Diskussion:Religionswissenschaft

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Abgrenzung zu Theologie(n)[Bearbeiten]

Eine präzise Definition zur Abgrenzung der Theologie, vielleicht mit Angabe von Studieninhalten wäre toll :) (nicht signierter Beitrag von 80.128.53.195 (Diskussion | Beiträge) 14:44, 21. Okt. 2009 (CEST))

Fehler[Bearbeiten]

Das erste Institut für Religionswissenschaft wurde nicht 1912 in Leipzig, sondern 1910 in Berlin gegründet. Außerdem könnte vielleicht erwähnt werden, dass es das erste Institut überhaupt seit 1873 in Genf gab. Insgesamt finde ich den Artikel übrigens schlecht.

Tippfehler: nach Religion ein m zuviel Michael Klöcker/ Udo Tworuschka: Praktische Religionmswissenschaft, Köln-Wien 2008

Zuviele Listen[Bearbeiten]

Hallo,

es sind mir zuviele Listen in dem Artikel. Ich hab versucht, die eine etwas zu strukturieren und zu kürzen, wo ich fand, dass sie etwas willkürlich oder christlich "belastet" war: Sünde, Beichten, Buße, Schuld sind allesamt eher theologische Probleme. Wenn, müsste man versuchen, das allgemeiner zu fassen (göttliches/ewiges Gesetz, Verhaltensregeln, Reinheitsvorschriften etc.), aber ich finde halt, dass die Listen mich sowieso stören... Lieber etwas mehr Wissenschaftsgeschichte: Entstehung des Faches, Impulse aus Philologie, Psychologie, Soziologie und so weiter. Eventuell: Lehrstühle in Deutschland? --jonas 09:20, 20. Mär 2004 (CET)

Definition[Bearbeiten]

Diese Definition ist sehr unzureichend und theologisch gefärbt. Sie ist für Laien nicht zu gebrauchen. Bitte Informationen von www.religionswissenschaft.de einholen und genau unterscheiden zwischen Instituten, die an einer theologischen Fakultät bzw. an einer philosophischen/ kulturwissenschaftlichen Fakultät untergebracht sind.

Es ist zu beachten, dass an theologischen Fakultäten nur getaufte Christen alleine unterrichten dürfen.

Wer Informationen zum Studium der Religionswissenschaft erhalten möchte, sei auf das Netzwerk der Studierenden der Religionswissenschaft verwiesen. -- Mephisto


Überarbeitung des Artikels[Bearbeiten]

Hi Mephisto, dann mal ran an die Buletten ;-) ich bin (siehe oben) grunsätzlich gegen diese Listenwirtschaft. Das heißt aber nicht, dass ich alles ersatzlos streichen würde. Ich stelle mir den Artikel ungefähr so vor:

  1. Definition
  2. Gegenstand des Faches
  3. Methoden des Faches
  4. Geschichte des Faches

Zur Geschichte des Faches ist schon ein wenig da, außerdem würde ich dort wichtige Religionswissenschaftler nennen (anstatt daraus einen extra Gliederungspunkt zu machen). Gegenstand des Faches: Listen abschaffen und was vernünftiges neu schreiben. Methoden des Faches: Verbindungen zu anderen Disziplinen (Philosophie, Theologie, Sprachwissenschaft (F.M.Müller!), Psychologie, Soziologie usw.) und ähnliches. Im Artikel sollte auch stehen, dass bisher der Gegenstand des Faches keineswegs eideutig geklärt ist: es gibt hunderte Definitionen von "Religion"... In die Literatur sollten auch Bücher, nicht nur Webseiten, ich trag gleich schon mal welche ein.

Mein Material, um bei der Überarbeitung mein freischwebendes Studentenwissen zu untermauern wäre dabei z.B. der Artikel "Religionswissenschaft" von Klimkeit in Waldenfels' Lexikon der Religionen, Kippenbergs "Entdeckung der Religionsgeschichte" oder Michaels' "Klassiker der Rel.wissenschaft"; ich könnte aber natürlich auch in andere Werke reinschauen.

grusz jonas


Ich bin hierbei völlig deiner Meinung; möchte aber hinzufügen, dass ich "lebende" Religionswissenschaftler ausklammern würde, da prinzipiell jedeR M.A.-AbsolventIn einE ReligionswissenschaftlerIn ist und wir sonst (be)werten müssten (hall of fame).

Die Verlinkung zu den Instituten via Weblinks reicht eigentlich aus.

In der Geschichte des Faches hätte ich noch gerne die Anzahl der "freien" religionswissenschaftlichen Institute vermerkt. Sprich alle von der Theologie unabhängigen Einrichtungen (derzeitig 12 in Deutschland).

Als Definition schwebt mir eine Annäherung an Gladigows einführende Worte vor. Ich werde nun am Wochenende bei einer REMID-Veranstaltung auch den Wikipedia-Eintrag ansprechen und mal darauf hoffen, dass der Artikel von noch mehr Menschen diskutiert werden wird, so dass etwas Gutes als Ergebnis heraus kommt. An die Definition werde ich mich in den nächsten Tagen heranwagen.

Alex alias Mephisto

Lebende Wissenschaftler würde ich auch ausklammern. Die Institute finde ich nicht so wichtig, vor allem ist mir bisher der Unterschied der "freien", wie du sie nennst, zu den "theologie-abhängigen" nicht so sehr aufgefallen. Die RW hat sich unter anderem aus der Theologie entwickelt und ist heute interdisziplinär (und daher sicherlich von Institut zu Institut anders ausgerichtet/ gewichtet). Wenn, dann sollten wir einen eigenen Artikel draus machen (Liste der religionswissenschaftlichen Institute an deutschsprachigen Universitäten? - eher ein Ungetüm ;-). Der Artikel könnte dann, wenn wir uns langweilen, um historische Daten bereichert werden: Seit wann welche Lehrstühle, welche Lehrstuhlinhaber... Bin gespannt auf deine Definition! grusz, jonas 14:12, 30. Jun 2004 (CEST)

Das Problem der "unfreien" Institute ist das, dass nur getaufte Christen an solchen alleine unterrichten dürfen. Das bringt die Eigenart der theologischen Fakultät mit. Sicher ist die RW aus der Theologie enstanden; aber sie hat sie "überwunden". Die Methoden sind nicht mehr vergleichbar. Dies muss man allerdings nicht unbedingt thematisieren, da dies schon durch die Schulen des Substantialismus und des Funktionalismus ausgedrückt wird. Auf die Definition bin ich auch schon gespannt (:, wobei ich schon mal den Einführungsteil leicht geändert habe, so dass ich nicht jedes Mal einen Schreck bekomme, wenn ich den Artikel öffne.

Anmerkung: Den Eintrag "Einzelne Religionswissenschaften" möchte ich gerne löschen, da es keine einzelnen "Religionswissenschaften" gibt. Dieser Begriff ist irreführend, da die Religionswissenschaft Religionen untersucht (darunter fallen auc alle in diesem Teilartikel aufgeführten) und es daher nur unterschiedliche "Theologien" (oder eben auch Buddhologie) gibt. Der Begriff Religionswissenschaften ist ein theologischer, damit kein neutraler und zudem schon lange veraltet. --Mephisto 18:56, 30. Jun 2004 (CEST)

ich würde hier durchaus differenzieren: Islamische Theologie ist etwas anderes als Islamwissenschaft, ein Ägyptologe ist kein Theologe der altägyptischen Religion, und so weiter. Ich finde, dass man deshalb sehr wohl von einzelnen Religionswissenschaften sprechen kann (Judaistik = RW des Judentums, aber ungleich jüdische Theologie). Im Allgemeinen meint man aber die Vergleichende Religionswissenschaft, die nicht eine, sondern (zumindest theoretisch) alle Religionen behandelt. "Religionswissenschaften" zu studieren ist deshalb für mich legitimer Sprachgebrauch. --jonas 13:48, 11. Jul 2004 (CEST)

Wenn es um den Plural des Gegenstandes geht, müsste es "Religionenwissenschaft" heißen. "Religionswissenschaften" weist auf einen Plural der wissenschaftlichen Disziplinen hin, und nicht auf einen Plural der Religionen. Da sich die Religionswissenschaft aber als eine Wissenschaft versteht, die sich mit vielen Religionen befasst, ist "Religionswissenschaften" falsch.

--MAS 18:18, 16. Jun 2008 (CEST)

Methoden sind unzureichend erläutert. Querverweis auf empirische Sozialforschung sinnvoll (qualitative und/oder quantiative Methoden oft Studieninhalt), kunsthistorische Zugänge (Religionsästhetik), diskurs- und zeichentheoretische Ansätze und an sich ein deutlicher Hinweis auf das Ende der phänomenologischen Methode und damit des Verlustes "der" religionswissenschaftlichen Methode zugunsten der Interdisziplinarität und der Verknüpfung Methoden anderer Disziplinen. Auch historische Methoden finden bislang keine Erwähnung. Grüße. (nicht signierter Beitrag von 79.253.191.60 (Diskussion) 11:34, 24. Mai 2015 (CEST))

Änderungen[Bearbeiten]

Ich habe nun wie angekündigt dein Eintrag "Einzelne Religionswissenschaften" herausgenommen (Gründe sind oben zu lesen) und noch einmal hier aufgeführt (obwohl ich der Meinung bin, dass falsche Dinge auch nicht unbedingt hier in der Diskussion erscheinen sollten).--Mephisto 19:29, 5. Jul 2004 (CEST)

Hilfswissenschaften etc.[Bearbeiten]

Ich hab die Liste mal in Fließtext umgewandelt, wär aber für Korrekturen, Ergänzungen, Verbesserungen dankbar. Die Gliederung des Absatzes ist auch noch sehr willkürlich. Bevor aber wieder eine Liste draus gemacht wird, lieber Unterpunkte (Überschrift mit drei = = =) und mehr Infos zu den einzelnen Wissenschaften? grusz, --jonas 15:24, 9. Jul 2004 (CEST)


Gefällt mir soweit ganz gut, habe nur folgende Anmerkungen dazu:

1. Über den Begriff "Religionswissenschaften" müssen wir noch einmal diskutieren. Wie du ja sicherlich gelesen hast, mag ich den Plural nicht, da ich ihn für irreführend halte. Ich wäre daher dafür, dass wir die Standpunkte der jeweiligen Positionen im Artikel aufführen. Falls es zu umfangreich wird, vielleicht sogar in einem Extra-Abschnitt.

siehe meine Antwort oben. Falls es noch weiterhilft: Du schreibst in deinem Absatz "[...] da es keine einzelnen "Religionswissenschaften" gibt. Dieser Begriff ist irreführend, da die Religionswissenschaft Religionen untersucht [...]" Den beiden Aussagen kann ich so nicht zustimmen. Erstens gibt es einzelne Religionswissenschaften (siehe oben und unten), zweitens untersucht die Vergleichende RW Religionen - aber einzelne untersuchen eben oft nur eine Religion. --jonas 13:48, 11. Jul 2004 (CEST)

2. Wir sollten darüber beraten, ob im Artikel Buddhismuskunde oder Buddhologie stehen sollte. Des Weiteren gefällt mir "buddhistische Theologie" auch nicht so ganz recht, da es ja kein Gotteswort zu interpretieren gibt (daher ja auch Buddhologie).

eine kurze Google-Suche findet 170 Buddhologie-Belege, aber 1510 für Buddhismuskunde - ich glaube, der letztere Begriff ist etablierter. Falls ich mich irre, und die beiden Begriffe nicht dasselbe bezeichnen...? Buddhologie = buddh. Lehren, Buddhismuskunde = RW des Buddhismus? Mit "Theologie" meinte ich hier die religiösen Lehren, die im Buddhismus aufgestellt wurden, und die Wissenschaft, die sich mit den Äußerungen "von innen" befasst. Also nicht die Fremdperspektive eines Religionswissenschaftlers. --jonas 13:48, 11. Jul 2004 (CEST)
Eine "-kunde" bzw. "-lehre" ist in der akademischen Semantik stets weniger als die entsprechende "-wissenschaft" oder "-logie". Beispiel: "Religionslehre" heißt es an der Schule , "Religionswissenschaft" an der Uni. Manche Disziplinen gibt es freilich nur als "-kunde", etwa "Konfessionskunde". Dementsprechend würde ich "Buddhologie" vorziehen. --Flac 18:22, 28. Dez 2005 (CET)

3. Die Kulturwissenschaft als Hilfswissenschaft aufzuführen, halte ich für schwierig, da sie ein gewisser Überbegriff der Religionswissenschaft ist. Sozusagen verwendet die Religionswissenschaft kulturwissenschaftliche Methoden; aber sie tut dies als Kulturwissenschaft (wobei sie natürlich nicht nur Kulturwissenschaft ist). Das Ganze wirkt allerdings so auf mich, als würde man schreiben: Philologie ist die Hilfswissenschaft der Sinologie.--Mephisto 22:25, 10. Jul 2004 (CEST)

Ich verstehe, was du meinst. Andererseits rezipiert die RW ja durchaus Theorien, Methoden, ... die in der Kulturwissenschaft als von der RW verschiedenem Fach diskutiert werden. Am besten formulieren wir das einfach etwas aus? --jonas 13:48, 11. Jul 2004 (CEST)

Ich vermisse die Wörter "Religionskritik" (auch Religions-Selbstkritik) und "Ideologiekritik". (Ich vermisse in diesem Zusammenhang besonders Untersuchungen über die Rolle des Wunschdenkens. Freilich habe ich noch nicht gründlich genug gesucht.) -- Wegner8 09:04, 19. Okt 2005 (CEST)

Wissenschaften von einzelnen Religionen[Bearbeiten]

Die den einzelnen Traditionen gegenübergestellten Fächer befassen sich oft nicht genau mit der jeweiligen Religion, sondern mit einem Kulturkreis, einer Sprache etc...

Weblinks[Bearbeiten]

Folgende Weblinks habe ich ausgelagert:


Begründung: Unter dem Weblink www.religionswissenschaft.de befinden sich schon alle Institute. Sie müssen hier nicht extra aufgeführt werden. Wenn man aber Bayreuth, Bremen, München und Marburg hier aufführt, muss man folgerichtig alle Insitute hier verlinken. Das wiederum würde den Rahmen sprengen.

religionswissenschaft.ch.to enthält 1.) Informationen, die nicht wissenschaftlich verifizierbar sind und 2.) ist zuweilen Christentums-zentriert. Der religionswissenschaftliche Charakter ist der Seite nicht abzusprechen, da sie 1.) eine kurze Einführung in die RelWiss bietet und 2.) die Religionen nicht wertend gegenüberstellt. Da sich der Artikel aber mit der Religionswissenschaft als solcher befasst, fällt der Link aus dem Kontext. Die Seite sollte lieber unter "Religion" verlinkt werden.

Weitere Auslagerungen[Bearbeiten]

Folgendes habe ich aus "Geschichte des Faches" augelagert:

Gegenstände religionswissenschaftlicher Forschung sind daher sowohl einzelne Religionen in ihrer Entwicklung und Geschichte (Religionsgeschichte) als auch bestimmte religiöse Phänomene, Vorstellungen und Begriffe (systematische Religionswissenschaft), z.B.:


Begründung: 1.) Keinerlei Bezug zur Geschichte des Faches 2.) Diese Einteilung, Klassifizierung ist in keinster Weise religionswissenschaftlich; bestenfalls ist sie theologisch. --Mephisto 12:33, 27. Jul 2004 (CEST)

Begriffserörterung und aktuelle Änderungen[Bearbeiten]

Ich habe ein wenig hier und da ergänzt; diese Ergänzungen (vor allem bei der "Geschichte des Faches") sind Vorschläge. Falls ein Problem mit diesen besteht, bitte einfach wieder herausnehmen oder abändern.

Zum Thema Begriffserörterung:

Zum einen ist mir bewusst, dass es eigentlich dem Laien egal ist, ob das Fach nun Religionswissenschaften oder Religionswissenschaft heißt. Da man aber in Deutschland nur der Studiengang Religionswissenschaft studieren kann, bin ich doch der Meinung, dass die Begrifflichkeit diskutiert werden müsste. Vielleicht aber nicht im Hauptartikel, sondern hier in der Diskussion. Durch das Voranstellen von "Sichtweise A" möchte ich aufzeigen, dass es eben mehrere Meinungen gibt, die unbedingt hier alle aufgezählt werden sollten. Da ich nicht alle kenne, bitte ich darum, dass die anderen Sichtweisen hinzugefügt werden. Es soll ja ein möglichst komplettes Bild der Argumente geben.

Der ganze Abschnitt ist vielleicht auch viel zu lang und sollte gekürzt werden. Wenn das niemand machen möchte, werde ich es übernehmen, obgleich es natürlich immer schwerer ist, eigenen Text objektiv und sinnvoll zu kürzen.

Was wir auch noch hinzufügen könnten, wäre eine Arbeitsfeldbeschreibung des Religionswissenschaftlers. Ich habe in unserer Bibliothek eine entsprechende Schrift von "Arbeitsamt" aus dem Jahre 1966 gefunden. Sehr viel gibt die allerdings nicht her, da wir heute ja nicht mehr nur philologisch arbeiten.

--Mephisto 14:22, 24. Aug 2004 (CEST)

Hi Mephisto,

tut mir leid, dass ich hier grad so wenig beitrage. Vorrangig will ich an einer Hausarbeit schreiben, und deshalb fehlt mir die Zeit, die Liste der Religionswissenschaftler in Fließtext umzuwandeln (da müsste ich nochmal was lesen...). Wenn du dazu kommst, mach du es einfach ;-)

Der Abschnitt zur Begriffserörterung ist tatsächlich relativ lang, aber ein guter Anfang. Ich kenne mich in der Diskussion allerdings nicht aus. Im Übrigen: gibt es im Englischen nicht auch "Comparative Religion"? Ansonsten habe ich glaube ich schon Religious Studies und Science of Religion gehört, die anderen Bezeichnungen sind mir neu. grusz, jonas 10:59, 29. Aug 2004 (CEST)


Hallo Jonas,

Hausarbeiten gehen klar vor :). Wie meinst du das genau mit dem Fließtext bei der Liste der Religionswissenschaftler? Möchtest du gerne Zusatzinformationen bei der Auzählung haben?

Zu den Begriffen:
- "science of religion" habe ich noch gar nicht gehört
- "comparative religion" wurde durch Ninian Smarts Begriff "religious studies" abgelöst; wird aber dennoch weiterhin verwendet
- "the study of religions" wird offiziell von der EASR und der IAHR verwendet

Dennoch müsste man eine Möglichkeit finden, das Ganze zu verkürzen bzw. irgendwie vielleicht auszulagern... Gruß, Mephisto 13:03, 29. Aug 2004 (CEST)


Hi Mephisto, die Liste als Liste ist nur bedingt etwas wert. Keiner merkt sich die Namen, nur wenige wird der durchschnittliche Leser schon kennen, geschweige denn etwas Spezifisches mit ihnen verbinden können. Und kaum jemand wird zu lauter Einzelartikeln gehen... Was ich mir vorstelle, ist eine Minigeschichte der Religionswissenschaft, anhang namhafter Wissenschaftler. Welche Themen wurden behandelt, welche Theorien aufgestellt...

Die Begriffserörterung auszulagern ist auch eine Möglichkeit, mir fällt nur kein guter Artikelname ein. "Diskussion über die Bezeichnung des Fachs Religionswissenschaft"? Oder besser nur Bezeichnung des Fachs Religionswissenschaft. Was hältst du davon? Dann weisen wir im ersten Absatz darauf hin (dann kommt die Bezeichnungsdiskussion auch nicht so weit unten im Artikel). Und dann kann man den Artikel auch ausdehnen, schauen, wann und wo Rel-geschichte oder Rel-wissenschaft gesagt wurde/ wird, etc, und die englischen Termini auch mehr mit einbringen. Von der ganzen Diskussion hab ich sowieso keine Ahnung... --jonas 22:05, 29. Aug 2004 (CEST)

Religionswissenschaftler[Bearbeiten]

Max Weber war kein "Religionswissenschaftler", sondern ein Soziologe, der sich u.a. ausführlich mit Religionssoziologie beschäftigt hat. siehe Max Weber. --Anima 19:45, 10. Jan 2005 (CET)

Max Weber war ebenso kein Religionswissenschaftler wie Rudolf Otto (der war Theologe). Damals gab es keine Religionswissenschaft, die der heutigen so direkt vergleichbar war. Daher war Max Weber auch kein Soziologe, denn Soziologie gab es meines Wissens damals ebenfalls noch nicht. Da Max Weber aber religionswissenschaftlich gearbeitet hat und ein religionswissenschaftlich bzw. religionssoziologisch relevantes Werk hinterlassen hat, ist er im Bewusstsein der Religionswissenschaft verankert.
Ich bin daher der Meinung, dass man Max Weber als jemanden, der sich mit sozialwissenschaftlichen Methoden dem Thema Religion genähert hat, ruhig bei den Religionswissenschaftlern aufführen kann. Axel Michaels tut es jedenfalls ebenso in den "Klassikern der Religionswissenschaft"; und ihm würde ich etwas mehr Ahnung vom Fach zuschreiben als uns beiden. --Mephisto 13:21, 1. Feb 2005 (CET)
Du irrst: Soziologie gab es damals sehr wohl schon, 1909 wurde die Deutsche Gesellschaft für Soziologie gegründet, unter anderem von Max Weber. Insofern hat Weber selbst sich sehr wohl als Soziologe verstanden. Nun beziehen sich aber viele andere Sozialwissenschaften ebenso auf Max Weber als einer ihrer Klassiker (siehe z.B. Politikwissenschaftler, Politikwissenschaft gibt es aber im deutschsprachigen Raum erst seit den 50er Jahren...). Ich denke, daher man sollte der Religionswissenschaft als relativ neuem Fach auch den Weber als Klassiker zugestehen. --Tim 14:54, 1. Feb 2005 (CET)

+++

Hier tut sich wohl seit langem nichts mehr. Oder?

Bei der Frage "Religionswissenschaft" oder "Religionswissenschaften" plädiere ich eindeutig für den Singular. Zwar behandelt sie unterschiedliche Religionen, aber um das auszudrücken müsste man die erste Worthälfte verändern in "Religionenwissenschaft". Ein Plural in der zweiten Worthälfte deutet eher darauf hin, dass man sich dem Objekt Religion mit verschiedenen Methoden nähert, was man ja in der RW auch tut, was aber durch die verschiedenen Unterdisziplinbezeichnungen ausgedrückt wird, also Rel.geschichte, Rel.soziologie usw. Außerdem werden andere Wissenschaften wie Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft usw. ja auch im Singular benannt, obwohl sie sich mit unterschiedlichen Musiken und Literaturen usw. beschäftigen.

"Science of Religion" ist in USA ein Begriff für eine recht naturwissenschaftliche, vor allem quantitative Religionsforschung. "Science" steht im Englischen generell eher für Naturwissenschaften und "studies" für Geisteswissenschaften. "Religious studies" ist aber ein Fach, das Religionwissenschaft, Religionsphilosophie und Theologie umfassen kann. Eine einheitlich verwendete englische Bezeichnung für das, was wir im Deutschen "Religionswissenschaft" nennen, gibt es meines Wissens nicht. "Coparative studies of religions" wäre wohl der am besten geeignete englische Ausdruck.

Aber wird hier überhaupt weiter an dem Artikel gearbeitet? Ich schaue mir gleich mal die Versionen-Liste an.

--MAS 15:21, 27. Aug 2007 (CET)

Überarbeitung Links[Bearbeiten]

Folgende Links wurden ausgelagert:

Begründung: Der Artikel befasst sich mit "Religionswissenschaft". Die beiden Links allerdings befassen sich mit Religion(en). Sie würden sich im Eintrag "Religion" besser eignen. --Mephisto 13:12, 1. Feb 2005 (CET)

Habe die Bücherliste http://academicbestsellers.com/de/Books/Religionswissenschaft/1 herausgenommen, da sie vielmehr theologische Literatur als religionswissenschaftliche widerspiegelt. --Derricault 20:04, 7. Dez. 2007 (CET)

Kleine Änderungen[Bearbeiten]

Habe "Sozialwissenschaft" in der Definition in "Kulturwissenschaft" verändert und bei Literatur das HrwG eingefügt. Sozialwissenschaft ist doch eher die Religionssoziologie, umfassend sollte man meiner Meinung eher von einer "Kulturwissenschaft" sprechen... So verstehen wir es jedenfalls in München.

PS: Melde mich hiermit an am Artikel, den ich allerdings so schon recht gelungen finde mitzuarbeiten.. Bin Student in München und schreibe an meiner Magisterarbeit

--Adrian 9:35, 6. Mai 2005 (CET)

Hi Adrian, es gibt ja innerhalb des Faches immernoch Streitigkeiten darüber, ob die Religionswissenschaft nun Kulturwissenschaft sei oder nicht. Denn es ist ja auch nicht geklärt, was genau eine "Kulturwissenschaft" überhaupt macht. Ich hatte Sozialwissenschaft geschrieben, um das Ganze etwas zu entschärfen; Kulturwissenschaft ist ja ebenfalls eine Sozialwissenschaft. Von mir aus können wir Kulturwissenschaft stehen lassen, aber vielleicht sollte man dann erwähnen, dass diese Einpordnung umstritten ist.

Gruß, Mephisto 11:36, 10. Jun 2005 (CEST)


Ich dachte eher Sozialwissenschaft wäre weniger allgemein als Kulturwissenschaft, lasse mich aber gerne eines besseren belehren... oder man macht "Sozial- oder Kulturwissenschaft" daraus --Adrian 9:35, 6. Mai 2005 (CET)

Hi Leute,

"Sozialwissenschaft" ist zu eng geführt. Die Religionspsychologie z.B. versteht sich nicht als Sozialwissenschaft. Ich habe es nochmal abgeändert in "Religionswissenschaft ist eine Geisteswissenschaft oder auch Kulturwissenschaft", um damit beiden Traditionen, denen sich die Religionwissenschaft verpflichtet fühlt, gerecht zu werden. Beide Schwerpunkte haben ihre Vertreter, und keine allein hat einen Alleinvertretungsabnspruch, das Fach zu definieren.

Und ich habe die Religionsphänomenologie wieder in die Liste der Disziplinen eingeführt. Dass diese innerfachlich viele Gegner hat, ändert nichts daran, dass sie ein Teil des Faches ist. Sie einfach zu verschweigen würde der Religionswissenschaft nicht gerecht werden. Außerdem gibt es ja auch einen Artikel Religionsphänomenologie, wenn der auch nicht besonders gut ist.

--MAS 18:38, 16. Jun 2008 (CEST)

Urheberrecht ungeklärt[Bearbeiten]

habe diesen Baustein eingefügt nach diesem edit. sehr ausführlicher neuer text, teilweise umbrüche drin die die Wikipedia so nicht braucht, keine Tippos - IMO ziemlich verdächtig. Mit google und web.de nichts gefunden ...Sicherlich Post 23:01, 17. Mär 2006 (CET)

Kommt mir auch komisch vor - abgesehen davon passt es nicht recht in einen Enzyklopädie-Artikel. Wenn keiner widerspricht, lösch ich es in den nächsten Tagen (bin ein paar Tage offline - ihr könnt mir gern zuvorkommen). Aber erstmal sollten noch ein paar Leute drüberkucken... --jonas 08:15, 18. Mär 2006 (CET)
Habs gelöscht. Unabhängig von der ungeklärten Urheberschaft handelt es sich bei den angeblichen "Religionswissenschaftlichen Grundgedanken/ Religionsphilosophischen Überlegungen" keinesfalls um rw'liche Grundgedanken, es mangelt an NPOV und enzyklopädischer Formulierung, schon beim Überfliegen sind mir Fehler aufgefallen (Wer bitteschön hält Muhammad für den einzigen Gesandten Gottes? Muslime jedenfalls nicht...). Meines Erachtens handelt es sich bei den gelöschten Absätzen um, naja, kulturphilosophische Spekulationen/ Überlegungen - nix, was in einer Enzyklopädie stehen muss. Viele Grüße, --jonas 12:43, 20. Mär 2006 (CET)
danke ...Sicherlich Post 12:45, 20. Mär 2006 (CET)

Religionswissenschaftler[Bearbeiten]

Hierhin kopiert, weil das ganz sicher nicht in den Artikel gehört. --Asthma 18:46, 14. Jul 2006 (CEST) Siehe Kategorie:Religionswissenschaftler.

Dort bisher nicht enthalten: Gustav Mensching (1901-1978), Gerardus van der Leeuw (1890-1950), Hans Kippenberg, Manfred Hutter, Theo van Baaren, Michael Pye, Ioan Petru Culianu, Udo Tworuschka, Jacques Waardenburg.


Änderungen: Literatur[Bearbeiten]

Habe bei Michaels' Edition folgende Äußerung herausgenommen:

  • A. Michaels (Hrsg.): Klassiker der Religionswissenschaft. Von Friedrich Schleiermacher bis Mircea Eliade. München 1997 (einseitig, weil zahlreiche "Klassiker" fehlen, z.B. die wesentlichen Vertreter der "Religionswissenschaft des Verstehens", welche die deutschsprachige Religionswissenschaft über mehrere Jahrzehnte geprägt haben wie Gustav Mensching, Kurt Goldammer u.a.)

Diese Kritik ist eine Privatkritik. Die Zusammenstellung der "Klassiker" sollte von jederfrau/man selbst bewertet werden können und ist natürlich immer eine subjektive Auswahl. Man könnte auch entgegnen, dass z.B. Mensching kein Religionswissenschaftlicher "Klassiker", sondern lediglich ein religionsgeschichtlich interessierter Theologe war. --Derricault 20:11, 7. Dez. 2007 (CET)

Überarbeitungsbedürftig[Bearbeiten]

Hallo, auf einer religionswissenschaftlichen Mailingsliste wird gerade über Wikipedia allgemein und diesen Artikel speziell diskutiert. Der RW-Artikel wird als unzureichend empfunden, die Kritik beinhaltet: eine doch etwas problematische Definition der Religionswissenschaft, eine Unterteilung der Religionswissenschaft in "Religionsgeschichte" und "Religionsethnologie", die nicht unumstrittene Bezeichnung "Subdisziplinen", Neurowissenschaften als explizite Nachbardisziplin der Religionswissenschaft (neben anderen Kulturwissenschaften), aber keine keine Soziologie, Medienwissenschaft und viele andere mögliche mehr, eine Fachgeschichte, in der Söderblom oder Otto genausowenig vorkommen wie Wach und viele andere und die Religionswissenschaft auf ihre Verankerung in aufklärerischen Traditionen reduziert, sehr sehr ergänzungsfähige "siehe auch", die MA-Info der Uni Wien als allgemeine Information, die FU Berlin und Uni Leipzig als (einzige) Fachgebiete unter "Organisationen", das Fehlen der DVRW-Broschüre über Masterstudiengänge ... Gruß, --178.3.246.50 20:22, 12. Aug. 2010 (CEST)

wurde auf yggdrasil je nicht zu derartigen fragen gestritten? ansonsten greift "wikiwiki" aber den artikel bitte nicht in eine werbebroschüre verwandeln, gruß --Jan eissfeldt 16:05, 21. Aug. 2010 (CEST)

Die Definition könnte etwas einschränkend sein, RW beschäftigt sich wohl nicht nur mit konkreten Religionen, sondern z.B. auch mit abstrahierten Religionsbegriffen. Auch mit anderen Abstraktionen (abstrahierten Begriffen), die aus der vergleichenden Untersuchung von bestimmten Elementen aller (mehrerer) Religionen hervorgehen. Konkret hört sich ein wenig so an, als ob es nur darum geht, dass man lediglich so etwas wie Feldforschung in den einzelnen Religionen betreibt. Vergleiche und Analogien (von Inhalten und Begriffen) unterschiedlicher Religionen sind sozusagen nicht konkret, sondern abstrahiert.--Maya (Diskussion) 13:36, 16. Mai 2012 (CEST)

Review vom 16. Schreibwettbewerb[Bearbeiten]

Der Artikel Religionswissenschaft stört mich schon seit längerem, er ist zu kurz und nicht sehr informativ, und da ich als Student des Fachs alle Mittel dazu habe um den Artikel zu ergänzen und zu verbessern, würde ich das jetzt im Rahmen des Schreibwettbewerbs gerne tun(siehe hier). --Realscience (Diskussion) 18:41, 12. Mär. 2012 (CET)

moin Realscience, ist das der entwurf? wenn dem so sein sollte:
  • "nur Aussagen über empirisch erfassbare Phänomene der Religion" -> gebastelt wird an allem möglichen. dies ist eine rein normative position (und gemessen an yggdrasil aktuell vermutlich auch halbwegs mehrheitsfähig) aber keine korrekte deskription. alles sollte sich am ende am empirischen messen lassen (müssen), aber aussagen nur zum empirischen ist real nicht der fall (und seien es nur negative)
  • "agnostischen Standpunkt" gleiches problem und diesmal imo noch deutlich steilere these in punkto fachlicher konsensfähigkeit, gerade bei älteren generationen von teilnehmern der fachdebatte a la antes oder seiwert (strenski & co klammern wir mal aus)
  • "Was genau eine Religion ist oder eine Handlung als klar religiös bestimmt, konnte bisher nur vorläufig bestimmt werden.[7] Die Religionswissenschaft untersucht deshalb nicht nur die großen Weltreligionen und deren Theologien, sondern neben den neuen religiösen Bewegungen auch heuristisch als religiös bestimmte ethnische Gruppen oder andere Gemeinschaften"
-> das lässt sich im rahmen der vorliegenden struktur nur "vorläufig" machen, aber dass ist nicht (direkt) der grund für den folgesatz. diesbezüglich liegt keine kausalbeziehung vor, weil ich durchaus nen klassichen begriff, der über weltreligionen deutlich hinausgeht, nehmen kann und damit in aller ruhe zu kami forschen kann.
  • "Weltanschauungen und Ideologienderen Klassifizierung als Philosophie oder als Religion nicht eindeutig vorgenommen werden kann" -> türlich können wir, is nur nicht mehrheitsfähig.
ich empfehle, um ggf. n grobes gefühl für die zu umschiffenden normativen & methodologietheoretsichen klippen zu bekommen, das buch von hock. zumindest dessen dritte auflage ist im deutschsprachigen das am ehesten halbwegs "überparteiische" das mir in letzter zeit in die hände fiel (und ne brauchbare einstiegsbibliographie bietet). reviewer-technisch wäre dann ggf. sicherlich ca$e empfehlenswert, gruß --Jan eissfeldt (Diskussion) 15:30, 16. Mär. 2012 (CET)
danke für deine Kritik, ja das ist der Entwurf. Ich kenne das Buch von Hock und hatte sogar mal flüchtig darin gelesen, aber die peinlich genaue Ausdrucksweise, die sicherlich bei solch umstrittenen Themen von nötig ist, ist mir dabei nicht hängen geblieben. Ich werde mir das Buch noch mal genauer anschauen, auch wenn in meiner Bibliothek leider nur die Version von 2002 verfügbar ist. Über jegliche sonstige Hilfe bezüglich Inhalt, Logik, Formalien etc. würde ich mich freuen! --Realscience (Diskussion) 10:41, 26. Mär. 2012 (CEST)

Interdisziplinarität[Bearbeiten]

Schon an der Geschichte der Religionswissenschaft lässt sich die Bedeutung interdisziplinären Arbeitens für sie erkennen: Heutige Religionswissenschaftler sehen sich wahlweise in der Tradition von Philologen wie Friedrich Max Müller, von Soziologen wie Durkheim oder Max Weber oder von Phänomenologen wie Rudolf Otto. An den religionswissenschaftlichen Instituten findet man heute Indologen, Kunsthistoriker, Sinologen und Koreanisten, Theologen, Sozialwissenschaftler, Judaisten, Historiker und vieles mehr. Bedeutende Impulse für die Religionswissenschaft kamen aus der Ethnologie (Clifford Geertz), aus der Soziologie (Pierre Bourdieu) und der Philosophie (Michel Foucault). Ideologiekritische Positionen wie die Orientalismus-Studie von Edward Said und Thesen aus den Gender Studies und den Subaltern Studies fanden Einzug in die Religionswissenschaft. Die Interdisziplinarität des Faches lässt sich kritisch als Zersplitterung des Faches sehen, positiv jedoch als Überwindung der traditionellen institutionellen Grenzen. Seit der Abkehr von der Phänomenologie ohne genuin eigene Methode, schöpft die Religionswissenschaft aus den Methoden anderer Disziplinen. Heute werden quantiative und qualitative Verfahren der empirischen Sozialforschung angewandt, es finden sich diskurstheoretische Arbeiten neben streng philologischen oder historischen Arbeiten. In den vergangenen Jahren wird unter dem Begriff der Religionsästhetik selbst über eine Rückgewinnung der Phänomenologie für die Religionswissenschaft diskutiert. -- 79.253.138.193 09:33, 25. Mai 2015 (CEST)