Diskussion:Mödlareuth

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Einleitung[Quelltext bearbeiten]

"Mödlareuth ist ein Dorf [...], das seit mehr als 400 Jahren zwischen Bayern und Thüringen geteilt ist." Die Aussage kann so nicht stimmen. Im Abschnitt 'Geschichte' wird ja auch darauf verwiesen, dass Bayern erst ab 1810 über den einen Teil das Gebietes herrschte. Vorher war es also fränkisch, nicht unerheblich für die Aussage "... seit merh als 400 Jahren...". Auch wäre anzuzweifeln, dass Thüringen vor 400 Jahren ein homogenes Staatengebilde war. Wäre es nicht sinnvoller, den Satz z.B. etwa wie folgt zu verändern, um Mißverständnissen vorzubeugen?:

"Mödlareuth ist ein Dorf, welches heute zu einem Teil im Bundesland Bayern und zum anderen Teil im Bundesland Thüringen liegt. 41 Jahre lang verlief die innerdeutsche Grenze mitten durch das Dorf." (nicht signierter Beitrag von Menhanse (Diskussion | Beiträge) 12:35, 4. Jan. 2015 (CET))

Die Teilung begann bereits mit der Gründung des Bistums Bamberg um 1007 durch Kaiser Heinrich II., zuvor gehörte die Region zum untergegangenen Bistum Naumburg. Der Vorschlag von Menhase scheint mir plausibel. Ich werde es mal ändern.--Ἀστερίσκος (Diskussion) 14:06, 4. Jan. 2015 (CET)
Die Klarstellung wäre noch perfekter, wenn das Wort "heute" gestrichen würde. --94.220.68.58 13:09, 7. Jan. 2015 (CET)

Definition von Grenzsicherung[Quelltext bearbeiten]

"Ab 1952 begann die DDR, ihre Westgrenze stärker zu sichern." Die DDR hat ihre Grenzen im Sinne einer Grenzsicherung gegen außen nie gesichert! Es ging immer nur darum, die eigene Bevölkerung einzusperren und jeglichen Kontakt zu Westbürgern - die Eingeborenen von Trizonesien - fernzuhalten. 1952 war laut Status die "Grenze" der DDR noch immer eine Zonengrenze bzw. Demarkationslinie. Statt zu sichern müsste hier stehen: "Ab 1952 begann die DDR damit, die Demarkationslinie bzw. Zonengrenze einseitig von Osten her mit Absperranlagen zu versehen." Umberto

Irgendwie widersinnig: "...durfte von Bundesbürgern gar nicht (besucht werden)" und dann "wurde bis 1989 von Touristen besucht" (sinngemäß). Ja was nun? Entweder oder? --79.231.13.67 22:30, 9. Aug. 2011 (CEST)

"Ost-Mödlareuth" war für Bundesbürger tabu, während die West-Hälfte natürlich für sie zugänglich war. Insofern nix widersinniges. (nicht signierter Beitrag von 195.140.123.22 (Diskussion) 12:38, 16. Okt. 2012 (CEST))

Zuordnung des Dorfes[Quelltext bearbeiten]

Den Vorschlag von Michael kann ich nur zu gut verstehen. Warum ist das Dorf noch heute durch den Tannbach, die Verwaltungsgrenze getrennt? Die Telefonvorwahl, das Autokennzeichen, die Postleitzahl und andere Verwaltungskriterien trennen das Dorf noch immer. Irgendwie fragt sich der Bürger, wann kommt die Politik endlich an - in der neuen Zeit...

Interessant ist die Aussage, dass es für die Bevölkerung ein Kapital sei, getrennt zu sein. Diese Aussage mag zutreffen. Allerdings nur auf die Zeit als die DDR noch als Republik existierte. Diese Zeit und den Status ein historischer Ort gewesen zu sein, kann dem Ort niemand mehr nehmen. Also warum nicht endlich eine Verwaltungsreform?

Ich habe den Ort ebenfalls gesehen und ihn als interessant erlebt. Allerdings wird eine Gedenkstätte angeboten und keine Art Disney World. Gerade diese Art der Präsentation deutscher Geschichte habe ich als angenehm, weil auch zu Überlegungen führend, empfunden.

Umberto

Vorschlag[Quelltext bearbeiten]

Ich frage mich, warum man dieses kleine Dorf nicht vereinigen kann.

Könnte man, wenn die Gemeinden Töpen und Gefell sowie die Landtage von Thüringen und Bayern zustimmen. So einfach ist das :) Gruß --Michael S. °_° 19:12, 11. Jan. 2007 (CET)
Dann wären sie ja schön blöd, die Geteiltheit ist denen ihr Kapital ;) --slg 19:53, 11. Jan. 2007 (CET)
Also ich war mal dort, is nix besonders, muss man nicht gesehen haben. Es wirkt halt irgendwie "klein" z.B. im Vergleich zu Point Alpha wo es mir ja nun wieder wesentlich besser gefallen hat. --Michael S. °_° 22:54, 11. Jan. 2007 (CET)
Dann gibt's bestimmt Streit, ob Bayern oder Thüringen... :) --84.147.99.2 19:35, 1. Nov. 2008 (CET)

Mannheim und Ludwigshafen sind auch nicht vereinigt, und Ulm und Neu-Ulm auch nicht, und Konstanz und Kreuzlingen erst recht nicht. Da gibt es doch auch wirklich keinen Grund. --AndreasPraefcke ¿! 22:09, 8. Mai 2009 (CEST)

Mundart[Quelltext bearbeiten]

Grüß Gott^^

Ich hätte eine Frage bezüglich des Dialekts: Kann es sein, dass sich auf der thüringischen Seite Mödlareuths auch ein bisschen die thüringische Mundart eingeschlichen hat oder verwechsele ich das mit einem anderen Grenzdorf??? (nicht signierter Beitrag von Imperator24 (Diskussion | Beiträge) 16:11, 15. Jul 2009 (CEST))

Ich würde sagen, dass da auf beiden Seiten ein vogtländischer Dialekt gesprochen wird. Dieser mag auch thüringische Elemente haben, aber bestimmt nicht auf der einen Seite mehr, als auf der anderen. --Michael S. °_° 22:58, 16. Jul. 2009 (CEST)
Zu beiden Seiten der Grenze wird ostfränkische Mundart gesprochen. Das südliche Thüringen gehört, ebenso wie der nördliche Teil Bayerns, dem ostfränkischen Sprachgebiet an. Das Vogtland ebenso. --Ingo T. 11:44, 11. Nov. 2011 (CET)

Eingemeindung[Quelltext bearbeiten]

Wohin ist das thüringische Mödlareuth nun eingemeindet? Nach Gefell oder nach Gebersreuth? Die Übersicht am Beginn des Artikels ist irreführend. --Ingo T. 11:46, 11. Nov. 2011 (CET)

Aus der Wikipediaseite zu Gefell: Mödlareuth (thür. Teil) wurde am 1.1.1958 nach Gebersreuth, dieses wiederum am 18.3.1997 nach Gefell eingemeindet. Ich habe das auch im Artikel (unberechtigt) geändert, damit ein/e Änderungsberechtigte/r dies bemerkt und die Änderung nachvollzieht. --88.78.1.104 14:10, 5. Jan. 2015 (CET)

Einwohnerzahl vor 1945 - Behauptung der dt.-dt. Teilung als Kriegsverbrechen[Quelltext bearbeiten]

Wie viele Einwohner hatte das Dorf vor dem alliierten Kriegsverbrechen der Teilung Deutschlands? (nicht signierter Beitrag von 84.175.142.177 (Diskussion) 18:21, 4. Jan. 2015 (CET))

Ein Kriegsverbrechen, soso. -- Chaddy · DDÜP 04:48, 5. Jan. 2015 (CET)
Kriegsverbrechen gab es von deutscher Seite ab 1939 genug. Wie es zum letztendlichen Sieg der Alliierten über Deutschland kam nach mehr als 50 Mio Toten, bei Aufteilung auf Besatzungszonen, und den nachfolgenden Wandlungen von Kaltem Krieg bis Münchner Konferenz usw., weiß jeder, der die ortsübliche Tageszeitung gelesen hat. --88.78.1.104 20:34, 5. Jan. 2015 (CET)

Ergänzungen sind nötig[Quelltext bearbeiten]

Es ist schade, daß der Artikel so unvollständig ist, und daß man alles zusammensuchen muß, z.B aus den Wikipediaseiten zum Erzbistum Bamberg und zu den beteiligten Gemeinden. Da sollte sich nochmals jemand Kundiges dranmachen: - Es sollte aus dem Wikipedia-Artikel unmittelbar hervorgehen, daß der Ort seit 1000 Jahren und/oder fast 500 Jahren oder seit 1810 rechtlich geteilt war. Die Bevölkerung fand, ebenso wie lokale Behörden betr. Beschulung, örtliche Lösungen. - Die unter Google auffindbare Karte für "Mödlareuth, Gefell" zeigt Grenzverläufe an, die mit dem einfachen Satz "Der Tannbach war der Grenzbach" nicht übereinstimmen. - Auf der Internetseite der Gemeinde Töpen und der Wikipediaseite zu Töpen finden sich folgende Sätze: a) Aus der Homepage der Gemeinde Töpen (Abruf 5.1.2015): "Das seit 1810 geteilte Dorf Mödlareuth schickte seine Kinder in die Dorfschule im reußischen Teil des Ortes. Der bay. Teil gehörte zur polit. Gemeinde Töpen. Die Einwohner gingen in Töpen zur Kirche." b) Aus Wikipedia-Seite zur Gemeinde Töpen, Abruf 5.1.2015: "Ein Grenztausch von 1524 zwischen Brandenburg-Bayreuth und Sachsen wirkte sich im 20. Jahrhundert insbesondere für den Gemeindeteil Mödlareuth gravierend aus. Töpen lag nach 1945 am Eisernen Vorhang, in Mödlareuth verlief die Grenze entlang des Bachs mitten durch den Ort, sodass ein Teil zur Bundesrepublik und der andere zur DDR gehörte." - Auf der Internetseite des Deutsch-Deutschen Museums Mödlareuth findet sich folgendes: Als 1945 bei der Besetzung Deutschlands die amerikanisch besetzte Zone bis zur Elbe reichte, war Mödlareuth, trotz der damals schon bestehenden Grenzziehung zwischen Thüringen und Bayern, faktisch nicht getrennt. Mit der Berichtigung der Besatzungszonen ab 1.7.1945 wurde am Grenzverlauf in Mödlareuth die Trennung in sowjetische und amerikanische Besatzungszone wirksam. Für 1 Jahr habe aber die sowjetische Seite ihre Kommandantur im bayerischen Teil von Mödlareuth aufgeschlagen, so daß die Ortsteile faktisch doch zusammenblieben, eine Grenzsituation aber gegenüber dem Rest der Gemeinde Töpen entstand. Durch Drängen der Amerikaner hätten sich die sowjetischen Truppen dann auf das thüringische Staatsgebiet zurückgezogen. Mit der Verfestigung der SBZ- bzw. DDR-Grenzsicherungen kam es dann neben der "schon immer" bestehenden rechtlichen auch zu der erlebten faktischen Trennung. - Eigene Frage: Wenn die Leute von einem Teil zum anderen über den Grenzbach wechseln konnten, muß es dort eine Brücke gegeben haben. Es steht nirgends, daß eine solche abgerissen worden sei. --88.78.1.104 21:06, 5. Jan. 2015 (CET)