Diskussion:Mobbing

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Defekte Weblinks (erl.)[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 20:48, 26. Nov. 2015 (CET)

Durch Links auf die archivierten Versionen bei archive.org ersetzt --Gretarsson (Diskussion) 15:11, 24. Aug. 2016 (CEST)

Ergenzungsvorschlag: zu den "Folgen" bzw weitere Aspekte[Quelltext bearbeiten]

Hin und wieder kommt es vor das die jenigen die gerne Mobben, irgend wann mit nee Kugel zwischen den Augen enden.

( ob es denn nun ausgleichende Gerechtigkeit ist, oder ein schrecken mit Ende als ein Schrecken ohne Ende, sei mal da hingestellt )

Denn etliche denen nee Sicherung irgendwann durchknallt, sind auch oft etliche die über Jahre hinweg Gemoppt wurden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_an_einer_Schule

https://de.wikipedia.org/wiki/Amok

denn das könnte man durchaus zum Artikel ergänzen da es sehr mit Mobbing zusammenhängt.


http://www.suedkurier.de/nachrichten/panorama/Muenchner-Amoklaeufer-handelte-allein-Motiv-soll-jahrelanges-Mobbing-gewsen-sein;art409965,9178452


Und auf einer gewissen weiße ist auch ein Amoklauf der stattfand auch eine Art "Abschreckung" für die die jenigen die gerne Mobben, den dadurch überlegen die sich vermutlich ob die den weiterhin XY Mobben. ( Selbst ein Amoklauf hat am Ende auch was gutes, auch wenn es sich zynisch anhört, aber es verringert vorübergehend die aktuelle Mobbingquotte. Und verringert folgedessen auch weitere potenzielle Amokläufe, sei es nur für eine Wochen )

Etymologie[Quelltext bearbeiten]

Der zweite Satz im Abschnitt "Etymologie" ist unbelegt und meiner Meinung nach falsch. Er lautet "[d]as Verb to mob, von dem das Wort Mobbing abgeleitet ist, bedeutet zunächst allgemein 'belästigen, anpöbeln.'" Weder wiktionary, das Oxford Living Dictionary, Merriam-Webster noch das Cambrdige Dictionary definieren den Begriff von to mob als "belästigen" oder "anpöbeln". Die essentielle Komponente des Begriffs ist in allen von mir betrachteten Quellen die Menge ("crowd", sprich "to crowd around…").

Ich finde den Abschnitt allgemein verbesserungswürdig. Die Kernfrage, wie aus der ursprünglichen (und für Englischsprachige intuitiven) Bedeutung "eine Menge bedrängt/umzingelt ein Individuum" die heutige wurde, bleibt unbeantwortet. --217.253.107.77 00:01, 30. Sep. 2017 (CEST)

Servus Mobbing-Interessierte!

Nachfolgend möchte ich euch gerne meine Presseaussendung aus dem Jahr 2012 zur Kenntnis bringen, in der ich die Begriffsgeschichte des Wortes Mobbing "überarbeitet" habe ;-)

Mobbing - Begriffsgeschichte muss neu geschrieben werden

Wien (OTS) - Seit dem Modischwerden des Begriffs Mobbing in den 1990er Jahren wurde von Laien immer wieder festgestellt, dass Mobbing nichts Neues sei. Eine aktuelle Recherche bestätigt diese Meinung und zeigt, dass die Fachbücher im Hinblick auf die Begriffsgeschichte des Wortes Mobbing umgeschrieben werden müssen.

Der Begriff Mobbing erhielt im deutschen Sprachraum durch den Arbeitspsychologen Heinz Leymann um das Jahr 1993 sehr viel Aufmerksamkeit. Er zeigte auf, dass Psychoterror am Arbeitsplatz keine offene Gewalt benötigt, um Normabweichler unter Druck zu setzen bzw. aus der Gruppe auszustoßen. Mit seinen Untersuchungen konnte er deutlich machen, dass schon kleinste systematisch eingesetzte feindselige Kommunikationshandlungen Menschen bis zum Zusammenbruch treiben können.

In der Folge fand das Thema Mobbing derart viel Aufmerksamkeit, dass rasch ein Streit darüber einsetzte, wer den Begriff zuerst verwendet hatte. Sehr schnell wurde Konrad Lorenz genannt, der 1963 Mobbing im Tierreich beschrieben hat. Als nächster wird der schwedische Arzt Peter-Paul Heinemann genannt, der 1969 das Phänomen auf menschliche Gruppen anwendete. Es wurde aber auch auf den Paläoanthropologen Rudolf Bilz verwiesen, der 1971 die Anstoß-Aggressivität zwischen Mensch und Tier verglich, und dabei das Wort Mobbing verwendete.

Eine Google-Bücher-Suche brachte nun zu Tage, dass der Begriff Mobbing im englischen Sprachraum schon im 18. und 19. Jahrhundert verwendet wurde. Es fanden sich beispielsweise Verwendungen im Gentleman's Magazine im Jahr 1733 oder im Lady's Magazine im Jahr 1797. In Deutschland erschien bei Hoffmann und Campe 1831 ein Band mit dem Titel "Columbus. Amerikanische Miscellen.", in dem Mobbing beschrieben wird. Aber schon 1794 werden im "Wörterbuch der Englischen Sprache für die Deutschen" die Worte: Mob, to Mob, Mobbed, Mobbing angeführt. Diese Begriffe fanden sich dann auch in den englisch-deutschen Wörterbüchern von Nathan Bailey (1801) oder Newton Ivory Lucas (1856).

Bei der Recherche fanden sich aber auch die Vorläufer von Konrad Lorenz. M. A. Mathew veröffentlichte schon 1868 den Beitrag "Small birds mobbing a green woodpecker" in der Zeitschrift Zoologist. In der Zeitschrift "Zoologischer Anzeiger" aus dem Jahr 1888 wurde auf einen Beitrag mit dem Titel "Butterflies mobbing small birds" verwiesen und im "Zoologischen Centralblatt" 1895 ein Beitrag "Mobbing by Crows" zitiert.

Abschließend sei noch als Beleg für die weite Verbreitung angeführt, dass die amerikanische Zeitschrift "Live" im November 1937 über Mobbing durch britische Filmfans an Robert Taylor und 1960 über Mobbing gegen einen Gewerkschaftsfunktionär berichtete.

Rückfragen & Kontakt:

Kurt Obermülner, MAS (Mediation) Konflikt- und Mobbingberater

Für Rückfragen und Diskussion stehe ich gerne unter kurt.obermuelner@younion.at zur Verfügung.

MlG, Kurt Obermülner Obermülner (Diskussion) 03:27, 27. Okt. 2017 (CEST)

Als Beleg für meinen Beitrag hätte ich ein Foto aus dem angeführte Wörterbuch von Ebers aus dem Jahr 1794, aber leider kann ich es hier nicht hochladen - oder? Obermülner (Diskussion) 04:04, 27. Okt. 2017 (CEST)