Diskussion:Helmuth von Moltke (Generalfeldmarschall)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Automatische Archivierung
Auf dieser Seite werden Abschnitte montags automatisch archiviert, wenn sie mit {{Erledigt|1=~~~~}} markiert sind und deren jüngster signierter Beitrag mehr als 30 Tage zurückliegt. Um die Diskussionsseite nicht komplett zu leeren, verbleibt mindestens ein Abschnitt.
Archivübersicht Archiv
Archiv
Wie wird ein Archiv angelegt?

Moltke zur Julimonarchie[Quelltext bearbeiten]

Franz Mehring (Deutsche Geschichte vom Ausgange des Mittelalters, Berlin 1952, 152) zum konspirativen Verhalten von Arbeitern und Kleinbürgern, nachdem 1830 statt einer Republik eine (aus Mehrings Sicht: dem Großbürgertum verpflichtete) neue Monarchie entstanden war: "Da sie das Schuldlose nicht öffentlich tun durften, taten sie das Schuldige im geheimen: nach dem bekannten Worte des Leutnants Moltke, das der Feldmarschall Moltke zur eigenen Beschämung in den Tagen des Sozialistengesetzes widerrufen hat." Mehring belegt dieses Zitat nicht. Findet es sich anderswo (es soll ja "bekannt" sein - ergoogeln konnte ich es allerdings nicht)? Dann würde es den Artikel bereichern, ebenso wie andere Informationen zur politischen Entwicklung Moltkes, die hier ja erst für seinen letzten Lebensabschnitt geschildert wird.--Oudeís (Diskussion) 10:26, 29. Okt. 2014 (CET)

Ungenaues Zitat![Quelltext bearbeiten]

Das im Artikel falsch wiedergegebene Zitat "keine Planung hält der ersten Feindberührung stand" führt zu einem Trugschluss!

Moltke hat eigentlich - habe das Originalzitat unterwegs nicht zur Hand, deshalb bitte googeln - gemeint, dass die Planung nur soweit reichen kann, bis die Hauptkräfte des Feindes aufeinandertreffen. Da der Ausgang einer "Entscheidungsschlacht" nie vorausgesagt werden kann, ist eine Planung darüber hinaus wenig zweckmäßig.

Als Beispiel kann Königgrätz angesehen werden, wo er das Schlachtfeld des Zusammentreffens der Hauptkäfte nur wenige Kilometer entfernt im Vorfeld geplant hatte.

Sein Plan hielt bis dahin und etliche Scharmützel weiter Bestand - schon alleine damit ist das falsch wiedergegebene Zitat widerlegt.

--IIICS (Diskussion) 17:13, 8. Aug. 2015 (CEST)

Unverständlich[Quelltext bearbeiten]

"Helmuth von Moltke wurde am 20. Januar 1818 zum Sekondeleutnant befördert und diente im dänischen Infanterieregiment Oldenburg in Rendsburg. Moltke erwies sich als Talent und hatte große Ambitionen. Dem dänischen König Frederik VI. schrieb er: „Möge es mir irgendwann in der Zukunft vergönnt sein, die Befähigungen, die ich zu erwerben trachte, zum Nutzen des Königs und Dänemarks einzusetzen.“

Seiner Bitte wurde im Januar 1822 stattgegeben, weil man annahm, dass ..."

Welcher Bitte? Ist hier mal was entfernt worden?--Cool-sidney (Diskussion) 09:24, 26. Okt. 2015 (CET)

War Moltke ausschliesslich Militär ?[Quelltext bearbeiten]

So viel ich weiss, war Moltke in seinen späteren Jahren Mitglied des Preussischen Herrenhauses und des Deutschen Reichstags. Das hielte ich für erwähnenswert. Zumal er als Parlamentarier vor einem grossen europäischen Krieg à la Erster und Zweiter Weltkrieg warnte, der niemals stattfinden dürfe. Für einen ex-Militär seines Kalibers ein erstaunlicher Ausspruch ! Naja -- Clausewitz-Schüler ... (nicht signierter Beitrag von 77.177.30.38 (Diskussion) 21:13, 21. Sep. 2016 (CEST))

Steht schon alles im Artikel--Roland Kutzki (Diskussion) 11:44, 22. Sep. 2016 (CEST)

Döner-Zitat[Quelltext bearbeiten]

Hallo Allerseits,

viele Döner-Läden in meiner Ecke haben ein Zitat von Hr. von Moltke auf Schilder gedruckt und ausgehangen... weiß hier jemand etwas darüber? 2A02:810D:1F00:30C4:61A4:6CD1:5D36:4403 20:13, 11. Mär. 2017 (CET)

Ich kann nur raten:

„Döner Kebab wird im 18. Jahrhundert bereits in Reiseberichten über Anatolien als Hammelfleisch auf waagerechten, sich drehenden Spießen erwähnt. So berichtete der preußische Militärberater Helmuth Karl Bernhard von Moltke bereits vom Genuss eines Kebab-Essens.“

Wenn ein (nachmaliger) preußischer Generalfeldmarschal vom Genuss eines Kebab-Essens berichtet, dann kann dies dem deutschen Gaumen nichts Fremdes sein. Im Endeffekt ist es eine Werbemaßnahme, wie man sie auch andernorts kennt (vgl. beispielsweise die Köstritzer Schwarzbierbrauerei, die mit Goethe warb (oder noch wirbt?)). -- 32X 13:39, 12. Mär. 2017 (CET)
„Unser Mittagsmahl nahmen wir ganz türkisch beim Kiebabtschi ein; nachdem wir die Hände gewaschen hatten, setzten wir uns nicht an, sondern auf den Tisch, wobei mir meine Beine schrecklich im Wege waren. Dann erschien auf einer hölzernen Scheibe der Kiebab oder kleine Stückchen Hammelfleisch, am Spieß gebraten und in Brotteig eingewickelt, ein sehr gutes, schmackhaftes Gericht; darauf eine Schüssel mit gesalzenen Oliven, die ganz vortrefflich sind, der Helwa oder die beliebte süße Schüssel und eine Schale mit Scherbett (ein Aufguss von Wasser auf Trauben mit einem Stückchen Eis darin), zusammen ein Diner, das für zwei herzhafte Esser 120 Para oder 5 Silbergroschen kostete.“
stammt aus den türkischen Briefen Moltkes von 1835/36, genauer aus dem Brief vom 16. Juni 1836 aus Brussa, nachzulesen beim Projekt Gutenberg.
--Jan Engelstädter (Diskussion) 07:10, 16. Mär. 2019 (CET)

Vermischung osmanisch und türkisch[Quelltext bearbeiten]

Mir ist unverständlich, warum für die Zeit im Osmanischen Heer immer wieder eine Vermischung von osmanisch und türkisch erfolgt. Nachweislich handelt es sich doch bis zum Ende des 1. Weltkrieges und der nachfolgenden Zerschlagung des Osmanischen Reiches eindeutig um osmanische Truppen. Erst später, mit der Begründung der Türkei durch Kemal Atatürk kann doch von türkischen Truppen gesprochen werden. --2k11m1 (Diskussion) 11:09, 12. Jun. 2019 (CEST)

Da hat er Recht; habe das geändert --Roland Kutzki (Diskussion) 11:27, 12. Jun. 2019 (CEST)
Das Türkentum ist aber schon sehr viel älter, als die Türkei als Staat! Womit kann begründet werden, dass es sich um die betreffenden Osmanen nicht zugleich um Türken handelt? Womit kann begründet werden, dass nicht das Türkische an ihnen das wesentliche Merkmal ist? Solange das nicht beantwortet ist, muss begrifflicher Mißverstand durch 2k11m1 unterstellt werden. Gruß! GS63 (Diskussion) 18:54, 12. Jun. 2019 (CEST)

"Er gehört zu den bedeutendsten Feldherren seiner Zeit"?[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel steht "Er gehört zu den bedeutendsten Feldherren seiner Zeit". Diese Aussage stellt in dieser Form eine Einordnung aus heutiger Sicht dar, die aber durch den angegebenen Beleg nicht gedeckt ist. In der verlinkten Quelle heißt es: "Durch seine Siege über die Armeen zweier europ. Großmächte galt er als erfolgreichster Feldherr seiner Zeit." Hier wird also zum einen eine zeitgenössische Einschätzung ("galt") mit einer heutigen gleichgesetzt. Aber möglicherweise hat sich die Einschätzung ja in den letzten 150 Jahren geändert. Dass siegreiche Feldherren gern von den eigenen Leuten als besonders toll dargestellt werden, lässt sich in der Geschichte ja immer wieder verfolgen. Abgesehen davon steht in der Quelle "der erfolgreichste" und nicht "einer der bedeutendsten". Hier sollte man nacharbeiten oder den Satz streichen.--ETA (Diskussion) 12:20, 12. Jun. 2019 (CEST)