Diskussion:Ron Sommer

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Vollständiger Name[Quelltext bearbeiten]

Meines Wissens lautet der korrekte Vorname von Dr. Sommer Aaron. Ron ist also nur der Rufname.

Er heisst Moses Aaron Lebowitsch. Ich wüsste allerdings auch gerne mehr über die Hintergründe der Namensänderung / Annahme des Künstlernamens o.ä. und ich finde, da hat der Artikel so eine Lücken. --FoxtrottBravo (Diskussion) 15:52, 14. Mai 2014 (CEST)

Herkunftsdiskussion[Quelltext bearbeiten]

Da jemand der als Sohn einer Ungarin und eines Russen in Israel geboren wird im Zweifelsfall nicht von Geburt an Deutscher war, sollten vielleicht schon einige Sätze hinein, wann und aus welchem Anlaß er die Staatsbürgerschaft erhalten hat, die er ja - glaubt man der Kategorisierung - besitzt. --172.182.147.74 17:19, 12. Aug 2005 (CEST)

Was sind jeweils die Belege für

  1. als Sohn einer Russin und eines Deutschen geboren. und
  2. als Sohn einer Ungarin und eines Russen geboren. ?

2. findet sich zB hier.

  1. möglicherweise ist er auch die Tochter eines Russen und eines Deutschen.

Siehe auch Heise 16.07.2002: Geboren wurde Sommer 1949 in Israel, wo er sieben Jahre lebte. Ende der 50er Jahre heiratete seine Mutter einen Österreicher. Mutter, Sohn und Stiefvater zogen in die Alpenrepublik.

Oder Heise 9.7.2002: Geboren wurde Sommer 1949 als Sohn einer russischen Jüdin und eines Deutschen in der israelischen Hafenstadt Haifa. Ende der 50er Jahre siedelte die Familie nach Österreich über.

grüße, Hoch auf einem Baum 00:22, 16. Aug 2005 (CEST)

Lebowitsch[Quelltext bearbeiten]

  • Johanna Lebowitsch (geb. Goldmann; * 19. Mai 1855 in Schwientochlowitz in Oberschlesien; † 23. Mai 1926 in Würzburg, bestattet auf dem jüdischen Friedhof in der Werner-von-Siemens-Straße)
    • Egmont Lebowitsch (* in Wien, zog von Frankfurt nach Würzburg, übernahm von Klara Kaufmann das Damenmäntel-Geschäft an der Ecke Marktplatz 13/Schönbornstraße 1 und gründete 1910 eine Filiale in Schweinfurt. ∞ Friederike (Frieda) Beckhardt[1]
      • Kurt
      • Heinz Julius Lebowitsch (* 14. November 1908 in Würzburg; † 19. Oktober 1967 in Frankfurt am Main) besuchte das Alte Gymnasium in Würzburg und war Angestellter im elterlichen Geschäft; im Januar 1935 emigrierte er nach Haifa/Palästina und gründete dort mit Unterstützung des Schwiegervaters Hermann Ambach ([2]* 21. September 1880 in Würzburg; † 22. Juli 1962 in Frankfurt/M.; ∞ Erna Siesel) die Firma Splendid Model, Einfuhr und Fabrikation von Damenkleidern. Im Juni bis September 1936 war er auf Geschäftsreise wieder in Würzburg, da es im Exportinteresse lag. Ab 1965 lebte er in Frankfurt am Main. Er wurde von seiner 1. Frau Margot Ambach (* 24 Apr 1913; ∞ 1935) geschieden und heiratete Ilse Weil (* 25. Februar 1910 in Würzburg) die vor 1933 in die Schweiz auswanderte.
  1. http://www.meeviertel-anzeiger.de/Anz_Okt_09.pdf
  2. http://books.google.de/books?id=doIGskWK8S8C&pg=PA211
  • Germany: Jews in Würzburg, 1900-1945; Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900-1945

Hintergrundbericht[Quelltext bearbeiten]

".. Nur manchmal zieht er den Vorhang für Sekunden weg. "Es ist schon komisch, wenn sie mit sechs Jahren plötzlich jemand anderes von der Schule abholt." Das war 1955, in Haifa. Sommers Mutter, eine russische Jüdin, war 1938 als 18-jähriges Mädchen vor den Nazis nach Palästina geflüchtet. Dort heiratete sie einen Deutschen jüdischer Abstammung, Ron Sommers Vater. Er hieß Lebowitsch. Diesen Namen trug der Junge bis zu seinem Studium, als ihn sein Stiefvater, der Österreicher Richard Sommer, adoptierte.

1955, nach der Trennung seiner Eltern, holte ihn also plötzlich sein neuer Vater von der Schule ab. Ein Jahr später siedelte die Familie nach Wien um. "Er schiebt seine jüdische Herkunft weg", sagt ein Vertrauter aus Sommers Zeit beim Elektronikkonzern Sony. "Sein Leben fing erst in Wien an."

Sommer ist 18, als sein Stiefvater stirbt, wenige Monate nach seinem leiblichen Vater. Wer ihn fragt, was er von den beiden für sein Leben mitgenommen habe, dem antwortet er: "Keine Verweichlichung."

Sommer schont sich nicht, studiert in Rekordzeit Mathematik und harrt selbst in Vorlesungen aus, die so kompliziert werden, dass am Ende nur noch vier Übereifrige im Hörsaal sitzen. Die Sekretärinnen an der Fakultät nennen ihn "Samtauge" - weil selten jemand unter den schüchternen Studenten sie so intensiv angeschaut hat.

Sommer sei "blitzgescheit" gewesen, aber "kein Wissenschaftler", erinnert sich sein Doktorvater. "Mathematik sah er als ersten Stein seiner Karriere."

Viele können sich an den Studenten jener Zeit erinnern, doch richtig greifen kann ihn niemand. In den Erzählungen erscheint er als Phantom, das mal auf Durchreise vorbeigeschaut hat.

Der Medienwissenschaftler Peter Glotz hat sich tagelang mit Sommer unterhalten. Am Ende sei ihm klar gewesen, "dass ich nicht genug Stoff für ein Buch über ihn hatte", sagt Glotz - und schrieb ein Buch über Ron Sommer.

Glotz schrieb auch in der "Bunten" über ihn und bewunderte dort den "Cybermanager", der "ein typischer Vertreter der globalen Elite" sei: rund um die Uhr erreichbar und kalt "wie eine Hundeschnauze". Das Buch hat eine ähnliche Melodie. Es ist eine Art Bauchrede des Telekom-Managers. Doch als es erschien, hingen Glotz' Sprachbilder eines "Satellitenstarts auf Cape Canaveral", einer "unaufhaltsamen Aufwärtsbewegung", bereits ziemlich schief, wenn es um Sommers Karriere ging.

Der Kauf des US-Mobilfunkanbieters Voicestream hatte den Manager so unter Druck gesetzt, dass das Buch erst im Herbst erschien, weil der Verleger glaubte, der Porträtierte überstehe den Sommer nicht.

Any time, any place, beschleunigte Gesellschaft, Manager als moderne Nomaden - Sommer gefiel das Buch. Es entsprach dem Bild, das er von sich produzierte, dem Bild des Überfliegers, eines Teflontypen, an dem jeder Zweifel abperlt. Die Telekom orderte etwa 70 Prozent der Erstauflage. "


Seine Mutter (* um 1920) war russische Jüdin und flüchtete 1938 vor den Nazis (von Bessarabien) nach Palästina. Dort heiratete sie den deutschen Juden Lebowitsch (aus Würzburg). 1949 wurde Aaron geboren. Die Eltern trennten sich wieder. 1955 hatte seine Mutter in Haifa einen neuen Partner, den Österreicher Richard Sommer. 1956 siedelte die Familie nach Wien um. Während Rons Studiums adoptierte Richard Sommer ihn. Um 1967 starben sowohl sein leiblicher Vater als auch sein Stiefvater. Um 1970 erlangte Ron seinen Doktor in Mathematik.

Panik-SLA-Vandalismus[Quelltext bearbeiten]

warum wurde folgendes gelöscht?

Er ist Mitglied im Aufsichtsrat von Münchener Rückversicherung und seit Mai 2004 Celanese.

Seit Mai 2003 ist er Vorsitzender im internationalen Beirat (Chairman of the International Advisory Council) von Sistema. Im Juni 2005 wurde dort er zum unabhängigen non-executive Vorstandsmitglied gewählt.

Wie kann man DAS denn alles gleichzeitig sein? Kein Wunder, dass er sich nicht richtig um die T kümern konnte, oder?

Da war er schon nicht mehr bei der Telekom. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...--Politics 09:16, 16. Apr. 2008 (CEST)

Auszeichnungen[Quelltext bearbeiten]

ist eine sehr irreführende Bezeichnung, wenn der erste Punkt alles andere als eine Auszeichnung ist.--217.85.87.247 22:02, 1. Nov. 2006 (CET)

Dr. phil????[Quelltext bearbeiten]

Muss er nicht einen Dr. rer. nat. haben, wenn er in der Zahlentheorie promoviert hat?

das hängt immer von der verleihenden Fakultät ab.
Das Mathematikstudium war an der Universität Wien traditionell an der Philosophischen Fakultär angesiedelt, eine naturwissenschaftliche Fakultät gab es Mitte des 20. Jahrhunderts dort nicht. Daher ist Dr. phil. plausibel. --Dieter Zoubek (Diskussion) 15:28, 9. Okt. 2012 (CEST)

"Sprachpanscher"[Quelltext bearbeiten]

"Sprachpanscher des Jahres" weder eine Ehrung noch eine Auszeichnung. Dann auch noch zu schreiben "Die Ehrung bezog sich auf" macht sich die Unverschämtheit dieses Vereins zu eigen. Das ist mit NPOV nicht vereinbar. --08-15 09:43, 7. Apr. 2008 (CEST)

Richtig. Zumal diesem Verein ohnehin deutlich mehr mediale Aufmerksamkeit geschenkt wird als er verdient! --87.79.192.104 15:52, 8. Okt. 2012 (CEST)

Telekom-Prozess[Quelltext bearbeiten]

Man kann diskutieren, ob seine Aussage in den Artikel mit einfließen soll, allerdings muss das belegt werden und kann sicher keinen ganzen Abschnitt ausmachen, sondern eher einen kurzen knappen Satz.--Politics 19:25, 14. Apr. 2008 (CEST)

In einer rechtsgerichteten Zeitschrift habe ich gelesen das der Gewinn aus der Voicestream -Deal, Zitat "seiner Sippschaft zugeflossen" sei, gibt es Informationen über die damaligen Besitzer von Voicestream ?
Wie wärs denn mal mit dem Unterschreiben des Beitrags? Einfach den zweiten Knopf von rechts über dem Bearbeiten-Feld drücken.--Politics 15:32, 16. Apr. 2008 (CEST)
Meint er als Sippschaft die Schweizer? Früherer Chairman und CEO von VoiceStream war en:John W. Stanton (who then engineered a bidding war for Voicestream, and the resulting victor was Deutsche Telekom) und dann gab´s noch en:Craig McCaw. -- Kyber 16:56, 16. Apr. 2008 (CEST)

Aaron Lebowitsch[Quelltext bearbeiten]

Wie ich grade feststellte gibt es unterschiedliche Namensformen in den Medien. Die FAZ spricht von Ron Lebowitsch. Die Welt von Aaron Lebowitsch. Bei ersterem dürfte es sich um eine Verkürzung handeln. -Armin P. 13:10, 31. Mai 2008 (CEST)

Sorry, aber eine Sport-Kolumne ist da als Quelle nicht geeignet. --08-15 13:47, 31. Mai 2008 (CEST)

Warum ist die Sportkolummne der Welt nicht zitierfähig? Weil es Sport ist? Ist der hier auch nicht zitierfähig? -Armin P. 14:20, 31. Mai 2008 (CEST)

Weil man bei einer Kolumne nicht davon ausgehen kann, dass das sorgfältig recherchiert ist, und weil ein Sportredakteur sich vor allem mit Sport auskennt. --08-15 23:47, 31. Mai 2008 (CEST)
Auch wenn die Disk schon etwas älter ist: Eine Kolumne kann natürlich als Quelle genutzt werden, da im Vordergrund steht, dass es sich um eine rezipierte Auffassung handelt. Wie diese Rezeption aussieht, muss kontextabhängig bewertet werden. Sonst dürfte man aus dem genannten Grund auch die Bild/Express samt anderer Boulevardblätter inklusive aller "Literatur" aus Verlagen wie Kopp nicht verwenden, denn die sind ganzheitlich schlechter recherchiert, als die Aprilscherze in anderen Medien. Die Beurteilung einer Kolumne kann und darf man dem daher getrost dem Leser überlassen. Zu dem Sportredakteur-Argument: Ein Frauenarzt kann auch eine Blasenentzündung bei einem Mann behandeln, ohne an seine Kenntnisgrenzen zu stoßen. Vulgo: Auch als Sportredakteur hat er eine journalistische Ausbildung, Quellen und Kollegen in anderen Resorts, die helfen können sowie einen Chefredakteur, der das auch noch mal freigibt. --FoxtrottBravo (Diskussion) 17:30, 14. Mai 2014 (CEST)