Diskussion:Proof (Druck)

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Remoteproof bedeutet, dass man einen Proof an einem anderen Ort ausgibt und trotzdem die volle Kontrolle über Qualität und Farbigkeit behält. Stell Dir zum Beispiel eine Verlagsgruppe vor, die mehrere Druckereien unterhält, aber nur über eine zentrale Druckvorstufe verfügt. Statt dort alle Proofs auszudrucken und per Kurier zu den Druckorten zu bringen, ist es finanziell und im Sinne kurzer Produktionszeiten viel reizvoller, die Daten per Netzwerk zu den Druckorten zu übertragen und diese dort kontrolliert auszugeben. Remoteproofing gibts nur in digitalen Workflows, und es setzt voraus, dass man nicht nur die Druckdatei, sondern auch die Einstellungen und Farbprofile zum Ausgabeort übertragen kann. Für die normale Proofsoftware braucht man da meist ein Extra-Modul, das vom Hersteller angeboten wird. Remoteproofing kann man entweder per Softproof oder per Hardcopy-Proof betreiben; es ist keineswegs so, dass Softproof ein Synonym for Remoteproof wäre, auch wenn das immer wieder so dargestellt wird. -- DiffusesDenken 12:20, 18. Aug 2006 (CEST)

Ich habe im Zusammenhang mit der Software GMG und IRIS-Proofer den Ausdruck "Remoteproof" gefunden. Ist das eine Bezeichnung von etwas ganz Neuem oder wieder nur ein Begriff einer Firma, damit es wichtiger klingt? ...Aber eigentlich ist es dann doch nur ein Digitalproof? -- Amanda 11:10, 04. Juli 2005 (CEST)

Antwort: "Remoteproof" wurde weltweit erstmals vom Proofsystem "BlackMagic" in die Prooftechnologie eingeführt und von "SONY Musics" (1996) und der New York Times (1997) in großem Umfang eingesetzt.

Folgendes habe ich aufgeschnappt: Österreichische Drucker verwenden für Proof angeblich das Wort "Bürste". -- 84.151.146.133 17:15, 20. Aug 2005 (CEST)-

Antwort: Richtig (in etwa)! Korrekt heißt es "Bürstenabzug". Der Begriff kommt daher, daß man früher auf den mit einer Handwalze eingefärbten Bleisatz ein Blatt Papier legte und dieses mit einer weichen Bürste an den Satz anpreßte. Damit hatte man auf einfache Weise einen "Druck", bzw. besser einen "Abzug" erstellt, den dann der Korrektor (oder wer auch immer) überprüfen konnte.

Blackmagic-bezogene Einträge[Quelltext bearbeiten]

Hmmm...

Dass Blackmagic 1995 ein One-Bit-Modul eingeführt habe, mag ja sein, aber Erfinder des ROOM-Konzepts wird man dadurch noch nicht. Begriffe wie "Weltneuheit, weltweit erstmals" etc. gehören m. E. ebenfalls nicht in eine Enzyklopädie.

Ein Output-Modul für One-Bit-Daten hat seit spätestens seit 2000 jeder größere Hersteller im Sortiment, und dass durch die Darstellung von Rasterpunkten die beschriebenen prinzipiellen Probleme behoben würden (Tiefenzeichnung, Verläufe, schwierige Graubalancen), ist schlicht nicht richtig.

Ich habe offen gestanden das Gefühl, als sei hier die Marketing-Abteilung von BlackMagic aktiv, zumal immer nur unter IP gepostet wird.

DiffusesDenken 15:33, 12. Nov. 2006 (CET)

Nachtrag: Ich merke gerade, dass ich beim Bearbeiten selber nicht eingeloggt war. Beziehe mich auf meine Änderungen unter IP 72.254.42.222.

DiffusesDenken 15:41, 12. Nov. 2006 (CET)

Verbindlichkeiten[Quelltext bearbeiten]

Hier vermisse ich Erläuterungen zu den Verbindlichkeiten, mit denen Proofs an den Auftraggeber zur Kontrolle gegeben werden. Es gibt: a) "standverbindlich" -> Alle Objekte (Schriften, Bilder) befinden sich im Proof an der Position, an der sie später im Druck auch sein werden. Ich nehme an, dass die Maße ebenso stimmen müssen. b) "farbverbindlich" -> Das ist im Artikel schon erläutert c) weitere?

Ich trage dies nicht selbst in den Artikel ein, weil ich mich damit nicht wirklich auskenne (habe selbst gerade ein Proof bekommen und musste erfragen, was "standverbindlich" bedeutet). Wäre schön, wenn jemand dies qualifiziert nachtragen könnte. Ein Hinweis, dass "Proof" = "Korrekturabzug" ist, wäre auch gut (falls es uneingeschränkt stimmt). Uli64, 29.11.2006

Erledigt --ClaasB 15:20, 3. Okt. 2007 (CEST)
KORREKTURABZÜGE HEISSEN PROOFS SEIT EINFÜHRUNG DER IM ARTIKEL GENANNTEN VERFAHREN US-AMERIKANISCHER HERSTELLER. ABER IN DER BUNDESDEUTSCHEN DRUCKINDUSTRIE SPRICHT NIEMAND MEHR DIE MUTTERSPRACHE, DA DIE OPERATOR VIEL ZU BUSY SIND DEN WORKFLOW ZU HANDLEN…
He, he, "händel"süchtige Manager. Ich habe das Lemma, wie in der Wikipedia üblich, nun auf den dt. Begriff gesetzt. Bitte solche Hinweise immer gerne, aber zum Wohle der Muttersprache nicht unbedingt in Großbuchstaben. Beste Grüße --Tischbein-ahe 10:13, 28. Feb. 2010 (CET)

Artikelname[Quelltext bearbeiten]

Der Artikelname Prüfdruck (Druckwesen) ist wegen des doppelten druck nicht nur hässlich, sondern widerspricht auch den Namenskonventionen: Allgemein sollte der Name eines Artikels (das Lemma) so gewählt werden, dass er für die Mehrzahl deutschsprachiger Leser so klar und eindeutig wie möglich ist. In der Praxis wird ausschließlich der Begriff Proof verwendet, wie z.B. ein Vergleich von [1] und [2] belegt (Häufigkeitsklassen aus Leipzig waren heute nicht verfügbar). Zudem besteht bei Prüfdruck die Gefahr der Verwechslung mit Andruck. Ich werde deshalb den Artikel zurückschieben. BTW: gerippt durch eingelesen zu ersetzten ist schlicht falsch, siehe Raster Image Processor. -- Stf 15:19, 28. Feb. 2010 (CET)

Aha, die Google-Generation. Kein Wunder, daß Google für "Proof" mehr ausspuckt als für "Prüfdruck", wenn man die Anzahl der Muttersprachler vergleicht. Könntest Du also Deine lächerliche empirische Erhebung noch repräsentativ machen? Wenn Du dann noch erläutern könntest, warum die Buchstabenfolge "Proof" für die "Mehrzahl der deutschsprachigen Leser" selbsterklärender ist als der Begriff "Prüfdruck", wäre ich ebenfalls verbunden. Welcher Begriff gängiger ist, macht übrigens für die Wikipedia keinen Unterschied vgl. bitte "Schwanz" und "Penis" - danach kannst Du gerne auch googeln und entsprechende Änderungen der Lemmata beantragen. Ansonsten verweise ich auch auf die Diskussion oben: "Proof" ist marketing- und herstellerbezogene Wortwahl (und entsprechend häufiger also auch im Netz), währen Prüfdruck ein völlig gängiger Begriff ist. --Tischbein-ahe 22:05, 28. Feb. 2010 (CET)
Da Du die Umbenennung anstrebst, sehe ich die Belegpflicht bei Dir. Leider lässt Deine Antwort aber erneut Belege dafür vermissen, dass Prüfdruck das geeignetere Lemma ist. Und obwohl es nach meinem Empfinden unfein ist, mich für die Abwesenheit des Leipziger Servers anzuzählen, fühle ich mich bemüßigt, Dir das Offensichtliche vor Augen zu führen:
Da ist dann doch eine Zehnerpotenz dazwischen, so dass sich eine Diskussion über den gebräuchlicheren Begriff wohl erübrigt. Nach meiner Erfahrung spricht nichts dagegen, den gebräuchlicheren Begriff als den geeigneten anzusehen, solange nicht begründete Gegenargumente vorgetragen werden.
Es wäre freundlich, wenn Du vor der nächsten Verschiebung Belege dafür beibringst, dass Proof marketing- und herstellerbezogene Wortwahl ist (dies entnehme ich obiger Diskussion nicht) und dass Prüfdruck allgemein für die Mehrzahl deutschsprachiger Leser so klar und eindeutig wie möglich ist (besonders im Unterschied zu Andruck). Danke. -- Stf 05:36, 1. Mär. 2010 (CET)
Aja, so mache wir das am besten demnächst auch für die Rechtschreibung, daß wir Google entscheiden lassen. Wie gesagt, dann bitte auch mal nach "schanz sex" versus "penis sex" suchen. Außerdem ist Google kein Abbild der Wirklichkeit, sondern nur der Netzwirklichkeit, was Deine 10ner-Potenz äußerst relativiert. Aber gut, es sei Dein Lemma, wenn Du meinst, daß meine OMA bei der Buchstabenfolge "proof" mehr denken und verstehen kann, als bei einem aus zwei verständlichen Begriffen zusammengesetzten Hauptwort, weiß ich auch nicht, wie ich Dir das noch weiter erklären soll. Erlaube mir wenigstens das gr. Geschlecht im Artikel einheitlich auf m. zu setzen, oder sollen wir das auch entsprechend der Wiklichkeit mal m. mal f. schreiben? Und das unverständliche Kunstwort ("ripen" --?) habe ich mal per Durchkopplung dem Leser als Verfahren gekennzeichnet. --Tischbein-ahe 17:52, 1. Mär. 2010 (CET)
So, nachdem http://wortschatz.uni-leipzig.de/ wieder verfügbar ist, habe ich nachgeschaut: Prüfdruck ist dort nicht nachgewiesen, wohl aber Proof (wenn auch in einem anderen Kontext). Ich halte damit diese Diskussion für beendet.
Allerdings nötigt mich Dein Diskussionsstil zu einigen Anmerkungen:
  • Aja, so mache wir das am besten demnächst auch für die Rechtschreibung, daß wir Google entscheiden lassen. - Strohmannargument, da hab ich keine Lust zu argumentieren.
  • Wie gesagt, dann bitte auch mal nach "schanz sex" versus "penis sex" suchen. - Schwanz mangelt es an der Eigenschaft, für die Mehrzahl deutschsprachiger Leser so klar und eindeutig wie möglich (WP:NK) zu sein.
  • Außerdem ist Google kein Abbild der Wirklichkeit, sondern nur der Netzwirklichkeit, was Deine 10ner-Potenz äußerst relativiert. - In meiner langjährigen Berufspraxis, in der vielfältigen Zusammenarbeit mir Grafikern, Herstellern, Verlegern, Druckereien usw., hat noch nie jemand den Begriff Prüfdruck gebraucht. Dies ist die Wirklichkeit, allerdings fehlt mir im Moment eine reputable Quelle dafür.
  • Aber gut, es sei Dein Lemma, wenn Du meinst... - Mitnichten ist das mein Lemma, und mitnichten kommt es auf meine Meinung an; bring einfach belegte sachliche Argumente.
  • ... daß meine OMA bei der Buchstabenfolge "proof" mehr denken und verstehen kann, als bei einem aus zwei verständlichen Begriffen zusammengesetzten Hauptwort ... - WP:OMA bezieht sich auf den Artikelinhalt.
  • ... weiß ich auch nicht, wie ich Dir das noch weiter erklären soll ... - Wie wäre es mit Belegen?
  • Erlaube mir wenigstens das gr. Geschlecht im Artikel einheitlich auf m. zu setzen, oder sollen wir das auch entsprechend der Wiklichkeit mal m. mal f. schreiben? - Mir steht es nicht zu, Dir etwas zu erlauben oder zu verwehren.
  • Und das unverständliche Kunstwort ("ripen" --?) habe ich mal per Durchkopplung dem Leser als Verfahren gekennzeichnet. - Sehr gut.
Mir ist klar, dass dieser Artikel dringend überarbeitet werden müsste, aber mir fehlen schlicht verwertbare Quellen, um mein Praxiswissen in eine Wikipedia-taugliche Form zu überführen. -- Stf 16:55, 6. Mär. 2010 (CET)
Und trotzdem nach Deiner letzten Änderung wieder Slangsprache... --Tischbein-ahe 11:03, 7. Mär. 2010 (CET)
Ist halt ein Terminus. Kann man verwenden, kann man auch umschreiben. -- Stf 11:48, 7. Mär. 2010 (CET)
Zu bemerken bleibt noch, daß der Ausdruck im Englischen in dieser Form gar nicht existiert. --Tischbein-ahe 09:40, 17. Mär. 2010 (CET)
Ja. Und? -- Stf 13:59, 17. Mär. 2010 (CET)
Scheinanglizismen sind meiner Meinung nach nicht besonders gut für enzyklopädische Lemmata geeignet. Aber wie die Beipiele Handy/Mobiltelefon (dafür) und Beamer/Videoprojektor (dagegen) zeigen, scheint es bezüglich dummdeutschen Englischs noch keine Einigkeit in der Wikipedia zu geben. --Tischbein-ahe 14:53, 17. Mär. 2010 (CET)
Die Frage nach Einigkeit in der Wikipedia bezüglich dummdeutschen Englischs (gibt es dafür eine belastbare Definition?) stellt sich hier nicht, da schon die Grundlage Deiner Argumentation nicht zutrifft: in en:Prepress proofing wird proof als Begriff durchaus verwendet. -- Stf 16:25, 17. Mär. 2010 (CET)
"Proof" wird dort keineswegs terminologisch, oder als Begriff verwendet, sondern in der ganz normalen alltagssprachlichen Bedeutung. Dummdeutsches Englisch liegt genau dann vor, wenn man etwas für einen fachsprachlichen Begriff hält, nur weil es Englisch ist. Da es aber in diesem Fall wirklich nicht so trennscharf ist und uns langsam die Doppelpunkte ausgehen, kann ich mich mit der jetzigen Lösung trotzdem zufrieden geben. --Tischbein-ahe 20:02, 17. Mär. 2010 (CET)
The Spectrum was notable in that the same platesetter device used to make plates was also used to make proofs, resulting in proofs with identical screening as the press ist terminologische Verwendung. Merriam-Websters Dictionary kennt den Terminus proof, siehe 6a + b. Handy wird wohl nur von wenigen für einen fachsprachlichen Begriff gehalten. Ist Handy dann kein dummdeutsches Englisch? Oder doch? *LOL* -- Stf 02:27, 18. Mär. 2010 (CET)