Diskussion:Neckarbecken

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Urheberrecht unklar[Quelltext bearbeiten]

Der Artikel wurde ohne Quellenangaben angelegt. Die Urfassung von 2006 wirkt wie Copy & Paste aus einer anderen Quelle. --kjunix 13:36, 23. Sep. 2009 (CEST)

Der Text findet sich wörtlich in einem (2007 noch bearbeiteten) Umweltbericht mit Landschaftsplan des Gemeindeverwaltungsverbandes Steinheim/Murr. Da der Bericht aber jünger ist, wird er von hier abgeschrieben sein. Wo aber kam der hiesige Text dann her?-- · peter schmelzle · d · @ · 13:46, 23. Sep. 2009 (CEST)
Habe einen weiteren Treffer gelandet: [1], Seite 2. Das PDF scheint lt. Metainformationen von 2001 zu stammen. Ob der Text direkt aus dem Steckbrief des Umweltministeriums kopiert wurde, oder aus der wiederum dort genannten Quelle (Meynen, E., Schmithüsen, J. (Hrsg.), 1955: Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands), vermag ich nicht zu sagen. --kjunix 14:07, 23. Sep. 2009 (CEST)
Hm.. da dann doch einge Seiten hierher verlinken sollte man rasch eine neue Artikelversion erstellen. Zwei Quellen wären ja oben genannt, nur sollte der Text nach diesen geschrieben und nicht identisch sein. Die alten identischen URV-verdächtigen Versionen müssten sich dank des neuen Versions-Löschtools von Adminhand dann ja schnell entfernen lassen können.-- · peter schmelzle · d · @ · 14:10, 23. Sep. 2009 (CEST)
Eine Neufassung des Artikels habe ich jetzt eingestellt. Vielleicht klappt es demnächst auch noch mit einer Karte. --kjunix 22:37, 4. Okt. 2009 (CEST)

Unstimmigkeit zwischen Artikelkopf und Karte[Quelltext bearbeiten]

erstreckt sich mit wechselnder Breite ungefähr von Ludwigsburg im Süden bis Gundelsheim

laut eingebetteter Karte beginnt es im Süden schon an den nördlichsten Stadtteilen Stuttgarts; Zuffenhausen ist dabei. --Silvicola Disk 00:02, 3. Nov. 2012 (CET)

Stimme Silvicola zu. Meines Erachtens erstreckt sich das Neckarbecken in etwa von Mühlacker bis Backnang und von Zuffenhausen bis Heilbronn. Den in der Karte eingezeichneten Wurmfortsatz bis Gundelsheim kann ich nicht nachvollziehen. Woher stammt diese Zuordnung? Außerdem sind im Südwesten (dem gleichschenkeligen Dreieck zuliebe?) Heckengäu-Höhen mit einbezogen, die ich nicht zum Neckarbecken zählen würde. Siehe auch zweite Karte. Grüße von – Grüninger (Diskussion) 00:18, 16. Jun. 2014 (CEST)
Schon mal das unter Weblinks verlinkte PDF angeschaut? Da wirst du u. a. den "Wurmfortsatz" finden. -- Rosenzweig δ 01:14, 16. Jun. 2014 (CEST)
Quelle auch hier: Kartendienste der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise).
Am besten zuerst unter
Themen → Geobasisdaten → Hintergrundkarte → Topographische Karte
einen brauchbaren Hintergrund einstellen, dann den Naturraumlayer unter
Themen → Natur und Landschaft → Naturräume → Naturräumliche Gliederung
dazunehmen.
Vielleicht findet man auch andere Einteilungen, notfalls würde ich da immer Elop fragen, der kennt sich gut aus.
Mich selbst hat nur die Inkonsistenz zwischen Karte und Text gestört, zur Sache selbst kann ich kaum etwas sagen, außer Prinzipielles: (Hergebrachte) Landschaftsnamen werden viel willkürlicher verstanden werden als Naturräume. Leider werden zuweilen hie wie da exakt dieselben Bezeichnungen benutzt. Naturräume überdecken alles und auf derselben Hierarchieebene eindeutig und ohne Mehrfachüberdeckung, Man weiß, wenn man sie kennt, wovon die Rede ist. Damit sieht es bei Landschaftsnamen oft zappenduster aus … Ergebnis dann oft ein Streit um bloße Worte.
--Silvicola Disk 01:35, 16. Jun. 2014 (CEST)
Eigentlich ist im Schwabenland ja Roland der zuständige (Natur-)Raumpfleger, aber ich habe mal aus den Original-Naturraumbüchern die Einheitennamen rausgeschrieben - Karten sind ja eh online (s. EN). Strittig wäre also höchstens der Norden von 123.62. --Elop 12:01, 16. Jun. 2014 (CEST)
@Rosenzweig: Ich kenne diese Karte – und ihre Schwächen. Bei der Südwestgrenze des Neckarbeckens bleibt sie im Ungefähren und legt die Integration von 123.11 Enz-Grenzbach-Heckengäu ins Neckarbecken nahe. Dieser allgemein zum Heckengäu gezählte Bereich hat jedoch mit den sonstigen Bereichen des Neckarbeckens wenig gemein: Hier sind die Höhenzüge 150 Meter höher als der Asperg und überragen sogar den Stromberg (begrenzt das Becken im NW) noch um 30 Meter! Das Klima ist wesentlich rauher und die landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen sind weit schlechter als im östlich anschließenden Strohgäu. So unterscheidet sich auch das Landschaftsbild deutlich vom restlichen Neckarbecken, eben entsprechend seiner Einordnung zum Heckengäu, das zu den Oberen Gäuen zählt. Wer sich vor Ort auskennt, kann über die Zuordnung von 123.11 zum Neckarbecken also nur den Kopf schütteln. Deshalb hatte ich die westlich davon liegenden Schwarzwald-Randplatten als benachbarten Naturraum des Neckarbeckens gestrichen. Sie sollten durch Heckengäu oder dieses integrierend und weniger präzise durch Obere Gäue ersetzt werden. Der SW-Grenzverlauf in der „Physischen Karte“ von Kjunix sollte entsprechend korrigiert oder wenigstens als offen gekennzeichnet werden.
Den Satz, „Der nördliche, in Stadt- und Landkreis Heilbronn gelegene Teil ist landläufig als das Unterland bekannt“, hatte ich gestrichen, weil der hier zum Neckarbecken gezählte „Wurmfortsatz“ weder mit der im Unterländer Volksmund gebrauchten Abgrenzung, noch mit der wissenschaftlich-naturräumlichen Unterland-Definition von Gradmann und anderen übereinstimmt und in naturräumlichen Kontext eher verwirrend wirkt (siehe auch Ausführungen von Silvicola). Vgl. Robert Gradmann in Süddeutschland: „Innerhalb Württembergs [...] wendet der wissenschaftliche Sprachgebrauch den im Volksmund ziemlich unbestimmten und verschieden angewendeten Ausdruck Unterland seit langem auf das Neckarland in unserem Sinne an und stellt ihn dem Schwarzwald, der Alb und Oberschwaben gegenüber.“ Gradmann zählt u.a. also sämtliche Gäulandschaften zum Unterland.
@Elop: Danke für die Ergänzung der Untergliederungen, allerdings enthält der einleitende Satz einen kapitalen Bock: Statt in der Stuttgarter Bucht muss es hier im Neckarbecken heißen. ;-)
Grüße von --Grüninger (Diskussion) 16:24, 17. Jun. 2014 (CEST)
Ich kenne mittlerweile fast alle Einzelblätter ein wenig und habe auch hier und da was zu meckern. Wenn ich selber Naturraumkarten erstelle, weiche ich auch gelegentlich referenzierterweise davon ab. Insbesondere sind Naturraumnamen und -zuschnitte, die sich nicht durchgesetzt haben, eben nicht mehr als nicht angenommene Vorschläge.
Trotzdem spielen auch die unvorteilhaften Zuordnungen noch eine Rolle. Sie werden z. B. bei Großbauprojekten herangezogen.
Im hiesigen Falle hatte ich den Eindruck, der 1967 noch junge Dongus wollte die Einteilung von Huttenlocher von 1952 nicht völlig revidieren, hätte aber seinerseits eine andere vorgenommen. Es heißt im Begleitbuch:
>>Das Würm-Heckengäu setzt sich nördlich von Heimsheim ohne klare Grenze in den von Grenzbach und Enz zerschnittenen Heckengäuplatten des westlichen Neckarbeckens fort. Das Fliesengefüge des Würmgäus, wellig-kuppige Hochflächen im Nodosuskalk und Trigonodusdolomit, flache Trockentalmulden, wenige und rund 100 m in die Hochflächen eingetiefte wasserführende Täler mit feuchten Auen, setzt sich ohne merklichen Unterschied auch im Enzgäu fort.<<
Wobei die Originalkarte ja mehr oder weniger die nicht linienhaft festlegbare Grenze an die Autobahn setzt. --Elop 17:04, 17. Jun. 2014 (CEST)
Nochmal zu Grünigers Gesamtargumentation:
Mit dem Stromberg würde ich da gar nichts vergleichen wollen, da der 1.) Keuper ist und 2.) sein unmittelbares Umland deutlich stärker überragt (schauma z. B. aufs feinstmögliche Relief bei maps-for-free).
Und nochmal zu konkreten Formulierungen:
>>Bei der Südwestgrenze des Neckarbeckens bleibt sie im Ungefähren und legt die Integration von 123.11 Enz-Grenzbach-Heckengäu ins Neckarbecken nahe.<<
Sie bleibt nicht im Ungefähren und legt nicht nah, sondern sie bildet exakt die Definition des Neckarbeckens nach dem Institut für Landeskunde ab. Und da gehört 123.11 selbstredend zu 123.
>>eben entsprechend seiner Einordnung zum Heckengäu, das zu den Oberen Gäuen zählt<<
Der Heckengäu zählt nach Institut für Landeskunde eben nicht zu den Oberen Gäuen, sondern läuft außer Konkurrenz und verteilt sich auf verschiedene Haupteinheiten.. Dergleichen passiert öfter, wenn etablierte, althergebrachte Landschaftsnamen nicht genau im naturräumlichen System unterzubringen sind. --Elop 20:12, 17. Jun. 2014 (CEST)