Diskussion:Kaspar Hauser

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Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 22:24, 26. Nov. 2015 (CET)

Links sind erneuert --Imbarock (Diskussion) 14:35, 23. Jan. 2016 (CET)

Schloss Beuggen[Quelltext bearbeiten]

Im Schloss Beuggen (angeblich nach einem Traum von K. H. durch diesen gezeichnetes Wappen)wurde während Recherchearbeiten durch ein von phönix (ARD/ZDF)beauftragtes Team ein als Kerker infrage kommender Raum, von dem unbekannt ist, wann dier zuletzt betreten worden ist, geöffnet und ein in Holzvertäffelung geritztes Pferd entdeckt. Unvoreingenommene Untersuchungen dazu sollten aufgenommen werden. gez. C. Heinz

In der Suchmaske des Disk-Archivs bitte je einzeln eingeben und lesen: Beuggen; Rötelzeichnung; Wengler; Glemser; Gerwig. Ansonsten empfehle ich die Konsultation des zuständigen Landesdenkmalamtes. Der höchst dubiose Filmbeitrag ist 16 Jahre alt; Bildzeugnisse sind heute aus dem ZDF-Archiv verschwunden. Gegen die Binnenlogik von Verschwörungserzählungen, die zudem auf 160 Jahre alten, romanesken Vorgängernarrativen aufbauen (Garnier, Sailer, Seybold, Gerwig), ist leider kein Kraut gewachsen.--Imbarock (Diskussion) 19:20, 17. Sep. 2017 (CEST)

Hesse[Quelltext bearbeiten]

Gibt ja seit diesem Jahr ein neues Werk des mittlerweile 97-jährigen Neurologen u. Kaspar Hauser-Forschers Günter Hesse [1], in dem er für sich in Anspruch nimmt, das Rätsel jetzt gelöst zu haben. Wenn man sich über die Person Hesse informiert, scheint er ein bißchen exotisch, zumindest hat er schon einige Personen der Weltgeschichte krankheitsmäßig „analysiert“. Der Verlag, in dem er jetzt publiziert hat, ist geschäftsmäßig auch nicht völlig unumstritten [2]. Unabhängig davon: Gibt es irgendwelche WP-erforderliche Rezeption zu seinem neuesten Werk, sodaß es in den Artikel mitaufgenommen werden könnte ? --62.204.165.222 20:43, 8. Nov. 2017 (CET)

Der erste Link geht auf Annette Borchardt-Wenzel, die einzige mir bekannte "Rezension". Im Grunde pure Kritik, die aber ob des Alterswerks Hesses rhetorisch zurückhaltend ist. Das Buch Hesses besitze ich, nichts weiter als eine Zusammenfassung seiner ergrauten Theorien ohne neuen Nährwert, pardon, Mehrwert. Der Verlag? Bauernfängerei unter arglosen Autoren. Hat Herrn Hesse wahrscheinlich erstmal bluten lassen. Frau Borchardt-Wenzel hat sich schon in der Vergangenheit mehrfach dem Thema Kaspar Hauser zugewandt, sie wird schon wissen, warum sie sich so vornehm zurückhielt, obwohl der Titel ihres Beitrags sarkastisch gemeint ist. Ich sehe keine Veranlassung dieses Vermächtnis Hesses aufzunehmen. Was bislang im Artikel über Hesse zu lesen ist, wird dadurch in keinster Weise "überboten". Hesses Literaturverzeichnis ist vollkommend ungenügend, außerdem verlässt er sich zu einseitig auf Hermann Pies.
Der medizinhistorischen Aufsatz von Philipp Portwich steht jetzt allerdings im Literaturverzeichns. Er bietet insgesamt bemerkenswerte Einblicke in die ärztliche Perzeption des Patienten Kaspar Hauser zu seinen Lebzeiten, indem sie in zeitgenössische medizinhistorische Zusammenhänge gestellt wird, d.h. genauer, in die (romantisch-) naturphilosophischen. Diese herausgearbeitete "Binnenverortung" der Hauser-Behandler Dr. Karl Preu und Georg Friedrich Daumer, nebst deren Abweichungen, Fehlinterpretationen und eigenwilliger, ja unergründlicher Methoden im Vergleich zu dem von ihnen verehrten, aber teils missverstandenen Samuel Hahnemann ist m. E. gelungen. Aber auch dieser Aufsatz ist bezogen auf die Kernfrage Kaspar Hauser / Daumer und Co. letztlich Stückwerk. So offenbart z.B. folgendes Zitat ein grundlegendes Defizit: Bereits zwei Tage, nachdem Kaspar Hauser in Nürnberg aufgetaucht war, wurde Preu in seiner offiziellen Funktion als Stadtgerichtsarzt beauftragt, ihn zu untersuchen. In den folgenden Jahren schlossen sich wiederholte Begutachtungen an. Die gedruckte Literatur zur Geschichte des "Falls" KH wurde vernachlässigt, denn es ist nicht unerheblich zu wissen, von welchen Gerüchten Dr. Preu bei seinem ersten Besuch KH's in Begleitung von Bürgermeister Binder bereits umgeben war, er zwei Tage später eine erste Einschätzung formulierte und wieder zwei Tage darauf für 5 Wochen zur Kur verschwand. Was sich inzwischen ereignete, welche "Strukturen" sich gebildet hatten und wann genau die sehr viel späteren Begutachtungen stattfanden, das hätte man genauer gewusst. Auch scheint für Portwich KH ein medizinisches Phänomen gewesen zu sein, ein für seine Zeitgenossen beobachtenswertes "Objekt", statt in Erwägung zu ziehen, dass KH durchaus ein agierendes und reagierendes "Subjekt" war. Trotzdem, weitaus besser, als das, was Hesse schon vor Jahrzehnten vermutete und jetzt nur neu gebunden daherkommt.--Imbarock (Diskussion) 23:09, 8. Nov. 2017 (CET)