Diskussion:Lebendimpfstoff

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Diese Diskussionsseite dient dazu, Verbesserungen am Artikel „Lebendimpfstoff“ zu besprechen.

Persönliche Betrachtungen zum Thema gehören nicht hierher. Für allgemeine Wissensfragen gibt es die Auskunft.

Füge neue Diskussionsthemen unten an:

Klicke auf Abschnitt hinzufügen, um ein neues Diskussionsthema zu beginnen, und unterschreibe deinen Beitrag bitte mit Signatur und Zeitstempel oder --~~~~.

Hinweise


abgeschwächte Viren[Quelltext bearbeiten]

kann man hier beschreiben, was abgeschwächt bedeutet. Wie wird ein Virus abgeschwächt. Heisst es, dass der Virus nur unter ganz bestimmten Umständen lebensfähig ist. Unter welchen? Wie sicher ist diese Abschwächung? Ist die Abschwächung reversibel - kann ein eigentlich abgeschwächter Virus wieder "stark" werden? Ist ein abgeschwächter Virus unter Sichtpunkten des GenTG gleich zu behandeln wie ein nicht abgeschwächter (Klassifizierung S1 bis S4 nach EN1620)?

Allgemein spricht man von Abgeschwächt, wenn die Replikationsrate niedriger ist, als beim Wildtyp. Hier greifen mehrere Mechanismen und es lässt sich deshlab nur schwer auf einen Nenner bringen. Muss zugeben, daß ich selbst nicht ganz sicher bin. Ursächlich ist der ausgeübte Selektionsdruck in einer Fremdspecies. Klassisches Beispiel sind die Polioviren im Huhn. Dadurch verändern sich zum einen Proteine, wie z.B. das rezeptorbindende Hüllprotein. Zum anderen aber auch die Codierung im Genom in Form von Codonzusammenstellungen. Will heißen: Jede Species hat für bestimmte Aminosäuren bei der Translation bevorzugte tRNAs (wenn mehrere Codontriplets dieselbe Aminosäure codieren). Durch den selektiven Druck vermehren sich Mutanten (Quasispecies) besser, deren Genom auf die tRNAs des Wirts besser abgestimmt ist, ohne dabei eine loss-of-function Mutation zu beinhalten. Da diese Effekte sich gegenseitig beeinflussen ist eine Auftrennung sehr schwer. Zumindest hab ich das so in der Vorlesung verstanden. Korrigiert mich also bitte, da ich das bestimmt nur halbgar und laienhaft formuliert habe. (nicht signierter Beitrag von SimonBreitenbach (Diskussion | Beiträge) 14:00, 10. Feb. 2010 (CET))

Die Effizienz der Replikation hat nichts mit der Definition der Attenuierung zu tun. Diese ist nur als Verlust der pathogenen Eigenschaften innerhalb eines Wirtes definiert. Im Falle des Polio-Lebendimpfstoffes (Sabin) finktioniert die Replikation im Impfling sogar derartig gut, dass der Primärimpfling per Schmierinfektion gleich seiner ganzen Familie zu Hause ebenfalls eine Impfung verpasst. Problem sind Revertanten bei der Herstellung des Impfstoffes und bei dieser (natürlichen) Weitergabe des Impfvirus. Der oben von dir skizzierte Mechanismen greift nur bei der Vermehrung von Viren in sehr vom Ursprungswirt abweichenden Zelllinien. --Gleiberg 16:21, 10. Feb. 2010 (CET)

Vereinigung mit Hauptartikel Impfstoff[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel als Hinweis angeregt, hier nochmal zur Diskussion gestellt, da im Wiki-Archiv nichts dazu zu finden ist. Denke, es macht sinn diesen Artikel in leicht überarbeiteter Form in den Hauptartikel zu überführen und hier einen Redirect einzusetzen. --Luke 42 10:39, 15. Jul. 2008 (CEST)

Fachbegriffe[Quelltext bearbeiten]

Lebendimpfstoff wird in etwas älterer Fachliteratur als Sabin bezeichnet. Totimpfstoff ebenfalls nach seinem Erfinder als Salk. Es wäre also sinnvoll gewesen, meine Änderungen stehen zu lassen. (nicht signierter Beitrag von SimonBreitenbach (Diskussion | Beiträge) 14:00, 10. Feb. 2010 (CET))

Nein, die Entfernung deiner Einfügung war aus zwei Gründen richtig: 1. Direkte Weblinks haben im Fließtext nichts zu suchen. 2. Nur der Lebendimpfstoff gegen die Poliovirus-Subtypen 1-4 werden als Sabin bezeichnet, der Totimpfstoff mit deaktivierten Polio-Kapsiden als Salk. Einen BCG-Lebendimpfstoff würde man nie als "Sabin" bezeichnen (der übrigens auch nicht der Erfinder des Lebendimpfstoffes an sich ist, ebenso wie Salk nicht das Konzept des Totimpfstoffes entwickelt hat). --Gleiberg 16:25, 10. Feb. 2010 (CET)

Herstellung von Lebendimpfstoff

Soweit mir (als Laien) bekannt ist, wird Lebendimpfstoff aus verschiedenen Bluteiweißen, sog. Immunglobulinen und auch Albuminen, hergestellt. Diese werden teilweise mit tierischem Ursprung aber überwiegend auch aus humanen Blutbestandteilen gewonnen. Hierzu wird gespendetes Blut aber auch Gewebeflüssigkeiten von humanen Embryonen genutzt, die z.B. bei künstlicher Befruchtung im Labor "übrig" bleiben.

Zwar fehlt mir das notwendige Fachwissen hierzu. Dieses wollte ich gerade auf Wiki nachlesen und war enttäuscht, hier nichts über die Gewinnung von Lebendimpfstoffen zu finden. Dies sollte m.E. nachgebessert werden, wenn sich fachlich qualifizierte Stellungnahmen hierzu erhalten ließen.--141.15.31.1 11:22, 18. Feb. 2010 (CET)

Es steht nicht drin, weil Falschinformationen nicht in einen Artikel gehören. Lebendimpfstoff aus Blutplasma, was ist denn das für ein Gag? Vielleicht meinst du Hyperimmunglobuline zur passiven Impfung. Aber auch das hat mit "Embryoflüssigkeit" nichts zu tun. Wie Lebendimpfstoffe hergestellt werden, steht im Artikel. Alles andere ist der übliche Web-Nonsens. --Gleiberg 11:42, 18. Feb. 2010 (CET)