Diskussion:Gott

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GiftBot (Diskussion) 17:49, 22. Nov. 2015 (CET)

Einleitung: nicht "abrahamitisch", sondern christliche Dreieiniger Gott[Quelltext bearbeiten]

Im Lemma wird "abrahamitische Gott" in der Einleitung verwendet. Die gut gemeinten Konstruktion "abrahamitisch" ist eine Methode im interreligiösen Dialog, mit der auf eine Gemeinsamkeit zwischen Christentum, Judentum und Islam hingewiesen wird. Aber das ist etwas anderes, als der Inhalt vom Begriff "Gott" im deutschsprachigen Raum, der breitflächig durch Katechese und christlichem Religionsunterricht ein christliches Gottesverständnis, also den christlichen DreieinigenGott, vermittelt, indem auch noch Jesus die wesentliche Rolle spielt und eben nicht dem jüdischen und schon gar nicht dem islamischen Gottesverständnis entspricht. Juden und Islam haben es überhaupt nicht mit der Trinität oder mit Jesus oder es ist sogar ein tief verwurzelter Haß von Seiten des Islams vorhanden. Deshalb sollte in der Einleitung korrigiert werden:

Im mehrheitlich christlich geprägten deutschsprachigen Raum wird unter Gott auch das christliche  Dreieinige Gottesbild verstanden.

Fett nur hier in der Diskussion, nicht im Lemma. Oder andersherum: welche Quellen liegen vor, dass die Mehrheit im deutschsprachigen Raum bei "Gott" an "abrahamitisch" und nicht an die christliche Dreieinigkeit denkt? --2.247.243.142 13:44, 5. Nov. 2016 (CET)

Diesen Diskussionsbeitrag schiebe ich hier mal dazwischen, weil er sich auf den vorherigen Beitrag der IP 2.247.243.142 bezieht:
Darin wird („... tief verwurzelter Hass ...“) auf diesen „Fokus“-Artikel von 2013 verwiesen (der Link existiert noch). Es ist wichtig, sich diesen Artikel durchzulesen, da er von einem Autor stammt, dessen Meinung auch in Fernsehrunden immer wieder – zu Recht! – gefragt ist. Inzwischen hat sich seine Position offenbar geändert, denn ich habe seine (inzwischen?) sehr dialogisch-ausgleichende Meinung beim angesprochenen Thema gehört und bin davon sehr angetan.
Doch in jenem erwähnten alten Artikel bezieht er sich auf Koranverse, die er absolut aus dem Zusammenhang gerissen hat und dadurch definitiv falsch interpretiert, denn es handelt sich genau um das Gegenteil dessen, was er kritisiert. Es reicht völlig aus, wenn man die dort zitierten Koranstellen in den vorhandenen Zusammenhang stellt.
Um es kurz zu machen: Auch im Koran, der ja das Spiegelbild seiner Zeit, nämlich des beginnenden 7. Jahrhunderts n. Chr., ist, stehen Dinge, die oft sicherlich nicht „politisch korrekt“ – sprich: oft recht unschön – sind. Doch bezieht er sich auf seine beiden Vorgänger-Schriften, nämlich das „Evangelium“ (arab. inǧīl انجيل) und die Thora (arab. at-taurāt التوراة), allerdings durchaus auch im Hinblick auf deren Verfassung im beginnenden 7. Jahrhundert. Und dort steht ja auch nicht unbedingt nur Schönes. Mit anderen Worten: In allen drei Offenbarungsschriften werden sämtliche Aspekte des (menschlichen) Daseins, die ja neben Sonnenschein auch Schattenseiten haben, dargestellt und Gott als Schöpfer (JHWH = „der aus sich heraus Seiende“) darübergestellt. Und es bleibt dem einzelnen Menschen überlassen, wie er mit den ihm innewohnenden Aspekten seines Daseins umgeht. Zum Weiteren steht aber auch immer wieder im Koran, dass Gott der (All-)Barmherzige und (All-)Weise sei, der bei entsprechenden Tun vergebe. Das scheinen bestimmte Muslime und ihre Obergelehrten offenbar nicht zu glauben, sonst wären sie nicht so schräg bis mörderisch drauf ...
Doch wenn es um das Vernichten anderer geht, so lese man als Beispiel das Buch der Psalmen. Dort wird Gott aufs Schönste gepriesen, aber zugleich wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass alle, die nicht an ihn glauben, vernichtet würden ... Und wenn man die Kirchengeschichte ab dem 3. Jahrhundert studiert, wird man feststellen, dass die Christen untereinander ebenfalls nicht gerade zimperlich waren ... All dies habe ich allerdings schon weiter oben erwähnt.
Es geht also um den „christlichen Gott“ als „Nachfolge“-Gott der Thora und den „islamischen Gott“ als „Nachfolge“-Gott von Thora und Evangelium, so wie es der Islam sieht und wie er sich auf die vorangegangenen Gottesoffenbarungen bezieht, die von ihm selbstverständlich nicht in Frage gestellt werden. Also von „Hass“ eigentlich keine Spur.
Und so müssen derlei (heilige?) Texte auch als Mythos verstanden werden, wie sich eine Religion selbst definiert. Und damals gab es eben noch nicht die “political correctness” unserer Tage ...--Imruz (Diskussion) 16:45, 20. Nov. 2016 (CET)
(Bezieht sich auf einen gelöschten Teil) Imruz, und was hat das jetzt mit der Frage zu tun, ob Christen ein "abrahamitische" oder "christliche" Gottesverständnis haben? --2.247.250.182 21:51, 5. Nov. 2016 (CET)
Man könnte mal den Religionsmonitor zu rate ziehen, um herauszufinden, was die Deutschen so unter "Gott" verstehen. Ich persönlich vermute etwas in Richtung Monotheismus und weniger in Richtung abrahamitischer Gott oder Trinität. Aber ohne Quelle ist das eine genau so schlecht wie das andere. --Ganomed (Diskussion) 19:34, 5. Nov. 2016 (CET)
Tja Ganomed, mein Diskussionsbeitrag 17:18, 5. Nov. 2016 (CET), der sich sehr wohl mit dem Gottesbegriff befasst, scheint dir nicht zu gefallen. Dein entsprechendes Verhalten grenzt an einen auf deiner Diskussionsseite sehr oft auftauchenden Begriff ... Lies doch ein bisschen Kirchengeschichte und befasse dich doch ein wenig mit dem paulinischen Gottesbild, auf das die Dreieinigkeit ja zurückgeht. Vieles findest du auch in den entsprechenden Wiki-Artikeln.
Du solltest dich vielleicht ein bisschen in die Literatur einlesen, oder hast du etwa Furcht vor eventuellen wissenschaftlich fundierten Wahrheiten?
Ich wünsche dir etwas mehr Toleranz, auch gerade im christlichen Sinne – oder hast du etwa Probleme mit irgendeinem Gottesbild? Gruß--Imruz (Diskussion) 20:15, 5. Nov. 2016 (CET)

"Abrahamitisch" deswegen, weil wir nicht nur das Christentum in Deutschland haben (u.a. auch den Islam). Wenn man, so wie wir, schreibt Im mehrheitlich christlich geprägten deutschsprachigen Raum wird unter Gott auch ganz allgemein der (eine) abrahamitische Gott verstanden und wichtig hier ist das 'ganz allgmein', dann muss man den Oberbegriff (abrahamitisch) wählen. Geht nicht anders... und der ganze Satz geht im Kontext der Einleitung des Lemmas auch nicht anders... das alles ist schon sehr gut überlegt und durchdacht worden. --Weltseher (Diskussion) 20:23, 5. Nov. 2016 (CET)

Hallo Weltseher, das ist ein gutes Argument. Die Sache mit der Trinität und andere „Abweichungen“ werden ja auch bereits in den entsprechenden WP-Artikeln relativ gut und ausführlich behandelt. Vielen Dank jedenfalls für deinen Beitrag hier.
Aber noch ein kleiner Nachtrag: Neben dem Christentum (und dem Islam) haben wir ja traditionell auch die christliche Ursprungsreligion, nämlich den Mosaismus – im Volksmund auch Judentum genannt – im Land. Und da handelt es sich absolut sicher um den abrahamitischen Gott („Gott Abrahams“ bzw. „Gott der Väter“). Gruß--Imruz (Diskussion) 20:38, 5. Nov. 2016 (CET)
Weltseher, für mich paßt das so nicht. Ich verstehe deine Logik auch nicht. Oder welche Quellen hast Du dafür? Warum "muss" aus "christlich" auch "abrahamitisches" Gottesbild folgen?
  1. Warum eingrenzen auf abrahamitisch (was ist mit Budhisten und Hindus...)?
  2. Warum haben die "Christen" ein "abrahamitisches", also "jüdisch, christlich, islamisches" Gottesbild? Es ist klar, dass Geschichten von Abraham in obigen 3 Religionen vorkommen. Aber daraus kann nicht logisch zwingend auf das gleiche Gottesbild geschlossen werden. Entweder mus das bewiesen/belegt werden, oder weglassen. Das mit jüdisch (AT) verstehe ich ja noch. Aber wie kommt der Islam und Allah da zwingend rein?
Dann würde ich eher sagen: Christen verstehen unter "Gott" das christliche Gottesbild, Hindus ihr Hindu-Götterverständnis, x ihr x-Gottesbild. Aber nicht: x versteht unter Gott das xyz Gottesbild. Kurz: neben Gott in der Bedeutung als Oberbegriff wird das gleiche Wort auch im Kontext jeweils spezifisch verwendet. --2.247.250.182 21:51, 5. Nov. 2016 (CET)
@IP Nicht Gottesbild sondern Gotteseigenschaft. Und irgendwann muß man m. E. auch aufhören, alle Religionen und deren Gottesbilder in einem knappen Einleitungssatz unterbringen zu wollen. Für ein weiteres Ausschweifen sehe ich da im Lemma Gott auch keine echte Berechtigung (für weiteres siehe das Lemma Religion u.ä.). Der Leser, der es ganz genau wissen will, klickt sich durch die angegebenen Links, und auch weitere, und liest dann. --Weltseher (Diskussion) 22:33, 5. Nov. 2016 (CET)
Weltseher, mir geht es nicht darum, alle Religionen unterzubringen. Aber der aktuelle Satz im Lemma scheint mir fragwürdig. Wo ist Dein Beleg, daß im christlichen ... Raum mit "Gott" eben nicht Gott_(Christentum) gemeint ist, sondern die meisten (angeblich) an eine Methode aus dem Interreligiösen Dialog denken? Was hälst Du von diesem Vorschlag:
Gott wird nicht nur als Oberbegriff verstanden, sonden in vielen Religionen auch spezifisch als ihr Gott, so verstehen im  christlich geprägten deutschsprachigen Raum unter "Gott" den Gott des Christentums.
?! --2.247.250.182 22:53, 5. Nov. 2016 (CET)
Auch deutschsprachige, christlich geprägte Lübecker Christen bezeichnen Zeus als Gott und Athene als Göttin. Selbst Wotan wird als Gott bezeichnet und Shiva usw. auch. Vom Wort her also kein Unterschied zum Gott Abrahams. Vielleicht noch nicht mal ein Unterschied in der eigentlichen Bedeutung. MfG, Georg Hügler (Diskussion) 21:56, 5. Nov. 2016 (CET)
Das grundsätzliche Problem ist, dass "abrahamitisch" kein religionswissenschaftlicher Terminus ist und abrahamitische Religion keine religionswissenschaftliche Kategorie.
Das zweite, fast ebenso grundsätzliche, ist, dass wir hier gerne stundenlang herumdiskutieren und überlegen können. Wenn wir aber tatsächlich einen Satz über den Begriff "Gott" im deutschsprachigen Raum unterbringen wollen, dann sollte dies anhand von Belegen, in diesem Fall auf Basis von empirischen Daten passieren, die es sicherlich gibt und die sich relativ einfach recherchieren lassen, weil Religion ein Thema von Umfragen ist.
Benutzer:Imruz: Dies ist sicherlich nicht der Ort für allgemeine Überlegungen über eine Religion oder Bashing derselben. Wenn du hier mitarbeiten möchtest, halte dich an die Projektregeln für Diskussionsseiten und arbeite konstruktiv mit. Weitere ad-personam oder anderartig abseitige Beiträge werde ich löschen und gegebenenfalls auf WP:VM melden. --Ganomed (Diskussion) 22:36, 5. Nov. 2016 (CET)

Wir sollten hier alle versuchen, ruhig zu bleiben. Ganomed, klicke doch einfach mal auf den Link hinter "deutschsprachigen Raum" im entsprechenden Satz. Dann findest Du auch alle zahlenmäßigen Verteilungen von Religionen in Deutschland. --Weltseher (Diskussion) 22:45, 5. Nov. 2016 (CET)

Es geht doch gar nicht um die zahlenmäßige Verteilung von Religionen, sondern schlicht darum, was für ein "Gott"esbild die Deutschen haben und das ist erst einmal relativ unabhängig davon, welcher Religion sie angehören. --Ganomed (Diskussion) 22:48, 5. Nov. 2016 (CET)

Ich sehe jetzt auch eine gewisse Problematik in dem Satz, so wie er da stand. Ich habe jetzt eine Umformulierung versucht. --Weltseher (Diskussion) 23:36, 5. Nov. 2016 (CET)

Ja, so finde ich es viel besser. Aber eins finde ich in der Einleitung noch wichtig: im deutschen hat "Gott" zwei Bedeutungen: a) Es ist ein Oberbegriff. Das Lemma Gott ist eigentlich Gott(Oberbegriff) und b) für Christen wird unter "Gott" eben der konkrete Gott(Christentum) verstanden. Deshalb würde ich den Satz ändern zu:
.. verbreitete Christentum  versteht unter dem Begriff "Gott" das  Gottesbild vom christlichen Gott. 

--2.247.250.182 23:52, 5. Nov. 2016 (CET)

Wie man es auch macht, alles wird irgendwie suboptimal. Ich glaube, das ist echt 'ne harte Nuss... --Weltseher (Diskussion) 00:00, 6. Nov. 2016 (CET)

- - - -

Also, meine Gedanken zu diesem "Problem". Ich wollte ursprünglich mit diesem Satz den Gebrauch des Wortes Gott in der Allgemeinheit ansprechen. Dummerweise erfordert das die Erwähnung des Christentums bzw. des christlichen Glaubens (da das Christentum unsere vorherrschende Religion ist). Das wiederum führt zu einer weltanschaulichen Polarisierung: denn wenn das Christentum genannt wird, wird ein Moslem ebenso fordern, dass seine eigene Glaubensrichtung auch erwähnt wird; und jede weitere Glaubensrichtung könnte ähnlich reagieren. Und was noch gar nicht angesprochen wurde: auch die Gruppe der Atheisten ist in aller Regel sehr wenig begeistert davon, irgendein Gottesbild unter die Nase gerieben zu bekommen.

Ich selber finde keine Lösung für das Problem, trotz allen Bemühens. Was ich auf keinen Fall will, ist, dass andere Glaubensrichtungen WP vorwerfen können, das Christentum missionarisch verbreiten zu wollen. Wir sollten in dieser Hinsicht Neutralität üben.

Ich denke, dieser ganze Satz ist/war ein Fehler, und gehört wieder entfernt. Wie denkt ihr darüber? Viele Grüße, --Weltseher (Diskussion) 15:12, 6. Nov. 2016 (CET)

Wie oben schon angsprochen: Was "die Deutschen" unter Gott verstehen kann ohne viel Überlegen und Missionierung an Umfragen abgelesen werden. Ein solcher belegter Satz kann also einen Mehrwert bieten, allerdings sperre ich mich auch nicht dagegen ihn ganz zu löschen. Nur wildes Spekulieren über das, was die Deutschen unter Gott verstehen, halte ich für unangebracht. --Ganomed (Diskussion) 15:31, 6. Nov. 2016 (CET)
Selbst wenn wir klären könn(t)en, was "die Allgemeinheit" unter Gott versteht (das wäre dann sowieso die "Mehrheit"), hätten wir das Problem, dass Minderheiten unter Gott sicher immer etwas anderes verstehen. Unter weltanschaulichen Gesichtspunkten - innerhalb eines Lexikons - immer ein heikles (bzw. unlösbares) Problem... --Weltseher (Diskussion) 17:35, 6. Nov. 2016 (CET)
Nein ist es nicht, weil man nicht normativ festlegt, was Gott ist oder zu sein hat, sondern die Datenlage beschreibt, etwa in dem Sinne: Im deutschsprachigen Raum wird unter Gott mehrheitlich X verstanden, teilweise auch Y und Z. Mit entsprechendem Beleg. Da wird dann herauskommen, dass ein Großteil hinter dem Wort Gott einen (konkreten) monotheistischen Gott sieht, gleichzeitig aber auch unter Gott eine Kategorie versteht für etwas, das in Religionen angebetet wird. Aber hier ständig zu diskutieren, macht wenig Sinn, so lange die Faktenlage nicht geklärt ist. --Ganomed (Diskussion) 17:42, 6. Nov. 2016 (CET)
Du vergisst dabei das psychologische Element. Im dem Moment, wo man eine "Mehrheit (christlichen) Glaubens" erwähnt, kann das auch implizit-unterbewusst verstanden werden als "Diese Mehrheit hat Recht", "Die Minderheiten sollen sich anschließen", "Wenn Du dieser Mehrheit nicht angehörst, liegst Du falsch" usw. usf. Hochgradig heikel... Menschen lassen sich in der Regel nur sehr ungern in diesem Punkt ihrer persönlichen Weltanschauung auch nur berühren. Nur rational denkende Menschen (oder solche, die in einen "rational-Modus" schalten können), haben sicher keiner Probleme mit solchen Aussagen oder Formulierungen. Viele Grüße, --Weltseher (Diskussion) 22:17, 6. Nov. 2016 (CET) p.s. soviel von meiner Seite... ich kann aus Zeitgründen leider der hier erfolgenden Diskussion nicht weiter folgen, bin aber durchaus auf das später erzielte Endergebnis gespannt.

Dies Lemma behandelt ja eigentlich den Oberbegriff. Von Gott_(Begriffsklärung) könnte ein Link auf dies Lemma zeigen, aber dies Lemma sollte umbenannt werden in Gott(Oberbegriff), und von der Begriffserklärung weitere Links auf Gott_(Christentum), Gott(Islam) = Allah usw. (seltsammerweise fehlen die beiden spezifischen Links in der Begrifserklärung). Dann könnte der Satz mit "Im deutschsprachigen Raum..." entfallen oder kurz ein Verweis auf die spezifischen Bedeutungen ( Gott(Christentum), Gott(Islam), ... ) gegeben werden. Das hätte auch den Vorteil, dass bei einem Link auf "Gott" präzise angegeben werden muß, ob nun Gott(Oberbegriff), oder Gott(Allah) oder was auch immer gemeint ist. Aktuell wird in Lemmas mit islamischen Thema oft auf Gott=Oberbegriff verwiesen, obwohl ja eigentlich Gott(Islam) = Allah gemeint ist. Das ist einfach sachlich falsch. --2.247.254.141 18:16, 6. Nov. 2016 (CET)

Nach Wikipedia:Begriffsklärung gibt es die Möglichkeiten BKL-1, BKL-2 und BKL-3. Aktuell wird BKL-2 verwendet, aber es ist unklar, dass es sich um einen Oberbegriff handelt. Vorschlag: es sollte zu BKL-3 gewechselt werden. Gott wird umbenannt in Gott(Oberbegriff). Zusätzlich wird eine Weiterleitung eingerichtet von Gott --> Gott(Oberbegriff). Damit bleiben die vielen aktuellen Verweise erhalten, aber es wird klar, dass es sich um den Oberbegriff handelt und nicht um einen "konkreten Gott". Es sollte dann auch noch bei der BKL ein Link auf Gott_(Christentum) und ein Link von Gott(Islam) auf Allah eingerichtet werden, weil Muslime im deutschen Sprachraum auch "Gott" sagen, aber "Allah" meinen.

Beispiel Schahada: "Es gibt keinen Gott ausser Gott". Das 1. Gott wird inhaltlich korrekt auf dies Lemma verlinkt (aber formal sauberer wäre: Gott(Oberbegriff) ). Das 2. Gott ist ohne Link, impliziert also den Link auf Gott(Oberbegriff), müßte aber korrekterweise einen Link auf Gott(Islam) erhalten. --2.247.254.141 18:57, 6. Nov. 2016 (CET)

Nein, es gibt Bücher über "Gott", es gibt Artikel in anerkannten Lexika über "Gott" und ich sehe nicht, dass hier irgendein sinnvoller Verweis darauf gegeben wurde, dass wir es anders machen sollten. Ja, das Wort ist im Deutschen (und in vielen anderen Sprachen auch) mehrdeutig, aber das kann ein solcher Artikel klären. Und eine BKL 3 löst das Problem nicht, weil wir dann einen völlig neuen Artikel über das Fantasieprodukt Gott (Oberbegriff) schreiben müssten. Anstatt hier also eine Endlosdiskussion loszutreten, könntest du dich daran beteiligen den aktuellen Artikel dahingehend zu verbessern, dass er die von dir behaupteten Probleme nicht mehr hat. --Ganomed (Diskussion) 19:01, 6. Nov. 2016 (CET)
Ganomed, ich verstehe deinen Einwand nicht. Natürlich gibt es Bücher etc. über "Gott" und je nach Kontext wird klar, um welche Bedeutung von "Gott" es sich handelt. Aber in einer Enzyklopädie wird durch die Begriffsklärung (Klammer) das Problem mit der Mehrdeutigkeit gelöst. Dies Lemma Gott behandelt doch allgemein das Thema. Nenne es meinetwegen auch Gott(allgemein) o.ä. auf jeden Fall geht es hier nicht um einen spezifischen Gott (Allah, Trinität, Vishnu, ...). Dies Lemma muß also nur noch korrekter benannt werden. Es braucht also auch kein Artikel Gott(Oberbegriff) geschrieben werden, weil es schon mit diesem Lemma existiert. Diese obige BKL würde das Problem elegant lösen, das ich oben angesprochen habe. --2.247.254.141 19:20, 6. Nov. 2016 (CET)
Ich sehe das Problem nicht, das du hier aufzumachen versuchst. Wer nach einer Erklärung für den Begriff "Gott" ganz allgemein sucht, findet hier den entsprechenden Hauptartikel (deshalb BKL 2) und wer nach einem spezifischen Gott einer spezifischen Religion sucht, der findet ihn über das Suchfeld. BKL 3 soll nur in Ausnahmefällen verwendet werden... --Ganomed (Diskussion) 19:30, 6. Nov. 2016 (CET)
Ich sehe zwei Probleme:
  1. Die (ursprüngliche) Aussage, dass Christen unter Gott den "abrahamitischen" Gott verstehen. Mein Vorschlag: Christen verstehen unter Gott den christlichen Gott
  2. Es besteht eine große Begriffsverwirrung (um nicht zu sagen Fehler) bei Lemmas mit islamischen Themen. Da wird auf Gott verwiesen (also den Oberbegriff), aber meist ist Gott(Islam) gemeint. Deshalb mein Beispiel mit der Shahada. Oder bei Allah: "Allah ist das arabische Wort für Gott. Es wird also auf dies Lemma (Gott(Oberbegriff) ) verlinkt. Das entspricht der Aussage: "Eine Eiche ist das deutsche Wort für Baum". Beides ist falsch. Es müßte heißen: "Allah ist das arabische Wort für Gott(Islam)".
Mit der BKL-3 würden beide Probleme gelöst, weil es klarer wird, dass dies Lemma (Gott) eben nicht Gott(Trinität) behandelt (was durchaus auch möglich wäre), sondern eben Gott(Oberbegriff). Mit der Zeit würden andere Lemmas nicht mehr "gedankenlos" auf Gott verweisen, sondern überlegen müssen, welche Bedeutung den nun gemeint ist. --2.247.254.141 19:46, 6. Nov. 2016 (CET)
Ich stimme dem Vorschlag von IP vollumfänglich zu. --Fährtenleser (Diskussion) 12:17, 7. Nov. 2016 (CET)
Ich nicht. Gott ist ein Sachlemma. Die religiösen Ansichten stehen in den Religionsartikeln. - Da in der Einleitung nicht mehr "abrahamitisch" steht, ist dieser Fred eigentlich erledigt. --Logo 12:32, 7. Nov. 2016 (CET)
Die aktuelle Version "monotheistisch" ist für mich eine ähnliche Verallgemeinerung wie die anfängliche Version "abrahamitisch", also eine Änderung, aber keine Verbesserung. Beide kann ich nicht nachvollziehen. Wenn schon, dann x-->x und nicht x-->xzy, also "Christen -> Gott(Christentum) etc.". Beim weiteren Nachdenken habe ich gemerkt, dass diese Zeile eigentlich ein Hinweis ist, dass "Gott" hier auch andere Bedeutung hat, also formal: wir sind hier bei Gott(Oberbegriff) und es wird darauf hingewiesen, dass der Begriff auch die Bedeutung Gott(Christentum) hat (und Gott(Islam) etc.) . Aber genau so etwas gehört doch in die BKL.
Logograph, was hat "Sachlemma" und "religiöse Ansichten" mit meinen beiden Punkten oben zu tun? --2.247.250.67 13:42, 7. Nov. 2016 (CET)
Momentan steht im Artikel
"Im deutschsprachigen Raum wird unter Gott insbesondere auch ein monotheistischer Gott verstanden."
Wie findet ihr
"In monotheistischen Kontexten ist die Nennung eines Gottesnamens meist verzichtbar und unüblich, sie kann auch tabuisiert sein. Hier wird mit „Gott“ der eine, in der betreffenden Religion verehrte, Gott gemeint. Der Verzicht der Nennung eines Gottesnamens unterstreicht den Monotheismus."
Denn in etwa altnordischen, römischen und hinduistischen Kontexten muss man "Wotan", "Jupiter" oder "Lord Krishna" sagen, weil "Gott" alleine nicht klarmacht, welcher Gott. In anderen Kontexten wird auch ohne dies klar, welcher Gott gemeint ist. Ist das nicht der eigentliche Punkt, den wir sagen wollen? --Neitram  11:43, 14. Nov. 2016 (CET)
Ich könnte mich mit dieser Version anfreunden. --Fährtenleser (Diskussion) 12:15, 14. Nov. 2016 (CET)

Ist Gott im deutschsprachigen Raum monotheistisch?[Quelltext bearbeiten]

Der Einleitungssatz: "Im deutschsprachigen Raum wird mit Gott insbesondere auch ein monotheistischer Gott bezeichnet." will mir nur recht mühsam über meine Lippen. Ich weiß natürlich, was gemeint ist, aber:

  • Gilt die gemeinte Aussage nur für den deutschsprachigen Raum?
  • Gibt es einen "monotheistischen Gott"?

MfG, GregorHelms (Diskussion) 08:41, 6. Aug. 2017 (CEST)

Zur ersten Frage: "Gott" bezeichnet nur im deutschsprachigen Raum Besagtes (im Englischen wäre es ja "God" und im Persischen "Choda" usw.). MfG, Georg Hügler (Diskussion) 10:13, 6. Aug. 2017 (CEST)
Zur zweiten: Vielleicht ist "einziger" korrekter als "monotheistischer". MfG, Georg Hügler (Diskussion) 10:14, 6. Aug. 2017 (CEST)

Den Begriff Gott gibt es sprachübergreifend und nicht nur im deutschsprachigen Raum. Die Aussage ist IMHO so irreführend. Im deutschsprachigen Raum würde ich daher streichen. Statt insbesondere auch würde ich in der Regel schreiben. Statt monotheistisch finde ich allumfassend treffender (wie jetzt bereits im Artikel steht). Denn den Glauben an einen allumfassenden (übergeordneten) Gott gibt es nicht nur in den monotheistischen Religionen. --Mipago (Diskussion) 11:03, 9. Aug. 2017 (CEST)

Siehe dazu auch meinen Vorschlag einen Abschnitt weiter oben. "Monotheistischer Gott" ist sprachlich wirklich unglücklich. Ich bin nicht sicher, ob "ein allumfassender Gott" vom Leser so verstanden wird, dass damit "die jeweils eine Gottheit" von einer beliebigen und nicht konkret festgelegten monotheistischen Religion gemeint ist. Im Zweifelsfall finde ich meinen obigen Umformulierunsvorschlag besser, denn sauberer als per regionaler Eingrenzung ("Im deutschsprachigen Raum...") wird die Aussage, wenn wir schreiben, dass in den Kontexten monotheistischer Religionen mit dem Wort "Gott" (d.h. ohne eine konkrete Bezeichnung, von welchem Gott die Rede ist) in der Regel die jeweils eine Gottheit dieser Religion gemeint ist. --Neitram  13:32, 9. Aug. 2017 (CEST)
Danke für diesen Hinweis. Ich habe "im deutschsprachigen" Raum wieder herausgenommen. MfG, Georg Hügler (Diskussion) 17:12, 9. Aug. 2017 (CEST)
Die hinduistischen Gottheiten z. B. sind nicht allumfassend, trotzdem verwenden wir im deutschen Sprachgebrauch das Wort Gott/Götter für diese Vorstellungswelt. Das Wort "Gott" bedeutet für jede Religion wieder etwas anderes, aber wir haben für alle Religionen nur dieses eine Wort.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 19:04, 9. Aug. 2017 (CEST)
Deshalb ja "... ohne weitere Bestimmung" - wie z.B. mittels eines Namen. MfG, Georg Hügler (Diskussion) 19:28, 9. Aug. 2017 (CEST)
Danke, Georg Hügler. Mit der Formulierung "Mit Gott ohne weitere Bestimmung wird meist ein allumfassender Gott bezeichnet" kann ich auch leben. --Neitram  11:48, 10. Aug. 2017 (CEST)