Diskussion:Gobert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Fauna[Quelltext bearbeiten]

Was ist die Quelle für die 5000 Tierartenfunde?Michael Fiegle 10:47, 11. Mai 2010 (CEST)

Ich habe den gewünschten Einzelnachweis für "5.000 Tierarten" in Artikel eingefügt!
MfG --TOMM 13:07, 1. Aug. 2010 (CEST)

Goburg[Quelltext bearbeiten]

Gibt es Quellen dafür, daß der höchste Berg im th. Gobert "Goburg" heißt?

Auf Karten (TK10, TK25) hat er keinen Namen, allerdings lag auf seinem Südosthang die "Wüstung Goburg". Das gibt aber dem Gipfrel nicht automatisch den Namen. --Elop 13:09, 18. Jul. 2011 (CEST)

Ich habe einen historischen Karteausschnitt (Karten und Infomaterial soll es beim Hess. Landesvermessungsamt Schaperstr. 16 Wiesbaden geben) der Gobert aus dem Jahr 1705-15. Hier einige Erläuterungen:
  • der Begriff "Gobert" erscheint noch gar nicht
  • über dem zentralen Teil östl. von "Folkerode" steht "auf der Goburg" als vermutlicher Bergname (etwas südl. der im Artikel bezeichn. Goburg)
  • "auf der Meinart" für den südlichsten Ausläufer
  • der Hohestein ist nicht angegeben, nur die westl "Horn Kopp" für "Hörne"
  • einige Berge sind komplett identisch: Rachelsberg, Die Nase, Schwengelberg, Eichenberg u.a.
  • einige nur in anderer Schreibweise: Vörneberg=Ferneberg, Heselberg=Hasselkuppe
  • etliche Bezeichnungen der Waldgebiete sind noch angegeben
Ein weiterer kleiner Kartenausschnitt nur südl. von Motzenrode (1840-61):
  • "Goburg" für den südl. Teil angegeben (entspricht meiner TK50)
  • die Bergnamen entsprechen meist der heute üblichen Version
Eine hist. Karte des Eichsfeldes (1649):
  • Hier sind im Bereich der Gobert Berge (mit einer Grenzlinie zwischen dem "Eihsfeldt?" und "Hassia") eingezeichnet, aber kein Name
  • Sonstige Bezeichnungen für: "Der Dien" = Dün, "Der Rotenberg" (Beschriftung diesmal ganz im Osten, ungefähr im "Silkeroder Hügelland", "der Ohmberg" für "Ohmgebirge" und der "sonnenstein" extra, "Der Wald Heinich", "Göttinger Wald" nur südlich von "Waake", "Leineholz" für "Sandwald", "Dänersberg?" für den südl. Heilig.Stadtwald, "Heinholtz" für des Waldgebiet zwischen Desingerode und Sattenhausen
Die Bezeichnungen und Schreibweisen haben sich im Laufe der Jahrhunderte immer geändert (bis zu den heutigen naturräumlichen Einteilungen), was aber relativ konstant ist, sind die Bergnamen, die den einzelnen Ortschaften zugeordnet werden. Wenn die Anwohner von "Volkerode" sagen: "Uf dar Goburg" ist vermutlich der Berg gemeint (kann ich so aber nicht beweisen.) Der Name Gobert (oder Goburg) für den gesamten Höhenzug ist vermutlich erst später entstanden (wobei man auch darüber diskutieren kann, ob es sich um ein Gebirge/Höhenzug oder einen großen Berg (Zeugenberg) handelt). Letztendlich wird sich die Begrifflichkeit nicht 100% klären lassen, eventuell gibt es noch weitere Quellen. (nicht signierter Beitrag von 79.214er (Diskussion | Beiträge) 10:27, 26. Okt. 2011 (CEST))
Ich hab' ja inzwischen schon anderswo erwähnt, daß im Buch Die Naturräume Thüringens Goburg als Bergname angegeben ist.
Auch ich habe den Eindruck, daß früher Bergnamen geläufiger waren als Gebirgsnamen. Und daß historische Gemarkungen eine Rolle spielten.
Welches der höchste Punkt je war, wußte man eh nicht; Namen hatten vor allem die Gipfel, die man von unten aus sehen konnte. --Elop 14:29, 26. Okt. 2011 (CEST)

Ich war am Wochenende endlich mal in der Ecke (hatte mich auf Landkarten schon lange fasziniert) und es ist auch toll da. Nach allem, was ich sehe ist: der fragliche Berg (höchste Erhebung des Eichsfelds) hat keinen Namen. Er ist grundsätzlich auf den Schildern nur als "höchste Erhebung des Eichsfeldes" ausgeschildert; was anscheinend auch zu den topographischen Karten passt, die ihn ebenfalls als unbenamt darstellen. Insofern, wenn der Heimat- und Wanderverein Gobert, Volkerode, ihn namenslos darstellt, dürfte "Uf dar Goburg" nicht diese Erhebung, sondern das ganze Gebiet bezeichnen.
Auch eine historische Bedeutung dieser Erhebung ist wenig wahrscheinlich. Auf dem Messtischblatt von 1907 ist er nicht nur unbenannt, sondern auch mit einer viel zu geringen Höhe versehen. (Die Erhebung NNW des damaligen Gutes Goburg).
@Elop, Du relativierst Deinen Satz mit dem Bergnamen in Deinem Kommentar oben sofort wieder. Auch der Artikel Goburg (Berg) ist ja ebenfalls mit eindeutigen Aussagen recht vorsichtig.
Der kleine Namenszug Goburg auf der im Bergartikel verlinkten Naturräumekarte bezeichnet das Gut/Forsthaus. Anscheinend hat Goburg/Gobert (wie hier auch beschrieben) zwei Bedeutungen, eine großräumige und eine kleinräumige. Aber auch letztere bezeichnet weit mehr als nur einen Berg. Sowohl Messtischblatt als auch Naturräumekarte als auch diverse andere Karten tendieren eher zum kleineren Gebiet, also dem westlich von Volkerode. Goburg ist zudem das Gut/Forsthaus/heutige Wüstung. Insofern haben die zwei Artikel schon ihre Berechtigung, aber die Namensgleichsetzung des Gipfels und der Goburg halte ich für nicht treffend; sie widerspricht Quellen, die es besser wissen müssten. --Global Fish (Diskussion) 18:00, 30. Apr. 2012 (CEST)

Goburg (Berg) hat 79-214 nach der hiesigen Diskus angelegt.
"Goburg" ist halt einmal ein Synonym zu Gobert, einmal das, was Du beschreibst und spätestens seit Die Naturräume Thüringens auch Bergname (HLUG darf ja Bergnamen vergeben). --Elop 18:17, 30. Apr. 2012 (CEST)
Ich wollte hier niemandem einen Vorwurf machen. Gerade weil die Begriffe mehrdeutig sind, passiert es leicht, etwas im falschen Hals zu kriegen. Dennoch bleibt die Aussage: die Identifikation der "Goburg" mit dem höchsten Punkt ist einerseits unbelegt. In diesem Artikel finde ich nichts dazu, es wird erwähnt, das war es. Im Artikel Goburg (Berg) gibt es drei EN. Der erste belegt die Höhe, der zweite ist die auch von mir hier verlinkte Online-Karte aus "Die Naturräume Thüringens", aus der eben nicht die Identifikation Goburg=Berggipfel hervorgeht. Der dritte bezieht sich auf die Etymologie des Namens, was nichts mit dem Gipfel zu tun hat. Und die Aussage "der Gipfel heißt Goburg" ist nicht nur unbelegt, sie widerspricht eben auch Quellen die es besser wissen müssten. Insofern hätte ich gerne einen richtigen Beleg und nicht nur "steht irgendwo in 'Die Naturräume Thüringens'" drin. Mindestens Angabe der Seitenzahl, am besten mit Zitat, dass angesichts der Verwechslungsgefahr klar ist, was gemeint ist. --Global Fish (Diskussion) 18:44, 30. Apr. 2012 (CEST)
S. 179. Dort auch nicht als explizite Namensgebung, sondern innerhalb der Aufzählung der jer höchsten Berge der Teilhöhenzüge (neben Junkerkuppe, Heldrastein und Gr. Hörselberg).
"Höchster Berg" stimmt ja eh nur auf TH bezogen - innerhalb der Gobert liegt der höchste Punkt in HE. Und die Bezeichnung "Goburg" steht auf Karten eigentlich immer nur auf der TH-Seite.
Übrinx ist die Gobert an sich ja schon kaum mehr als ein Berg. Je nach Def kann man auch auf 2, 5, 10 oder 20 kommen, denn es gibt keine verbindliche Grenzen (Prominenz, Dominanz) zwischen "Höhenzug", "Berg" und "Gipfel".
Mit "höchste Erhebung des Eichsfeldes" ist ein Punkt gemeint, das widerspricht überhaupt nicht der offenbar auch gängigen Interpretation der Goburg als Berg. Wenn einer sagt "Ich wollte am WE mal die Goburg raufwandern", dann denkt er sicher weniger an historisch-ethymologische Ursprünge des Namens.
Auf der Wasserkuppe steht auch an genau einem Punkt "höchster Punkt Hessens und der Rhön". Trotzdem ist man auch 300 Meter davon entfernt auf der Wasserkuppe und weiterhin ist die Wasserkuppe der höchste Berg Hessens und der Rhön. --Elop 19:51, 30. Apr. 2012 (CEST)
Einen 150%igen Nachweis für den Bergnamen ist wohl schwierig zu erbringen. Der im EN erwähnte Dr. Müller kommt aus der Philologie und hat sich intensiv mit Orts-, Wüstungs- und Flurnamen im Eichsfeld beschäftigt (ich müßte mal an das Flurnamenbuch rankommen). Die Abgrenzung zwischen Berg- und Höhenzug-Bezeichnung ist im allgemeinen nicht immer deutlich. Als Gebirgsname ist aber Gobert und Goburg gebräuchlich und in versch. Karten auch aufgeführt (seltsamerweise aber immer nur für den mittl. und südl. Teil). Die Karte von 1705 als Quelle anzugeben ist auch nicht sinnvoll, man könnte sie aber unter Comm.Gobert hochladen.
Es gibt aber noch weitere Beispiele von in Karten fehlender oder selten angegebener Bergnamen, siehe: Wettenburg/Hainleite, Dietzenröder Stein oder die höchste (Keulaer Wald) und die westlichste Bergkuppe des Dün. Bei dem letzgenannten, ebenfalls "Dün" genannten Berg gibt es nur lokale Wanderkarten (und keine "offiz." TK) mit der Bez. "Dün" und wenn von Heiligenstadt jemand "auf den Dün" geht, meint er immer nur den unmittelbar angrenzenden Berg und nicht den Höhenzug. Bei der Gobert/Goburg sehen die geogr. Gegebenheiten wegen der kleineren Größenverhältnisse etwas anders aus. Beim Erstellen des Artikels bin ich auch eher vorsichtig rangegangen, eventuell sollte man doch noch den EN aus den Die Naturräume Thüringens anfügen.--79.214er (Diskussion) 15:18, 2. Mai 2012 (CEST)

"typische Bergstürze"[Quelltext bearbeiten]

Im Abschnitt zur Geologie heißt es: "Die wegen ihrer starken Klüftung wasserdurchlässigen Kalkbänke über den tonig-mergeligen und damit wasserstauenden Schichten des Oberen Buntsandsteins haben zu besonderen Lagerungsverhältnissen geführt, die die für die „Hessische Schweiz“ (siehe Abschnitt Schutzgebiete) typischen Bergstürze, Felsabbrüche und Hangrutschungen bewirkt haben. Durch die Ausräumung des leichter erodierbaren Oberen Buntsandsteins wurden entlang der Wellenkalkstufe ganze Schichtpakete verkippt."

Welches sind die Quellen? Ein Verweis auf einen folgenden Abschnitt läuft leider ins Leere. Kann nicht auch eine Verkippung ganzer Schichtpakete Ursache für Bergstürze, Felsabbrüche etc. sein? (nicht signierter Beitrag von 80.187.106.24 (Diskussion) 14:43, 19. Feb. 2017 (CET))

Die Abschnitts-Weiterleitung (#Schutzgebiete), die sich wohl nur auf den Namen Hessische Schweiz bezog und daher nicht ins Leere lief, habe ich nebst Umsortierung von Infos aufgelöst.
Zu den oben erfragten Quellen (usw.): bitte Antworten anderer Benutzer abwarten.
--TOMM (Diskussion) 15:48, 19. Feb. 2017 (CET)