Diskussion:Naturraum

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BIOS[Quelltext bearbeiten]

kenne ich nur von Computer, ich tippe mal Biosphäre war gemeint, aber ich bin mir nicht sicher.siehe erste zeile,letztes wort. (nicht signierter Beitrag von 178.210.114.106 (Diskussion) 10:05, 23. Mai 2013 (CEST))

Doppeleintrag[Quelltext bearbeiten]

Ich bin der Meinung, dass man die beiden Artikel zu einem zusammen fassen sollte. Ich schlage daher folgendes vor:

Artikel Naturraum als Lemma. Dorthinein kommt die Definition des Naturraumes, damit der Begriff geklärt werden kann sowie, dass es ein Ordnungssystem gibt. Das Hauptkapitel sollte dann die naturräumliche Gliederung sein, in dem erklärt wird, was das ist und wozu und wie sie allgemein in Deutschland aussieht (Bis zur zweiten Ordnungsstufe). Die Untergliederung in Haupteinheitengruppe usw. kann dann entsprechend dem Artikel Naturräume in Sachsen in den einzelnen Bundesländern geschehen. Über Reaktionen würde ich mich freuen. Gruß, --Thomy3k 13:06, 24. Mär 2006 (CET)

Natura 2000[Quelltext bearbeiten]

http://www.alpenverein.at/naturschutz/Natur_Umweltschutz/Natura2000/01_n2k_allgemein.php -- visi-on 23:27, 21. Apr. 2009 (CEST)

Buchspende[Quelltext bearbeiten]

Siehe hier. --Elop 01:25, 19. Aug. 2011 (CEST)

Sachsen[Quelltext bearbeiten]

liegt also im norddeutschen Tiefland. Ohne Worte was fürn Scheiss? Aber es ist ja nächsten Monat der Erste von den Apriltagen. Wiki fetzt. Lustig, lustig tilde (nicht signierter Beitrag von 84.133.103.148 (Diskussion) 00:40, 5. Mär. 2012 (CET))

Erstens liegt nicht "Sachsen" darin (sondern nur Teile des Bundeslandes), zweitens ist "Norddeutsches Tiefland" - wie man durch Linkfolgen erkennen kann - nicht "Fischkoppland" oder dergleichen, drittens hat das nichts mit "Wiki" zu tun sondern mit dem Institut für Landeskunde.
Wikipedia schafft nie neue Theorien, sondern bildet immer etabliertes Wissen ab. --Elop 12:20, 5. Mär. 2012 (CET)

Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 12:46, 24. Dez. 2015 (CET)

935[Quelltext bearbeiten]

ist nicht eingegliedert. Wenigstens die Übereinheit sollte doch auftreten, durch die 2-Ziffern_präfixe gehen nur bis 89. --Silvicola Disk 17:34, 3. Jun. 2016 (CEST)

Wo taucht denn 935 auf? --Elop 00:16, 4. Jun. 2016 (CEST)
South of Rosenheim, Bavaria. --Silvicola Disk

Auffälliges[Quelltext bearbeiten]

„[…] für den Menschen zumeist noch überschaubare[n] Flächengröße […]“ – Wären die größeren Einheiten für „den Menschen“ wirklich nicht überschaubar, wären sie auch noch nie gegliedert worden. Ist statt des Menschen schlechthin vielleicht der Laie gemeint? Aber da sollte man zuweilen auch eher denken, dass seine Vorstellungen etwa von „den Alpen“ merklich klarer ist als etwa von „den Ostalpen“ oder „dem Tauernfenster“. Überschaubarkeit kann also beim Übergang zu größerer Skala eher zu-, als abnehmen. Was aöso ist genau mit der Wendung gemeint? --Silvicola Disk 06:44, 17. Dez. 2017 (CET)

Da enthalte ich mich mal (ist Epipactis' Teil), aber ich bin zumindest von diesen Änderungen nicht wirklich überzeugt:
  • M. E. geht es schon um die zweckmäßigste Strukturierung.
  • Es sind auch nicht "Vorgehensweisen", sondern Verfahrensansätze, die zu Grunde liegen.
  • Anwendungsorientiert ist nicht das Abstraktum "Naturraumerfassung", sondern konkrete Erfassungen sind es.
  • Der Begriff inkompatibel trifft ganz banal auf naturräumliche Einzelblätter zu, die an den Rändern nicht aneinanderpassen. Die sind nicht zwingend "nach ganz anderen Prinzipien unterteilt", sondern oft erwächst das aus dem Maß an Willkür, das immer noch verbleibt, sowie mangelnder Kooperation.
Ist es das Ziel, den Text zu verschlechtern?
Etwas, was man inhaltlich nicht überblickt, sollte man nicht umzuschreiben versuchen. --Elop 09:04, 17. Dez. 2017 (CET)
Dann rolle eben zurück.
  • Zu zweckmäßigst/zweckmäßig: Wenn nach dem Genannten man mit durchaus verschiedener Absicht an die Gliederung geht, hat man dann nicht auch in zeitlicher Folge zuweilen den Gliederungszweck geändert? Dann ist aber nicht der Grad der Zweckerreichung, 0 bis 100 %, verschieden, also passt der Superlativ nicht.
  • Zu Verfahrensansatz: Ob wohl jeder Leser in diesem polysemen Dschungel des Grundworts – das Gesamtwort selbst wird gar nicht definiert – das Richtige assoziiert, wenn er sich die Bedeutung des Kompositums erschließt? Ist mit Ansatz vielleicht Ausgangspunkt, Grundgedanke gemeint? Geht man vom Ansatz nach dem Beginn der Gliederung dann doch wieder ab? Die Quecksilbrigkeit der Auffassung dessen, was dieses Wort aus der Technokratensphäre meint, zeigt sich etwa auch hier in recht verschiedenen Übersetzungen.
  • Zu inkompatibel: Wieso es dann nicht so klar wie jetzt eben sagen? Sind nicht manchmal sogar nur die Bezeichnungen für (natürlich nur mutmaßlich) dieselben Gebiete verschieden?
Übrigens sind auch die „inhaltlichen Schwerpunkte“ da herum wohl etwas unglücklich. Denn „Schwerpunkt“ ist eine Metapher für einen besonderen räumlichen Punkt, soll sich hier aber wohl eher auf bei der Gliederung leitenden Kriterie (?) beziehen. Auf den Karten, die ich gesehen habe, war jedenfalls immer der ganze Raum in gleicher Weise detailliert bearbeitet, vom Fall von Randbereiche außerhalb des Bearbeitungsgebietes, die zufällig in das durch zwei Koordinatenintervalle definierte Kartengeviert hereinragten, einmal abgesehen.

Adventlich auf dem Rentierschlitten
Der Nikolaus die Welt durcheilt;
Kaum einer an Artikeln feilt
Um Loch und Lücke auszukitten.

Gruß an alle anderen in der Eiapopeia-Zeit Aktiven.--Silvicola Disk 11:18, 17. Dez. 2017 (CET)
Nunja ...
  • Selbstredend will man den Superlativ erreichen. Die Verfechter der SN-Gliederung würden sicher ein beachtliches Plädoyer dafür halten, daß ihr Ansatz "vom Kleinen zum Großen" wie auch die bemühten Gliederungsebenen besser als alle anderen denkbaren und zweckmäßigen Ansätze wären. Und in den 50ern schrieb Schmithüsen ebenfalls genau, warum das gefundene Konzept allen anderen zweckmäßigen Alternativen vorzuziehen sei.
  • Was ein Ansatz der naturräumlichen Gliederung sein kann, geht doch aus den Konzepten hervor. Ein Ansatz wird in der Regel mehr sein als ein Grundgedanke und weniger als ein Konzept. Ein Ansatz ist genau das, was man verteidigen würde, ungeachtet konkreter Ausführungen. Damit wird auch nicht die erste Idee gemeint sein, sondern etwas, was nach vielem Hin und Her daraus geworden ist. Da sind auch praktische Erfahrungen drin, die so manche gute Idee wieder verworfen haben.
  • Inkompatibel kann sehr vieles sein. Es ist auch nicht nur die Namensgebung. Bevor Otto Klausing "Die Naturräume Hessens" herausgegeben hatte, stimmten auf den betroffenen Kartenblättern - die eigentlich Teil eines Ganzen sein sollten - diverse Grenzlinien null überein (und seit Klausing passen sie, sind aber dennoch vielerorts inkonsistent). Und schon vorher, von der Karte aus 1954 zu der aus 1960, wurde mal sinnvoll, mal nicht umgewidmet - was im Kleinräumigen, das nur der Insider überschaut, viel weiter gehen kann.
    Ist der Hemberg Teil des Kellerwaldes (weil eben aus dem Karbon und nicht Buntsandstein) oder der Gilserberger Höhen (weil in der Höhe weit hinter Jeust und Wüstegarten und kaum vom Burgwald unterschieden)?
    Ich habe allein innerhalb der Blätter dieses Kartenwerks schon derart viele verschiedene Arten der Inkompatibilität gefunden, daß man dies kaum sinnvoll zusammenfassen könnte - zumal diese Inkompatibilitäten in der Sekundärliteratur selten erwähnt werden. Es ist schon im betreffenden Artikel schwer genug darzustellen, inwiefern das Nord- und das Südblatt dieselbe Landschaft mit völlig verschiedenen Zugehörigkeiten und Grenzlinien abstecken.
Deinem ersten Satz werde ich wohl noch nachkommen ... --Elop 12:05, 17. Dez. 2017 (CET)
Noch mal zu inkompatibel. Könnte man denn nicht – und damit höchst konkret und verständlich – schreiben, dass an den Ränder aneinander grenzender Kartenblätter zur Naturraumdarstellung diese oft nicht stimmig ineinander übergehen? In Klammern dahinter vielleicht so etwas wie: (Inkongruente Grenzen, Wechsel der Bezeichnung, Wechsel der numerischen Gliederungscharakteristik u. a.) So hätte jeder Leser auch konkrete Vorstellungen statt allein nur einer immer etwas vage bleibenden Abstraktion wie inkompatibel. Abstraktionen bieten oft nicht zureichend Anhalt für eine begriffliche Vorstellung, sind aber hierzulande leider als Ausweis eigener Kompetenz allzu beliebt. Die Deutschen haben es leider nicht so mit dem ersten Teil von “Make it as easy as possible, but not easier.” Genau der Punkt hat mich übrigens auch an den ähnlich luftigen Verfahrensansätzen gestört. --Silvicola Disk 13:13, 17. Dez. 2017 (CET)
Das könnte man auch als Beispiele in einer Fußnote machen, ohne einen Begriff zu suchen, der "inkompatibel" nicht sinnvoll ersetzen kann. Explizite Beispiele haben den Vorteil, daß sie nicht suggerieren, die einzig denkbaren Fälle zu sein. Und Fußnoten haben den Vorteil, daß sie denjenigen, der den Text auch so versteht, nicht mit Nebensächlichkeiten vom Fokus ablenken. --Elop 13:31, 17. Dez. 2017 (CET)
  • "Überschaubar" verstehe ich in diesem Satz ganz einfach und buchstäblich als "überblickbar" d.h. so weit das menschliche Auge reicht bzw. von Horizont zu Horizont.
  • Zweckmäßigst bezieht sich mMn schon auf die beiden grund-legenden und grundsätzlich unterschiedlichen Ansätze (oder Prinzipien, nennt es wie ihr wollt), nämlich Subdivision vs. Aggregation. Letztere kann ohne größere Umstände alles leisten, was auch Erstere leistet, umgekehrt jedoch wohl nicht so ohne weiteres. Die Aggregation kann wahlweise bzw. eben jeweils zweckmäßig nach jedem einzelnen der erfassten Merkmale (in Sachsen sind das wohl acht verschiedene) oder auch in jeder beliebigen Kombination bzw. Schwerpunktsetzung erfolgen und dadurch wahlweise sowohl Individuen als auch Typen generieren.
  • Inkompatibel sind aneinandergrenzende Gliederungen selbstverständlich dann, wenn die eine Individuen und die andere Typen ausweist, oder wenn die eine bspw. primär nach Morphologie, die andere nach Pedologie gliedert.
  • Wenn ich irgendwo "bzw." schreibe, dann meine ich damit meistens "und/oder, je nachdem". Dementsprechend kann diese Phrase, sofern sie von mir stammt, i.d.R. nicht ohne weiteres durch ein schlichtes "und" oder "oder" ersetzt werden. --Epipactis (Diskussion) 20:48, 17. Dez. 2017 (CET)
Danke für die Erläuterungen und insbesondere auch für den passenden Gebrauch von „bzw.“; rara avis in terris … --Silvicola Disk 23:41, 17. Dez. 2017 (CET)
In Wahrheit ist es allerdings so, dass ich über die in Sachsen bei der Aggregation angewandten Methoden/Kriterien/Algorithmen bisher rein garnichts in Erfahrung bringen konnte. --Epipactis (Diskussion) 01:05, 18. Dez. 2017 (CET)
<jump to the left>
Witzigerweise sind die herauskommenden Gliederungen ja sogar weitgehend miteinander kompatibel. Di Sachsen (und Meckpommer) begründen nur von einer anderen Seite her.
Auch die TLUG-Gliederung macht nicht etwas völlig anderes - lediglich die Hierarchisierung sieht etwas anders aus.
Ich habe mir ja sowohl Die Naturräume Thüringens als auch den Schönfelder geholt. Schönfelder weicht, z. T. weit außerhalb Sachsens, zwar in den übergeordneten Einheiten ab, aber das in dem Rahmen, wie es die Bundesanstalt für Landeskunde auch hätte tun können, ohne ihre Prinzipien zu ändern. Daß die Bundesanstalt das Fichtel & Sachs-Gebirge zum Thüringer Wald und nicht zum Erzgebirge stellt, liegt ja innerhalb der in jedem Falle möglichen Willkür.
Der geomorphologische Rahmen ist natürlich eh da. Solange die Geomorphologie eine hohe Rolle einnimmt, kommen Unterschiede immer vor allem dort, wo es keine scharfen Grenzen gibt und der Bearbeiter beider Systeme eine gewisse "Wahlfreiheit" vorfindet. Wobei die Aggregation da vermutlich eindeutigere Kriterien finden kann - wenngleich die Ergebnisse dann nicht so zwingend aussehen müssen. --Elop 09:32, 18. Dez. 2017 (CET)
Zwingend wegen Vorurteils oder – dezenter gesagt – wegen vorfachlicher Tradition? --Silvicola Disk 12:14, 18. Dez. 2017 (CET)
Nunja,
der Übergang vom Kleinen ins Große, der nach ganz genauen Kriterien festgelegt ist, genügt dann natürlich vor allem genau diesen Kriterien. Damit kommt dann nicht unbedingt heraus, was man sich erhofft hatte. Denn die Natur arbeitet selbstredend nicht nach solchen formalen Kriterien.
Klaus Hormann, einst Bearbeiter von Blatt Salzburg und inzwischen emeritierter Prof aus Kiel, meinte mal zu mir:

„Das entsprach meiner - noch heute gültigen - Auffassung, dass so eine naturräumliche Gliederung nicht ein objektiv ableitbares oder beweisbares Ergebnis sein kann. Sie soll natürlich dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen, soll wissenschaftlich sinnvoll sein, aber sie muss bei der Komplexität der Aufgabe subjektiv sein. "Gültig" wird so etwas Subjektives erst dann, wenn eine deutliche Mehrheit sich entschließt, es anzuwenden.“

Klaus Hormann (2012)
--Elop 12:25, 18. Dez. 2017 (CET)
Genau. Wenn man bei den Grundeinheiten jeweils mehrere Merkmale erfasst, kann man anschließend natürlich ganz unterschiedliche Aggregate kombinieren, je nachdem, worauf man hinauswill. Deshalb konnte auch Schönfelder auf der Basis des vorhandenen Materials - er war ja selbst langjährig Mitglied der sächsischen Bearbeitergruppe - binnen ziemlich kurzer Zeit seine eigene Gliederung entwerfen.
In den Publikationen der Arbeitsgruppe spielt der Begriff der Leistungsfähigkeit der Landschaft eine zentrale Rolle, d.h. als zweckbestimmend waren offenbar die Nutzungsinteressen und die Handhabbarkeit für Planung und Verwaltung vorgegeben, weniger die Ästhetik und Stimmigkeit des Modells nach naturwissenschaftlichen oder traditionellen Gesichtspunkten. Vielleicht erklärt sich daraus auch die eine oder andere neue und unkonventionelle Abgrenzung, z.B. zwischen Vogtland und Erzgebirge. --Epipactis (Diskussion) 00:50, 19. Dez. 2017 (CET)