Diskussion:Mechanisches Stellwerk

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Deutschland- und österreichlastig[Quelltext bearbeiten]

Ich habe aufgrund meines Wissens (siehe mein Blog [1]) einmal in begrenztem Umfang eine "Internationalisierung" auf Österreich, in wenigen Aspekten auch auf die Schweiz (Gestängeleitungen) versucht. Weil der erste Abschnitt "Beschreibung und Funktionsweise" dadurch definitiv zu lang geworden ist, habe ich ihn einmal zweigeteilt. Ich betrachte das als einen ersten Versuch ... --Haraldmmueller (Diskussion) 18:36, 24. Nov. 2012 (CET)

Deine Änderungen verursachen bei mir heftige Magenschmerzen. Die englischen Anführungszeichen (Du verwendest Windows?) sind noch das kleinste Problem. Es gibt aber keine »deutsche Einheitsbauart«, was Du meinst, heißt »Bauform Einheit« Diese ist zwar die letzte Entwicklung, aber sie ist mengenmäßig nicht dominierend. Der mögliche Stellweg hängt sehr von der Art der zu bedienenden Einrichtung ab (Extremwerte wären einerseits DKW mit innenliegenden Zungen, die schon bei wenigen hundert Metern problematisch sind und einzeln gestellte Vorsignale, die Leitungslängen von 1800 Metern aufweisen können). Weichen sind zudem ab 350m Leitungslänge (nicht Luftlinie!) generell zu riegeln. Gestängestellwerke gab es in Deutschland, wir hatten auch eins (Engelsdorf, Stellwerk D, Bauform Bruchsal G). Auf die britische Bauweise mit Einfachdrahtzugleitungen für Signale wird noch gar nicht eingegangen. Wenn Du ein gutes Werk tun willst, dann bring mal ein Bild eines altösterreichischen Weichenantriebes und sag was über die dazugehörenden Formsignale, insbesondere über das Verhalten bei Drahtbruch. Wozu dienen die Hebelgestelle in den Leitungen zu den Einfahrsignalen mit zu vermutender Hubvergrößerung? Übrigens ist auch bei alten sächsischen Stellwerken die Hebelgrundstellung unten.
Ich werde mal versuchen, etwas über neuzeitliche Elemente in mechanischen Stellwerken wie elektrisch ferngstellte Weichen oder Lichtsignale einzubauen. --Falk2 (Diskussion) 02:42, 25. Nov. 2012 (CET)
Anführungszeichen: Da hast Du Recht. Lern (und korrigier) ich noch --> habe ich korrigiert.
Präzise Begriffe: Stimmt wahrscheinlich teils. Die meisten Fachleute, die ich kenne, sind da allerdings nicht so genau und nennen sowas "Deutsche Einheit" ... ich schau, dass ich's in Ordnung bring --> durchgängig im Text als "Einheitsstellwerk" bezeichnet (so wird es z.B. in Stapf, "Mechanisches Stellwerk", S.19 bezeichnet).
Details, Details, Details (Stellwege; (alt-)österreichische Weichenantriebe; Drahtnachzughebel (was Du als "Hebelgestelle" bezeichnest) und Drahtbruchauswirkung bei österreichischen Signalantrieben): Könnte man (ich) alles reinschreiben. Kennst Du den Abschnitt im Vorwort von der 2. Auflage vom Röll, den A.v.d.Leyen mit "Der Umfang des Werks ist zu groß." beginnt? Lies das - ist sehr heilsam, sich zu überlegen, was der Zweck eines Lexikons ist. Trotzdem - wenn ich in meinem Leben Zeit finde, könnte ich auch zu all diesen Dingen eigene Lemmata anlegen ... --Haraldmmueller (Diskussion) 19:42, 3. Feb. 2013 (CET)
Ich vermisse insbesondere die Rankapparate, deren einfaches Prinzip so einleuchtend ist, dass eine Beschreibung insbesondere das Spurplanprinzip gut erklären kann. --SonniWP✍ 08:28, 15. Mai 2013 (CEST)

Obwohl Österreichisches im Artikel noch nicht weitgehend eingebaut ist (kein Rankapparat, kein Drahtnachzughebel, ...), habe ich den Artikel nun einmal als DEAT-lastig gekennzeichnet. Der englische Artikel unter "Lever Frame" ist allerdings kein Beispiel für eine gute Erklärung in der "anderen Hälfte der Welt" ... In meinem Blog habe ich (z.B. [2]) einiges an Erklärungen zu englischen Stellwerken aufgeschrieben, aber das hier einzuarbeiten wäre ein Megaaufwand ... Wenigstens die Schweizer Technik sollte jemand (aus dem Palm) einmal rausextrahieren. --Haraldmmueller (Diskussion) 14:11, 2. Sep. 2014 (CEST)

Bauformen[Quelltext bearbeiten]

Sollte Einheit mit in die Aufzählung? Diese Bauform wird zwar schon im Text erwähnt, ist aber wegen der Verbreitung und der damit entstandenen Normung von besonderer Bedeutung. --Falk2 11:52, 3. Dez. 2007 (CET)

Ergänzung: Paul Weinitschke und Carl Thomass kenne ich nur als Hersteller von Einheitsstellwerken. Eigene Bauformen von diesen Unternehmen sind mir nicht bekannt. Weiß es jemand besser?

Im Übrigen zeigen alle Fotos im Beitrag die Bauform Einheit. Gute Fotos von anderen Bauformen würden dem Beitrag gut zu Gesicht stehen. --Falk2 00:35, 4. Jul. 2009 (CEST)

Zu Weinitschke und Thomass hat stellweke.de eigene Seiten - die enthalten alles, was ich dazu weiß. --SonniWP✍ 10:32, 20. Jan. 2011 (CET)

Muskelkraft[Quelltext bearbeiten]

ist nicht die Abgrenzung zu anderen Bauarten, sondern die mechanische Übertragung der Stellbewegungen. Das Kurzhebelwerk war auch ein mechanisches Stellwerk, nur wurde die Stellkraft durch einen Motor auf einem Schlitten vor dem Hebelwerk aufgebracht. Statt der nicht vorhandenen Hebelschäfte waren die Seilscheiben der 'Hebel' verzahnt, dort griff der Motor ein. Die gesamte Außenanlage entsprach der mechanischen Einheitsbauart. --Falk2 20:18, 29. Apr. 2008 (CEST)

Gebäudeformen[Quelltext bearbeiten]

Pilz-, Reiter-, Brücken- usw unterschiede und die damit verbundenen Probleme mit Drahtzugleitungen und Spannwerken sollten hier einen eigenen Abschnitt bekommen. --SonniWP✍ 10:35, 20. Jan. 2011 (CET)

Stuation Schweiz[Quelltext bearbeiten]

Ich besitze

  • Karl Oehler: Eisenbahnsicherungstechnik in der Schweiz, Birkhäuser, Basel 1981 ISBN 3-7643-1233-5
  • Ernst Th. Palm: Stellwerke der Schweizer Bahnen, Orell Füssli Zürich ISBN 3-280-01271-6

Nach denen werde ich mal ein Kapitel zur Schweiz erarbeiten. Hat jemand Vergleichbares zu Österreich(/Ungarn) ? --SonniWP✍ 17:26, 4. Mär. 2011 (CET)

Defekter Weblink[Quelltext bearbeiten]

Leere oder vermutlich abgearbeitete URL-Liste; Einbindung kann dann entfernt werden

GiftBot (Diskussion) 03:31, 22. Dez. 2015 (CET)

max. Drahtzuglänge[Quelltext bearbeiten]

Die Angabe von max. ca. 1km bezweifle ich stark. Da müsste ja auf Hauptbahnen mit einem Vorsignalabstand von 800-1000m quasi direkt am Einfahrsignal ein Stellwerk stehen. Ich kenne mehrere Bahnhöfe, bei denen das sicher nicht der Fall war, weil man sonst mehr Stellwerke gebraucht hätte, als tatsächlich vorhanden waren. (Man hätte quasi für die Einfahrsignale jeweils ein eigenes Stellwerk gebraucht.) In der Diskussion unter http://de.etc.bahn.eisenbahntechnik.narkive.com/Qq0ouH78/max-lange-des-seil-eines-mech-stellwerkes nennt ein Teilnehmer 350m für Weichen, 500m für Riegel, 1200m für Hauptsignale und 1800m für Vorsignale. Leider ohne Quellenangabe. Aber das scheint mir schon logischer. --Matthias

Das kommt etwa hin. Bei Weichen spielt die Bauart eine große Rolle, insbesondere Kreuzungsweichen sind mit den kurzen und damit steifen Zungen ein Problem, bei einer DKW müssen zusätzlich vier mit einem Mal bewegt werden. 350 Meter sind nicht die Grenze bei Weichen, nur sind sie bei längeren Leitungen immer und unabhängig von sonstigen Forderungen nach den Riegelgrundsätzen zu riegeln. Bei Bahnhöfen mit nur einem Endstellwerk ist der Fall gar nicht so selten. Für lange Stelllängen gibt es bei der Bauform Einheit zur Kompensierung des Hubverlustes Weichenhebel mit vergrößerter Seilscheibe und 600mm Stellweg. Bei Riegeln ist wichtiger, wie viele in eine Leitung eingebunden sind. Vier sind zulässig und insbesondere, wenn alte Zwischenriegel mit zusätzlicher Untersetzung dabei sind, sinkt die verträgliche Stelllänge sehr. Bei Signalen mit langen Stelllängen ist es ratsam, Durchgangsantriebe zu vermeiden und Signalwinden mit 1000mm Stellweg einzubauen. Generell gilt, dass Ablenkrollen in jeder Form zu vermeiden sind. Wenn Du dazukommst, guck in die DV 823, »Einbauvorschrift für das Einheitsstellwerk«. Die letzte Ausgabe ist von 1959 und ich würde mal sagen, die letzte Auflage erschien 1964. Entsprechend hat diese Unterlage Goldstaubstatus, doch das ändert an ihrer Aktualität nichts. Die schlechte Beherrschbarkeit von langen Drahtzugleitungen war einer der Hauptgründe für das Lichtvorsignalprogramm bei der DR. –Falk2 (Diskussion) 04:19, 29. Jan. 2016 (CET)