Diskussion:Radioaktiver Abfall

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Wer bezahlt für den Atommüll?[Quelltext bearbeiten]

Hallo, ich habe gehört, dass der Staat die komplette Wiederaufbereitung und Endlagerung bezahlt, und die Kraftwerksbetreiber nur Geld für den Rückbau der Kraftwerke zurücklegen müssen. Hat jemand genauere Informationen dazu? Das wäre doch prima für einen neuen Abschnitt des Gesamtartikels, oder? Es scheint mir ein wenig bekannter Aspekt zu sein.

http://www.freitag.de/politik/0925-atommuell-asse-endlagerung-brennelemente

Es wäre auch interessant, einen geschätzten Preis für Strom aus AKWs zu berechnen, der die gesamten Kosten enthält. Momentan ist dieser Strom ja sehr billig (ca. 3 cent/KWh).

Hat jemand Zahlen, wieviel der Staat bereits aufgewendet hat?

Sehr schön finde ich den Satz, dass niemand sich bei konventionellem (Gift-)Müll an "Entsorgung" in Bergwerken stört ("während die Entsorgung großer Mengen hochtoxischer nicht-radioaktiver Abfälle in Untertagedeponien ohne größere Beachtung durch die Öffentlichkeit seit Jahrzehnten Praxis ist") - wie wahr!

-- Karsten.burger 12:33, 15. Mär. 2011 (CET)

Zwar leicht Off-Topic, aber dennoch: "Jede Kilowattstunde Atomstrom wird durch staatliche Regelungen mit 4,3 Cent subventioniert.", "Würden bei Atomkraftwerken die gleichen Haftungsregeln gelten wie in allen anderen Wirtschaftsbereichen, wäre Atomstrom um bis zu 2,70 Euro pro kWh teurer". Quelle -- 194.25.30.1 14:39, 17. Mär. 2011 (CET)
Sorry, aber dieses Greenpeace-Pamphlet kannst du in der Pfeife rauchen. Schlechter gehts nicht mehr. 1. Forschungsförderung: unter 1ct/kWh, Tendenz sinkend. Vergleicht das mal mit EEs 2. Die Sanierung der Asse wird über die BE-Steuer von den KKW-Betreibern bezahlt. 3. Morsleben war ein (natürlich kommunistisches=staatliches) DDR-Endlager. Der Rechtsnachfolger der DDR ist die BRD. Wer sonst, außer die BRD(=das Deutsche Volk=Steuerzahler), sollte die Kosten dafür tragen müssen? 4. Für ostdeutsche Atomkraftwerke gilt das gleiche. Denkst du auch das Mercedes/BMW/AUDI/Opel die Konkursschulden von Wartburg/Trabant bezahlen sollten? Was ein Unsinn! 5. Steuervorteile? Gegenüber Kohle sind das 0,12ct/kWh. Tragisch! Seit der BE-Steuer (145€ pro GRAMM Uran)sollte das wohl relativiert sein. 6. Steuerfreiheit für Rückstellungen: Das ist der SINN von Rückstellungen zur Deckung zukünftiger Kosten (hier für Rückbau, Endlagerung und evtl Unfälle - hast du da was gegen?). Das macht jeder Schwimmverein so, und das zu kritisieren zeugt von immenser Naivität. 7. Bevorzugung (???) durch Emissionszertifikate. Das die KE nunmal so gut wie keine CO2-Emissionen hat (und in Folge dessen auch nicht sanktioniert wird), ist jetzt schlecht, oder wie? Greenpeace ist manchmal echt dämlich, nur noch getoppt von den Leuten, die diesen Schwachsinn nicht hinterfragen. *kopfschüttel* --Dispatcher 15:00, 17. Apr. 2011 (CEST)
Schau dir mal die Verträge an, die über Kohl gelaufen sind. Da sind die Unkosten für den Atommüll gedeckelt worden. Zur Zeit bezahlt der Steuerzahler schon 2/3 der Kosten fürs verglasen etc. Ist natürlich alles schwachsinn. Atommeiler wurden als Vorschungsprojekte nicht nur gefördert, sondern auch gebaut. Zeig mir mal ein Schwimmverein, der sorum sein Geld bekommt. Jede größere Firma, ist verpflichtet sich gegen eventuell anfallende Schäden zu versichern. Auch die Abfallindustrie. Eine Ausnahme haben wir da. Die Atomindustrie, da sie über den Staat versichert ist. Also wieder der Steuerzahler. Keine Versicherung würde da ein Vertrag machen. Asse wird durch die BE-Steuer ausgeglichen. Vieleicht ist es dir entgangen, aber vor inkrafttreten, wurden die Meiler "rutinemäßig" runtergefahren und da hat man dann auch gleich die Brennelemente mit ausgetauscht. Steuer dadurch gleich null. Quelle--Jörg der Wikinger 16:01, 17. Apr. 2011 (CEST)
Die verlinkte Quelle existiert nicht, Jörg der Wikinger. Und danke an Dispatcher für ein bisschen Klarheit. Was Greenpeace im Thema Kernenergie an Informationen verbreitet ist zu großem Teil gelogen. Zu den 2,70€/kWh teurer: Jeder, der ein Gefühl für Größenordnungen hat, weiß, dass das Unsinn ist. --Eio (Diskussion) 12:13, 26. Jun. 2015 (CEST)

Neutralität – Abschnitt Kosten[Quelltext bearbeiten]

Hallo. Dieser Abschnitt entspricht nicht den Wikipedia-Grundsätzen zu WP:NPOV und WP:Q.

„Für die Kernenergie in Deutschland ist das Verursacherprinzip nicht gegeben, da ein Großteil der Kosten für die Entsorgung von radioaktivem Abfall nicht von den Kernkraftwerk-Betreibern, sondern vom Bund bzw. Steuerzahler übernommen wird.“

Erstens suggeriert dieser Satz, dass das Verursacherprinzip nur bei Kernenergie nicht gelten würde, tatsächlich trifft das auf jede Form der Energiegewinnung zu. (WP:NPOV Zweitens ist die Aussage vollkommen unbelegt. (WP:Q)

„Die Betreiber der Atomkraftwerke haben bis zum Ende der Einlagerung etwa 900.000 Euro Gebühren bezahlt,“

Auch das ist unbelegt. Sollte unser Artikel Schachtanlage Asse#Einlagerungsinventar nicht falsch sein, stammen nur 20 % des Inventars aus Kernkraftwerken. So ist einerseits unbelegt wer diese 900.000 Euro eingezahlt hat, andererseits ist eine ausschließlich Zuordnung der Stilllegungskosten auf die Betreiber der Atomkraftwerke unzulässig. (WP:TF) MfG, --R.Schuster (Diskussion) 15:00, 1. Mai 2012 (CEST)

Vielleicht kann man aus http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/120411_Studie_Rueckstell_endg_Verweise_aktiv.pdf was rausziehen, aber das ist wohl auch NPOV. --Gormo (Diskussion) 12:03, 2. Mai 2012 (CEST)
Das Verursacher-Prinzip gilt im Prinzip sehr wohl. Nur hat der Staat in den 60er Jahren zuerst die Einlagerung im "Versuchsendlager" Asse zu Kosten gestattet, die sich inzwischen gelinde gesagt als nicht abdeckend herausgestellt haben, außerdem hat er als zulässigen Entsorgungspfad die Abgabe an die Wiederaufarbeitungsanlage zugelassen, deren Abfall (nun Bundeseigentum...) seinerseits entsorgt werden muss. Formal haben die Betreiber damit ihre Teilkosten abgegolten. Dass dem Staat 30 Jahre später einfällt, dass man die Asse zu Milliardenkosten sanieren muss, weil er sich platt gesagt nicht an seine eigenen Vorschriften gehalten hat, dafür kann man wohl nicht die Betreiber haftbar machen. Also: Verursacher-Prinzip ja, aber wenn der Staat einmal die Betreiber aus der Pflicht entlassen hat, weil Ansprüche abgegolten waren, dann ist er eben selber schuld. Und dann zahlt eben logischerweise die Allgemeinheit, die in der Demokratie eben verantworten muss, was ihre gewählten Vertreter so tun. --GPinarello (Diskussion) 11:43, 31. Mai 2012 (CEST)

http://www.endlagerung.de/language=de/7372/endlager-finanzierung fasst die rechtlichen Aspekte der Endlager-Finanzierung ganz gut zusammen. Ansonsten kann ich mich GPinarello anschließen; für Fehler der Vergangenheit (->Altlasten) muss nunmal der Staat jetzt gerade stehen. --Zio (Diskussion) 23:41, 4. Jun. 2012 (CEST)

Einigem hier stimme ich nicht zu. Zunächst sehe ich in dem hier zitierten Satz keine Einschränkung auf die Kernenergie. Auch bei vielen anderen Aspekten unserer Welt gilt das Verursacherprinzip nicht, sondern eher das Gemeinlastprinzip. In dem Satz wird nichts anderes behauptet. Es wird lediglig behauptet, dass es hier (auch) nicht gilt.
Ich kann auch nicht erkennen in wie weit es im Prinzip sehr wohl gelten soll. Die eigentlichen Verursacher zahlen nur einen geringen Anteil an den Kosten die sie selbst verursacht haben. Das der Staat rein rechtlich, auf Grund von politischen Entscheidungen die viele Jahre zurück liegen, dafür jetzt aufkommen muss steht außer Frage. Dies nennt man aber Gemeinlastprinzip und greift gerade dann, wenn das Verursacherprinzip nicht gilt. Man könnte natürlich im Prinzip argumentieren, dass die zusätzlichen Kosten durch unsachgemäße Einlagerung, etc. also durch direkte oder indirekte Versäumnisse des Staates verursacht wurden und wenn dieser diese übernimmt man vom Verursacherprinzip sprechen kann, aber das ist hier nicht gemeint. Gemeint ist doch, dass die Verursacher von Kernmüll wie die Energieversorger mit KKWs nicht in dem Maße an den Kosten beteiligt wurden, wie sie Kosten (für die Beseitigung/Entlagerung) verursacht haben, somit gilt hier das Verursacherprinzip nicht. Wie schon gesagt, rein rechtlich bin ich auch der Auffassung, dass wohl der Staat für einen großteil der Kosten aufkommen muss, dies ist aber in Bezug auf die privaten Kerntechnischen Anlagen in Deutschland gerade nicht das Verursacherprinzip, da sie diese nicht vollständig übernehmen. --Jakob Schulze (Diskussion) 12:15, 3. Jul. 2012 (CEST)
Das Verursacherprinzip ist "im Prinzip gegeben", da es so im Atomgesetz festgeschrieben ist. Link von weiter oben: http://www.bmub.bund.de/themen/atomenergie-strahlenschutz/atomenergie-ver-und-entsorgung/endlagerung/allgemeines/
Man kann nun die Asse als Sonderfall diskutieren. Es stellt sich dabei die Frage was mit "eigentlicher Verursacher" genau gemeint ist. Es ist nunmal so, dass ein Großteil des in der Asse eingelagerten Atommülls direkt aus der Wiederaufbereitungsanlage Karlsruhe (WAK) stammt. Dort wurde an verbrauchten Brennstäben experimentiert und diese Experimente verursachten das eingelagerte Material. Die ursprünglichen Brennstäbe stammten freilich aus KKWs und die Betreiber zahlten eine Gebühr an die WAK und nahmen nachher den hochradioaktiven Müll zurück. Lediglich die mittel- und schwachaktiven Reste der Experimente an der WAK wurden in der Asse eingelagert (Sekundärabfälle). Siehe http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hg_finanzierung_asse_bf.pdf
Wer ist nun also der "eigentliche Verursacher"? Es gibt da wohl etwas Interpretationsspielraum, aber, dass das Verursacherprinzip im Fall Asse (allgemein sowieso nicht) nicht gegeben wäre, kann ich der Sachlage nicht entnehmen (Juristen?). Vielleicht sollte man es so schreiben: Erst auch das AtG hinweisen und dann auf die Probleme des Verursacherbegriffs in der Asse eingehen. --Mib98 (Diskussion) 16:32, 14. Sep. 2012 (CEST)

Der Artikel heißt "Radioaktiver Abfall", nicht "Geschichte der Entsorgung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle in Deutschland". Ich schlage deshalb vor, die Asse in diesem Artikel nur in konzentrierter Zusammenfassung zu behandeln und ansonsten auf den Spezialartikel Schachtanlage Asse zu verweisen, wo Näheres zur Aufteilung der Kosten eingefügt werden kann. -- Frau Holle (Diskussion) 18:43, 18. Sep. 2012 (CEST)

Es geht um das Verursacherprinzip, welches für die Frage der Kosten nunmal von zentraler Bedeutung ist. Entweder man schreibt, das Verursacherprinzip ist NICHT gegeben, dann widerspricht man aber dem Gesetzestext. Oder man schreibt, es IST gegeben, aber dann fragt sich der Leser, warum ein großer Teil der Kosten der Asse vom Staat getragen werden. Daher ist es wohl unvermeidbar auf die Asse einzugehen. Konzentrierte Zusammenfassung ja, aber es muss schon deutlich werden, wie es mit dem Verursacherprinzip in Einklang zu bringen ist. Ich warte noch ein paar Tage auf weitere Kommentare, dann werde ich mich mal an einer Umformulierung dieses Abschnitts versuchen. --Mib98 (Diskussion) 14:15, 19. Sep. 2012 (CEST)
Habe nun die ersten beiden Absätze des Kapitels Kosten umgeschrieben. Eingedenk der Diskussionen auf dieser Seite habe ich dabei den Fall Asse explizit ausgeführt. Neutral genug? Die Neutralitätswarnung habe ich vorerst belassen (dürfte ich sie überhaupt entfernen?), da sich der restliche Abschnitt Kosten auf eine z.T. dubiose Quellenlage bezieht. Ich werde mal versuchen bessere Quellen zu finden. --Mib98 (Diskussion) 16:14, 23. Sep. 2012 (CEST)
Ich gehe mal Absatzweise (Abschnitt Kosten) vor:
1. & 2. Absatz: Von mir editiert
3. Absatz (Transport): Erscheint etwas seltsam, da zunächst Kosten aufgeführt werden, dann aber gesagt wird, dass diese nicht direkt mit Atommüll zu tun haben, sondern mit dem "Schutz gegen Störungen rechtmäßiger Aktivitäten". Zudem Link zur Quelle tot. Ich konnte keine Quelle finden, die die Gesamtkosten aufführt, sondern nur Kosten einzelner Transporte. IMO Quelle updaten.
4. Absatz (Zwischenlager Nord): Link zur Quelle auch tot. Zudem problematisch im erwähnten Zusammenhang, da der in Lubmin gelagerte Müll zu einem großen Teil aus der DDR stammt (siehe Wikiartikel) und daher logischerweise nicht von den Versorgern übernommen wird. IMO löschen oder einen allgemeinen Absatz zu DDR Altlasten.
5. Absatz (WAK): Link tot. Die WAK war eine staatliche Forschungseinrichtung. Gesonderte Erwähnung scheint mir nicht notwendig. Quelle zu Kosten http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hg_finanzierung_asse_bf.pdf (S. 2) IMO löschen.
6. Absatz (Gewinne): Wie es momentan da steht ist es falsch. Die Kosten für die Erkundung der Endlager, werden von den Versorgern getragen. Daher gehen die Gewinne der Konzerne NICHT zu Lasten der Steuerzahler. Lediglich im Fall Morsleben muss der Steuerzahler einspringen, aber das fällt wohl unter Konkursmasse der DDR. So ist es auch der verlinkten Quelle zu entnehmen. IMO definitiv löschen.
7. Absatz (KIT): Wäre bereits in 5. Absatz enthalten (wenn man den behalten will). IMO definitiv löschen.
8. Absatz (Wiederaufbereitungskosten): IMO ok.
9. Absatz (Hanford): Link tot. Da in diesem Abschnitt bisher nur Deutschland das Thema war, erscheint mir dieser Absatz etwas deplaziert. IMO löschen.
Meinungen? --Mib98 (Diskussion) 18:47, 23. Sep. 2012 (CEST)

Meine Überarbeitung des Kapitels "Kosten" beendet. Ich habe

1. meinen letzten Edit noch etwas präzisiert.

2. den 4. Absatz (Nummerierung in meinem obigen Beitrag) durch einen allgemeinen zu DDR Altlasten ersetzt und mit funktionierender Quelle versehen.

3. den 3. Absatz etwas umformuliert und mit funktionierender Quelle versehen.

4. den 5., 6., 7. und 9. Absatz gelöscht. Begründung siehe oben. Außerdem enthält der DDR Absatz bereits allgemeine Informationen. Mehr Details wären mE nicht sinnvoll da sie dann auch vollständig sein müssten. Das würde hier den Rahmen sprengen (und wäre auch nicht so einfach zu recherchieren).

5. den 8. Absatz etwas umformuliert.

6. einen Link im Abschnitt Entsorgung gelöscht. Die Halbwertzeit von Plutonium kann man im Wikiartikel nachlesen oder in einer Nuklidtabelle. Ich sehe keinen Sinn in diesem Zusammenhang eine Studie des NABU zu verlinken, die was ganz anderes behandelt.

Schließlich würde ich noch eine veränderte Gliederung vorschlagen. Es macht mE keinen Sinn die Kosten zu besprechen bevor man überhaupt weiß, WAS genau was kostet. Daher sollte man erst die Konditioniereung und Endlagerung (inkl "legale Entsorgung in Meergewässern") besprechen und DANN die Kosten. Die Unterkapitel "Wiederverwertung", "Transmutation", "Lagerung unter freiem Himmel", "Illegale Entsorgung" und "Entsorgung ohne genauen Nachweis" sind alle entweder illegal oder zukünftig und sollten daher der Übersicht wegen in ein eigenes Oberkapitel, vielleicht unter dem Namen "Weitere Entsorgungskonzepte"? Die "Waffenproduktion" muss man dann noch irgendwo unterbringen.

Ich warte wieder eine Weile auf Kommentare und werde es dann angehen. Wer entfernt nun die Neutralitätswarnung? --Mib98 (Diskussion) 12:33, 3. Okt. 2012 (CEST)

Da seit über zwei Jahren nun keine Anmerkungen dazu mehr kamen und der Punkt erledigt zu sein scheint, entferne ich den Neutralitätsbaustein. --Gruendinger (Diskussion) 18:32, 26. Apr. 2015 (CEST)

Ich finde den Satz "Anfallende radioaktive Stoffe und davon kontaminiertes anderes Material werden durchwegs in Zwischenlagern verwahrt; die Handhabung hochradioaktiver Abfälle durch Endlagerung, Transmutation oder Wiederverwendung ist eine wichtige Aufgabe für die Menschheit." im ersten Absatz etwas schwammig und beziehe mich insbesondere auf den Ausdruck "eine wichtige Aufgabe für die Menschheit". Die Neutralität dieses Artikel sollte gegeben bleiben, aber welche Aussage hat der Ausdruck "eine wichtige Aufgabe"? Zum einen ist diese Aufgabe ja von Menschen gemacht und zweitens wäre eine eine Ordnung gut, z.B. "eine wichtige Umweltaufgabe".--93.206.62.204 11:16, 6. Jul. 2016 (CEST)

Endlagerung als vordringliche Aufgabe für die Menschheit?[Quelltext bearbeiten]

Ich bestreite den Satz "die sichere Endlagerung hochradioaktiver Abfälle ist eine vordringliche Aufgabe für die Menschheit im 21. Jahrhundert" aus folgenden Gründen:

  • Atommüll bleibt sicher am Boden und ist deutlich weniger problematisch als der "Müll", was Kohle- und Ölkraftwerke in die Atmosphäre ausstoßen. Letzteres ist für Treibhauseffekt sowie Millionen Krebsfälle jährlich verantwortlich, während Atommüll bis jetzt keine vergleichbare Schaden angerichtet hat. Luftverschmutzung und Treibhausgase aus konventionellen Kraftwerke zu reduzieren, ist definitiv eine vordringliche Aufgabe für die Menschheit.
  • Atommüll aus Kernwaffen und aus Leichtwasserreaktoren kann in Kernreaktoren nochmal zur Energiegewinnung verwendet werden. Plutonium aus Kernwaffen wird schon in MOX-Brennelemente verarbeitet und verwendet. Für die Verwendung von verbrauchtem Brennstoff aus Leichtwasserreaktoren in Brutreaktoren ist die Technologie zum Teil in Entwicklung, zum Teil ausgereift (Siehe BN-Reaktor). Atommüll aus Leichtwasserreaktoren enthält noch 95% der ursprünglichen Energie. Es ist also schade, solche wertvolle Güter zu endlagern
  • Wir können nicht denken, dass wir mit 50-70 Jahren Erfahrung im Gebiet die beste Lösung zur Handhabung von Atommüll für die nächsten 10.000 Jahre gefunden zu haben.
  • Die Transmutation ist neben der Endlagerung ein Weg, welcher wenigstens in Betracht gezogen werden muss.

Die Endlagerung ist also nicht unbedingt die zu erstrebende Lösung und auch nicht eine "vordringliche Aufgabe". Zwischenlagerung und weitere Forschung könnte große Vorteile haben.

Deswegen schlage ich folgende Formulierung vor: "die Handhabung hochradioaktiver Abfälle durch Endlagerung, Transmutation oder Wiederverwendung, ist eine wichtige Aufgabe für die Menschheit im 21. Jahrhundert".--Eio (Diskussion) 08:27, 27. Jun. 2015 (CEST)

Wiederverwertung[Quelltext bearbeiten]

Da es verlangt wurde: Hier der Nachweis über den BN 800 http://freiraum-magazin.com/2015/07/17/bn-800-laeuft-endlager-werden-ueberfluessig/ Und aktuell: http://www.world-nuclear-news.org/NN-Russia-connects-BN800-fast-reactor-to-grid-11121501.html (nicht signierter Beitrag von 79.212.83.178 (Diskussion) 12:36, 16. Dez. 2015 (CET))

Der DFR klingt wirklich gut, ich denke schon das der so läuft wie er soll (nicht signierter Beitrag von 88.77.4.89 (Diskussion) 10:21, 15. Nov. 2015 (CET))

Defekte Weblinks[Quelltext bearbeiten]

GiftBot (Diskussion) 22:33, 1. Dez. 2015 (CET)