Diskussion:Globale Erwärmung

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Abwärme[Quelltext bearbeiten]

Ist dieser lange Absatz zu Abwärme anstelle von Treibhausgasen hier angebracht? Bisher nahm die Abwärmedebatte 2/3 des Abschnittes "Langfristige Betrachtung und daraus resultierende Konsequenzen" ein, was eine völlig falsche Gewichtung war. Ich habe daher alles bis auf einen Satz zu Abwärme verschoben. Meiner Meinung nach ist die zukünftige Entwicklung der Abwärme aber auch dort in dieser Menge unangebracht, weswegen ich für deutliches Kürzen wäre. Da ich mich hiermit aber nicht auskenne, würde ich mich freuen, wenn das jemand tun würde, der tiefer in dieser speziellen Thematik drinsteckt als ich. Viele Grüße, Andol (Diskussion) 15:37, 7. Apr. 2017 (CEST)

Wieso war der Absatz überhaupt im Artikel? Das hatten wir vor einiger Zeit doch schon diskutiert. --mfb (Diskussion) 03:59, 8. Apr. 2017 (CEST)
Ich bin auch nicht der große Spezialist für diesen Themenbereich, aber ich finde, dass der Abschnitt im Hinblick auf seine Relevanz zuviel Raum einnimmt. Hier könnte man guten Gewissens etwas komprimieren und dann vielleicht in dem Zusammenhang die "Abwärme" des Planeten Erde erwähnen. Diese beträgt zwar nur (wenn ich mich recht entsinne) 0,1 bis 0,2 W pro Quadratmeter, seltsamerweise wird dieser ziemlich nachrangige Effekt relativ häufig von gewissen Kreisen als Erklärungsansatz für die globale Erwärmung benutzt. --Berossos (Diskussion) 15:48, 9. Apr. 2017 (CEST)
Was machen wir nun mit diesem Absatz? Er ist immer noch im Artikel und stellt in meinen Augen eine ziemliche Außenseitermeinung dar, da hier ja klar gesagt wird, dass über lange Zeiträume von einigen 100 Jahren die Abwärme ein ähnliche Erwärmung auslösen könnte wie die Treibhausgase. Solche Positionen habe ich noch niemals in Papern gelesen und das Thema scheint von einem Autoren ziemlich gepusht zu werden. Allerdings sind Belege für die Aussagen genannt, daher will ich nicht gleich mit der großen Gartenschere ran. Andol (Diskussion) 23:23, 8. Dez. 2017 (CET)
Bis zum Satz "Merkliche Beiträge zur Erwärmung sind für den Fall des weiteren ungebremsten Anstiegs der Energieerzeugung (wie in den vergangenen Jahrzehnten) ab dem Ende unseres Jahrhunderts zu erwarten." halte ich den Abschnitt für sinnvoll. Alles danach ist blinde Extrapolation und kann von mir aus gerne ersatzlos entfernt werden. Mit der gleichen Art von Extrapolation lässt sich nämlich zeigen, dass die Erdoberfläche bis 2100 vollständig von Handys belegt wird, und bis 2200 besteht die gesamte Erde nur noch aus Handys. Klingt realistisch, hm? --mfb (Diskussion) 23:51, 8. Dez. 2017 (CET)
Im Prinzip schließe ich mich Benutzer MfB an. Von den Abschnitten der nachrangigen Faktoren ist der Abwärmeabsatz immer noch am umfangreichsten. Das Ganze könnte durchaus noch ein wenig eingedampft werden. --Berossos (Diskussion) 23:59, 8. Dez. 2017 (CET)
Ich sehe es genauso und hätte auch die gleiche Stelle für den Cut gewählt. Dann setze ich das einfach mal um. Andol (Diskussion) 00:01, 9. Dez. 2017 (CET)

Big Fail[Quelltext bearbeiten]

Der spezielle, horrende Beitrag der "Chemtrails" zur Erderwärmung wenn man dem hier glaubt scheint völlig unerwähnt. Das wäre schon eine eigentlich unglaubliche Lückenhaftigkeit für so ein Brennpunktthema. Aber schockierend ist schon dass der Begriff Flugverkehr offenbar mit keiner einzigen Silbe vertreten ist. Wirklich unglaublich!! (oder klemmt meine Suchfunktion?). --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 15:58, 14. Apr. 2017 (CEST) PS: Ach, und exzellent ist er auch noch, Hilfe!

Mich würde interessieren, wieviel Erwärmung diese Streifen und Wolken zusammen verursachen. Es gibt sicher Tausende (Millionen?) von verschiedenen Sachen, die die Erde erwärmen, aber jedes ist nicht per se nennenswert.
Erwähnungen hier in Wikipedia: Kondensstreifen#Auswirkungen auf das Klima. Engl. Wikipedia: Environmental impact of aviation#Water vapor (H2O), and contrails --Distelfinck (Diskussion) 17:20, 14. Apr. 2017 (CEST)

Hm, laut Strahlungsantrieb ist der Kondensstreifenanteil nichtig, also voller Widerspruch zur Behauptung vom Upi-Institut(?). Aber das dürfte eben kaum für den CO2-bedingten Anteil des Flugverkehrs gelten. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 18:10, 14. Apr. 2017 (CEST)

Ah okay in der Grafik. Anthrop. Erwärmung ist 0,6-2,4 W/m2. Davon 0,003-0,03 W/m2 durch Kondensstreifen --Distelfinck (Diskussion) 19:55, 14. Apr. 2017 (CEST)
Ich habe mal in meiner Literatur nachgesehen. Mojib Latif 2007 nennt in "Bringen wir das Klima aus dem Takt" einen leichte Erhöhung des Treibhauseffektes um ca. 0,05 °C, also weitgehend irrelevant. Bei einer Vervielfachung des Luftverkehrs, beispielsweise einer Verzehnfachung könnte aber nennenswerte Beiträge zusammenkommen. Die direkten Effekten durch den CO2-Ausstoß sind laut Latif ebenfalls gering. Angesichts des geringen Anteils an den menschengemachten CO2-Emissionen (ca. 2,5 % der Gesamtemissionen [1]) aber auch kaum verwunderlich.
Was nun das Upi-Institut angeht, dessen Namen ich gerade zum ersten Mal höre: Wenn ich mir die Aufmachung der Internetseite ansehe, dann kommt mir dieses "Institut" hochgradig dubios vor. So sehen keine Websiten von wissenschaftlichen Institutionen aus. Bei den Beteiligten scheint auch keiner einen Dr. zu haben [2]. Da sollte man mal genauer recherchieren, wer die eigentlich sind. Andol (Diskussion) 21:01, 14. Apr. 2017 (CEST)
Hm, muss ich jetzt zurückrudern? War es nur Einbildung dass in den Medien ein bedeutender Beitrag von Flugverkehr zum Klimawandel dargestellt wurde?.
Immerhin der BUND sieht es absolut so
Und in diesem Artikel (Kap.28, S.181) wird bestätigt dass es eine Vielzahl von Forschungsprojekten und speziellen Publikationen gibt. --Quetsch mich aus, ... itu (Disk) 23:06, 14. Apr. 2017 (CEST)
Natürlich gibt es viele Forschungsprojekte und Studien, das ist ja völlig klar. Das widerspricht dem oben gesagten ja auch nicht. Auch die Position des BUND ist ja nicht falsch. Die Reise per Flugzeug ist pro km gerechnet die mit Abstand klimaschädlichste Art zu reisen, evtl. mit Ausnahme einer Reise per Kreuzfahrtschiff. Du musst ja die Emissionen des Flugverkehrs in Relation setzen. Absolut mögen die Werte recht gering sein, relativ produziert das Fliegen aber die höchsten Emissionen. Davon abgesehen sind Emissionen des Verkehrs ja nur Teilbereich der Verkehrsemissionen, und die wiederum nur ein Teilbereich der anthropogenen Gesamtemissionen. Da kommen ja noch Strom, Wärme, Industrie, Landnutzung usw. dazu. Andol (Diskussion) 00:51, 15. Apr. 2017 (CEST)

Die CO2-Quellen werden generell in diesem Artikel nicht einzeln besprochen. Wieso sollten wir eine bestimmte, kleine, einzeln besprechen? --mfb (Diskussion) 23:20, 18. Mai 2017 (CEST)

Kurze Ergänzung: In dem eingangs erwähnten Artikel des upi-Instituts geht es nicht um das CO2 sondern um die Effekte von Kondensstreifen. Ebenfalls ist anzumerken, dass sich die Aussagen der Website auf eine Publikation in Nature stützen, was dort auch nachzulesen ist; grobe Fehler im deutschen Text sind mir nicht aufgefallen. Der Einfluss der Kondensstreifen auf den Strahlungshaushalt der Erde konnte übrigens nach den Attentaten vom 11.September 2001 prima analysiert werden, da danach der Flugverkehr über den USA für ein paar Tage ruhte. Dies brachte interessante quantitative Erkenntnisse. --hg6996 (Diskussion) 08:52, 13. Sep. 2017 (CEST)

Umfrage zur Verwendbarkeit einer aktuellen Studie[Quelltext bearbeiten]

Hallo an alle Interessierten! Ich bin kürzlich auf diese neue Studie gestoßen. Das Paper trägt den Titel Future climate forcing potentially without precedent in the last 420 million years, wurde letzten April in Nature Communications veröffentlicht und stammt von einigen in Fachkreisen bekannten WissenschaftlerInnen. Kurz gesagt geht es darin um eine Fortschreibung des Business as usual-Szenarios im Hinblick auf die weitere Zunahme der anthropogenen Treibhausgase. Dies würde in letzter Konsequenz dazu führen, dass die weitgehende Verbrennung aller greifbaren natürlichen Ressourcen zu einer CO2-Konzentration von mindestens 2.000 ppm führen würde. Das wäre ungefähr identisch mit einem atmosphärischen Kohlenstoffdioxid-Anteil, wie es ihn über geologische Zeiträume zuletzt im Devon vor mehr als 400 Millionen Jahren gab.

Nun ist unter normalen Umständen nicht davon auszugehen, dass die gegenwärtigen Kohlenstoff-Emissionen von jährlich rund 10 Gigatonnen noch jahrhundertelang auf dem gegenwärtigen Niveau weiterlaufen. Das Paper ist also vor allem unter dem Aspekt Was wäre, wenn ... zu betrachten und schildert völlig berechtigt die sich aus dem "Wenn-Fall"-Potential ergebenden Folgen. Womit ich allerdings Schwierigkeiten habe, ist der folgende Passus: If CO2 continues to rise further into the twenty-third century, then the associated large increase in radiative forcing, and how the Earth system would respond, would likely be without geological precedent in the last half a billion years. Das ist sozusagen der Knackpunkt, weil es innerhalb des genannten Zeitraums durchaus einige Ereignisse gab, bei denen der CO2-Gehalt sehr wahrscheinlich die 2.000-ppm-Marke locker überbot: Perm-Trias-Grenze, Trias-Jura-Grenze sowie vermutlich auch Kreide-Paläogen-Grenze und Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum. So postulieren einzelne Studien für die Perm-Trias-Grenze einen CO2-Äquivalentwert von 7.000 ppm in gefährlicher Nähe zu einem run-away-Effekt. All diesen Events ist gemeinsam, dass sie nach mehreren 100.000 Jahren abflauten und sich die CO2-Konzentration dann annähernd wieder bei den charakteristischen Ausgangswerten des jeweiligen geologischen Zeitraums einpendelte.

Die Studie von Foster et al. benutzt nicht (wie vielfach gebräuchlich) z. B. das auf 200.000 Jahre begrenzte PETM als Vergleichsmaßstab für eine starke, anthropogen bedingte Erwärmungsphase, sondern eine ganze geologische Epoche von 60 Millionen Jahren Dauer. Meine Frage deshalb in die Runde: Kann die Studie guten Gewissens als Referenz empfohlen und als Einzelnachweis verwendet werden? Oder bin ich zu kritisch? Was meint ihr? --Berossos (Diskussion) 17:31, 14. Aug. 2017 (CEST)

Ich hatte über das Paper mal diese Zusammenfassung gelesen. Ohne das Paper im Detail verstanden zu haben, so auf den ersten Blick, würde ich die Aussage zu „was würde passieren, wenn wir alles verbrennen" in den Kernartikeln zum Thema eher als Randnotiz sehen, die Einordnung der RCP 6 und 8.5 dagegen kommen mir schon sehr relevant vor. Gruß, --man (Diskussion) 21:21, 14. Aug. 2017 (CEST)
Ich glaube, es wäre merkwürdig, wenn ich mich jetzt gegen die Zitierfähigkeit der Studie aussprechen würde... [3]. Ich finde, die physikalisch möglichen Szenarien sollten als potentielles Extremszenario im Artikel stehen, einfach um einen Vergleichsmaßstab zu den wahrscheinlichen Szenarien zu haben. Das sind die RCPs, und RCP6 wäre schon fatal genug, von 8.5 ganz zu schweigen. Wichtig ist aber eben auch, dass eben 2100 kein Endpunkt der Erwärmung darstellt (darstellen muss, ja nach Klimapolitik), sondern sich die Erwärmung je nach Verhalten der Menschheit auch über das 21. oder gar 22. Jahrhundert weiter fortsetzen kann. Ich habe den Eindruck, dass die Kommunikation der wahrscheinlichen Szenarien, die ja alle auf 2100 ausgelegt sind, dazu führen, dass viele Menschen meinen, die dort gennannten Werte von gut 4 °C wären das Ende der Fahnenstange. Sind sie aber ja leider nicht. Deswegen sollten die denkbaren Extremata erwähnt werden, mehr aber auch nicht. Andol (Diskussion) 22:11, 14. Aug. 2017 (CEST)
Ich halte das, was in der Studie thematisiert wird, für gar nicht so abwegig. Der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre verlief und verläuft aktuell drastisch schneller als das System Erde reagieren kann. Das Tauen von Permafrost und die Freisetzung von Treibhausgasen daraus wird wohl noch einige Jahrhunderte anhalten, selbst wenn es die Menschheit schaffen sollte, auf alle fossilen Brennstoffe zu verzichten. Wenn man bedenkt, dass durch die Verwitterung von Gestein nur weniger als 0,001 pppm pro Jahr aus dem Kohlenstoffkreislauf (bestehend aus Luft, Wasser, Biomasse und Böden) entfernt werden kann, so müsste die Menschheit faktisch vollständig auf jegliche Freisetzung fossilen Kohlenstoffs verzichten, wenn eine weitere Erwärmung daraus gestoppt werden sollte. Das wird aber m.E. nach niemals geschehen. Selbst eine Emissionssenkung um 95% halte ich für völlig utopisch (und das würde ja nicht reichen). --hg6996 (Diskussion) 07:07, 15. Aug. 2017 (CEST)
Ich habe mir noch den Originalartikel zu Gemüte geführt, so gut ich konnte. Ich teile deine Bedenken, Berossos. Nirgendwo werden kürzere Konzentrationsanstiege (Größenordnung bis 100 kyrs / 1 Myrs) thematisiert, abgesehen von einer Bemerkung, dass deren Signal sich möglicherweise nicht in der neuen CO2-Reihe zeigen könnte. Als einzige mögliche Erklärung, warum der gegenwärtige Konzentrationsanstieg, anders als eventuelle frühere, diesmal über „geologische Zeiträume“ Wirkung zeigen sollte, lese ich einen Hinweis auf seine extreme Geschwindigkeit am Ende des Artikels. Sonst stehen in der Diskussion die Faktoren, die langfristig zu einer Abnahme der CO2-Konzentrationen geführt haben, ja sogar ausdrücklich („regardless of the ultimate cause for the relative stability“) zusammenhanglos neben der möglichen einzigartigen Wirkungsdauer des jetzigen Anstiegs. Bei Faktoren wie der Silikatverwitterung („supply-limited“), die zum Ende des PETM wohl eine wichtige Rolle gespielt hat [4], oder der relativ höheren solaren Intensität bleibt es dem Leser überlassen zu mutmaßen, dass diese veränderten Ausgangsbedingungen vielleicht jetzt den CO2-Anstieg über viele Mio. Jahre wirksam sein lassen könnten („Potential“, „Risk“ schreiben die Autoren vorsichtig) .
Überdies gibt es noch keine erkennbare Rezeption. Und Nature Communications als relativ junge interdisziplinäre Zeitschrift, die zwar „high-quality“ aber nicht „landmark“ Paper bringen will, wie die anderen Nature Journals, ist vielleicht auch nicht als gleich hochwertig anzusehen. Auffällig ist auch, dass das Paper schon 2015 eingereicht wurde, aber erst zwei Jahre später veröffentlicht wurde – dabei will Nature Communications sich doch durch seine besonders schnellen Reviews und Veröffentlichungen hervortun.
Dementsprechend würde ich jetzt, gerade mit meinem beschränkten Verständnis, das Paper allenfalls mit sehr vorsichtigen Formulierungen, Zuschreibung und keinesfalls als gesichertes Wissen verwenden.
Gruß, --man (Diskussion) 22:44, 15. Aug. 2017 (CEST)
Vielen Dank für Euer Feedback. Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass die Studie im Hinblick auf das "Selbstverbrennungs-Potential" (um Schellnhubers Buch zu zitieren) gute und brauchbare Inhalte bietet, auch wenn das Thema schon vielfach in anderen Arbeiten behandelt wurde. Hingegen finde ich die Darstellung der erdgeschichtlichen Aspekte nicht ganz optimal. Unter anderem vergleichen die Autoren die mögliche Entwicklung der gegenwärtigen Erwärmungsphase mit dem Devon vor 420 Millionen Jahren, wobei im weiteren Verlauf großzügig aufgerundet wird ("... in the last half a billion years"). Allerdings waren die wahrscheinlich 2.000 ppm CO2-Konzentration zu jener Zeit der Normalzustand und kein außergewöhnliches Klimaereignis - zumal der Vergleich aufgrund der um etwa 3 bis 4 Prozent verminderten Sonneneinstrahlung sowie der sehr unterschiedlichen Ökosphären mit Vorsicht zu genießen ist. Dafür werden jene erdgeschichtlichen Events, die sich durch eine rapide Temperaturerhöhung auszeichneten und die am ehesten als Blaupause für die anthropogene Erwärmung dienen könnten, bestenfalls am Rande erwähnt.
Ich schließe mich der Meinung von Benutzer DeWikiMan an, dass eine endgültige Bewertung der Studie kaum möglich ist, solange keine aussagekräftige Rezeption dazu vorliegt. Deshalb werde ich die Arbeit von Foster et al. im paläoklimatologischen Kontext vorerst nicht als Quelle verwenden. Mit besten Grüßen! --Berossos (Diskussion) 09:44, 16. Aug. 2017 (CEST)
Nachtrag zur Entwicklung des CO2-Gehalts während der letzten 541 Millionen Jahre (ein paar eigene Gedanken und deshalb Theoriefindung, wäre aber durchaus als Grundlage für eine Studie geeignet): Es besteht ein wissenschaftlicher Konsens, dass die Kohlenstoffdioxid-Konzentration im Laufe des oben genannten Zeitraums sukzessive abgenommen hat. Besonders deutlich wird dies bei Betrachtung des Erdaltertums mit einer CO2-Reduzierung von 6.000 ppm im Kambrium auf 300 ppm während der Permokarbonen Vereisung im frühen Perm. Die Gründe für diese Abnahme sind hauptsächlich in der zunehmenden Ausbreitung der Landvegetation zu suchen: Cyanobakterien, frühe Pilzformen und moosartige Pflanzen traten bereits im Ordovizium auf und nahmen am Größe, Vielfalt und Vegetationsdichte in den folgenden Epochen beständig zu. Der Höhepunkt wurde im Karbon erreicht, mit der Ausbreitung tiefwurzelnder und sehr großer Gewächse, die nicht nur CO2 in umfangreichen Inkohlungsprozessen speicherten, sondern auch eine beschleunigte chemische Verwitterung der Erdoberfläche mit erhöhter Kohlenstoffbindung in Gang setzten.
Interessanterweise blieb nach der vollständigen Etablierung einer global auftretenden Flora der CO2-Gehalt über 200 Millionen Jahre im Wesentlichen stabil, ungeachtet kurzfristiger Konzentrationsschwankungen durch plattentektonische Prozesse und das wiederholte Auftreten eines Extremvulkanismus. Im Unteren Eozän vor 50 Millionen Jahren, nach Abflauen der vorhergehenden Wärmeanomalien, lag der Wert nach der derzeit besten Messung bei 1.400 ppm, und erst danach begann der Abschwung in Richtung des Känozoischen Eiszeitalters. Ohne dieses "50-Millionen-Jahre-Anhängsel" am Schluss der Zeitreihe würde die CO2-Kurve ein völlig anderes Bild ergeben, nämlich zuerst einen starken Rückgang über rund 260 Millionen Jahre und anschließend eine fast ebenso lange Phase stabiler CO2-Verhältnisse. --Berossos (Diskussion) 14:24, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ok. Also wenn ihr mit meiner Formulierung nicht einverstanden sei, nur zu! Andol (Diskussion) 22:11, 16. Aug. 2017 (CEST)
Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich bin an völlig anderer Stelle (außerhalb von Wikipedia) auf die Studie gestoßen, ohne zu ahnen, dass sie bereits im umseitigen Artikel verlinkt ist. Die Platzierung meiner Umfrage auf dieser Disk geschah aus dem einfachen Grund, weil ich annahm, dass hier vom Thema her der günstigste Platz wäre. Dass das in der Studie erwähnte Emissionsszenario im Artikel Globale Erwärmung erwähnt wird, ist völlig in Ordnung. Lediglich der Passus Ein solches Szenario würde zu einer Temperaturerhöhung auf Werte führen, wie sie seit mindesten 420 Millionen Jahren nicht mehr aufgetreten sind bereitet mir (und soweit ich sehe auch DeWikiMan) leichtes Unbehagen, da er mit den Aussagen anderer Untersuchungen kollidiert (siehe dort Seite 1321). --Berossos (Diskussion) 23:05, 16. Aug. 2017 (CEST)
Ich habe den Satz mal entfernt und nur allgemein von einer "enormen Temperaturerhöhung" gesprochen, ohne sie genauer zu quantifizieren. Diese dürfte ja unstrittig sein. Passt das in euren Augen so? Andol (Diskussion) 20:46, 17. Aug. 2017 (CEST)
Danke! Es passt alles. --Berossos (Diskussion) 20:53, 17. Aug. 2017 (CEST)

Framing (Kommunikationswissenschaft)[Quelltext bearbeiten]

Moin! Elisabeth Wehling merkt an, dass ""erwärmung" ein zu positiver begriff ist – man erwärmt sich... Ist es hier schon mal diskutiert worden (ich habe im archiv nix gefunden), einen abschnitt dazu zu schreiben? Wehlinhg schreibt, dass die Sache schon ganz anders aussehen würde, wenn "wir von ›globaler Erhitzung‹, ›Klimaerhitzung‹ oder ›Erderhitzung‹ sprechen" (S. 185) würden. Gruß --ot (Diskussion) 14:19, 12. Sep. 2017 (CEST)

Schwierig, weil in der gesamten Fachliteratur (eine sechsstellige Anzahl von Büchern und Studien) nahezu ausschließlich von Global Warming die Rede ist. Bei Verwendung von Erhitzung würden wir eine Begriffsetablierung betreiben, die real nicht gegeben ist. --Berossos (Diskussion) 15:43, 12. Sep. 2017 (CEST)
Inhaltlich hat die Autoren durchaus Recht. Ich habe derartige Überlegungen auch schon von Klimaforschern gelesen, aber eher in Medien oder in sozialen Medien. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass ich den Begriff schon in der Fachliteratur gelesen hätte. Dort wird fast ausschließlich von "global warming" oder "(anthropogenic) climate change" geschrieben. Andol (Diskussion) 15:57, 12. Sep. 2017 (CEST)
Nein, nicht verschieben o.ä. Nur einen abschnitt im artikel der das framing erläutert. Interessant wäre noch ein historischer rückblick, wie es überhaupt zum namen Globale Erwärmung kam. Das leistet sie nicht. 4,5€ kostet es übrigens hier - und es werden auch noch andere begriffe "entframt". Gruß --ot (Diskussion) 18:47, 12. Sep. 2017 (CEST)
Es mag ja sein, dass es Sprachwissenschaftler gibt, die sich Gedanken zur Bezeichnung gemacht haben. So lange das nicht von vielen anderen aufgegriffen und übernommen wird, sehe ich keinen Anlass, dass wir hier die Bezeichnung in Frage stellen sollten. Inhaltlich könnte man sogar einwenden, dass "erhitzen" unangemessen ist. Denn es sind nicht direkt höhere Temperaturen die uns die größten Probleme machen, sondern indirekte Wirkungen etwa in Form des durch schmelzendes Eis ansteigendem Meeresspiegel.---<)kmk(>- (Diskussion) 19:40, 12. Sep. 2017 (CEST)
Beim Begriff "Erhitzung" ist Vorsicht geboten, zumal es in der Wissenschaft eine klare Definition gibt, was hothouse conditions sind, siehe hier. Der Begriff Global Warming geht auf Stephen Schneider zurück, die zugrundeliegende Geschichte könnte man natürlich hier im umseitigen Lemma einbauen. --Berossos (Diskussion) 19:53, 12. Sep. 2017 (CEST)
Hmm. War das nicht Wallace Broecker? (nicht signierter Beitrag von [[Benutzer:hg6996 (Diskussion) 07:13, 13. Sep. 2017 (CEST)|hg6996 (Diskussion) 07:13, 13. Sep. 2017 (CEST)]] ([[Benutzer Diskussion:hg6996 (Diskussion) 07:13, 13. Sep. 2017 (CEST)|Diskussion]] | [[Spezial:Beiträge/hg6996 (Diskussion) 07:13, 13. Sep. 2017 (CEST)|Beiträge]]))
Stimmt. Da habe ich die Namen verwechselt. An allem war der Stephen Schneider auch nicht "schuld". :-) --Berossos (Diskussion) 22:54, 12. Sep. 2017 (CEST)
Broecker hat darauf hingewiesen, dass er nicht zuerst den Begriff verwendet hat: Wallace Broecker: When climate change predictions are right for the wrong reasons. In: Climatic Change. 2017, doi:10.1007/s10584-017-1927-y (Open Access). ).
Zum positiv wirkenden Framing des Begriffs: Das erinnert micht an Wärmeoptimum und Klimapessimum, was ja auch gerne missverstanden wird. Bei einer kurzen Recherche habe ich jetzt zu „Global Warming“ – über das Buch von Wehling hinaus (hier hat sie ihre Thesen diskutiert [5]) – keine weiteren Arbeiten gefunden, die eine verhamlosenden Wirkung des Frames nachweisen. Schuldt hat in der Oxford Research Encyclopedia eine Übersicht zur Wirkung von Labels in der Klimakommunikation geschrieben: [6] (hatte noch keine Zeit, das zu lesen, vielleicht steht da was). Joireman hat z. B. eine von der Umgebungstemperatur abhängige Wirkung gefunden (Anchoring): [7]. --man (Diskussion) 08:23, 13. Sep. 2017 (CEST)
Danke für diese wertvolle Ergänzung. Dann muss das im Artikel Forschungsgeschichte des Klimawandels sowie im Bio-Artikel von Wallace Broecker auch entsprechend angepasst werden. Dort steht aktuell noch drin, dass er es war, der den Begriff prägte. --hg6996 (Diskussion) 08:38, 13. Sep. 2017 (CEST)
Broecker: I am not the father! Das haben allerdings schon viele behauptet. Im Ernst: Wir könnten uns vielleicht darauf einigen, dass Wallace Broecker durch sein damaliges Paper (prominent in Science veröffentlicht, Global warming im Titel) entscheidend zur Popularisierung des Begriffs beitrug. --Berossos (Diskussion) 08:57, 13. Sep. 2017 (CEST)
Ich denke, [8], [9], das passt in den beiden Artikeln? --man (Diskussion) 09:14, 13. Sep. 2017 (CEST)
Sieht jeweils sehr gut aus. Danke! --Berossos (Diskussion) 09:40, 13. Sep. 2017 (CEST)
Auch aus meiner Sicht :-) Prima! --hg6996 (Diskussion) 14:13, 13. Sep. 2017 (CEST)
Ich habe jetzt die Übersicht Jonathon P. Schuldt: “Global Warming” versus “Climate Change” and the Influence of Labeling on Public Perceptions. In: Climate Science (= Oxford Research Encyclopedias). September 2016, doi:10.1093/acrefore/9780190228620.013.309. überflogen. Eine Bestätigung von Wehlings These habe ich darin nicht gefunden. Tendenziell wird das Label „Global Warming“ sogar eher bedrohlich wahrgenommen, abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. M. E. passt ein Abschnitt daher hier nicht so richtig in den Artikel. In einen Artikel Klimakommunikation – mittlerweile offensichtlich ein eigener Forschungsbereich –, in dem man ausführlich und differenziert auf die verschiedenen Wirkungen eingehen könnte, würde es gut passen. --man (Diskussion) 22:26, 13. Sep. 2017 (CEST)
Moin. Ich habe den anderen sehr kurz und diesen artikel etwas intensiver quer gelesen. Das problem ist, dass hier die englischen begriffe verglichen werden und empirische studien herangezogen werden, ob unterschiedliche begriffe auswirkungen auf die wahrnehmung der menschen haben, während wehling die deutschen begriffe linguistisch (framistisch?) bewertet. Zwei unterschiedliche ansätze in zwei verschieden sprachräumen. Gruß --ot (Diskussion) 09:06, 14. Sep. 2017 (CEST)

„Begriffsgeschichte“ (bzw. „Rezeption“)[Quelltext bearbeiten]

fehlt offstl. Imo einzufügen, Vorlage existiert, siehe diese Disk auf Klimawandel. Danke, --Hungchaka (Diskussion) 17:22, 1. Okt. 2017 (CEST)

Da fehlt nix. Imho. --hg6996 (Diskussion) 09:05, 9. Okt. 2017 (CEST)

Aktuelle Edits[Quelltext bearbeiten]

@Simon-Martin, Craftsman: Bitte keinen Editwar. Der Wasserdampfgehalt hängt auch wieder von der Temperatur ab, den in natürlichen und menschenverursachten Teil zu spalten ist nicht sinnvoll. Was ist an "ein maßgeblicher Faktor" denn so problematisch? Das sollte unumstritten richtig sein. --mfb (Diskussion) 09:53, 30. Okt. 2017 (CET)

Nein, die Formulierung von Craftsman suggeriert, dass die aktuelle Erwärmung von mehreren Ursachen getrieben wird, unter denen das anthropogene Kohlendioxid nur eine von vielen Rollen spielt. Ich habe den Eindruck, dass da jemand versucht, eindeutige Zusammenhänge zu relativieren und den Artikel in Salamitaktik auf „wir wissen eigentlich nichts“ umzuschreiben. --Simon-Martin (Diskussion) 10:09, 30. Okt. 2017 (CET)
So ist es. Die Andol-Version vor Craftsmans POV-Edit ist klar besser und richtiger. --Hob (Diskussion) 10:28, 30. Okt. 2017 (CET)
Eben. Craftsmans Version ist hier eindeutig falsch, denn dies ist hier der Artikel Globale Erwärmung, also der menschengemachte Anteil der Erderwärmung. An diesem hat Kohlendioxid den Hauptanteil, wie auch in den Sachstandsberichten des IPCCs nachlesbar ist. Craftsman beschreibt hingegen den natürlichen Treibhauseffekt, was hier natürlich völlig Themafremd ist. Beide Aspekte absichtlich zu vertauschen ist eine klassische Klimaleugnerstrategie, die seit vielen Jahren genutzt wird. Darauf sollte man nicht reinfallen. Andol (Diskussion) 14:32, 30. Okt. 2017 (CET)
Wasserdampf wirkt als reines Rückkopplungsglied; seine mittlere Konzentration in der Erdatmosphäre folgt der Durchschnittstemperatur und wirkt damit auf jeden Trend (Abkühlung wie auch Erwärmung) verstärkend. Das ist so auch im Artikel nachlesbar. --hg6996 (Diskussion) 19:18, 30. Okt. 2017 (CET)

Der hier beschworene Konsens, dass die „aktuelle Erwärmung“ nicht von mehreren Ursachen, sondern nur durch eine einzige Ursache, nämlich durch das von Menschen erzeugte CO2, getrieben wird, ist himmelschreiend abstrus. Eine „Diskussion“ darüber, ob das anthropogene Kohlenstoffdioxid von jährlich 3 bis 5 % der gesamten weltweit emittierten natürlichen Menge die einzige Ursache der globalen Erwärmung darstellt, ist so überflüssig wie die wiederholten Ad–hominem–Angriffe eines bestimmten Benutzers. Wer noch nicht Zweifel hat an diesem Konsens der Klima-Aktivisten, die dieses Lemma kontrollieren und auf Alarmstufe halten, der möge die jährliche Veränderung des Durchschnittswerte von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre (hier) mit den Temperaturveränderungen des dreimonatigen Oceanic Niño Index (ONI) (hier) vergleichen: die Veränderungen der CO2–Werte sind von den veränderten Temperaturwerten beeinflusst. CO2 ist der Getriebene, nicht der Treibende! – Die monokausale Erklärung für die beschworene „Globale Erwärmung“, die hier in Wikipedia monoman behauptet und bewacht wird, ist dieser Enzyklopädie nicht würdig. Abraham Lincoln wusste: „...du kannst nicht alle unbegrenzt täuschen.“
Craftsman (Diskussion) 16:14, 31. Okt. 2017 (CET)

Ach - nun ja. (a) Eigentlich diskutieren wir hier nicht die Ursachen und Mechanismen der Klimaerwärmung, sondern ihre Darstellung im Artikel. (b) Aus Vergleichen von Tabellen kann man keine Ursache-Wirkung-Relation erkennen ("...ist getrieben/treibt ...") - es sei denn, die zeitlichen Delays werden mit einem Modell erfasst und damit abgeglichen, was fachliche tiefe Arbeit erfordert - ... (c) ... was aber in der WP, als einer Enzyklopädie, sicher nicht getan wird. Wenn die entsprechenden Fachartikel referenziert werden, die das behaupten und belegen, dann wäre es aufnehmenswert. (d) Die Tabellen, die Du anführst, sind schon deswegen unvergleichbar, weil in der zweiten als Bezugswert ein im 5-Jahrestakt jeweils neu berechneter Mittelwert verwendet wird - damit sind keine absoluten Änderungen daraus ableitbar (wenn Du oder sonstwer das aber schafft - z.B. auch aus den zugrundeliegenden Primärdaten -, dann gerne peer-reviewed veröffentlichen und dann einbringen). (e) Trotzdem (weil wir ja doch auf der Diskussionsseite sind ...): Natürlich kann eine kleine (3...5%) Änderung des CO2-Gehalts eine kleine (1..2°) Änderung der weltweiten Mitteltemperatur bewirken - das ist sogar das, was man am ehesten ewarten würde (nur ist es auch nicht so einfach). (f) usw.usf. --Haraldmmueller (Diskussion) 18:29, 31. Okt. 2017 (CET)
Das einzige, was hier himmelsschreiend abstrus ist, ist dein Beitrag, Craftsman. Da stimmt mal wieder absolut nichts bis auf das Datum in der Signatur. Wenn schon Abraham Lincoln (gestorben 1865!) herangezogen wird, um den menschengemachten Klimawandel als Fake darzustellen, kann man sich echt nur noch an den Kopf langen. Das schlimmste ist, die inhaltlichen "Argumente" sind noch absurder. Alleine wenn ich schon wieder lesen muss, dass der Mensch nur 3-5 % des gesamten Kohlendioxidausstoßes verursachen würde, kriege ich einen Wutanfall, weil Craftsman hier mal wieder mit vollster Absicht Falschbehauptungen verbreitet und hofft, dass wir dumm genug sind, darauf reinzufallen. Dieser Unsinn ist 20 Jahre alte Exxon-Propaganda, beider Klimaleugner intentionell natürliche CO2-Umsätze und menschengemachten Gewinn vertauschen. Hintergrund z.B. hier und hier. Auch die restliche Argumentation ist ein einziger multipler Strohmann. Die Klimaforschung sagt nicht, dass CO2 die einzige Ursache ist, sondern die Hauptursache. Der Konsens existiert, egal wie brachial du dagegen polemisierst. Nicht wir sind die Klimaaktivisten, sondern du, und der beste Beweis dafür sind deine permanenten Falschbehauptungen, dreisten Lügen (s.o.), deine ständigen Attacken auf alle User hier und dein pauschales Ablehnen jeglicher wissenschaftlicher Forschung zum Klimawandel bei gleichzeitigem Verbreiten massiver Verschwörungstheorien. Aber klar, du bist der einzige mit Ahnung hier. Weil du so super Argumente hast, musst du ja das Who is Who der Klimaleugner-Falschbehauptungen runterbeten. Kleiner Tipp: Hier sind die beliebtesten 200 Falschbehauptungen [10] und mit ein bisschen Glück findest du sogar noch 2 oder 3, die du bei deinen bisherigen Manipulationsversuchen noch nicht gebracht hast. Argh, ich könnte schon wieder kotzen, wenn ich das lese... Andol (Diskussion) 19:22, 31. Okt. 2017 (CET)
Ich denke nicht, dass Benutzer Craftsman trickst. Ich vermute eher, er versteht einfach zu wenig von dem Geschriebenen. Wer das Wort "Hauptgrund" nicht versteht, sollte sich aber besser nicht mit so etwas Komplexen wie dem menschengemachten Klimawandel beschäftigen. --hg6996 (Diskussion) 19:57, 31. Okt. 2017 (CET)
Auch möglich. Mich irritiert halt immer, dass er die Leugnerargumente zumeist mit großer Exaktheit rüberbringen kann, alle Klimaforscher und auch uns aber praktisch jedesmall völlig missversteht. Dieses partielle Textverständnis (manchmal ziemlich gut, dann wieder kaum vorhanden) wundert mich halt. Wobei auch das mit einem absoluten Glauben-Wollen (bzw. Nicht-Glauben-Wollen) erklären könnte. Wie dem auch sei. Beides ist ein kategorischer Grund, hier die Finger davon zu lassen. Denn egal ob es absolutes Missverständnis ist oder absolute Missverstehen-Wollen ist, beides führt dazi, dass das, was er schreibt, hoffnungslos falsch wird. Andol (Diskussion) 20:23, 31. Okt. 2017 (CET)
Man kann einem Zitat nicht ansehen, ob der Zitierende dessen Inhalt versteht. Das könnte die Erklärung sein. --hg6996 (Diskussion) 09:06, 1. Nov. 2017 (CET)

neue ppm-Daten[Quelltext bearbeiten]

http://www.sueddeutsche.de/1.3730382 :

(imo gemeint): 400 ppm Ende 2015, 403,3 ppm Ende 2016. Im Artikel erwähnen ? --Neun-x (Diskussion) 19:37, 30. Okt. 2017 (CET)

Das Problem mit dieser Angabe liegt darin, dass sie nur eine Momentaufnahme darstellt, da die Konzentration im Jahresverlauf stark schwankt. Zehntel ppm, ja sogar auf das einzelne ppm genau die aktuelle Konzentration anzugeben, spiegelt eine Genauigkeit vor, die es nicht gibt. --hg6996 (Diskussion) 07:20, 31. Okt. 2017 (CET)
Schließe mich Hg6996 an - aufgrund der jahreszeitlichen Fluktuationen machen Zehntel-ppm-Angaben keinen Sinn. In den Artikeln, die ich aktuell bearbeite, schreibe ich deshalb entweder "etwas über 400 ppm" oder "ungefähr 405 ppm" (wird in der Fachliteratur ähnlich gehandhabt). --Berossos (Diskussion) 11:29, 31. Okt. 2017 (CET)
Zur Info: https://scripps.ucsd.edu/programs/keelingcurve/
Man kann sich auf dieser Website den Verlauf über unterschiedliche Zeiträume darstellen lassen. --hg6996 (Diskussion) 06:22, 2. Nov. 2017 (CET)

US-Behörden veröffentlichen neuen Vierjahresbericht zur globalen Erwärmung[Quelltext bearbeiten]

http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/amerikanische-behoerden-warnen-vor-klima-katastrophe-15276942.html

Trump administration releases report finding ‘no convincing alternative explanation’ for climate change

Linkliste zu Volltexten

Würde mich freuen, wenn davon etwas in den Artikelk einfließt :-) --Neun-x (Diskussion) 10:27, 4. Nov. 2017 (CET)

Hallo @Neun-x:, vielen Dank für Deinen Link-Service, der mir sehr gut zum Belegen hier dienen konnte! VG, schönen Sonntag noch, Hungchaka (Diskussion) 13:31, 5. Nov. 2017 (CET)

Logisches Problem[Quelltext bearbeiten]

Mir ist gerade aufgefallen, dass wir im Artikel ein logisches Problem haben. Der umseitige Artikel beschreibt ja den menschengemachten Klimawandel. Im Abschnitt Ursachen ist als erste Ursache aber der natürliche Treibhauseffekt angeführt, der auch vor Eingreifen des Menschen existierte. Erst an zweiter Stelle steht dann der Konzentrationsanstieg der Treibhausgase, die ja für den menschengemachten Temperaturanstieg ursächlich sind. So ist das logisch irreführend. Wie kann man dieses Problem lösen? Den natürlichen Treibhauseffekt als Hintergrund darstellen (die Infos dort sind ja trotzdem wichtig) und bei Ursachen dann nur den Konzentrationsanstieg und die Aerosole darstellen? Irgendwas müssen wir ändern, denn der natürliche Treibhauseffekt verursacht keine menschengemachte Erderwärmung. Viele Grüße, Andol (Diskussion) 16:41, 7. Nov. 2017 (CET)

Guter Hinweis. Ich würde die Überschrift "Treibhauseffekt" ganz weg nehmen und den dazugehörigen Text stark kürzen. Wer etwas zum Treibhauseffekt erfahren möchte, kann sich ja den Artikel "Treibhauseffekt" durchlesen. Da steht das alles ja auch nochmal. --hg6996 (Diskussion) 18:15, 7. Nov. 2017 (CET)
(nach BK) Hallo Andol, das Problem ist nicht einfach zu lösen. Verkürzt gesprochen gibt es ohne den Treibhauseffekt auch keine Globale Erwärmung. Insofern ist die Darstellung der physikalischen Basics natürlich schon ein wichtiger Punkt. Auf Anhieb fällt mir dazu auch keine zufriedenstellende Patentlösung ein. Einen Vorschlag hätte ich dennoch, der das Ganze ein wenig entschärfen würde: Wie wäre es, den Abschnitt Ursachen in Grundlagen umzutaufen? --Berossos (Diskussion) 18:21, 7. Nov. 2017 (CET)
Ja genau, sowas schwebte mir mit "Hintergrund" auch vor. Gerne auch gekürzt. "Grundlagen" erscheint mir aber noch besser zu sein. Wenn das gelöst ist, können wir auch die aktuellen Werte des Strahlungsantriebes ergänzen. Die fehlen hier noch. Andol (Diskussion) 18:25, 7. Nov. 2017 (CET)
Aufbauend auf eure Beiträge habe ich nun den strittigen Absatz in zwei Absätze "Physikalische Grundlagen" und "Ursachen" unterteilt. So ist der natürliche Treibhauseffekt kein Treiber der globalen Erwärmung mehr, zugleich steht der wichtige physikalische Hintergrund weiterhin im Artikel. Ist das in euren Augen eine gute Lösung? Andol (Diskussion) 19:19, 7. Nov. 2017 (CET)
Passt - ich finde die neue Einteilung/Benennung ok. Danke für die Ausführung. --Berossos (Diskussion) 19:24, 7. Nov. 2017 (CET)
Gut! Sieh aber bitte trotzdem mal drüber, um Fehler meinerseits möglichst auszuschließen. Viele Grüße, Andol (Diskussion) 19:28, 7. Nov. 2017 (CET)
Done! :-) --Berossos (Diskussion) 23:05, 7. Nov. 2017 (CET)
Vielen Dank auch von meiner Seite! --hg6996 (Diskussion) 17:35, 8. Nov. 2017 (CET)

"Anpassung"[Quelltext bearbeiten]

Ist doch ein wesentlicher Faktor der "Gegenstrategien" (vllt. noch besser "Bewältigungs"?! - das ändere ich gleich noch!), kommt aber bislang augenscheinlich nicht vor: ?

Bitte!
-> deutschlandfunk.de, Forschung aktuell, 7. Dezember 2017, Daniela Jacob im Gespräch mit Uli Blumenthal: „Bis zu 20 mehr Hitzetage im Sommer“, Climate Service Center Germany!
Danke, Hungchaka (Diskussion) 19:38, 8. Dez. 2017 (CET)
Hallo Hungchaka, das waren wieder sehr viele Schnellschüsse, von denen ich maximal die Hälfte nachvollziehen kann. Was wolltest du damit bezwecken? Wieso hast du beim Klimaschutz die vermeidende Wirkung gelöscht? Klimaschutz ist doch vermeidend. Nur um es dann Sekunden später wieder in Bewältigungsstrategien zu ändern. Das sind in meinen Augen sprunghafte Verschlechterungen, die einfach nicht überlegt erscheinen. Und was soll diese merkwürdige Änderung der Reihenfolge der Klimaschutzstrategien und bei den Auswirkungen? Die jetztige Reihenfolge ist völlig irreführend, da die Bedeutung der einzelnen Schritte komplett verloren ging. Deswegen werde ich das wieder ändern. Ist das nun alphabetisch oder was? Und wenn ja, wieso? Eine alphabetische Reihenfolge ist doch absurd, wenn die Bedeutungen völlig unterschiedlich sind. Ich verstehe deine Änderungen einfach nicht. Du hast früher so gut mitgearbeitet. Aber seit ein paar Wochen scheinen dir völlig dei Gäule durchzugehen und du steigerst dich in einen Aktionsmus rein, der in meinen Augen wirklich viele Artikel verschlechtert. Warum nur? Andol (Diskussion) 20:03, 8. Dez. 2017 (CET)
Naja, moin, das sind nun ein paar massive, teils recht abwertende Einordnungen... (mit vllt. etwas eingeengter Sichtweise?): Die Bedeutung bestimmter Themen bzw. ihre Ein- und Anordnung in bestimmte Abschnitte/Reihenfolge ist imo ein ganzes Stück weit willkürlich, weil, lässt sich von Nicht-Fachleuten (wie mir...) nicht nachvollziehen, deshalb bin ich immer dafür, Abschnitte ganz neutral alphabetisch anzuordnen, denn dies ist ein Lexikon, nicht wahr, nicht nur für SpezialistInnen, sondern von Allen für Alle? Über die Bedeutung können sich die NutzerInnen dann - bei entsprechender qualifizierter Ausführung, davon gehe ich aus - selbst ein Bild machen?
„Vermeidung“: Scheint mir ein frommer Wunsch, denn der Klimawandel mit der - anthropogenen - globalen Erwärmung ist - anthropogen? - unumkehrbar?
Auf meine eigentliche Frage nach der Auf-/Einführung von „Anpassung“ (wie „Bekämpfung“ eine der Säulen beim Umgang mit dem Problem? - vllt. ist „Bewältigung“ ja ebenfalls viel zu euphemistisch?) bist Du leider nicht eingegangen, Deine Reverts sind mir zunächst mal egal: Wie gesagt, alles nur „Angebote“, :-(, Hungchaka (Diskussion) 09:50, 9. Dez. 2017 (CET)
Ok, ich sehe gerade „Anpassungsstrategien“, hatte ich das übersehen? Dann: Sorrysorrysorry, mea culpa., danke. Hungchaka (Diskussion) 09:54, 9. Dez. 2017 (CET)
PS, doch nicht 100-%-ig "mea culpa": Ok, „Anpassungsstrategien“ war schon da, bevor ich die Frage dieses Threads stellte. Da ich aber unter den Abschnittsüberschriften nach dem Thema gesucht habe, bin ich an "Gegenstrategien" hängen geblieben: Weil es davor stand/steht, eben nicht alphabetisch! - Um einen schnellen Überblick zu bekommen, muss bei einem solch großen Artikel ja u. U. schon ein Blick auf die Abschnittsüberschriften reichen - angesichts der Überfülle uns erreichender Informationen haben nicht immer alle und immer Zeit, epische - jaja, äußerst komplexes Thema - (und selbstverliebte?) Artikel zu lesen (ich möchte niemandem zu nahe treten, sorry! - hier geht es ja aber (noch, leider?) nicht um wissenschaftl. Reputation infolge Publikation?). Folgende Fragen:
  1. Was ist wissschftl. Standard für „Gegen“-, jetzt „Vermeidung“sstrategie?
  2. Wenn es denn einen gibt, was hält uns davon ab, einen u. U. eine passendere, realistischere AbschnittsÜB zu formulieren? "Sprache schafft Wirklichkeit", und wir wissen ja um die Milliarden, welche von den entspr. Lobby-Industrien in die PR-Industrie investiert werden?
  3. Müssten ff nicht "Vermeidung"-, besser wohl "Begrenzung" (am Besten?), "Eindämmung" oder so etwas, und "Anpassung" zusammen unter "Bewältigung"(sstrategien) subsumiert werden? (Dann natürlich alphabetisch?! ;-) Sonntäglich-adventliche Grüße, Hungchaka (Diskussion) 10:57, 10. Dez. 2017 (CET)
Tut mir leid Hungchaka, aber könntest du mal deine Diskussionsbeiträge so formulieren, dass man sie nicht erst dreimal lesen muss, wenn man sie verstehen will? Die ganzen Gedankensprünge, Fragen, Einschübe usw. machen es extrem schwer zu verstehen, was du eigentlich willst, was Aussage ist, was Frage ist, was wichtig, was weniger wichtig.
Was nun das alphabetische angeht: Eine solche Gliederung ist in den wenigsten Fällen sinnvoll, da das Inhaltliche immer an erster Stelle stehen sollte. Eine alphabetische Reihenfolge verschleiert inhaltliche Aspekte. Nehmen wir mal die Umwelteffekte vom Verkehr. Alphabetisch würde da ein Fahrrad vor dem Flugzeug stehen. Das ergibt nicht wirklich Sinn. Auch hier beim Klima wäre es so wenn Anpassung (adaptation) vor Vermeidung (mitigation) stehen würde, denn Klimaschutz ist immer wirksamer als die Anpassung an seine Folge (die ohnehin nur begrenzt möglich ist). Ein weiteres Beispiel ist deine eigene Gliederung. Bei Anpassung hast du jetzt eine Gliederung Deutschland, EU, Österreich. Also Staat, Staatenverbund, Staat. Das ist einfach nur unlogisch, da Deutschland und Österreich Teil der EU sind und die EU also der übergeordnete Punkt sein müsste. Daher bitte keine alphabetischen Umgliederungen mehr, das verschlechtert Artikel, da sich die meisten Autoren bei der Wahl ihrer Reihenfolgen etwas gedacht haben. Andol (Diskussion) 15:54, 10. Dez. 2017 (CET)
Soweit, so gut: Verwirrt, verschleiert eine alphabetisch ungeordnete, wirre Aufführung nicht viel mehr, erschwert sie nicht den (schnellen, einfachen) Zugang zum Thema, zum Artikel? Den Überschriften siehst Du ja nicht an, was sich die AutorInnen gedacht haben? Eine Bewertung/Gewichtung anhand von Überschriften ist mE lexikalisch fragwürdig, die erfolgt ja dann per Inhalt, aber das ist wohl wieder mal eine prinzipielle Frage? Ich bin nicht i. d. Lage, allzu viele Aussagen (aus eigener Forschung...) zu treffen, mein Weg ist der sokrateisch fragende..., Gruß, Hungchaka (Diskussion) 16:57, 10. Dez. 2017 (CET)
In der wissenschaftlichen Literatur wird ja auch zumeist bewusst eine bestimmte Aufführung verfolgt. Das ist meistens schon vom Wichtigen zum Unwichtigen. Oder das Unwichtige wird gänzlich weggelassen oder nur in einer Fußnote erwähnt. Die Kenntnis der Literatur liefert deshalb schon wichtige Hinweise, was wichtig ist und was nicht und ist deswegen von großer Bedeutung. Enzyklopädisch fragwürdig wäre eine solche Darstellung nicht, im Gegenteil. Als Enzyklopädie liegt unser Fokus ohnehin nur auf dem Wichtigen, weil die ganzen Details die meisten Artikel viel zu sehr aufblähen würden. Andererseits gibt natürlich schon Stellen, wo eine alphabetische Gliederung sinnvoll ist, bei der Auflistung von Staaten z.B. Bei Literatur kann es auch Sinn ergeben, wobei da auch eine Gliederung nach Publikationsjahr oder Bedeutung sinnvoll sein kann. Kurz: Jedewede Pauschalgliederung nach einem Schema X ist problematisch, die Gliederung erfordert immer nähere Kenntnisse des jeweiligen Inhaltes. Andol (Diskussion) 17:26, 10. Dez. 2017 (CET)
Naja, überzeugt bin ich nicht (Entscheidung/Priosierung Logik <-> Prinzipien <-> [nicht für jedEn (gleich) erkennbare] Differenzierung?), kann/will aber auch nicht weiter dagegen halten, machen wir "einen Deckel drauf". GN, Hungchaka (Diskussion) 17:58, 10. Dez. 2017 (CET)

Deutschland steuert auf vier Grad zu[Quelltext bearbeiten]

klimaretter.info, 8. Dezember 2017, Grüße & gute Nacht, Hungchaka (Diskussion) 17:55, 10. Dez. 2017 (CET)

Nach nun erfolgter Verschiebung von Inhalten aus "Anpassungsstrategien"[Quelltext bearbeiten]

zum entspr. Hauptartikel - danke dafür - möchte ich doch noch mal entschieden für eine Neuorganisation von „Vermeidung(sstrategien)“ -> z. B. „Reduzierung...“ oder „Eindämmung...“ und „Anpassung...“ subsumierend, zusammen unter z. B. „Bewältigung“ plädieren bzw. werben, damit "Anpassung" als Säule des Umgangs mit dem anthropogenen Klimawandel schon rein optisch bzw. gliederungstechnisch im Sinne des Wortes nicht hinten- bwz. untendrunter fällt! Außerdem machte das auch inhaltlich imo wstl. mehr Sinn. @Rainald62, Berossos, Andol: Grüße, Hungchaka (Diskussion) 10:42, 12. Dez. 2017 (CET)

Ich finde nicht, dass das hinten runter fällt. Man muss halt die gesamte Gliederung lesen ;-) Es sind auch inhaltlich zwei verschiedene Dinge. Klimaschutz als Vermeidungsstrategie vermeidet Folgen der globalen Erwärmung. Anpassung nicht. Anpassung ist immer schwächer als Vermeidung, zumal sie ab einer gewissen Erwärmung kaum noch möglich ist. Alleine deshalb sollte man beides nicht vermischen, weil Vermeidung ein scharfes und Anpassung ein eher stumpfes Schwert ist. Denken wir nur mal an den Meeresspiegelanstieg. Mit (starkem) Klimaschutz kann man ihn größtenteils vermeiden, während Anpassung bei business as usual-Szenarien letztendlich langfristig betrachtet nichts anderes heißt als alle Küstenstreifen aufzugeben, die keine 10 m über dem Meeresspiegel liegen. Denn höhere Deiche zu bauen schützt vielleicht vor 1 m Meeresspiegelanstieg, aber nicht vor einem Anstieg, wie ihn 3 bis 5 Grad Erwärmung bringen würden. Wir müssen unbedingt darauf achten, dass nicht die falsche Hoffnung entsteht, dass Anpassung eine Alternative zum Klimaschutz wäre. Andol (Diskussion) 15:29, 12. Dez. 2017 (CET)
Hallo Andol, danke! - Nun, ich denke (laienhaft), dass Anpassung und Begrenzung relativ gleichwertig zu behandeln sind? - Ohne Anpassung geht's bereits nicht mehr, ohne Begrenzung wird's noch viel schlimmer? Interessant, dass Du gleich vom "Schwert" redest, es wäre allzuschön, einen gordischen Knoten durchhauen zu können? Zu spät, oder? Nun, wir haben ja nun gerade jede Menge Summits, vllt. beginnen sie ja (endlich, richtig, immer mehr) gemeinsam, den Knoten etwas aufzudröseln - eine eher weibliche Strategie? „Wir müssen unbedingt darauf achten, dass nicht die falsche Hoffnung entsteht, ...“: Oh, entdecke ich da etwa Sendungsbewusstsein? Vorsicht! ;-) Mir steht die leichte, barrierefreie, schnell/möglichst umfassende Information im Vordergrund (die ja dann sowieso für sich spricht...), und, je einfacher der möglichst unkomplizierte, möglichst wenig verklausulierte Zugang einfach ist, um so mehr Erfolg? A propos, „Management“ wäre vllt. die (neudeutscheste...), passendste gemeinsame Überschrift? - Hinter den ganzen Punkten unter "Vermeidung" fällt "Anpassung" quantitativ optisch realiter ganz schön hintenrunter? Ha, da: weckt „Vermeidung“ nicht viel eher völlig falsche Hoffnungen???Hungchaka (Diskussion) 16:49, 12. Dez. 2017 (CET)
Nachsatz: "Vermeidung": nicht mal „David gegen Goliath“, sondern Don Quijoteisch? Gruß, Hungchaka (Diskussion) 16:10, 13. Dez. 2017 (CET)
Anpassung und Vermeidung sind nicht gleichwertig, weil ohne massive Vermeidung keine realistische Anpassung möglich ist. Denn die Möglichkeiten sich anzupassen sind begrenzt. Bei Anpassung geht es ja nicht nur um menschliche Gesellschaften, sondern um alle Ökosysteme usw. Diese können sich aber nicht an eine Erwärmung von 4-5 Grad in einem Jahrhundert anpassen, zumal es ohne Klimaschutz ja nicht bei diesen Werten bliebe, da die Erwärmung nach 2100 einfach weiterginge. Deswegen kann Anpassung nie eine Alternative zum Klimaschutz sein, sondern immer nur eine Ergänzung. Allerdings eine wichtige Ergänzung. Denn wir müssen uns sehr wohl an die Folgen der Erderwärmung anpassen, die schon jetzt eingetreten sind bzw. in den kommenden Jahrzehnten sicher eintreten werden. Das heißt, wir brauchen natürlich beides, aber Anpassung und KLimaschutz sind keine Alternativen. Wenn man mit dem Auto auf eine tiefe Schlucht zufährt, ist Anschallen (Anpassung) eben keine Alternative zum Bremsen (Klimaschutz).
Mit Sendungsbewusstsein hat das nichts zu tun, das ist gesichertes Wissen. Um mal Ottmar Edenhofer und Michael Jakob zu zitieren: "Diese Beispiele zeigen, dass die Grenzen der Anpassung [...] schnell erreicht sein können. es wäre daher fahrlässig, würde die Weltgemeinschaft eine ambitionierte Klimapolitik unterlassen, weil sie glaubte, Anpassung sei einfacher oder billiger als Vermeidung. Anpassung wird Vermeidung ergänzen müssen - ein Ersatz kann sie nicht sein." (Edenhofer, Jakob, Klimapolitik, München 2017, S.14.) Andol (Diskussion) 16:26, 13. Dez. 2017 (CET)
Ok, ok, ... - überzeugt?! - Natürlich will ich nicht der Anpassung (für 3 oder gar 4 °) das Wort reden, um notwendige Begrenzungsanstrengungen zu nivellieren - ich wollte nur, dass Anpassung nicht unterbelichtet bleibt..., vielen Dank Deiner geduldigen Einlassungen, gute Nacht, Grüße, Hungchaka (Diskussion) 18:11, 13. Dez. 2017 (CET) - und doch nochmal: wir brauchen doch eben schon jetzt (massiv?) Anpassung UND müssen gleichzeitig massivst intervenieren? -> vor Dir//Edenhofer/Jakob: „... Anpassung wird Vermeidung ergänzen müssen“?! Jetzt!
Ich habe es etwas deutlicher formuliert, jetzt sollte es klar sein. Andol (Diskussion) 21:40, 13. Dez. 2017 (CET)
Gut! - @finitum, ... ich will ja nicht nerven...: Imo wäre es immer noch schlüssiger, nach „Folgen“ mit „Bewältigung“, „Management“ oder so was zu kommen, und dann darunter Anpassung und Vermeidung... mit seinen Unterpunkten aufzuführen...: Auch gemäß Edenhofer/Jakob sind die beiden Punkte zwei Seiten einer Medaille (und wir: dazwischen...)? Gruß, guten Abend, Hungchaka (Diskussion) 16:44, 14. Dez. 2017 (CET)

„Geo-Engineering“? -> „Climate-Engineering“?![Quelltext bearbeiten]

Letzteres las ich dieser Tage irgendwo, das trifft es wohl besser, ist gebräuchlicher?, kommt bislang im Artikel nicht vor. Grüße, Hungchaka (Diskussion) 11:59, 17. Dez. 2017 (CET)

Ach ja, hier war's, gestern erst..., Hungchaka (Diskussion) 14:05, 17. Dez. 2017 (CET)
Nein, umgekehrt. Geoengineering ist der bei weitem häufiger genutzte Begriff. Ich halte ihn auch für zutreffender, da nicht nur in das Klimasystem eingegriffen wird, sondern auch in Ökosysteme, Stoffkreisläufe usw.. Andol (Diskussion) 16:20, 17. Dez. 2017 (CET)
@Hunchaka: Vielleicht recherchierst du in Zukunft selbst – Ergebnisse: 6:1 und 7:1 bei Google Buch bzw. Scholar (jeweils im 21. Jht und die Summe für Getrennt- und Zusammenschreibung).
@Andol: "bei weitem" ist etwas übertrieben. Zu tun ist hier aber nichts: Es reicht imho, dass "Climate Engineering" in der Einleitung des verlinkten Artikels erwähnt ist. --Rainald62 (Diskussion) 17:08, 19. Dez. 2017 (CET)
A) @Rainald: Komm' mir/uns nicht wieder mit kuckel.
B) Werde ich gleich „Climate-Engineering“ ergänzen.
C) Siehe ff neuen Abschnitt.
D) Danke, Andol, Hungchaka (Diskussion) 21:00, 22. Dez. 2017 (CET)
Also diese Übersetzung [11] passt nicht. Geoengineering bedeutet nicht „Erd“- bzw. „Klima-Organisation“ oder -„Arrangement“, sondern Manipulation des Klimas durch bewusste steuernde Eingriffe des Menschen in die natürlichen Vorgänge. Das sollte so nicht stehen bleiben.
Ich habe erstmal mithilfe meines Übersetzers wörtlich bzw. möglichst kurz und sinnig (imo) übersetzt - Du hast Zugang zur gängigen Gebrauch in D-sprachiger Lit.? Hungchaka (Diskussion) 22:55, 22. Dez. 2017 (CET)
Und wieso hast du Geoengineering wieder in Geo-Engineering getauscht?Andol (Diskussion) 22:32, 22. Dez. 2017 (CET)
Weil es genau so in der Abschnitts-ÜB steht?! Hungchaka (Diskussion) 22:55, 22. Dez. 2017 (CET)

Climateengineering ist von Rainald ja nun rausgeworfen worden. Mir z. B. jedoch ist/war dieser Begriff idZ wstl. geläufiger (ich lese eher keine wssschftl. Lit., andere entspr. alldgs. schon einige), und von daher finde ich, dass er im Artikel Platz finden sollte, schon allein, um die Übersicht zu gewährleisten. („Solar Radiation Management“ war mir zB völlig unbekannt). GN, Hungchaka (Diskussion) 23:55, 25. Dez. 2017 (CET)

Aktuelles[Quelltext bearbeiten]

Divestment (fossile Energien): ?[Quelltext bearbeiten]

Fällt mir grade auf: Fehlt! (Als Teil der Bekämpfung des Klimawandels,oder?!), ich füge mal provisorisch ein, schweren Herzens: wo? (Ich darf ja nicht alfabetsch ordnen...: Wie soll/darf ich es denn nun gewichten? ;-), Hungchaka (Diskussion) 10:58, 23. Dez. 2017 (CET)

Fehlt nicht hier, sondern im hier verlinkten Artikel Energiewende. --Rainald62 (Diskussion) 23:22, 24. Dez. 2017 (CET)
Bei Energiewende passt es nicht, da zu allgemein. Unter Klimaschutz könnte man einen Satz ergänzen. Ob es dort zwingend notwendig ist, weiß ich aber nicht. Beides sind aber Artikel, die fast ausschließlich mit Fachliteratur geschrieben sind, deswegen sollte auch da Fachliteratur als Beleg dienen. Wie eigentlich in allen zentralen Überblicksartikeln. Journalistische Belege sind nur was für kleine Artikel oder Artikel zu Themen, wo es nicht oder nicht genug Fachliteratur gibt. Das ist im Bereich Klima aber nirgendwo der Fall. Andol (Diskussion) 00:05, 25. Dez. 2017 (CET)
Divestment ist ja nun schon ein (ganz wesentlicher, vielleicht neben wssschftl. VÖs der wesentlichste?) Teil von Klima„schutz“bemühungen? Gibt es denn schon wssschftl. Lit. darüber? Solange nicht, dürfen, ja müssen wir uns mit presselichen VÖs behelfen? Hungchaka (Diskussion) 16:45, 25. Dez. 2017 (CET)
Naja, Divestment ist überhaupt kein direktes Klimaschutzmittel, sondern eine indirekt wirkende politische Kampagne, um Geld aus fossilen Investments abzuziehen.
Geldflüsse („Cashflow“) umzuleiten, ist keine politische (die Bewußtseinsbildung und Entscheidungsbeeinflussung dahin schon), sondern eine höchst praktische, sehr wirkungsvolle (die wirkungsvollste?) Massnahme, um ökonomische Veränderungen zu bewerkstelligen?
Wenn dieses Geld stattdessen in erneuerbare Energien o.ä. gesteckt wird, dann kann Divestment Klimaschutz bewirken. Aber es ist nicht selbst ein Klimaschutzinstrument. Das sollte man nicht durcheinander bringen.
„Mittelbar“ und „unmittelbar“ wohl...
Und natürlich gibt es dazu bereits wissenschaftliche Literatur, auch wenn diese natürlich noch nicht so umfangreich zur Verfügung steht wie zu vielen anderen Themen im Bereich Klimawandel. Als Faustregel kann man hier festhalten, dass es im Klimabereich zu jedem Thema ausreichend wissenschaftliche Literatur gibt. Journalistische Belege sind in (Klima)-Hauptartikeln, die sich mit natur- oder sozialwissenschaftlichen Themen befassen, also überhaupt keine notwendig, von vielleicht ganz, ganz seltenen aktuellen Ausnahmen wie z.B. Trumps Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen mal abgesehen. Diese Ausnahmen sollte man aber nicht überbewerten. Grundsätzlich gibt es keinen Grund, in einem Klima-Hauptartikel nichtwissenschaftliche Literatur zu nutzen. In Stubs mit aktuellem Bezig sieht das anders aus, aber hier nicht. Wichtige große Artikel wie Globale Erwärmung, Klimawandel, Klimaskeptizismus, Klimaschutz usw. sollten nur mit wissenschaftlicher Literatur verfasst sein. Alleine schon aus Gründen der Glaubwürdigkeit. Andol (Diskussion) 18:52, 25. Dez. 2017 (CET)
Okok (mal wieder...); über die Ankündigungen von Weltbank und Axa gibt's aber wohl z. B. noch keine wssschftl. VÖs, oder? ;-) - Wurden von mir jeweils als aktuelles, anschauliches, bedeutsames Beispiel eingeführt, Hungchaka (Diskussion) 23:48, 25. Dez. 2017 (CET)
Naja, Ankündigungen von Institutionen und Versicherungsunternehmen sind keine wissenschaftlichen Publikationen, sondern Pressemitteilungen, die eventuell von Medien aufgegriffen werden. Eine Pressemitteilung ist noch schlechter als ein journalistischer Beleg. Davon abgesehen liefern weder Pressemitteilungen noch Medienberichte strukturiertes, gesichertes Wissen, also das, was wir hier für Artikel wie diesen brauchen. Wir wollen ja nicht vom Einzelnen aufs Allgemeine schließen (das ist logisch nicht möglich und führt deswegen häufig zu Problemen), sondern wollen ein Thema mit gesichertem Wissen beschreiben. Es geht hier ja nicht um eine Auflistung von Institutionen, die Divestment betreiben. Sondern darum, dass mit wenigen Worten klar beschrieben wird, warum dieses Thema hier relevant ist. Denn der Artikel beschreibt die globale Erwärmung als physikalisches Phänomen, daher ist der Klimaschutz in seinen vielen Facetten hier nur ein untergeordnetes Thema, in das knapp eingeführt werden soll.
Was jetzt wissenschaftliche Literatur zum Thema angeht: Wo hast du gesucht, dass du nichts gefunden hast? Google Scholar spuckt eine ganze Menge Publikationen aus. [12] [13]. Da muss man zwar vorsichtig sein, weil bei Google Scholar auch mal Propaganda-Artikel von Think Tanks auftauchen, aber wenn man wie empfohlen nicht selbstpublizierte Paper, sondern Paper in peer-reviewten Zeitschriften zitiert, ist man (meist) auf der sicheren Seite. Oft liefern Impact Factor, Journal-Rankings und vor allem Zitierungen gute Hinweise, was zitierwürdige Arbeiten sind und was nicht. Ebenfalls gute Quellen sind Lehrbücher für Studenten, in in die jeweiligen Studienfächer einführen. Bei Google Books muss man aber sehr vorsichtig sein, da die Bücher dort nicht nach Qualität sortiert sind und hervorragende Fachpublikationen oft neben allerlei grausigen politischen Kampfschriften stehen. Andol (Diskussion) 00:13, 26. Dez. 2017 (CET)

"Artikel des Tages": Sieben, fast acht Jahre her![Quelltext bearbeiten]

- Angesichts der Qualität & Aktualität wär's imo mal wieder Zeit..., was gäb's nächstes Jahr für einen Anlass? - (COP 23, Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung 2017, One Planet Summit sind ja grad' alle vorbei ;-) Hungchaka (Diskussion) 12:11, 26. Dez. 2017 (CET)

Es wäre wirklich mal wieder Zeit, aber vorher sollte eine Qualitätsoffensive erfolgen. Mehr Fachliteratur, hier und da evtl. ein aktuelleres Paper. Dann können wir über einen AdT reden. Andol (Diskussion) 13:29, 26. Dez. 2017 (CET)
Dito (im Sinne von Andol). Ein geeigneter Termin für eine Darstellung als Artikel des Tages wäre Sonntag, der 22. April (= Tag der Erde). --Berossos (Diskussion) 14:07, 26. Dez. 2017 (CET)

Globale Temperatur verschiedene Kurven[Quelltext bearbeiten]

Diese folgende Kurve zeigt eine Abweichung für 1980 von etwa 0.

https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung#/media/File:Temp-sunspot-co2.svg

Die folgende Kurve zeigt eine Abweichung für 1980 von etwa +0,2

https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung#/media/File:Global_Temperature_Anomaly.svg

Diese Kurve zeigt eine Abweichung für 1980 von etwa +0,1

https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung#/media/File:NASA-GISTEMP-Hemispheres.jpg

Die folgende Kurve vom DWD, zeigt eine Abweichung für 1980 von etwa +0,2

https://www.dwd.de/DE/service/lexikon/Functions/glossar.html?lv2=100932&lv3=101038

Wo kommen die Unterschiede her? Bis zu 0,2 K Unterschied ist eine signifikante Abweichung und setzt eine Erklärung voraus.

--Waldboden (Diskussion) 20:58, 13. Jan. 2018 (CET)

Steht doch z.B. in dem Text zu deinem letzten Link. Übersehen? --man (Diskussion) 00:40, 14. Jan. 2018 (CET)

Bitte Liste von Klagen gegen Unternehmen wegen Klimaschäden ggf. unter "siehe auch" ergänzen[Quelltext bearbeiten]

danke. -- 2001:4DD6:C8FA:0:716E:3FA5:388C:4AC 21:23, 13. Jan. 2018 (CET)

Vorschlag: Neue Frage für FAQ[Quelltext bearbeiten]

Da hier immer wieder Wetterberichte hereinkommen, sobald die Temperaturen sinken, ist es vielleicht Zeit, der oben verlinkten FAQ eine neue Frage und Antwort speziell für diejenigen hinzuzufügen, die es mit Zahlen und logischem Denken nicht so haben:

Es ist kalt[Quelltext bearbeiten]

Frage: Draußen ist es kalt. Widerspricht das nicht der Behauptung, dass es eine globale Erwärmung gibt?

Antwort: Nein. Globale Erwärmung bedeutet nicht, dass an jedem Ort die Temperatur ständig zunimmt, sondern dass der Mittelwert im langfristigen Trend zunimmt. Es gibt weiterhin wärmere und kältere Jahreszeiten, und die globale jährliche Durchschnittstemperatur kann auch mehrere Jahre lang geringer sein als in manchen Jahren zuvor, ohne dass das am Effekt etwas ändert.

Möglicherweise hilft das ein bisschen, die Leute von dem Blödsinn abzuhalten. Vorschläge zur Verbesserung? --Hob (Diskussion) 07:29, 17. Jan. 2018 (CET)

Vielleicht könnte man besser schreiben "... sondern dass der globale Mittelwert im langfristigen Trend..". Es gibt ja auch Regionen, in denen über mehrere Jahrzehnte keine oder kaum eine Erwärmung feststellbar war. Aber ansonsten finde ich Deinen Vorschlag prima, kann man aus meiner Sicht genau so übernehmen! --hg6996 (Diskussion) 07:33, 17. Jan. 2018 (CET)
O ja, "global" hatte ich vergessen. --Hob (Diskussion) 12:52, 17. Jan. 2018 (CET)
Guter Vorschlag! Mir fehlt aber noch ein Satz, der klarmacht, was die Unterschiede von Wetter und Klima sind. Andol (Diskussion) 14:49, 17. Jan. 2018 (CET)
Das würde ich aber in einem eigenen Punkt behandeln! --hg6996 (Diskussion) 15:34, 17. Jan. 2018 (CET)