Diskussion:Richard David Precht/Archiv/1

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Neues Werk: Liebe

Er hat nun ein neues Werk (Liebe). Erschienen am 06.03.09. Lässt sich z.B. bei www.amazon.de finden. ISBN-10: 3442311845 ISBN-13: 978-3442311842

-- 78.52.197.210 22:29, 26. Mär. 2009 (CET)

Weblinks

Wikipedia ist kein Linkverzeichnis, bitte um konstruktive Reduzierung (insbesondere Buchbesprechungen, Medialinks etc). Rezeptionen zu einzelnen Werken können per Fließtext und Einzelnachweise durchaus in den Artikel eingearbeitet werden----Zaphiro Ansprache? 14:20, 23. Dez. 2009 (CET)

Habe die Liste der Weblinks gestrafft. Auch wenn es zur angemessenen Länge einer Linkliste unter einem prominenten, stark in den Medien vertretenen Autoren unterschiedliche Auffassungen geben dürfte: Hier hatten einige Links in der Tat nichts verloren:
Das "Buchjournal" ist ein Werbemedium des deutschen Buchhandels, das zum Bücherkauf anregen soll - da wurde ein reiner PR-Text verlinkt, keine Buchrezension. Die Mini-Besprechung in "Information Philosophie" lag von vornherein nicht einmal als Weblink vor. Beim jüngeren SZ-Artikel war zuvor nur auf den zweiten Teil bei sueddeutsche.de verlinkt worden - jetzt weist der Link auf die Startseite des Textes, mitsamt dem gesamten, ursprünglichen Titel des Zeitungsartikels. Akademische Grade in bibliografischen Angaben zu nennen ist unüblich.
Der Link auf Beckmann war tot. Der Link auf die Film-Website von "Lenin..." ließ sich weiter oben leicht einfügen. Eine gesamte Folge von Elke Heidenreichs Plaudershow zu verlinken, nur weil Precht dort einen Promo-Auftritt hatte, ist eher in Prechts PR-Interesse als in dem von Wikipedia. Denke, hier sind schon unangemessen und ungewöhnlich viele Multimedia-Inhalte zu reinen Buch-PR-Interviews mit Precht verlinkt worden. --meme machine 18:13, 26. Dez. 2009 (CET)

Vorschlag für eine Neue Sektion "Sprüche, Weisheiten, Aphorismen"

Ich will eine neue Sektion für Biographie vorschlagen, bei Philosophen sind die Sprüchen, Weisheiten, Aphorismen wichtig.--GP 12:42, 31 Dez. 2009 (ohne Benutzername signierter Beitrag von 85.216.49.143 (Diskussion | Beiträge) )

Bitte nicht. Dafür gibt es Wikiquote. In eine Enzyklopädie gehört so etwas nicht. -- Jossi 16:27, 31. Dez. 2009 (CET)

wo gehört dann der umstand hin, daß der originelle titel "wer bin ich, und wenn ja, wieviele" nicht prechts eigener einfall ist, sondern bereits 1989 in dem dani ley-film "robbykallepaul" vorkam (und damals auch auf etlichen werbezetteln und -aufklebern zu lesen war)? --Punne 09:14, 29. Aug. 2010 (CEST)

Hm, der gehört erstmal in den Spiegel oder die FAZ, dann sollte daraus etwas von Bedeutung werden und dann gehört das ganze hier eingebaut. Ansonsten ist es eher unwichtig und ein bißchen belehrend, zumindest für eine Enzyklopädie. Auch wennn ich persönlich es für interessant halte. Grüße ---- Tiſch-beynahe φ 13:22, 29. Aug. 2010 (CEST)

ich finde auch - interessant, aber etwas besserwisserisch, wenns im falschen kontext landet, drum frug ich. schade, daß ich keinen beim SPIEGEL kenne... ;) --Punne 21:03, 30. Aug. 2010 (CEST)

Ist sicher nichts für den SPIEGEL da Precht in der Einleitung genau erklärt, dass der Titel nicht von ihm selbst stammt. sondern wann und wo er die Redewendung gehört hat. Diese ist übrigens weit älter als der Ley-Film, stammt vermutlich aus der Diskussion um multiple Persönlichkeiten in den frühen 80ern. (nicht signierter Beitrag von 80.135.189.130 (Diskussion) 22:41, 14. Sep. 2010 (CEST))

Philosoph die Xte

Ein Philosoph (griechisch φιλόσοφος philósophos „Freund der Weisheit“) oder deutsch Denker ist ein Mensch, der danach strebt, Antworten auf die Fragen der Philosophie zu finden. - Precht sieht sich als Philosoph und ist damit einer. Einer Habilitation oder Dissertation bedarf es nicht, um Philosoph zu sein. Lachhaft - als ob das Denken auch nur das Geringste mit akademischen Titeln zu tun hätte. Wo hat Plato habilitiert? --JoVV 10:12, 3. Okt. 2010 (CEST)

Sie sind jedenfalls kein Philosoph, denn ein Freund der Weisheit kann nicht sein, wer meint, ein bei genauerem Hinsehen doch nicht ganz einfaches Problem im Alexandermodus erledigen zu können und damit eine befriedigende Lösung gefunden zu haben. "Precht sieht sich als Philosoph und ist damit einer."... Aha! Die Psychiatrien der Welt sind voll von Menschen, die sich als alles Mögliche sehen, viele sicher auch als Philosophen - ergo sind sie's? Selbstbild=Realität? Ein bißchen philosophisches Nachdenken wäre hier doch am Platze, z. B. auch darüber, inwiefern der zitierte Satz nur eine gedankenlose Sottise oder bezeichnender Ausdruck eines gegenwärtig modischen (und nichtsdestoweniger dumpfen) Bewußtseins ist, das den Geltungsanspruch der subjektiven Wahrnehmung verabsolutiert. - Es gibt den "gelernten" Postboten Gert Postel, der dadurch Schlagzeilen gemacht hat, daß er es schaffte, mehrfach als Arzt angestellt zu werden; zunächst als stellvertretender Amtsarzt, später bei Krankenhäusern. Der hatte sich dies und das angelesen, ein paar Urkunden gefälscht, hat sich nachweislich als Arzt bezeichnet und, zumindest nach einer Weile, höchstwahrscheinlich auch als einen solchen gesehen: Nach Ihrer Hauruck-Logik wäre er also Arzt. Sie dürften dann eigentlich auch keine Bedenken haben, sich von ihm behandeln zu lassen. Das cartesianische "Cogito, ergo sum" sollte man eben nicht zu einem "Ich philosophiere, also bin ich Philosoph" vulgarisieren.

Bei den Lemmabildungen muß man sich eben darüber Gedanken machen, was eigentlich mit den Einträgen gemeint sein soll. Und wenn man die Sache gründlicher durchdenkt (ganz besonders, wenn man mit so etwas auch noch eeinige Erfahrung hat), stellt man fest, daß die Dinge viel komplizierter sind, als man zunächst glauben mag. Es ist im übrigen ganz albern, darauf zu verweisen, was in der DNB angesetzt wird... die Leutchen dort stehen vor demselben Problem und haben auch nur einen vagen Regelapparat, gesunden Menschenverstand und Erfahrung zur Verfügung, um mit dem Problem umzugehen, das wirklich sauber (soll heißen, konsistent und womöglich prinzipiell durch einen Algorithmus zu bewältigen) nicht zu lösen ist, weil die Vielfalt der biographischen Konstellationen einfach zu groß ist. Denn eben damit hat es zu tun, mit dem Lebenslauf von Menschen: Hat jemand nach dem Schulbesuch Automechaniker gelernt, ist er ein Automechaniker. Betreibt er gleichzeitig Sport und gewinnt bei der Olympiade eine Medaille im Gewichtheben, dann ist er gleichzeitig Sportler, speziell Gewichtheber, und wird in der der Öffentlichkeit als solcher, nicht als Automechaniker, wahrgenommen. Man muß sich als Lexikograph nun entscheiden, ob man nur ins Lemma (hier im weiteren Sinne als Basisdaten zur Person verstanden) aufnimmt, als was jemand öffentlich wahrgenommen wird, worin also seine "Bedeutung" liegt, oder ob man den tatsächlichen Beruf angibt. Eine sinnvolle Lösung kann sein, beides zu tun. Also: "Automechaniker, Sportler". Das klingt einfach, ist es aber schon wieder bei genauerem Hinsehen nicht. Denn unser Olympionike hat womöglich - und das ist heutzutage ja bei solchen Leuten eher die Regel - zwar Automechaniker gelernt, diesen Beruf dann aber außer in der Lehrzeit gar nicht ausgeübt. Man muß also zwischen erlerntem und ausgeübten Beruf unterscheiden und sich dann entscheiden, ob man beide angeben (wenn es da eine Diskrepanz gibt) oder ggf. den erlernten, aber nicht ausgeübten Beruf unter den Tisch fallen lassen will. Bei einem, sagen wir, 22jährigen Gewichtheber, der von Sporthilfe, wenig üppigen Sponsorengeldern und Zuschüssen seiner Eltern existiert, ist es aber ausgesprochen fragwürdig, ihn als Berufssportler einzustufen, also einfach "Sportler" im Sinne einer Berufsangabe einzutragen. Ganz anders etwa bei einem Thomas Müller oder Mesut Özil: die sind beide zweifellos Berufssportler, denn das Fußballspielen ist ganz und gar ihre Lebensgrundlage, und ihre Einkünfte sichern nicht nur die momentane Existenz, sondern auf ihnen ist eine ganze Lebensplanung zu fundieren. Unser Olympionike mag nun auch ca. 10 Jahre international erfolgreich sein und auf die Dauer lukrative Werbeverträge, Startgelder, Siegprämien usw. bekommen: dann ist auch er zweifellos Berufssportler, jedenfalls in diesem Lebensabschnitt. Oder er krebst herum und muß auf Teilzeit als Automechaniker jobben, bezieht daraus also einigermaßen regelmäßige Einkünfte: dann ist er "Automechaniker, Sportler". Was ist er aber, wenn er als Taxifahrer oder Türsteher jobbt? Soll dann im Lemma stehen: "Türsteher, Sportler"? Ist das sinnvoller als die Angabe des erlernten Berufes? Ich lasse das hier unbeantwortet.

Mit ca. 33 Jahren hören alle unsere Sportler auf, ihren Sport aktiv - soll heißen, mehr als im Sinne eines Hobbys - auszuüben. Der Olympionike wird Sportfunktionär und landet im NOK. Da scheidet er mit 68 Jahren aus, und bis ins Alter von 85 Jahren schreibt er nun Sportkolumnen, Bücher, die mit Sport zu tun haben, aber auch einige belletristische Texte, die etwas Publikumserfolg haben. Es mag dann sinnvoll sein, am Ende seines Lebens für ihn anzugeben: "Sportler, Sportfunktionär, Publizist". Je nachdem, wie groß der Anteil oder die öffentliche Anerkennung seiner fiktionalen Texte ist, mag man statt "Publizist" auch "Schriftsteller" einsetzen, mutatis mutandis "Journalist". Man sieht, es kommt auf die Gewichtungen an: man muß den Lebenslauf und die Lebensleistung genau kennen, um eine vernünftige Entscheidung zu treffen; z. B., ob man überhaupt noch "Automechaniker" angibt, oder ob man den "Türsteher" oder "Taxifahrer" erwähnt. - Özil steigt nach der Fußballerkarriere in die Politik ein, wird zunächst irgendwo Integrationsbeauftragter, später Parteivorsitzender der Grünen, schließlich bekommt er ein ein bißchen auf ihn zugeschnittenes Landesministeramt (z. B. für Familie, Erziehung, Schulen, Sport). Bei ihm kann es dann sinnvoll heißen: "Fußballspieler, Politiker". Nun hat er nebenbei noch ein bißchen vergleichende Sprachwissenschaft studiert und schafft es mit viel Fleiß und Disziplin, einiges zu publizieren und allmählich in der Fachwelt als Experte für das Idiom der großstädtischen Deutschtürken anerkannt zu werden. Jeder weiß, daß man aus solchen Publikationen natürlich keine Einkünfte hat (benötigen würde er sie sowieso nicht); seine sprachwissenschaftliche Tätigkeit konstituiert gewiß nicht eine Berufsausübung. Dennoch wird es sinnvoll sein, am Ende seines Lebens "Fußballspieler, Politiker, Sprachwissenschaftler" anzugeben. Und nun wird's ganz kompliziert, und ich komme auf den Herrn Precht zurück: erweisen sich Özils sprachwissenschaftliche Bemühungen zwar als löblich, aber doch ganz und gar dilettantisch, publiziert er zwar ganze Bücher (wenn man genug Geld hat, kann man jeden Mist drucken lassen, z. B. auf 500 Seiten denselben Klein-Erna-Witz 1000mal wiederholen), die aber von der Fachwelt überhaupt nicht zur Kenntnis genommen oder bestenfalls als amateurhaft belächelt werden, dann erscheint es als wenig sinnvoll, Özil im Lemma auch als "Sprachwissenschaftler" auszuweisen. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob er selbst sich im Alter ausschließlich mit sprachwissenschaftlichen Fragen befaßt hat oder nicht, auch nicht, ob er womöglich am Ende seines Lebens seine einschlägigen Bücher als wichtigste Lebensleistung angesehen hat. Das sind alles Dinge, die nur im weiteren Text der Biographie aufzudröseln wären.

Der Herr Precht ist nun ein typisches Produkt unseres Fernsehzeitalters... wer wollte behaupten, daß sein unbestreitbarer Publikumserfolg denkbar wäre, sähe er aus wie Raphael Seligmann, hätte dessen Stimme, Mimik und Gestik? Es ist doch offenkundig so, daß seine Texte, soweit sie überhaupt als philosophische anzusprechen sind, nicht mehr, sondern eher weniger Substanz als die unzähliger anderer akademisch gebildeter (oder gar auch nicht akademisch gebildeter) Literaten haben. Er ist aber telegen, weiß sich gut zu verkaufen, hat massenwirksamen Charme und wird daher gern in Talkshows eingeladen, egal zu welchem Thema, wo er dann auch überwiegend nicht Gewichtigeres von sich gibt, als an jedem gehobenem Akademikerstammtisch zu hören ist. Er ist nicht dumm, er kann schreiben und reden (letzteres weniger gut als mancher andere, z. B. Roger Willemsen, der natürlich ebenfalls vor allem ein Mediengeschöpf ist), vor allem hält er sich sprachlich und gedanklich dicht am Verständnishorizont eines mittelprächtig gebildeten Massenpublikums (was, soweit es die Sprache betrifft, durchaus eine Tugend sein kann, was das Gedankliche anbetrifft, als solche eher fragwürdig ist). Er hat Germanistik studiert (in welchem Umfang Philosophie, wäre noch zu klären - alle älteren mir bekannten Studienordnungen für Germanistik schließen das sog. Philosophicum ein, also den Nachweis einer bestimmten Anzahl von besuchten philosophischen Lehrveranstaltungen und eine "Abschlußprüfung"), ist offenbar in Germanistik promoviert worden (das Thema der Dissertation paßt am besten in ein literaturwissenschaftliches Institut, wäre aber auch in einem philosophischen denkbar - was für zahllose literaturwissenschaftliche Dissertationen gilt). Er ist somit sozusagen "gelernter" Germanist - im akademischen Jargon sagt man da "promovierter Germanist". Die Dissertation abgerechnet, ist er dann mit Publikationen hervorgetreten, die allesamt nicht in den Bereich der Wissenschaft gehören, weder in die germanistische noch in die philosophische. Die fiktionalen Texte natürlich sowieso nicht, aber ebensowenig die anderen. Diese Aussage soll sie gar nicht abwerten; man muß einfach begreifen, daß die geisteswissenschaftlichen Gegenstände auf unterschiedliche Weise behandelt werden können; eine davon ist die wissenschaftliche, in der bestimmte Regularien zu beachten sind, eine andere ist z. B. die essayistische, die relativ unreguliert ist - auf beiderlei Weise können bedeutende Einsichten formuliert werden, das steht gar nicht zur Debatte. Es spielt auch überhaupt keine Rolle, über welche akademischen Titel der Autor verfügt. Zwar ist es selten, aber immer wieder kommt es vor, daß auch ein Autodidakt eine ausgezeichnete Studie veröffentlicht, die allen wissenschaftlichen Kriterien genügt. Nur bornierteste "zünftige" Fachleute, Lehrstuhlinhaber usw. werden sich daran stoßen, daß der Autor nicht über die in der Disziplin üblichen Orden und Ehrenzeichen verfügt; im Gegenteil, vernünftige Leute werden ihren besonderen Respekt bekunden, daß da jemand etwas geleistet hat, für das man eigentlich eine formale Ausbildung voraussetzt. Man wird, auch in der Fachwelt, den Verfasser mehrerer solcher Publikationen entsprechend anerkennen. Otto Jahn, der erste bedeutende Mozart-Biograph, war und ist als Musikwissenschaftler anerkannt, hat aber nie Musikwissenschaft gelehrt, sondern war promovierter und habilitierter Altphilologe (und auch als solcher nicht unbedeutend). Ein Beispiel von vielen. Bei Precht ist nun das Problem, daß er von den "zünftigen" Philosophen eben nicht als Philosoph anerkannt wird, und daß seine "philosophischen" Publikationen im Fach überhaupt nicht diskutiert werden - weil sie eben nichts anderes sind als Popularisierungen von z. T. uralten, z. T. auch neueren im Fach vertretenen Meinungen. Ich halte es für nicht ausgeschlossen, daß Precht die allgemeine Relativitätstheorie gut genug versteht und auch das Geschick hat, sie einem breiteren Publikum näherzubringen (was eine nicht unerhebliche Leistung wäre); das rechtfertigt doch nicht, ihn in den Kreis der theoretischen Physiker aufzunehmen! Er täte damit nichts anderes als zahllose Sachbuchautoren.

Der Büchermarkt war und ist voll von Werken, die unter das Rubrum "Lebensberatung" fallen. Beim NDR hat Walter von Hollander jahrzehntelang unter der Rufnummer 441777 Lebensberatung gemacht, sein Nachfolger Marcus ebenso. Beide haben auch entsprechende Bücher geschrieben. Das Publikum glaubte natürlich (und wurde auch gern in dem Glauben gehalten), die beiden seien "irgendwie" Psychologen oder wenigstens entsprechend fortgebildete Ärzte. Sie waren jedoch beide weder das eine noch das andere: Hollander war vor allem Romancier und Drehbuchautor, Marcus war Jurist (Arbeits- und Sozialrichter). Was sie in ihren Sendungen und Büchern im Blick auf seelische Probleme von sich gegeben haben, mag ohne weiteres identisch mit dem gewesen sein, was ein ordentlicher Psychologe gesagt hätte - dennoch wäre es doch unsinnig, die beiden als "Psychologen" einzustufen. Das ginge nur in dem Sinne, wie man z. B. sagt, daß sich irgend jemand in bestimmten Situationen als guter Psychologe erwiesen hat (z. B. der DFB-Bundestrainer bei der "Einstellung" der Nationalmannschaft auf ein bestimmtes Länderspiel). Dadurch wird er auch nicht zum Psychologen. Genausowenig wie die Mutter, die ihre Blagen verarztet und in diesem Moment als Krankenschwester oder Ärztin fungiert, dadurch zur Krankenschwester oder Ärztin wird, auch wenn sie es 20 Jahre lang dauernd tut, weil sie 12 ständig kranke Kinder hat. Und auch nicht, wenn sie ihre mannigfaltigen Erfahrungen dann in Ratgeberbüchern veröffentlicht, die Bestseller werden. Genausowenig im übrigen wie ich, der ich ständig vor mich hin philosophiere und ja vielleicht in ein paar Jahren meine Gedanken und Einsichten in Büchern publiziere, die sogar gekauft werden, dadurch zum "Philosophen" geworden bin.


Mir ist der Herr Precht gar nicht völlig unsympathisch; allerdings finde ich es nachgerade peinlich, wie er - wenn es tatsächlich er ist, der unter seinem Namen hier Korrekturen des biographischen Artikels zu ihm angemahnt hat - darauf besteht, als "Philosoph" geführt zu werden. Nachvollziehbar ist, daß er "Wissenschaftsjournalist" nicht zutreffend findet; als solchen würde auch ich ihn nicht bezeichnen. Noch vor einigen Jahrzehnten hätte man jemanden wie ihn treffend als "Literaten" bezeichnen können; es ist schade, daß dieser Begriff kaum noch verwendet wird, dabei paßt er auf so viele Autoren, die sowohl im engeren Sinne literarische (fiktionale, poetische usw.) Texte als auch Sachprosa schreiben. Obwohl die Art von Texten, die er publiziert hat, durchaus von so manchen Journalisten geschrieben werden (man denke u. a. an Ulrich Wickert), wäre "Journalist" bei Precht insofern nicht zutreffend, als zum Berufsbild des Journalisten gehört, daß er primär mit Beiträgen an die Öffentlichkeit tritt, die in den Massenmedien veröffentlicht werden (ob er das nun als Angestellter oder als freier Mitarbeiter tut, spielt keine Rolle). Wie gesagt, am treffendsten kommt mir bei Precht eigentlich "Literat" vor, aber weil dieser Begriff heutzutage von vielen schon gar nicht mehr verstanden wird, ist wohl "Publizist" am tauglichsten. Damit ist jemand bezeichnet, der auf ganz unterschiedlichen Wegen (Bücher, Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, Hör- und Fernsehfunk, Vorträge, Internet) Texte publiziert. Die Grenzen zwischen Journalist und Publizist sind fließend, zumeist biographisch bedingt: sehr häufig arbeitet jemand lange Zeit rein als Journalist, verlegt sich dann in reiferen Jahren, freiwillig oder unfreiwillig, auf freie Schriftstellerei in allen möglichen Formen und häufig auf einer Vielzahl von Gebieten.


Kurzum, Precht ist ein Publizist, der einige Texte mit philosophischer Thematik veröffentlicht hat. Das hat er mit Zigtausenden von Schriftstellern auf der ganzen Welt, guten und schlechten, gemein - zu den guten gehören etwa Goethe und Schiller, die bekanntermaßen philosophisch Beachtliches geschrieben haben und daher auch in der Philosophiegeschichte behandelt werden; sie waren jedoch beide nicht so borniert, deshalb unbedingt als "Philosophen" bezeichnet werden zu wollen - das hätten sie wohl sogar einigermaßen empört abgelehnt. Für diejenigen, die's nicht wissen: Goethe war im übrigen Volljurist und kurze Zeit als solcher am Reichsgericht tätig, später jahrzehntelang hoher Regierungsbeamter (nach heutigen Begriffen so etwas wie ein Minister), schrieb und veröffentlichte aber schon in seiner Studentenzeit "Literatur"; Schiller wollte eigentlich Pastor werden, mußte dann Jura studieren, wechselte aber zur Medizin und wurde Militärarzt, lebte dann als freier Schriftsteller, trieb autodidaktisch historische Studien und wurde Geschichtsprofessur in Jena, wovon er aber nicht leben konnte, so daß er im Grunde "freier" Schriftsteller blieb, als welcher er einerseits einige sehr ernst zu nehmende historische Arbeiten, andererseits Philosophisches und im engsten Sinne Literarisches veröffentlichte sowie Zeitschriften herausgab. Vom formalen Studium (=erlernter Beruf) her war er also Arzt, als solcher auch am längsten in Anstellung; die statusmäßig höchste, aber nur kurzzeitig eingenommene berufliche Position war "Universitätsprofessor für Geschichte", in die Kulturgeschichte ist er als Schriftsteller, insbesondere als Dramatiker, eingegangen (seine literarhistorische Bedeutung wäre auch ohne die historischen und philosophischen Texte nicht viel geringer). Man sieht, hier sind überall gordische Knoten zu lösen, und Ihr Alexandermodus der Problembewältigung mag zwar wikipediagerecht sein, ist aber intellektuell reichlich anspruchslos. -- 141.91.129.4 14:08, 15. Okt. 2010 (CEST)

Sind Sie sicher, dass Sie nicht Philosophie mit Religion verwechseln? Die Vehemenz, mit der Sie einem beruflich nachdenkenden Menschen partout absprechen, ein Philosoph zu sein, wundert mich ein wenig. Ich seh es als ein einfaches Problem, das ich nun, auch wenn's Ihnen nicht gefällt, für mich schon im "Alexandermodus" löse. Sie können Herrn Precht doch nennen, wie Sie mögen. Ich fasse "Philosoph" halt etwas weiter - womit ich im übrigen mit einigen Herren, die wohl auch Sie die Güte haben das anscheinend überaus heilige Ehrenmerkmal "Philosoph" zu verleihen, d'accord bin. Ich bin laut Ihnen kein Philosoph; nach meinem Selbstverständnis bin ich auch kein Missionar und Sie können Herrn Precht auch gerne Schreibfuzzi nennen, wenn Ihnen das was gibt. Ihre Argumente finde ich wenig überzeugend und äußerst banal. --JoVV 21:11, 15. Okt. 2010 (CEST)

Dem kann ich mich nur anschließen. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass ihn alle - Süddeutsche Zeitung, SPIEGEL, Fernsehen ohnehin - "Philosoph" nennen? Nur WIKIPEDIA nicht! Wie lange will man damit gegen den Strom anschwimmen? Und das auch noch bei einem Wort, das als Berufsbezeichnung gar nicht definiert ist. Die Wertung, seine Bücher seien philosophisch belanglos, scheint mir überdies höchst subjektiv. Von welcher (unausgewiesenen) Position wir hier geurteilt? Hier nehmen sich einige Leute etwas zu wichtig. (nicht signierter Beitrag von 80.135.252.24 (Diskussion) 11:18, 16. Okt. 2010 (CEST))

Jovv: Si tacuisses, philosophus mansisses. Oder vielleicht eigentlich doch zutreffender: Si parlavisses... Wenn Sie nämlich in Ihrer Entgegnung auf das repliziert hätten, was ich als erbarmungswürdigste Aussage Ihrer Zuschrift vom 3. Oktober herausgestellt habe, nicht ohne Grund gleich am Anfang meiner Einlassung. Zu Ihrer eigenen Erinnerung zitiere ich: "Precht sieht sich als Philosoph und ist damit einer." Warum schweigen Sie sich über diese Ihre Aussage und meine vor allem auf sie zielende Kritik so gezielt aus? Hat Sie da gar nichts nachdenklich gemacht? Das wäre eine sehr unphilosophische Geisteshaltung. - Ihre neuerliche Einlassung enthält eine Implikation, die wiederum hanebüchen ist - wenn man jedenfalls darauf beharrt, daß es sinnvoll ist, Begriffe nicht völlig aufzulösen, indem man in schwammiger Beliebigkeit mit allem füllt, was einem gerade einfällt. Ihre Rede von "beruflich nachdenkenden Menschen", denen ich partout absprechen wolle, Philosophen zu sein, impliziert nämlich - wenn sie denn irgendeinen Sinn machen soll -, die These, daß "beruflich nachdenkende Menschen" Philosophen seien. Dann wäre jeder Mensch, dessen Berufsausübung zu einem nicht unwesentlichen Teil Nachdenken involviert, ein Philosoph - mithin letzterer Begriff weitgehend sinnentleert. Denn selbst bei der üblichen 3 Minuten-Medizin muß jeder Arzt ständig nachdenken, das muß auch jeder Lehrer, jeder Journalist, Architekt, Ingenieur, so gut wie jeder Handwerker, usw. usw. Welch ein Unsinn! Vielleicht meinten Sie mit Ihrer Aussage ja irgend etwas ganz anderes - aber, bitteschön, dann drücken Sie sich doch halbwegs präzise aus. Das ist übrigens auch eine Grundvoraussetzung, wenn man philosophische Aussagen machen will.

Dem freudigen Anschließer sei dies hinter den Spiegel gesteckt: Sie haben offenkundig keinerlei Ahnung davon, wie im journalistischen Bereich solche Kategorisierungen zustandekommen und auf die Dauer überhaupt nicht mehr hinterfragt werden. Weil Precht in den von Ihnen genannten Medien "Philosoph" genannt wird, muß er noch lange keiner sein. Stutzig sollte Sie doch eigentlich machen, daß Precht ja offenkundig äußersten Wert darauf legt, sich die Bezeichnung "Philosoph" zuzulegen und sie durchzusetzen. Es ist dann ganz klar, daß er - wie im Heft 39 dieses Jahres ggeschehen - wenn er als Beiträger eines nicht sonderlich bemerkenswerten Essays im "Spiegel" auftritt, als "Philosoph" vorgestellt wird... denn eine solche redaktionelle Vorstellung geschieht nicht ohne Mitwirkung des Beiträgers. Fragen Sie doch mal in der "Spiegel"-Redaktion nach, ob diese Bezeichnung so ganz freiwillig ohne Drängen Prechts gewählt worden sei. Vom österreichischen Fernsehen hörte ich vor ganz wenigen Tagen die Ankündigung eines Gespräches mit Precht, das auf 3sat gesendet wurde: da hatte man ganz offenkundig auch Kopfschmerzen wegen "Philosoph" und stellte lobte Precht als "Verfasser philosophischer Bücher" aus. Es mag auch "Autor philosophischer Werke/Bestseller" geheißen haben, da will ich mich auf mein Gedächtnis nicht verlassen, aber jedenfalls führte man einen mehr oder weniger geschickten Eiertanz auf, um "Philosoph" zu vermeiden. Mit gutem Grund. - Nennen Sie doch bitte einen in der Fachwelt anerkannten Philosophen, der Precht als Zunftkollegen akzeptiert... und kommen Sie nicht mit dem billigen Argument, es sei ja klar, daß die Leutchen aus Brotneid, professoralem Statusbewußtsein usw. jemanden wie Precht nicht in ihre Reihen zählen mögen. Das mag bei einzelnen zutreffen, aber ganz so borniert ist man heutzutage an den Universitäten nicht mehr. Sie können auch Assistenten und wissenschaftliche Räte an Philosophischen Seminaren und Instituten fragen - ich möchte denjenigen mal sehen, der Precht einen "Philosophen" nennt. Aus der intellektuellen Froschperspektive heraus mag einem ja Precht als Philosoph vorkommen, aber die muß man sich doch nicht zueigen machen. "Unter Blinden ist der Lahme König", wie das Sprichwort lautet. Sie nennen ihn vielleicht auch so - aber ist er deswegen einer? Darüber können Sie ja einmal philosophieren (allein dadurch sind sie aber noch lange nicht ein Philosoph). -- 141.91.129.6 15:00, 26. Okt. 2010 (CEST)

Bislang gibt es hier außer einzelnen Stimmen keine Bestrebungen die Bezeichnung "Philosoph" auf Precht anzuwenden. Ich würde daher nicht so viel Aufhebens um die Sache machen und hier überlange Diskussionsbeiträge produzieren, die sich ohnehin gegen eine Position richten für die es bei weitem keine Mehrheit gibt. ---- Tiſch-beynahe φ 01:21, 27. Okt. 2010 (CEST)

Das Ganze scheint mir (falls ich das kurz anmerken darf), aufgrund seiner Publikationen ein Prozess zu sein hin zur Anerkennung als Philosoph (u. somit 'n Frage der Zeit). Mit frdl. Gruss, J. A. Bertzbach 15:11, 27. Okt. 2010 (CEST).

Ach je, Herr 141.91.129.6, was sollen denn die persönlichen Angriffe? Ihre sachlichen Argumente täten es doch auch, darüber kann man ja diskutieren. Ich sehe es eben anders, als Sie und messe der Bezeichnung "Philosoph" nun einmal nicht eine solche Bedeutung zu, wie Sie es offenbar tun. Ich sagte doch auch schon, dass ich kein Missionar sei und Sie doch Herrn Precht nennen können, wie's Ihnen, als offenbar weit überlegenen Meisterdenker, beliebt. Ihre Argumentation schwächelt indes, wie ich finde. "Dann wäre jeder Mensch, dessen Berufsausübung zu einem nicht unwesentlichen Teil Nachdenken involviert, ein Philosoph....Denn selbst bei der üblichen 3 Minuten-Medizin muß jeder Arzt ständig nachdenken, das muß auch jeder Lehrer, jeder Journalist, Architekt, Ingenieur, so gut wie jeder Handwerker, usw. usw. Welch ein Unsinn! Vielleicht meinten Sie mit Ihrer Aussage ja irgend etwas ganz anderes - aber, bitteschön, dann drücken Sie sich doch halbwegs präzise aus." Herrje, ist es denn wirklich nötig, explizit auszuführen, dass ich das Nachdenken über die wesentlichen philosophischen Fragen implizierte? Und das tut Herr Precht doch. Wie auch viele andere. Na und? Ist ein Philosoph etwas Besseres als ein Handwerker? Muss der von Ihnen quasi heilig gesprochen werden? Oder eine akademische Fleißarbeit zu einem Thema, das oft mehr mit Geschichte als Philosophie zu tun hat, abliefern? Ich finde nicht, Sie finden schon. Na und? So gibt es eben gegensätzliche Ansichten. Worte sind keine Nadeln, mit denen Bedeutungen an die mentale Pinwand gesteckt werden, sondern Bedeutungswolken. Mir ist es ziemlich gleichgültig, ob Herr Precht als Philosoph bezeichnet wird oder nicht. Mir scheint er einer zu sein. Deswegen muss ich doch nicht ausfallend werden, wenn jemand das anders sieht. Soviel ich weiß, waren beispielsweise Popper und Sokrates durchaus meiner Meinung. Und da fühle ich mich doch in ganz guter Gesellschaft. --JoVV 18:37, 27. Okt. 2010 (CEST)

Hallo ihr Lieben... Was 141.91.129.6 geschrieben hat, finde ich ausgezeichnet. Es war stellenweise sehr amüsant, einmal musste ich laut lachen. Ich möchte betonen, dass ich es gut finde, dass solche Diskussionen hier noch geführt werden (dürfen) - und dass auch (das möchte ich besonders hervorheben) längere Texte geschrieben werden, was leider selten geworden ist. Oben schrieb jemand, man solle auf Dauer nicht gegen den Strom schwimmen. Ich bitte Sie. Ist es nicht so, dass dies Wikipedia adelt, kritische Aussagen zu treffen auch gegen allgemein akzeptierte Worte und Titel? Um einmal den Vermittler zu spielen, "Philosoph" kann wohl im engen Sinne als zweierlei aufgefasst werden: 1. Jeder Mensch ist ein Philosoph, weil jeder Mensch nicht ohne eine gewisse Art von Vorurteil oder Hypothesenbildung handeln kann. Schon das macht ihn zum Denker, wenn auch das Denken noch kein bewusstes ist. Das ist etwas sehr Schönes und insofern natürlich ist Precht ebenfalls ein Philosoph. Aber die Bezeichnung wäre idiotisch in diesem Fall. Hier sollte mir keiner ernsthaft widersprechen, weil es reine Logik ist, nichts weiter: wenn er als Philosoph aufträte unter diesem aufgeführten Wort-Verständnis, müsste das bei allen so stattfinden. Das wäre Unsinn, weil auch keiner hinzu schreibt, dass der Talk-Show-Gast ein Lebewesen ist. 2. Nur einzelne Menschen sind Philosophen. Wir bezeichnen sie als solche unter nicht eindeutig festlegbaren Bedingungen. Wer soll sie festlegen? Wenn es die Akademien täten, mit welcher Legitimation? Zu diesen Knoten hat ja "141.91.129.6" schon viel geschrieben. Für mich ist es völlig unwesentlich, Schopenhauer als Philosophen oder als "Literaten" zu bezeichnen. Ich glaube, dies ist einem nur wichtig, wenn man bisher zu faul war, ihn zu lesen. Man will wissen, ob er wichtig ist, man will ein W o r t für ihn haben. Ich sprach eben davon, es sei unwesentlich, doch ich widerspreche mir nun dennoch, wenn ich sage: Schopenhauer als Literat gefällt mir mehr als Schopenhauer als Philosoph. Als Literat philosophisch wertvoller, gehaltreicher Texte. Warum? Weil mir der Titel "Philosoph" unter diesem hier aufgeführten Wort-Verständnis weismachen würde, Schopenhauers Denke vom Leben sei der meinen, bisher unausgesprochenen, vielleicht nur intuitiv gefühlten, bisher nicht ausreichend ausgereiften überzuordnen - dann würde meine nicht mehr reifen, weil sie abzutun, zu verwerfen sei. Das wäre eine mörderische Bestimmung, gegen jegliche Lebenskraft gerichtet - so mein subjektives Urteil. Wenn ich Schopenhauer lese, dann nicht, um mir den Teufel auszutreiben, sondern aus Neugier, aus einem spielähnlichen Trieb heraus, einen Menschen und ein Denken kennen zu lernen, das literarisch hervorragend verarbeitet worden ist - dies ist dann ein Denken von Millionen von Denkarten, auch von Millionen von bereits dagewesenen Denkarten, aber eben auf eine ganz eigene, unnachahmliche Weise erfahren und nun verarbeitet, festgehalten. - Und aus ihr Schlüsse zu ziehen. Insofern werde ich selbst zum Philosophen. Aber im weiteren Sinn. Es ist also vor allem ein reichhaltiges Angebot an wunderschöner Literatur, die uns in der Philosophie begegnet. Wenn man sich in diese Tiefe der Welt der Philosophie einmal hinab begeben will, wird man erfahren, wie unwichtig, ja fast lächerlich es ist, Wert darauf zu legen, ob der Körper desjenigen Geistes, welcher Bücher schrieb, Philosoph geheißen wird oder nicht. Es gibt für mich nicht so etwas wie einen "Berufsphilosophen", genauso wenig wie jemand durch ein Philosophe-Studium zum "Philosophen wird". Höchstens die Problemlösung, eine der redlichsten Arten von Philosophie, rückt für mich einen Menschen in die Nähe einer engeren Auffassung des Titels "Philosoph". Aber dies wäre dann Umgangssprache, um etwas deutlich zu machen, was nur deutlich sein muss, wenn man sich nicht damit auseinandersetzen will. Meist ist es so, dass sich ein Denker auf seinem Titel ausruht und aufhört, Probleme zu bearbeiten und sie lösen zu wollen, weil er glaubt, durch seinen Titel sei er über manchen Zweifel erhaben. Wenn jemand ein Problem lösen will, dann ist es ihm egal, wie man ihn dafür nennt. Ich glaube, ein Mensch, der Probleme spürt und ihnen auf den Grund gehen will, hat nicht die Absicht, im Fernsehen als "Philosoph" genannt zu werden. Das widerspräche sich. So meine Empfindung. Ob ich nun hier tatsächlich ein "Vermittler" war, ist fraglich. Aber da ich mich als solcher bezeichnet habe, war ich wohl einer. Und nun, da ich diesen Artikel geschrieben habe, bei dem ich mir was dachte, bin ich vermutlich auch ein Philosoph, als welchen ich mich nun bezeichnen lassen möchte. Ganz gleich, was ich in Zukunft noch schreibe, allein die Tatsache, dass ich mir mal was gedacht habe, macht mich ab sofort zum Philosophen, und wenn man mir eine Frage stellt, habe ich darauf immer auch eine kluge Antwort - ich bin schließlich Philosoph. Liebe Grüße! --90.187.130.56 19:30, 8. Nov. 2010 (CET)

Philosoph die 1000ste

Zitat aus dem Artikel: "Precht ist mit der lu­xem­bur­gi­schen Fern­seh-Mo­de­ra­to­rin und stell­ver­tre­ten­den Che­fre­dak­teu­rin von RTL Télé Lëtze­bue­rg, Ca­ro­li­ne Mart, ver­hei­ra­tet. Er hat einen Sohn, drei Stief­kin­der und lebt in Köln und in Lu­xem­burg." Interessant ist diese Änderung durch eine IP aus Luxemburg mit der Precht wieder zum Philosophen gemacht werden soll. Diese äußerst hartnäckige Löschung der kritischen Buchrezension, ebenfalls aus Luxemburg. Wenn einem soviel Gutes widerfährt... Sollte sich nun jemand angesprochen fühlen, bitte ich vor weiteren Eingriffen in den Artikel um Diskussion. ---- Tiſch-beynahe φ 12:32, 10. Jan. 2011 (CET

Ich habe die Diskussion zum Thema "Philosoph" jetzt noch einmal komplett gelesen und länger durchdacht. Danach komme zu folgenden Überlegungen.

1. Der Begriff "Philosoph" ist nicht geschützt und nicht zwingend abhängig von der Lehre an einer Universität. Ich glaube, da sind wir uns alle einig. 2. Der Begriff "Philosoph" sollte nur dann verwendet werden, wenn jemand sich tatsächlich mit Philosophie ernsthaft beschäftigt, d.h. Bücher zu philosophischen Fragestellungen schreibt, Essays oder dergleichen und wenn diese Tätigkeit sein Hauptarbeitsfeld ist und nicht ein Hobby. 3. Der Begriff "Philosoph" ist dann berechtigt, wenn jemand in der Gesellschaft die Funktion eines "Philosophen" einnimmt, d.h. professionell über grundlegende Fragen des Lebens und Zusammenlebens (Dasein und Sosein) nachdenkt und dabei nicht einer bestimmten Disziplin Soziologe, Sozialpsychologe zuzurechnen ist.

Wäre nur eines der drei Kriterien erfüllt, könnte man sich weiterhin streiten. Bei Precht sind aber alle drei erfüllt. Entsprechend bezeichnen ihn alle Medien als Philosophen, ob Fernsehen, SPIEGEL oder ZEIT. Für seine Kritiker sei noch einmal daran erinnt, dass die Bezeichnung "Philosoph" kein Bundesverdienstkreuz ist und auch kein Nobelpreis. Man muß ihn weder mögen noch schätzen, um einzusehen, dass er diese Funktion in unserer Gesellschft wahrnimmt und von dieser (außerhalb von Wikipedia) auch so wahrgenommen wird. Wikipedia bezeichnet die promvierten Germanisten Sloterdijk und Safranski als Philosophen und sogar ein Bernhard von Mutius wird so bezeichnet. (nicht signierter Beitrag von 80.135.207.44 (Diskussion) 18:11, 11. Jan. 2011 (CET))

Wie hier schon mehrfach erläutert, wird der Begriff Philosoph in der Wikipedia für Personen verwendet, die sich an der akademischen Fachdebatte beteiligen, bzw. dort rezipiert werden. Wenn die Medien Precht als Philosophen bezeichnen, haben sie ihr eigenes Kategoriensystem, wir folgen hingegen dem, das für diese Enzyklopädie gilt und sinnvoll ist. Sloterdijk und Safranski haben im übrigen Dinge beigetragen, über die man auch im akademischen Bereich immer wieder stolpert (etwa Safranskis Heidegger-Biografie), während Precht nicht über den Essayisten hinauskommt. Für von Mutius habe ich die Bezeichnung nun abgeändert, danke für den Hinweis! ---- Tiſch-beynahe φ 23:36, 11. Jan. 2011 (CET)

r. d. precht = tom fecht?

hat da jemand infos? 217.187.24.58 01:00, 11. Nov. 2010 (CET)

Was genau willst du damit sagen? -- StillHere 15:23, 17. Dez. 2010 (CET)

Kritik an Precht

Ein Unterabschnitt zu Kritik an Precht fehlt im Wikipedia-Artikel, die es durchaus gibt:

http://freizeichen.net/node/36 (nicht signierter Beitrag von 82.144.198.7 (Diskussion) 08:49, 17. Jun. 2011 (CEST))

Kritik an Precht gerne, wenn es dafür relevante Belege gibt. Ein einzelner Blogbeitrag aber ist eine beliebige Privatmeinung, weiter nichts. (Im Übrigen halte ich die dort vorgetragene Kritik für nicht sonderlich fundiert. Precht ein "Kollektivist aus dem Bilderbuche" und "Linksextremist"? Das sagt mehr über den Kritiker aus als über Precht.) --Jossi 10:35, 17. Jun. 2011 (CEST)
http://blogs.taz.de/popblog/2009/12/12/schmaehkritik_278_richard_david_precht/ -- Muroshi 22:53, 24. Jun. 2011 (CEST)
Dann doch eher das Original: Malte Dahlgrün: Unglaublich. sueddeutsche.de vom 9.12.2009. --Jossi 00:01, 25. Jun. 2011 (CEST)

Munzinger

Der Text über "Herkunft" ist sprachlich und inhaltlich sehr nahe am Text des Munzinger-Archivs (c) !!!!

LG Stefan3

PS: auch bei M steht Philosoph (an erster Stelle) als Beruf (nicht signierter Beitrag von Stefan3 (Diskussion | Beiträge) 14:12, 24. Jun. 2011 (CEST))

Position an der Leuphana Universität Lüneburg

der Artikel weist aus, er sei seit Mai 2011 Honorarprofessor. Hat sich daran etwas geändert, da dieser Tage Precht im NDR-Fernsehen (DAS!) sagte, er halte Ende Oktober seine Antrittsvorlesung in Lüneburg? -- Ottomanisch 11:55, 17. Sep. 2011 (CEST)

Dass zwischen einer Ernennung und der Antrittsvorlesung ein längerer Zeitraum liegt, ist nichts Ungewöhnliches. --Jossi 17:17, 17. Sep. 2011 (CEST)
wird wohl so sein; siehe hier (englisch) --Ottomanisch 20:30, 17. Sep. 2011 (CEST)

Was ist ein Philosoph?

Ein Philosoph ist ein Autor, der in der Philosophie als jemand wahrgenommen wird, der überzeugende - manchmal auch kontrovers diskutierte - originelle (=neue) Gedanken entwickelt und deshalb von anderen Philosophen oder Denkern in entsprechender Weise zitiert wird. Wenn Herr Precht nun hier ständig seinen "ich bin Philosoph" wieder einführt, dann möchte er doch bitte auch den Beleg beibringen für einen dezidiert philosophischen originellen Gedanken, der er publiziert hat. (nicht signierter Beitrag von Janus von Abaton (Diskussion | Beiträge) 11. Jun. 2011, 18:24)

Nee, so läuft das nicht. Wir beurteilen hier nicht die Qualität von philosophischen Gedanken, sondern registrieren die Rezeption. Ich gehörte hier in der Diskussion zu den ersten, die sich gegen die Berufsbezeichnung „Philosoph“ ausgesprochen haben (siehe oben), allerdings ist das zwei Jahre her. Inzwischen ist Precht Honorarprofessor für Philosophie in Lüneburg. Und das ist eine Form der fachlichen Anerkennung, man mag von der Qualität seiner Gedanken halten, was man will. Wenn wir uns auf den Standpunkt stellen: „Die Leuphana ernennt ihn zum Honorarprofessor für Philosophie, aber wir, die Wikipedianer, befinden seine Bücher nicht für schwergewichtig genug, um ihn als Philosophen zu bezeichnen“, dann ist das TF. Ich habe mir deshalb erlaubt, deine Änderung zurückzusetzen. (Und bitte signiere deine Diskussionsbeiträge.) --Jossi 01:28, 12. Jun. 2011 (CEST)
Die Frage ist eher, ob wir jetzt nicht im Artikel zur Leuphana die Bezeichnung "Universität" streichen müssten.... Nein im Ernst, ich stimme Jossi zu. Hoffen wir nur, daß er jetzt wo er seine eigene "Fernseh-Show" hat, wenigstens nicht mehr so viel publiziert. ---- Tiſch-beynahe φ 08:01, 12. Jun. 2011 (CEST)
Der Philosophie tut er mit dieser Titelklauberei zumindest keinen Gefallen. Primär ist das, was er tut, Vermittlung von gelesenen Gedanken (seine umfassende Bildung spricht ihm ja keiner ab) und nicht Wahrheitsfindung.-- Muroshi 22:51, 24. Jun. 2011 (CEST)
Als ich las, daß Precht von der sog. Universität Lüneburg zum Honorarprofessor ernannt worden sei, mußte ich grinsen und dachte bei mir: "Nun hat das eitle Kerlchen endlich erreicht, woran ihm offenkundig so viel liegt...nun ist er patentierter Philosoph." Die sog. Universität Lüneburg hat sich eben nicht entblödet, eine populäre Figur der gegenwärtigen Medienlandschaft als Attraktion zu verpflichten, in dem verzweifelten Bemühen, ihre Immatrikulationszahlen zu steigern. Ich empfehle der sog. Universität Lüneburg, nun auch noch einen gewissen Guido Knopp (der sich Professor nennt, weil er an einer Journalistenschule lehrt, die nicht einmal über das Promotionsrecht verfügt) zum Honorarprofessor für Geschichte zu machen. Das alles wird das Ansehen der sog. Universität Lüneburg, in deren offizieller Selbstdarstellung ich weder ein Institut/Seminar für Philosophie noch für Geschichte finde, ins Unermeßliche steigern. Bei den Talkshow-Gebildeten. In Lüneburg lehren durchaus einige gute Leute - ich habe große Zweifel, daß diese tatsächlichen ausgewiesenen und in ihrem Fach anerkannten Fachleute ihren neuen Kollegen als "Philosophen" betrachten. Und die Mitglieder der Gremien, die sich für seine Ernennung zum Honorarprofessor eingesetzt haben, werden im stillen Kämmerlein, ganz unter vier Augen, auch nicht einen Philosophen nennen. - Übrigens: Muhammad Ali bekam einen Ehrendoktorgrad in "Humanities" (das ist am ehesten mit "Geisteswissenschaften" zu übersetzen) von Princeton (!!!). Bei der Begründung spielten nach meiner Erinnerung seine Stegreifreimereien eine Rolle. Nach der Logik mancher obiger Beiträger zur Diskussion um Prechts Philosophentum macht ihn (=Muhammad Ali) das wohl zum Geisteswissenschaftler. Okay; nun muß ich darüber philosophieren, was mehr Anerkennung in der Fachwelt bringt: ein Ehrendoktorat in Princeton oder eine Honorarprofessur in Lüneburg.-- 141.91.129.7 19:15, 30. Sep. 2011 (CEST)

Ordnung der Diskussionsseite

Wer von den Profis übernimmt es mal, diese Seite aufzuräumen und zu reinigen? Ein sehr großer Teil der Beiträge hat nichts mit der Suche nach Fakten im Sinne von Wikipedia zu tun. Stattdessen toben sich hier Blogger und Trolle aus - so als wäre dies ein Meinungsforum. Ich denke es wird höchste Zeit, dass das mal professionell überarbeitet und auf das Notwendige reduziert wird. (nicht signierter Beitrag von 80.135.169.75 (Diskussion) 11:30, 3. Okt. 2011 (CEST))

Ich ergänze noch gemäß der Spielregeln von Wikipedia: "Sei sachlich und freundlich"; "Greife niemanden an", "Persönliche Betrachtungen gehören nicht hier her" (nicht signierter Beitrag von 84.154.107.2 (Diskussion) 09:52, 4. Okt. 2011 (CEST))

"Belege fehlen" entfernt, ref eingefügt

Ziemlich lange stand über dem ersten Absatz der "Belege fehlen" Baustein. Im ersten Absatz wird kurz die familäre Situation in Prechts Kindheit angerissen. Die Informationen sind korrekt und decken sich mit Prechts autobiografischem Werk "Lenin kam nur bis Lüdenscheid", welches ich als Quelle eingefügt habe. Denn Baustein habe ich rausgenommen. Gruß ---- nf Disk edits 15:11, 26. Okt. 2011 (CEST)

Einleitung

Da ging es heute hin und her. Deshalb eine Anmerkung zur Frage: Ist Precht "Philosoph"? Ich zitiere mal aus dem Munzinger: "Nach dem Abitur am Solinger Gymnasium Schwertstraße und dem Zivildienst als Gemeindehelfer studierte P. Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Köln. 1994 wurde er im Fachbereich Germanistik zum Dr. phil. promoviert..." Man sieht zum einen, daß die Passage in unserem Artikel aus Munzinger abgekupfert ist. Zum anderen, daß Precht Philosophie nur studiert hat, dort steht nicht, daß er sein Philosophiestudium auch abgeschlossen hätte. Das macht ihn noch nicht zum Philosophen. Und die Formulierung, er habe "erfolgreiche populärwissenschaftlicher Bücher" geschrieben, ist zwar richtig, scheint mir aber doch zu großsprecherisch und auch unpassend für eine Enzyklopädie. Publizist und Autor ist daher die richtige Berufsbezeichnung. Meinetwegen auch Germanist, die Kat. habe ich hinzugefügt, denn in dem Fach wurde er promoviert. D'accord?--Aschmidt 00:22, 29. Nov. 2011 (CET)

I beg to disagree. In der jetzigen Fassung erscheint mir die Einleitung weniger informativ als vorher. Dass Prechts Bücher ungewöhnlich erfolgreich sind, ist eine belegbare und im Artikel dargestellte Tatsache (siehe Abschnitt "Philosophische Sachbücher"), die ihn aus der Masse "gewöhnlicher" Publizisten und Sachbuchverfasser heraushebt. Insofern erweckt es einen falschen Eindruck, wenn die jetzige Fassung so tut, als er sei er einfach irgendein x-beliebiger Sachbuchautor. Großsprecherisch wäre es, wenn hier ohne Beleg behauptet würde, er sei ein besonders erfolgreicher oder toller Autor. Belegte Fakten aber sind enzyklopädisch.
Über die Berufsbezeichnung "Philosoph" (gegen und für die es viele gute Gründe gibt) ist hier so lang und breit diskutiert worden, dass eine erneute Änderung auf jeden Fall erst hier auf der Disk besprochen werden sollte (und die bisherigen Argumente berücksichtigt werden sollten). Ausschlaggebend für die schließliche Aufnahme von "Philosoph" (gegen die auch ich mich lange gewehrt habe) war nicht sein Studium, sondern die Honorarprofessur an der Leuphana. Wenn du als Beleg Munzinger heranziehst, solltest du im übrigen auch nicht unterschlagen, dass er dort als "Philosoph" bezeichnet wird. Freundlichen Gruß --Jossi 09:02, 29. Nov. 2011 (CET)
Ich kann die x-te Entfernung des Etiketts "Philosoph" nicht nachvollziehen. Natürlich ist Precht in den akademischen Philosophiebetrieb nicht auf die gleiche Weise eingebunden, wie reine Universitätsphilosophen. Aber warum sollten nur Leute mit der typischen Uni-Laufbahn als "echte Philosophen" gelten? Eine solche Definition ist nicht nur philosophiehistorisch unplausibel, sondern entspricht auch nicht der üblichen Begriffsverwendung, die wir in Wikipedia ja nur abbilden wollen. Precht ist Honorarprofessor für Philosophie, durch seine Bücher zu philosophischen Themen bekannt und wird in der Öffentlichkeit als Philosoph rezipiert. Das reicht vollkommen aus, egal wie man den philosophischen Gehalt von Prechts Büchern einschätzt. Wenn sich Leute darüber echauffieren wollen, dass Precht ja gar kein richtiger Philosoph sei, können sie das natürlich tun. Aber der Wikipedia-Artikel ist dafür schlicht die falsche Bühne. Grüße, David Ludwig 11:11, 29. Nov. 2011 (CET)
Wie ich schon schrieb: Er hat Philosophie nur studiert, aber offenbar nicht abgeschlossen. Ich habe BWL auch mal studiert, aber nicht abgeschlossen. Dadurch bin ich noch nicht zum Kaufmann geworden. Wenn ihm nun eine Honorarprofessur angetragen wird – aus welchem Grunde auch immer –, so macht auch das ihn nicht zum Philosophen, sondern zum Honorarprofessor für xyz. Im Gegensatz zu einem richtigen Professor, der eine ordentliche und vollständige Ausbildung abgeschlossen hat. Precht ist Germanist.--Aschmidt 20:09, 29. Nov. 2011 (CET)
Das kann man so nun auch nicht sagen. Er hat vor 17 Jahren in Germanistik promoviert, ist aber seitdem nie mehr auf germanistischem Gebiet tätig gewesen. Seine gesamte Publizistik dreht sich um (im weitesten Sinne) philosophische Themen. Man kann einen Menschen nicht zeitlebens auf seinen Studienabschluss festlegen, wenn er danach etwas ganz anderes gemacht hat. Nach dieser Logik wäre auch Carl Friedrich von Weizsäcker kein Philosoph, weil er Physik studiert hat. (Nicht, dass ich jetzt Precht mit Weizsäcker auf eine Stufe stellen wollte ...). Gruß --Jossi 21:26, 29. Nov. 2011 (CET)
Sorry, aber 'ne Promotion in Philosophie kann wirklich keine notwendige Bedingung für das Etikett "Philosoph" sein. Es lässt sich ja eine ewig lange Liste an unpromovierten Philosophen erstellen. Und auch eine mindestens so lange Liste an Philosophen, die in benachbarten Fächern wie Germanistik, Geschichte, Theologie, Medizin, Psychologie, Physik, whatever, promoviert haben. Ich kann wirklich keinen Grund erkennen, warum hier die Bezeichnung "Philosoph" unangebracht sein sollte (abgehesen vom Vorurteil nur Universitätsphilosophen seien echte Philosophen) Grüße --David Ludwig 22:15, 29. Nov. 2011 (CET)
Aus meiner Sicht letztmalig: Voraussetzung für eine Berufsbezeichnung sollte sein, daß man die dazugehörige Ausbildung abgeschlossen hat, also ein Fachstudium. Sonst ist man nur „Fernsehphilosoph“, „Hobbyphilosoph“ etc. Das kann in der Tat jeder sein. Eine Promotion gehört nicht notwendigerweise dazu, es sei denn, es wäre der übliche Abschluß in Philosophie an der jeweiligen Universität.--Aschmidt 22:28, 29. Nov. 2011 (CET)
Entschuldigung, wenn ich mich wiederhole: Also ist Carl Friedrich von Weizsäcker (Physik) kein Philosoph? Giorgio Agamben (Jura)? Max Bense (Physik)? Heinz von Foerster (Physik)? Erich Fromm (Soziologie)? Ernst von Glasersfeld (Mathematik, abgebrochen)? André Gorz (Chemie, ohne Abschluss)? Antonio Gramsci (Literaturwissenschaft)? Edmund Husserl (Mathematik)? Karl Jaspers (Medizin)? Thomas S. Kuhn (Physik)? Bertrand Russell (Mathematik)? Karl R. Popper (Mathematik, Physik, Pädagogik, Psychologie, Kirchenmusik und Tischlerlehre)? Alles keine Philosophen? --Jossi 02:40, 30. Nov. 2011 (CET)

Meine Damen und Herren, die sie hier so energisch streiten. Ich wundere mich, wie man so eben daher behaupten kann, ich hätte mein Studium in Philosophie nicht abgeschlossen. Zu einem ordentlichen Magisterexamen (Note: 1,1) gehört selbstverständlich der Abschluss in allen drei Fächern. Desgleichen gilt für das Rigorosum, dass ich nach meiner Dissertation (Note: opus eximium)in allen drei studierten Fächern abgelegt habe. Mal eben so in die Welt setzen, ich hätte mein Philosophiestudium nicht abgeschlossen ist eine leichtfertige Falschaussage und als solche justiziabel. Wie kommt man auf so etwas, ohne darüber Genaueres zu wissen? Im übrigen stimme ich der Aussage zu, dass die Berufsbezeichnung "Philosoph" nicht mit einem Studienabschluss zusammenfällt, sondern mit einer Funktion die man in der Gesellschaft und/oder in der Fachwelt (sofern sich dies unterscheidet) ausfüllt. Was meine Aufgabe an der Leuphana Universität anbelangt, so halte ich dort gegenwärtig eine Vorlesung über Erkenntnistheorie. Zudem sende ich gerne einem jedem meiner Kritiker, die mich auf Talkshows reduzieren möchten und vielleicht auch nicht viel mehr von mir kennen, gerne einen meiner philosophischen (nicht germanistischen) Fachaufsätze. Darüber hinaus würde ich mich freuen, wenn einer von den Profis diese Seite einmal aufräumt. Natürlich ist es wichtig das Für und Wider einer Berufsbezeichnung zu diskutieren. Aber vieles von dem, was hier steht, trägt nicht zur Faktenklärung bei, sondern beruht auf subjektiven Urteilen, sprich: Meinungen. Und die gehören hier nicht hin. Mit ganz herzlichen Grüßen Richard David Precht (nicht signierter Beitrag von 80.135.157.83 (Diskussion) 19:48, 30. Nov. 2011 (CET))

Sehr geehrter Herr Professor Precht,
wenn sich der Protagonist eines Wikipedia-Artikels hier zum wiederholten Male selbst einbringt, ist dies sicherlich von allen Seiten zu begrüßen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass eine Authentifizierung im Interesse aller Beteiligten angebracht wäre. In welcher Form eine Authentifizierung erfolgen könnte und ob so etwas seitens Wikipedia überhaupt vorgesehen ist, kann ich zugegebenermaßen auch nicht sagen. Als erstes rege ich an, dass Sie sich hier als Mitglied bei Wikipedia registrieren, damit sämtliche Ihrer zukünftigen Beiträge vom selben Account stammen und nicht von einer sich stets ändernden IP-Adresse. Sodann müsste Ihre Idendität verifiziert werden. Als Honorarprofessor verfügen Sie sicherlich über eine E-Mail-Adresse an der Leuphana, aus deren Notation Ihre Identität hervorgeht. Bitte teilen Sie hier nach(!) erfolgter Anmeldung als Wikipedia-Benutzer an dieser Stelle mit, ob Sie dazu bereit wären, einem vertrauenswürdigen Wikipedia-Nutzer bzw. einem Wikipedia-Administrator eine kurze E-Mail zu schreiben, damit Ihre Identität hier festgestellt werden kann. Für Ihre Mitwirkung im Voraus besten Dank, --Kritischer Geist 20:34, 30. Nov. 2011 (CET)
Nachtrag:
Eine Authentifizierung könnte möglicherweise auch in der Form erfolgen, dass Sie sich hier bei Wikipedia bereits mit Ihrer Leuphana-E-Mail-Adresse als Benutzer anmelden. Dann müsste nur noch ein Administrator, der Einsicht in die bei der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse hat, Ihre Identität bestätigen.--Kritischer Geist 21:01, 30. Nov. 2011 (CET)
Der übliche Weg hierzu liefe über das Wikipedia:Support-Team.--Aschmidt 21:42, 30. Nov. 2011 (CET)
Ergänzung: Auf Diskussionsseiten wird nichts gelöscht. Alle Diskussionen müssen grundsätzlich dauerhaft nachvollziehbar bleiben.--Aschmidt 22:05, 30. Nov. 2011 (CET)
Sehr geehrter Herr Precht - so schwer es mir fällt, das zu glauben, aber derjenige, der unter Ihrem Namen mehrfach hier Zuschriften eingestellt hat, scheint ja tatsächlich mit Ihnen identisch zu sein (insofern hat sich für mich die Frage erledigt: "Wer ist er, und wenn ja, wie viele?"), daher diese namentliche Anrede. Warum fällt es mir schwer, die Identität zu akzeptieren? Nun, weil Sie doch eigentlich ein ganz heller Kopf sind, mir im übrigen - wie schon weiter oben einmal bekannt - auch gar nicht ganz unsympathisch, aber Ihre Zuschriften, in denen es immer wieder darum geht, als "Philosoph" anerkannt zu werden, doch nichts weniger als unsäglich peinlich sind. In meiner nunmehr mindestens 35jährigen akademischen Erfahrung ist es mir noch nie begegnet, daß jemand so wie Sie darum kämpft, als Vertreter einer bestimmten Fachrichtung anerkannt zu werden, und dabei gar die absolvierten Examina mitsamt Benotungen ins Spiel bringt. Der Grad der Peinlichkeit erreicht doch fast Guttenbergsches Niveau! Vornehm ist anders. Herkömmlichen akademischen Gepflogenheiten würde es entsprechen, schweigend abzuwarten, ob man in der Fachwelt als Kollege akzeptiert wird. Man muß halt gegebenenfalls ertragen, daß dies bei Außenseitern, ob zu Recht oder zu Unrecht, zuweilen nicht geschieht. Außenseiter bleiben Sie trotz ihrer Honorarprofessur in Lüneburg, das ist nun mal so (und müßte Ihnen eigentlich auch klar sein). Nun habe ich überhaupt nichts gegen Außenseiter, und die Wissenschaftsgeschichte ist voller Beispiele hervorragender Leistungen von Gelehrten, die von bornierten zünftigen Universitätsgelehrten nicht akzeptiert wurden. Nur: wo sind diese Ihre philosophischen Leistungen? Dringender aber noch die Frage: Was treibt Sie denn bloß, unbedingt "Philosoph" sein zu wollen - als wenn die Tätigkeit als Publizist, Literat, von mir aus "philosophischer Publizist" nicht sehr ehrbar wäre und als wenn nicht jeder mit Kritikvermögen ausgestattete Akademiker wüßte, daß es in jedem Universitätsinstitut mindestens einen Dünnbrettbohrer gibt, der so manchem außerhalb der Universität tätigen, auf dem betreffenden Gebiet publizierenden Menschen intellektuell, unter Umständen auch an Sachkenntnis, durchaus unterlegen ist. Da gibt es doch so manchen, der schlecht und recht seine Lehrtätigkeit wahrnimmt, im übrigen nicht zu schreiben versteht und daher nur gelegentlich etwas publiziert, das kaum einer lesen mag, schon in der Fachwelt nicht, erst recht aber nicht das breitere Publikum. Im Vergleich dazu ist es doch durchaus achtbarer, mit bei einem breiten Publikum erfolgreichen Büchern als Popularisator zu wirken. Daß einen die Philosophenzunft, möglicherweise gar nicht aufgrund fundierter inhaltlicher Kritik, sondern aus blankem Futterneid nicht als einen der ihrigen akzeptiert, muß doch - gerade wenn man über Ihr offenkundig (eher zu) ausgeprägtes Selbstbewußtsein verfügt - zu verschmerzen sein, und Ihre Autoreneinkünfte dürften das, was jene Fachphilosophen verdienen, bei weitem übersteigen... auch das müßte Sie doch eigentlich trösten und befähigen, die Sache philosophisch hinzunehmen. Statt dessen machen Sie sich mit Ihren Zuschriften und den anscheinend auch bei den Medien lancierten Interventionen hinsichtlich Ihrer Bezeichnung als "Philosoph" bei genau denen, in deren Kreis sie aufgenommen werden, geradezu unmöglich. Das hat, wohlwollend betrachtet, etwas Tragikomisches, wie auch jede Hochstapelei (einschließlich Guttenbergs) ein tragikomisches Moment hat. Sehen Sie denn gar nicht, welchen schweren Tort z. B. ein Helmut Schmidt oder von mir aus auch ein Joschka Fischer sich selbst antäten, wenn sie partout als "Politologen" anerkannt werden wollten? Man würde glatt den Respekt selbst vor solchen Personen verlieren, die ich im übrigen gewiß nicht auf eine Stufe mit Ihnen stellen möchte, da gibt es doch zu große Unterschiede in der Substanz. Es gäbe da aber schon ein tertium compartionis, das erhellend sein mag. Kurzum: Hören Sie um Ihres eigenen Ansehens willen doch bloß auf, unbedingt "Philosoph" genannt werden zu wollen - mit jeder weiteren Intervention in dieser Sache entfernen Sie sich davon, einer zu sein.141.91.129.4 12:50, 2. Dez. 2011 (CET)

Da rückt Herr Precht eine diffamierende Falschaussage zurecht, und schon meldet sich ein Anonymus (mit der unbelegten Behauptung von Hochschulerfahrung) und diffamiert ihn, indem er ihn mit dem Hochstapler und Betrüger in einem Atemzug nennt. Dieser Mann, der für sich lustigerweise auch noch in Anspruch stellt für "die" Hochschulphilosophie zu sprechen ist sicher kein Professor an einer deutschen Universität gewesen. Ein ordentlicher Professor würde so etwas sicher nicht. Nr. 141.91.129.4: Sie sollten sich was schämen! (nicht signierter Beitrag von 87.187.179.46 (Diskussion) 13:46, 3. Dez. 2011 (CET))

Sehr geehrter Anonymus (sehr geehrte Anonyma?)87.187.179.46: Sie verfahren nach dem sattsam bekannten, wegen seiner Unfruchtbarkeit (im Sinne eines rationalen Diskurses) und mühelosen Durchschaubarkeit nichtsdestoweniger so unerquicklichen Taschenspielertrick, Äußerungen zu unterschieben bzw. durch hermeneutisch unzulässige Exrapolationen hineinzuinterpretieren, die nicht gemacht worden sind, gegen die Sie dann aber polemisieren: da sie nicht gemacht worden sind, polemisieren sie also gegen ein Nichts. Man fragt sich, was solches sein soll außer Zeitvergeudung für Sie selbst und jeden, der's liest. Zitieren Sie doch bitte präzise diejenigen Stellen meiner Zuschrift an Herrn Precht (wenn der hier unter diesem Namen Schreibende denn wirklich mit Precht identisch ist), an denen ich den Anspruch erhebe, für die Hochschulphilosophie zu sprechen. Bevor Sie ein erneuter Apologetenfuror (etwas in der Richtung wittere ich bei Ihnen) ergreift, der Ihnen anscheinend den Blick und das Urteilsvermögen trübt, lesen Sie doch bitte einfach einmal genau, was wirklich geschrieben steht. Mit keinem Wort habe ich mich zum Sprecher der Hochschulphilosophie gemacht, mit keinem auch nur angedeutet, selbst Philosoph zu sein, geschweige denn, dieses oder ein anderes Fach als Professor, ob ordentlicher oder außerordentlicher, jemals vertreten zu haben. Überprüfen Sie in Ihrem eigenen Interesse Ihre Wahrnehmung - sie wähnen da nämlich etwas, und wenn das zur Gewohnheit wird, geht's selten gut. Mir ist es geradezu schleierhaft, was in meinem Text Sie überhaupt zu diesem Wähnen veranlaßt haben kann. Seien's so gut und klären mich auf - falls es Ihnen gelingt, sich selbst Klarheit darüber zu verschaffen. - Sattsam bekannt und daher abgedroschen (oft auch ein bißchen dümmlich) ist das Aufheulen, wenn in irgendeiner Form Vergleiche angestellt werden. Die Dümmlichkeit (oder interpretatorische Böswilligkeit) liegt stets darin, den Vergleich in eine Gleichsetzung umzudeuten, obwohl der wohlverstandene Vergleich gerade die Verschiedenheit der Vergleichsglieder, allerdings Nähe/Identität in einem Vergleichspunkt, also einem Einzelaspekt, behauptet. Genau in diesem Sinne habe ich den Fall Guttenberg ins Spiel gebracht: Ich habe ausgerufen: "Der Grad der Peinlichkeit erreicht doch fast Guttenbergsches Niveau!" Es geht um die Peinlichkeit, nichts anderes. Nicht um die Gesamtpersönlichkeit, nicht um das Plagiat oder den Betrug. Vielleicht haben Sie für so etwas ja kein Sensorium: Mir jedenfalls ist ein so erbärmliches Schauspiel, wie der Mann es hartnäckig aufgeführt hat und immer noch aufführt, einerseits Quelle der Belustigung und vielleicht auch Schadenfreude, es verursacht mir aber auch ein peinliches Gefühl. Neuerdings spricht man ja von so etwas wie "Fremdschämen" - vielleicht verstehen Sie das besser. Ich spreche dann auch noch vom "tragikomischen Moment" - das geht in dieselbe Richtung. So komisch die Entlarvung eines Hochstaplers das Ertappen eines "an und für sich" respektablen Menschen bei einer bornierten kleinen Eitelkeit sein mag, so hat der Vorgang ja auch seine "tragische" Dimension (im eher umgangssprachlichen Sinn, i. e. nicht in dem der Tragödientheorie), wenn man einmal an die individual- oder tiefenpsychologischen Motive denkt, die bei der betreffenden Person vermutlich eine Rolle spielen. Jeder, der sich nach der Devise "Mehr scheinen, als sein" verhält, ist doch, mitleidslos betrachtet, lächerlich, mitfühlend gesehen jedoch ein eher trauriger Fall. Auch nach erneuter Lektüre meines Textes finde ich, daß für den Verstehensfähigen und -willigen dieses ausreichend deutlich in und zwischen den Zeilen steht; in gar keiner Weise jedoch das, was Sie offenbar mit Ihrer Formulierung von dem einen Atemzug unterstellen wollen, nämlich eine Gleichsetzung des Herrn P. mit einem gewissen Betrüger und Hochstapler. Insofern sehe ich auch nicht den geringsten Anlaß, Ihrer Aufforderung zum (Selbst-)Schämen zu Folge zu leisten. Eher sollten Sie Ihre schlampige (um es milde zu formulieren) Lektüre und Interpretation meiner Zuschrift genieren.141.91.129.4 18:09, 5. Dez. 2011 (CET)

Klärungsbedarf

Der Artikel enthält mehrere Falschaussagen.

Die Bezeichnung Wissenschaftsjournalist ist unzutreffend. Philosoph ist richtig.

Zoologie ist kein "Hobby" von mir.

Der Name meiner Mutter ist nicht Julia: Ich bitte dies zu streichen!

Ich habe ein leibliches Kind (aus einer früheren Beziehung) und drei Stiefkinder.

Das Buch "wer bin ich?" ist KEIN Kompendium.

Mit besten Grüßen Dr. Richard David Precht (nicht signierter Beitrag von 80.135.187.23 (Diskussion | Beiträge) 12:09, 16. Jan. 2009 (CET))

Hallo Herr Precht. Ich weis nicht, warum Sie nicht als Wissenschaftsjournalist genannt werden wollen. Jemand der einen "Publizistik-Preis für Biomedizin" verliehen bekommen hat, hat diese Bezeichnung auf jeden Fall verdient.
Wenn Herr Schreiber in seinem Artikel über Sie (Siehe die verlinkte Referenz) unrecht hat, ist hier nicht der Punkt um das zu klären.
Das mit den Stiefkindern steht so da.
Philosoph ist ja zum Glück keine geschütze Berufsbezeichnung, lieber Herr Precht, von grossem öffentlichem Interesse wäre das Glaubensbekenntnis. Religion ist, für Kenner der Materie, nämlich keine Privatsache. (nicht signierter Beitrag von 91.15.109.222 (Diskussion) 15:18, 10. Dez. 2011 (CET))
Das mit dem Kompendium kenne ich nicht.
An Sonsten gilt hier in der Wikipedia der Grundsatz "Wikipedia:Sei mutig!". Bitte beachten Sie aber, dass wir und wegen der Grundsätze der Wikipedia (siehe WP:TF) nur auf zitierfähige Quellen verlassen können, und nicht auf "persönliches Wissen". --P.C. 12:29, 16. Jan. 2009 (CET)
  • Ein Wissenschaftsjournalist ist jemand, der regelmäßig in der Tages- und Wochenpresse über wissenschaftliche Themen schreibt. Das ist für Herrn Precht nicht belegt (und nicht zutreffend). Die Verleihung eines Publizistik-Preises rechtfertigt es, jemanden als Publizisten zu bezeichnen (wie im Artikel korrekt geschehen), nicht aber als Journalisten. Für seine Selbsteinschätzung als Philosoph gibt es ebenfalls keine neutralen Belege. Ich habe die Berufsbezeichnungen daher auf die unstrittigen beschränkt.
  • Namen und Geburtsjahr der Mutter sind nicht belegt (und falsch).
  • Kindliche Berufswünsche sind enzyklopädisch irrelevant, sofern sie nicht von besonderer Bedeutung für den späteren Lebensweg sind. Ich wollte als Kind auch Lokomotivführer werden, halte das aber nicht für einen erwähnenswerten Bestandteil meiner Biographie.
  • Eine beiläufige Bezeichnung als „Hobbyzoologe“ in einem Presseartikel ist keine ausreichende Quelle für die Aussage „Sein Lieblingshobby ist Zoologie“.
  • Der Begriff „Kompendium“ kommt im Artikel nicht mehr vor. Herr Precht bezieht sich da anscheinend auf eine ältere Fassung. Die Angaben zu den Kindern stimmen mit seinen Angaben überein.
Ich habe den Artikel entsprechend geändert. --Jossi 16:13, 16. Jan. 2009 (CET)
Nachdem Precht heute vor und in einem längeren Gespräch im Deutschlandfunk als Philosoph (und nur als solcher) vorgestellt wurde und er ja auch Philosophie studiert hat, habe ich gegooglet und festgestellt, dass bei 33.900 Treffern für *Precht Philosoph* die Berechtigung bestehen dürfte, ihn auch in einem Artikel in der de:WP als Philosoph zu bezeichnen. --ThoR 23:21, 19. Apr. 2009 (CEST)
PS: Nach meinem edit bekam ich Post, in der erneut bezweifelt wurde, dass Precht ein Philosoph sei, worauf ich hier geantwortet habe. --ThoR 17:19, 20. Apr. 2009 (CEST)

Es ist lächerlich, sich selbst als Philosoph zu bezeichnen, wenn man damit nicht zugleich alle anderen Menschen meint. Habe die Berufsbezeichnung "Philosoph" bei Precht vor kurzen im Fernsehen und kann nur sagen, dass ich mich immer wieder frage, warum es solche Geister sind, die in Deutschland von sich reden machen. Beste Grüße. Rene. ~~---- (nicht signierter Beitrag von 188.103.225.202 (Diskussion) 01:58, 2. Jun. 2010 (CEST))

Vorschlag zur Güte: vielleicht sollte man Precht als Philosophendarsteller oder Fernsehphilosoph bezeichnen.--79.193.7.161 12:33, 28. Nov. 2011 (CET)

Titel "Wer bin ich?..."

Wäre es nicht eigentlich sinnvoll, einen Abschnitt dem Buch "Wer bin ich - Und wenn ja, wie viele?" zu widmen. Da sollte m. E. dargelegt werden, wie Precht denn eigentlich den so offenkundig sprachlich falschen Titel begründet. Die Frage "Wer bin ich?" läßt sich doch gar nicht mit "Ja" oder "Nein" beantworten - womit dem zweiten Teil des Titel jede Grundlage entzogen ist. Ein Schuh könnte doch nur draus werden, wenn Precht formuliert hätte: "Bin ich wer - Und wenn ja, wie viele?"141.91.129.4 13:33, 2. Dez. 2011 (CET)

War ein Bestseller, wäre also eher Stoff für einen eigenen Artikel über das Buch. In der vorliegenden Form wäre das aber WP:TF, es sei denn, es hätte sich schon einmal jemand mit dem verunglückten Titel des Buchs in einer Rezension beschäftigt? --Aschmidt 19:22, 5. Dez. 2011 (CET)
+1 Eigener Artikel für das Buch (würde mitmachen...). Wieso verunglückter Titel? GEEZERnil nisi bene 10:40, 9. Dez. 2011 (CET)

Unter der Rubrik "Kritik" ließe sich sicher vermerken, dass der "Fernsehphilosph" Precht im Dez. 2011 öffentlich ein "Soziales Jahr" für Senioren gefordert hat. Darunter versteht er, dass Senioren, also Personen, die aus dem Arbeitsprozess ausgeschieden sind, bspw. Förderunterricht für Migrantenkinder erteilen oder in der Pflege tätig werden.

Dies begründete er mit wirtschaftlichen Notwendigkeiten und der moralischen Pflicht aller Bürger, der Gesellschaft etwas "zurück zu geben".

Kritiker, die sich u. a. in der Kommentarfunktion von BILD Online zahlreich zu Wort meldeten, machten geltend, der Nur-Philosoph Precht wisse gar nicht, was echte Arbeit sei. Alte Menschen hätten ihren Anteil gesellschaftlicher Arbeit getan und Anspruch auf ein ungestörtes Dasein.

In der Tat scheint der Vorschlag rechtliche und rein praktische Bedenken außer Acht zu lassen und ist daher kaum umsetzbar. Daher die Vermutung, dass es sich um eine Art Denkanstoß oder PR-Gag des Autors handeln könnte. H. L. (nicht signierter Beitrag von 217.238.25.55 (Diskussion) 13:13, 9. Dez. 2011 (CET))

Kann man so sehen - andererseits haben Alte jahrhundertelang auch auf dem Altenteil noch ihren Beitrag geleistet. Aber das ist wohl egal - wenn es eine "Medienkonsequenz" hat, kann es rein, wenn es ein Strohfeuer war ... who cares. GEEZERnil nisi bene 15:31, 10. Dez. 2011 (CET) (siehe mein Link unten)

Senioren

Beobachten. GEEZERnil nisi bene 10:40, 9. Dez. 2011 (CET)

Philosoph?

Hierher kopiert von Benutzer Diskussion:ThoR. -- Jossi 18:31, 20. Apr. 2009 (CEST)

Hallo ThoR, du hast Precht die Berufsbezeichnung "Philosoph" verliehen. Das scheint mir etwas übertrieben. Precht hat populärwissenschaftliche Bücher zu philosophischen Themen veröffentlicht, ich sehe aber keine eigenständigen Erkenntnisse oder Beiträge zur philosophischen Fachdiskussion, und das wäre aus meiner Sicht die Voraussetzung, um jemanden als "Philosoph" zu bezeichnen. (Frau Böttinger halte ich in diesem Zusammenhang für keine belastbare Quelle.) Was meinst du dazu? Freundlichen Gruß -- Jossi 09:36, 20. Apr. 2009 (CEST)

Nachtrag: Entschuldigung, ich hatte deinen Hinweis auf der Diskussionsseite übersehen. Wer war denn der Gesprächspartner im Deutschlandfunk? Ein Journalist oder jemand vom Fach? Um meine Bedenken zu präzisieren: Mir wäre wohler, wenn ich einen Beleg dafür hätte, dass Precht von Fachleuten als Philosoph anerkannt ist. Googletreffer und journalistische Hypes halte ich für nicht so aussagekräftig. (Ich habe auch einen Universitätsabschluss in Philosophie, käme aber niemals auf die Idee, mich als "Philosoph" zu bezeichnen.) Gruß -- Jossi 09:44, 20. Apr. 2009 (CEST)

Hallo Jossi, ich hab' Precht keine Berufsverzeichnung "verliehen", sondern ihn als das bezeichnet, was er ist. Es handelte sich im DLF um diese Sendung: (Punkt 3): „Der Autor und Philosoph Richard David Precht im Gespräch.“ – Bei Zugrundelegung der Kriterien in der Kategorie:Philosoph#Wer ist ein Philosoph? genügte ansonsten bereits der Eintrag von Precht als Philosoph in der DNB (was der Fall ist), um ihn in der de:WP als Philosoph bezeichnen zu dürfen – wobei natürlich auch Punkt 3 der Kriterien mehr als erfüllt ist. Schönen Gruß, --ThoR 17:10, 20. Apr. 2009 (CEST)
PS: Da dies vllt. auch andere Leser interessiert, kopiere ich uns. Dialog auch auf die Precht-Disk. Gruß, --ThoR 17:10, 20. Apr. 2009 (CEST)
PS.PS. (POV): Ich halte übrigens, frei nach Pascal, von sehr, sehr wenigen Philosophen etwas – das heißt, ich habe Precht in meinen Augen keineswegs eine Ehrenbezeichnung zuerkannt .... ;-) --ThoR 17:38, 20. Apr. 2009 (CEST)

Den DNB-Eintrag hatte ich übersehen. Gut, das ist laut unseren Kriterien ein Indiz. Ein Indiz ist aber noch nicht zwingend. Ich sehe trotzdem, bei aller Sympathie für Precht, nicht, dass er einen wesentlichen Beitrag im Bereich der Philosophie geleistet hat (außer im Bereich der Popularisierung und der Förderung des öffentlichen Interesses an philosophischen Fragen -- das hat er zweifellos). In der Fachphilosophie werden seine Schriften nicht diskutiert. Punkt 3 ist allerdings ein gewichtiges Argument zu deinen Gunsten. Vielleicht ist ja meine Auffassung von „Philosoph“ wirklich zu streng. Ich habe mal eine Anfrage ins Portal:Philosophie gesetzt und lasse mich natürlich auch gern eines Besseren belehren. :-) -- Jossi 18:41, 20. Apr. 2009 (CEST)

Nach BK: Ich hatte es schon mal hierher kopiert (siehe oben) – aber egal.... Dass die Überschrift weiterhin mit einem Fragezeichen versehen wurde, ist inzwischen allerdings nervig. Das DNB-Kriterium und das unter Punkt 3. genannte liegen vor, und das reicht. Ich werde mich an dieser, offenbar nicht objektiv begründeten Disku nicht weiter beteiligen. Es geht nicht um Indizien (??) oder um Sympathie oder um meine Gunsten, sondern um vorliegende, klare Kriterien. Mir ist Precht völlig gleichgültig, und was hier vorliegt, ist imo inzwischen lächerlich. --ThoR 18:50, 20. Apr. 2009 (CEST)
als zeitgenössischer philosoph wird üblicherweise in wikipedia nur kategorisiert, wer entsprechend institutionell identifizierbar ist (habilitation, dozentur etc) und einschlägige fachpublikationen vorgelegt hat (in fachzeitschriften, fachverlagen; veröffentlichungen, die in fachzeitschriften besprochen und diskutiert werden u.dgl.). (das sind die in diesem feld üblicherweise verlangten "klare(n) kriterien") das wird deswegen so eng gehandhabt (enger als zb in der DNB), weil auch allerlei aus akademischer sicht mehr oder weniger zwielichtige autoren gern mit einem personenartikel in wikipedia als philosophen stünden (welche die DNB zb ohnehin ignorieren kann). zb aus dem weiten feld esoterischer "ratgeber"literatur u.dgl. der hier vorliegende artikel ist ein grenzfall, weil eine dissertation zu musil durchaus philosophisch einschlägig sein kann (ich habe sie nicht gelesen, es kommt darauf an, ob zb auch dessen theoretische reflexionen oder eher nur dessen erzählweisen u.ä. analysiert werden) und einige andere werke durchaus von populärwissenschaftlichen charakter im guten sinne scheinen (ich kann es nicht beurteilen, ich habe nichts davon gelesen und schätze hier lediglich aufgrund journalistischer besprechungen von werken prechts ein). es ist daher m.e. eine abwägungssache. ich jedenfalls halte hier keine aktien. du kannst ja noch gezielt oder breit nachfragen bzw. abwarten, was andere, welche mit der wartung von personenartikeln zu philosophen ein wenig erfahrung haben, dazu meinen. schönen abend, Ca$e 21:16, 20. Apr. 2009 (CEST)
Ich würde ihn in diesem Fall als „Philosophen“ durchgehen lassen, wenn man alles in allem in Betracht zieht. In Fällen solcherlei öffentlicher Bekanntheit und Wirkens inklusive eines populären Bestsellers (ist ja auch eine Art "Monographie" wie eine Habilitation) aus dem passenden Bereich mit sehr einschlägiger Vorbildung sollten wir da nicht päpstlicher sein als der Papst mit unseren strengen Regeln. Markus Mueller 22:52, 20. Apr. 2009 (CEST)
Ich seh's wie Ca$e Das einzige, was vorliegt, ist eine Diss. über Musil und das Buch Noahs Erbe: vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen, erschienen im Rotbuch-Verlag, auch nicht grade als philosophischer Fachverlag bekannt. Ich würde eher die Bezeichnung "Popularphilosoph" vorschlagen, falls man das heute noch so sagt. Ein Philosoph, der auch nur ansatzweise von der wirklichen Forschung beachtet werden würde oder gar eigene Forschungsleistung vorzuweisen hätte, ist er definitiv nicht. --Usw. 23:21, 20. Apr. 2009 (CEST) - Nachtrag: vielleicht passt er auch in die Sparte Wissenschaftsjournalist ganz gut rein? --Usw. 23:30, 20. Apr. 2009 (CEST)

Den hier gemachten Vorschlag finde ich am besten: "Autor populärwissenschaftlicher Bücher zu philosophischen Themen". --Usw. 16:24, 21. Apr. 2009 (CEST)

Über die Qualität zu urteilen ist sicherlich nicht unsere Aufgabe. Das mit den akademischen Leistungen steckt nicht im Begriff des Philosophen. Er muss auch nicht forschen. Prechtl wird aber hier als Philosoph geführt. Lutz Hartmann 16:56, 21. Apr. 2009 (CEST)
Darin steckt ja noch kein Qualitätsurteil, wenn man sagt, dass er populärw. Bücher über Phil. schreibt. Aber die Welt geht für mich nicht unter, wenn man ihm das Prädikat Philosoph verpasst, zumal er's ja studiert hat. Nur sind eben die strengeren Kriterien, die Ca$e nannte, aus meiner Sicht nicht erfüllt. --Usw. 17:30, 21. Apr. 2009 (CEST)

Was haltet ihr denn von folgender Formulierung für die Einleitung: „... ist ein deutscher Schriftsteller, Publizist und Essyaist, der vor allem als Autor sehr erfolgreicher populärwissenschaftlicher Bücher zu philosophischen Themen bekannt geworden ist“? --Jossi 17:35, 21. Apr. 2009 (CEST)

Meiner Meinung nach die beste Lösung. Wir vermeiden damit nämlich, hier einen Präzedenzfall zu schaffen, auf den sich später unter Umständen auch einige der Esoterik nahestehende Autoren berufen können. Mit der von Dir vorgeschlagenen Formulierung sollte uns das später nicht auf die Füße fallen. -- Tisch & Stuhl φιλο 20:24, 21. Apr. 2009 (CEST)

Zum Glück kümmert's Leben sich nicht um die Probleme der Wikipedia-Philosophen: Bestseller-Autor Precht philosophiert fürs ZDF Alle Welt nennt Precht einen Philosophen, die WP-eigenen Kriterien sind erfüllt; aber in seinem WP-Artikel darf er's nicht sein. Mein Gott, ist die WP manchmal peinlich. --ThoR 22:17, 23. Apr. 2009 (CEST)

Vllt. lässt sich Essayist im Art.-Kopftext auch richtig schreiben (und die entstand. Doppelverlinkg. entfernen) ?? --ThoR 22:24, 23. Apr. 2009 (CEST)
Nabend, "die WP" gips nich, "alle Welt" auch nich. Eine geschützte Berufsbezeichnung"Philosoph" allerdings auch nicht. Ich muss das wissen, denn mein Lateinlehrer nannte mich auch immer Philosoph. --Bonzo* 22:58, 23. Apr. 2009 (CEST)
Also benutzerfreundlich ist anders. Wer den Namen vergessen hat, wird Herrn Precht - mit hoher Wahrscheinlichkeit - unter der Rubrik Philosoph suchen. In der englischen und finnischen Wikipedia ist er auch einer. (In der deutschen übrigens auch, wenn man nur Precht als Suchbegriff eingibt.) Wenn schon, dann sollte im Artikel begründet werden, warum er keiner ist, à la "Precht wird häufig fälschlich als Philosoph bezeichnet, spielt aber in akademischen Kreisen keine Rolle". Das wäre albern? Stimmt schon. Aber den Begriff, der den meisten Leuten als erstes zu Precht einfallen würde, einfach zu vermeiden, ist auch ziemlich albern. -- Janquark 14:17, 5. Jun. 2009 (CEST)
Benutzerfreundlichkeit ist bei einem Projekt mit wissenschaftlichem Anspruch aber nicht der Leitmaßstab. Genausowenig ist es die umgangssprachliche Bedeutung bestimmter Wörter. Sonst wäre auch Schwanz das richtige Lemma für Penis. -- Tischbeinahe 14:51, 5. Jun. 2009 (CEST)
Benutzerunfreundlichkeit ohne triftige Gründe verstößt andererseits gegen den Wikipedia-Leitsatz "Don't be a dick" (wo wir schon beim Thema sind). ;-) Aber im Ernst: Der einzige wirkliche Grund, den ich hier gefunden habe, Precht nicht als Philosophen zu bezeichnen, ist, dass sich sonst auch "der Esoterik nahestehende" Autoren als Philosophen bezeichnen könnten. Und das ist doch ganz offensichtlich nichts weiter als eine persönliche Abneigung. Na, sei's drum. (Schon irgendwie lustig, dass Arnold Schönberg in der Wikipedia als "Komponist, Musiktheoretiker, Lehrer, Maler, Dichter und Erfinder" bezeichnet wird, wobei seine Bedeutsamkeit auf einigen dieser Gebiete nun nicht gerade überragend ist, und andererseits jemand, der Philosophie studiert hat, promoviert hat und Philosophiebücher schreibt, nicht als Philosoph. Hier stimmt einfach was nicht, sorry.) mfG, -- Janquark 23:07, 6. Jun. 2009 (CEST)
Es gibt das Wort: "Man ist, was man macht". Wenn einer philosophiert, ist er Philosoph, und wenn einer bäckt, ist er Bäcker. Sagt ja keiner, dass er deshalb schon ein geprüfter Bäckermeister sei, oder Precht ein Philosophieprofessor. Wie schon oben von jemandem so richtig festgestellt wurde, ist "Philosoph" keine geschützte Bezeichnung. Und das Schönberg-Beispiel bringt es endgültig: hat er was erfunden, ist er eben "Erfinder"! Warum also soll Precht kein Philosoph sein? --Kursch 23:29, 6. Jun. 2009 (CEST)
Und wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben... So gesehen sind auch alle Betriebe mit einer Unternehmensphilosophie von der Handwerker-Garage aufwärts alles Philosophen. Berufsschutz hin oder her, ohne einen Studienabschluss in Philosophie und ohne Peer Review-Artikel in den entsprechenden Blättern wird das nix mit der erlauchten Bekrönung. Wie wär's aber mit der [[Kategorie:Geniale Dilettanten]]? Das hätte wirklich Pfiff. --Bonzo* 21:37, 7. Jun. 2009 (CEST)

Ich find diese ganze Diskussion hochgradig lächerlich. Wahrscheinlich diskutieren hier Leute, die mit einem Feinripphemd voller Schokoflecken den Thesaurus bei MS Word überanstrengen, um intelligent klingende Begriffe zu suchen, und sich darüber echauffieren zu können, dass Precht nicht habilitiert ist o.ä. Im übrigen hat hier jemand so was gesagt wie "ist ja auch eine Art Monographie wie eine Habilitation" und sich damit auf einen populären Bestseller bezogen. Das ist natürlich auch völliger Rotz, denn entweder ein Buch ist eine Habil.-Schrift oder eben nicht. Aber mit solcher Logik könnte man Guido Knopps "Hitlers Helfer" auch als Beweis für seine eindeutige Qualifikation als Historiker durchgehen lassen, die ohnehin keiner Habilitation oder ähnliches bedarf. Ich kann das Argument mit den Autoren, die der Esoterik nahestehen nicht nachvollziehen, da dies auf Precht ja nicht zutrifft. Also was solls? Eine Sache stößt mir besonders bitter auf: Diese nervigen Klassifizierungsdiskussionen von Möchtegernintellektuellen die ja selbst auch nichts weiter erreicht haben als hie und da mal auf Wikipedia ne Änderung vorzunehmen sind doch typische Foren für ideologisch motivierte Scheindiskussionen. Bei Youtube gibts ne Doku über Karl Popper und natürlich gibt es auch da immer wieder Stimmen die behaupten, Karl Popper sei kein Philosoph gewesen oder philosophisch primitiv oder was weiß ich. Aber ist sowas dann auch ernst zu nehmen? Und ganz ehrlich, ist die Diskussion über Precht nicht ebenso schwachsinnig? 1. Er hat Philosophie studiert. 2. Er ist in Philosophie promoviert. Wer sagt, er habe keinen Forschungsbeitrag geleistet, weiß offenbar nicht, was eine Dissertation ist, denn eine Dissertation VERSTEHT SICH nun mal als Forschungsbeitrag. Ich weiß, dass viele intellektuelle Amöben hohe Anforderungen an den Begriff des Philosophen haben, aber würde man denn zu jemandem der in Mathematik oder Geschichte promoviert ist, absprechen, Mathematiker bzw. Historiker zu sein? Doch eher nicht!!

Und noch ne allgemeinere Bemerkung: Manche Leute beklagen ja, Deutschland sei nicht mehr das Land der Dichter und Denker. Andere wiederum halten Philosophie wie etwas wie die Wundertaten Jesu Christi: Gabs mal, so meinen Sie, kann in der Gegenwart nicht mehr geschehen. Philosophen sind dann vielleicht Plato, Thomas von Aquin (wieso wird dem mal nicht die Bezeichnung Philosoph abgesprochen?? Hielte ich für sinnvoller), etc. vielleicht noch Adorno, Horkheimer und Habermas, wobei das bei Habermas vor allem deswegen umstritten ist, weil er noch lebt. Naja, und jemand unter 60 KANN doch gar nicht Philosoph sein... Mir kommts vor so denken manche Leute. Wenn man sich aber als Land der Dichter und Denker gerne sehen würde, dann sollte man sich doch nicht scheuen, die philosophische Beiträge ANERKANNTER Fachleute zu würdigen. -- Lo (nicht signierter Beitrag von 217.238.245.37 (Diskussion | Beiträge) 29. Jun. 2009, 00:13)

Nur fürs Protokoll: Precht hat in Germanistik promoviert, nicht in Philosophie. Seine Dissertation hat ein literaturwissenschaftliches Thema (wenn auch mit philosophischem Einschlag). --Jossi 01:22, 29. Jun. 2009 (CEST)
Jo, steht zwar auch im Artikel, ist aber wohl gemein. Precht hat am kölschen Institut für Deutsche Sprache und Literatur promoviert, guckst du: [1]
Und wer hat ihn überhaupt bekannt gemacht? Eine kölsche Literaturkritikerin. Ohne ihr Votum gäb's auch keinen Wikipedia-Eintrag über Richard David Precht.
Für alle weiteren Philosophie-Cracks: Precht schreibt verständlich über die Ergebnisse von Anderen, aber er ist nicht innovativ in irgendwelchen philosophischen Gebieten. Er betreibt auf gut gemachte Weise Wissenschaftsjournalismus und Philosophie-Publizistik, doch keine philosophische Forschung. Er hält sich zwar damit schon für einen Philosophen, doch das anschauliche Zusammenfassen von Recherchen ist noch kein innovatives philosophisches Denken. Precht hat nun die Nachfolge von Jostein Gaarders Buch Sofies Welt angetreten.
Überhaupt wird hier wieder schön deutlich, wie gerne Philosophie mit Ungenauigkeit und vagen Begriffen gleichgesetzt wird. Von den Marketing-Kampagnen zu den Lebensratgebern: Sumpf ist Trumpf. Das legitime Bedürfnis nach Sinnsuche und Welterklärung ist eine Sache, aber die enorme Anstrengung, konsistente Welt- und Erkenntnismodelle zu erstellen, ist eine ganz andere Sache. --Bonzo* 17:39, 29. Jun. 2009 (CEST)
Nun gut, dann ist er eben in Germanistik promoviert. Das ändert nichts daran, dass seine Germanistik-Dissertation auch im Bereich der Philosophie als Forschungsbeitrag gewertet werden darf. Das wäre in etwa so, als würde man sagen, Freud habe als Psychoanalytiker, übrigens in Medizin promoviert (also Dr. med. und nicht Dr. phil.) für die Literaturwissenschaft keine Bedeutung. Nach deiner Auffassung wäre doch Sigmund Freud dann ausschließlich Mediziner und mehr nicht. Und das ist doch auch schwachsinnig! Und im Übrigen, Bonzo, ich setze Philosophie nicht mit Ungenauigkeit und vagen Begriffen gleich. Ich bin auch niemand, der jeden x-Beliebigen Säufer der seine Theorien in Sachen Weltanschauung anderen aufdrängt, zum Philosophen erklären würde, nur weil er mal "philosophiert" hat. Und was soll den eigtl. dieses Geschwätz über Marketing-Kampagnen und Lebensratgeber? Nichts dergleichen hat sich Precht vorzuwerfen. Sein Buch "Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?" hat doch etwa mit irgendwelcher Esoterik überhaupt NICHTS am Hut. Und eine Sache darf man ihm vielleicht doch auch zu Gute halten: So populärwissenschaftlich sein Buch auch ist, es wird eindeutig das Bemühen erkennbar, interdisziplinär zu arbeiten (ich werde das jetzt bewusst nicht belegen, zumindest nocht nicht, vll. bringt dich das ja dazu, in sein Buch reinzuschauen, dann wirst du auch merken, dass er über jeden Verdacht erhaben ist, einen "Lebensratgeber" geschrieben zu haben).
Eine kölsche Literaturkritikerin hat ihn bekannt gemacht. Und weiter? Was willst du mir damit denn sagen? Ist das ein Argument dafür, ihn nicht als Philosophen zu bezeichnen? Foucault, Ahrendt und Popper waren übrigens "Philosophen wider Willen", wenn man das so bezeichnen möchte. Precht möchte es zwar, wird als Philosoph aber nicht anerkannt... also, wird er schon, aber offenbar nicht bei Wikipedia.
Und im Übrigen möchte ich hier ja auch keineswegs versuchen Euch weiszumachen, Precht stehe auf einer Stufe mit Popper oder Ahrendt, aber das muss man vielleicht auch nicht von jedem Philosophen erwarten. Ich bin lediglich der Meinung, dass jemand der Philosophie studiert hat und überdies mit einer Dissertation einen Beitrag zur philosophischen Forschung geleistet hat (wenn auch nicht unbedingt im Fach Philosophie) sich durchaus mit einiger Berechtigung als "Philosoph" bezeichnen darf. -- Lo (nicht signierter Beitrag von 132.199.33.50 (Diskussion | Beiträge) 16:42, 30. Jun. 2009 (CEST))
„wie gerne Philosophie mit Ungenauigkeit und vagen Begriffen gleichgesetzt wird“, damit war (auch) deine Auffassung von Philosophie gemeint, aber nicht die von Precht: philosophische Sekundärliteratur = Philosophie.
Precht vermittelt zwischen dem allg. Bedürfnis nach Sinnsuche und Welterklärung und den philosophischen Welt- und Erkenntnismodellen, hatte ich vergessen hinzuzufügen. --Bonzo* 18:54, 30. Jun. 2009 (CEST)
1.) Offenbar ist dir nicht klar, was denn Sekundärliteratur ist, und dass die Frage, ob ein bestimmtes Werk Sekundärliteratur ist oder nicht stest abhängig vom Forschungsgegenstand ist. Prechts Bücher (also zumindest seine populärwissenschaftlichen) sind weder Quellen, noch Sekundärliteratur, weil sie eher Überblickswissen vermitteln, als sich konsequent ein Forschungsziel und eine Leitfrage zu setzen. Schreibst du einen Aufsatz über "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" (Popper), dann ist Poppers Buch die Quelle, die von dir herangezogene Forschungsliteratur ist Sekundärliteratur, dein Aufsatz ist auch Sekundärliteratur. Würde dann jedoch jemand auf die Idee kommen eine Arbeit zu schreiben über "Bonzos Position zu Poppers Modell der offenen Gesellschaft" o.ä. wäre dein Aufsatz nicht mehr Sekundärliteratur, sondern Quelle. Insofern ist deine Verwendung der Begriffe unpräzise. Davon abgesehen bin ich mir nicht sicher, ob die Auffassung von Philosophie, die du Precht unterstellst, ihm auch tatsächlich zu eigen ist. Soviel dazu.
2.) Ich hätte gerne einen Beleg dafür, mit welchen vagen Begriffen ich Philosophie gleichgesetzt habe.
3.) Tatsächlich habe ich auch nie behauptet, Prechts populärwissenschaftliche Veröffentlichungen (ich vermute, dass meintest du mit Sekundärliteratur) SEIEN Philosophie. Sein Studium und das Ergebnis seines Promotionsprojekts KENNZEICHNEN ihn jedoch als Philosophen.
4.) Offenbar verstehst du den Begriff Philosoph als Prädikat oder als besondere Auszeichnung. Man kann Philosophie aber auch studieren, den Begriff damit weitaus praktischer verstehen.
Ergo darf sich Herr Precht mit einiger Berechtigung als Philosoph bezeichnen. -- Lo (nicht signierter Beitrag von 77.4.23.219 (Diskussion | Beiträge) 00:02, 1. Jul 2009 (CEST))
„Ungenauigkeit“: „Ahrendt“ kenne ich nicht, du meinst wohl Arendt. „Vage Begriffe“: Erst machst du Publizisten, die über Philosophie schreiben, zu Philosophen, jetzt sind es auch noch alle hausarbeitsschreibenden Philosophiestudenten. Man ist zwar, was man tut, doch das ist noch lange nicht von enzyklopädischer Bedeutung, in WP gibt es dafür Mindestanforderungen, sogenannte „Relevanzkriterien“ (Wikipedia:RK#Wissenschaftler). Nur das Neue, die Innovation, die Kreation macht Praktiker oder Theoretiker welcher Art auch immer zu enzyklopädierelevanten Personen. Wenn du über theoretische Physik schreibst, dann bist du damit noch kein Physikwissenschaftler. Wieso sollte das bei der Philosophie anders sein? Lies dir am Besten den peer review-Artikel durch, dann verstehst du vielleicht besser, wie sich heute innovatives Denken in den Wissenschaften durchsetzt. Nicht der Markt, sondern Fachleute entscheiden darüber, ob etwas wirklich neu ist in wissenschaftlicher Hinsicht. Es geht nicht nur um schöne Zusammenfassungen und erfrischende Fragestellungen (= Sekundärliteratur) - innovatives philosophisches Denken ist knochenharte Geistesarbeit. Ich weiß, wovon ich spreche, habe selbst eine neue Erkenntnistheorie formuliert und im Selbstverlag drucken lassen, das waren die härtesten Wochen und Monate meines geistigen Daseins. Aber deswegen halte ich mich noch lange nicht für einen Philosophen. Noch mal ganz deutlich: Precht schreibt gutes Feuilleton, aber keine Philosophie. Er schreibt über Philosophie und keine Philosophie. --Bonzo* 18:30, 1. Jul. 2009 (CEST)

Ich will mich hier nicht substantiell beteiligen, aber nur mal zwei Hinweise geben: Martin Gardner ist nicht einmal studierter Mathematiker, trotzdem wird er hier als Mathematiker angesehen und ist auch so kategorisiert. Und mehrere Juristen, die zeitweise gute Brötchen in Gerichtsshows verdienen, werden hier – obwohl sie keine einschlägige Ausbildung haben – als Schauspieler angesehen und auch so kategorisiert (Namen möchte ich lieber keine nennen). -- Jesi 19:24, 1. Jul. 2009 (CEST)

Ein autodidaktisches Mathegenie und zwei schauspielernde Juristen: tschüss Relevanzkritierien... (Ich hab eigentlich gar nichts gesagt...) --Bonzo* 19:30, 1. Jul. 2009 (CEST)
Hier geht es aber nicht um Relevanz, die ist wohl in allen Fällen gemäß RK kler (Anzahl der Sachbücher, wesentliche Rollen in Fernsehproduktionen). Es geht nur darum, wie man solche Personen bezeichnet, und das ist ja auch hier der Diskussionspunkt. Ich hatte mal bei einem dieser Fernsehjuristen die Kat. "Schauspieler" entfernt, oh jeh, gab es da mächtigen Gegenwind.-- Jesi 10:39, 2. Jul. 2009 (CEST)

Philosoph die 2.

Moin,

mal eine andere Herangehensweise:

Dissertation in Germanistik bedeutet --> in Geisteswissenschaften (Germanistik) bedeutet --> in Kulturwissenschaften (Geisteswissenschaft#Aktuelle Bestimmung der Geisteswissenschaften) bedeutet --> Dr. rer. cult. (Doktor#Unterscheidung nach Fächern).

Daher eventuell klärende Frage: Was für 'nen Doktortitel hat denn gute Mann? 91.48.109.156 05:23, 4. Jul. 2009 (CEST)

Ich glaube nicht, daß uns das weiter hilft. Dann wäre Angela Merkel auch eine deutsche Physikerin und Dr. Klitschko ein Sportwissenschaftler. Wie Du oben nachlesen kannst, kommen bei der Einordnung einer Person viele verschiedene Merkmale zusammen. --Tischbein-ahe 11:31, 4. Jul. 2009 (CEST)
... wobei Angela Merkel als Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) eingeordnet ist, genau solche Zuordnungen meinte ich mit meiner obigen Bemerkung. -- Jesi 12:23, 4. Jul. 2009 (CEST)
An der Kölner Uni ergibt eine Promotion in Germanistik den Dr. phil. Das beruht aber auf der alten Fakultätseinteilung (philosophische Fakultät, wozu alle Geisteswissenschaften zählen) und hat nichts mit dem Fach Philosophie zu tun. Das hilft uns also auch nicht weiter. -- Jossi 13:42, 4. Jul. 2009 (CEST)
Nachdem m.W.n. "Philosoph" keine geschützte Berufsbezeichnung ist, spricht eigentlich wenig dagegen, ihn als Philosophen zu titulieren, zumal er in der Öffentlichkeit zunehmend als solcher bezeichnet wird. Dann wäre vielleicht darüber nachzudenken, ob es nicht besser zwei Philosophen-Kats geben sollte, z.B. "Studierter Philosoph" für diejenigen, die tatsächlich ihr Diplom, bzw. ihren Dr. phil im Studienfach Philosophie gemacht haben und "Freier Philosoph" für alle anderen. 91.48.106.58 05:29, 6. Jul. 2009 (CEST)
Und wie wär's mit der Kategorie Lebenshilfe oder Lebensratgeber? --Bonzo* 17:15, 6. Jul. 2009 (CEST)

... und die 3.

Die Bezeichnung "Philosoph" ist vermutlich rechtlich nicht geschützt. So mag sich ein jeder so nennen, der es wünscht, zum Beispiel aus merkantilen, oder besser, rein verkaufstechnischen Gründen. Nach in Deutschland üblicher Auffassung ist jemand ein Philosoph, der nicht nur neben einem anderen Studienfach auch noch philosophische Veranstaltungen besucht hat. Sondern als Philosoph wird üblicherweise jemand verstanden, der Philosophie im Hauptfach studierte und seine Dissertation ebenfalls in Philosophie vorlegte.


Hhhhhmmm ... Sokrates? Plato? Aristoteles?

-- 95.117.185.251 21:17, 22. Okt. 2011 (CEST)

Wie kommen Sie darauf, daß Precht seine Dissertation "in Philosophie" vorgelegt habe? Vermutlich, weil Sie den "Dr. phil.", also die philosophische Doktorwürde, gar nicht richtig verstehen und von Universitäten, insbesondere der Universitätsgeschichte, keine Ahnung haben. Ohne ein paar universitätsgeschichtliche Kenntnisse kann man allerdings das Promotionswesen nicht kapieren. Promoviert wird von der Fakultät, und die Spezifizierung des Doktortitels leitet sich von deren Namen ab. Im Vergleich zur Fülle der Fächer, die man an Volluniversitäten studieren kann, gibt es traditionell kaum mehr als eine Handvoll Fakultäten. Zu den alten Fakultäten gehört die Philosophische Fakultät, die schon früh sozusagen besonders farbenfroh war. Z. B. die heute übliche Naturwissenschaftlich-Mathematische Fakultät ist im 19./20. Jh. aus ihr ausgegliedert worden. Da sowohl die Mathematik als auch die Naturwissenschaften traditionell in der Philosophischen Fakultät gelehrt wurden, erwarb man als studierter Chemiker, Physiker, Mathematiker usw. in ihr die philosophische Doktorwürde. Herzlich wenige der betreffenden Herren (und später auch Damen) hätten sich aufgrund dessen als Philosophen verstanden, genausowenig wie heutige Musikwissenschaftler, Kunsthistoriker, Sprachwissenschaftler, Philologen, Historiker usw. usw., die zwar z. T. nach konservativen Studienordnungen auch noch ein paar Scheine in Philosophie erwerben müssen, sich als Philosophen verstehen. - Wer weiß, vielleicht hat auch Herr Precht keine Ahnung vom historisch gewachsenen Fakultäts- und Promotionswesen und glaub daher, als "Doctor philosophiae" habe er eine Art Philosophendiplom erworben.
Man darf eben nicht vom Doktortitel die relativ präzise Angabe der Fachrichtung erwarten, die etwa das in der DDR übliche Diplomwesen (das neben dem Promotionswesen existierte) gibt/gab. Ein Diplompsychologe ist in der Tat ein Psychologe, in seiner promovierten Erscheinungsform aber ein Dr. phil., nicht etwa ein Dr. psych. - wird aber dadurch natürlich nicht zum Philosophen, sondern bleibt Psychologe.
Um noch etwas zum Argument mit dem "rechtlich nicht geschützt" zu sagen: Wer meint, sich bei biographischen Artikeln an rechtlich geschützte Berufsbezeichnungen klammern zu können, erleidet ganz schnell Schiffbruch. Das sollte, wenn es sich um historische Personen handelt, unmittelbar einleuchtend sein, ist es aber eigentlich auch, wenn man nur ein wenig nachdenkt: Es gibt wohl wesentlich mehr Berufe und Lebenstätigkeiten als rechtlich geschützte Berufsbezeichnungen. Weder Künstler, Kunsthandwerker, Politiker, Schriftsteller, Musiker, Komponist, Dirigent, Pianist, Journalist, Mathematiker, Redakteur, Philologe, Sportler (mit sämtlichen Einzeldisizplinen, im Unterschied etwa zum "Diplomsportlehrer") usw. usw. sind solche "rechtlich geschützten" Bezeichnungen - ein Blick in jedes vernünftige allgemeine Personenlexikon zeigt, daß aus guten Gründen bei der Lemmabildung eben zuallermeist auf solche nicht rechtlich geschützten Berufsbezeichnungen zurückgegriffen wird. D. h. nun nicht, daß der Willkür Tor und Tür geöffnet wäre und jedermann sinnvollerweise so zu nennen wäre, wie er sich selbst bezeichnet hat. In einem Wikipedia-Artikel mag man es von Fall zu Fall für sinnvoll halten, im Darstellungstext darauf hinzuweisen, als was sich die betreffende Person versteht/verstanden hat, aber nicht im "Kopf" des Artikels. Dort sollte stehen, als was eine Person überhaupt eine Bedeutung hat (nebenbei: Es wäre zu schön, wenn Wikipedia von dem ganzen Müll völlig unbedeutender Individuen entlastet würde), und das hängt bei den akademischen Disziplinen ganz entscheidend davon ab, ob die betreffende Person über irgendeine Anerkennung in den einschlägigen Fachkreisen genießt/genossen hat. Heutzutage ist das zwar relativ selten, aber z. B. noch im 19. und frühen 20. Jh. kam es des häufigeren vor, daß Autodidakten oder lediglich handwerklich Ausgebildete Leistungen hervorbrachten, die auch von der Fachwelt anerkannt wurden. Es spricht dann überhaupt nichts dagegen, im Gegenteil, es ist absolut sinnvoll, sie dann als Vertreter dieser Fachrichtung einzusortieren, ganz gleich, ob dabei eine "rechtlich geschützte" Berufsbezeichnung ins Spiel kommt oder nicht.
Um auf Precht zurückzukommen: Bei ihm fehlt nun gerade die Anerkennung als Philosoph in der Fachwelt; in einem später vielleicht einmal erscheinenden Personenlexikon der Philosophie wird er jedenfalls aufgrund dessen, was er bisher publiziert hat, kaum seinen Platz finden, bestenfalls als Popularisator. So, wie Oswalt Kolle in einem Lexikon der Psychologen oder Sexualwissenschaftler eben auch als Popularisator, Sexualaufklärer, "Lebensratgeber" oder dergleichen Eingang finden mag. Daran würde auch nichts ändern, wenn er von irgendeiner zweit-, drittrangigen Universität eine Honorarprofessur für Sexualpsychologie bekommen hätte.-- 141.91.129.7 11:50, 22. Nov. 2011 (CET)

Zumindest letztes tat Precht nicht. Mit seiner Arbeit über ein Buch von Musil weist er sich als Germanist aus. Bücher von Germanisten verkaufen sich aber nicht so gut.

Dieser Sachverhalt wird verständlich, wenn man bedenkt, dass Precht in neueren Kritik in vielen überregionalen Zeitungen sehr distanziert besprochen wird. Man stößt sich an seinem lockeren Umgang mit Fakten. Jedem aufmerksamen Leser dürfte zudem nicht entgehen, dass Precht Themen als Philosophie ausgibt, die vieles sind, aber nicht Philosophie. In der Regel scheint er Passagen aus Biographien abzukupfern und mit fügt dann recht schlichte, platten und zumeist abwertende Bemerkungen an. So ist Precht sicherlich der erste Schreiberling, der Freuds Psychoanalyse als Philosophie beschreibt. Offensichtlich hat er die Frankfurter Schule und die Kritische Theorie nicht begriffen, die zwar Philosophie war, aber nicht Psychoanalyse betrieb wie Freud, sondern an einer theoretischen Verbindung von Marxens Politökonomie und der Psychoanalyse Freuds arbeitete. Im übrigen war nach Precht Freud alles, nur kein Wissenschaftler (dies ist typischer schlichter Precht-Jargon) und im darauf folgenden Kapitel, dass er wohl völlig losgelöst in anderem Zusammenhang in sein Diktiergerät gelabert hat, ist Freud dann plötzlich doch einer der größten Wissenschaftler überhaupt. Und noch etwas Nettes: Luhmann kommt bei Precht auch als Philosoph daher, der arme Niklas würde sich im Grabe umdrehen...

Und noch eine vorletzte Bemerkung: Wenn bei Wikipedia ein Autor besprochen wird, dann ist es so etwas ähnliches wie schlechter Stil, wenn auf der Diskussionsseite der Autor selbst nicht belegte Aussagen macht. Da werden Schein-Wahrheiten als Fakten verkauft, das ist wohl der typische Precht-Stil.

So wie hier zum Teil mit dem Begriff "Philosoph" geschludert wird, auch von Precht, könntet ihr Menschen, die Nadel und Faden halten können auch gleich zum Chirurg ernennen. Wer würde sich von so einem Menschen operieren lassen? Komisch: Bei der Bezeichnung Medizin oder Mediziner ist man pingeling, bei Philosophie ist das doch egal. Ist doch eh nichts Richtiges... So,so. (nicht signierter Beitrag von Roger Dorman (Diskussion | Beiträge) 02:19, 25. Dez. 2009 (CET))

Philosoph ist nur einer, "der Philosophie im Hauptfach studierte und seine Dissertation ebenfalls in Philosophie vorlegte"? Darüber kann man sicher streiten. Das steht aber gar nicht im Artikel. Dort steht - zutreffend - nur was von "philosophischen Themen". Grundsätzlich: Wenn du Kritik an der Person im Artikel haben willst, lege einen - bitte gut belegten - Abschnitt "Kritik" an. Wertungen wie die deine sollten nicht in der Personenbeschreibung vorkommen. --Groucho M 09:56, 25. Dez. 2009 (CET)

Precht ist ein Dampfplauderer. Hemmungloses faktenfernes Gelaber. Medien bezeichnen so jemanden als Philosoph. Warum wohl? Wem dient das? (nicht signierter Beitrag von Roger Dorman (Diskussion | Beiträge) 02:19, 25. Dez. 2009 (CET))

Ich bitte um eine Notiz zur Sache. Precht wird in dem Artikel doch weder im Intro noch in den Kategorien als Philosoph geführt. Wo liegt hier das Problem? Grüße --Tischbein-ahe 11:31, 26. Dez. 2009 (CET)

Was dieser neue Diskussionsabschnitt von Roger soll, ist mir ebenfalls schleierhaft. Hier werden offene Türen eingetreten. Man hat den Eindruck, da hat sich jemand einfach Luft verschaffen wollen, indem er einen neuen Abschnitt mit auffälliger Überschrift anlegte, ohne sich überhaupt über den Stand der Diskussion zu informieren. Vielleicht möchte jemand diesen nun schon dritten Abschnitt zur selben Frage einfach in einen der vorherigen Threads verlegen? Besten Gruß, --meme machine (02:27, 27. Dez. 2009 (CET), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)

Philosoph die Letzte

Wenn jemand Arzt ist und Medizin studiert hat ist das ein Mediziner. Wenn jemand Physik studiert hat ist das ein Physiker. Wenn jemand Mathematik studiert hat, ist das ein Mathematiker, wenn jemand Biologie studiert hat, ist das ein Biologe. Wenn jemand Rechtswissenschaften (Jura) studiert hat ist das ein Jurist. Wenn jemand eine Ingenieurswissenschaft studiert hat ist das ein Ingenieur. Wenn jemand Pädagogik oder auf Lehramt studiert hat, ist er Pädagoge und/oder Lehrer. Wenn jemand Geschichte (Magister) studiert hat, ist das ein Historiker. - Über die akademische Qualität der Ausbildung sowie über die beruflich erworbenen Meriten ist damit noch nichts ausgesagt. - Weshalb jemand mit einem abgeschlossenen Philosophie-Studium im weitläufigen Sinne kein Philosohp sein darf, erschließt sich mir nicht. Den Hobbyphilosophen und Widersachern von Herrn Precht sei gesagt: Diskutiert und philosophiert bitte erst einmal die Definition „Philosoph” auf der Diskussionsseite des Wikipedia-Artikels „Philosoph”. Wenn Ihr dort zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen seid, könnt Ihr gerne wieder hier mitdiskutieren. Es kommt ja schon einer Realsatire gleich, dass hier ewige Diskussionen geführt werden, ob Precht ein Philosoph sei; gleichzeitig der Wikipedia-Artikel „Philosoph” nahezu verkümmert. Im Übrigen steht im WP-Artikel „Philosoph”: „Diejenigen, die sich beruflich mit der akademischen Disziplin der Philosophie beschäftigen, werden heute im Allgemeinen als Philosoph bezeichnet.” Weshalb habt Ihr Euch noch nicht dem WP-Artikel „Philosoph” angenommen und dort das vorstehend von mir wiedergegebene Zitat entfernt, wenn Ihr Precht schon den Philosophen streitig machen wollt? Dass Precht auch heute noch beruflich mit „Philosophie” zu tun hat, steht wohl außer Frage. Über den wissenschaftlichen Ertrag Prechts ist damit noch nichts ausgesagt. Das zitierte Wort „akademisch” wäre durchaus dikussionswürdig - allerdings auf der Diskussionsseite von „Philosoph”. - Weshalb stecken die Widersacher und Hobbyphilosophen hier so viel Energie hinein, Herrn Precht den Philosophen abzusprechen? Weshalb verkümmert eigentlich die Wikipedia-Diskussionsseite zu dem WP-Eintrag Philosoph? Weshalb tragt Ihr Eure Philosophen-Definitionen nicht dort vor, wenn Euch doch soviel an der Verteidigung der (wohl akademischen) Philosophie liegt? Im Übrigen steht eben im WP-Artikel Philosoph nicht, dass ein „Philosoph“ zugleich Hochschullehrer (der Philosophie) sein muss. Ihr habt hier mittlerweile so viel Stoff zusammengetragen, dass Ihr damit locker die WP-Seite Philosoph umfangreich erweitern könnt. Warum fangt Ihr nicht an? - Unter Berücksichtigung vorstehender Argumentation muss man sich schon fragen, welch Geistes Kind die Widersacher von Herrn Precht sind und welche Ziele sie damit verfolgen, den Philosophen aus dem Precht-Artikel zu verbannen. Ginge es wirklich um die „Philosophie”, würden die Endlos-Diskussionen wohl eher auf der Diskussionsseite zu „Philosoph” statt finden.--Kritischer Geist 23:41, 2. Feb. 2012 (CET)

Diese Diskussionsseite ...

... ist mittlerweile ein einziger Alptraum.

  1. Hier wird seit Jahren ein und dieselbe Frage diskutiert („Soll Precht im Artikel als Philosoph bezeichnet werden?“). Das wäre für sich genommen noch nicht schlimm, da es sich, wie ein früherer Diskussionsteilnehmer schrieb, bei der öffentlichen Wahrnehmung um einen Prozess handelt. Aber
  2. werden für diese eine Frage ständig neue Abschnitte aufgemacht („Philosoph die 1., 2. 3., .... Xte, Letzte“). Auch das wäre nicht zu beanstanden, wenn es denn der Übersichtlichkeit diente und nicht vollkommen beliebig nach Lust und Laune geschähe. Noch schlimmer ist, dass
  3. neu hinzukommende Diskussionsteilnehmer, statt sich unten anzuschließen, völlig willkürlich in irgendeinen der alten Abschnitte hineinschreiben (oder dazwischen), was
  4. dazu führt, dass der ArchivBot drei Monate alte Diskussionsabschnitte archiviert und zwei Jahre alte, längst überholte stehen lässt, was wiederum zur Folge hat, dass
  5. für jemanden, der neu auf die Diskussionsseite kommt, Hergang und Struktur der Diskussion (und damit die Gründe für die gegenwärtige Artikelfassung) überhaupt nicht mehr durchschaubar sind, mit dem Resultat, dass
  6. längst ausdiskutierte Argumente immer wieder neu auftauchen (und weiter bei 1.).

Bitte: zukünftig die Konventionen für die Benutzung von Diskussionsseiten einhalten (besonders Punkt 5 und 6). Die gibt es nicht ohne Grund. Danke für die Aufmerksamkeit. --Jossi 15:18, 3. Feb. 2012 (CET)

Precht, der Journalist, der sogern Philosoph sein will

Hallo Jossi! Sorry hatte die Diskussion nicht gesehen. Aber du hast ja selbst einmal geschrieben: "Hallo ThoR, du hast Precht die Berufsbezeichnung "Philosoph" verliehen. Das scheint mir etwas übertrieben. Precht hat populärwissenschaftliche Bücher zu philosophischen Themen veröffentlicht, ich sehe aber keine eigenständigen Erkenntnisse oder Beiträge zur philosophischen Fachdiskussion, und das wäre aus meiner Sicht die Voraussetzung, um jemanden als "Philosoph" zu bezeichnen. (Frau Böttinger halte ich in diesem Zusammenhang für keine belastbare Quelle.) Was meinst du dazu? Freundlichen Gruß -- Jossi 09:36, 20. Apr. 2009 (CEST)"

Hast du deine Meinung nun geändert? Ein Philosoph ist jemand, der einen neuen Gedanken in den Diskurs bringt oder zumindest um diesen neuen Gedanken ringt. Das sehe ich bei Precht nicht. Aber vielleicht kenne ich ihn nicht gut genug. Wenn jemand Philosophie lehrt, ist er Philosophielehrer oder -professor, das verhindert natürlich nicht, dass er Philosoph sein kann, aber es weißt ihn auch nicht als solchen aus.

Bist du nicht der Meinung, dass man bei einer so langen Diskussion, das Thema, dass er so gern "Philosoph" genannt werden möchte, im Artikel nicht vorkommen darf? Und natürlich ist es so, dass in jeder TV-Sendung die Leute einfach nach der Selbstbezeichnung gefragt werden. Wenn einer bei einer Talkshow eingeladen ist, und schreibt, er sei Elfenexperte, dann nehmen sie diese Berufsbezeichnung ohne zu überprüfen, ob man ausgerechnet ein Experte für Elfen ist. ;)

Ich finde es etwas traurig, dass Wikipedea einfach die Selbstbeschreibung übernimmt. Wenn ich Leute zu einer Sendung einlade, dann kann ich ja schlecht sagen, das ist der Journalist Precht, der sich für einen Philosophen hält. --Janus von Abaton 09:54, 2. Feb. 2012 (CET)

In der Philosophie (griechisch φιλοσοφία, lateinisch philosóphia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu deuten und zu verstehen.
Jede Zeit hat ihre Philosophen. Jeder, der obigem Kriterium folgt, darf sich in Prinzip Philosoph nennen. Hat Diogenes je etwas geschrieben? Er war was man heute "ein Original" nennen würde (wie auch Till Eulenspiegel), aber er hat (scheinbar) andere zum Nachdenken gebracht - und die Dokumentation (Reaktion) der Zeitgenossen belegt es. Habilitierte Philosophen, die in ihren verstaubten Büros an Weltgebäuden herumschrauben, bringen das Denken nicht weiter. Precht geht mit der Philosophie "auf die Strasse" (Bücher, TV, Journale). Why not? Solange die Leute endlich mal wieder nach-denken, kann er sich nennen, wie er will. Und wenn der Mainstream diesen Begriff übernimmt, dokumentiert ihn auch WP. GEEZERnil nisi bene 10:28, 2. Feb. 2012 (CET)


Was ein Philosoph ist, ist vielleicht nur im Nachhinein zu klären. Er ist nämlich derjenige, der zu einer Stimme der Geschichte der Philosophie wird. Die Geschichte der Philosophie oder die Geschichte des philosophischen Diskurses hat aber ein Kriterium: Innovation. D.h. jemand der "Merkwürdiges" oder Fragwürdiges behauptet, kann sich im Nachhinein als Philosoph herausstellen, aber nie jemand, der keinen eigenen Gedanken bringt.
Diogenes ist eben deshalb ein Philosoph, weil er Teil des philosophischen Diskurses wurde.
Übrigens für die Verwendung eines Begriffes zumal auf Wikipedia sind etymologische Herleitungen unangebracht, da sich die Bedeutung des Begriffes, wie wir seit Wittenstein wissen, aus seinem Gebrauch ergibt. Und dies führt zu der Frage, WO denn WELCHER Begriff auftaucht. Soll man da Selbstbezeichnungen nachfolgen (wie sie in Talkshows vorkommen) oder der Bild-Zeitung? (dann müsste man jeden Teilnehmer von DSDS "Künstler" nennen) oder der Wissenschaft und der seriösen Presse?
hier zu abgeklärt:
http://www.spiegel.de/thema/richard_david_precht/
Worum es hier also geht ist, welchem Diskurs sich Wikipedia anschließen will. Und das wiederum hat mit der Frage der Seriosität zu tun.
Wikipedia hat hier auch eine pädagogisch-didaktische Aufgabe. Es kann doch nicht sein, das Jugendliche für ihre Referate in der Schule Wikipedia nutzen und dann behaupten müssen, dass Precht ein Philosoph sei.
--Janus von Abaton 12:07, 2. Feb. 2012 (CET)

P.S.: Es gibt eben keine grossen Philosophen mehr, die noch über allen anderen Menschen ("Ideenmacher") und Wissenschaften stehen. Die Mehrzahl der heutigen universitären After-Philosophen sind ja nur noch primitive Ideen-Historiker (wie Ernst Peter Fischer) oder aber primitive Mathematiker ("if p then q") oder aber eben primitive Gefolgsleute ("popularisierende Zweitverwerter bzw. After-Wissenschaftler") von noch primitiveren Wissenschaftlern (wie eben Richard David Precht, Thomas Metzinger, etc.). P.P.S: Grosse Künstler sind übrigens auch gerade eher am Aussterben... (nicht signierter Beitrag von 62.203.118.192 (Diskussion) 05:04, 15. Feb. 2012 (CET))

Philosoph ist eine geisteswissenschaftliche Berufsbezeichnung, die ein universitäres abgeschlossenes Studium voraussetzt. Die Reflexion philosophischer Fragen und Probleme ist sehr umfangreich und bezieht u. a. Fragen nach dem Sinn des Lebens, der Moral und Determiniertheit von Sein und Denken mit ein. Meines Erachtens ist Prechts Sicht bei aller Wertschätzung sehr anthropologisch, was bedeutet, dass er die biologische Seite überbetont und der sozialen Seite - vor allem der Sozialisation - zu wenig Raum schenkt. Menschen sind immer eine " bio-psycho-soziale Einheit". (Dipl.-Soziologe Dr. Erhard Maßalsky) (nicht signierter Beitrag von 91.64.202.22 (Diskussion) 11:54, 2. Sep. 2012 (CEST))

Abschnitt "Kritik"

Ich fand diesen Edit und die in der Bearbeitungszeile angegebene Begründung durchaus angemessen. Wieso wurde der Abschnitt wieder eingefügt? Gruß --nf com edits 12:33, 21. Jun. 2013 (CEST)

Servus Nils. In Personenartikel gehört auch Kritik, wenn diese in ordentlichen Publikationen und von relevanter Stelle kommt (Spiegel, Zeit, FAZ). Prechts Thesen sind nun mal ziemlich umstrittenen. Und es geht ja um konkrete Kritik, wie etwa das Beispiel mit den Prüfungen oder um die Lobpreisung von Noten-Abschaffung. Über eine Veränderung kann man natürlich immer diskutieren. Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 14:58, 21. Jun. 2013 (CEST)
Hier muss ich aber der löschenden IP & ihrem Editkommentar voll zustimmen. Gerade bei Artikeln die unseren Richtlinien in Wikipedia:Artikel über lebende Personen entsprechen sollen, ist ein generischer Abschnitt "Kritik" meistens vollkommen unangemessen. Natürlich gibt es zu nahezu jeder Person des öffentlichen Lebens Kritik und sofern diese relevant ist, kann sie auch in den Artikel. Aber in einem Artikel zur Person X einen Abschnitt Kritik einzufügen, in der Leute gesammelt werden, die sich über X ausgelassen haben, ist klar schlechter Stil. Das hat in einer Enzyklopädie nix zu suchen und der Artikel ist m.E. eindeutig in der falschen Version(TM) gesperrt. In der Darstellung der Bücher & Fernsehsendung kann klar was zur Rezeption geschrieben werden und wenn diese signifikant negativ ist (verfolge das nicht), dann gehört das auch in den Artikel. So ist das doch aber Murks. Beste Grüße --David Ludwig (Diskussion) 17:55, 21. Jun. 2013 (CEST)
Moin David. Die Kritik richtet sich doch gegen die Fernsehsendung bzw. das Buch? Und da beide (noch) keinen eigenen Artikel haben, sondern hier im Personenartikel recht umfangreich thematisiert werden, hielt ich hier einen Kritik-Abschnitt für sinnvoll. Die Reaktionen waren auch - sofern ich das richtig überblicke - recht eindeutig. Was hälst du von dem Vorschlag, den Kritik-Abschnitt zu löschen und die Inhalte in die anderen Abschnitte (Philosophische Sachbücher und Fernsehsendung) einzufügen? --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 18:04, 21. Jun. 2013 (CEST)
Hallo Bürgerlicher Humanist. Ja, mindestens einen Teil der Kritik kann man schon in den Artikel einbauen. Grob nach dem Schema Darstellung der Sachbücher + Rezeption (bzw. Fernsehsendung + Rezeption). Die Darstellung muss dabei dem in WP:NPOV enthaltenen Ausgewogenheitsgebot entsprechen und den Tendenzen in der Presselandschaft entsprechen. Wenn sich z.B. negative & positive Kommentare die Waage halten, sollte der Artikel weder der negativen noch der positiven Rezeption einen überproportionalen Anteil geben. Gerade wenn wir Wikipedia:Artikel über lebende Personen schreiben, müssen wir diese Geschichten wirklich ernst nehmen. Beste Grüße, David Ludwig (Diskussion) 18:25, 21. Jun. 2013 (CEST)
Auf jeden Fall. Deshalb war ich auch bemüht, genau zu schreiben, wer was wo geschrieben hat. Die Rezensionen zu seiner Fernsehsendung sind insgesamt ziemlich vernichtend. Weitere Beispiele aus der Medienlandschaft sind z.B. im Focus, die Berliner Zeitung oder die taz. Positives finde ich nicht wirklich. Beim Buch sieht es ähnlich aus, aber da müsste ich noch mal genauer nachschauen. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 18:50, 21. Jun. 2013 (CEST)

Hallo Bürgerlicher Humanist, auch ich empfinde das Auflisten von drei negativen Kritiken als unenzyklopädisch. Warum machst Du das? Was ist das Motiv? Die Kritik zur Fernsehsendung bezieht sich einzig auf eine (von mittlerweile sechs!) Folgen. Man könnte mit dem gleichen Impetus noch sehr viel mehr - willkürlich ausgesuchte - Kritiken und Polemiken auflisten. Aber das entspricht nicht dem Geist von Wikipedia! Bei Merkel macht man das doch auch nicht. Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier persönliche Antipathie im Spiel ist. Bitte hilf diesem Eindruck entgegenzuwirken. Klaus Bieber (nicht signierter Beitrag von 80.135.177.139 (Diskussion) 13:27, 26. Jun. 2013 (CEST))

Moin Klaus. Wie bereits oben angedeutet, ist ehrliche Kritik ein Geschenk, das man annehmen sollte. Und da es sich hierbei um Kritik an seiner Fernsehsendung und auch seinem Buch handelt, ist diese auch im Artikel darzustellen. Das ist vollkommen normal, da beide (noch) keinen eigenen Artikel haben. Ich hatte mich beim Einfügen dieses Abschnitts auch auf das wesentliche beschränkt. Wie gesagt, die Kritik gegen beide Werke von Precht sind vernichtend, aber das kannst du selbst bei einer kurzen Google-Recherche sichten. Ich hatte schlicht die wohl geeignetsten Quellen genommen (2x FAZ, Zeit, Spiegel). Mir ist bekannt, dass nur zu Prechts erster Fernsehsendung umfangreich berichtet wurde. Zu den nachfolgenden Sendungen gab es - sofern ich richtig geschaut habe, korrigier mich bitte, wenn ich falsch liege - keine wirkliche Berichterstatttung. Weder positiv noch negativ. Ist auch verständlich, am Konzept hat sich ja grundlegend nichts verändert, oder? Zudem soll gesagt sein, dass deine Änderung a) Theoriefindung war und b) auch den Inhalt der Kritik verschwinden lassen hat. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Ich hoffe, mit dieser Erklärung ist mein Standpunkt klar geworden. Diskussionen über die konkrete Ausgestaltung der Kritik können wir gerne führen. Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 15:51, 26. Jun. 2013 (CEST)

Lieber Humanist, ich habe einige Berichterstattungen zu den anderen Precht-Sendungen gelesen, darunter recht positive vor allem zu der Sendung mit Juli Zeh. Schau doch mal nach. Zudem habe ich mir die Mühe gemacht die Kritik von Kaube und Münch zu überprüfen. Was Kaube "intellektuell schlampig" findet, ist, das Precht angeblich sich auf Humboldt berufend, Prüfungen ablehnt. Das aber steht gar nicht in seinem Buch! Dort steht nur das Humboldt Ziffernnoten abgelehnt hat, was auch belegt wird. Scheint eher so als ob Kaube hier "intellektuell schlampig" war. Wollen wir diese offensichtliche falsche Kritik nun bei Wikipedia als enzyklopädisch relevant ausweisen? Was Frau Münch anbelangt: Precht sagt, dass die skandinavischen Länder, die bei PISA besser abschneiden, bis zum 9. und 10. Schuljahr keine Noten haben. Das scheint ein Faktum zu sein. Dass es auch in Skandinavien Eltern gibt (wie viele?) die das anders sehen und gerne Noten hätten - so what? Ist das wirklich eine "Unterschlagung" darauf nicht einzugehen? Eine Unterschlagung wäre es gewiss, wenn es die Mehrheit der Eltern wäre, oder wenn es große Demonstationen deswegen gäbe usw. Kurz und gut: Beide Kritiken scheinen nichts Wesentliches zu treffen, die Kaube-Kritik ist sogar ein Eigentor. Was machen wir nun? Klaus Bieber (nicht signierter Beitrag von 91.2.101.224 (Diskussion) 10:36, 27. Jun. 2013 (CEST))

Wenn Precht das schreibt, hat er nicht ordentlich recherchiert. Beim PISA-Sieger Finnland sind Noten ab der 5. Klasse zulässig, ab der 7. obligatorisch, in Schweden gibt es ab der 8. Klasse Noten. --Jossi (Diskussion) 16:08, 27. Jun. 2013 (CEST)
Moin Klaus. Verlinke doch bitte einfach mal die positiven Kritiken hier auf der Disk. Das erleichtert uns die Arbeit :) Ich weiß nicht, ob das was Kaube sagt, der Wahrheit entspricht. Das Problem hierbei ist WP:KTF. Wenn dem so ist, müsste es eine Gegenstimme dazu geben, die ihm widerspricht. Dann könnte man diese noch einbauen bzw. den Teil rausnehmen. Ansonsten geht da wegen unserer Regeln nichts. Zu Münch hat Jossi ja schon etwas gesagt. Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 18:17, 27. Jun. 2013 (CEST)

Lieber Humanist, als Beispiel für eine nicht-negative Kritik zur Sendung "Precht": "Werdet endlich perfekt!" am 8.4.13 in der FAZ. Was die Münch-Kritik anbelangt hat Jossi auch keinen Beleg für Münchs These genannt, "viele Eltern" in Skandinavien wollten wieder Noten haben - das bleibt als Gegenargument also weiter völlig unbelegt. Desgleichen gilt für Kaubes falsche Unterstellung. Ich habe gerade was gefunden, was diese harsche (und wohl auch sachlich falsche) Kritik gut erklärt: "Auf der Suche nach Adorno" von Peter Unfried in der TAZ 29/30. Juni. Das heißt es über Precht: "... dass es sich bei einem Teil seiner Gegner um eine ästhetische Ablehung handelt, die sich aus drei Quellen speist. Sobald man Bücher schreibt, die viele Leute lesen (1) ist man schlimm, sitzt man in Talshows (2) ist man noch schlimmer, und wenn man dann als Mann lange Haare hat und als gutaussehend (3) gilt, ist alles zu spät." Sollten wir das nicht mit aufnehmen? Ich denke das erklärt sehr vieles. Klaus (nicht signierter Beitrag von 80.135.163.226 (Diskussion) 08:57, 2. Jul 2013 (CEST))

Also die positive Rezension der FAZ ist natürlich ein gutes Beispiel. Ich werde sie in den Artikel einbauen. Zum Taz-Artikel: Wird dort direkt Bezug genommen auf Kaube und Münch? Wenn nicht, ist das ja keine direkte Erwiderung auf die beiden. Wie gesagt, ob die Kritik der beiden tatsächlich zutrifft, darf von uns nicht bewertet werden (WP:KTF). Wir stellen sie nur da und ergänzen sie um Gegenkritik, wenn diese in angemessenen Medien publiziert wird. Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 12:26, 3. Jul. 2013 (CEST)

Fernsehsendungen werden bei Wikipedia nicht rezensiert, bzw. deren Kritiken nicht übernommen, schon gar nicht auf einer Seite über eine Person. Vgl. "Markus Lanz", "Maybrit Illner", "Das philosophische Quartett" usw. Das sind die Spielregeln. Habe die Kritik deshalb entfernt. (nicht signierter Beitrag von 91.2.104.251 (Diskussion) 18:31, 9. Jul 2013 (CEST))

Moin IP. Da liegst du falsch, Bücher/Filme/Sendungen und Co. werden bei uns rezensiert. Wenn dies bei einzelnen Artikeln fehlen sollte, kannst du dies gerne nachtragen. Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 13:06, 10. Jul. 2013 (CEST)

Hallo! - Ich habe mir erlaubt, den Teil über die Precht Sendung herauszunehmen, da ich einen neuen Artikel dafür angelegt habe. Denke, das ist wohl ok so. Die Seite zur Sendung werde ich noch weiter aufbauen.

Nee, Humanist, jetzt gehst du aber wirklich zu weit. Dass du dieses vier Jahre alte Pamphlet von Malte Dahlgrün auspackst! Und dann nennst du Dahlgrün auch noch einen Philosophen. Der ist gerade einmal Wissenschaftlicher Mitarbeiter, und als er Precht damals in der SZ polemisch angegangen ist, war er sogar noch Student! Über Dahlgrün gibts so gut wie nichts zu lesen, nicht mal ein Foto. Der hat weder eine Bedeutung in der Fachwelt noch sonstwo. Das ist ein no name, kein "Philosoph". Dass du das als enzyklopädisch einstellst und Dahlgrün hochjubelst, läßt den starken Eindruck entstehen, dass du gegen Precht einen persönlichen Feldzug führst. Alles im Dienste der Wahrheitsfindung? Meinst du nicht, du solltest es nun wirklich gut sein lassen? Ich habe den Eindruck, du hast dich hier arg verrannt! (Libertas Schulze-Boysen)

Moin Libertas. Was ich zum guten Precht meine, ist nicht von Relevanz. Ich habe schlicht bei Perlentaucher geschaut, ob es Rezensionen zu dem Buch gibt. Die von Dahlgrün war die einzige. Und da die Auswahl von Perlentaucher hier i.d.R. als hochwertig angesehen wird, sehe ich das auch nicht problematisch. Rezensionen sind doch nichts böses. Hier gehört nun mal nicht nur die Selbstdarstellung von Precht rein. Das ist keine Fan-Page. Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 20:16, 22. Jul. 2013 (CEST)

Wieso gehst du, bürgerlicher Humanist, nicht darauf ein, dass Dahlgrün kein Philosoph ist? Ist dir das egal, dass du da was Falsches in den Artikel geschrieben hast? Befremdlich. Übrigens, Rezensionen sich nichts böses, aber diese ist böse. Habe mir das angeschaut, das ist genau genommen nicht mal eine Rezension, dass ist ein Pamphlet gegen die Person Precht mit der Absicht der Rufschädigung. Und das auch noch von einem no name! Sowas gehört wirklich nicht in Wikipedia, selbst wenns im Perlentaucher steht. Grüße Klaus

Malte Dahlgrün ist sogar promoviert. Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 20:43, 22. Jul. 2013 (CEST)
Er ist trotzdem nur wissenchaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie mit dem Fachgebiet Philosophie der Evolutionspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Das ist eine Schmähkritik --Benutzer:Tous4821 Reply 21:43, 22. Jul. 2013 (CEST)
a) Seit wann darf ein wissenschaftlicher Mitarbeiter keine Rezension verfassen? Und wieso sollte die nicht tauglich sein, obwohl sie sogar bei Perlentaucher verwendet wird? b) Dein Link zeigt einen privaten Blogeintrag. Das ist irrelevant. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 14:52, 23. Jul. 2013 (CEST)
PS: Die Rezension wurde sogar in einem großen Artikel der Zeit thematisiert: [2]. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 15:50, 23. Jul. 2013 (CEST)

Lieber Humanist, ich glaube, ich habe inzwischen verstanden, wo das Problem liegt. Du bist zwar sehr aktiv bei Wikipedia, aber wie ich deinen Einträgen entnehmen kann, auch sehr hitzig und in der akaminschen Welt noch ein wenig unerfahren. Das ist kein Vorwurf! Also: 1. Dahlgrün war als er den Schmähartikel schrieb ein Student, kein Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Einverstanden? 2. Jetzt ist er promoviert. Hälst du jeden, der in Philosophie promoviert hat, für einen Philosophen? Dann gäbe es tausende. Wahrscheinlich tust du das nicht, also schreibe folglich auch nicht "Der Philosoph Malte Dahlgrün" - das ist Quatsch. 3. Wenn jemand Precht auf Augenhöhe kritisiert als eine gewichtige Stimme, dann ist das relevant. Wenn ein Student - über dessen fachliche Qualifikation wir zu diesem Zeitpunkt nichts wissen - etwas über Precht schreibt, dann ist das Fliegenschiss. Egal wo auch immer diese auffällige Hass-Schrift zitiert wird. So und bevor du jetzt in Trotz verharrst - lass das mal in Ruhe sacken und besinn dich mal ein paar Tage. Es sei denn - und dieser Verdacht drängt sich inzwischen auf - du bist selbst Malte Dahlgrün! Denn das wäre das einzige Motiv, das plausibel wäre, warum du ihn als Philosophen gewichtig machen möchtest. Klaus

Zu 2. Der Logik zu Folge wäre der gute Precht dann auch kein Philosoph, denn der hat weder einen Abschluss in Philosophie, noch eine Promotion in dem Fach ;) Wer im Fach Philosophie promoviert hat, wird i.d.R. als Philosoph bezeichnet. Zu 1. Diese Info hast du woher? Und selbst wenn, die Rezension wurde in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Das reicht für Relevanz. Übrigens kannst du auf meiner Benutzerseite nachschauen, was ich so in der akademischen Welt so treibe ;) Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 16:24, 23. Jul. 2013 (CEST)

Die Info zu Dahlgrün kannst du seinem Werdegang an der Humboldt-Uni enthnehmen. Dass Precht keine Promotion in Philosophie hat ist wieder so eine steile Behauptung. Er hat Philosophie studiert und sein Rigorosum an der Uni gemacht. In Köln macht man das in ALLEN Fächern, die man studiert. D.h. er hat ganz offensichtlich eine Doktorprüfung in Philosophie absolviert. Philosoph ist er, weil er Professor für Philosophie ist. Willst du nun wirklich jeden Philo-Doktor "Philosoph" nennen? Wie gesagt, dann können wir das bei einigen tausend (!) in Wikipedia nachtragen. Nein, das ist wirklich Blödsinn. Warum ist es so schwer, einen Fehler zuzugeben, und den "Philosophen" bei Dahlgrün rauszunehmen. Kostet doch keine Mühen... Klaus

Ich unterrichte Mathematik. Das macht mich noch nicht zum Mathematiker... ;) --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 20:27, 23. Jul. 2013 (CEST)
Schönen guten Morgen, Bürgerlicher Humanist. Herr Dahlgrün "unterrichtet" an der Humboldt. Das macht ihn noch lange nicht zum Philosophen. Vergleich doch einfach mal, wie oft die Kombination Philosoph & Precht bzw. Philosoph & Dahlgrün auftaucht. Und dann lass uns doch bitte mal wissen, warum du auf diese Bezeichnung für Herrn Dahlgrün so bestehst. Bevor du anderen unterstellst, eine Fanpage anlegen zu wollen, und mit einer VM drohst, solltest du (und sollten Wikipedia-Verantwortliche) dich fragen, warum du eigentlich so viel Energie einsetzt, um dieser Seite unbedingt einen negativen Anstrich zu geben. Und warum du bei jedem Detail, auf deiner Meinung beharrst, obwohl es hier einige gibt, die bestimmte Sachverhalte aus nachvollziehbaren Gründen anders sehen. Ist das deine persönliche Hass-Page? --78.34.178.187 10:15, 24. Jul. 2013 (CEST)
Ein Mathematiklehrer ist zwar Mathematiker, aber noch lange kein bedeutender Mathematiker. --Benutzer:Tous4821 Reply 20:45, 24. Jul. 2013 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Goldmann Verlag (Diskussion) 09:36, 24. Jul. 2013 (CEST)

Abschnitt Rezeption (früher "Kritik")

Der Abschnitt zur Rezeption ist leicht verruscht. Das beginnt mit Formulierungen, dass Precht "mehr oder minder" versuche Philosophie zu popularisieren. Schon der Einstiegssatz, Precht werde in erster Linie als Sachbuchautor rezipiert, ist Kokolores. Ich habe mal "Precht" und "Philosoph" gegoogelt - über 50.000 Einträge. Bei "Precht" und "Sachbuchautor" kommen 2.500. Nein, Precht wird in erster Linie als populärer Philosoph bzw. einer der bekanntesten Intellektuellen des Landes rezipiert. So etwa nennt ihn der SPIEGEL in seiner Titelgeschichte über das Nichtwählen einen Philosophen, attestiert ihm sogar eine Vorbildfunktion. Klar gibt es auch viele bissige Feuilletonkommentare. Aber doch eben gerade wegen der Popularität und der öffentliche Rolle Prechts. Wie bringt man das auf den Punkt? Ich denke am besten gar nicht. Warum sollte man versuchen das in wenige Sätze zu bündeln? "Als Sachbuchautor rezipiert" würde ich nicht schreiben, aber "einer der wichtigsten deutschen Intellektuellen" will ich dort auch nicht sehen. Wollen wir das Urteil über Precht nicht jedem selbst überlassen, statt schulmeisterlich eine Lesart zu favorisieren und unsere eigenen Interpretationen so wichtig zu nehmen? Ich finde damit tut man niemandem einen Gefallen und auch keinen Dienst.

"Wollen wir das Urteil über Precht nicht jedem selbst überlassen": Darum gehts hier doch überhaupt nicht. Hier geht es darum, die Rezeption einzuordnen. Und Prechts Bücher sind Sach- keine Fachbücher. Er wird als Sachbuchautor wahrgenommen, punkt um, genauso wie Peter Bierei von der akademischen Öffentlichkeit als Fachbuchautor, von der breiten Öffentlichkeit aber als belletrist wahrgenommen wird. Das Er und prcht meinetwegen auch "eigentlich" Philosophen sind, schlägt scih in der Wahl ihrer Themen nieder, ändert aber ncihts an der Art ihrer Werke. Precht ist z.B. nicht durch seine Romane oder seine Fernsehsendung bekannt geworden, auch nciht durch Lehrtätigkeit oder seine Essays, sondern eben durch seine - recht eklektizistischen - Sachbücher.-- Leif Czerny 17:55, 23. Sep. 2013 (CEST)
"Es geht hier darum, die Rezeption einzuordnen" schreibt Czerny. Und meint damit, dass er das getan hat. Wer rezipiert Precht in der Tradition der Popularphilosophie des 17. Jahrhunderts? Das kann doch wohl nicht ernst gemeint sein? Precht wird in der breiten Öffentlichkeit als das rezipiert, was bereits in den ersten Sätzen des Artikels steht: als populärer Philosoph des Medienzeitalters, der erfolgreiche populärwissenschaftliche Bücher zu philosophischen Themen verfasst hat. Und als solcher hat er ein paar Feinde in den Feuilletons, von denen einer dem zweifachen Professor für Philosophie und Verfasser von verständlich geschriebenen monothematischen Werken zu Liebe und Moral (im Umfang von 500 Seiten) mal eben so "Halbbildung" vorwirft, um offensichtlich den Anschein zu erwecken, gebildeter zu sein als Precht - was allerdings völlig unbewiesen ist und kaum mehr als eine mutige Behauptung. Und dann steht bei Wikipedia zu "Precht" unter "Rezeption", dass Kritiker(!) ihm Halbbildung vorwerfen. So vorzugehen ist intellektuell unredlich und schlampig. Und damit hier nicht jeder seinen persönlichen Rezeptionsmix zum besten gibt, schlage ich vor, das Kapitel "Rezeption" zu streichen. Alles Wichtige steht bereits in den Einganszeilen, mit denen Precht doch sehr treffend vorgestellt wird. (nicht signierter Beitrag von 80.135.174.213 (Diskussion) 12:45, 24. Sep. 2013 (CEST))
Das Wesentliche und auch Neutrale, dass in diesem Abschnitt steht, ist doch oben schon abgehandelt. Zudem mangelt es dem Abschnitt an den entsprechenden Nachweisen ( Etikettierung als Sachbuchautor, Popularphilosophie des 17.Jahrhunderts). Czerny, du machst hier eine persönliche Analyse der Precht-Rezeption, die weder den Regeln des Ausgewogenheit entspricht noch wirklich den Anspruch erfüllt, umfassend und neutral zu sein. Die literarische, fachliche Einordnung ist mit Nichts belegt. Auch wird vieles plump wiedergegeben oder sehr schwammig formuliert ("weitgehend, mehr oder minder", etc). Innerhalb der 4 Sätze bekommen Begriffe wie "Halbbildung", "seicht" oder "trivial" eine völlig unangemessene Bedeutung. Ich würde diesen Teil daher gerne überarbeiten, oder zumindest deutlich objektiver formulieren. --Libertas Schulze-Boysen (Diskussion) 14:39, 24. Sep. 2013 (CEST)
Ist bereits objektiv dargestellt. Gruß --EH (Diskussion) 15:02, 24. Sep. 2013 (CEST)
Noch mal, auch an dich, EH, die Frage: Wo ist der Nachweis für "Popularphilosophie des 17.Jahrhunderts", wo für "Sachautor"?--Libertas Schulze-Boysen (Diskussion) 15:46, 24. Sep. 2013 (CEST)

Also jetzt mal ein Vorschlag zur Güte. Lasst uns doch gemeinsam einen guten Text zur Rezeption machen: - Rezeption - "Precht wird in der Öffentlichkeit als populärer Philosoph wahrgenommen, dessen Bekanntheit auf seinen Erfolg als Sachbuchautor sowie als öffentlicher Intellektueller mit hoher Medienpräsenz zurückgeht. (STIMMT ODER STIMMT NICHT?) Er spielt damit eine ähnliche Rolle in der Öffentlichkeit wie Peter Sloterdijk oder die Nouveau Philosophes in Frankreich. (STIMMT ODER STIMMT NICHT?) Während sich lobend hervorheben lässt, dass Precht die Philosophie wieder stärker in die deutsche Öffentlichkeit getragen hat, wird er in den Feuilletons dagegen häufig - zum Teil sehr heftig und polemisch - kritisiert." (STIMMT ODER STIMMT NICHT)? Habet ihr dazu belegbare Verbesserungen? Ansonsten sollte man den Abschnitt in diese Richtung ändern. (nicht signierter Beitrag von 80.135.174.213 (Diskussion) 17:01, 24. Sep. 2013 (CEST))

Lol. Unsinn. Abgelehnt. --EH (Diskussion) 17:08, 24. Sep. 2013 (CEST)

Abgelehnt ohne Begründung????? Sehr aufschlussreich! (nicht signierter Beitrag von 80.135.174.213 (Diskussion) 17:10, 24. Sep. 2013 (CEST))

Entschuldigt bitte, ich meine nicht, dass meine Fassung ein letztes Wort in der Sache ist. ich meine aber schon, dass es wesentlich um eine Einordnung und Beschreibung der Rezeption geht, weswegen die Blurbs und Einzelmeinungen m.E. nciht in den Haupttext gehören. "populärer Philosoph des Medienzeitalters" hingegen halte ich für Geschwurbel. Das jemand, der durch populär gehaltene Sachbücher bekannt geworden ist, "als Sachbuchautor rezipiert wird" halte ich für eine semantische Trivialität, die zu bezweifeln so ohne weiteres für mich keinen Sinn ergibt. Mit der "Tradition" handelt es sich um eine Einordnung, ja, aber was ist daran subjektiv? Schreibt er nun Sachbücher mit Anspruch auf Popularität oder nicht? Werden ihm in der Kritik nicht die selben Dinge vorgeworfen, wie den Popularphilosophen, oder nicht? Hingegen " Er spielt damit eine ähnliche Rolle in der Öffentlichkeit wie Peter Sloterdijk" ist schlicht Quatsch. Nur weil der auch mal eine Fernsehsendung hatte und von zeitungen gelegentlich um eine Meinung gebeten wird... Solterdijk ist durch Fachbücher bekannt geworden, in denen er eigene philosophische Thesen und Standpunkte entwickelt hat. Er ist kein Philosophischer Sachbuchautor und tritt daher nicht mit dem Anspruch auf, den akademischen Diskurs zu bestimmten Themen gegenüber der Öffentlichkeit vertreten zu können, sondern er vertritt zu aller erst seine eigenen Standpunkte, Das macht Precht gelegentlich auch, aber doch auf einem ganz anderen Niveau und dafür ist er auch nicht bekannt und das ist auch nicht seine Funktion in der Öffentlichkeit. Es ist in einem solchen Personenartikel wichtig, diese Aspekte in den richtigen Proportionen wiederzugeben, da sonst NPOV verletzt ist. Wenn man nämlich eine nicht neutrale Perspektive einnimmt, dann stellt sich ein Objekt verzerrt da, dass ist dann gar keine Frage von subjektiver Bewertung oder nicht. Liebe Grüße -- Leif Czerny 21:19, 24. Sep. 2013 (CEST)

Der Satz "Auch seien Teile seiner Thesen pseudowissenschaftlich bis komplett falsch" ist durch die Rezeption gedeckt, die vom wohl einzigen Wissenschaftler (Malte Dahlgrün) verfasst wurde. Deshalb erscheint sie mir relevant. --EH (Diskussion) 18:03, 26. Sep. 2013 (CEST)

Da verwechselst Du was: Nur weil ein Wissenschaftler in einen Feuilletonartikel eine polemische Bemerkung macht, ist damit noch lange nicht die gesamte Rezeption repräsentativ zum Ausdruck gebracht. Ich halte es generell Für unangebracht, einer Zusammenfassenden Satz eine eigene Schlussfolgerung hinzuzufügen und diesen damit als durch die selbe ref gedeckt darzustellen. Es handelt sich bei den Zitaten darin nach wie vor um Blurbs, beispielhafte Einzelmeinungen ohne besondere Autorität. Den Link auf die Information Philosophie, wo der Name Prechts sich ja auch finden lässt (nur eben mal in einem Fachorgan) habe ich ja oben bereits gesetzt. Vielleicht siehst Du es dir doch noch mal an. Schließlich wären noch Rezensionen in anderen Fachzeitschriften zu recherchieren. Schau mal in die Kategorie:Philosophiezeitschrift. "Die Süddeutsche" ist da nicht drin.-- Leif Czerny 19:58, 26. Sep. 2013 (CEST)

Absatz zur Rezeption

Im entsprechenden Abschnitt heißt es derzeit, Richard David Precht werde weitgehend als Sachbuchautor rezipiert, was nicht durch einen Beleg untermauert wird. Entweder müsste man speziell für diese Bezeichnung eine gesonderte Quelle finden, welche diese Art der öffentlichen Wahrnehmung neutral bestätigt, d.h. beispielsweise Veröffentlichungen über ihn mehrheitlich ausgewertet hat – oder auch die Bezeichnung in der Einleitung (deutscher Philosoph und Publizist) anpassen. Warum Wikipedia einen Unterschied zwischen seiner Bezeichnung in Einleitung und Rezeption macht, erschließt sich dem Leser (bei der aktuellen Quellenlage) nicht. Sofern diese erhalten bleibt, müsste sie anders (das heißt klarer) dargestellt und belegt werden.

Eventuell wäre auch der folgende Satz zu überprüfen: Er steht damit in der Tradition der Popularphilosophie den 17. Jahrhunderts oder populärer Sachbücher aus der Wende zum 20. Jahrhunderts und sieht sich den selben Kritikpunkten ausgesetzt. Das ist nicht neutral belegt, sondern reine Theoriefindung. Ähnlich verhält es sich mit dem Verweis auf Damenphilosophie und dem damit zumindest indirekt hergestellten Bezug. --Goldmann Verlag (Diskussion) 17:36, 27. Sep. 2013 (CEST)

Hallo G.V., ich möchte zunächst darauf hinweisen, dass diese Vorwürfe oben schon geäußert und beantwortet wurden. Das jemand, der durch Sachbücher (und nciht etwa durch seine Romane) bekannt geworden ist, "als Sachbuchautor rezipiert wird" ist ja wohl klar. Wenn diese Behauptung zu gewagt erscheint, so biete ich "ist durch seine Sachbücher bekannt geworden" als Kompromiss an. auf den unterschied zwischen jemandem, der in seinem Fach bekannt geworden ist und jemandem, der sein Fach bekannt macht, glaube ich bereits hingewiesen zu haben.Bezüglich der Popularphilosophie, die in der WP nun leider eben nur unter dem Lemma Damenphilosophie auftritt: hier geht es mir nicht so sehr darum, Precht inhaltlich dieser Tradition zuzuordnen, das wird so auch nicht behauptet, sondern darum, dass er das Projekt einer breitenwirksamen und zugänglichen, ja sogar auch unterhaltenden Darstellung von philosophisch-akademischen Themen verfolgt, und darum, dass sie vergleichbar ähnlich pauschale Ablehnung durch klassisch-akademische kreise erfährt. Der Sinn dieser Aussage ist es, die negative Rezeption zu Precht eigenem Anliegen in eine sichtbare Beziehung zu rücken und die vorher rhapsodisch zusammengestellten Zitate auf einen gemeinsamen Kern zu bringen. Wenn das Theoriefindeung sein sollte (und nicht etwa: Sprachverständnis und Verständnis von klassischen Situationen der Literaturkritik), hätte ich gerne hinweise daruaf, was die zugrunde liegende Theorie denn sein soll, die so fragwürdig wäre. Überhaupt fände ich es nett, in einer solchen Diskussion nciht nur kommentiert, sondern auch angesprochen zu werden. Eine Rückkehr zu gehäuften Zitatschnipselchen als "Darstellung" der Rezeption finde ich jedenfalls nciht hinnehmbar. Weder wird ersichtlich, wieso sie rerpräentstiv sein sollen, noch worauf sie sich bei Precht überhaupt beziehen. Als bloße Liste in Volltext sind sie weder wirklich relevant, noch sinnvoller Teil einer neutralen Darstellung.-- Leif Czerny 23:10, 27. Sep. 2013 (CEST)

Guten Morgen, Leif Czerny! die Beschreibung "...dass er das Projekt einer breitenwirksamen und zugänglichen, ja sogar auch unterhaltenden Darstellung von philosophisch-akademischen Themen verfolgt, und darum, dass sie vergleichbar ähnlich pauschale Ablehnung durch klassisch-akademische Kreise erfährt." halte ich für wesentlich aussagekräftiger und auch sachlicher. Ich würde empfehlen, sie statt der Poularphilospphie-Einordnung (inklusive 17. Jahrhundert) zu verwenden.--Libertas Schulze-Boysen (Diskussion) 10:17, 30. Sep. 2013 (CEST)

Da möchte ich widersprechen. Die Version von Leif Czerny ist fundierter. Gruß --nf com edits 11:13, 30. Sep. 2013 (CEST)
Mir ist beides recht. Ich wollte lediglich klarstellen, dass die Kritik, so wie sie aufgelistet ist, hier einen Topos bedient.-- Leif Czerny 18:29, 30. Sep. 2013 (CEST)
Ich finde, das eine ist ein - vor allem für die meisten Leser - eher nichtssagendes Etikett (dessen Richtigkeit ich zudem immer noch anzweifle), während das andere eine beschreibende und für alle verständliche Einordnung ist.--Libertas Schulze-Boysen (Diskussion) 12:11, 1. Okt. 2013 (CEST)
Welches von beidem jetzt und wieso? Deine Zweifel seien dir unbenommen.-- Leif Czerny 18:18, 1. Okt. 2013 (CEST)

Einseitige Kritik

Der Artikel stellt derzeit fast ausschließlich negative Rezensionen (etwa unter Philosophische Sachbücher) zusammen, die für sich genommen korrekt rezipiert wurden, jedoch in ihrer Gesamtheit ein (überwiegend negatives) Bild ergeben, das wiederum durch keinen der Einzelnachweise so gedeckt ist. Der neutrale Standpunkt gebietet es, immer Meinungen beider Seiten zu nennen, wofür sich beispielsweise folgende Quellen anbieten:

  • Michael Springer: Schweres leicht gedacht. In: Spektrum der Wissenschaft. 30. Juli 2008, abgerufen am 23. Juli 2013: „Das kann nichts Rechtes sein, dachte ich, griff misstrauisch nach dem handlichen Paperback und rüstete mich zum Verriss nach dem Motto: Gewogen und zu leicht befunden. Leicht fiel mir das Lesen in der Tat, aber oberflächlich schreibt Precht nicht.“
  • Bernd Berke: Der Deutsche bleibt auf Sinnsuche. In: Westfälische Rundschau. 23. Juni 2008, abgerufen am 23. Juli 2013: „Der Autor überschreitet zudem leichtfüßig die Grenzen zur Naturwissenschaft und bezieht beispielsweise Charles Darwins Evolutionslehre, Sigmund Freuds Psychoanalyse, physikalische Fakten und vor allem neueste Ergebnisse der Hirnforschung in seine Überlegungen ein. (...) Die Hauptlinien seiner Untersuchung verzweigen sich in wahrhaft spannende Fragen, die jeden angehen.“
  • Denis Scheck: Wie man einen Jumbo landet. In: Tagesspiegel. 2. März 2008, abgerufen am 23. Juli 2013: „Das beste Buch auf dieser Liste. Angetrieben von Erkenntnislust und Wissensdurst, unternimmt Richard David Precht eine Rundreise ins Reich der Philosophie und Hirnforschung, verzichtet dabei wohltuend auf Originalität um der Originalität willen und hat gerade deshalb etwas sehr Seltenes geschaffen: einen kompetenten Ratgeber, der seine Leser nicht für dümmer verkauft, als sie sind.“
  • Raupen im Bauch. In: Abendzeitung. 9. März 2009, abgerufen am 23. Juli 2013: „Prechts Kunst besteht darin, die richtigen Fragen aufzuwerfen und unterhaltsam zu illustrieren, sein der Ehefrau gewidmeter Versuch über das im wissenschaftlichen Sinne „unordentliche“ Gefühl legt keinerlei Wert auf Vollständigkeit, gerade das unerschöpfliche Thema Familie wird im vorletzten Kapitel eher angerissen als behandelt.“
  • Ursula März: Unser Bürgerphilosoph. In: Zeit Online. 10. Januar 2011, abgerufen am 23. Juli 2013: „Seine Bücher sind in den Bestsellerlisten fest geparkt. Richard David Precht gelingt das Kunststück, das Anspruchsvolle einem großen Publikum zu vermitteln.“

Außerdem, leider nicht online:

  • Evelyn Beyer: Denken für Einsteiger. In: Neue Presse. Nr. 46, 23. Februar 2008 ("Precht macht Lust aufs Denken, aufs Weiterlesen, auf grundsätzliche Fragen. Dass er sich dabei manchmal zu gut gefällt, ist zwar schade, aber nicht wirklich wichtig.").
  • Tilmann P. Gangloff: Wer nicht fragt, bleibt dumm. In: Sächsische Zeitung. 23. Juni 2008 ("Sein früherer Professor an der Uni Köln hat das Buch auch gelesen und offenbar freundliche Worte dafür gefunden; wenn auch nicht gegenüber dem Autor. Gerade an deutschen Hochschulen herrscht anscheinend immer noch ein gewisser Dünkel: Wem es gelingt, komplexe Sachverhalte allgemein verständlich darzustellen, läuft große Gefahr, sich bei den Kollegen zu diskreditieren; erst recht, wenn er damit auch noch gutes Geld verdient.").
  • Die besten neuen Sachbücher. In: Stern. Nr. 41, 7. Oktober 2010 ("In seinem neuen Buch befasst sich Precht mit der Moral. (...) Das ist, wie immer bei Precht, schlau, kenntnisreich und unterhaltsam geschrieben, kriegt aber erst im letzten Drittel richtig Wucht und Brisanz.").

Rückfragen gerne hier oder auf der anderen Diskussionsseite. --Goldmann Verlag (Diskussion) 09:27, 23. Jul. 2013 (CEST)

Quelle 3 ist unbrauchbar, das ist keine Rezension. Quelle 4 ist ebenfalls unbrauchbar, da unbedeutendes Provinzblatt. Wir verwenden Zeit, FAZ, Süddeutsche, Perlentaucher, etc. In Quelle 5 geht es überhaupt nicht um ein konkretes Buch, von daher ebenfalls unbrauchbar. Quelle 1 ist wenig ergiebig, aber Quelle 2 ist verwendbar. Ich werde das in ein paar Tagen ergänzen. Danke für den Hinweis. Übrigens heißt NPOV nicht, dass wir beide Seiten darstellen. Wir stellen die korrekte Version her. Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 15:01, 23. Jul. 2013 (CEST)
Aha. Und wer entscheidet, was die „korrekte Version“ ist? Jedenfalls nicht wir Wikifanten. Bei umstrittenen Themen bedeutet NPOV genau das: alle Seiten darstellen. Steht da groß und deutlich geschrieben. --Jossi (Diskussion) 17:13, 23. Jul. 2013 (CEST)
Deshalb habe ich die positive Kritik bereits in den Artikel eingebaut. Es ist aber nicht in unserem Interesse, 100 Rezensionen einzubauen, sondern nur die, welche anerkannt sind. Da habe ich mich überwiegend an Perlentaucher orientiert, so wie es bei Büchern üblich ist. Ist halt so, dass Precht überwiegend negativ rezensiert wird. Steht auch in dem verlinkten Zeit-Artikel. Und ist bei Perlentaucher wie gesagt für jedermann nachlesbar. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 17:24, 23. Jul. 2013 (CEST)
Danke für die Durchsicht der Quellen. Die Einstufung der Abendzeitung als Provinzblatt ist nicht nachvollziehbar, immerhin findet man auf die Schnelle 176 Seiten, in denen diese als Quelle verwendet wird. (Zwar sind das nicht nur Artikel, aber doch ein großer Teil davon.) Außerdem sollten gemäß dieser Hinweise natürlich nicht nur online verfügbare Artikel berücksichtigt werden, sondern auch anderweitige Zeitungen und Literatur - daher auch die zweite Liste oben. Vielleicht kann die sich noch jemand ansehen? --Goldmann Verlag (Diskussion) 17:33, 23. Jul. 2013 (CEST)
Wie gesagt, Sinn der Sache ist nicht, 100 Rezensionen hier einzubauen. Das würde den Artikel sprengen. Perlentaucher gilt allgemein wohl als "neutrale Instanz", was die Auswahl von Rezensionen angeht. Die WAZ wird dort zwar nicht erwähnt, aber ich habe sie trotzdem eingebaut, damit nicht der Eindruck entsteht, es würde darum gehen, Herrn Precht "in die Tonne zu hauen". Grüße --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 17:36, 23. Jul. 2013 (CEST)
Gibt es eine Richtlinie, dass der Perlentaucher einen Sonderstatus gegenüber anderen Quellen genießt, die nach WP:BLG zulässig sind? Was allgemein wohl in anderen Artikeln passiert, ist für die Beurteilung dieses Artikels unerheblich. (Andernfalls könnte man willkürlich einen beliebigen Artikel heraussuchen und argumentieren, dass dort praktisch keine Kritik vorkommt und das hier auch so sein müsste.) Außerdem möchte ich noch einmal ausdrücklich an die Richtlinie für Artikel über lebende Personen erinnern: „Achte darauf, der Kritik nicht überproportional viel Raum einzuräumen.“ Das ist, wie oben dargestellt, im Moment offensichtlich immer noch der Fall. -- Goldmann Verlag (Diskussion) 09:30, 24. Jul. 2013 (CEST)
Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich :) WP:BLP bezieht sich auf Kritik an einer Person, nicht an dessen Büchern. Die dürfen und müssen sogar selbstverständlich ordentliche Rezensionen enthalten. Kritik an Precht als Person steht überhaupt nicht im Artikel, obwohl es dazu auch einiges gäbe ;) Übrigens besteht WP aus geschriebenem Recht und Gewohnheitsrecht. Perlentaucher gehört zu Gewohnheitsrecht. Ist halt so, dass Precht überwiegend negativ rezensiert wird. Steht sogar in dem Artikel, den du verlinkt hast ;) --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 14:59, 24. Jul. 2013 (CEST)

eine dritte Meinung: Ich finde in unseren Regularien weder eine Bestimmung, die eine Beschränkung auf Perlentaucher rechtfertigt, noch einen Hinweis auf Gewohnheitsrecht. Das hat sich der Bürgerliche Humanist nur ausgedacht. Selbstverständlich sind Tagesspiegel, Stern und Spektrum der Wissenschaft hier zitierfähig. Nur negative Stimmen (es müssen ja nicht immer Rezensionen sein) im Artikel anzuführen und die lobenden wegzulassen stellt sicher einen Verstoß gegen WP:NPOV dar. --Φ (Diskussion) 10:16, 25. Jul. 2013 (CEST)

Nicht, wenn es nun mal überwiegend negative Rezensionen sind. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 10:36, 25. Jul. 2013 (CEST)
Das ist doch kein Grund, die lobenden zu verschweigen. WP:NPOV schreibt doch nicht vor, Mindermeinungen gänzlich wegzulassen, es muss nur das Verhältnis gewahrt werden. --Φ (Diskussion) 10:48, 25. Jul. 2013 (CEST)
Da stimme ich dir voll und ganz zu. Das Verhältnis ist aber derzeit im Artikel gut gewahrt: 1 gut, 1 gemischt, 4 schlecht. Wenn man sich per Google alle Rezensionen anschaut, ist das auch in etwa das Verhältnis der Rezensionen. Wie jetzt schon zum dritten mal gesagt, das wird sogar in dem Zeit-Artikel bestätigt, der von dem Verlag ins Spiel gebracht wurde. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 10:53, 25. Jul. 2013 (CEST)
Denis Scheck scheint mir aber bedeutend und bekannt genug, um seine Meinung zu erwähnen.--Mautpreller (Diskussion) 10:54, 25. Jul. 2013 (CEST)
Scheck ist in jedem Fall relevant, Zustimmung. Allerdings hat er keine Rezension verfasst, sondern 2 (!) Sätze. Wie gesagt, wenn wir danach gehen, können hier noch ein paar Dutzend weitere negative, echte Rezensionen rein. Das macht keinen Sinn. Es bestreitet doch keiner, dass Precht Bücher schreibt, die sich gut verkaufen. Dass diese von Fachleuten überwiegend abgelehnt werden, ist aber ebenfalls Fakt. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 10:58, 25. Jul. 2013 (CEST)
Ja, Scheck ist nicht Fachmann für Philosophie oder Psychologie, sondern für Literaturkritik. Es ist aber schon bemerkenswert, dass er Prechts Bücher gut findet - denn Druckfrisch ist eine der bekanntesten Literatursendungen im Fernseh, gerade wegen der recht apodiktischen Urteile Schecks. Das hat auch ziemlich Wellen geschlagen, gerade weil das allgemeine Echo eher negativ war. Als Rezension eines bestimmten Buchs sind Schecks Bewertungen vielleicht wirklich ein bisschen dünn - aber es wäre wohl schon ein Gewinn, allgemeiner herauszustellen, dass und warum Scheck die phil. Sachbücher Prechts lobt.--Mautpreller (Diskussion) 11:08, 25. Jul. 2013 (CEST)
Wobei man auch sagen muss, dass die Kommentare von Scheck imho recht doppeldeutig sind:
Wie konnte aus diesem anspruchsvollen Überblick über zentrale Probleme von Philosophie und Hirnforschung einer der größten deutschen Sachbuch-Bestseller der letzten Jahrzehnte werden? Zum einen liegt es an Richard David Prechts Fähigkeit, die moralischen Kernfragen unserer Zeit bündig zu formulieren. Zum anderen aber auch an dem durch die allgegenwärtige schamlose Oberflächlichkeit und Seichtheit ausgelösten Brüllhunger der deutschen Öffentlichkeit nach Substanz. [3]
Ein gutes Buch: angetrieben von unbändiger Erkenntnislust und ansteckendem Wissensdurst unternimmt Richard David Precht eine Rundreise ins Reich der Philosophie und Hirnforschung, verzichtet dabei wohltuend auf Originalität um der Orginalität willen und hat gerade deshalb etwas sehr seltenes geschaffen: einen kompetenter Ratgeber, der seine Leser nicht für dümmer verkauft, als sie sind. [4]
Das könnte man auch schon wieder als negative Kritik interpretieren. Schade, dass er keine Rezension verfasst hat, würde mich auch interessieren. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 11:33, 25. Jul. 2013 (CEST)

Perlentaucher ist ein Feuilleton-Mashup, nix besonderes. Für die Beurteilung der Relevanz von Rezensionen ist eher von Interesse, ob sie in der IBR aufgeführt sind. Für Spektrum der Wissenschaft ist das der Fall, also habe ich diese Rezension reingenommen. Gruß, Stefan64 (Diskussion) 11:45, 25. Jul. 2013 (CEST)

(BK) Wisst ihr was? Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht? Die Bücher bekommen einfach ihren eigenen Artikel (RKs sind ja eindeutig erfüllt) und hier wird dann nur noch darauf verlinkt. Das entlastet diesen Hauptartikel und in einzelne Artikel können auch ruhig deutlich mehr Rezensionen enthalten sein. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 11:46, 25. Jul. 2013 (CEST)

Grundsätzlich nichts dagegen, außer dass du mit der Copy&paste-Auslagerung gerade eine URV produziert hast. Gruß, Stefan64 (Diskussion) 12:07, 25. Jul. 2013 (CEST)
Stimmt, ich ändere den Text gleich. Danke für den Hinweis. --Bürgerlicher Humanist Cup of coffee.svg 12:25, 25. Jul. 2013 (CEST)
Die Auslagerung löst aber das hier diskutierte NPOV-Problem nicht, sondern verlagert sie höchstens woanders hin. M.E. sind die Inhaltsangaben der Bücher jetzt schon deutlich überdimensioniert, durch die Auslagerung in Einzellemmata würde das nur verschlimmert. --Uwe Rohwedder (Diskussion) 12:53, 25. Jul. 2013 (CEST)
Lieber Uwe, dem möchte ich widersprechen: Prechts Bücher sind unterschiedlich erfolgreich, aber jedoch so erfolgreich, dass eigene Artikel durchaus sinnvoll sind. Die URV ließe sich ja per Versionsimport oder durch Speicherung der Versionsgeschichte des Ursprungsartikels in einer Zwischenversion - wie in den Richtlinien vorgesehen - ohne weiteres beheben. Was die Rezensionen angeht: Das Feuilleton ist höchstens ein Indikator für die Aufnahme beim breiten Publikum, und nur im speziellen Falle eines dort veröffentlichten Essay als fachliche (oder auch nur sachliche) Bewertung von Sachbüchern zu verstehen, auch wenn diese ein deutliche Absicht zur Populärwissenschaft zeigen. Wenn man dieses Raster ansetzt, kann man einen Großteil der genannten "Kritiken"als irrelevant abtun, sogar Herrn Scheck. Liebe Grüße -- Leif Czerny 22:39, 15. Sep. 2013 (CEST)
ich habe mich mit "einseitiger kritik" in diesem artikel nicht beschäftigt und wollte nur zu dem hier kurz aufgeworfenen thema was sagen, nämlich ob es einzelne artikel für einzelne bücher braucht. bei zeitgenössischen autoren sollte es schon ein außergewöhlicher einzelfall bleiben, dass das buch (das vielleicht in fünf jahren keiner mehr kennt) ein eigenes lemma bekommt. Feuchtgebiete mag ein solcher einzelfall sein, weil das buch verfilmt wurde und ins theater kam. aber es ist m. e. völlig überflüssig, dass 12 (!) bücher von Daniel Kehlmann eigene artikel bekamen. (nichts gegen ihn.) es ist abzusehen, dass diese artikel orphans werden. also im sinne von lean management bitte absehen von weiteren verästelungen. wenn der autor mal eine million examplare eines seiner bücher verkauft, können wir neu drüber reden. Maximilian (Diskussion) 23:18, 15. Sep. 2013 (CEST)
Wie gesagt, Frage der Relevanz des einzelnen Buches. man denke aber etwa an die Artikel zu Zeitgenossen wie etwa Michael Schmidt-Salomon oder Sarah Wagenknecht, die für einzelne Bücher recht monströs gefüllte Separatlemmata bekommen haben... -- Leif Czerny 00:24, 16. Sep. 2013 (CEST)
danke für die anregungen! ich wurde nun im relevanzkriteriumsbereich aktiv. nur hier kann man das grundsätzlich angehen, statt sich innerhalb der artikel darüber zutode zu diskutieren. Vorschlag für geänderte Relevanzkriterien für Bücher-Artikel. grüße, Maximilian (Diskussion) 19:11, 16. Sep. 2013 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Goldmann Verlag (Diskussion) 08:57, 23. Okt. 2013 (CEST)

abschnitt kritik

hallo & sorry, dass ich wie ein vandale in sandale von außen in diesen lange debattierten artikel reingeschneit kam, ohne die debatten ausführlich zu lesen.

Hoffe, ich hab kein porzellan zerbrochen. ein autor gilt oft, besonders wenn er eitel ist, nichts im eigenen land. das ist nachvollziehbar, aber ungerecht. jedenfalls fand ich es klarer, das von kritiken hagelnde feuilleton in einem abschnitt "kritik" zusammenzufassen und ansonsten jegliches bashing zu entfernen. ich gehe jetzt wieder. war schön bei Euch!

Maximilian (Diskussion) 21:09, 20. Sep. 2013 (CEST)

Ein eigener Abschnitt kann sinnvoll sein, da bin ich flexibel. Die Rezensionen sollten aber wie weiter oben schon ausführlich diskutiert weiterhin im Artikel im Haupttext stehen, sofern noch keine eigenen Artikel vorhanden sind. Wenn dies der Fall ist - kann ich gerne bei Bedarf machen - können diese dann hier entfernt werden. --EH (Diskussion) 22:44, 21. Sep. 2013 (CEST)
Hallo, lieber namensproteischer Humanist - zur Frage "Haupttext oder Ref" finde ich oben eher ncihts, da ging es doch um die Frage Dieser artikel oder Werksartikel. Dort habe ich bereits einiges zur Relevanz des Feuilletons geäußert. Ich verstehe nciht, inwiefern die "Blurbs" im Haupttext des Autorenartikels etwas beitragen, gerade weil sie inhaltlich so unspezifisch sind. Schon in Werksartiklen würde ich erwarten, dass der allgemeine Tenor der Kritik im Haupttext knapp paraphiert wird, mit Belegen in Fußnoten, und einzelne Kritiker (vor allem im O-Ton!) nur da auftauchen, wo sie etwas inhaltlich Spezifisches zu sagen haben oder die Äußerung der Kritik selbst spezifische Aufmerksamkeit erweckt hat. An sonsten würde ich erwarten, dass hier vielleicht auch mal eine Fachzeitschrift zur Philosophie oder zur Philosophiedidaktik zu Wort kommt.-- Leif Czerny 10:03, 22. Sep. 2013 (CEST)
Hi Leif. Wie auf deiner Disk schon beschrieben, ich denke das Problem lässt sich leicht lösen, wenn man die Buch-Abschnitte auslagert. Fachzeitschriften wären schön, da habe ich aber leider zu dem Herrn Publizisten Precht nichts gefunden. Wäre mir auch neu, dass man da populärwissenschaftliche Trivialliteratur behandelt. Gruß --EH (Diskussion) 10:31, 22. Sep. 2013 (CEST)
Schau mal hier [5] in die Suchfunktion. -- Leif Czerny 14:51, 22. Sep. 2013 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Goldmann Verlag (Diskussion) 08:57, 23. Okt. 2013 (CEST)

Auszeichnungen

Der Abschnitt über den Deutschen Fernsehpreis 2013 enthält als einzige Quelle derzeit die Homepage der Sendung (beziehungsweise eine Pressemitteilung). Kurzer Service, dass es auch unabhängige Quellen gibt:

Gegebenenfalls sollten diese entsprechend nachgetragen werden. --Goldmann Verlag (Diskussion) 11:09, 4. Okt. 2013 (CEST)

Guten Morgen! Ich bitte doch sehr um eine stichhaltige Begründung der veränderten Einordnung in den Gesamttext. Es gibt etliche Beispiele für eine Einordnung sogar direkt unterhalb von "Leben" - siehe etwa Ranicki. --87.79.186.30 12:00, 4. Okt. 2013 (CEST)

wie auch bei etwa: Karasek, Safranski, Sloterdijk - kann man endlos weiterführen... Warum hier schon wieder das Bemühen, Positives zu unterdrücken und Negatives in den Vordergrund zu stellen? --Libertas Schulze-Boysen (Diskussion) 12:07, 4. Okt. 2013 (CEST)--Libertas Schulze-Boysen (Diskussion) 12:07, 4. Okt. 2013 (CEST)
und hier noch mal der Hinweis: Herr Precht erhält keinen Preis, den er sich in seiner Kategorie mit jemandem teilen muss. Ich bitte hier wie bei der Einordnung um Korrektur.--Libertas Schulze-Boysen (Diskussion) 12:25, 4. Okt. 2013 (CEST)
Laut des Hauptartikels zum Deutschen Fernsehpreis wird der Preis für "Besondere Leistung" nicht nur an Precht, sondern eben auch an zwei andere Personen verliehen. Bei Safranski, Sloterdijk und Co. sind auch ein "paar" mehr Auszeichnungen. Ansonsten ist es aber üblich, die Auszeichnungen relativ weit am Ende eines Artikels einzubauen. --EH (Diskussion) 12:51, 4. Okt. 2013 (CEST)
Siehe gleiche Quelle - den Preis für besondere Leistungen Information erhält nur einer. Auch bei Preisträger Joachim A. Lang wird die Auszeichnung nicht als "Gruppenpreis" eingestuft (siehe Eintrag). - Außerdem_ Ich könnte noch sehr viele andere Beispiele nennen, bei welchen die Einordnung eben nicht am Ende eingebaut wird. Von "üblich" kann hier absolut keine Rede sein. Welches Motiv gibt es also, hier so beharrlich alle positive Aspekte von Richard Precht bei jedem Detail so herabzuspielen? Vor allem, wenn das eben bei sehr vielen anderen vergleichbaren Seiten nicht so gemacht wird.--Libertas Schulze-Boysen (Diskussion) 13:33, 4. Okt. 2013 (CEST)
Gute Frage. Und wer steckt wirklich hinter dem 11. September? Vielleicht die Illuminaten? --EH (Diskussion) 15:13, 4. Okt. 2013 (CEST)

Aha, das wird also auch schon diskutiert: Es wurden drei Sonderpreise verliehen. Zitat vom Ausstatter der Preise: "Die Jury vergibt 2013 drei Preise für „Besondere Leistungen“". Precht hat also nicht "neben zwei anderen Preisträgern den Sonderpreis" bekommen (Sonderpreis ist auch keine Kategorie), sondern er hat einen der drei Sonderpreise erhalten. Die beiden anderen Sonderpreise gingen dagegen an jeweils mehrere Personen, die sich diesen teilen. NochEinLeser (Diskussion) 15:55, 4. Okt. 2013 (CEST)

Ich muss mich korrigieren: Die bis zu drei Preise für "besondere Leistung" werden doch als eine Kategorie bezeichnet. NochEinLeser (Diskussion) 16:37, 4. Okt. 2013 (CEST)
Mit einem kurzen Verweis auf diese Anfrage: Tatsächlich lassen sich die Quellen so verstehen, dass die aktuelle Formulierung im Artikel behalten werden kann und so vollständig von den Quellen gedeckt ist. --Goldmann Verlag (Diskussion) 08:53, 23. Okt. 2013 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Goldmann Verlag (Diskussion) 08:53, 23. Okt. 2013 (CEST)

Dritte Meinung

Im Grunde wird hier seit Monaten um die Frage gestritten, ob Richard David Precht nun als Schriftsteller, Philosoph oder vielleicht eine Mischung aus diesen beschrieben werden soll und was das angemessene Maß an Kritik und Rezensionen ist. In Anbetracht der obigen Debatte zeichnet sich keine Lösung ab, weshalb erneut die dritte Meinung angerufen wurde. --Goldmann Verlag (Diskussion) 14:04, 4. Okt. 2013 (CEST)

Übertrag von WP:3M

Hinweis: Die Marketing-Abteilung des Goldmann Verlages versucht schon seit Monaten, die Artikel um ihren Goldesel Precht ein wenig aufzuhübschen. Kritische Rezensionen und Co. sind da natürlich eher hinderlich für den Buchverkauf. Gruß --EH (Diskussion) 15:10, 4. Okt. 2013 (CEST)
Es wurde zu keinem Zeitpunkt versucht, den Artikel aufzuhübschen, sondern stets inhaltlich argumentiert – ohne sich am Klein-Klein zwischen zwei Benutzern auf der Diskussionsseite zu beteiligen. Kritische Rezensionen sind absolut in Ordnung, die obigen Fragen bezogen sich (wie man klar und deutlich lesen kann) lediglich auf deren Auswahl und Gewichtung. Daher auch die Bitte um weitere Meinungen, was im Sinne aller Beteiligten sein dürfte. --Goldmann Verlag (Diskussion) 16:19, 4. Okt. 2013 (CEST)

Ende des Übertrags. --Wdd (Diskussion) 16:23, 4. Okt. 2013 (CEST)

Hallo, durch WP:3M bin ich hierauf aufmerksam gemacht worden. Laut WP:NPOV sollen zur ausgewogenen Darstellung alle Argumente einmal aufgeführt werden, somit ist der Abschnitt 'Perzeption' (oder auch 'Kritik') berechtigt, wenn auch in der momentanen Fassung noch tendenziös. Ich werde daher mal eine Formulierung wagen. Bezüglich der Tätigkeit ist 'Philosoph und Publizist' wohl korrekt, aufgrund seiner Perzeption wäre m.E. 'Philosoph und Sachbuchautor' genauer. Der Abschnitt 'Auszeichnungen' ist oberhalb der 'Schriften' und unterhalb der Fließtexte korrekt positioniert. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 18:34, 4. Okt. 2013 (CEST)

(BK) 3M:

  1. Von einer überwiegend negativen Rezeption kann gesprochen werden, wenn eine seriöse Quelle dies aussagt oder es sich unzweifelhaft um eine solche Reaktion handelt (etwa Sarrazin). Das bedeutet aber explizit nicht, dass Einzelmeinungen gesucht und dann verwurstet werden können. Das scheint hier aber ja gar nicht das Problem zu sein, sondern muss in den Artikeln zu den Büchern geklärt werden. (Eine 3M zu diesen sollte gesondert beantragt werden)
  2. Als Rezensionen sind generell all jene geeignet, die in seriösen Publikationen erschienen sind, solange sie nicht selber später seriös angezweifelt wurden (sehr selten, hier nicht). Eine Gewichtung sollte im Sinne von NPOV kurz und prägnant sowohl negative als auch positive Stimmen enthalten. Ein leichtes übergewicht der einen Seite ist möglich, wenn dies auch der Mehrheit der seriösen Rezeptionen entspricht. Sollten sich also z.B. 5 Rezensionen finden lassen, 2 positiv und 3 negativ, so kann man ruhig alle darstellen. Es sollte aber keine erschöpfende Liste aller Kritik werden, eine Zahl von 5 dargestellten Rezensionen ist angemessen.
  3. Auszeichnungen werden entsprechend ihrer Bedeutung für die Person oder deren Ansehen in der Öffentlichkeit dargestellt. Außerdem wird jede Auszeichnung in Listenform am Ende eines Artikels (noch einmal) aufgeführt. Wenn also der Fernsehpreis in den Medien eine breite Aufmerksamkeit erhält und in der Folge Precht immer mit diesem in Verbindung gebracht wird (im Sinne von "der Fernsehpreisgewinner Precht..."), so ist der Preis in der Einleitung darzustellen. Ansonsten ist er im Abschnitt "Leben" oder "Werk" zu erwähnen (siehe Satz 1 dieses Abschnittes).

Gruß --engeltr 18:45, 4. Okt. 2013 (CEST)

Das ist zwar nicht neu und auch keine 3M aber: Eine Rezeptionsdarstellung, die auf die Auswertung von Fachzeitschriften verzichtet, kann nciht vollständig sein.-- Leif Czerny 22:12, 5. Okt. 2013 (CEST) PS: Die Süddeutsche ist keine Fachzeitschrift-- Leif Czerny 08:43, 10. Okt. 2013 (CEST)

3M: Wenn die Reputaion als Philosoph in Frage gestellt wird, dann sollte es mit reputablen Quellen geschehen. Beispiel wie es nicht sein sollte: "Unglaublich. Über Richard David Precht, den Philosophen der Liebe. in: SZ 17. Mai 2010." - weder ist die Süddeutsche eine wiss. Zeitschrift noch der Autor Malte Dahlgrün (kein Wiki Eintrag) ein Philosoph. Ich denke der Fall ist eindeutig: Precht ist hier und da durch seine populärer Veröffemtichungen und Auftritte angeeckt. Es wäre nat. schön, wenn im Artikel mehr wiss. Schriften angeführt würden. Dissertation, Honorarprofessur und vermutl. Habilitation sprechen für Precht. -- Gerold (Diskussion) 01:59, 10. Okt. 2013 (CEST)

Welche Habilitation? --EH (Diskussion) 14:37, 10. Okt. 2013 (CEST)
Philosoph ist im übrigen keine geschützte Berufsbezeichnung.-- Leif Czerny 08:48, 11. Okt. 2013 (CEST)
Wikipedianer ist ebenfalls keine geschützte Berufsbezeichung. Damit hätten wir schon zwei Einträge für die Liste nicht gesetzlich geschützter Berufsbezeichnungen (Deutschland). --Gerold (Diskussion) 19:42, 13. Okt. 2013 (CEST)
Wie schön.-- Leif Czerny 17:28, 14. Okt. 2013 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: --Goldmann Verlag (Diskussion) 08:54, 23. Okt. 2013 (CEST)

links-liberal - DKP

Ich lese hier einerseits:

"Die Kinder wuchsen in einem sehr stark links-liberalen Milieu auf."

und weiter unten:

"erinnert sich Precht ... an seine Kindheit ... in einer linksorientierten, DKP-nahen Familie zurück."

Wenn die DKP irgend etwas nicht war, dann links-liberal. --Carl B aus W (Diskussion) 22:03, 29. Dez. 2014 (CET)

Gemeint war mit „links-liberal“ (mit Bindestrich) vermutlich „sowohl links als auch liberal“; aber der Ausdruck ist irreführend, da gebe ich dir recht. Mit „linksliberal“ verbindet man ja eher so etwas wie den linken Flügel der F.D.P. Aber „doktrinär-kommunistisch“ schießt genauso weit auf der anderen Seite am Ziel vorbei. Wenn du die als Beleg angegebenen Kindheitserinnerungen Prechts, „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“, liest, kannst du schnell feststellen, dass seine Eltern alles waren bzw. sind, nur keine sturen Partei-Apparatschiks oder Dogmatiker. IIRC waren sie nicht einmal Mitglieder der DKP. Ich ändere daher zunächst einmal auf ein neutrales „linksgerichtet“; belegte bessere Vorschläge vorbehalten. Gruß --Jossi (Diskussion) 17:32, 13. Aug. 2015 (CEST)

Danke Jossi2

Natürlich gibt es wissenschaftlich nichts viel besseres als diese doch immerhin seriöse und pädagogisch-wissenschaftliche Kritik, und eine "aktuelle Einführung" zu so einem Luftplauderer wird außer seinem Verlag auch niemand veröffentlichen. Jetzt steht halt gar keine Literatur drin, schon gar keine kritische. Das ist wirklich hilfreich, die Leser werden es danken. --Anvilaquarius (Diskussion) 21:39, 4. Nov. 2018 (CET)

Wissenschaftlich? Der Artikel führt als Literaturquellen fast ausschließlich Presseartikel und Internetseiten an. --Jossi (Diskussion) 11:39, 6. Nov. 2018 (CET)
Was soll man da machen? Die akademische Landschaft wird sich damit kaum befassen, Philosophiedidaktiker gibt es in DACH nur sehr wenige. Was erwartet ihr?-- Leif Czerny 10:05, 7. Nov. 2018 (CET)

Philosoph???

Philosoph??? Hat er sein Philosophiestudium überhaupt abgeschlossen? (nicht signierter Beitrag von 78.48.224.229 (Diskussion) 16:41, 14. Okt. 2014 (CEST))

Antwort hier. --Jossi (Diskussion) 14:30, 15. Okt. 2014 (CEST)
Die Diskussion ist unvorstellbar öde, daher hier kurz: Philosoph darf sich jeder nennen, insbesondere jemand, der erfolgreich philosophische Sachbücher veröffentlicht hat. Promoviert wurde Dr. Precht als Germanist, wird aber wohl auch Philosophie studiert haben bis zu einem hinreichenden Ende, wenn auch nur im Nebenfach.-- Leif Czerny 03:44, 17. Okt. 2014 (CEST)
Nun gut, dann noch einmal für alle, die sich die Lektüre der Diskussion nicht antun wollen: Precht hatte Philosophie als Zweitfach im Magisterexamen und in der Promotion. Er hat sein Philosophiestudium also abgeschlossen, wenn auch nicht im Hauptfach. --Jossi (Diskussion) 22:23, 17. Okt. 2014 (CEST)
Wenn ich diese elende Diskussion lese. Kann nur an der geringen Verbreitung populärer Philosophen in Deutschland nach 45 liegen. Eigentlich muss man Precht nur mal zuhören und die Diskussion dürfte beendet sein. Natürlich ist er ein "echter" Philosoph. Ich würde mir mehr Menschen wie Ihn in den Medien wünschen. --Gruß FrankDiskussion qui tacet, consentire videtur. 00:33, 18. Okt. 2014 (CEST)
Hat er eigentlich mal irgendwas gearbeitet? (nicht signierter Beitrag von 91.16.150.45 (Diskussion) 02:28, 20. Nov. 2014 (CET))
Reines unsinniges Geschwafel, alla Internet Trollkultur. Was sollen denn diese Beiträge hier? Wir sind hier ja nicht im Galaforum. Der Mann hat zahlreiche (sehr lesenswerte) Bücher geschrieben. Kann sich vor Interviewanfragen kaum retten (er sagt den meisten nach eigenen Angaben nicht zu). Ist Honorarprofessor. Nimmt am öffentlichen Diskurs teil. Hat eine eigene Talkshow. Die Antwort auf Deine "Frage": Ja, das hat er!--Gruß FrankDiskussion qui tacet, consentire videtur. 09:26, 20. Nov. 2014 (CET)
Nun, dass der gute Mann mit dem Thema „Philosophie“ seinen Lebensunterhalt bestreitet, ist wohl unwidersprochen. In der Einleitung des Artikels sollte er aber als Fernsehmoderator und Buchautor bezeichnet werden – nicht jedoch als Philosoph. M. W. hat er sich weder in seinen Publikationen, noch sonstwo je als solcher betätigt – er rezipiert nur. --84.141.16.254 18:25, 19. Sep. 2016 (CEST)
Er hat die Philosophie ordentlich studiert, publiziert philosophische Werke und ist Dozent für Philosophie an einer Universität. Er rezipiert auch nicht nur, sondern betreibt Philosophie im besten Sinne, indem er auch selbständig nachdenkt und so vielfach zu Positionen gelangt, die dem Zeitgeist widersprechen. Sicher ist er aufgrund seines Äußeren und seines rhetorischen Talents auch telegen, was Neidreflexe auslösen mag, aber an seiner Qualifikation nichts ändert. --84.133.128.162 18:27, 15. Mär. 2018 (CET)
Das ist hier ja ein hübsch-hässliches Beispiel dafür, wie das neuere deutschnationale Dauer-Getrolle dazu führt, dass ein sachlich-kritischer Zugang zum Problem unmöglich wird. Ich fände es, gemessen am zweifelten Ruf, den Prechts populärphilosophische Werke unter fachphilosophisch gebildeten Menschen haben (das Neid-Argument, finde ich hier albern), einleuchtend, ihn als Germanisten und philosophischen Schriftsteller zu bezeichnen. Es gibt m.E. auch wenig Grund, Precht in den Himmel zu heben, es ist ja nicht so, als wären etwa Ludwig Marcuse oder Luciano De Crescenzo keine erfolgreichen Philosophie-Popularisatoren gewesen ("Kann nur an der geringen Verbreitung populärer Philosophen in Deutschland nach 45 liegen"), Marcuse als echter Philosoph, De Crescenzo, ohne dass ihn die Wikipedia zum Philosophen hochjubeln müsste. Precht arbeitet überwiegend philosophiegeschichtlich und, was die eigentlich philosophische Argumentation betrifft, auf sehr niedrigem Niveau. Die Frage nach der Berufsbezeichnung scheint mir daher berechtigt. Besten, vergifteten Dank, liebe Pegidadaisten, dass wir sie nicht mehr sachlich diskutieren können. --2A02:908:F82:DCE0:38F5:1A9A:72C0:83D9 11:37, 12. Aug. 2018 (CEST)
Und wenn du uns jetzt noch einen (belegten) Nachweis für den Unterschied zwischen „Philosoph“ und „philosophischem Schriftsteller“, einen (belegten) Nachweis für Prechts Zugehörigkeit zur zweiten Gruppe und einen (belegten) Nachweis für sein „sehr niedriges Niveau“ lieferst, können wir über diese Aussagen auch diskutieren. Ansonsten sind das nichts weiter als persönliche Meinungsäußerungen, die für die Wikipedia irrelevant sind (siehe Wikipedia:Theoriefindung). --Jossi (Diskussion) 19:29, 12. Aug. 2018 (CEST)

Und er kokettiert selbstironisch mit dem Anspruch an eine Inkompetenzkompensationskompetenz, siehe z.B. in der Einleitung seines Vortrags von 2017: "Richard David Precht auf dem 4. Zukunftsdialog Agrar & Ernährung". --Dankedaniel (Diskussion) 00:24, 14. Mai 2018 (CEST)

Gegenfrage: Ist Precht als "Germanist" aktiv? ich finde, nein.-- Leif Czerny 09:40, 12. Nov. 2018 (CET)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: -- Leif Czerny 12:19, 6. Mär. 2019 (CET)