Diskussion:Kreuzigung

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Paraguay[Quelltext bearbeiten]

Das passt überhaupt nicht dazu. Oben stehen Informationen zur Kreuzigung als Todesstrafe in diversen Kulturkreisen und dann kommt die Boulevardmeldung aus Paraguay. (nicht signierter Beitrag von 89.12.101.132 (Diskussion) 20:56, 26. Feb. 2016 (CET))

Der Satz: Mitte August 2013 haben sich fünf entlassene Busfahrer in Paraguay aus Protest gegen ihre Entlassung durch die Busgesellschaft an liegende Kreuze nageln lassen. ist wie so vieles im vorliegenden Kreuzigungsartikel in schlechtem Deutsch geschrieben. Wenn wir nicht glauben sollen, dass die bedauernswerten Busfahrer durch die Busgesellschaft an Kreuze genagelt wurden, müssten wir statt dessen lesen: ... haben sich die von der Busgesellschaft entlassenen Busfahrer an Kreuze nageln lassen... Nichtsdestotrotz finde ich wie mein Vorredner, dass diese Information unnütz ist. --Claus Peter (Diskussion) 20:05, 23. Dez. 2016 (CET)

Der Abschnitt ist immer noch drin, und ich kann nur zustimmen: Der gehört hier nicht rein. Hier geht es um die Kreuzigung als Todesstrafe und nicht (so zynisch das klingen mag) als arbeitsrechtliche Demo.
Auch im Sinne von Rezeption ist das hier deplatziert, denn ansonsten müssten wir hier sinnvollerweise jegliche Rezeption aufnehmen, was den Rahmen dieses Artikels um ein Tausendfaches sprengen dürfte. --91.34.36.104 10:20, 26. Mär. 2018 (CEST)

Fehler - Bitte korrigieren[Quelltext bearbeiten]

Islam

Der Koran erwähnt das Kreuzigen an sechs Stellen. In Sure 7:124, 20:71 und 26:49 droht der Pharao seinen Hofzauberern schwere Strafen, darunter das Kreuzigen, für die Abwendung von den vielen Göttern Ägyptens und Hinwendung zum einen Schöpfergott an. Hier erscheint die Kreuzigung als ungerechte Strafe eines Ungläubigen.


Muss heißen: ...und Hinwendung zu einem Schöpfergott...

Könnte das bitte jemand korrigieren? Ich habe keinen Account. (nicht signierter Beitrag von 79.224.202.55 (Diskussion) 17:53, 1. Jun. 2016 (CEST))

Nein, das war schon vollkommen richtig so, wie es drinstand. Es geht um die Hinwendung zu dem einen Schöpfergott und nicht um Hinwendung zu (irgend)einem Schöpfergott.
Aber so, wie es jetzt im Artikel steht - Hinwendung zu dem einen Schöpfergott - ist es sicher klarer. --91.34.36.104 10:23, 26. Mär. 2018 (CEST)

Judentum[Quelltext bearbeiten]

4.Absatz

a) Zitat

"(...) Doch bisher wurden nur einmal (1968) Überreste eines gekreuzigten Juden in einem Jerusalemer Massengrab mit 30 Skeletten gefunden.[6] Dass er nicht abgesondert von den übrigen Toten bestattet wurde, gilt als Zeichen dafür, dass die Kreuzigung damals nicht mehr als Gottesfluch aufgefasst wurde: jedenfalls nicht, wenn sie als Todesmarter für Lebende, zumal gegen aufständische Juden, verhängt worden war.[7]"

b) Einwand 1

Beleg #6 - anscheinend auf umfänglichen Recherchen fußend - spricht ausdrücklich von einem einzigen nachweislich gekreuzigten "jungen Mann (in einem jüdischen Sammelgrab)". Das Wort "nachweislich" halte ich im Wortlaut des Artikels für erforderlich. Beleg #6 weist ausdrücklich darauf hin, dass Kreuzigungsnägel regelmäßig recycelt wurden. Woraus folgt, dass zwei bis alle dreißig Skelette möglicherweise Gekreuzigte waren.

c) Einwand 2

Falls Einwand 1 berechtigt ist, könnte Beleg #7 eine unbegründete Folgerung sein. Ich schlage daher vor, die Wendung "gilt als Zeichen dafür" durch eine zurückhaltendere zu ersetzen, z.B. "wird als Zeichen dafür gesehen." Eine Einzelmeinung kann definitiv nicht als allgemeingültig betrachtet werden. N.Simson (Diskussion) 21:12, 25. Mai 2016 (CEST)

(korrigiert aufgrund des Hinweises, dass römische Kreuzigungsnägel durch beide Fersen geschlagen wurden) --N.Simson (Diskussion) 05:12, 10. Jun. 2016 (CEST)
Hallo N.Simson, bitte neue Einwände nicht in Threads von 2014 setzen, dort werden sie leicht übersehen.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du, alle 30 Personen jenes Grabes könnten mit ein und demselben Nagel gekreuzigt worden sein. Dieser Nagel könnte immer wieder verwendet worden sein. Somit könnten alle 30 Juden weiterhin als von Gott verflucht gegolten haben.
Diese Vermutungen sind jeoch nur dann relevant, wenn ein dafür zuständiger Forscher oder Berichterstatter über diese Forschung sie veröffentlicht hat. Hast du dafür einen Beleg? - MfG, Kopilot (Diskussion) 10:31, 10. Jun. 2016 (CEST)
Diese Schlußfolgerung ist nicht zwingend. Zum einen ist nicht gesichert, daß die 30 Toten nacheinander und nicht gleichzeitig begraben wurden. Zum anderen bedeutet die Normalität eines Nagelrecyclings nicht, daß in jedem Fall alle Nägel recycelt wurden. Gerade wenn viele Tote gleichzeitig anfielen, besteht durchaus die Möglichkeit, daß in dem einen oder anderen Fall vergessen wurde, die Nägel zu ziehen. Bafibo (Diskussion) 20:53, 3. Okt. 2017 (CEST)

Grundsätzlicher praktischer Einwand[Quelltext bearbeiten]

Woher wissen wir eigentlich, wie genau das Kreuz bei der römischen Kreuzigung positioniert war? Inzwischen wurden viele Versuche gemacht, die Kreuzigung anhand der üblichen Darstellung nachzustellen. Das funktioniert aber aus verschiedenen Gründen nicht:

  • Nägel durch die Handflächen sind keine haltbare Befestigung, die Hände reißen sehr schnell aus
  • Die Alternativen - Nägel durch oder Fesseln um die Handgelenke - erzwingen ein passives Hängen mit der Folge einer massiven Einengung des Brustkorbs und daraus folgender Atembehinderung. Ein tagelanges Überleben am Kreuz ist schwer vorstellbar
  • Die bildlichen Darstellungen der Kreuzigung kamen erst lange nach dem Verbot der Kreuzigung auf - nachdem es also kaum noch jemanden gab, der als Zuschauer oder gar Henkersknecht praktische Erfahrungen damit hatte
  • Alle Beschreibungen stimmen darin überein, daß der Verurteilte im Liegen an der Konstruktion befestigt und das Martergerüst dann aufgerichtet wurde. Beim üblicherweise dargestellten Kreuztyp ist es aber gar nicht so leicht zu verhindern, daß die Konstruktion umkippt

Als Alternative bietet sich das Anbinden oder Annageln auf einem Andreaskreuz an (möglicherweise sogar mit der Bauchseite zum Holz), bei dem dann zwei Holzbalken auf der Erde stehen. Ein dritter Balken wird von der Gegenseite gegen die Kreuzungsstelle der Kreuzhölzer gestemmt. Eine solche Konstruktion kann stabil auch auf felsigem Boden errichtet werden, denn man muß dafür keine tiefen Löcher graben. Mit der Bauchseite zum Holz hat der Delinquent sogar die Möglichkeit, sich mit den Händen am Holz festzuhalten.

In diesem Zusammenhang wäre auch auf das Christusmonogramm zu verweisen, das üblicherweise als Übereinanderschreibung der griechischen Buchstaben Chi und Rho interpretiert wird, mit der Bedeutung "Christus Rex" (alternativ die ersten beiden Buchstaben des Titels "Christus"). "Rex" ist aber Latein - warum sollte man dafür griechische Buchstaben verwenden? Als Piktogramm eines am Andreaskreuz Hängenden wäre es dagegen überaus treffend. - Bafibo (Diskussion) 21:47, 3. Okt. 2017 (CEST)

Schau doch mal ins Archiv 2005-2006, vielleicht erledigen sich dann manche Fragen... --robby (Diskussion) 15:30, 9. Okt. 2017 (CEST)