufklärung über die Absurdität der politisch interessierten "Zweifel" an jahrzehntelang erprobten Grenzwerten: [1] Antifa.svg Benutzer:Kopilot 21:55, 18. Mär. 2019 (CET)

Hier auch im Original direkt aus der ZDF-Mediathek (12 Min). --Jack O'Neill ¿Å? ] 10:21, 20. Mär. 2019 (CET)
Tatsächlich hatte Köhler einen Schwerpunkt auf NOx gesetzt. Aber sein Pamphlet wurde auch (bis einschließlich Bundesverkehrsminister) als Argument gegen Feinstaubgrenzwerte verwendet. Von daher passt das auch hier. --Simon-Martin (Diskussion) 19:06, 25. Mär. 2019 (CET)
Die Kritik von Dieter Köhler ist in seinem Wikipedia Artikel dargelegt und widerlegt (auch wenn der Text besser strukturiert werden könnte).--Snipergang (Diskussion) 22:33, 25. Mär. 2019 (CET)
Sind Fernsehsatieresendungen nun auch reputable Quellen? --Bert (Diskussion) 18:50, 29. Mär. 2019 (CET)
Nein, sind sie nicht. Dennoch kann man nicht abstreiten, dass "die Anstalt" genial ist und vielen Fällen investigativem Journalismus gleicht;)--Jonski (Diskussion) 19:13, 29. Mär. 2019 (CET)
Nur dass es in dem Beitrag aus der Anstalt um Stickoxide ging, also Thema verfehlt. --StAub 12:37, 30. Mär. 2019 (CET)

Londoner Langzeitstudie: Ungeeignete Quelle/Fehlende Neutralität[Quelltext bearbeiten]

Die Datenquelle ist ein Blog, der per se als Beleg für wissenschaftliche Egebnisse kaum geeignet ist. Der Blogbetreiber, der die Studie nur auszugsweise und unvollständig zitiert (Datenlage, Datenquelle, Personengruppe, was wurde gemessen, wie wurden die Daten ausgewertet, etc.), ist zudem ein Hersteller von Feinstaubbmessgeräten und preist diese direkt beim Zitat der Studie an,

... Das zeigt, wie wichtig es ist, für das Thema Raumluft zu sensibilisieren. Daher wurde der air-Q entwickelt, der selbst kleinste Feinstaub-Partikel in der Raumluft in der Größe von weniger als 1 µm erfassen kann ...

wodurch die Neutralitätspflicht klar verletzt ist. Die pauschalisierte Aussage

Fünf Mikrogramm (entspricht fünf Millionstel Gramm) mehr Feinstaub (Partikelgröße PM2,5) pro m³ Luft entsprechen im Durchschnitt zwei Jahren natürlicher Lungenalterung

ist in dieser Form unwissenschaftlich, da sie keinerlei Rahmenbedingungen angibt: 5 mg/m³ über eine Stunde/Jahr/lebenslange Exposition, bei allen Menschen/Kinder/sensibilisierte Personen, ...? Ob diese Aussage so überhaupt in der ursprünglichen Studie steht, ist unklar, in der der Zusammenfasssung findet sich dies so nicht. Dort steht nur:

A 5 µg·m−3 increase in PM2.5 concentration was associated with lower FEV1 (−83.13 mL, 95% CI −92.50– −73.75 mL) and FVC (−62.62 mL, 95% CI −73.91– −51.32 mL).

Insgesamt genug Gründe diesen Abschnitt (zunächst) zu löschen. @Cleany, Elrond: habt ihr Zugriff auf die Originalstudie und finden sich diese Aussage so wieder, dann könnte der Passus mit entsprechendem Beleg und Rahmenbedingungen natürlich wieder rein. Gruß--Bert (Diskussion) 19:27, 1. Aug. 2019 (CEST)

@Bert.Kilanowski: Das en:European Respiratory Journal ist ein peer-reviewed Journal, somit also wohl eine seriöse Quelle. unter doi:10.1183/13993003.02140-2018 gibt es ein Abstract, das seriös klingt, auf den Volltext habe ich von zu hause aus keinen Zugriff. Müsste mal die Kollegen aus der Medizin fragen, ob sie den vollen Text kriegen. Als Quelle würde ich das aber auf jeden Fall zulassen. --Elrond (Diskussion) 20:02, 1. Aug. 2019 (CEST)
@Elrond: Sehe ich auch so, deswegen fragte ich ja, ob Ihr Zugriff auf den Volltext der ursprünglichen Studie (=DOI|10.1183/13993003.02140-2018) habt. Allerdings sollte der neue Text dann auch deutlich detailliertere Informationen enthalten und nicht solche pauschalisierte Aussagen, wie oben (5 mg Feinstaub = 2 Lebensjahre). Gruß --Bert (Diskussion) 23:33, 1. Aug. 2019 (CEST)
@Bert.Kilanowski: hab eben mal in SciFinder geschaut und dort gibt es zwar auch ein Abstract (das gleiche das wir kennen), an den Volltext komme ich so allerdings auch nicht. Andere Quellen gibt es noch nicht, als Querverweise gibt SciFinder: Accession Number 2021353359 (was immer das auch sein mag) PubMed ID:31285306; gleiches Abstract, MEDLINE In process. Also warten, bis es in MEDLINE aufgelegt wird. Die Kollegen aus der Medizin sind momentan in Urlaub. --Elrond (Diskussion) 10:46, 2. Aug. 2019 (CEST)