Diskussion:Mundschutz (Medizin)

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Der Link zum kochinstitut geht nicht mehr. --81.189.93.40 10:58, 8. Jul. 2010 (CEST)

Da steht viel Allgemeingelaber und ne menge unrichtiges drin. --Andante ¿! WP:RM 23:09, 14. Dez. 2007 (CET)

Mundschutz-Fetisch[Quelltext bearbeiten]

Wie sieht es mit dem Fetisch, wenn man einen Mundschutz als Fetischist trägt ?! Sollte man nicht auf die Auswirkungen dieses Fetisches berichten ?! Und dann einen Link zum Thema Klinikerotik herstellen? -- Dueand 18:36, 5. Nov. 2008 (CET)

Was ist das für ne Sauerei? Hab ich noch nie gehört, dass Leute krankhaft eine Maske tragen müssen - hoffentlich kann man das behandeln. --00:28, 7. Apr. 2011 (CEST) (ohne Benutzername signierter Beitrag von 188.194.132.133 (Diskussion) )

Asien[Quelltext bearbeiten]

In vielen Ländern ist es üblich, dass Personen mit Infektionen einen Mundschutz tragen, auch in der Öffentlichkeit, um ihre Mitmenschen vor einer Ansteckung zu schützen. Dieses Verhalten ist unter anderem in Japan gang und Gäbe. In vielen Ländern tragen auch Personen, die mit der Essenausgabe bei Massenverpflegung beschäftigt sind (Schule, Armee) einen Mundschutz.

Vor der Einführung des Einmalmundschutzes wurden diese zur mehrmaligen Verwendung aus Mullstoff genäht.

Der Mundschutz wird vom medizinischen Personal oft nur sehr unkorrekt getragen - die Nase wird nicht bedeckt, da das Atmen durch die abgedeckte Nase als unbequem empfunden wird. Unter anderem erhöht sich dadurch das Pendelvolumen der Atemluft leicht und reduziert so den Sauerstoffgehalt der eingeatmeten Luft. Je größer der Hohlraum unter der Maske ist, um so mehr erhöht sich das Pendedlvolumen. Deshalb sollte die Maske eng an der Nase und am Gesicht anliegen. Deshalb auch der weiter unten erwähnte Metallbügel.

Brillenträger haben das Problem, dass beim Tragen von Mundschutzmasken die Brille beschlägt, wenn die feuchte ausgeatmete Luft von der Maske nach oben, auf die Innenseite der Brille, geleitet wird. Deshalb haben Einweg-Mundschutzmasken oft einen eigearbeiteten dünnen Metallbügel, der um den Nasenrücken gebogen werden kann, um somit den Abschluss der Maske an der Oberkante zu verbessern. So gelangt die ausgeatmete Luft nicht nach oben zur Brille, sondern strömt seitlich und nach unten weg.

Der Mundschutz schützt nicht nur vor dem Einatmen von Keimen (Tröpfvheninfektion), sondern schütz auch ein Teil des Gesichtes, insbesondere die Lippen vor direkter Verunreinigung (Blutspritzer, Absetztne von Aerosolen beim bohren beim Zahnarzt). Diese infizierten mikroskopisch feinen Tröpfchen setzen sich sond unbemerkt auf der Lippe ab, wo sie regelmäßig in kurzen Abständen von der zunge abgeleckt werden und in den Körper aufgenommen werden.

Es gibt auch Masken, an deren Oberseite eine dünne Plexiglasscheibe (oder Klarsichtfolie) als Augenschutz integriert ist. --Sterilgutassistentin 21:12, 9. Feb. 2009 (CET)

Mund-Nasenschutz-Schutz[Quelltext bearbeiten]

MNS; oder Mund-Nasen-Schutzmaske; Mund- und Nasenschutz, evtl mit integriertem Nasenbügel, Europäische Norm EN 14683 für Operationsmasken, 3-lagiger textilem Vliesstoff

Anforderungen:

  • Der Durchlassgrad des Filtermaterials nicht zu hoch sein. Je nach Schutzklasse dürfen maximal 2 bis 22 Prozent der in der Luft befindlichen Gefahrstoffe durch das Filtermaterial dringen.
  • Der Mund-Nasenschutz muss am Gesicht des Trägers anliegen, damit nicht Undichtigkeiten die Schutzwirkung beeinträchtigen. --Politikaner 11:02, 29. Aug. 2009 (CEST)

Filterwirkung / Wirkrichtung[Quelltext bearbeiten]

Der Mund-Nasen-Schutz (MNS) schützt vor dem Influenza-Virus nur, wenn der MSN "mindestens die wesentlichen Kriterien einer FFP1-Maske (Filterdurchlass, Gesamtleckage und Atemwiderstand) nach DIN EN 149 erfüllt." (TRBA 250 Pkt. 4.2.8.) In der technischen Regel wird dazu angemerkt, dass nicht alle MNS-Proudukte diesen Kriterien entsprechen. Ein Produkt, das nach DIN EN 149 auf den Markt gebracht wurde, hat eine Baumusterprüfung bei einer benannten Stelle durchlaufen, die bestätigt, dass die Schutzkriterien erfüllt sind. Je nach Erreger muss jedoch die Schutzwirkung angepasst werden: Gegen Tuberkulose-Erreger, der nach Biostoffverordnung in die Risikoklasse 3 einzuordnen ist, hilft nur noch eine FFP2-Maske (siehe auch Punkt 4.3.4).

Allerdings hängt bei den MNS-ähnlichen Halbmasken sehr viel vom richtigen Dichtsitz der Maske ab; schon ein Bart kann den empfindlich stören.

Ein MNS ohne die beschriebenenen Zusatzeigenschaften gilt nicht als "Persönliche Schutzausrüstung", sondern ist ein Hygieneutensil, dass die Umgebung vor dem Träger schützt, indem es Tröpfchen aus Mund und Nase abfängt.-- Schmino 23:51, 31. Aug. 2010 (CEST)