Diskussion:Robert Walser

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Lesenswert-Abstimmung (abgelehnt)[Quelltext bearbeiten]

Robert Walser (* 15. April 1878 in Biel/Bienne, Schweiz; † 25. Dezember 1956 in der Nähe von Herisau, Schweiz) war ein deutschsprachiger Schweizer Schriftsteller.

  • pro - liest sich gut, das Werk kommt nicht zu kurz und ist imho gut charakterisiert.--Janneman 12:41, 13. Mär 2006 (CET)
  • contra - Das Werk kommt viel zu kurz. Wenn ich es richtig überschaue allein quantitativ ein Fünftel, qualitativ schätze ich persönlich das Verhältnis ebenso ein. Gruß, --130.133.208.174 19:33, 13. Mär 2006 (CET) Das mag allerdings auch daran liegen, dass so charakteristische Werke wie die "Mikrogramme" unter "Leben" stehen. Der Abschnitt dazu passt besser ins "Werk", vielleiht sogar einen extra-Absatz mit Überschrift. Doch die Kritik bleibt bestehen: Das gleiche Maß an "Liebe zum Detail", das bei seinem Lebenslauf an den Tag gelegt wird, würde ich mir bei der Erschließung seines Werkes wünschen...--130.133.208.174 19:42, 13. Mär 2006 (CET)
  • pro - imho schon gute Ansätze. In den 20er Jahren brachte Walser aber immer noch zahlreiche Aufsätze in namhaften Zeitungen unter (bis 1926/27, wenn ich recht erinnere). Walsers Werke scheinen unpolitisch, aber der überzeugte Demokrat und Republikaner scheint doch an verschiedenen Stellen seiner Erzählungen wunderbar durch (im "Gehülfen" z. B.) - Hinweise darauf fehlen mir hier. Der Text bringt sehr viele Schachtel- und Relativsätze, was den Lesefluss etw. behindert (habe großes Verständnis für diese Schwäche, da selber nicht frei davon, aber..). Entsprechen "Bahnhofsromane" ungefähr dem Begriff d. "Groschenromane"? -- SK 21:22, 13. Mär 2006 (CET)
  • contra Wenigstens ansatzweise wurde eine Würdigung versucht, aber ich frage mich, ob das im Brockhaus auch so POV stünde: "Typisch für Robert Walsers Texte ist eine verspielte Heiterkeit, hinter der sich oft existenzielle Ängste verbergen. (...) In seiner Sprache finden Anklänge an das Schweizerdeutsche einen charmanten und gleichzeitig frischen Ausdruck, während gleichzeitig sehr persönliche Betrachtungen verwoben werden mit "Texten über Texten", d.h. Betrachtungen über oder auch Variationen von anderen literarischen Werken - wobei Walser oft Trivial- mit Hochliteratur mischt." --Historiograf 14:40, 14. Mär 2006 (CET)
Das ist nicht POV, das ist Literaturwissenschaft...gerade diesen Satz fand ich eigentlich sehr nett, auch gerade weil sich jemand mal vom Beckenrand losgerissen hat--Janneman 18:16, 14. Mär 2006 (CET)
  • Symbol support vote.svg Pro Gut gemacht. Lesenswerter als manch ein anderer Artikel zu einem deutschsprachigen Schriftsteller. Lesenswert auf jeden Fall. Miastko 21:48, 14. Mär 2006 (CET)
  • Dagegen. Zustimmung zu Hisotriograf. Der Abschnitt zum Werk ist bei weitem zu kurz; dafür könnten biographische Details entfallen. --Frank Schulenburg 11:36, 18. Mär 2006 (CET)
  • tendenziell pro - wobei der Abschnitt zum Werk (u. ich habe den Großteil des Artikels verfasst) tatsächlich noch recht schwach ist ... da will ich mich schon seit längerem dran machen. Nuja. Dass der biografische Teil zu ausführlich ist, finde ich nicht - muss aber durch entsprechende Teile übers Werk ausbalanciert werden. @ Historiograf: Die Anmerkungen von wegen Brockhaus sind rätselhaft. Im Brockhaus steht zum Werk Walsers natürlich so gut wie nichts. Hier wäre der Kindler usw. die passende Referenz. Was POV angeht liegst Du ganz schief - hat aber Jannemann schon angemerkt. --Albrecht Conz 03:08, 19. Mär 2006 (CET)

Kategorie Robert Walser[Quelltext bearbeiten]

Auch mir widerstrebt es, ausgerechnet den anarchisch-unterwürfigen Walser in ein hierarchisches Kategoriensystem einzuordnen - aber eine eigene Kategorie Robert Walser???? Ist eher ein Scherz, oder? Quoth 09:56, 18. Feb. 2007 (CET)

Nun gut, was Hermann Hesse recht ist, soll Robert Walser (schon lange) billig sein... Quoth 10:03, 18. Feb. 2007 (CET)

Auszeichnungen[Quelltext bearbeiten]

Der André-Gide-Preis ist keine Auszeichnung für den Schriftsteller Robert Walser, sondern ehrt die Übersetzerin Marion Graf. Robert Walser hat soweit ich weiss zu Lebzeiten einen einzigen Preis erhalten: Den Preis des "Frauenbundes zur Ehrung rheinländischer Dichter" im Jahr 1914. Verzeichnet beispielsweise im Band: Diana Schilling, Robert Walser, rororo Monographie, Reinbek bei Hamburg, 2007, S. 152. --Adibas 10:23, 2. Sep. 2009 (CEST)

Werke[Quelltext bearbeiten]

Meiner Meinung nach sind die Werke in zwei Bereiche zu unterteilen: Einmal die von Walser selbst redigierten Bände, also alle bis "Die Rose" von 1925, und in einen Bereich, der die von anderen zusammengestellten Bücher enthält. So wie sich die Liste hier präsentiert, suggeriert sie eine Kontinuität der schriftstellerischen Veröffentlichung, die gar nicht existierte. Die Unterheilung in "Zu Lebzeiten veröffentlicht" und "Posthum veröffentlicht" wäre im Falle Walsers auch irreführend, da er zumindest nach 1933 bis zu seinem Lebensende keinen Einfluss mehr auf die Publikation seiner Werke nahm. Mein Vorschlag würde den Artikel auch formal kompatibler zu beispielsweise dem Eintrag "Franz Kafka" machen. -- Adibas 10:38, 2. Sep. 2009 (CEST)