Diskussion:Geldschöpfung/Archiv/2008

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Kommentarlose Linklöschung! Diskussion erwünscht! 10.08.2008

Ich habe ebenfalls diesen Artikel gesichtet und den Vortrag von Nicolas Hofer dazu ebenfalls. Nicht jedem gefällt dieser in meinen Augen sehr gute Vortrag offensichtlich. Außerdem habe ich hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:77.177.61.63) dem Link löschenden User Geisslr ein paar Zeilen hinterlassen.

Warum wird einfach kommentarlos gehandelt?

Zur Frage Anmeldung, die ggf. kommt: Ich bringe mich gelegentlich gern auch hier mit ein, aber eine Anmeldung dafür halte ich persönlich nicht für unbedingt erforderlich. Das bitte ich zu respektieren.

Dennoch: Ich möchte gern die Gründe für das Löschen wissen, wenn es doch ein offenes Projekt sein soll. Gern bin ich zur Diskussion bereit, akzeptiere aber kein kommentarloses Löschen.

Viele Grüße dr.house


moin 77.177.61.63, ich habe heute nachmittag auf einer anderen disk ihrer dynamischen ip den hinweis hinterlassen, das der eingefügte link WP:WEB widerspricht. daher wurde er von mehreren mitarbeitern entfernt. bitte füge ihn nicht wieder ein, vielen dank, gruß --Jan eissfeldt 20:38, 10. Aug. 2008 (CEST)


Lieber Jan Eissfeldt. Danke für den Hinweis auf WP:WEB. Das hatte ich gesehen, gelesen und weiß nicht welche Kriterien dem Link zum Vortrag widersprechen. Könnten Sie dieses Kriterium bitte benennen? Danke und Gruß dr.house 21:32 11.8.2008

moin, das problem, das entsteht undweshalb mehrere mitarbeiter revertet jaben ist die formulierung sparsam und vom Feinsten. die ist offensichtlich nach ansicht verschiedener nutzer nicht erfüllt. persönlich hege ich eher vorbehalte bezüglich redundanz zur literaturliste, die selbst kaum der vorgabe entspricht, gruß --Jan eissfeldt 17:23, 12. Aug. 2008 (CEST)


Vermutlich ist das im Artikel alles richtig, aber leider auch völlig unverständlich. RainerBi 07:46, 6. Feb 2004 (CET)


Kritik und fehlende Neutralität

Es fehlt der Unterpunkt „Kritik“ im Artikel völlig, denn nicht nur Andreas Eschbach kritisiert den Prozess der Geldschöpfung. So wie der Artikel jetzt ist, könnte man meinen niemand hinterfrage das etablierte System und es gebe auch keine Kritik daran. Es fehlen die unterschiedlichen Standpunkt der Kritiker, sachlich aufgeführt und erläutert. Bis das nicht erledigt ist erhält dieser Artikel jetzt die Kennzeichnung für fehlende Neutralität! -- Mjh 02:44, 9. Okt. 2008 (CEST)


Der Abschnitt Kritik benötigt Überarbeitung, da er keinen neutralen Standpunkt vertritt. Ein Enzyklopädieartikel zum Thema Geldschöpfung muss scheinbare Paradoxien, wie die zitierte "Wo kommt das zusätzliche Geld für die Zinsen her?", auflösen. Der Eindruck, Geld könne nur durch die Zentralbank geschaffen werden, muss korrigiert werden.

Diskussion um Eschbach

Die nachstehende absurde Diskussion um die Meinnung eines Science Fiction Autors habe ich von dem Artikel auf die Diskussionsseite verschoben. Das von Eschbach angesprochene Paradoxon gibt es gar nicht, und hätte der Verfasser den Artikel richtig gelesen, würde er auch sehen warum: Der weitaus größte Teil des Geldes entsteht gar nicht durch Geldemission der Zentralbank, sondern im Geschäftsverkehr zwischen Banken, Unternehmen und Privatpersonen. Wer 100 € auf ein Girokonto einzahlt, hat Geld geschaffen, siehe Geldmenge. Zinsen wiederum haben nicht mit Geldschöpfung zu tun. Wer Zinsen zahlt, muss diese erwirtschaftet haben, z.B. indem er eine Ware produziert und diese verkauft und dabei einen Mehrwert erzielt.RolandD 00:37, 24. Jul 2004 (CEST)

[die erklärung von rolandD scheint mir falsch hier: zinsen können bezahlt werden, solange die geldmenge steigt, sie tut das aber nicht durch warenproduktion und -handel...(pch)]

Kritik

Andreas Eschbach kritisiert in seinem Buch "Eine Billion Dollar" einen Aspekt der Geldschöpfung und macht ihn, zu Recht, für Wirtschaftsprobleme und die globale Umweltzerstörung verantwortlich: Die Zentralbank darf aus dem Nichts Geld erschaffen, das sie als Kredite an die Banken weitergibt. Dafür verlangt sie natürlich Zinsen (Diskontsatz), doch dadurch entsteht eine absurde Situation: Woher soll das Geld für die zu zahlenden Zinsen kommen? Nur die Zentralbank kann ja neues Geld erschaffen. Also muss das Geld woanders abgezweigt werden. Aber schließlich kommt es dazu, dass ein Kredit bei der Zentralbank aufgenommen wird, um die Zinsen für den ersten zu bezahlen. Es entsteht ein Teufelskreis, dem ohne eine Änderung des offensichtlich fehlerhaften Wirtschaftssystems nicht zu entkommen ist.

Kritik an Eschbach

Die Behauptung, dass Geldschöpfung für wirtschaftliche Probleme zuständig ist, ist nicht allgemein anerkannt. Die Behauptung, dass Geldschöpfung Umweltzersörung hervorruft, ist ganz einfach nur grotesk. Die These des Herrn Eschbachs, dass es einen Teufelskreis gibt, zeugt von Unkenntnis bzgl. Zentralbank-Transaktionen. 1: Die Zinsen für Discount Window Loans gehen als Zentralbankgewinn wieder an den Finanzminister und damit wieder in den realen Kreislauf. Damit gibt es keinen Verschuldungszwang und das Problem des fehlenden Geldes zum Begleichen der Zinsen ist damit gar keins. 2: Die Zinsen für Mindestreserven werden erst gar nicht von Banken gezahlt. Als Mindestreserven werden Staatsanleihen gehalten, d.h. der Staat zahlt die Zinsen (für die Banken sind es nur reine Opportunitätskosten) an die Zentralbank und erhält das Geld als Zentralbankgewinn wieder zurück.

In beiden Fällen tritt der Eschbach-Teufelskreis nicht auf.

Kritik an der Kritik

Die wirkliche Geldschöpfung findet heute in den Geschäftsbanken durch Kreditvergabe und Ankauf von Wertpapieren statt. Dabei wird das Giralgeld geschaffen, welches das Hauptzahlungsmittel geworden ist und auch die Voraussetzung dafür ist, dass eine Geschäftsbank überhaupt Zentralbankgeld an einen Kunden abgibt. Für das Giralgeld gilt die Eschbach-Kritik sehr wohl. Giralgeld ist nur eine Forderung an die Bank in der Bankenbuchhaltung. Für diese Art Ersatzgeld gilt die Überlegung sehr wohl, weil Banken ihren Sparkunden ja auch Zinsen (ebenfalls eine Forderung an die Bank) gutschreiben, die nicht mehr in den Geldkreislauf gelangen. Die Menge der Sparguthaben nimmt laufend zu - was leicht zu überprüfen ist - und damit auch die Menge der nicht mehr in den Geldkreislauf zurückkehrenden Zinsen. Es gibt somit den Teufelskreis der Verschuldung.

Im Artikel ist ein Neutralitätsbaustein eingetragen. Es ist notwendig, diese fehlende Neutralität hier auf der Artikeldiskussionsseite zu begründen. Dieser völlig konfuse Abschnitt lässt nicht erkennen, worin die fehlende Neutralität bestehen soll. Details über das Vorgehen sind im WikiProjekt Bearbeitungsbausteine beschrieben. Ansonsten werde ich den Baustein entfernen.Neutralseife 16:56, 7. Dez. 2008 (CET)
Da die fehlende Neutralität bis heute nicht begründet wurde, habe ich den Baustein entfernt.Neutralseife 17:16, 9. Jan. 2009 (CET)
Bitte nicht so voreilig, ein bisschen weiter oben findest Du ja die Begründung: „Es fehlt der Unterpunkt „Kritik“ im Artikel völlig…“ Da Kritik ausgespart wird kann dieser Artikel nicht neutral und objektiv sein. --Mjh 18:46, 9. Jan. 2009 (CET)
WP:RW-taugliche textvorschläge, der rest ist qualitätskram. bausteinschubereien bringen den artikel nicht weiter, gruß --Jan eissfeldt 19:09, 9. Jan. 2009 (CET)

Geldschöpfung + Zinsverbot = ?

Wenn die Geldschöpfung grundsätzlich durch Kreditvergabe erfolgt und die Geldmenge/Inflation durch den Zinssatz gesteuert wird, frage ich mich wie funktioniert das in Gesellschaften in denen ein Zinsverbot existiert.
Ich vermute es wird verschiedene Formen der Geldschöpfung geben, die in einer Enzyklopädie zumindest erwähnt werden sollten.
--Qunowiki 09:43, 25. Sep. 2007 (CEST)

In den Siebziger Jahren des vergangenem Jahrhunderts sprach man noch von den drei Produktionsfaktoren: Arbeit, Boden, Kapital es sieht so aus als sei der Faktor Arbeit in Vergessenheit geraten. Offenbar ist es nicht im Interesse der Wirtschaftspolitiker/Theoretiker beispielsweise soziale Arbeit, als Geldschöpfungsfaktor zu betrachten. 91.36.153.141 21:38, 2. Okt. 2007 (CEST)BenutzerTheTilde
Unfug! "Soziale Arbeit" wäre allenfalls in der Lage, Wertschöpfung zu realisieren, nicht jedoch "Geldschöpfung"! Zudem: Selbstverständlich kann auch "Soziale Arbeit" - ausgestattet mit Kapital - Mehrwert erzeugen, vorausgesetzt es findet sich ein Kunde, welcher bereit ist, dafür FREIWILLIG zu bezahlen, und nicht das zwangsgepresste Steuergeld verwendet wird, welches die Menschen um ihre Arebitsfrüchte bringt um damit für diese unbestellte Leistungen zu erbringen; - das wäre nämlich "Wertvernichtung", also das Gegenteil. MV --79.199.183.211 23:28, 7. Nov. 2008 (CET)